Teilzeit Job / Krankengeld reicht nicht / Leistungsanspruch?

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loks

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Ich hab mal eine allg. Frage:

Ich habe einen Teilzeitjob und bin seit 4 Wochen krank. bei sechs wochen krankheit gibt es ja krankengeld (70 %); entsprechend 30 % Kürzung.

Den Job habe ich erst seit zwei Monaten.

das krankengeld wird nicht ausreichen (nettogehalt ca. 600). wie kann ich dann meinen lebensunterhalt weiter sichern? weiß das jemand von euch?
 

Hartzeola

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das krankengeld wird nicht ausreichen (nettogehalt ca. 600). wie kann ich dann meinen lebensunterhalt weiter sichern? weiß das jemand von euch?
Wohnst Du alleine, kannst Du Wohngeld oder ALG II beantragen.

Wohnst Du nicht alleine, können u.U Einkommensverhältnisse aller Personen berücksichtigt werden.
 

Doppeloma

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Hallo loks,

Ich hab mal eine allg. Frage:

Da bist du aber hier im SGB XII-Bereich etwas ungünstig gelandet, hier werden zu deiner Frage nicht so viele reinschauen.

Es gibt doch einen Bereich "Allgemeine Fragen" oder auch den Bereich wo es um Krankheit /Rente und Schwerbehinderung geht...

Ich habe einen Teilzeitjob und bin seit 4 Wochen krank. bei sechs wochen krankheit gibt es ja krankengeld (70 %); entsprechend 30 % Kürzung.

Das ist in dem Sinne keine "Kürzung", das Krankengeld von der KK wird nun mal nicht höher gezahlt.

Den Job habe ich erst seit zwei Monaten.

Damit hat das NICHTS zu tun, KG müßtest du schon ab dem ersten Tag in der Firma bekommen, nur die Lohnfortzahlung vom AG erfolgt erst frühestens ab 4 Wochen Beschäftigungs-Zeit.

das krankengeld wird nicht ausreichen (nettogehalt ca. 600). wie kann ich dann meinen lebensunterhalt weiter sichern? weiß das jemand von euch?

Wenn du von diesem Netto-Gehalt üblicherweise deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst "Hut ab" :icon_daumen:

Dann solltest du einen Antrag auf Wohngeld bei deiner zuständigen Wohngeldstelle einreichen, vielleicht reicht es ja dann zusammen, bei deiner Stadt- oder Gemeindeverwaltung kann man dir sicher sagen wo du die findest.

Ansonsten kannst du nur Antrag auf "aufstockendes ALG II" stellen beim zuständigen JobCenter (Grundsicherung für Arbeitslose /SGB II), jedenfalls wenn du keine großen Vermögenswerte besitzt, von denen du den finanziellen Verlust ohne staatliche Hilfe ausgleichen könntest.

Es spielt keine Rolle, dass du nicht wirklich arbeitslos bist, da sind auch viele Leute, weil sie zu wenig für den Lebensunterhalt verdienen als "Aufstocker".

Die Sozial-HILFE (SGB XII) ist für dich aktuell nicht zuständig... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

loks

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danke euch, sorry das habe ich befürchtet, dass ich hier nicht ganz richtig bin. dennoch danke soweit ihr helfen konntet.

ich war vorher arbeitslos und werde sicher noch weiterhin alg II beziehen, dass muss erst noch geprüft werden. Jedenfalls stellte ich mir die Frage, wie ich handeln muss, wenn ich denn Krankengeld bekomme.
 

loks

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Eine neue Frage hat sich hier jetzt ergeben:

Wenn das Krankengeld nicht ausreicht, wird ja augestockt; soweit hatte ich das verstanden.

Darf dann allerdings auch die ALG II-Stelle den Kunden zum medizinischen Dienst schicken? Wenn ja mit welcher Begründung? Es dürfte doch ausreichen, wenn ein Facharzt die Krankheit bescheinigt???
 

Hartzeola

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Darf dann allerdings auch die ALG II-Stelle den Kunden zum medizinischen Dienst schicken? Wenn ja mit welcher Begründung? Es dürfte doch ausreichen, wenn ein Facharzt die Krankheit bescheinigt???

Ja, das können sie, wenn Du ALG II beziehst. Das werden sie aber (wahrscheinlich) erst tun, wenn Du dauerhaft (über 6 Monate) krank bist.
 

Doppeloma

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Hallo loks,

Darf dann allerdings auch die ALG II-Stelle den Kunden zum medizinischen Dienst schicken? Wenn ja mit welcher Begründung?

Mit der Begründung, dass man deine Leistungsfähigkeit (Erwerbsfähigkeit für mindestens 3 Stunden täglich) auf die Dauer anzweifelt, wenn du schon längere Zeit (durchgehend) AU geschrieben bist.

Das JobCenter soll dich ja in Arbeit vermitteln, solange du noch Krankengeld von der KK bekommst, wird man das (vermutlich) einfach erst mal hinnehmen, dass man dich nicht vermitteln KANN ...

Es dürfte doch ausreichen, wenn ein Facharzt die Krankheit bescheinigt???

Darum alleine geht es in diesem Falle nicht, man will dann prüfen, ob mit einer Arbeitsfähigkeit (also einem Ende dieser Krankheit) mal gerechnet werden kann oder ob man dir empfehlen sollte eine Rente wegen Erwerbsminderung zu beantragen.

Das JobCenter will ja nicht ewig für dich zahlen müssen, wenn es keine Aussicht mehr gibt, dass du mal wieder arbeiten könntest.

Mit der AU-Bescheinigung von deinem Facharzt hat das nur wenig zu tun, daran kann der Amtsarzt vom JC NIX ändern, der könnte nur schreiben, dass du mal "ohne AU" diese und jene Arbeiten machen könntest oder eben nicht.

Die AU deines Arztes könnte NUR der MDK (medizinischer Dienst der Krankenkassen) der KK aufheben, aber die interessiert es nach der Krankengeld-Zahlung auch nicht mehr, wie lange du noch AU geschrieben wirst ...bis dahin allerdings schon ...manchmal ... :icon_kinn:

MfG Doppeloma
 
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