Termin abgesagt und EGV im Briefkasten

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Bernd the Beast

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So habe hier wider mal so eine 08/15 EGV die allerdings per Post in meinem Briefkasten gelandet ist (einfache Post ohne Nachweis),da gibt es ja hier im Forum schon recht viel darüber das eine EGV einfach so eingeworfen werden darf,und es sich um ein Rechtswidriges Vergehen seitens des Jobcenters handelt.

Ich hätte gerne einen Argument bzw. Satz mit dazugehörigem Gesetzestext oder Urteil das ich dem Lümmel unterjubeln kann.

Ich könnte natürlich auch behaupten diese EGV nie bekommen zu haben,um dann später den VA mit genau diesem Argument zu entkräften.

Problem das gleichzeitig ein Termin vom Mobcenter abgesagt wurde in dem genau diese EGV besprochen bzw. aufgedrängt werden sollte.

Die EGV war im NICHT vom Sachbedränger unterschrieben !!!

Habt ihr Vorschläge ?
 

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Merse

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Das Übliche. Keine Verhandlung, da per Post zugeschickt. Kein Angebot einer EGV, da nicht vom SB unterschrieben. Bewerbungsnachweise zu Stichtagen. Nachweise unbestimmt ("etc."), Nachweise teils unerfüllbar ("Rückmeldung der Arbeitgeber"), keine Kostenübernahme für das Einreichen.

Regelung zu Vorstellungsgesprächen ist unbestimmt - "werde zu jedem VG erscheinen, das für meine Integration notwendig ist" - also auch bei völlig unzumutbaren Angeboten, weil es irgendwer als "notwendig" einstufen könnte, dazu noch dieses schwammige "in angemessener Art und Weise" - wozu? Eine Negativbewerbung wird ohnehin sanktioniert, hier gibts dann gleich eine Doppelsanktion. Eine AU musst du auch ohne EGV dem JC zukommen lassen, völlig sinnloser Inhalt, und diese innerhalb drei Kalendertagen "vorzulegen" ist Schwachsinn, da du hierfür persönlich erscheinen musst, was weder bezahlt wird noch möglich wäre, wenn du z.B. im Krankenhaus liegst. AU per Post und Fax reicht völlig aus.

Leistungen des JC: Beratung -> Sinnloser Fülltext. Kernaufgabe des JC. Unterbreitung von VV -> Lückenfüller. Bewerbungskostenerstattung ist kompletter Blödsinn: Es muss nicht nur ein Antrag gestellt werden, es muss zusätzlich per zweitem Antrag mit dem SB geklärt werden, ob das VG notwendig ist. Aber gut, kann man auch für sich nutzen. "Kommen Sie morgen in unsere ZAF" - "Nö, geht nicht, muss erst vorher einen Termin bei meinen SB machen und den belabern, kann ne Woche dauern oder so". Für acht schriftliche Bewerbungen erstattet das JC jeweils 4€, also 32€ im Monat, macht pro Jahr 384€, erstattet bekommst du nur 360€. Auf günstigere Alternativen kannst du nicht ausweichen, denn dafür werden keine Kosten zugesichert: Bei ausbleibendem Antwortschreiben des AG wird eine Kopie des Anschreibens als Nachweis akzeptiert, bei Emailbewerbungen ist ein Antwortschreiben aber ausdrücklich erforderlich. Keine Antwort - keine Erstattung.

Aufenthalt im ortsnahen Bereich - was hat das in einer EGV zu suchen? Änderungen mitteilen musst du auch ohne EGV. "Die EGV wurde mit mir besprochen" - kann nicht unterschrieben werden.
 

Couchhartzer

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Das Übliche. Keine Verhandlung, da per Post zugeschickt. Kein Angebot einer EGV, da nicht vom SB unterschrieben.
Sowohl die Behauptung "keine Verhandlung" als auch "kein Angebot" sind schlichtweg völliger Blödsinn, denn aus dem ersten Dokument des Begleitschreibens geht sehr deutlich anhand der dort ganz klar nachlesbaren Ausführung im dortigen Rubrum:
Vorschlag Eingliederungsvereinbarung
und dann auch noch darunter im selben Dokument:
Sie erhalten einen neuen Vorschlag einer Eingliederungsvereinbarung.
Wenn Sie​
mit dem Inhalt einverstanden sind, schicken Sie mir diesen bitte innerhalb von 10 Werktagen, nach Erhalt, unterschrieben zurück.
genau das Gegenteil hervor, denn durch diese nachweisbar Ausführung wird ganz klar belegt, dass es sowohl als Verhandlung als auch als Angebot zu verstehen ist.
 
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