Teilzeit gearbeitet mit 23 Monatsstunden, in welchem Umfang muss ich bei Arbeitslosigkeit dem Arbeitsmarkt zur verfügung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

franky0815

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Ich arbeite momentan noch für 460€ sv-pflichtig 23 stunden im monat, ich habe ab dem neuen jahr anspruch auf alg1, das wären 217,65€.

wie werde ich bei der afa eingestuft, muss ich dem arbeitsmarkt voll zur verfügung stehn oder nur in dem umfang wie ich vorher gearbeitet habe um volles alg1 in höhe von 217,65€ zu bekommen?
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Wenn Du mit dem Trinkgeld ohne sonstige Hilfen auskommst ....

Grundsätzlich entscheidet ja jeder selber, wieviel er arbeiten möchte.
 

franky0815

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Wenn Du mit dem Trinkgeld ohne sonstige Hilfen auskommst ....
darum geht es nicht, ich will wissen ob ich dem arbeitsmarkt voll zur verfügung stehn muss oder eben nur soviel wie ich gearbeitet habe um die vollen 217,65€ zu bekommen.

ich will das alg1 eben mitnehmen und bin in der zeit ja auch durch die afa versichert und muss die kv nicht selbst zahlen, wenn ich aber voll zur verfügung stehn muss kommen die mir wieder mit zaf stellen daher, wenn ich aber nur 23 stunden zur verfügung stehn muss wird es schwierig für die afa was anzubieten was zumutbar wäre, immerhin bekomme ich momentan 20€ brutto die stunde.
 

Fabiola

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AW: flüssiger als flüssig = überflüssig

OT:
Wenn Du mit dem Trinkgeld ohne sonstige Hilfen auskommst ....
Grundsätzlich entscheidet ja jeder selber, wieviel er arbeiten möchte.
Hallo RobbiRob,
wie Du sicher weißt, ist dies ein Hilfeforum.
Inwieweit Dein Beitrag eine Hilfe und Antwort für @franky0815 sein soll, erschließt sich mir nicht.

Ich finde es immer wieder ärgerlich, wenn solche sinnbefreite Beiträge geschrieben werden.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
@Fabiloa: Dann verstehst Du es leider nicht.

Es ist halt auch entscheidend, ob der TE sonstige Leistungen neben dem Alg1 bekommt.

Trinkgeld mag ein wenig unglücklich ausgedrückt sein, sollte aber den Kern treffen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
AW: Teilzeit gearbeitet mit 23 Monatsstunden, in welchem Umfang muss ich bei Arbeitslosigkeit dem Arbeitsmarkt zur verfü

und das steht wo?
schliesslich zahle ich ja auch beiträge.
SS 138 SGB III Arbeitslosigkeit

„3.
den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung steht (Verfügbarkeit)“

„(5) Den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit steht zur Verfügung, wer
1.
eine versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende zumutbare Beschäftigung unter den üblichen Bedingungen des für sie oder ihn in Betracht kommenden Arbeitsmarktes ausüben kann und darf,“

„3.
bereit ist, jede Beschäftigung im Sinne der Nummer 1 anzunehmen und auszuüben“

Ja, wird hochgerechnet für den §140 SGB III, könntest ja auch Vollzeit zur Verfügung stehen.

Nochmal zu meiner kritisierten Antwort:

Wovon willst Du leben? Reicht Dir die kleine Summe?
Das war der Kern meiner Antwort!
 

franky0815

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AW: Teilzeit gearbeitet mit 23 Monatsstunden, in welchem Umfang muss ich bei Arbeitslosigkeit dem Arbeitsmarkt zur verfü

gut wenn ich tatsächlich mindestens 15 stunden arbeiten müsste, dann mus mein entgelt für die 4-5 stunden pro woche ja hochgerechnet werden, mir geht es dabei um die zumutbarkeit nach §140sbgIII

mal ganz grob ich bekomme für 23 monatsstunden 460€ brutto
wenn ich für mindestens 15 stunden wöchentlich zur verfügung stehen muss dann sind das etwa 3 mal so viele stunden wie jetzt, also müsste ein etwaiges jobangebot rund 1300€ - 20% = 1040€
bringen weil sonst nicht zumutbar.
(3) 1Aus personenbezogenen Gründen ist eine Beschäftigung einer arbeitslosen Person insbesondere nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Arbeitsentgelt erheblich niedriger ist als das der Bemessung des Arbeitslosengeldes zugrunde liegende Arbeitsentgelt. 2In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit ist eine Minderung um mehr als 20 Prozent und in den folgenden drei Monaten um mehr als 30 Prozent dieses Arbeitsentgelts nicht zumutbar. 3Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einer arbeitslosen Person eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld.
SS 140 SGB III Zumutbare Beschaftigungen Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) Arbeitsforderung
 

franky0815

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AW: Teilzeit gearbeitet mit 23 Monatsstunden, in welchem Umfang muss ich bei Arbeitslosigkeit dem Arbeitsmarkt zur verfÃ

Nochmal zu meiner kritisierten Antwort:

Wovon willst Du leben? Reicht Dir die kleine Summe?
Das war der Kern meiner Antwort!
ich hab deine antwort nicht kritisiert, hilfe war es denoch keine, du hast aber schon recht mit trinkgeld, für mich sind die 217,65€ plus ca. 180€ gesparte kv beitrag so ne art taschengeld.

finanziell bin ich auf das alg1 nicht angewiesen, aber warum soll ich das nicht mitnehmen ist ja schliesslich eine versicherungsleistung worauf ich einen gesetzlichen anspruch habe.
wenn mir die afa natürlich stress macht mit ihren tollen zaf angeboten dann verzichte ich doch lieber auf die leistungen.
 

doppelhexe

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AW: Teilzeit gearbeitet mit 23 Monatsstunden, in welchem Umfang muss ich bei Arbeitslosigkeit dem Arbeitsmarkt zur verfÃ

... Wovon willst Du leben? Reicht Dir die kleine Summe?
Das war der Kern meiner Antwort!
manche haben einen erwerbstätigen partner, dem sie zu den lebenshaltungskosten nur nicht auch noch die KV aufdrücken wollen ... zb... oder der ehepartner ist in der PKV - da gibts auch keine familienversicherung zum 0-tarif...

die gründe, warum jemand mit 200€ ALG1 auskommen kann und will stehen doch garnicht zur debatte...
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Alles gut.

Vor allem berichte dann mal, wie die Afa mit sowas umgeht.

Der Normalfall ist das halt nicht und selbst mit den 15h/Woche sind nur wenig Jobs in dem Bereich vorhanden.

Wie Du schon richtig erkannt hast, ist Alg1 immer noch eine Versicherungsleistung.
Da wäre ich auch absolut schmerzfrei. ;-)
 

franky0815

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Alles gut.

Vor allem berichte dann mal, wie die Afa mit sowas umgeht.
im moment hoffe ich ja noch das ich falsch liege, es sieht aber so aus als ob mein chef einem hochstapler aufgesessen ist und dem schon mindestens 500k€ gegeben hat, sind halt alles so kleine anzeichen die darauf hindeuten das die insolvenz naht.
 

franky0815

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ich hatte es ja geahnt, am montag kam die kündigung auf ende februar, lohnzahlungen sind auch noch ausstehend, so wie es aussieht ist die firma zahlungsunfähig, aber insolvenz anmelden will man auch nicht.

ich werde mich vermutlich arbeitslos melden den bescheid abwarten und dann wieder abmelden, ich kann den stress mit der afa momentan nicht brauchen, der anspruch bleibt mir ja für 4 jahre erhalten.
 

Kerstin_K

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Wenn die Firma zahlungsunfähig ist, muss aber Insolvenz angemeldet werden.
 

franky0815

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Wenn die Firma zahlungsunfähig ist, muss aber Insolvenz angemeldet werden.
ja ich weiss, aber cheffe glaubt immer noch an wunder, der wird nie freiwillig insolvenz anmelden, ich würde ja den antrag stellen nach § 14 InsO aber dann bleib ich vll. auf den kosten sitzen, es gibt ja noch reichlich gläubiger vll. hat da einer die faxen dicke und leitet das ein.

ab wann kann man eigentlich von insolvenzverschleppung sprechen?
 

saurbier

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Hallo franky0815,

Ich kann hier nur zu meiner Erfahrung berichten.

Ich hab die letzten Jahre als BU-Rentner ja auch nur noch eingeschränkt (3-4 Std./tägl.) gearbeitet und nachdem ich dann durch einen privaten Unfall mich nach der Aussteuerung bei der KK bei der für mich zuständigen AfA meldete, gab ich die bisherige wöchendliche Arbeitszeit an.

Das ganze ist schon etwas kompliziert, denn die AfA verlangt in ihren Anträgen ja das man sich entweder für Vollzeit der Vermittlung zur Verfügung stellt, oder eben für eine spezielle Arbeitszeit (Antragsformular 2f) welcher man nur noch nachzugehen wünscht (Antragsformular 2g).

Da aber fängt ja das eigentliche Problem an.

Denn wenn du dem SB gegenüber erwähnst, dass du nur 23 Std./mtl. arbeiten willst, dann kann der schnell auf die Idee kommen auch den ALG-I von einer eigentlichen Vollzeittätigkeit im Umfang von 173,2 Std./mtl. auf eben diese 23Std./mtl. bzw. 5,3 Std./wöchendlich herunter zu rechnen.

Da musst du unbedingt aufpassen und vor allem deutlich genug darlegen, dass du nur diese 5,3 Std. in der Woche arbeiten kannst. Schau dir dazu mal auf dem Antragsformular Nr. 2e an. Wenn da der Unterpunkt a (Gesundheit) nicht in Betracht kommt, dann wäre vielleicht b (Betreuung etc.) interessant.

Fraglich könnte allerdings sein, ob dich die AfA wegen der geringen Wochenstunden überhaupt in die Vermittlung aufnehmen wird, denn unterhalb von 15 Wochenstunden ist man nach deren Vorgaben eigentlich nicht Arbeitslos.

Sollte man dir da, wir mir damals auch ein fomloses Schreiben über die von dir gewünschten 23 Std./mtl. vorlegen, dann achte unbedingt darauf das dort vermerkt ist - 23 Std./mtl. wie im bisherigen Arbeitsverhältnis - oder ähnlich, so das im Streitfall auch ersichtlich ist, dass du eine Fortführung in selbigen zeitlichen Umfang wünscht.

Bei mir kam der SB nämlich auf die Idee, solch ein formloses Schreiben zur Unterschrift vorzulegen, wonach ich es wünsche lediglich nur noch 15 wochenstunden arbeiten zu wollen, was eigentlich ja stimmte dein meine tägl. Arbeitszeit war ja auf 3-4 Std./tägl. beschränkt, aber die Leistungsabt. wollte dann dergestalt aberechnen das man mein ALG auf Basis von 173,2Std./mtl. dann auf die 15 wochenstunden herunter rechnete. Zur Verdeutlichung Monatslohn : 173,2 Std./mtl. * 15. Das wäre dann lediglich ein Bruchteil meines tatsächlichen Anspruches gewesen, denn richtig gerechnet hatte ich einen Anspruch auf Monatslohn : 65 Std./mtl. (15*4,33).
Hinweis zum Rechenfaktor 4,33 - es wird mit 4,33 Wochen in einem Monat gerechnet (12 Monate : 52 Wochen = 4,33).

Also VORSICHT.


Grüße saurbier
 
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