Telefonische Bewerbung wird nicht Anerkannt

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Bernd the Beast

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Ich hatte heute mal wider einen Beistands Termin mit einer Jungen Frau (24) die natürlich eine EGV unterzeichnen sollte,hat sie nicht gemacht und schon mal ein wenig vor verhandelt,die Bewerbungsbemühungen haben wir schon mal auf verträgliche 4 Stück pro Monat heruntergehandelt.

Jetzt möchte die liebe SB aber KEINE Telefonischen Bewerbungsbemühungen gelten lassen ,da diese angeblich nicht nachvollziehbar sind ?!

Auch sollen NUR schriftliche Absagen als Bemühung gelten,was natürlich abzulehnen ist da die logischer weise die wenigsten Arbeitgeber sich die Mühe machen schriftlich abzusagen.

Also brauche ich für den Gegenvorschlag ein wenig Munition dafür das auch Telefonische Bewerbungen (Firma/Tel./Ansprechpartner/Ergebnis) zählen MÜSSEN !



Besten Dank



BTB
 
E

ExitUser 55598

Gast
Wow...SB scheint ja ziemlich schwierig zu sein. 4 Bewerbungen finde ich trotzdem viel zu viel.
Wie hoch ist denn die Bewerbungskostenerstattung?
Außerdem steht es dem Elo frei, wie er sich bewirbt, und natürlich zählen auch telefonische Bewerbungen bzw. nachfragen ob die Stelle überhaupt noch vorhanden ist.

Das lernt man doch in jeder Bewerbungsmaßnahme;)

Ich hatte auch mal eine SB die kannte nicht den Unterschied zwischen Bewerbungsrunde mit anderen Teilnehmern und das finale Vorstellunsgsgespräch wenn man eine Runde weitergekommen ist.
SB wollte mir damals nur für einen Termin Fahrtkosten zahlen....lol
 

apfelkuchen

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Sie kann nur zu Mitwirkungen verpflichtet werden, die sie selber beizubringen imstande ist. Eine Rückmeldung seitens eines Dritten (also der Arbeitgeber) gehört nicht dazu. Darauf hat sie vom Arbeitgeber kein Recht und somit kann sie nicht verpflichtet werden, eine wie auch immer gestaltete Rückmeldung vorzulegen. Das sollte zu dem Punkt genügen.

Selbstverständlich gehören auch telefonische Bemühungen dazu. Da fällt mir aber gerade leider keine Rechtsgrundlage ein.
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
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Schau bitte mal hier zu deiner Frage:

Auch sollen NUR schriftliche Absagen als Bemühung gelten,was natürlich abzulehnen ist da die logischer weise die wenigsten Arbeitgeber sich die Mühe machen schriftlich abzusagen.

Antwortschreiben des Arbeitgebers keine Pflicht zum Bewerbungsnachweis
Nachweis bedeutet substanziierte, nachprüfbare Angabe über vorgenommene Bemühungen, nicht den Vollbeweis (Sonnhoff in jurisPK SGB II § 15 Rn 100, 102)[...]Die Nachweismodalitäten dürfen das Leistungsvermögen des Hilfesuchenden nicht übersteigen und müssen berücksichtigen, dass bei Initiativbewerbungen oftmals keine Eingangsbestätigungen oder formelle Absagen ergehen. Regelmäßig ausreichend sind Angaben, die im Bedarfsfall eine gezielte Überprüfung der Angaben des Leistungsberechtigten ermöglichen (Spellbrink in Eicher / Spellbrink SGB II § 15 Rn 27).
==> Quelle: Berlit in LPK-SGB II, 4. Aufl, § 15, Rn 28

Danke an 0zymandias für das Zitat

lies bitte mal weiter in diesem Link aus dem Forum

 

samuraji

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Wieso eigene Grenze? Ds sollte finanziell doch klar geregelt werden können, zb, wenn die Kostenerstattung im Jahr bei 200,-€ liegen würde und je Bewerbung 5,-€ erstattet würde, ergebe es einen Sinn, diese Grenze bei 200/5 = 40Bewerbungen/Jahr bzw. durch12Monate = ~3 Bewerbungen im Monat zu setzen.

Vielleicht setzt hier jemand anstelle der Beispielhaften 200,-€ den aktuell richtigen Wert ein?
 

jaykay19

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Wieso eigene Grenze? Ds sollte finanziell doch klar geregelt werden können, zb, wenn die Kostenerstattung im Jahr bei 200,-€ liegen würde und je Bewerbung 5,-€ erstattet würde, ergebe es einen Sinn, diese Grenze bei 200/5 = 40Bewerbungen/Jahr bzw. durch12Monate = ~3 Bewerbungen im Monat zu setzen.

Vielleicht setzt hier jemand anstelle der Beispielhaften 200,-€ den aktuell richtigen Wert ein?

Bewirb dich einfach per Mail. Reicht in vielen Fällen aus und kostet dich nichts.
 

Imaginaer

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@jaykay19 Kostet nichts? Strom? Internetanschluss bzw. Kosten im Internetcafe?, Anschaffung bzw. in Betrieb halten (am PC geht auch mal was kaputt)? Und von der Nachweisbarkeit als Anscheinsbeweis vor Gerichten nicht anerkannt.

Zudem geht man mit E-Mail Anbieter einen Vertrag ein. Mit welcher Rechtsgrundlage begründest Du das alles?
 

jaykay19

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@jaykay19 Kostet nichts? Strom? Internetanschluss bzw. Kosten im Internetcafe?, Anschaffung bzw. in Betrieb halten (am PC geht auch mal was kaputt)? Und von der Nachweisbarkeit als Anscheinsbeweis vor Gerichten nicht anerkannt.

Zudem geht man mit E-Mail Anbieter einen Vertrag ein. Mit welcher Rechtsgrundlage begründest Du das alles?

Hat man fast immer auch so da. Und wo man Verträge beim E-Mail Anbieter eingeht zeig mir mal.
 

Imaginaer

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