Teilhabe am Arbeitsleben - Bitte um Unterstützung bei Ablauf nach Antrag (5 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 3)

ardakop

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Hallo,

ich habe Antrag auf Berufliche Reha (LTA) bei der DRV gestellt. Grund sind meine körperlichen/seelischen Beeinträchtigungen. Zudem bin ich derzeit arbeitsunfähig und erhalte Krankengeld. Bevor ich arbeitsunfähig wurde habe ich eine Beschäftigung ausgeübt um aus dem ALGII Bezug rauszukommen. Leider konnte ich diese nicht mehr bewältigen, musste aufgeben. Es war so ziemlich das härteste was ich bisher erlebt habe...

In einem Schreiben der DRV liegt die Zuständigkeit nach deren Feststellung bei der Agentur für Arbeit. Unterlagen wurden an die Agentur weitergeleitet. Diese bestätigte es. Ich habe ein Beratungsgespräch bekommen. Im Vorfeld wurde ich jedoch aufgefordert im geschlossen Umschlag einen Gesundheitsfragebogen abzugeben sowie Schweigepflichtentbindungen, diese haben beim Antrag der DRV gefehlt. Andernfalls kann die fehlende Mitwirkung im Reha Verfahren auch Auswirkungen auf die Gewährung nach SGBII haben.

Ich habe mich vorher über das Forum und auch im Internet informiert. Bin zum Entschluss gekommen diese Unterlagen für dieses Verfahren abzugeben weil ich einfach Hilfe benötige. Habe dazu die modifizierte Version für Schweigepflichtentbindungen genommen. Ich kann sowieso nichts mehr verlieren weil ich nichts mehr habe. Ich hoffe mit Ehrlichkeit vielleicht doch ein wenig Glück zu haben, Chance auf eine Umschulung / Weiterbildung zu erhalten damit ich trotz Behinderung unterkomme und den Lebensunterhalt selbst bestreiten kann. Ich will mein Leben zurück!

Im Beratungsgespräch hatte der SB alle Unterlagen (Meine Beschwerden) der DRV auf dem Tisch. Ich war also etwas skeptisch genau wie mein Beistand was uns erwartet. Er wollte unter anderem direkt wissen welche Diagnosen und Prognosen ich habe. Andernfalls kann er das Verfahren nicht durchführen, Ärzte überhaupt entscheiden/begutachten lassen welche Hilfe ich erhalten kann. Zudem will man sich noch mit den SBs des JC auseinander setzen. Thema KdU / Lebensunterhalt.
Ich habe zurückhaltend geantwortet.

Wie ist der genaue Ablauf des Verfahrens? Habe nur Merkblatt 12 Förderung der Teilhabe sowie Infos aus dem Netz, richtig schlau werde ich nicht daraus, Abwarten auf Entscheidung durch Ärztlichen Dienst?
Muss ich mich gesundschreiben lassen damit mein Antrag überhaupt bearbeitet wird / bevor überhaupt eine Entscheidung getroffen worden ist?
Welche Prognose soll ich dem SB mitteilen vom Arzt?
Muss ich einen psychologischen Test beim Berufspsychologischendienst durchlaufen?
Muss ich jede Maßnahme antreten/annehmen welche mir angeboten wird?
Können mir Leistungen in der Zukunft wegen dem Verfahren verwehrt werden wenn ich was ablehne?

Über weitere Tipps / Erfahrungen bin ich dankbar. Bei mir klappt die gezielte Suche mit der Funktion im Forum nicht :(
 

Kerstin_K

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Den SB gehen Deine Diagnosen nichts an. Das ist kein Arzt. Allenfalls, wenn du überhaupt was sagen willst, kannst du solche Dinge angeben wie "Ich kann schlecht laufen, nicht lange stehen, kann nicht Nachts arbeiten, ich sehe schlecht...."

Dann wird der nächste Schritt sein, dass man dich zum äD schickt. Der müsste dem SB dann mitteilen, was bei dir noch geht und was nicht.

LTA kann ja alles mögliche sein, Abeitsplatzausstattung, Kraftfahrzeughilfe, Lohnkostenzuschuss, Umschulung....

Wenn es dann um Weiterbildung oder Umschulung geht, kann es sein, dass Du noch zum Berufsspychologischen Dienst musst, kannn es sein, dass du noch zum Berufsspychologischen Dienst musst, damit dort festgestellt wird, ob du eine Unschulung oder Weiterbildung im geplanten Bereich schaffen kannst. Sowas ist ja recht teuer und man will das Geld nicht in den Sand setzen.

Ich denke, dass du im Antragsverfahren ruhig noch Au sein kannst, während einer Weiterbildung oder Umschulung geht das natürlich nicht, denn dann heisst das ja, dass du nicht am Untericht teilnehmen kannst.
 

ardakop

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Wie soll man damit umgehen wenn kurzfristig eine Einladung zur freiwilligen Teilnahme an einer ärztlichen Untersuchung eingetrudelt ist wenn derzeit AU?

Habe umgehend nachweislich Nachricht gegeben das ich verhindert bin. Habe einen Therapietermin. Ich muss den unbedingt wahrnehmen. Ich lasse den mir auch bestätigen. Habe zudem demnächst weitere Termine. Bat um Rückmeldung zwecks neuen Termin da man telefonisch niemanden erreichen tut. Abgesehen davon möchte ich nicht ohne Beistand hin, vorallem weil ich auch nicht gesund bin, mir geht es nicht gut. Ich habe leider nur einen wo nicht immer kann. Sehr kurzfristig alles wieder heute/morgen. Keine Vorbereitung möglich.

Etwas verwundert bin ich über zwei Punkte in der Einladung.

Bitte bringen Sie zur Untersuchung Ihre Medikamente sowie Rentenbescheide, Bescheide des Amtes für Familie und Soziales und die in Ihrem Besitz befindlichen müssen medizinischen Unterlagen sowie Reisepass/ Perso mit.

Bitte legen Sie dieses Schreiben Ihrer behandelnden Ärztin/Arzt vor und bitten leihweise um Überlassung Ihrer Krankheitsunterlagen Befundberichte, Krankenhaus- oder Reha Entlassungsberichte, Gutachten. Die Unterlagen werden nach Auswertung durch dje Ärztin oder den Arzt der Agentur zurück gegeben.

Warum Unterlagen wenn ich alles abgegeben habe sowie Entbindungen? Laut einem Arzt wurde z. B. nichts angefragt.

Warum Rentenbescheide? Warum Medis mitnehmen?

Einzig fehlt Versorgungsamtbescheid, allerdings schon in JC Akte (geschwärzt).

Also ich bin etwas ratlos. Auch ob das alles so oke ist.
 

Alfred2952

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Hallo,
ich kann dir bei den meisten Punkten leider nicht helfen. Es klingt so, als ob hier die Arbeit (Beschaffung der Unterlagen) auf dich abgeschoben wird.

Vielleicht hilft es ja, wenn du die Situation umkehrst: Stelle ein Auskunftsersuchen, weshalb es nötig ist (sinngemäß: Sie haben durch die Schweigepflichtsentbindung alle nötigen Informationen, welche benötigen Sie konkret noch? Bitte benennen sie konkret, was benötigt wird und für welchen Zweck damit ich mich konkret darauf vorbereiten kann). Wichtig ist hier die Schriftform (Einschreiben).
Wenn der Arzt die Patientenakte nicht verleiht, dann hast du deiner Mitwirkungspflicht genüge getan, wenn du gefragt hast.

Begleitperson:
Ich habe vor Kurzem (siehe mein Beitrag im Forum) angegeben, dass ich auf mein Recht auf Begleitung nicht verzichten werde. Schlage ihnen vor, wenn hier auf bestimmte Termine bestanden wird, das du um Kostenübernahme für professionelle Dienste bittest. Ich wurde darauf telefonisch kontaktiert für eine Terminvereinbarung. Gottseidank saß ein Kollege dabei, da ich hier explizit

AA und ich wollen eigentlich nix voneinander. Daher habe ich etwas die Freiheit, hier forsch aufzutreten. Bei mir ist es jetzt so, dass die Teamleiter in den Gesprächen immer dabei sind. Da ich eigentlich immer unterbrochen werde ist es Fast schon ein Standard-Spruch ist es bei mir darauf hinzuweisen, dass ich das gleiche Recht habe, mich zu äußern und ich es als Diskriminierung erachte, wenn ich unterbrochen werde. Das schafft einfach mehr Ruhe im Gespräch. (da merkt man auch, dass die Sachbearbeiter oft einfach nur unsicher sind).
 

ardakop

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Ich hatte nun vor kurzem einen Termin beim ärztlichen Dienst. Dort war ich in Begleitung. Desweiteren hat sich mein GdB nach dem Termin erhöht (20 auf 50), auch eine MDK Einladung habe ich erhalten. Folgendes ist passiert:

Ärztliche Dienst:

Laut Selbstauskunft war Arzt vom Fach. Der Termin war relativ normal aber teilweise auch seltsam. Seltsam weil man so tat als wüsste man überhaupt nicht wer ich bin oder was ich habe, da man sich anscheinend vorher keine Unterlagen angesehen oder noch Auskünfte bei den behandelnden Ärzten eingeholt hat. Fragen wurden gestellt sehr nahe dem Gesundheitsbogen den ich erhalten habe, die körperliche Behinderung wurde angesehen/besprochen, paar Fragen zur Psyche (nochmals extra auf Wunsch von SB - Wie sieht die Prognose aus - kann man mit mir noch was anfangen aktuell), ein kurzer Sehtest, körperlicher kurz Check. Ein Gutachten wird erstellt was dem SB dann zur Verfügung gestellt wird. Dieser wird sich melden.

Muss ich dem ärztlichen Dienst / SB zeitnah den erhöhten GdB mitteilen (Mitwirkungspflichten)? Ich weiß nicht ob das Gutachten schon geschrieben ist. Bei dem Verfahren hatte ich Unterstützung durch den Sozialverband. Muss mit denen aber nochmal sprechen. Auch ob ich die Klage fallen lasse sowie was nun im einzelnen geändert ist. Ob das nach deren Einschätzung so in Ordnung ist, ob man die Klage beibehalten soll oder nicht.

Gutachten Teil A u. B., aufjedenfall ausstellen lassen nehme ich an? Schriftlich anfordern?

MDK:

Kurzfristig ist eine Einladung zur Begutachtung durch den MDK eingegangen. Persönlich musste ich mich vorstellen. Mir wurde gesagt Der Mensch ohne Titel ist in unserem Raum bekannt positive Arbeitsprognosen auszustellen.
Bei dem Termin war ich in Begleitung. Die Praxis leer, gefühlte 10 Minuten und paar Fragen später hieß es Vielen Dank Sie werden von der Krankenkasse hören. Der Bitte um Aufklärung laut Einladung kam man nicht nach.

Ich warte ab was passiert. Ich wurde schon einmal nach Aktenlage gesund geschrieben und nur weil die Kasse mir im Telefongespräch gesagt hat das es denen zu teuer ist, mit der Bitte um Anmeldung beim Jobcenter. Man darf jedoch weiterhin alles in Anspruch nehmen, nur kein Krankengeld.

Ich bin etwas geschafft... Hängt das alles miteinander zusammen, Wie gehts weiter?
 

ardakop

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Die Arbeitsunfähigkeit wurde durch den MDK aufgehoben. Darauf sofort persönlich Arbeitssuchend und Arbeitslos gemeldet. Man bittet Antrag auf Arbeitslosengeld I zu stellen da man nicht sagen ob Anspruch besteht. Dazu habe ich Arbeitsbescheinigungen für die ehemaligen Arbeitgeber und eine Bescheinigung für die Krankenkasse zwecks Krankengeld erhalten und entsprechend versendet. Nebenbei läuft die Anforderung der Gutachten Teil A+B vom Ärztlichen Dienst.

Zudem habe ich ein kurzes Schreiben erhalten, wonach die Bundesagentur für Arbeit nach § 14 Abs.1 Satz 2 SGBIX Ihre für die Erbringung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zuständige Rehabilitationsträgerin ist.

Nach den Feststellungen des SB bin ich nach §19 SGBIII berechtigt Leistungen zur Teilhabe zu beziehen.

Nähere Informationen und gegebenenfalls erforderliche Leistungsanträge und Fragebögen zur Erbringung der bewilligten Leistungen erhalte ich in kürze.

Ich darf Sie darauf aufmerksam machen das meine Zusage nur Gültigkeit behält solange Sie Ihren Mitwirkungspflichten nach den §§ 60 - 65 des SGB I nachkommen siehe Merkblatt. Gegen diesen Bescheid ist der Widerspruch zulässig...


Was bedeutet hier berechtigt? Wogegen soll ich Widerspruch einlegen wenn ich doch eine Umschulung/Weiterbildung brauche da der freie Markt ohnehin schwierig zu erreichen ist? Ich weiß nicht mal welche Form zur Teilhabe ich erhalten kann, nur das im Falle einer Zusage das JC als Leistungsträger gilt (KdU+Grundsicherungssatz), Termine aber bei der Agentur (Rehateam) stattfinden sollen.

Ich muss/soll mehr gleisig fahren!? Sprich gegen den Einstellungsbescheid der KK fristwahrend Widerspruch einlegen, Gutachten anfordern zur Begründung, Arzt fragen um Unterstützung (Widerspruchsbegründung), ALGI Antrag stellen, Bei Ablehnung ALGII, bei Ablehnungen Widerspruch schreiben...

Wie soll ich mich Verhalten in diesem Fall? Bitte um Rat !! Ich stehe unter Druck. Ich will nicht im Regen stehen falls ich plötzlich abgeblockt werde oder mir die Zukunft noch mehr verbauen. Ist schon schlimm genug die letzten Jahre gewesen.

Ich durchforste den Leitfaden zur groben Orientierung aber irgendwie werde ich nicht richtig fündig
 
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ardakop

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Es hat sich etwas getan. Geht ziemlich schleppend voran... Ablauf und Gespräche teilweise sehr merkwürdig... Keine Konkreten Informationen wie es weiter geht, es ist als würde man alles aufschieben / abwarten.

Ich habe Gutachten A und B vom Ärztlichen Dienst beantragt und erhalten. Musste diese aber vor Ort abholen. Eine Zusendung via Post ist aus Gründen des Datenschutzes nicht möglich teilte man mit.

Die Anforderung erging schriftlich (falls jemand einen ähnlichen Fall hat hier mein Schreiben):

Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit fordere ich nach § 25 SGB X und weiteren Patientenrechtegesetzen die Übersendung von Kopien der Gutachten Teil A und B vom Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit in XXX für meine Unterlagen auf dem Postweg. Bitte übermitteln Sie mir diese möglichst zeitnah. Meine Kundennummer lautet: XXX, Vielen Dank.

Desweiteren Einladung beim BPS (Berufspsychologischer Service) + Infoblatt mit Ablauf der Testverfahren und den Rahmenbedingungen. Test selbst war: Deutsch, Mathematik, Vorstellungsvermögen / Logik, Interessen Test / Berufswahl und ein Gespräch mit einem Psychologen. Zeit 7 Stunden mit mehreren Menschen. Psychologe gab wie Ärztlicher Dienst komplett Grünes Licht, vollschichtig, Empfehlung für kaufmännische Tätigkeit / Beruflicher Neuanfang durch Ausbildung / Umschulung, Guter Test absolviert, kann Mittelschwere Ausbildung in Verwaltung und Büro absolvieren, Fortbildungsakademie wäre möglich, Berufförderungswerk nicht empfehlenswert da eher für starke schwierige Fälle wo körperlich/psychisch/lerngeschwächt sind.

Im letzten Gespräch mit der Agentur für Arbeit kam ich aber absolut nicht weiter zwecks Besprechung Gutachten. Psychologe entschied laut Meeting anders auf bitten des SB. Außerdem sagte SB das ein BPS-Test nur einen Tag geht und ist daher nicht Aussagekräftig , auch der Ärztliche Dienst nicht, sowie Gutachten meiner Fachärzte/Psychologen so hieß es. Dabei sollte ich diese absolvieren, ohne kein OK. Nun sein Vorschlag BfW. Es geht auch um seinen Job. Sein Chef macht ihm die Hölle heiß wenn was nicht hinhaut. Außerdem will man Schadensersatzansprüche prüfen da körperliche Behinderung bedingt durch Unfall. Hier ist aber nichts zu holen. Damaliges Rechtsverfahren beendet ohne Erfolg .Man will aber helfen... Ich soll eine Art Belastungserprobung / Assessment machen über mehrere Wochen bzw. mir das vor Ort / den Ort zumindest ansehen. Keine Aussagen wo Bedarf besteht, wie man sonst eine Teilhabe ermöglichen kann sprich helfen kann. Vermitteln in direkten Job oder Ausbildung. Meine Vorschläge blieben unangetastet und wurden nicht beachtet. Außerdem keine Aussage wie es nun weiter geht sobald Antrag auf ALGII genehmigt. Lediglich ein Grundvorschlag möchte man übersenden und gleichzeitig bitten das ich dem JC sage Unterlagen an die richtige Fachabteilung, Maßnahmen oder Jobs in Lager und Co. seien Käse. Hallo?

Ich möchte aber eine Ausbildung absolvieren und zwar in Richtung Verwaltung und Büro. Möglichst bei der Stadt selbst. Ich will das man mir dort helfen tut etwas zu bekommen. Zumindest Arbeit. Eine Umschulung garantiert mir keinen Job hieß es, vorallem wenn schon eine Fachschule mit Dozenten das bestätigt sowie der Sachbearbeiter selbst. Markt ist gesättigt, ich habe einen GdB von 50, niemand nimmt so einen, viele haben Berufserfahrung direkt aus dem Betrieb etc..., lieber eine tolle Frau mit schönem Haar als einen wie mich (Spaß am Rande, kann nichts für meinen Haarverlust).

Selbst meine Fachärzte und meine Psychologin raten ebenso dazu und halten diese Assessment Geschichte für nicht richtig.
Ich kann unmöglich eine Art Umschulung machen, betreut vom aufstehen bis zum schlafen gehen, irgendwo im nirgendwo, rein theoretisch ohne Praxis und Jobgarantie. Meine Gesundheit wird sich dadurch nicht verbessern. Ich weiß was mir gut tut. Arbeit, Geld für Seele und Freizeitgestaltung. Im Topf kämpfen müssen mit anderen Mitbewerbern / Konkurrenz sicher nicht.

Wie ist das zudem mit dem Jobcenter? Musste ja Leistungen beantragen. Können die mich in eine Maßnahme zuweisen, erlischt sozusagen mein Teilhabeantrag? Muss ich eine EGV mit denen abschließen? Eine Zuweisung verhindert doch wieder alles! Zurück kam nur Einladung zum Service Center inklusive Unterlagen, keine Bewilligung. Dabei haben die alles erhalten?! Meine Wohnung muss bezahlt werden, selbst habe ich nichts mehr außer meinen Vorrat, meine Eltern bei denen ich essen gehen kann. Ich bekomme langsam die Krise und bin genervt. Jahrelang hingehalten von JC und niedergemacht. Bitte helft mir weiter. Ich brauch eine Antwort und Tipps! Irgendwelche Dokumente geschwärzt hochladen? Habe mittlerweile wieder einen Scanner.
 
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Kerstin_K

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Psychologe entschied laut Meeting anders auf bitten des SB. Außerdem sagte SB das ein BPS-Test nur einen Tag geht und ist daher nicht Aussagekräftig , auch der Ärztliche Dienst nicht, sowie Gutachten meiner Fachärzte/Psychologen so hieß es.
DAs finde ich sehr eigenartig, besonders den ersten Satz. Dann kann man sich das ganze doch gleich sparen.
 

ardakop

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Ja sehr sogar! Ich versuche mich zu beruhigen und nicht durch deren Fragwürdige Vorgehensweise wieder beirren zu lassen. Irgendeinen Abschiebeplan rieche ich. Getreu dem Motto dem geben wir was nicht schmeckt. Lecker? Nein? Dann Pech, was anderes haben wir nicht. Die Zusammenarbeit kommt nicht zustande, Ciao!!

Trotzdem sagt man immer wieder man will helfen, wir gehen alles ganz ganz langsam an. Das ist ein langer Weg, schwierig zugleich, aber machbar. Viele vor Ihnen haben es auch mit unserer Hilfe geschafft.

Notfalls werde ich auch Eilantrag bei dem Sozialgericht stellen. Den Vermieter werde ich informieren, um Verständnis und Geduld bitten.
Ausserdem werde ich mich selbst bemühen etwas zu erhalten. Ich kann dem ganzen keinen Glauben mehr schenken...

Und das Gutachten bzw. die Bewertung des BPS mit Empfehlung werde ich mir auch einholen. Das muss richtig gestellt werden wenn irgendein Quatsch geschrieben worden ist. SB hatte megagroße Augen als ich ihm mitteilte das die Aussagen welche er vorlaß falsch sind. Mir hat der Psychologe was ganz anderes erzählt. Auch wie ich vorgehen soll. Alles steht auf Grün, jetzt geht es an die Realisierung. Prima! Sie bestimmen was Sie wollen nicht Ihr SB.

Auch mögen die meine Art nicht. Meine Ausstrahlung und Karma seien Unfassbar stark. Ich habe geantwortet das ich dafür wenig kann, ich empfinde es als normal sich zu informieren und Hilfe zu erhalten. Ich lebe am minimum und wurde mit Füßen getreten.
 
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ardakop

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Kurzes Update

Termin Service Center + Unterlagen Nachreichung + Bewilligung:
Ich hatte eine Einladung zum Service Center. Der Termin dauerte fast zwei Stunden, ich wurde begleitet und der Antrag wurde durchgegangen. Der Empfang war wie erwartet ziemlich erniedrigend und streng. Im Raum ein weiterer Mitarbeiter, Stuhl sollte freigehalten werden für Kundschaft. Ich wusste aber das keine Kundschaft kommen wird was sich bestätigte. Er diente als Zeuge. War für mich an diesem Tag ziemlich egal den rauszuweisen oder auf einen anderen Raum zu bestehen. Ich habe entsprechend stets korrekte und ehrliche Antworten ''auch'' auf unangenehme Fragen gegeben so wie hier gelernt. Ebenso habe ich meine aktuelle Situation erklärt und bat um Weiterleitung an die richtige Fachabteilung.Irgendwann ging es dann erstmal lange in den Wartesaal.

Nachdem wir wieder reingebeten worden sind überraschte uns die höchste Stufe an Freundlichkeit. Unfassbar dachten wir uns und mussten lachen! Man erklärte das man erstmal nicht in Vermittlung gehen wird, mich erstmal in Ruhe lässt und auch keine Maßnahme verhängen werde da nicht feststeht ob nun die Agentur fördern wird / bewilligen wird. Schon blöd das so direkt auszusprechen?! Es wurde noch mit dem Maßnahmeträger für Neulinge gesprochen sowie mit einem Reha Sachbearbeiter. Was genau weiß ich nicht. Dieser wird dann auch mein Ansprechpartner werden falls es mit der Agentur für Arbeit nicht hinhaut. Desweiteren bat man noch Nachweise nachzureichen wie Kontoauszüge letzte Tage bis Frist Tag X, Bausparurkunde, Rentenauskunft aktuell, Betriebs- und Nebenkosten aktuell sobald vorliegend, Krankengeld Anfang/Endbescheid und unter anderem eine Erklärung wie man den Lebensunterhalt bestritten hat in den letzten drei Monaten, Lebenslauf... Das wichtigste für Bewilligung der Leistungen wurde übersendet und wird noch sobald vorliegend. Was nicht nötig wurde nicht gesendet. Hoffe das war so ok.

Da mir der Punkt Erklärung zu Lebensunterhalt aber merkwürdig erschien und ich mal was gelesen hatte sprach ich diesen also an ob dies nicht sichtbar ist anhand der Unterlagen und ob die Bitte zu Stellungnahme ernst gemeint ist. (Habe hier gelesen die möchten gerne eine Stellungnahme dazu um einen anzugreifen, es in die Länge zu ziehen, oder aber man vermutet Vermögen/Unterstützung durch Dritte/Kunst/Schmuck oder Einnahmen/Ausgaben werden angezweifelt). Man bat mich irgendwas zu Schreiben, nur für die Unterlagen. Habe ich aber nicht. Ich habe gesagt siehe Unterlagen, Krankengeld, gelebt wie HartzIV berechnet so weit mir möglich.

Unterlagen wurden wie mir möglich/vorliegend nachgereicht. Per Post, Fax (nur Schreiben) und im Briefkasten mit Zeuge und Fotos. Das Jobcenter war geschlossen zur Frist Tag X. Da mir langsam mein Vorrat an Nahrung knapp wurde, ich bereits von den Eltern zum Essen eingeladen worden war sowie von Nachbar, bekam ich ein echtes Problem. Auch habe ich mir Essen mitgenommen falls Ausgangssperre droht. Konto im Saldo wegen Nachzahlung, kein Geld mehr und Mahnung von Vermieter. Vorschuss vor Ort nicht möglich da für alle vor Ort geschlossen. Ich habe daraufhin nochmals ein Fax gesendet mit der bitte um sofortige Bewilligung.

Nun endlich eine Bewilligung rückwirkend für Februar im Briefkasten, allerdings für 6 Monate, die Richtigkeit muss ich noch prüfen ob finanziell alles stimmt! Leistungen für den Zeitraum wurden zur Auszahlung angewiesen. Bisher kam nichts.

Soll ich noch Vorschuss beantragen oder noch zwei Tage warten? Und wieso nur 6 Monate? Abwarten wegen der Agentur oder ist das wegen dem Corona Virus so? Sollte ich Widerspruch einlegen bezüglich der kurzen Bewilligungsdauer? Hat man einen anderen Plan mit mir?

BfW + Agentur für Arbeit:

Nachdem ich hier einen Beitrag gelesen hatte, etwas Zeit zum Nachdenken, möchte ich mir doch gerne ein BfW ansehen. Für eigenes Urteil. Notfalls ein zweites oder eine andere Einrichtung! Eine Bewerbung mit Angabe meiner Behinderung möchte ich aufsetzen und mich gezielt auf Stellen bewerben. Wenigstens für eine Einladung.

Wie nun am besten weiter mit BfW/Agentur/JC? Durch Corona ist der Termin zum Infotag nun hinter die kommende Einladung der Agentur geraten. Ich kann dort nichts erzählen. Dazu ist die Agentur bis auf weiteres geschlossen. Ob der Termin stattfindet weiß ich nicht, laut BA Online wohl nicht. Ich erreiche niemanden Telefonisch. Und ob der kommende Termin zum Infotag nicht auch abgesagt wird konnte man auch nicht sagen. Was nun dem JC sagen sprich wie verfahren? .
 

grün_fink

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Seit wann hast du denn kein Krankengeld mehr bekommen?

In der derzeitigen Corona-Lage würde ich nur das Geld wollen, alle weiteren Termine können hinterher folgen.
Momentan ist noch nicht absehbar, wann das Leben wieder normal werden wird und die Behörden wieder eine normale Mitwirkung verlangen können, ich meine Termine in Ämtern und BFWs.
 

ardakop

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Vielen Dank für die Antwort/en liebe Leute!!

Ehm Kurz nach dem MDK wurde mir das Krankengeld eingestellt. Das war Mitte Januar. Wegen der Sache war ich Sicherheitshalber mit meinem Onkel beim VDK. Außer Bestätigung kam bisher nichts an Akteneinsicht. Hatte nachgefragt. Ich muss dort nun Informieren bezüglich des Bescheids des JC.
Ich denke die haben auf Zeit gespielt um zu sehen was das JC tut.

Ich habe nun Leistungen auf dem Konto erhalten. Entsprechend sofort etwas Geld abgehoben und direkt einige Lebensmittel eingekauft sowie Hygieneartikel.

In der Regel soll laut § 41 SGB II der Anspruch auf 12 Monate bewilligt werden? Bei mir wohl nach §41a SGB II.
 

Seepferdchen 2010

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In der Regel soll laut § 41 SGB II der Anspruch auf 12 Monate bewilligt werden?
Dazu lies bitte hier:

(3) 1Über den Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts ist in der Regel für ein Jahr zu entscheiden (Bewilligungszeitraum). 2Der Bewilligungszeitraum soll insbesondere in den Fällen regelmäßig auf sechs Monate verkürzt werden, in denen

1. über den Leistungsanspruch vorläufig entschieden wird (§ 41a) oder

2. die Aufwendungen für die Unterkunft und Heizung unangemessen sind.
 

ardakop

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Also ich habe es auch wegen der aktuellen Lage so verstanden, das die Jobcenter und auch die Agentur für Arbeit für die Krisenzeit angewiesen sind zügig und ohne eingehende Prüfung Leistungen zu bewilligen.

BfW:

Ein persönliches Vorsprechen im BfW ist aktuell ja nicht möglich. Man hat aber ein Video gedreht welches man per Mail sendet um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Dies geschieht nach Anmeldung zum Informationstag. Mehr als Infos wie auch auf der Website ist es nicht. Muss ich mir aber nochmals vor Ort ansehen und drüber schlafen. Ziemlich merkwürdig. Weiß nicht was ich davon halten soll, für mich persönlich gesehen. Echt schwer ohne Eindruck vor Ort und alleine dem Weg dahin zu kennen...

Habt ihr eventuell Ideen oder andere Vorschläge für eine eher Kaufmännische Bildung um entsprechend wenigstens einen Job zu erhalten der teilweise mit Bürokram/Computerarbeit zu tun hat ? Vielleicht eher FaW? oder eine Umschulung per Bildungsgutschein? Oder eine Art Schnellkurs ?

Agentur/Jobcenter:

Termin bei der Agentur ist bis auf weiteres abgesagt. Sobald wieder geöffnet erhalte ich eine Einladung. Keine Ahnung was ich sagen werde. Ich bin gerade etwas am Grübeln.
Abgesehen davon ruft das Jobcenter wieder an. Woher die wieder meine Telefonnummer haben ist mir neu. Kann ich mir nur erklären das Daten nie gelöscht wurden. Dabei bestätigte man uns nochmals im Service Center das auch wirklich getan zu haben. Ich bin echt stinkig gerade.

Geht es um sofortige Vermittlung oder Zuweisung in Maßnahme? EGV per Telefon? Habe gesehen das die Rufnummer der Rehaabteiltung ist. Was soll ich machen wenn alles zu ist? Ich kommuniziere mit denen nicht per Telefon.
 
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ardakop

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Bezugnehmend auf den Thread Wann glaubt ihr, werden die Jobcenter wieder öffnen? habe ich den Schriftverkehr eingescannt und bitte um Rat. (Siehe Anhang)

Bin immer noch im ALGII Bezug ohne Eingliederungsvereinbarung für vorerst sechs Monate, berechtigt für Teilhabe ohne Bescheid was denn überhaupt gefördert werden kann / in welcher Form, diverse Anrufe erhalten sowie zwei Schreiben zwecks Telefonberatung. Folgend habe ich dann doch geantwortet per Fax (nur aufgrund meines Anliegen/Problem - Chance auf Qualifizierung), bekam Ruckzuck entsprechend Antwort.

Ich verstehe den Brief so:
Gerne gehen wir mit Ihnen in die schriftliche Verhandlungsphase. Senden Sie Informationen schriftlich für die Potentialanalyse zu, die Schweigepflichtsentbindung sowie Wünsche der beruflichen Reha damit wir schonmal wissen wie anderweitig man vorgehen kann. Der Sachbearbeiter legt Bemühungen und Ziele anhand dessen fest und sendet schriftlich eine Vereinbarung per Post zu. Kann das sein?

Ich frage mich wofür eine Entbindung zusenden wo Agentur und Jobcenter doch das eine System VerBis nutzen und Teil B des ärztlichen Gutachten doch bestimmt hinterlegt sein müsste.

Ist diese Entbindung freiweillig? Soll ich denen überhaupt antworten, ich meine jetzt habe ich es schon inklusive Salat. Vorher oder später habe ich aber sowieso mit denen Persönlich zu tun. Wäre es auch ratsam die Agentur unabhängig davon anzuschreiben um einen Bescheid zu erhalten was denn nun gefördert wird? In welcher Form etc. Ich habe nur eine Art Grundberechtigung und schon damals meinte das Service Center was ich habe ist nichts...

Ich bin mir zudem immer noch im unklaren was ich will da ich nicht weiß wo ich darf. Auch wo der Bedarf ist weiß ich nicht. Keiner gibt Auskunft.
 

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Paula Panter

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Diese Schweigentbindung würde ich nicht unterschreiben, weil Arztberichte etc. geht der Bundesagentur für Arbeit doch nichts an.
Ich würde zurückschreiben, dass du aus Datenschutzgründen dieser Schweigeentbindung nicht zustimmst, ferner hast du keinen Hilfebedarf in anderen Lebensbereichen.
Was sind denn deine Wünsche in Richtung berufliche Reha? Habe aus Zeitgründen nicht deinen ganzen Thread gelesen.
Das könntest du jeweils dann noch hinzufügen.
Gerne gehen wir mit Ihnen in die schriftliche Verhandlungsphase.
von schriftlicher Verhandungsphase steht da aber nicht ;)

schriftlich eine Vereinbarung per Post zu
auch davon steht nichts im Brief drin ;)

Ist diese Entbindung freiweillig?
Ja, sonst müsstest du diese Schweigeentbindung doch nicht unterschreiben

Soll ich denen überhaupt antworten, ich meine jetzt habe ich es schon inklusive Salat
Natürlich, welchen Salat denn?

Ich bin mir zudem immer noch im unklaren was ich will da ich nicht weiß wo ich darf. Auch wo der Bedarf ist weiß ich nicht. Keiner gibt Auskunft.
Das könntest du doch in deinem Antwortbrief mit einbringen
 

ardakop

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Hast du die richtige Datei hochgeladen?
Jup. Es müssten definitiv zwei Anhänge im PDF Format zu sehen sein. Habe selbst nochmal nachgesehen, müsste funktionieren.

Diese Schweigentbindung würde ich nicht unterschreiben, weil Arztberichte etc. geht der Bundesagentur für Arbeit doch nichts an.
Will ich auch nicht, ich habe hier im Forum Dank euch ja sehr oft gelesen das man es nicht machen soll und wenn überhaupt dann nur modifiziert ca. drei Monate z.B. für den Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit bis dieser seine Arbeit getan hat. Befunde etc. gehen die Agenturen und Jobcenter sowie Dritte ja nichts an richtig? Gehören nur in die Hände eines Mediziners! Dieser soll sehen was mir fehlt... Mich wundert nur das es sich so lesen tut als wenn Agentur und Jobcenter untereinander keine Daten austauschen und erstmal meine Erlaubnis benötigen. Das ist doch quatsch oder? Ich habe es zumindest so gelesen, verstanden und möchte mich nicht für dumm verkaufen lassen.

Ich würde zurückschreiben, dass du aus Datenschutzgründen dieser Schweigeentbindung nicht zustimmst, ferner hast du keinen Hilfebedarf in anderen Lebensbereichen.
Auch noch sowas hinzufügen wie...
(Grundsätzlich braucht niemand als Mitwirkungspflicht gem. § 60 SGB I eine Schweigepflichtentbindung ausfüllen) Schweigepflichtentbindungen sind absolut freiwillig. Ich habe eine Untersuchung hinter mir und ein entsprechendes Gutachten Teil B der Agentur liegt vor.

Was sind denn deine Wünsche in Richtung berufliche Reha? Habe aus Zeitgründen nicht deinen ganzen Thread gelesen.
Das könntest du jeweils dann noch hinzufügen.
Berufliche Reha ist auch noch so ein Begriff den ich nicht ganz absolut verstehe. Ich möchte definitiv Berufliche Bildung, keine Stabilisierungs oder Aktivierungsgeschichten. Keine Eignungsabklärung oder Arbeitserprobung. Auch kann ich mir gut vorstellen das ich angelernt werde und bei einem Arbeitgeber direkt anfangen kann. Zwei Jahre Schule sind mir zu extrem, vorallem irgendwo im nirgendwo und nach dieser ganzen Zeit. Ich bin ja ansich total normal bis auf meine körperliche Behinderung, den mit den Jahren dazugekommenen Stimmungsschwankungen, durchschnittlich gut, aber verunsichert und arm. Ich brauch schnellstens Arbeit und Geld. Ich habe so das Gefühl das mir die Chance auf Leben wegrennen tut. Das macht mich total traurig. Ich glaube so geht es jedem. Die letzten zehn Jahre habe ich nur gelebt, mir nichts gönnen können.

Über die Reha kann ich nur eine Umschulung und/oder Zusatzqualifikationen bei einem zertifizierten AZAV Bildungsträger machen sowie Zuschüsse beantragen wenn ich richtig verstanden habe. Aber wie ist es mit direkter Umschulung bei vollem Gehalt im Betrieb oder Arbeit inkl. Weiterbildung im Betrieb (eine Art FaW)? Gehen auch Kenntnisvermittlungen, Weiterbildungskurse über die Reha wie SAP Anwender, Kaufmännische Grund/Basis/Fortgeschrittene Kurse oder nur per Bildungsgutschein?

Mir schweben Arbeitsbereiche im Kopf die was mit der Bedienung von Maus und Tastatur haben, ich mich körperlich irgendwo bewege, mit Menschen zu tun habe, geistig nicht unterfordert/überlastet werde, mich die körperliche Behinderung nicht auf Dauer beeinträchtigt / Schmerzen verursachen tut.

Bauhof/Wertstoffhof, Verwaltung (Stadt/Gemeinde Aufgaben), Hausmeistertätigkeiten, Natur wie Pflanzen/Aquaristik, Technische Sachbearbeitung Metall/Luftfracht/Gefahrengut. Desweiteren wo auch Menschen mit einem GdB von 50 gerne gesehen und genommen werden.

von schriftlicher Verhandungsphase steht da aber nicht ;)

auch davon steht nichts im Brief drin ;)

Natürlich, welchen Salat denn?
Ich dachte es so verstanden zu haben und meinte damit mich nun mit so kram auseinandersetzen zu müssen der zu nichts führen wird.
Ich werde nochmal überlegen und mir etwas Zeit lassen. Ich muss jetzt erstmal gucken ob ich paar Quereinsteiger Jobs finde wo nicht unbedingt eine bestimmte Qualifizierung Pflicht ist und ich auch bewältigen kann. Ich merke total wie mich das alles aufregen tut, aber ich bin mega dankbar das Ihr ein offenes Ohr habt und Unterstützen tut!!! Später überweise ich dem Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland noch keine kleine Spende :) nicht viel aber nützlich :)
 
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Maddrax

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ich finde den Brief gut so.
Frage noch, was meinst Du mit : "Neben dem aktuellen ... " (?)
 

Paula Panter

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Befunde etc. gehen die Agenturen und Jobcenter sowie Dritte ja nichts an richtig
Richtig.
Agentur und Jobcenter untereinander keine Daten austauschen
Über Verbis tauschen die schon Daten aus, nur halt nicht medizinische Sachen, daher diese Einwilligungserklärung und wohl auch die Hartnäckigkeit, dich mit Post zu nerven.

Grundsätzlich braucht niemand als Mitwirkungspflicht gem. § 60 SGB I eine Schweigepflichtentbindung ausfüllen) Schweigepflichtentbindungen sind absolut freiwillig. Ich habe eine Untersuchung hinter mir und ein entsprechendes Gutachten Teil B der Agentur liegt vor.
Kannst du machen.

Berufliche Reha ist auch noch so ein Begriff den ich nicht ganz absolut verstehe
Kannst du ja so in deinem Brief reinschreiben: "Bitte erläutern Sie mir, was mit "Berufliche Reha" gemeint ist".

Aber wie ist es mit direkter Umschulung bei vollem Gehalt im Betrieb oder Arbeit inkl. Weiterbildung im Betrieb (eine Art FaW)? Gehen auch Kenntnisvermittlungen, Weiterbildungskurse über die Reha wie SAP Anwender, Kaufmännische Grund/Basis/Fortgeschrittene Kurse oder nur per Bildungsgutschein?
Auch das kannst du in deinem Brief mit einbringen ;)

meinte damit mich nun mit so kram auseinandersetzen zu müssen der zu nichts führen wird.
Naja, hättest du nicht reagiert, wäre dann wohl der 3. Brief gekommen und evtl. irgendwann die Androhung mit der Leistungseinstellung, weil sie denken du bist tot oder umgezogen, weil du auf Briefe nicht reagiert hast. Solange du Alg2 beziehst, können die dich halt leider nerven....

Ich werde nochmal überlegen und mir etwas Zeit lassen.
Ja, reicht auch wenn der nächste Woche raus geht.
Ich muss jetzt erstmal gucken ob ich paar Quereinsteiger Jobs finde wo nicht unbedingt eine bestimmte Qualifizierung Pflicht ist
Dank Corona wird das aber megaschwer werden.

Ich merke total wie mich das alles aufregen tut
Im Umgang mit dem Jc ist immer das wichtigste Ruhe zu bewahren, sich aufregen bringt überhaupt nichts.

das Ihr ein offenes Ohr habt und Unterstützen tut!
Dafür ist das Forum doch da ;)
 

ardakop

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ich finde den Brief gut so.
Frage noch, was meinst Du mit : "Neben dem aktuellen ... " (?)
Damit meinte im Grunde genommen alles was ich momentan mache oder um mich herum passiert, fand das Wort passend und schön kurz/knapp:

Corona, Jobsuche, Bewerbung (auch Initiattiv), Teilhabe, Suche nach Qualifizierungsmöglichkeiten, Briefe schreiben mit dem Jobcenter und der Agentur, Familie, Wohnung, Freunde...

Vielen Dank für die Hilfe!! Ich hoffe die Spende kam an und wenn ich was aufgesetzt habe poste ich es vorher mit bitte um Meinung!
 

ardakop

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Was meint Ihr? Ist das für Jobcenter in Ordnung? Seit Tagen schreibe und überlege und denke ich zuviel... Hatte Anfangs ein 3 Seiten Schreiben verfasst ^^ aber weniger ist denke mehr. Für die Agentur müsste ich was kleines ähnliches schreiben und absenden.

Sehr geehrte/r XXX...,

Aus Datenschutzgründen stimme ich der angehängten Schweigeentbindung nicht zu. Grundsätzlich braucht niemand als Mitwirkungspflicht gem. § 60 SGB I eine Schweigepflichtentbindung ausfüllen. Schweigepflichtentbindungen sind absolut freiwillig. Ferner habe ich keinen Hilfebedarf in anderen Lebensbereichen.

Aufgrund von gesundheitlichen Beschwerden hatte ich eine freiwillige ärztliche Untersuchung. In dieser wurde die gesundheitliche Leistungsfähigkeit durch den Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit abgeklärt. Ein entsprechendes Gutachten Teil B: (Sozialmedizinische Stellungnahme für den Auftraggeber) der Agentur liegt vor.

Die bis heute misslungene berufliche Wiedereingliederung trotz zahlreicher Bewerbungen, die bisherigen Ablehnungen der Arbeitsagentur / des Jobcenter eine Qualifizierung/Umschulung zu finanzieren begünstigten bisher die negative Zukunftsperspektive, den Eindruck der Chancenlosigkeit und des Abgehängt seins.

Ich benötige deswegen und aufgrund meiner Beeinträchtigungen dringend berufliche Bildung / Teilhabe (Förderung) um die Arbeitssuche zu beenden und wieder langfristig im ersten Arbeitsmarkt tätig zu werden, keine Stabilisierung, Aktivierung, Eignungsabklärung, Arbeitserprobung oder sonstiges.

Ich brauche konkrete Informationen von der Reha Abteilung, aber auch von Ihnen, damit Wünsche überhaupt realisiert werden können.

Wo ist konkret/verstärkt Bedarf und wird es auch bleiben? Wo werden Händeringend Mitarbeiter gesucht, was ist gefragt? Wo steht ein Generationswechsel an? Welche Richtung kann ich gehen? Brauche Informationen für die persönliche Lage.
 
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ardakop

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Also mir ist gerade eben noch etwas anderes eingefallen und würde folgendermaßen abwandeln. (Beitrag vorher kann ich nicht mehr bearbeiten) Ich weiß nicht ob das zu aggressiv klingt oder auch teilweise verboten ist.

Sehr geehrte/r XXX...,

Aus Datenschutzgründen stimme ich der angehängten Schweigeentbindung nicht zu. Grundsätzlich braucht niemand als Mitwirkungspflicht gem. § 60 SGB I eine Schweigepflichtentbindung ausfüllen. Schweigepflichtentbindungen sind absolut freiwillig. Ferner habe ich keinen Hilfebedarf in anderen Lebensbereichen.

Ich habe eine ärztliche Untersuchung, einen psychologischen Test sowie Fragen zu Vorlieben und Interessen hinter mir. Freiwillig. Das Gutachten Teil B: (Sozialmedizinische Stellungnahme für den Auftraggeber) liegt der Reha Abteilung vor. Der Berufspsychologische Service gibt Grünes Licht.

Folgen tue ich den Empfehlungen der Ärzte in Verbindung meiner Interessen. Verwaltung und Büro, kaufmännischer Beruf / kaufmännischer Bereich / Computertechnik / Öffentliche Arbeit / Öffentlicher Bereich, sprich leichte arbeiten welche auch den Kopf verlangen, wo keine gesundheitlichen Gründe dagegensprechen, wo es andere Mittel gibt, wo es einfacher ist mit einem GdB von 50 Fuß zu fassen statt mit anderen Mitbewerbern vom freien Markt im Topf zu kämpfen.

Da Deutschland Abschluss orientiert arbeitet, Die Arbeitgeber Fachkräfte / Qualifizierte Arbeitnehmer suchen und ich das alles nicht habe, benötige ich dringend berufliche Bildung / Teilhabe (Förderung) um die Arbeitssuche zu beenden und wieder langfristig im ersten Arbeitsmarkt tätig zu werden. Keine Stabilisierung, Aktivierung, Eignungsabklärung, Arbeitserprobung oder sonstiges.

Die bis heute misslungene berufliche Wiedereingliederung trotz zahlreicher Bewerbungen, die bisherigen Ablehnungen der Arbeitsagentur / des Jobcenter eine Qualifizierung/Umschulung zu finanzieren begünstigten bisher die negative Zukunftsperspektive, den Eindruck der Chancenlosigkeit und des Abgehängt seins.


MfG ...
 
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