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Telefonica Forderung & infoscore Inkasso

Eurit

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Hallo,

zu meiner Person, ich befinde Mich derzeit im ALG2 Bezug und habe leider ein paar Verbindlichkeiten. Wir reden hier von 4 Stück. Keine ist davon bis jetzt tituliert, alle haben sich auf eine Ratenzahlung eingelassen. Eine Forderung ist seit August 2017 bezahlt, zwei weitere Forderungen sind im Dezember 2017 bezahlt. Die letzte Forderung ist Telefonica Germany in Verbindung mit Infoscore Forderungsmanagement.

Ich habe Infoscore am Anfang (März 2017) 10€ Ratenzahlung angeboten und aufgenommen. Es erfolgte kein weiteres schreiben.
Monat 04, 05, 07, 08, jeweils 10€ gezahlt.
Leider, mein eigenes Verschulden und es war keinerlei Absicht, habe ich 06 versäumt.
Mitte 07 flatterte eine ein Mahnbescheid über die Hauptforderung in Höhe von 144€ ein.
Ich muss erwähnen, ich möchte ungerne einen aktiven Mahnbescheid / Vollstreckungsbescheid gegen Mich haben, daher zahle ich alles ab.
Den Mahnbescheid habe ich Widersprochen. Die Hauptforderung passte eh nicht, also die angemahnte Summe, da die vorherige Raten zum Teil nicht berücksicht waren.

3 Wochen später kam ein Schreiben von infoscore, bitte Widerspruch zurück nehmen sonst Klage.
Hier habe ich drauf geantwortet, ich zahle doch. Hier ist Mir dann auch der Monat 06 aufgefallen. Ich habe Infoscore dann mitgeteilt das dieses keine Absicht war und man ja sieht, 07,08, habe ich gezahlt. Gut, das ignorieren die sowieso, aber man fühlt sich ja besser wenn man es erwähnt.
Zeitgleich habe ich 20€ Ratenzahlung angeboten und ab September 2017 aufgenommen um die Forderung schneller abzuzahlen.

2 Tage später ein erneutes schreiben, Widerspruch bitte sofort zurücknehmen oder eine Begründung darlegen wieso man das nicht macht.

Ich habe nun Septemper 2017 & Oktober 2017 jeweils 20€ gezahlt.

Nun Mitte Oktober kommt ein erneutes schreiben, man ist mit der Ratenzahlung ab November 2017 in Höhe von 20€ einverstanden aber nur wenn ich den Widerspruch gegen den Mahnbesheid zurück nehme so wie ein Vollstreckungsbescheid erfolgreich beantragt werden kann.
Auch hier wieder, ich persönlich möchte das gerne vermeiden. Also... weiter Kommunizieren oder strikt zahlen und fertig?

Die Forderung liegt aktuell bei ca 80€ noch. Im Erfolgsfall zahle ich noch November und Dezember 20€ und könnte im Januar die restliche Schuld komplett zahlen da dann die 2 anderen Gläubiger weg gefallen sind.

Schon aml vorab Danke für Antworten!
 

axellino

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Guten Abend,

ich versuche jetzt mal zu antworten, denn so ganz nachvollziehbar ist das im ganzen für mich persönlich nicht, was aber nicht heissen muss, dass das für andere User die in diesen Bereich schreiben können, auch so sein muss. :wink:

Die Forderung liegt aktuell bei ca 80€ noch.
Ist es Dir nicht möglich, das Dir jemand diesen Betrag leiht (Familie, Nachbarn, Freunde) damit Du diesen Mist ein für alle mal aus der Welt schaffen kannst und das dann auch sofort und Du diesen jemand den Betrag in 20 € Raten zurück bezahlst ??

Im ganzen komme ich hier zur persönlichen Ansicht, das hier die Gegenseite ggfls. nur blöfft, um sich die gesamte Forderung aus den MB widerstandslos und somit ohne weiteren Kostenaufwand noch titulieren zulassen, wobei hier laut deinen Darlegungen die geltend gemachte HF in diesen nicht korrekt war und Du daraufhin berechtigterweise Widerspruch gegen diesen eingelegt hast.

Seid 07/2017 wirst Du mit lfd. Ratenzahlung deinerseits, die auch immer angenommen wurden, jetzt schon mehrfach aufgefordert, dein Widerspruch auf den MB zurück zunehmen, ansonsten Klage, also ehrlich :doh:

Meinst Du nicht auch, wenn die Gegenseite es tatsächlich gewollt hätte, wären die nach deinen Widerspruch auf den MB nicht schon längst ins streitige Verfahren gegangen und hätten dich somit verklagt.

Für das streitige Verfahren müsste die Gegenseite die Gerichtskosten erstmal vorstrecken und dies mit der Hoffnung, diese auch komplett von Dir wieder zu bekommen und dafür müssten sie in einen möglichen streitigen Verfahren erstmal vollends obsiegen. Dazu hast Du geschrieben, das die geltend gemachte Hauptforderung im MB in der Höhe nicht korrekt war und dementsprechend wäre die Kostenaufteilung eines möglichen Verfahrens für die Gegenseite entsprechend ungünstig und somit würde man auch in Gefahr laufen auf einen Teil der vorgestreckten Kosten sitzen zu bleiben.

Sollte also tatsächlich die geltend gemachte HF im MB in der Höhe nicht korrekt sein und somit auch nicht in der geltend gemachten Höhe durchsetzungsfähig sein, käme es in einen möglichen streitigen Verfahren somit zum teilweisem Obsiegen bzw. Unterliegen und dementsprechend würden auch die Kosten gem. § 92 ZPO zwischen den Parteien geteilt.
Die Kosten eines solchen Rechtsstreits sind Gerichtskosten und außergerichtliche Kosten, also z. B. auch die Anwaltsgebühren nach RVG, Gutachterkosten, Fahrtkosten zum Gericht etc., (vgl. auch § 91 I S. 2 ZPO).

Nun gut, was kann man Dir jetzt hier empfehlen, aufjedenfall würde ich persönlich den Widerspruch nicht zurück nehmen und dies auch nicht gegenüber der Gegenseite begründen, warum man dies nicht macht. Wie anfangs von mir erwähnt, schnellstens versuchen die restlichen 80 € aufzutreiben, um das ganze dann auch schleunigst vom Tisch zu bekommen.

Das hier die Gegenseite aufgrund deines Widerspruchs auf den MB ggfls. in ein streitiges Verfahren geht, schätze ich aufgrund deiner ganzen bisherigen Darlegungen und somit auch des Kosten-Nutzen Faktor für die Gegenseite, als wirklich sehr gering ein.
 
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Eurit

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Hallo :)

Ist es Dir nicht möglich, das Dir jemand diesen Betrag leiht (Familie, Nachbarn, Freunde) damit Du diesen Mist ein für alle mal aus der Welt schaffen kannst und das dann auch sofort und Du diesen jemand den Betrag in 20 € Raten zurück bezahlst ??
Leider nein, bin da auf Mich alleine gestellt so vor Weihnachten kann da niemand aus meinem Umfeld etwas hergeben ;)

Meinst Du nicht auch, wenn die Gegenseite es tatsächlich gewollt hätte, wären die nach deinen Widerspruch auf den MB nicht schon längst ins streitige Verfahren gegangen und hätten dich somit verklagt.
Ja, natürlich. Einzig, die Gegenseite ist sehr langsam, teils kommen Reaktion erst nach 1 1/2 Monaten bis 2 Monaten.

....
Dazu hast Du geschrieben, das die geltend gemachte Hauptforderung im MB in der Höhe nicht korrekt war ....
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Ja, die HF war definitiv nicht korrekt. Manchmal habe ich das Gefühl das die Gegenseite nicht merkt das ich Monatlich zahle. Habe aber den Verwendungszweck überprüft, der ist korrekt - also habe Mir da, ausser der eine Monat, nichts vorzuwerfen.


Nun gut, was kann man Dir jetzt hier empfehlen, aufjedenfall würde ich persönlich den Widerspruch nicht zurück nehmen und dies auch nicht gegenüber der Gegenseite begründen, warum man dies nicht macht.
Danke für deine Meinung. Ich habe es ja auch nicht Vor, im Zweifelsfalls sollen die eine Klage anstreben. Um noch eine Bemerkung darzulegen, wahrscheinlich Mitte Dezember spätestens würde ich es hinbekommen eine entsprechend passende Summe zu zahlen so das die Forderung beglichen ist. Eine Titulierung sehe ich deswegen auch nicht gerade positiv, macht es für Mich keinen Sinn bei so einer kleinen Summe & meiner Zahlungsbereitschaft.
 

Eurit

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Hallo,

um ein poitiven Abschluss zu geben, es erfolgte keine Klage. Man hat wohl Stillschweigend akzeptiert das ich 20€ zahle und Mich eben nicht Einschüchtern lasse. Den Widerspruch gegen den MB habe ich nicht zurück genommen.
Brav wie ich bin habe ich 20€ im Monat gezahlt und habe im April mal angefragt, wie ist denn so Stand der Dinge. Heute kam eine Anwort, 5€ sind noch offen. Diese habe ich heute direkt auch gezahlt und somit hat sich das Thema nun erledigt, die Schuld ist beglichen.
 
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