Teamleiterin mit Sachbearbeiterin befreundet - kann das Nachteile für mich bedeuten? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

AlimentierterTrottel

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Hallo an alle,

ich habe mich per e-Mail über meine Sachbearbeiterin, die mich schikaniert, beschwert und eine Einladung per
e-Mail erhalten. Vor dem Zimmer, wo ich vorsprechen sollte, habe ich noch einen Flirt zwischen dem stellvertretenden Teamleiter und meiner ehemaligen Sachbearbeiterin mitbekommen. Von der Teamleiterin (die meines Glaubens nur für diese Etage zuständig ist), habe ich eine negative Einstellung zu meiner Person vermittelt bekommen und wurde von ihr noch, mit dämlichen Fragen wie zb.:"Verstehen Sie mich?", als dumm dahingestellt. Die Schikane meiner Sachbearbeiterin, insbesondere dahingehend, dass diese mich gerne oft in Maßnahmen vermittelt, wurde von ihr positiv dargestellt. Ich sehe hier aufgrund langjähriger Zusammenarbeit, und durch Nähe entstandenes freundschaftliches Verhältnis, als gegeben. Wie sinvoll ist es denn, sich bei Menschen, über Menschen zu beschweren, die verwandt bzw. befreundet sind. Ich schwöre, die arbeiten Tür an Tür und lästern gerne ab, ich mache nicht schlapp sofern ihr mich unterstützt.

Mfg an alle
 

Buchfan

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AW: Teamleiterin mit Sachbearbeiterin befreundet

Klar wirst Du unterstützt!
Ob die beiden nun ein Techtelmechtel haben oder nicht, sie müssen sich an Gesetze halten. Sie haben dabei Spielräume in der Handhabung, mehr aber auch nicht.

Sie sind also keine übermächtigen Herrschaften, auch wenn viele der SB's dem Bild "Narzisstische Persönlichkeitsstörung" anzugehören scheinen. Selbige leben davon, sich völlig empathie-befreit quasi parasitär Vorteile zu verschaffen. Es handelt sich hierbei um ein Krankheitsbild, das bis zu reiner Bösartigkeit entwickelt sein kann.

Sollte Dir die SB Dummheit unterstellen, ist sie offensichtlich selbst nicht frei davon, denn sie begibt sich damit in Deine Hände.

Wie möchtest Du Dich denn gern wehren bzw. was ist noch konkret vorgefallen?
 

Texter50

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AW: Teamleiterin mit Sachbearbeiterin befreundet

Es gibt da ein fiese Mittel zur Gegenwehr: schau nachm welche Fehler die machen - was eigentlich kein Problem sein dürfte - und dann gehts ab über die Geschäftsleitung.
Die ist wahrscheinlich mit keiner der Personen befreundet und wenn Du ein gerechtfertigtes Anliegen hast, kann das für Dich ausgehen. :wink:

Weiter nimm bitte einen Beistand mit, also eine zweite Person, die Dich da unterstützt.
Das reicht meist auch, selbst wenn der Beistand nix sagt. :biggrin:

Dann forderst Du die Geprächsnotzen zu den Terminen nachweislich und schriftlich an.
Zuerst geht das Schreiben anne SB, kommt da nach einer Frist von ca. 2 Wochen keine Antwort, dann wendest Du Dich mit diesem Anliegen an den Datenschützer des JCs.
Da Du nicht weiß, wer das ist, schreibst Du die Geschäftsführung an, mit der freundlichen Bitte um Weiterleitung an den Datenschützer.
Da haben se dann was sinnvolles zu schaffen... :biggrin:
 
E

ExitUser

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Hallo Alimentierter Trottel,

ich kann mir lebhaft ausmalen, dass es im Jobcenter in der Hinsicht abgeht.

In ausgeprägten Stress- und Frustrationssituationen neigt ein bestimmter Typ Mensch zum hektischen Schließen von Freund- bzw. Liebschaften. In dem Fall nach dem Motto "Gleich und gleich gesellt sich gern." Und bestimmte Deform...ähh: Besonderheiten sind nun einmal zwingend notwendig für dieses ... ähhh: Berufsprofil. Dass das JC Freundschaften fürs Leben bzw. dauerhafte Ehen zu stiften vermag - ich bezweifele es. Wahrscheinlich handelt es sich dabei eher um schnelle Trieb- und Frustabfuhr.

Sie sind also keine übermächtigen Herrschaften, auch wenn viele der SB's dem Bild "Narzisstische Persönlichkeitsstörung" anzugehören scheinen. Selbige leben davon, sich völlig empathie-befreit quasi parasitär Vorteile zu verschaffen.
Zwei Möglichkeiten, die oben beschriebene Beleidigung zu kontern: 1. Spruch ins Leere laufen lassen. 2. Narzissten den Spiegel vorhalten, in dem man ihre beleidigenden Aussagen wiederholt, gerade sitzt und SB dabei anblickt. Denn das mögen sie gar nicht gern. Ruhe bewahren.

Ansonsten Beschwerde nach @Texter50-Prinzip (s.o.) absetzen. Und ja, Präsenz eines Beistand kann Beleidigungen verringern wenn nicht gar verhindern, wenn SB vom verbreiteten Typus "Radfahrer" Respekt vor ihm hat. Was meiner Beobachtung nach fast immer der Fall ist.

Ansonsten gebe ich denen kein Jahr.

Gruß,
XS
 

AlimentierterTrottel

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AW: Teamleiterin mit Sachbearbeiterin befreundet

Erstmal Danke! Geschäftsleitung wäre dann wer? Ich habe mit der Teamleiterin, die meines Wissens nur für Etage 4 zuständig ist, ein ausgedehntes, frustiereendes Gespräch geführt. Meine Beschwerde war eine einfache, keine Dienstaufsichstbeschwerde. Vorgestellt haben die sich als stellvertretender Teamleiter bzw. als Teamleiterin.
 

AlimentierterTrottel

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AW: Teamleiterin mit Sachbearbeiterin befreundet

Ich möchte meine Sachbearbeiterin, die mir gegenüber äußerts negativ eingestellt ist und mich bereits öfter verbal angegriffen bzw. beleidigt hat, loswerden.
 

AlimentierterTrottel

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Ich sitze immer wie ein Schluck Wasser vor meinen Peinigern, dass mit dem gerade stehen bzw. sitzen ist ein echt guter Tipp! Vielen lieben Dank dafür!!!!!
 

AlimentierterTrottel

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AW: Teamleiterin mit Sachbearbeiterin befreundet

Ich habe, bis auf ganz wenige Ausnahmen, immer einen Beistand dabei. Meine Sb hält dieses nicht vom Lügen ab.
 

MartinHH

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Das eine schließt das Andere ja auch nicht aus. Leider
 

ZynHH

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Ich sitze immer wie ein Schluck Wasser vor meinen Peinigern, dass mit dem gerade stehen bzw. sitzen ist ein echt guter Tipp! Vielen lieben Dank dafür!!!!!
Wenn du ins Büro kommst, als erstes Tasche abstellen, Jacke ausziehen und aufhängen. Ruhig an eine evtl. vorhandene Garderobe. Fühle dich wie zuhause.
Dann setzt du dich hin und holst Schreiber und Papier aus der Tasche, zum Beistand gewandt " Also, wie Besprochen."

Dann den SB mit einem Lächeln Bedenken und begrüssen....stell dir vor er ist nackt....oder hat einen Eselskopf...."Was können Sie heute für mich tun? ":wink:
 

Buchfan

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Man fühlt sich nicht "zuhause", wenn man zu seinem Peiniger geht. Da ist nichts, aber auch gar nichts entspannt. Tschuldigung zynn, Dein Rat ist in meinen Augen ein Behandlungsfehler. Er geht davon aus, sich mit dem Täter/ SB zu identifizieren. Dieses Prinzip ist bei Missbrauchsopfern Teil der Strategie, um zu überleben.

@Alimentierter Trottel: Pack mal die Lügen auf den Tisch! Und den Inhalt der Beschwerde! Dass mit dem "Wehren" (den Anfängen) kann ich unterstützen.
 

ZynHH

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Man fühlt sich nicht "zuhause", wenn man zu seinem Peiniger geht. Da ist nichts, aber auch gar nichts entspannt. Tschuldigung zynn, Dein Rat ist in meinen Augen ein Behandlungsfehler. Er geht davon aus, sich mit dem Täter/ SB zu identifizieren. Dieses Prinzip ist bei Missbrauchsopfern Teil der Strategie, um zu überleben.
Also ich kenne genug, bei denen das wunderbar funktioniert. Denn so ein SB ist ja kein ebenbürtiger Mensch, sondern steht auf einer Stufe mit Schwerverbrecher. Einziger Unterschied, er tut es nicht um sich zu bereichern, sondern weil er Sadist ist oder auch nur jemand, der keinen ehrlichen Beruf erlernt hat.

Ps: manchmal ist es effektiver kein Psychotherapeut zu sein, sondern immer nur das Beste aus den Therapien mitzunehmen. :wink:
 

Buchfan

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Warum dieser Mensch (SB) das tut, was er anderen antut, entzieht sich meiner Kenntnis. Ob er auf einer Stufe mit Schwerverbrechern steht auch. Tatsache ist, dass Macht über Andere ein probates Mittel ist, Andere auszunutzen oder gar zu missbrauchen.

Hier scheint es mir einen Schritt weiter zu gehen. Es geht um den eigenen Vorteil welcher Art auch immer, ohne Rücksicht auf den Menschen zu nehmen, der anvertraut wurde. Statt zu fördern, also zum Wohl des Betreffenden zu handeln, wird manipuliert, gedroht.und attackiert.

Dass das systemimmanent ist, ist mir klar. Trotzdem weigere ich mich, alle SB als Psychopathen zu sehen. Dann müßte ich den Glauben an die Menschen verlieren. Denn SB sind auch nur ein Spiegelbild der Gesellschaft.
 

Optierer

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Teamleiterin mit Sachbearbeiterin befreundet - Na und?!

buchfan meinte:
Wie möchtest Du Dich denn gern wehren bzw. was ist noch konkret vorgefallen?
Danke für die berechtigte Frage. Bislang hat der Fragesteller hier keinerlei brauchbare Informationen gegeben, warum er sich dermaßen herabgesetzt fühlt. Ob der SB bzw. den Vorgesetzten irgendein Fehlverhalten vorgehalten werden kann - sich mit Arbeitskollegen gut zu verstehen, fällt wohl kaum darunter -, kann man im vorliegenden Fall folglich nicht seriös beurteilen.

Nicht nur vor diesem Hintergrund ist die pauschale Unterstellung eines Forenmoderators (!) aus #12, alle Behördenmitarbeiter seien Schwerverbrecher/Sadisten, - gelinde gesagt - bemerkenswert. Dass ihnen sogar das Menschsein abgesprochen werden soll, sprengt den Rahmen der Benimmregeln dieses Forums ja wohl erheblich und ist erbärmlich. Ein Forenmoderator sollte eigentlich sachlich und mäßigend agieren.
 

ZynHH

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]Der TE schrieb:
mich bereits öfter verbal angegriffen bzw. beleidigt hat, loswerden.
Ich schrieb über seinen SB!

. Denn so ein SB :

Auch Moderatoren dürfen eine Meinung haben und in Ermangelung eines zweitnicks auch äussern....

PS: Wir sind hier nicht der Anwalt der JC SB, wer sich als SB nicht im Griff hat, ist schlicht im falschen Beruf gelandet und gehört umgehend aus dem öffentlichen Dienst entfernt.
 

AlimentierterTrottel

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Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Sachbearbeiterin und Teamleitung stellen, soll ja helfen. Tja, eigentlich habe ich mit meiner Beschwerde versucht, Schlafstörungen, Ängste und Minderwertigkeitskomplexe zu beseitigen.
Jetzt hält mich die Angst davor, nichts zu tun, wieder wach. Und die Angst, etwas zu tun, lässt mich auch nicht mehr einschlafen. Ich habe mittlerweile weder Lust noch Kraft mich zu wehren, ich will leben und nicht leiden!
Und ja, ich bin bereit jede Erniedrigung in Kauf zu nehmen. Geholfen habt ihr mir aber dennoch - vielen lieben Dank dafür!
 

Buchfan

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Dass Du weder Lust noch Kraft hast, Dich zu wehren, kann ich verstehen. Manchmal muss man sich einfach auf die lebensspendenden Dinge konzentrieren, nicht auf das, was einen runterzieht. Dafür ist der Frühling ja gut geeignet.

Komm einfach wieder, wenn es so weit ist.
 

webeleinstek

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Man fühlt sich nicht "zuhause", wenn man zu seinem Peiniger geht. Da ist nichts, aber auch gar nichts entspannt. Tschuldigung zynn, Dein Rat ist in meinen Augen ein Behandlungsfehler.
Sehe ich nicht so. Ich finde seinen Rat sehr gut. Das dokumentiert Selbstbewusstsein und zeigt dem SB, dass man mit ihm auf einer Höhe und kein Duckmäuser ist oder sich einschüchtern lässt.

Ich würde gerne das Gesicht des SB sehen, wenn jemand ganz dreist sich in seinem Büro so verhält als wäre er bei sich zu Hause. Dem werden die Worte fehlen und sein gesamtes vorbereitetes Konzept zum Wanken bringen. :biggrin:
 

AlimentierterTrottel

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Hallo Buchfan,

nach meiner Beschwerde verhält sich meine SB nun völlig anders mir gegenüber! Ich lebe wieder!
Ich darf jetzt, wie gewünscht, eine Arbeitsgelegenheit machen. Ich glaube, meine Äußerung bei der Teamleitung, dass die Olle meinte, : " Die, die wollen vermitteln wir möglichst ortsnah und die, die nicht wollen vermitteln wir absichtlich ortsfern" hat ihr einen Dämpfer gegeben. Ich bin bei der Teamleitung mit nichts durchgekommen, aber das mit der Ortsnähe hat die Teamleiterin sich notiert. Jetzt bin ich doch wieder ermutigt, mich zu beschweren. Ich mag euch alle und bedanke mich für eure Hilfe. Wir sind nur hilfebedürftigt aber keine Opfer von machtbewussten Menschen.
 

AlimentierterTrottel

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Ich habe nur 2 Eier im Sack, traue mich sowas auch nicht. Aber ja, den Spieß mal umdrehen, finde ich genial!
 

AlimentierterTrottel

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Wer sich selbst zurücknimmt und Duckmäuser ist, der wird vom Jobcenter "geliebt"! Aggressionen hatte ich bislang gegen niemanden, jetzt habe ich ein Feindbild! Ich finde es aber doof, dass mich Menschen grundlos schikanieren und ich die deswegen hassen muß. Wer nicht mit mir klar kommt ist ein *********, und Arschlöcher sollen aussterben! Verdammt, die Dinosaurier machen uns das Leben immer noch schwer!
 

Buchfan

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Das freut mich für Dich, dass Du ein Erfolgserlebnis hattest. Vielleicht findest Du ja sogar einen passenden Job!

Dass mit dem Feindbild und dem Hass funktioniert so:

Da ist was, das mir unangenehm ist. Das weise ich ab. Ich kann dem Ereignis den Rücken kehren und damit dafür sorgen, dass ich mich nicht zu sehr aufregen muss. Manche regen sich trotzdem auf, zB Choleriker. Wenn mir jemand aber wiederholt zu nahe tritt, über meine Grenzen schreitet, werde ich "sauer", d.h. gereizt bis aggressiv.

Wenn ich dieses Gefühl nicht zulassen darf, sei es, dass das Gegenüber sehr mächtig ist, oder dass ich es erst gar nicht merke (aus verschiedensten Gründen) oderoder, dann baut sich ein Feindbild auf. Das jemanden zum Feind haben ist insofern belastend, weil es ein Gespräch erschwert, denn man ist innerlich mißtrauisch und in Schutzhaltung, also nicht wirklich offen. Eine Arbeitsvermittlung ist aber eine sehr "intime" Situation. Das Gegenüber weiss recht viel über Dich und kann das durchaus in "Szene" setzen, wenn er/sie will.

Wenn man dann nicht gut zentriert ist, was sich z.B. darin zeigt, dass man Schwierigkeiten beim zuhören hat, den eigenen roten Faden verliert u.ä., ist man schnell überfordert und in Gefahr, Dingen zuzustimmen, die man gar nicht verstanden oder überlegt hat. Wenn man das bei sich bemerkt, sollte man immer um eine kurze Pause bitten (und in sich gehen) oder sich das soeben Gesagte wiederholen lassen oder sogar um einen Abbruch des Gesprächs bitten. Man kann auch sagen, dass man sich wie-auch-immer fühlt (übergangen, überfordert, falsch verstanden...). Damit gibt man sich keine Blöße, sondern verbindet sich mit der eigenen Befindlichkeit, was einem dann auch erlaubt, nach vorn zu blicken.

Es gibt aber auch berechtigte Feindbilder. Bspweise wenn jemand eindeutig verletzend agiert, die eigenen Grenzen gröblich verletzt, Sanktionen durchsetzt, wo Kommunikation-Auseinandersetzung-Einigung die bessere Alternative gewesen wäre. Dann kann es sehr hilfreich sein, ein klares Feindbild zu haben um sich zu schützen. Im Sinne von: Die da sind die Bösen.
 
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