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TAZ futurzwei | Über Autorität 2018 - Warum so ernst?

Shazi

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In der TAZ ist ein schönes Interview mit Böhmermann zum Thema Politik und Teilnahme.

Das wollte ich euch nicht vorenthalten. (siehe Ende des Beitrags)

Eigentlich war ich immer unpolitisch, obwohl ich mal Mitglied der Piratenpartei war und inzwischen Mitglied bei der Linken bin. Aber aktiv gestaltet habe ich tatsächlich nie, auch wenn mich Politik und speziell Zukunft der EU/der BRD interessiert.
Seit 2016 bin ich regelmäßig ehrenamtlich beim örtlichen Flüchtlingsbeirat beteiligt und helfe Flüchtlingen bei der Integration und arbeite, ebenso ehrenamtlich, nebenbei noch bei einem Sozialverband.

Ich würde gerne noch viel mehr tun, weiß aber ehrlich gesagt nicht wie, wo und was. Und da schließt sich für mich der Kreis zum Interview der TAZ.
Ich habe das Gefühl Deutschland tritt auf der Stelle oder schlimmer entwickelt sich rückwärts. Die Politik scheint mir keinerlei Ideen für eine vernünftige Zukunft zu entwickeln und es geht immer nach "das haben wir schon immer so gemacht". Niemand hinterfragt ernsthaft, ob dieses "weiter so" wirklich Probleme lösen kann, die wir jetzt seit 10 Jahren aufschieben oder wie wir zukünftig mit Bankenkrisen umgehen, mit dem Exportüberschuss, Hartz4 bei steigender Robotisierung, Außenpolitik in Zeiten eines starken Chinas, offensiven Russlands und einer Schwäche der USA, während in Europa immer mehr Fremdenfeindlichkeit in die Parlamente schwappt und Osteuropa die Grenze zum Nationalismus überschreitet.

Geht es hier noch anderen so oder ist für die meisten schon der Zug abgefahren?


Artikel TAZ
http://www.taz.de/!166253/
 

Dagegen72

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solange CDU/CSU am Drücker sind .. kann man es vergessen :doh: Es müssen auch mal andere Leute ran. Es muss eine Regel geben, dass wenn eine Partei ab sagen wir fünf Mal gewählt wurde, dass dann erst eine Pause für diese Partei sein muss. Genauso was die Amtsjahre der Kanzlerin betrifft.
Weil sonst immer die Gleichen wählen. Viele Menschen gehen doch schon gar nicht mehr wählen .. leider kapieren sie nicht, dass sie ihre Stimme dann wenigstens für eine Kleinstpartei nutzen sollten. Aber schon auf diesen Gedanken kommen doch viele gar nicht. Genau deshalb muss man meiner Meinung nach anderen Parteien aber mal eine Chance geben. Nur dann kann man sehen, ob andere was verändern können.

CDUCSU hängen mir jedenfalls zum Hals raus. Die haben zusammen mit der SPD doch erst die hier herrschenden Zustände herbeigeführt - die fahren die BRD meiner Meinung nach an die Wand!

Und es muss in allen Bereichen klar gemacht werden, dass die Leute wählen gehen können. In manchen Bundesländern kann man bei Landtagswahlen schon ab 16 Jahren wählen gehen können. Es muss den Leuten gesagt werden. Auch denjenigen, die nicht aus Bildungshaushalten stammen und die nicht aus gesellschaftlichen, beruflichen, politischen und Vitamin B - Gründen am gesellschaftlichen teilnehmen! Und sonntags oft lediglich aus konservativ-gesellschaftlichen Gründen in die kirche zu gehen (oder um scheinheilig das C im Parteiloge zu rechtfertigen)

hey, selbst das Jobcenter hat schon kapiert, dass nach ein paar Monaten, der Sachbearbeiter wechseln soll!
 

Bonovox

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Willkommen, das nennt man Demokratie. Die Regierungszeit für Parteien zu beschränken ist in meinen Augen ein dämlicher Vorschlag. Mag sein, dass du mit den herrschenden Parteien nicht zufrieden bist und du dir andere Mehrheiten wünscht. Aber anscheinend sieht das zumindest die Mehrheit der Wähler anders. Dann liegt es an dir Mitarbeiter zu suchen und für andere Mehrheiten zu werben. Und dich solange eben damit zu arrangieren.
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erwerbsuchend

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Zumindest über eine Begrenzung der Amtszeit von Kanzlern und Ministern könnte man nachdenken. Man könnte diese auf 2 oder 3 Wahlperioden begrenzen. Dann müssten eben die Parteien regelmäßig für neues Personal in ihren Reihen sorgen.
 
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