Telefonkosten erstatten, wenn potentielle Arbeitgeber nur Handy angeben?

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SonnenblumeHH

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Meine Mutter ist momentan auch auf ALG II angewiesen. Sie arbeitet normalerweise als Kinderfrau und hat auch bei Kijiji eine Anzeige laufen, auf die sich schon mehrere potentielle Arbeitgeber gemeldet haben, aber immer nur mit der Option, die auf der Handynummer anzurufen. Nach einigen Bewerbungsgesprächen am Telefon ist ihre Telefonrechnung immens höher als sonst, kann sie diese Mehrkosten erstatten lassen oder auch für die Zukunft geltend machen?

Denn zum potentiellen Arbeitgeber zurückmailen, ob man bitte die Festnetznummer haben kann, weil man sich das nicht leisten kann mit Handy, das hat meine Mutter 1-2 mal gemacht und nie mehr was von denen gehört, auch wenn es doof ist, aber es wirkt abschreckend.
Einzige Alternative, nicht mehr anrufen, aber dann kann sich meine Mutter ja auch nicht bei denen bewerben...
 
F

FrankyBoy

Gast
Ich finde hier 2 Dinge erwähnenswert: 1. Wie seriös sind solche Stellenausschreibungen und

2.
Gem. den §§ 45, 46 SGB III können Bewerbungskosten, d.h. Kosten für die Erstellung und Versendung von Bewerbungsunterlagen, bis zu einem Betrag von jährlich 260 Euro von der Arbeitsagentur übernommen werden. Daneben können Reisekosten übernommen werden.
Sind "Bewerbungskosten" im o. g. Rahmen geltend zu machen; wichtig ist jedoch eine Antragstellung im Vorfeld der Kosten-Verursachung.

Aufgrund dieser- und anderer Fakten sollte für den Bezug von ALG-II zumindest das Erste juristische Staatsexamen pflicht sein; für alle anderen sollte es bedingungsloses Grundeinkommen geben!
 

SonnenblumeHH

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Wie ich schon schrieb, ist meine Mutter Kinderfrau und arbeitet für Familien mit Kindern, die sich auf die Anzeige meiner Mutter gemeldet haben, weiss nicht was daran unseriös ist?
 
F

FrankyBoy

Gast
Wenn ich eine solche Kinderfrau beschäftigen möchte, dann würde ich dafür Sorge tragen, dass auch preiswertere Bewerbungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

O. K. viele Menschen, selbst welche mit Arbeitsplatz leben in einer wirtschaftlichen Situation, dass die nur noch Prepaid-Karten anschaffen können; stimmt; Privathaushalte sind keine "normalen Arbeitgeber"; daher nehme ich meinen Einwand der Seriösität in diesem speziellen Zusammenhang zurück.

P. S. vielleicht kann man hier ja mal Stellengesuche ausformulieren, die dann von potenziellen "Arbeitgebern" genutzt werden können.
 

redfly

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Prepaid-Tarife sind doch Ok, wie z.b. bei AldiTalk. Da kosten Gespräche ins gesamte deutsche Festnetz und alle fremden Mobilfunkanbieter 13 ct./Min. Von Aldi zu Aldi nur 3 ct./Min. Verträge kann man heute sowieso vergessen, darüber finanziert sich doch nur das Handy.
 

Kalkulator

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Einfachste Lösung:

Die "Kinderfrau" bittet schon in Ihre Anzeige vorab, dass sich nur Arbeitgeber mit einer Festnetznummer melden sollen.
 
S

Sissi54

Gast
Das mit den Bewerbungskosten in Beitrag # 2 ist seit 01.01.2009 nicht mehr aktuell !

Arbeitgeber setzen voraus, das man sich solche Telefonkosten leistet, leider.
Wer Arbeit will, der sollte sich das auch leisten, so das Motto. :icon_eek:
Nur es sucht ja jemand Arbeit, weil er keine hat und das Einkommen nicht vorhanden ist.
So weit können die künftigen AG leider nicht denken.

Egal wie der Tarif ist, das Gespräch kann sehr lange dauern, besonders in Privathaushalten, wenn eine Kinderfrau gesucht wird.
Die wollen erst einmal genaue Infos, bevor sie überhaupt jemand zu einem Gespräch einladen.


@ Kalkulator

Wenn man das schon in einem Inserat fordert, dann ist der Arbeitsuchende gleich raus aus der Nummer.
So ist es leider.
Wenn die dann noch erfahren, dass jemand ALG II bezieht, dann noch ein Minuspunkt.
 

SonnenblumeHH

Elo-User*in
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Das mit den Bewerbungskosten in Beitrag # 2 ist seit 01.01.2009 nicht mehr aktuell !

Arbeitgeber setzen voraus, das man sich solche Telefonkosten leistet, leider.
Wer Arbeit will, der sollte sich das auch leisten, so das Motto. :icon_eek:
Nur es sucht ja jemand Arbeit, weil er keine hat und das Einkommen nicht vorhanden ist.
So weit können die künftigen AG leider nicht denken.

Egal wie der Tarif ist, das Gespräch kann sehr lange dauern, besonders in Privathaushalten, wenn eine Kinderfrau gesucht wird.
Die wollen erst einmal genaue Infos, bevor sie überhaupt jemand zu einem Gespräch einladen.


@ Kalkulator

Wenn man das schon in einem Inserat fordert, dann ist der Arbeitsuchende gleich raus aus der Nummer.
So ist es leider.
Wenn die dann noch erfahren, dass jemand ALG II bezieht, dann noch ein Minuspunkt.


Sissi, danke für Deinen Beitrag, genau so sieht es aus!
 
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