Tatort Krankenhaus – Wie das Sparen Patientenleben gefährdet

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wolliohne

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Rund 17.000 Patienten kommen nach Expertenschätzungen jährlich durch Pflege- und Versorgungsmängel in deutschen Krankenhäusern zu Tode. Gerade ältere Menschen, die sich nicht wehren können, werden zu Opfern. Nachlässige Pflege, Krankenhauskeime, falsche Medikamentengabe – die Liste der Fehler im Klinikalltag ist lang. Schuld ist der drastische Personalabbau bei Pflegekräften sowie fehlende ärztliche Fürsorge und Verantwortlichkeit.
Quelle: RBB Kontraste
 

Regelsatzkämpfer

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Meine Mutter starb 2006 an den Folgen eines durch eine Pflegekraft verursachten Sturzes im Alter von 78 Jahren.
 
E

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Gast
Klar, mit gesunden Menschen lässt sich ja auch nix verdienen. Genau so ist das bei Ärzten. Volker Pispers sagte mal sinngemäß, dass Ärzte sich ihren eigenen Bedarf schaffen würden. Ansonsten könne er sich die hohe Anzahl an zugelassenen Ärzten in größeren Städten nicht erklären.
 

Capri

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Klar, mit gesunden Menschen lässt sich ja auch nix verdienen. Genau so ist das bei Ärzten. Volker Pispers sagte mal sinngemäß, dass Ärzte sich ihren eigenen Bedarf schaffen würden. Ansonsten könne er sich die hohe Anzahl an zugelassenen Ärzten in größeren Städten nicht erklären.

Richtig!

Hinzu kommt, dass Untersuchungen und Tests unter falschen Vorbedingungen durchgeführt werden, so dass die Untersuchungsergebnisse verfälscht sind. Blut zu falschen Zeiten abgenommen wird, der Stauschlauch zu spät geöffnet wird, Blutdruck gemessen wird, unmittelbar nachdem der Patient in die Praxis gestürmt ist, Blut nicht gekühlt, sondern bei Bullenhitze viel zu lange gelagert wird, statt venösem kapilläres Blut abgenommen wird etc.
 
E

ExitUser0090

Gast
Und man muss kein Prophet sein um sagen können, dass es noch schlimmer wird. Klinikprivatisierungen sind der größte Irrsin überhaupt.

Wenn die erstmal eine private Pflegevorsorge eingeführt haben, kann Otto-Normalbürger nur hoffen schnell beizeiten abzutreten und nicht in staatlichen Alten-Verwahranstalten zu landen.
 

Katapult

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Wenn die Raumpflegerin einer Reinigungsfirma mit dem Wischmopp erst das Krankenzimmer auswischt,dabei aus zeitlichen Gründen nicht bis in den Ecken schafft und dann noch beim rausgehen mit diesem die Türe von oben bis unten wischt,braucht man sich nicht wundern,wenn die Keime Narrenfreiheit haben.
So habe ich es im vergangenen Jahr selber gesehen!
 

hope40

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Wenn die Raumpflegerin einer Reinigungsfirma mit dem Wischmopp erst das Krankenzimmer auswischt,dabei aus zeitlichen Gründen nicht bis in den Ecken schafft und dann noch beim rausgehen mit diesem die Türe von oben bis unten wischt,braucht man sich nicht wundern,wenn die Keime Narrenfreiheit haben.
So habe ich es im vergangenen Jahr selber gesehen!

es wird gespart , was das zeug hält ..nicht nur bei der reinigung (man muss auch sagen , das das putzpersonal nicht nur schlecht ausgebildet ist , denn auch putzen will gelernt sein , sondern auch hoffnungslos überfordert ..)sondern auch bei der sterilisation von OP-material .
man soll es kaum glauben, aber , solche infektionskrankheiten wie "wundbrand "sind bei weitem nicht ausgestorben ..nee, kann man sich durchaus im krankenhaus zuziehen .

Gangrän

und, obwohl die herkunft eindeutig ..als patient hat man keine chance auf schmerzensgeld /schadensausgleich , weil man ja beweisen muss, wo die ursache der infektion liegt /lag und das macht man mal...gegen eine mauer des schweigens !

das leid der betroffenen ..ach, wen interesssierts ..man hat ja an der hygiene gut gespart !
die wissen schon, warums in deutschland keinen einheitlichen hygienestandart gibt /geben wird...zu kostenintensiv in der umsetzung !
 
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