Team INGA Sachbearbeiterin bricht das Gespräch ab (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Kenobi

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Morgen zusammen,

ich bin momentan einfach sehr aufgewühlt und bin froh hier schreiben zu können.
Ich bin seit Ende Februar 2017 arbeitslos und habe ALG I beantragt( ist noch nicht bewilligt)
Ich hatte heute morgen einen ersten Termin beim Team Inga.
Ich bin dort voller Erwartungen hin gegangen, ich bin bereits über 50 und habe wohl
schlechte Aussichten auf einen Job. Ich hatte gehofft das man mir dort helfen kann.
Die Sachbearbeiterin war sehr schlecht vorbereitet: Soll heißen Sie kramte Dinge aus meinem Leben hervor, die fast 20 Jahre zurück liegen und wußte nicht, daß ich über 50 bin geschweige darüber Bescheid, was ich für einen Beruf erlernt habe oder das ich erst seit einem Monat arbeitslos bin.
Ok da hab ich mir erst einmal nichts bei gedacht und alles erklärt und erzählt...............
Dann kam aber eine Frage von mir: Was genau ist bei dem Team Inga denn anders??

Es tut mir leid, aber ich möchte das Gespräch hiermit beenden!!!

ups wie beenden? soll ich jetzt gehen?

Sie sind hier nicht freiwillig sondern müssen hierher kommen daher teile ich ihnen mit, wenn Sie jetzt gehen kann ihr Arbeitslosengeld gekürzt werden!

Ich wußte überhaupt nicht, was die Dame nun eigentlich von mir wollte und versuchte noch einmal das Gespräch weiter zu führen und fragte noch einmal was das Team Inga denn nun mache.
So ich beende das Gespräch nun!!!

Ich hatte das Gefühl die Dame tickt nicht ganz richtig und bat um Ihren Vorgesetzten.
Den gibt es hier nicht, wir haben hier keinen Vorgesetzten.

Ok dann gehe ich jetzt. Ich hab meine Sachen zusammen gepackt und bin los und weiß überhaupt nicht, was mir da nun gerade passiert ist. Ich habe dann gerade mal im Internet nachgesucht und dieses Forum hier gefunden.
Ich dachte das Team Inga wäre dazu da um zu helfen.

Bin etwas verzweifelt und weiß nun nicht wie ich mich nun verhalten soll.:doh:
 

Kenobi

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Danke für die Antwort,
habe nun gerade im Netz noch einmal alles durchforstet.

In der Stadt hier gibt es für das Team Inga keinen direkten Teamleiter.

Der sitzt bei einem Arbeitsamt in der Nähe und genau dorthin mache ich mich jetzt auf den Weg.

Ich finde das Verhalten der Sachbearbeiterin( Diplom Sozialarbeiterin) von heute morgen wirklich
sehr merkwürdig. Ich habe mich korrekt verhalten und aus Interesse nachgefragt .Ich bin nicht laut geworden sonder war sachlich und höflich.

Vielleicht bin ich doch zu blauäugig heute zu diesem Termin gegangen.

Trotzdem !!! das rechtfertigt so ein Verhalten nicht.
Ich bin doch kein Hampelmann den man wohin bestellt und ihn dann wenn er etwas unbequem wird und nachfragt einfach wieder nach Hause schickt.
 

Kenobi

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Übrigen Inga steht für Integrationsteam ( = arbeitsmarktnahe Kunden).

In der Altersklasse 50+ solltest du dir aber keine Hoffnung machen.
Das ist ein Glücksfall, wenn du in der Altersklasse noch einen neuen Job findest.

Wie traurig, daß man so endet. Ja aber leider hab ich darüber auch schon viel nachgedacht und im Bekanntenkreis so einiges mit bekommen.
 

Regensburg

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Hu Hu Kenobi :welcome:

naja - dazu kann man nicht viel sagen außer: Willkommen in Realität.

Wenn die nette Dame meint das Du eine Sperre (Sanktion) bekommst, dann macht Sie es wahrscheinlich auch. Nix kann sie aufhalten - Aussage gegen Aussage - und Du kannst 3x Raten wem geglaubt wird.
Dir - einem alten (nicht Böse gemeint) Arbeitslosen oder der nette Dame die dir so liebevoll helfen möchte.
Und das ist nur ALG1 - es gibt noch was schlimmeres mit einer 2 am ende.
Aber das spielt hier keine Rolle - hier geht nicht um Gesetz - hier geht um die nette Frau die Dir unbedingt helfen will / muss ..... noch ärmer zu sein weil sie keine Arbeit für Dich hat.
Irgendwo muss doch gespart werden - warum nicht bei Dir? Das war zwar Ironie - aber so ist es.

LG aus der Ostfront
 

HartzVerdient

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Hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

1) Ein Gespräch mit deinem Sachbearbeiter beim Arbeitsamt wird kaum zum Erfolg führen. Die hören sich das von dir Gesagte an und handeln vermutlich garnicht. Es sind die falschen Ansprechpartner für solche Belange.

2) Die dafür zuständigen Mitarbeiter im Arbeitsamt nennen sich "Arbeitgeber-Träger-Team" oder "Arbeit-Träger-Team". Das sind die Leute, die solche Maßnahmen einkaufen, überprüfen, auf Eignung prüfen, auf Qualifikation prüfen usw.. Das sind genau die Leute, denen du das schriftlich bzw. persönlich zukommen lassen musst. Termin, hinfahren und denen erzählen, was dir da bei der INGA passiert ist.

Vermutlich war die Dame bei der INGA überhaupt nicht qualifiziert bzw. in der Position, mit dir dieses Gespäch führen zu dürfen. Vor Jahren hatte ich eine Situation, wo die gesamte Standortstruktur nicht mehr gegeben war. Der Standortleiter war krankheitsbedingt mehrere Monate ausgefallen. Eine Dame aus der Werbung und Akquise hat dann vertretungsweise die Standortleitung übernommen, war aber nur 2x die Woche anwesend. Letztendlich leitete dann eine weitere Dame aus dem Sekretariat (Umschülerin) den Standort und leitete dann wichtige Gespräche weiter. Das führte natürlich zu Konfliktsituationen und fehlenden Ansprechpartnern.

3) Dem Arbeitgeber-Träger-Team übergeordnet ist das "Kundenreaktionsmanagement" des Arbeitsamtes (Nürnberg und Berlin). Die hören sich solche "Stories" sehr gerne an und schicken ab und zu auch mal gerne einen Kleinbus mit eigenen Leuten vorbei, um sich die Situation vor Ort (im Rahmen eines Überraschungsbesuchs) anzusehen.

Was du hier beschreibst ist eigentlich fast schon Usus in der "Weiterbildungsbranche" (mit mafiösen Strukturen). Da geht es eigentlich nur darum, den Vermittlungsgutschein der AfA abzugreifen und die Kunden dann in Sinnlosigkeit zu verwahren.
 

HartzVerdient

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Wenn die nette Dame meint das Du eine Sperre (Sanktion) bekommst, dann macht Sie es wahrscheinlich auch. Nix kann sie aufhalten - Aussage gegen Aussage - und Du kannst 3x Raten wem geglaubt wird.
Ganz so einfach ist es dann aber auch nicht. Dem Arbeitgeber-Träger-Teams wird es sicherlich interessieren, wer hier das Gespräch führte und ob die Position (und Funktion) dieser Person innerhalb der INGA Organisation (Organigramm) überhaupt hergibt.

Offensichtlich war die Dame schlecht vorbereitet (obwohl der Termin sicherlich schon Tage vorher feststand). Zur weiteren Verhandlungsbereitschaft könnte der TE (also du, der du diesen Thread hier geschrieben hast) um einen Folgetermin bitten (in der Annahme, dass die Dame bei der INGA nun besser vorbereitet ist).

Ich würde das auch stumpf im Jobcenter (ALG2) bringen. Wenn man merkt, dass man schlecht vorbereitet ist, sollte man immer die Frage stellen, wieso man eingeladen wurde bzw. um einen neuen Termin bitten - mit der Anmerkung man möge sich doch besser vorbereiten.
 

HartzVerdient

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Eine weitere Sache, die ich fast verdrängt hätte!

Das mit den "Alten Daten" (Zitat: "Sie kramte Dinge aus meinem Leben hervor, die fast 20 Jahre zurück liegen").

Das kann durchaus möglich sein und liegt dem Arbeitsamt zugrunde!

Ich hatte das damals an mir selbst auch festgestellt (kurz vor Ende meiner Bezugszeit von ALG1). Das Arbeitsamt bekam, als ich arbeitslos wurde, einen Lebenslauf von mir. Die haben den Lebenslauf nur so sporadisch in das System des Arbeitsamtes übernommen und mir anschließend einen Zugriff auf deren Webseite gegeben https://jobboerse.arbeitsagentur.de gegeben (vermutlich hatten die noch ein altes Konto von mir, da meine neue ALG1 Nummer, mit der alten ALG1 Nummer übereinstimmte). Ich wunderte mich auch, warum ich immer Jobangebote für Dinge erhielt, die nichts mit meiner letzten Arbeit zu tun hatten. Das hatte mich irgendwann richtig verärgert.

Eines Tages fing ich aus Interesse an, mir die Seite vom Arbeitsamt genauer anzusehen und klickte mich - im Detail - durch mein öffentliches (und anonymisiertes) Profil. Ich bin fast vom Hocker gefallen, als ich meine erhobenen Daten darin sah.

  • Uralte Schulausbildungen wurden ohne Abschluss ins System übernommen.
  • Weiterbildungen, Umschulungen usw. ohne Abschluss ins System übernommen.
  • Studium, Abschluss auf operativer Ebene usw. ohne Abschluss ins System übernommen.
  • Teilweise sogar vollständig fehlende Angaben, da man die Abschlüsse der Weiterbildungen nirgendwo zuordnen konnte oder mochte.

Ich wurde beim Arbeitsamt als Kunde geführt, der absolut keine schulischen als auch akademischen und sonstigen Abschlüsse erreicht hatte.

Als dann der nächste Termin kam, sprach ich das Thema sogleich an. Die Dame (meine damalige Arbeitsvermittlerin) meinte, es handelte sich um ein Softwareupdate und die Felder für Abschlüsse waren vorher nicht vorgesehen (welcher Idiøt kauft ein System, wo solche relevanten Details fehlen).

Sie trug dann einige Abschlüsse per Hand nach und kommentierte die Felder mit "dddddd" oder "ccccc" oder wo der Finger gerade auf der Tastatur lagen.

Daher kann es durchaus im Möglichen liegen, dass der Inga nur die Daten vorlagen, die ihr vom Arbeitsamt freigeschaltet wurden.

Ich würde vorschlagen, dein Profil auf dieser Seite des Arbeitsamtes genaustens... und ich meine sehr genau... anzusehen.
 

Katzenstube

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hallo Kenobi,
ich bin 55 und habe noch etwas bekommen auf dem "normalen" Arbeitsmarkt. Ob es wirklich länger hält wird sich zeigen, auch hier war einiges nicht in Ordnung die % der Teilezeitbeschäftigung hätten lt. Absprache höher sein müssen, damit sie mir zum "guten" Leben reichen.

Aber ... auch meine Mrs. Inga war unerträglich - den Ton angebend, wie ich meine Bewerbung zu machen habe, uninformiert über die Anforderungen der unterschiedlichen kaufmännischen Berufe und und und....

Ich habe mich selber beworben wie es mir passt und wo es mir passt (und auch einen solchen Job erhalten) die Anforderungen, die Mrs. Inga wollte in Sachen Bewerbungen ect. habe ich für deren Vorstellungen und auch nur für den Zweck ihr diese zeigen zu müssen so gestylt, wie sie es mir ihrem Ego braucht.

Mich hat meine Mrs. Inga fast geschafft, ich war am Ende mit Kraft und Belastbarkeit und auf der Spitze mit Wut oder Enttäuschung. Nein, helfen wollen die nicht ... nur sich selber .... mit Quore und Bestand im und am Arbeitsplatz.

Laß Dich nicht unterkriegen, suche selber und stelle Deine Vorteile (die wir als Teenager-Spätlese auch besitzen) den Bewerbungen voran. Es ist schwer und wird immer schwerer werden, vielleicht sind die Chancen noch schlechter als bei jüngeren Menschen, aber wenn wir aufgeben haben diese Quotenfrauen gewonnen.

Lieben Gruß von Katzenstube
 

BerndB

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Daher kann es durchaus im Möglichen liegen, dass der Inga nur die Daten vorlagen, die ihr vom Arbeitsamt freigeschaltet wurden.

Ich würde vorschlagen, dein Profil auf dieser Seite des Arbeitsamtes genaustens... und ich meine sehr genau... anzusehen.
Inga ist das Arbeitsamt. Dort müssen alle "beruflichen" Daten der Dame vorliegen. Höchstens, du hast sie bei der Anmeldung nicht genannt. Ansonsten aber interessiert sich auch ein Arbeitgeber dafür, wenn du vor 20 Jahren bspw. deine bisherige Tätigkeit komplett gewechselt hättest. Also ist es auch für Inga interessant.
Lass dir das im Internet veröffentlichte Profil von der Inga-Beraterin oder von der Anmeldung ausdrucken. Dann brauchst du nicht lange suchen.

Ansonsten gibt es Sperrzeiten, wenn du eine Stelle oder Maßnahme ablehnst oder einen Termin versäumst. Nichts dergleichen liegt hier vor. Auch hast du die Bereitschaft zur Arbeitsaufnahme sicher nicht verweigert, was zu fehlender Verfügbarkeit führen könnte. Also kein Grund für Kürzung des Alg. Und Kürzung wie beim Alg-II gibt es sowieso nicht. Es kann ganz oder für eine bestimmte Zeit versagt werden.
 

HartzVerdient

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Inga ist das Arbeitsamt.
Das wusste ich nicht! zu meiner Zeit gab es keine Inga, wo ich hingeschickt wurde.

Allerdings bin ich nicht der TE, der diesen Thread ins Leben gerufen hat. Daher bin ich auch der falsche Adressat deines Beitrages.

Im Übrigen: Umso schlimmer, wenn Inga = Arbeitsamt und man solche Altdaten vorliegen hat. Was jemand vor 20 Jahren gemacht hat, interessiert in der heutigen kurz- und schnelllebigen Arbeitswelt absolut niemanden (Höchstens als Randnotiz). Mehr als durchschnittlich 4 Jahre wird man eh nicht bei einem Arbeitgeber bleiben.
 

Katzenstube

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Hallo HartzVerdient,
mir gegenüber hieß es : Inga "Integration Langzeitarbeitsloser" Fand ich supergeil: gerade mal ein paar Tage arbeitslos nach Tod meines Arbeitgebers, bereits 30 Bewerbungen in den paar Wochen zuvor geschrieben und auch Bewerbungstermine absoluviert, und dann diese Einstufung.

Basis: zu alt, also schwer integrierbar.... Ich konnte nicht wählen, mir wurde das Projekt "Inga" vorgeschrieben und die Sachbearbeiterin war der letzte Knaller. Hätte ich gewußt, wie ich eine Bombe baue, ich wäre zu etwas schlimmem geworden....

Deren Integrationsversuche lagen dann bei ZAF's und Amazon-ähnlichen Unternehmen, wo nach Schichtende massig die Busser der Zeitarbeiten ihre zig Mitarbeiter abholten....

Gruß von Katzenstube
 

Hansgeorg Januar1963

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Guten Abend,

ich bin von Beginn meiner Arbeitslosigkeit an auch Kunde bei Mrs. INGA. Allerdings wurde ich gefragt. Bei der AfA in Rostock wurde mir auch gesagt ,daß die Teilnahme freiwillig ist und jederzeit wieder abgebrochen werden kann. Dann geht es eben zurück in die normale Beratung. Über die Betreuerinnen mit denen ich bisher zu tun hatte kann ich nichts Negatives sagen. Die Damen sind nach eigenem Erzählen in der Regel schon 20 Jahre und länger für die AfA tätig. Es scheint wohl immer auf die jeweilige Agentur anzukommen und natürlich wie die Betreuer gestrickt sind mit denen man es zu tun hat.
 

steinfisch

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Ich war bei meiner letzten Arbeitslosigkeit auch mal bei Inga.
Meine Arbeitsvermittlerin war cool drauf - klar, solange man mitmachte -. Sie konnte mir aber auch nicht zu einem Job verhelfen - das habe ich alleine gemacht und trotz des krassen Pendelns hat sie mir nicht mal geraten, den Fahrtkostenzuschuss zu beantragen. Die Bewerbungsunterlagen hat sie mir geraten aufzufrischen - und bei OAW war sie ganz entspannt. das war ok.
Nun, als ich wieder arbeitslos wurde und ich mich wegen Datenschutzproblemen auf die Hinterbeine stellte, wurden gleich auch Termine mit dem Teamleiter gemacht, der mich sofort auch wieder zu Inga schieben wollte. Ich fragte nach meinen "Vermittlungshemmnissen". Er meinte, es sei mein fehlender Studienabschluss für die Art Arbeit, die ich bisher ausgeführt hatte und wieder suche. Ich fragte ihn, ob er mir einen Studienabschluss versprechen kann (und Finanzierung, klar), wenn ich zu Inga gehe. Er sagte nein und die Sache war vom Tisch.
Mag ja sein, dass es Menschen gibt, die mehr Hilfe benötigen, aber ob sie die ausgrechnet vom "Amt" bekommen?! In den meisten Fällen wohl eher nicht... Traurig,. aber wahr.

Viele Grüße vom Steinfisch
 

Hansgeorg Januar1963

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Ich war bei meiner letzten Arbeitslosigkeit auch mal bei Inga.
Meine Arbeitsvermittlerin war cool drauf - klar, solange man mitmachte -. Sie konnte mir aber auch nicht zu einem Job verhelfen - das habe ich alleine gemacht und trotz des krassen Pendelns hat sie mir nicht mal geraten, den Fahrtkostenzuschuss zu beantragen. Die Bewerbungsunterlagen hat sie mir geraten aufzufrischen - und bei OAW war sie ganz entspannt. das war ok.
Nun, als ich wieder arbeitslos wurde und ich mich wegen Datenschutzproblemen auf die Hinterbeine stellte, wurden gleich auch Termine mit dem Teamleiter gemacht, der mich sofort auch wieder zu Inga schieben wollte. Ich fragte nach meinen "Vermittlungshemmnissen". Er meinte, es sei mein fehlender Studienabschluss für die Art Arbeit, die ich bisher ausgeführt hatte und wieder suche. Ich fragte ihn, ob er mir einen Studienabschluss versprechen kann (und Finanzierung, klar), wenn ich zu Inga gehe. Er sagte nein und die Sache war vom Tisch.
Mag ja sein, dass es Menschen gibt, die mehr Hilfe benötigen, aber ob sie die ausgrechnet vom "Amt" bekommen?! In den meisten Fällen wohl eher nicht... Traurig,. aber wahr.

Viele Grüße vom Steinfisch
Mein Problem war daß ich 33 Jahre keine Bewerbung mehr geschrieben habe oder besser schreiben mußte. Und wie das gerne bei "frischen" ALG 1 Empfängern gemacht wird kommen die VV wie aus dem Maschinengewehr. Vor allem solche mit RFB. Da war Mrs. INGA schon eine Hilfe. Vor allem kam erstmal Ruhe in die Sache. Vernünftige Stellen können die Betreuer sich auch keine aus den Rippen schneiden. Von Vorschlägen bei ZAF und Leihbuden bin ich jedenfalls verschont geblieben. Mit der Fahrtkostenabrechnung sowie Kostenerstattung für Bewerbungsfotos gab es keine Probleme. Auch nicht mit der Fahrtkostenerstattung für die Arbeitsstelle,die ich zwischendurch hatte.
 
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