Telefon- und Kabelanschluss = Kostenübernahme?

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Daemion

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
27 Juli 2009
Beiträge
65
Bewertungen
0
Letztens habe ich gehört, dass ein ALGII-Empfänger ein Recht hat, über die Geschehnisse in der Welt informiert zu sein.

Deshalb würde die ARGE wohl die Kosten für einen Kabelanschluss übernehmen. Stimmt das?

Und wie sieht es mit dem Telefon aus? Ich bezahle jeden Monat ca. 20€ Telefonkosten (T-com), doch davon sind fast 18€ Grundgebühr.

Wie finde ich andere Telefonanbieter oder gibt es bei der Telekom vielleicht einen günstigeren Tarif?
Auf ihrer Homepage habe ich mich leider nicht zurecht gefunden.
Mir sind knapp 15-18€ Grundgebühr pro Monat zu viel, wenn ich so wenig telefoniere!
Ganz darf ich auf das Telefon aber auch nicht verzichten, da viele Institutionen etc. auf eine Telefonnummer bestehen...


Ich hoffe, ihr könnt mir hier weiter helfen! ;-)

LG,
~Daemion
 
L

lupe

Gast
Deshalb würde die ARGE wohl die Kosten für einen Kabelanschluss übernehmen. Stimmt das?

Jein.
Telefongebühren und Internet sind mit ca 27 € im Monat im Regelsatz abgegolten. Allerdings spreche ich hier jetzt über eine "konventionelle" Telefonleitung.

Kabelgebühren werden übernommen. Na ja, via Kabel kann man ja inzwischen auch Telefonate und I-Net abwickeln.
 
E

ExitUser

Gast
Offenbar ist bei dir der Kabelanschluß nicht zwangsläufig in der Miete enthalten, sondern du willst ihn dir freiwillig dazubestellen. Hier wird man dir entgegenhalten, daß in fast allen Gegenden inzwischen auch ein Fernsehempfang über DVB-T möglich ist und du kein teueres Kabelabonnement (oftmals mit Mindestlaufzeit verbunden!) brauchst, wenn du dich informieren willst.

Wenn du sehr wenig telefonierst und im wesentlichen nur erreichbar sein willst, ist es das günstigste, sich ein gebrauchtes Mobiltelefon mit Prepaid-Karte zu besorgen. Dann hast du überhaupt keine Grundgebühren.

Was für "Institutionen" bestehen übrigens auf einem Telefonanschluß? Arge oder Arbeitsamt können dich nicht dazu zwingen, einen Telefonanschluß zu unterhalten, falls du das meinst.
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
Ich telefoniere sehr wenig, brauche aber eine Internet-Flat in DSL Geschwindigkeit. Ich nutze Alice Light. Da kostet der Telefonanschluss zusätzlich 2€ und die jeweiligen Gebühren.
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Letztens habe ich gehört, dass ein ALGII-Empfänger ein Recht hat, über die Geschehnisse in der Welt informiert zu sein.

Deshalb würde die ARGE wohl die Kosten für einen Kabelanschluss übernehmen. Stimmt das?

Und wie sieht es mit dem Telefon aus? Ich bezahle jeden Monat ca. 20€ Telefonkosten (T-com), doch davon sind fast 18€ Grundgebühr.

Wie finde ich andere Telefonanbieter oder gibt es bei der Telekom vielleicht einen günstigeren Tarif?
Auf ihrer Homepage habe ich mich leider nicht zurecht gefunden.
Mir sind knapp 15-18€ Grundgebühr pro Monat zu viel, wenn ich so wenig telefoniere!
Ganz darf ich auf das Telefon aber auch nicht verzichten, da viele Institutionen etc. auf eine Telefonnummer bestehen...


Ich hoffe, ihr könnt mir hier weiter helfen! ;-)

LG,
~Daemion
Da zahlt die ARGE nichts, nur wenn der Kabelanschluss im Mietvertrag steht und darüber abgerechnet wird
 
E

ExitUser

Gast
Zum Kabelfernsehen

Es besteht eine Kostenübernahmepflicht, wenn auf eine andere Weise der Leistungsempfänger keinen Zugang zu den Informationsmedien hat und die Gebühren durch individualvertragliche Gestaltung nicht vermieden werden können.
 
E

ExitUser

Gast
Das ist aber durch DVB-T überall machbar
Das kann nur jemand schreiben, der die deutschen Lande nicht kennt.
Da gibte es so viele Ecken, wo eben das Kabel die einzigste Möglichkeit darstellt, Schüsseln nicht aufgestellt werden dürfen etc.

Meine Überschrift lautete: Zum Kabelfernsehen.

Aber, den Seinen gibt es der Herrgott bekanntlich im Schlaf.
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Wer noch bei der Telekom ist könnte diesen Sozialtarif beantragen das ist richtig, aber da handelt es sich nur um die Grundgebühr , Vorraussetzung ist die GEZ- Befreiung, und zahlen muss man das natürlich auch selber
Ich weiss nur nicht ob im Zeitalter der Flatrates die Telekom das noch anbietet

Und zu Halle/Saale

DVBT-Mitteldeutschland
 
R

Rounddancer

Gast
Nun, da muß man unterscheiden:

1. Telefon

a) Wenn Du die Befreiung von der Rundfunkgebühr hast, und das der T-Com nachweist, dann kannst Du als Kunde der Telekom bei dieser (Antrag im T-Punkt holen und ggf. auch abgeben) den Sozialtarif beantragen. Dieser gilt für Inlands-Telefonate zu Festnetz-Nummern. Und dafür haste dann monatlich ca. 6,50 Euro Telefongebühren gratis. Gilt nur für Telefongebühr, nicht für Grundgebühren.
Das gilt für die einfachen T-Kom-Telefon- und den einfachsten Kombitarif für Telefon und DSL.
Aber: Da die Rundfunkgebührenbefreiung ja immer nur sechs Monate gilt, muß man auch alle sechs Monate im T-Punkt die aktuelle Rundfunkgebührenbefreiung vorlegend, den Sozialtarif verlängern lassen.

b) Du sagst was von 18 Euro Grundgebühr,- kann es sein, daß darin so um die zwei Euro für ein von der T-Kom gestelltes Telefon enthalten sind?
Hier wäre die Sparmöglichkeit: Das Telekom-Telefon dem T-Punkt zurückbringen, und eigenes, privates Telefon reinstecken. De billigste T-Kom-Tarif ohne T-Kom-Telefon kostet nämlich knapp 13,50 Euro,- plus 19 Prozent Umsatzsteuer. Das sind dann nur rund 16,60 Euro.

c) Du könntest auf ein Prepaid-Handy umsteigen, z.B. 8,5 cent pro minute oder sms bei simply und gut., keine Grundgebühr, nur ist es unbedingt wichtig, jeden Monat mindestens ein Telefonat abgehend von der Nummer aus zu führen, kann auch an eine 0800-Gratisnummer gehen, denn sonst kassieren die monatlich knapp 2 EUR "Administrationsgebühr".
Oder 9 cent/Minute, bzw. sms z.B. bei blau.de, etc.

d) Um Gesprächsgebühren zu verringern: Viele Gewerbetreibende, auch viele Ärzte, etc. kann man gratis anrufen,- das ist ein Service der Telefonbuchportale, z.B. Das Telefonbuch Deutschland - Online Telefonauskunft - Teleauskunft - Telefonnummer - Telefonverzeichnis, oder GelbeSeiten - Branchenbuch - SMS Auskunft - Stadtplan, da klickt man das passende Feld bei der gesuchten Telefonnummer an, gibt seine eigene Telefonnummer an, egal, ob Festnetz, oder Handy,- und gleich drauf klingelt das Telefon, und eine Maschine verbindet einen.

2. Kabelfernsehen

a) Wenn die Kabelfernsehgebühr zwangsweise Teil der Nebenkosten im Mietvertrag sind, dann muß die Arge die mitbezahlen.

b) Wenn da, wo Du wohnst, wegen der Verkabelung Antennenverbot ist, dann müssen die (Kabelgesellschaft) über einen Filter die ortsüblich (also per Antenne, bzw. DVB-T) empfangbaren Sender, also mindestens ARD, ZDF und ein Drittes GRATIS liefern.

c) gibts ja DVB-T, falls Du es empfangen kannst.

Heinz
 
R

Rounddancer

Gast
Wer noch bei der Telekom ist könnte diesen Sozialtarif beantragen das ist richtig, aber da handelt es sich nur um die Grundgebühr ,

das war früher mal so. Mittlerweile gibts stattdessen einen Freibetrag bei den Telefongebühren für Telefonate ins Festnetz. Der ist gestaffelt nach a) nur rundfunkgebührenbefreit, und b) rundfunkgebührenbefreit und z.B. blind.


[/QUOTE]
 
E

ExitUser

Gast
Nicht nur wenn die Kabelgebühren im Mietvertrag stehen.
Sondern, wenn der Vermieter keine Gemeinschaftsantennenanlage vorhält, die die Grundversorgung ermöglicht, und wenn Satellitenanlagen nicht aufgebaut werden dürfen.

DVBT ist zwar in vielen Gegenden theoretisch verfügbar, wer aber in einem Haus mit viel Stahlbeton wohnt oder mit vielen Trockenbauwänden, der hat trotzdem Pech.
Physik 8. Klasse. Stichwort Faradayscher Käfig.
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Also egal ob man da Empfang hat oder nicht, die ARGE wird da nichts zahlen, es gibt die Möglichkeit die Rounddancer beschrieben hat( ÖR übers Kabel) oder eine kleine Aussenantenne, die auch nicht wegfliegt, das geht sehr gut in den meisten Fällen
 
L

lupe

Gast
Hi @ all,

ich glaube ich hatte mich nicht deutlich genug ausgedrückt!

Dann werde ich das jetzt mal nachholen....

Im Regelsatz sind ca. 27 € an Kommunikationskosten (konventionell;Telefon,Internet) enthalten. Wenn der Vermieter einen Kabelanschluss bereitstellt, übernimmt die ARGE auch diese Kosten! Machen die bei mir auch. Meiner kostet 5 € im Monat. Ich könnte darüber auch Telefonieren und im I-Net surfen. Fraglich nur, was ist günstiger?

Es gibt natürlich noch DVBT! NUR, dafür braucht man entweder einen Receiver für den Fernseher od. einen Stick für den PC. Daneben gibt es noch SAT Anlagen, die allerdings auch Geld kosten, und die nicht jeder Vermieter gestattet. Vor allem dann nicht, wenn der schon einen Kabelanschluß bereithält.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten