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Teilerwerbsminderungsrente beantragt!

hofbar

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Hallo liebe Forumer,
ich bin neu hier und möchte erst mal freundlich Hallo sagen :icon_party:

ich hätte mal ein paar Fragen bzgl. meiner Situation, hier ist bestimmt jemand der mir ein bisschen Hilfestellung geben kann bzw. evtl. meine Situation irgendwie bewerten kann.
Ich bin 36 Jahre alt und habe seit meinem 27 Lebensjahr einen doppelten Bandscheibenvorfall, einen Gleitwirbel auf L4 und mittlerweile auch Protrusionen in L3. Ich habe eine chron. Schmerzstörungen mit psychischen und somatischen Symptomen, ein psychosomatisches Syndrom und ein chron. Schmerzsyndrom. Seit letztes Jahr im Juni nehme ich Antidepressiva und wurde jetzt von Citalopram auf Cymbala wegen meiner starken Schmerzen eingestellt. Ich musste ein Schmerzfragenbogen ausfüllen und die Bewertung kam das ich große Schmerzen nach Korff Grad IV habe, was bedeutet stärkste Einschränkungen aufgrund dessen. Ich habe auch von mir selbst aus eine Rehamaßnahme beantragt und war 4,5 Wochen in stationärer Reha an der Ostsee. Ich wurde arbeitsfähig entlassen mit Begründung ich könnte leichte Tätigkeiten von über 6 Stunden verrrichten. Auf meinen psychischen Zustand sind sie im Rehabericht gar nicht eingegangen, nicht mal das ich in Psychotherapie dort oben war steht drin. Ich erklärte in der Reha das ich einen 8 -10 STundentag habe und aufgrund der Schmerzen nicht länge sitzen kann und nach 5 Stunden platt bin. Auch aufgrund dessen war ich in der letzten Zeit schon sehr oft krank gewesen. Wohl nicht immer am Stück immer mal wieder 1-2 Wochen oder auch tageweise weil ich nicht mehr konnte. Die psychischen Beschwerden habe ich ja schon seit letzten Jahr im Juni und nehme Tbl. aber mir geht es von Tag zu Tag schlecher psychisch wie auch körperlich. Meine Hausarbeit kann ich fast nicht mehr verrichten. Dann muss ich ja volltags noch arbeiten und soll jetzt noch eine IRENA Reha Maßnahme machen bzw. mache ich die ich jetzt aber aufgrund der Problematik Schmerzen und nicht mehr können abgebrochen habe. Am Mittwoch habe ich ein Entlassgespräch mit dem Arzt der Reha. Soviel mal zu meiner Geschichte.
Ich habe jetzt von mir auch einen Antrag auf Teilwerwerbsminderungsrente gestellt, weil ich aufgrund meiner SChmerzen und psychsichen Beschwerden einfach nicht mehr kann. Ich arbeite an Menschen (bin Diabetesassistentin) stelle Menschen auf Insulin ein, helfe ihnen mit ihren Blutzuckerwerten und habe dazu eine hohe Verantwortung für diese Menschen. Ich habe durch meine Schmerzen und psychische Beschwerden Angst entwickelt etwas falsch zu machen, ich bin so konzentriert bei den Menschen das ich hinterher völlig fertig bin. Ich weine oft kann vor Schmerzen kaum noch gehen, habe morgens Morgensteifheit, geschwollene Hände und Fingergelenke. Einen ganzen Tag zu arbeiten fällt mir zunehmend schwerer. Ich kann einfach nicht mehr und deshalb habe ich Rente beantragt.
Ich habe das auch alles angegeben, aber ich habe jetzt Angst das mir der Rehabericht zum Nachteil wird weil die mich arbeitfähig und über 6 Stunden Tätigkeit entlassen haben. Ich dachte durch die Maßnahme wird es mir besser gehen, aber weit gefehlt. Es wird immer schlimmer nach der Reha und ich weiß nicht was ich machen soll. Neben dem chron. Schmerzsyndrom/Störung habe ich auch noch eine Fibromyalgie diagnostiziert bekommen.
Meint Ihr das ich aufgrund meines Alters und meinen Krankheiten Chance habe auf Rente! Ich habe den Antrag vor gut 4 Wochen abgeben und noch nichts gehört, auch habe ich Prozente beantragt am 20.06.14 aber außer der Eingangsbestätigung nichts bis jetzt bekommen.
Was ist wenn man nicht mehr kann, gerne will aber nicht kann?
Ich dachte jetzt halt vielleicht kann ich ja eine Teilrente bekommen, dass ich wenigsten ein paar Stunden das noch schaffe und mich mittags halt ausruhen kann.
Hat jemand auch so einen ähnlichen Fall wie ich? Es wäre nett wenn mir jemand antwortet und sorry für den Roman, aber ich musste einfach mal alles runterschreiben, wobei das noch nicht alles ist, aber das würde den Rahmen sprengen.
Lieben Dank Gruß Barbara
 

Yukonia

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Hallo hofbar,

also das mit den Anträgen das dauert schon ein paar Wochen bis zu ein paar Monaten, da musst du jetzt geduldig sein.

Mit "Prozenten" meinst du da Antrag auf Feststellung Grad der Behinderung (Schwerbehindert)?

Ich kann dir nachfühlen, denn ich war auch einmal in einer ähnlichen Situation. Nichts hat angeschlagen, keine konservative Physiotherapie, keine Spritzen, keine Medis. Bin in eine schizophrene Psychose reingeraten, da gab es aber noch andere Gründe.

Was mir letztlich wirklich geholfen hat (bis heute toi toi toi) war ein Neurochirurg und eine minimalivasive Wirbelsäulen-Operation. Ich war eine knappe Woche auf Station, dann ambulante Reha, allerdings arbeitsunfähig entlassen. Später dann noch in der stationären Psychiatrie.

Die wichtigste Zugangsvoraussetzung zur EM-Rente in deinem Alter ist, dass du innerhalb der letzten 5 Jahre vor Antragstellung insgesamt 3 Jahre pflichtversichert warst in der DRV. Ich denke, das schaffst du locker?! Lies hier bitte noch mal nach.

Wie die DRV und das Versorgungsamt (?) entscheiden, kann hier niemand voraussagen. Da heisst es jetzt wirlich abwarten.
 

hofbar

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Hallo Yukonia,
lieben Dank für Deine Antwort. Ja geduldig muss man da sein, aber ich hoffe es wird schon werden.
Ja mit Prozenten meine ich das mit der Schwerbehinderung :) ....
Das mit den 5 Jahren das hab ich erreicht, auf jeden Fall. Ich habe mir auch mal so einen Versicherungsverlauf schicken lassen von der DRV da steht auch drin erreicht.
Ja da hast Du ja auch eine Tortour hinter Dir. Es ist wirklich schon schlimm wenn einem nichts hilft, man nur noch Schmerzen hat. Mir wird auch nur noch eine Bandscheiben-OP helfen doch bis jetzt hab ich es immer geschafft, konservativ nochmal es hinzubekommen. Ich denke auch über eine psychosomatische Behandlung nach evtl. Reha, aber da wird vielleicht die DRV auch noch kommen wenn jetzt die psychischen Beschwerden neben den orthopädischen noch sind. Ich bin zur Zeit auch im Schmerzzentrum, die meinten es könnte nochmal eine Reha psychosomatisch kommen. Ich bin mal gespannt was so in den nächsten Wochen, hoffe nicht Monaten passiert. Man hängt so in Luft und weiß gar nicht so richtig was man machen soll. Und die Angst dazu kommt auch noch. Ich habe immer Angst als Simulant wo abgestempelt zu werden nur weil ich so jung bin, ich habe es mir aber auch nicht ausgesucht ich denke das hat keiner. Ich wünsche Dir auch was und Drück mir die Daumen :) Lieben Gruß
 

Yukonia

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Ich habe immer Angst als Simulant wo abgestempelt zu werden nur weil ich so jung bin, ich habe es mir aber auch nicht ausgesucht ich denke das hat keiner. Ich wünsche Dir auch was und Drück mir die Daumen :) Lieben Gruß
Ja, das mit dem "Simulantentum" war damals auch schlimm. Niemand konnte so richtig verstehen, was eigentlich los war und warum man die Schmerzen nicht in den Griff bekam. Da hilft es nur, sich selbst und seine Beschwerden und Schmerzen ernst zu nehmen und zu schauen was geht und was eben nicht.

Natürlich drücke ich dir die Daumen:icon_daumen::icon_smile:
 
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