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Telefonische Erreichbarkeit...

Ralston

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#1
Tag zusammen,

ich habe heute Post von einer ZAF erhalten, in der ich "erneut" darum gebeten werde, meine Telefonnummer für "kleinere Rückfragen" zu hinterlassen ("erneut" ist in diesem Fall kompletter Schwachsinn, da ich mich vor einigen Wochen auf einen VV hin zwangsbeworben habe und das seitdem überhaupt die erste Rückmeldung dieser Bude ist).
Wie gehe ich jetzt mit dieser Aufforderung um? Der Vollständigkeit halber muss ich erwähnen, dass eine meiner Nummern beim JC hinterlegt ist. Das Argument "kein Telefon vorhanden" fällt damit im Ernstfall wohl aus der Wahl.

Bedanke mich für Denkanstöße im Voraus...
 

Sanktion

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#2
Soweit ich weiß, bist du nicht verpflichtet, im Besitz eines Telefons zu sein oder deine Telefonnummer irgend jemanden auszuhändigen.
 

noillusions

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#3
Dies habe kein Telefon glaubt eh keiner.du teilst denen freundlich mit dass sie ihr anliegen bitte schriftlich mitteilen mögen.
Telefon kriegt nur gute bekannte von dir.Datenschutz,Ende!
ausserdem musste deine Korrespondenz,Bewerbung s bemühen. usw nachweisbar dokumentieren.
 

Ralston

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#4
Soweit ich weiß, bist du nicht verpflichtet, im Besitz eines Telefons zu sein oder deine Telefonnummer irgend jemanden auszuhändigen.
Faktisch bin ich aber im Besitz eines Telefons, und das weiß auch das JC. Schwerer Fehler, aber darüber will ich jetzt keine Grundsatzdiskussion anstoßen. Was wäre denn die die gesetzliche Grundlage zur Verweigerung der Benennung meiner Telefonnummer gegenüber der ZAF, ohne es offensichtlich schlecht aussehen zu lassen (Stichwort "Anti-Bewerbung")?
 

ZynHH

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#5
Ich wurde da gar nicht drauf antworten....
 

Sanktion

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#6
Als Gesetzesgrundlage fällt mir nur Datenschutz ein.

Das wird hier aber nicht ziehen.
Du hast dich beworben. Also kann davon ausgegangen werden, dass du dich auch für die entsprechend angebotene Stelle interessierst.
Dann liegts an deinem Sachbearbeiter, wie der dazu steht.

Je mehr du schon versucht hast, um Arbeit bei ZAF herumzukommen, desto weniger wird er durchgehen lassen.

Andererseits: Wer sagt, dass du diese Anschreiben erhalten hast!?
 

Ralston

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#7
Ich wurde da gar nicht drauf antworten....
Das habe ich auch nicht vor. Ich möchte nur vorbereitet sein. Beispielsweise für den Fall, dass ich in Kürze beim nächsten "Casting" vom SB die Frage gestellt bekomme, warum ich bei Bewerbungen keine Telefonnummer angebe (in der Konsequenz daraus, dass diese ZAF irgendeine Rückmeldung zwecks der nicht vorhandenen Telefonnummer ans JC gibt).
 

ZynHH

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#8
Du gibst keine Nummer an, weil du nicht sicherstellen kannst das der aAnschluss auf Dauer besteht.

So einfach ist das. Schließlich bezahlt dir ja keiner den Anschluss.
 
E

ExitUser

Gast
#9
Ich wurde da gar nicht drauf antworten....
Ich auch nicht. Es fand ja noch nicht einmal ein Vorstellungsgespräch statt. Woher soll der Bewerber wissen, welchem Zweck diese Datenweitergabe tatsächlich dienen soll. Könnte ja jeder kommen ....
 

Passant

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#10
Das habe ich auch nicht vor. Ich möchte nur vorbereitet sein. Beispielsweise für den Fall, dass ich in Kürze beim nächsten "Casting" vom SB die Frage gestellt bekomme, warum ich bei Bewerbungen keine Telefonnummer angebe (in der Konsequenz daraus, dass diese ZAF irgendeine Rückmeldung zwecks der nicht vorhandenen Telefonnummer ans JC gibt).
Du kannst angeben, daß Du nicht zu der Nennung einer Telefonnummer verpflichtet bist, sondern lediglich postalisch erreichbar sein mußt. Falls Du Dich das nicht traust, könntest Du alternativ auch technische Probleme mit dem Telefon oder der Telefonverbindung vorschieben.
 

pferdchen81

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#11
Besorg dir ne gratis Prepaidkarte im Netz.
Registrier die Karte im Netz.
Gib die Nummer überall an.
Leg sie einmal im Jahr in ein Handy ein oder lass es.

:wink:

Keiner ist verpflichtet telefonisch erreichbar zu sein. Und keiner ist verpflichtet zurück zu rufen.

Falls jemand nachfragt, das Ding ist so gut wie immer aus, du magst das Gebimmel nicht.
Zuviele Werbeanrufe. Du denkst ständig, es ist was passiert, dabei will dir wieder jemand nur ein Abo aufschwatzen. Oder du hast nen Stalker. Oder Kinder rufen aus Spaß an. Oder oder oder. Wer was will, soll dir nen Brief schreiben. Du bist halt Old School.
 

Ralston

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#12
So einfach ist das. Schließlich bezahlt dir ja keiner den Anschluss.
Im Prinzip schon, da ja im ALG II- Regelsatz auch eine Pauschale für "Nachrichtenübermittlung" enthalten ist (m.E. um die 30 Euro).
 

Ralston

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#13
Du kannst angeben, daß Du nicht zu der Nennung einer Telefonnummer verpflichtet bist, sondern lediglich postalisch erreichbar sein mußt. Falls Du Dich das nicht traust, ...
Das hat mit "trauen" eher weniger zu tun. Aber es wirkt eben immer nachhaltiger und glaubhafter, wenn man entsprechende Paragraphen und/oder Gesetzestexte kennt, falls man sich rechtfertigen soll. Da reicht ein "wegen Datenschutz und so" vielleicht nicht immer.
 
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#14
Hallo Ralston,
[...] Was wäre denn die die gesetzliche Grundlage zur Verweigerung der Benennung meiner Telefonnummer gegenüber der ZAF, [...]
... falsche Ansatzpunkt!

Nicht Du sollst der ZAF bzw. AfA/JC die Gesetze für eine Verweigerung mitteilen,
sondern die AfA/JC muss (ZAF hat, in diesem Fall kein Mitspracherecht) dir die Gesetze für eine Herausgabe, schriftlich, mitteilen.
Wie würde @Pixelschieberin, in so einem Fall, schreiben: Ich habe keine Ahnung. Ich brauche mich auch nicht rechtfertigen. Nennen Sie mir die gesetzliche Grundlage.
Den Ball schnell ins gegnerische Spielfeld schnippen. :icon_pause:
:icon_mrgreen:

AnonNemo
 

Walter999

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#15
Ein Telefon ist ein hochsensibles, technisches Gerät. Und solche Geräte gehen auch schon mal kaputt....und ein neues kaufen ist als H4 Empfänger sehr teuer.
Da bedarf es schon eines Sparplanes über viele, viele Monate....
Wenn du eine Telefonnummer beim JC angegeben hast => Umgehend Antrag auf Löschung stellen. Formulare gibt es hier im Forum (Suche nutzen).
 

franky0815

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#16
du kannst ja sagen das du aufgrund der nichtnachweisbarkeit des gespächsinhalts schlechte erfahrungen gemacht hast und deshalb weder mit behörden noch mit arbeitgebern telefonieren willst, sondern nur schriftlich komunizierst.
 

Texter50

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#18
Im Prinzip schon, da ja im ALG II- Regelsatz auch eine Pauschale für "Nachrichtenübermittlung" enthalten ist (m.E. um die 30 Euro).
Richtich - aber nur zur Ermittlung des Satzes. :icon_knutsch:
Niemand hat Dir vorzuschreiben, wofür Du Deinen Regelsatz ausgibst.
So einfach ist das! :biggrin:
 

franky0815

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#20
ich hab ja die befürchtung das die irgendwann mal per gesetz in die regelung eingreifen wenn die telefonverweigerung überhand nimmt, bis dato is das ja noch ein relativ guter "zaf verhinderer"
 

Ralston

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#21
Wenn du eine Telefonnummer beim JC angegeben hast => Umgehend Antrag auf Löschung stellen. Formulare gibt es hier im Forum (Suche nutzen).
Das wird umgehend passieren. Angerufen wurde ich vom JC ohnehin noch nie.

Ansonsten werde ich wohl doch eine kurzes Rückschreiben verfassen mit dem (unbegründeten) Vermerk, dass mir derzeit kein Telekommunikationsmittel zur Verfügung steht und evtl. Fragen bitte schriftlich über die bekannte Postanschrift zu stellen sind. Und hinsichtlich ZAF werde ich mich mit der Beantwortung motivationsbedingt selbstredend auch extremst beeilen... :biggrin:
Vielleicht binde ich "durch die Blume geschrieben" auch noch den Schlagbegriff "Informelles Selbstbestimmungsrecht" mit ein, mal sehen...

Danke an alle Beteiligten für die Antworten.
 

Neudenkender

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#23
ich habe heute Post von einer ZAF erhalten
Post? Erhalten? Du? Heute?
Glaube ich nicht.
Ich erhalte solche Post wie hier erwähnt nicht.

Ansonsten kann ich zehn Handys und hundert Verträge haben. Ich müsste immer noch niemandem ggü. begründen, warum ich etwas nicht habe oder warum ich etwas, siehe oben #14, nicht nutze. Nicht dem Amt ggü. und schon gar nicht ggü. irgendwelchem Sklavenhändlergesindel. Es kann mich auch niemand zwingen zu telefonieren. Oder gar mit bestimmten Leuten. Auch nicht das Amt. Weil es dazu keinerlei Rechtsgrundlage gibt. Weshalb man dieses Schreiben total vergessen kann.

Ich kann auch mit dem Handy am Ohr und quatschend ins SB-Büro reingehen. Und trotzdem auf nur schriftlicher Kommunikation bestehen bzw. auf mündlicher immer nur mit Beistand.

Wenn bei mir ZAFs anrufen, weil sie sich die Nummern irgendwie besorgt haben, drücke ich die kommentarlos weg. Hinterlassene Nachrichten ignoriere ich komplett. Brauche ich alles nicht begründen. Habe deswegen auch noch nie Probleme mit dem Amt bekommen. Weil sie eben keine Rechtsgrundlage dazu haben. Sie können darüber den Kopf schütteln, wie sie wollen. Rechtlich durchsetzbar machen können sie hier dennoch nur eines: nullkommanix. Und das wissen sie. Der Rest sind harmlose Einschüchterungsversuche ...

Macht euch da nicht zuviel Kopf.
 
E

ExitUser

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#25
Das JC hat auch meine Nummer. Bisher war aber noch nie was, deshalb lasse ich sie erstmal, es kann doch mal was sein, was schnell geklärt werden muß. Sie haben aber mal auf meinen AB gesprochen, ich soll mal vorbeikommen, es wäre wichtig. Ich ignorierte das, aber am nächsten Tag war dann eine richtige "Einladung" im Kasten. Also hin muß man sowieso.
 

franky0815

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#27
da ja gut 34€ im regelsatz enthalten sind haben die ganz schnell was gestrickt was einen verpflichtet telefonisch komunizieren zu können, alles eine frage der zeit.
 

pferdchen81

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#28
Könnte, aber kann ich mir nicht vorstellen. Da stehen Zuviele andere Gesetze entgegen. Maximal denkbar wäre wer den Teil des Regelsatzes für Nachrichtenübermittlung beantragt, dazu müsste dieser erstmals separiert zu beantragen sein, der hat auch die Pflicht zu telefonieren. Der Kaufvertrag für ein Telefon kommt aber nach BGB durch mich und den Verkäufer zustande. Kauf ich mir keins, hab ich keins. Das JC müsste mir also ein Telefon mit AB, ich bin schließlich gesetzlich nicht verpflichtet neben dem Telefon parat zu sitzen, zur Verfügung stellen. Das JC müsste die Anschlussgebühren zahlen. Praktisch müsste jedem elo gleich ein Antrag auf Betrag x für Anschaffung Telefon mitgegeben werden. Ob ich aber einen Zuschuss beantrage, bleibt mir überlassen. Man müsste Koppeln nur ALG wenn gleichzeitig Antrag auf Telefon.

Nur mal ganz grob gesprochen, das ist nicht in der Praxis umsetzbar. Wie du siehst, das wird in diesem Leben nix mehr :)
 
E

ExitUser

Gast
#29
Hallo Ralston,

... falsche Ansatzpunkt!

Nicht Du sollst der ZAF bzw. AfA/JC die Gesetze für eine Verweigerung mitteilen,
sondern die AfA/JC muss (ZAF hat, in diesem Fall kein Mitspracherecht) dir die Gesetze für eine Herausgabe, schriftlich, mitteilen.
Wie würde @Pixelschieberin, in so einem Fall, schreiben: Ich habe keine Ahnung. Ich brauche mich auch nicht rechtfertigen. Nennen Sie mir die gesetzliche Grundlage.
Den Ball schnell ins gegnerische Spielfeld schnippen. :icon_pause:
:icon_mrgreen:

AnonNemo
Auskunftspflicht/ behördliche

Die Auskunftspflicht ist in mehrerer Hinsicht begrenzt:

  • Sie besteht nur gegenüber Beteiligten.
  • Sie muss sich auf ein konkretes Verwaltungsverfahren beziehen.
  • Die Auskunft muss erforderlich sein.
  • Rechtsberatende Auskünfte sind ausgeschlossen.
In der Regel erteilen die Behörden Auskünfte nur dann, wenn der Beteiligte einen entsprechenden Antrag stellt.
 

Charlot

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#30
Ebenso müsste ich ja dann mit Telekom, O2, e-plus oder anderen einen Vertrag abschließen. (Vertragsfreiheit ?)
Und damit auch meine Daten angeben.
Welches Recht hat die Telekom, zu wissen wann ich geboren wurde usw. ?
 

franky0815

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#31
Nur mal ganz grob gesprochen, das ist nicht in der Praxis umsetzbar. Wie du siehst, das wird in diesem Leben nix mehr :)
ich war schonmal bei einer verhandlung vorm arbeitsgericht dabei wo es auch um telefonische erreichbarkeit ging, da wurde ein arbeitnehmer gekündigt weil er keine rufbereitschaft machen konnte mangels festnetzanschluss, der wollte sich auch partout keinen zulegen und handy war wohl wegen mangelnder netzversorgung auch nich möglich.

jedenfalls wurde die kündigung aufrecht erhalten, in der begründung hiess es das dem arbeitnehmer ein telefonanschluss zugemutet werden kann weil das unter anderem zu täglichen leben dazugehört, wie jede andere art der komunikation auch, wir leben schliesslich im 21 jahrhundert so der o-ton des richters.

jetzt übertrag das mal auf die verweigerung der telefonkomunikation mit zafs, da braucht es soviel nich um da was draus zu stricken, und wenn es nur eine verordnung is.

vll. sinnvoller erscheint mir da die telefonkomunikation aufgrund der beweisbarkeit des gesprochenen zu verweigern.
 

Texter50

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#33
Hm, vereinbaren ZAF in ihren Verträgen mit den Arbeitnehmern Rufbereitschaft?
Etwas anders gefragt: zahlt das ZAF-Gesindel eine Rufbereitschaft? :icon_lol:

@ franky0815
Es besteht durchaus ein Unterschied, ob man in einer Firma angestellt ist und ein ausreichendes Gehalt bezieht oder ob man LE ist. :biggrin:

So lange ich keinen Arbeitsvertrag mit ner Firma habe, haben die - nur so meine Überzeugung - auch keinen Anspruch darauf, dass ich einen Telefonanschluss besitze? :icon_motz:
 

franky0815

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#34
So lange ich keinen Arbeitsvertrag mit ner Firma habe, haben die - nur so meine Überzeugung - auch keinen Anspruch darauf, dass ich einen Telefonanschluss besitze? :icon_motz:
es geht doch hier um was ganz anderes, die zafs brauchen leute die sie kurzfristig ( also von jetzt auf gleich ) einsetzen können, dass geht aber nur wenn der sklave per telefon erreichbar is und wer kein telefon hat is für zaf unbrauchbar.

wenn die jc mitbekommen das man ganz elegant eine einstellung vereiteln kann indem man einfach kein telefon hat, werden die sich was einfallen lassen wenn das überhand nimmt.

mir is das egal ich hab weder zaf noch jc im rücken.
 

Julchen68

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#35
Auch wenn's hier meist nur aus Trotz gesagt wird:
Es kann schnell passieren, daß man - selbst bei normalen Wohnverhältnissen und gezahlten Rechnungen - bis zu 1 Woche ohne Telefon dasitzt.

Mir passiert vor ein paar Jährchen. Plötzlich macht es mitten in der Nacht vorm Haus unterm Gehweg ein Geräusch wie ein Erdbeben und dann *knallbumm*.
Was war passiert? Stromverteilerknoten für's Haus explodiert. Kein Strom. Kein Telefon. Ein Dutzend Straßenlaternen waren auch dunkel.
Natürlich sofort morgens per Handy Notfallnummer der E-Werke bemüht. Wollten die sich dann später am Tag mal anschauen. Dort wurde dann bestätigt: In der Tat, im Haus und an den Laternen kommt gar kein Strom mehr an. Tag 1 ohne Strom+Tel gelaufen.
Am nächsten Tag rückte dann ein Bautrupp an, der dann im Gehweg ein Loch grub, um sich den Verteilerknoten anzuschauen. Den Knoten fand man tatsächlich auch ... das Stromkabel nicht. Nur eine armdicke Ader aus geschmolzenen Sand, in der Mitte weiße Asche. Kein Stück Metall mehr. Hätte man ja noch nie gesehn, sowas. Das war auch der Grund, warum das Telefon nicht mehr ging. Und der Grund für den infernalischen Lärm bevor alles still wurde. Die beiden Kabel waren so dicht zusammen verlegt, daß gleich beide verdampft sind. Ei der Daus. Man grub das Loch also länger und länger, um überhaupt erstmal den Anfang des Kabels wiederzufinden und schon war Tag 2 ohne Strom+Tel gelaufen.
Am dritten Tag wurde man dann fündig und spleißte aufwendig ein neues Kabelstück an die Enden. Tag 3 ohne Strom+Tel.
Tag 4 gab's zwar wieder Strom, aber immer noch kein Tel. Denn die Leutchen des Kommunikationsunternehmens konnten natürlich erst in die Grube, nachdem die Stromfritzen ihren Job erledigt hatten. Zunächst wurde getestet, inwieweit der Verteilerkasten am Ende der Straße in Mitleidenschaft gezogen worden war. Dann wurde das Kabel in der Grube repariert.
Am Tag 5 waren wir endlich wieder im 21 Jahrhundert angekommen.

In der ganzen Zeit bin ich 3x am Tag mit dem Bus ins nächste Internetcafe gefahren, um überhaupt die notwendigsten modernen Dinge tun zu können wie Mails checken. Meine Mobilnummer kennt so gut wie niemand (ist nur ein Notfall-Prepaid-Dings) und außerdem war ohne Strom sowieso nicht gut Akku aufladen.
Hätte ich in der Zeit irgendwelche wichtigen/notwendigen Anrufe erwartet oder mich zu irgendwelchen Internetaktivitäten verpflichtet (was zum Glück nicht der Fall war) .... es wäre nicht lustig gewesen.

Deshalb: Post kommt auch bei totalem Stromausfall an ... alles andere kann einem streng nach Murphy verdammt Ärger machen.
Wer erwartet, daß man aus bestimmten Gründen immer erreichbar sein soll, der soll einem ein super Mobilteil mit Mords-Akkulaufzeit zur Verfügung stellen.
 

Texter50

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#36
es geht doch hier um was ganz anderes, die zafs brauchen leute die sie kurzfristig ( also von jetzt auf gleich ) einsetzen können, dass geht aber nur wenn der sklave per telefon erreichbar is und wer kein telefon hat is für zaf unbrauchbar.
Richtich. Is aber nicht mein Problem. Du könntest auch Wünsche an mich haben, die ich Dir mangels bestehendem Vertrach nicht erfüllen würde - nix gegen Dich. :icon_knutsch:

wenn die jc mitbekommen das man ganz elegant eine einstellung vereiteln kann indem man einfach kein telefon hat, werden die sich was einfallen lassen wenn das überhand nimmt.
Das haben die schon längst erkannt. Deshalb versuchen die ja auch alle möglichen Tricks, an diese Nummern zu kommen. :biggrin:

Ich gehe davon aus, wenn die JC da was machen könnten, hätten sie es längst getan. Nur, wie wollen sie das begründen? :icon_hihi:
 
E

ExitUser

Gast
#37
es geht doch hier um was ganz anderes, die zafs brauchen leute die sie kurzfristig ( also von jetzt auf gleich ) einsetzen können, dass geht aber nur wenn der sklave per telefon erreichbar is und wer kein telefon hat is für zaf unbrauchbar.

Aber einen Arbeitsvertrag kann man nicht kurzfristig prüfen.
Also bei mir wäre es nicht drin, angerufen werden, Vertrag sofort unterschreiben, und ab in die Nachtschicht.

Versucht hat es damals mal eine ZAF bei mir.
Ich hatte dort um 15:00 Uhr ein VG, und sollte abends in Leverkusen um 22:00 in die Nachtschicht:icon_hihi:
120 km entfernt:icon_motz:
Den Disponenten habe ich nur gefragt, ob er sie noch alle beisammen hat, und habe ihm dann noch einen schönen Tag gewünscht.
 

Charlot

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#38
wenn die jc mitbekommen das man ganz elegant eine einstellung vereiteln kann indem man einfach kein telefon hat, werden die sich was einfallen lassen wenn das überhand nimmt.
was denn ?

Und selbst wenn ich ein Telephon habe.
wann ich es benutze oder ob ich es in die Schublade lege, entscheide allein ich, da es sich um mein Eigentum handelt.
Weiterhin hat mir niemand vorzuschreiben, wie ich es einstelle.
Mein Gerät kann ich auch auf lautlos stellen, hat der Hersteller eingebaut. Wird das auch verboten ?
 

Neudenkender

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#39
wenn die jc mitbekommen das man ganz elegant eine einstellung vereiteln kann indem man einfach kein telefon hat, werden die sich was einfallen lassen wenn das überhand nimmt.
Was sollen sie sich denn einfallen lassen? Insbesondere in der Post-Snowden-Ära? Ich warte SEHNLICHST auf den Tag, an dem sie mir tatsächlich ans Beinchen pinkeln wollen ob meiner generellen Weigerung, telefonisch erreichbar zu sein. Ich lehne das PRINZIPIELL ab. Ja, u. a. wegen des Unwillens des doitschen Staates, mich vor Straftaten ausländischer Dienste zu schützen (Abhören etc).

Erst, wenn sie mal pinkeln, kann man das bis ganz nach oben durchklagen. Recht auf informationelle Selbstbestimmung, im doitschen und europäischen Recht angeblich hoch angesiedelt.

Und wisst ihr was? DAS wissen sie. Deshalb pinkelnn sie auch nicht. Weil dann einmal mehr öffentlich klar werden würde, dass ihr Grundgesetz und die EU-Charta reine Makulatur sind. Das Papier nicht wert. Nicht mal zum Popi-Putzen nach größeren Geschäftchen ....

Deshalb braucht man sich keinen Kopf machen - so man bereit ist, sich entschlossen und konsequent zu wehren.

Das benannte Urteil bzw. die Begründung würde ich gerne mal lesen. Da hätte ICH weitergeklagt ... bezieht sich wahrscheinlich auf ganz bestimmte Einschränkungen. Link?
 

franky0815

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#40
Auch wenn's hier meist nur aus Trotz gesagt wird:
Es kann schnell passieren, daß man - selbst bei normalen Wohnverhältnissen und gezahlten Rechnungen - bis zu 1 Woche ohne Telefon dasitzt.
nur 1 woche, ich war mal 3 monate ohne telefon weil der vorgänger seinen anschluss nich abgemeldet hat, nach 3 monaten is dann ein techniker auf die idee gekommen den anschluss auf eine leere wohnung im haus umzuklemmen, sonst hätten wir vermutlich heute noch kein telefon.

Das benannte Urteil bzw. die Begründung würde ich gerne mal lesen. Da hätte ICH weitergeklagt ... bezieht sich wahrscheinlich auf ganz bestimmte Einschränkungen. Link?
link is nich das is über 10 jahre her, ich weiss nichmal mehr den namen von dem kollegen, da wurde die verweigerung der rufbereitschaft sowieso nur als anlass genommen, die gründe waren ganz andere, im grunde konnte er froh sein von dem chef weg zu sein.
 

paulegon05

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#41
ich mache es so wenn ich z.B. eine Telefoninterview machen muss:
(bsp termin 10:00, seperates telefon, nummer prepaid)
1. ich schalte es nur zu vereinbarten terminen an
2. 5min erher anschschalten
wenn sie zum termin nicht anrufen ware ich GENAU 15min und schalte dann wieder ab und notiere das ZAF nicht zum Vereinbartenterin angrufen hat
3. ich rufe nicht zurück etc.

wenn dennoch nach mehr als 15min angerufen haben und behaupten das ich nicht erreichbrun lege ich Ihnen die SMS vor die ich für anrufe in abwesenheit erhalten habe (enthält nummer und datum,zeit des anrufes der ZAF => ist eine super smokeing gun wenn zaf querschießt)
 

paulegon05

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#42
ich mache es so wenn ich z.B. eine Telefoninterview machen muss:
(bsp termin 10:00, seperates telefon, nummer prepaid)
1. ich schalte es nur zu vereinbarten terminen an
2. 5min erher anschschalten
wenn sie zum termin nicht anrufen ware ich GENAU 15min und schalte dann wieder ab und notiere das ZAF nicht zum Vereinbartenterin angrufen hat
3. ich rufe nicht zurück etc.

wenn dennoch nach mehr als 15min angerufen haben und behaupten das ich nicht erreichbrun lege ich Ihnen die SMS vor die ich für anrufe in abwesenheit erhalten habe (enthält nummer und datum,zeit des anrufes der ZAF => ist eine super smokeing gun wenn zaf querschießt)
 
E

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#43
wenn die jc mitbekommen das man ganz elegant eine einstellung vereiteln kann indem man einfach kein telefon hat, werden die sich was einfallen lassen wenn das überhand nimmt.
Unsinn: Mit der Sanktionspolitik wird zielgerichtet auf Vertragskündigungen seitens der Dienstleister sowie Schufa-Einträge hingewirkt, um Neuabschlüsse zu verhindern.
 

franky0815

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#44
Unsinn: Mit der Sanktionspolitik wird zielgerichtet auf Vertragskündigungen seitens der Dienstleister sowie Schufa-Einträge hingewirkt, um Neuabschlüsse zu verhindern.
damit schiessen die sich doch selbst ins knie, naja dümmer geht immer, mir solls recht sein.
 
E

ExitUser

Gast
#45
damit schiessen die sich doch selbst ins knie, naja dümmer geht immer, ...
Gut, ich war ein bißchen spitz. Aber es gehört nicht viel Lebenserfahrung dazu, um darauf zu kommen, daß es bei knappest möglicher Kasse noch höhere Prioritäten als die Telefonrechnung gibt. Also ist es denklogisch Unsinn zu behaupten, der Telefonanschluß des LE werde vom JC als vermittlungsnotwendig angesehen. Den Gedanken kann man weiterspinnen: Hat man dem LE erfolgreich Telefon und Internet stillgelegt, ist er damit für ZAF nicht erreichbar und infolgedessen uninteressant, ebenso für Arbeitgeber, die auf Onlinebewerbungen bestehen und die Bearbeitung von Mappen ablehnen. Zudem sinkt die Serverbelastung der jobbörse, denn es gibt einen Nutzer weniger.

Daraufhin kann man einem MT fünfhundert Euro dafür zahlen, daß er die Statistik für einen Monat um die Zahl EINS mindert sowie die vom JC geschaffenen Vermittlungshemmnisse feststellt und logischerweise nicht beseitigt.
 

BerlinerAss

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#47
Also bei mir werden alle unterdrückten Rufnummer abgewiesen, wodurch ZA Firmen nie durchkommen.

Ich habe aber immer eine EMAIl, nötigenfalls mit SPAM Kennzeichungen.

Ein Problem besteht da nicht wirklich.
 
E

ExitUser

Gast
#48
Rufen denn wirklich noch Drexxbuden ohne Nummer an? Gilt dieses Gesetz, wonach z.B. Call Center nicht ohne Rufnummer anrufen dürfen, nicht auch für solche Telefonate?

Apropos e-Mail: Könnte es Ärger geben, wenn man sich mit Adressen wie schluckenoderspucken@irgendwas oder SMschlampe69@irgendwas bewirbt? Hat da schonmal jemand was von gehört?
 

Chrisman

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#50
Keine Ahnung, ob die unterdrückt anrufen, denn solche Teilnehmer nehme ich gar nicht erst entgegen.
 

Neudenkender

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#51
Könnte es Ärger geben,
In diesem abgezockten System hier kann es immer Ärger geben. Auch und gerade dann, wenn du alles genau so machst, wie sie (Amt, Verleiher, Entleiher) es sich feucht erträumen. Im Zweifelsfall bist du dann nämlich Sklave bei einer solchen Bude ...
 

BerlinerAss

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#52
Apropos e-Mail: Könnte es Ärger geben, wenn man sich mit Adressen wie schluckenoderspucken@irgendwas oder SMschlampe69@irgendwas bewirbt? Hat da schonmal jemand was von gehört?

***@vorsicht-bissig.de

Soetwas nutze ich bei ONLINE Bewerbungen.

Mein SB von der BA weiss es.
 

quinto

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#53
Dies habe kein Telefon glaubt eh keiner.
Glauben heißt nicht wissen.
Es gibt tatsächlich Menschen wie mich, die eine Dekade lang ohne eigenes Telefon auskommen können. Es sind nämlich nicht alle Menschen sind gleich kommunikativ, aber anscheind wird dies immer wieder erwartet.

Solange kein Arbeitsvertrag vorliegt, wo ein Telefon wirklich zwingend ist, brauche ich nicht unbedingt eins. Ergo: Eine ZAF darf ihre Wünsche/Fragen nachweisbar schriftlich äußern...
 
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