Teilhabechancengesetz: Wie sieht die Maßnahme vor Antritt des Arbeitsverhältnisses aus?

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franzi

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Hat jemand von euch schon an so einer Maßnahme teilgenommen?

Meine Fragen dazu:
Muss erst der Arbeitsvertrag unterschrieben werden und danach beginnt die Maßnahme?
Oder findet die Maßnahme statt und erst dann wird der Vertrag mit dem Arbeitgeber unterschrieben?

Wo werden diese Maßnahmen abgehalten?
Sind diese Maßnahmen direkt vom Jobcenter organisiert oder laufen die auch über externe Maßnahmeträger?
Wie lange dauert die Maßnahme (ist die Dauer unterschiedlich)?
Bekommt man vor Beginn der Maßnahme eine EGV?

Zum Inhalt: Was wird in diesen Maßnahmen inhaltlich vermittelt?
Geht es um allgemeine Inhalte oder die Vermittlung von berufsspezifischen Kenntnissen?

Wie sieht das aus, wenn man danach nur als "Helfer" (in den meisten Fällen sind es ja Helfer-Stellen) ohne genauere Berufsbezeichung eingestellt wird?

Kann man die Arbeitsstelle auch direkt, also ohne diese vorgelagerte Maßnahme antreten?
 
Zuletzt bearbeitet:

franzi

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Bei dieser Maßnahme müsste es sich dann ja auch um eine "rotierende" Maßnahme handeln, die ganzjährig läuft, wobei jeder Neuzugang zwischendurch einsteigen könnte, da ja nicht alle gleichzeitig an einem bestimmten Datum beginnen. Das kann dann auch nicht wirklich einen berufsspezifischen Bezug haben, zumal ja alle Teilnehmer in unterschiedlichen Berufen arbeiten werden, nachdem sie die Maßnahme absolviert haben.
 

Schmerzgrenze

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Meine Fragen dazu: ...
Antworten auf die meisten Deiner Fragen findest Du im Beitrag » Begründete Abwehr nicht bedarfsgerechter Förderung «
unter der Überschrift "Öffentlich geförderte Beschäftigung nach § 16i SGB II (Teilhabechanchengesetz)".
Bekommt man vor Beginn der Maßnahme eine EGV?
Maßnahmen können sowohl in einer EGV vereinbart-, als auch per Zuweisung auferlegt werden.
EGV und Maßnahmen sind unabhängig zu betrachten.
Die Strategien zur Abwehr nicht bedarfsgerechter Förderung gelten für Maßnahmen nach §16? SGB II gleichsam.
Zum Inhalt: Was wird in diesen Maßnahmen inhaltlich vermittelt?
Geht es um allgemeine Inhalte oder die Vermittlung von berufsspezifischen Kenntnissen?
Du sollst mit der vorbereitenden Maßnahme auf das subventionierte Arbeitsverhältnis vorbereitet werden.
Das beinhaltet z.B. die Herstellung des Kontaktes mit dem geförderten AG.
Ein Betroffener sollte sich stets informieren, wohin die Fördergelder tatsächlich fließen.
Ist es eine private Klitsche, welche es auf Subventionen abgesehen hat oder ist es eine öffentliche Einrichtung,
welche für gesellschaftliche Belange arbeitet und nicht den Profit an erste Stelle rückt.

Zudem gilt es, das Arbeitsverhältnis aus dem Blickwinkel der eigenen Persönlichkeit zu beleuchten.
Wie ist der Betreuungsrahmen gestaltet, kann und will ich diese Arbeit leisten,
bin ich mit den Einschränkungen gegenüber eines üblichen Arbeitsverhältnisses einverstanden?
Letzlich sind Verhandlung und Durchsetzung der Abschlußfreiheit wesentliche Kriterien.
Das Argument der Verringerung von Hilfebürftigkeit zieht hier nicht, da die Summe der Förderung
bisher gezahlte Leistungen wesentlich überschreitet und die Maßnahmedauer gesetzlich begrenzt ist.
 

franzi

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Sorry, verstehe den Satz nicht: "Das Argument der Verringerung von Hilfebürftigkeit zieht hier nicht, da die Summe der Förderung
bisher gezahlte Leistungen wesentlich überschreitet und die Maßnahmedauer gesetzlich begrenzt ist. "

Kann man das noch etwas genauer darlegen? Danke.
 
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