Taschengeld

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Paula06

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Hallo zusammen,

ich habe mal wieder eine Frage.

Meine Bekannte ist geschieden und hat eine Tochter.
Der KV überweist auf das Konto der KM jeden Monat 30 € Taschengeld für die Tochter und diese spart das Geld zusammen für einen größeren Wunsch den sie hat. Dazu bringt sie das Geld auf ihr Sparbuch.

Darf die Arge das Geld mit anrechnen?
Also diese 30 € ?

Der Arge ist nicht bekannt das die Tochter ein Sparbuch besitzt auf der sie Geld anspart. Die Tochter ist 14 Jahre alt und hat nicht viel auf dem Sparbuch bis jetzt, sind rund 200 €.
Wie gesagt spart sie sich was zusammen.

Danke für die Antworten die da kommen mögen.

Gruß
Paula
 

Arwen

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Hallo

Leider hätte das Konto bei Erstantrag bzw. Fortsetzungsantrag angegeben werden müssen.
Irgendwann einmal wird man vermutlich auf dieses Konto stoßen (Datenabgleich) und dann könnten Absichten unterstellt werden, die ihr niemals hattet.

Es ist "argemäßig" gesehen Einkommen.
Der KV hätte es anders regeln, das Sparbuch auf seinen Namen anlegen sollen.

Meine Kids haben auch jeder ein Sparbuch und sparen ihr Taschengeld, das ja wiederum aus Alg II stammt. Laut Aussagen einer früheren SB geht das bis 750 Euro. Ich stimme da aber nicht überein mit dieser Aussage, da 750 Euro genau dem Freibetrag für einmalige Anschaffung bei Vermögen (vor Alg-II-Bezug vorhanden) entspricht. Wenn die 750 Euro doch irgendwann mal überschritten werden sollten, werde ich weitersehen.

Gruß
Arwen
 

Paula06

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Hallo

Leider hätte das Konto bei Erstantrag bzw. Fortsetzungsantrag angegeben werden müssen.
Irgendwann einmal wird man vermutlich auf dieses Konto stoßen (Datenabgleich) und dann könnten Absichten unterstellt werden, die ihr niemals hattet.

Es ist "argemäßig" gesehen Einkommen.
Der KV hätte es anders regeln, das Sparbuch auf seinen Namen anlegen sollen.

Meine Kids haben auch jeder ein Sparbuch und sparen ihr Taschengeld, dass ja wiederum aus Alg II stammt. Laut Aussagen einer früheren SB geht das bis 750 Euro. Ich stimme da aber nicht überein mit dieser Aussage, da 750 Euro genau dem Freibetrag für einmalige Anschaffung bei Vermögen (vor Alg-II-Bezug vorhanden) entspricht. Wenn die 750 Euro doch irgendwann mal überschritten werden sollten, werde ich weitersehen.

Gruß
Arwen

Hallo Arwen

man die Antwort kam aber nun flott.

Danke Dir vielmals dafür und ich werde meiner Bekannten das nun mal eben mailen damit sie Bescheid weiß.

Einen schönen Abend noch wünscht

Paula
 

Arwen

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*lach* ... ich hab' nicht auf die Zeit der Threaderstellung geachtet - "Du" erschienst eben gerade unter "neueste Beiträge".

Ich kann das sehr gut nachvollziehen mit dem Sparen, weil meine Tochter ebenfalls 14 ist und ich weiß, wie dann die Wünsche, Sehnsüchte und was weiß ich wachsen und wenn dann nichts da ist... ätzend sowohl für die Kinder und Jugendlichen wie auch für uns.

Danke, auch Dir noch ein schönes Wochenende!

Gruß
Arwen
 
E

ExitUser

Gast
Laut Aussagen einer früheren SB geht das bis 750 Euro. Ich stimme da aber nicht überein mit dieser Aussage, da 750 Euro genau dem Freibetrag für einmalige Anschaffung bei Vermögen (vor Alg-II-Bezug vorhanden) entspricht. Wenn die 750 Euro doch irgendwann mal überschritten werden sollten, werde ich weitersehen.

Gruß
Arwen
Ich kann das auch nicht nachvollziehen, dass es nur 750 Euro sein sollen. Man soll ja jeden Monat einen gewissen Betrag ansparen.

Nun ja, da gibt es aber auch andere Möglichkeiten. Nur Bares ist Wahres.
 

gerda52

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Paula06 meinte:
Meine Bekannte ist geschieden und hat eine Tochter.
Der KV überweist auf das Konto der KM jeden Monat 30 € Taschengeld für die Tochter und diese spart das Geld zusammen für einen größeren Wunsch den sie hat. Dazu bringt sie das Geld auf ihr Sparbuch.

Darf die Arge das Geld mit anrechnen?
Also diese 30 € ?

Der Arge ist nicht bekannt das die Tochter ein Sparbuch besitzt auf der sie Geld anspart. Die Tochter ist 14 Jahre alt und hat nicht viel auf dem Sparbuch bis jetzt, sind rund 200 €.
Wie gesagt spart sie sich was zusammen.
Ich sehe das Problem nicht im Vorhandensein des Sparbuchs, sondern in der Überweisung an die KM. Der Verwendungszweck Taschengeld für die Tochter fällt nicht unter die vom Gesetzgeber vorgegebenen Maßstäbe für nicht anrechenbare zweckbestimmte Einnahmen.

Zum Sparbuch: Wie Arwen schon schrieb, die 750 Euro sind der maximal zustehende Freibetrag bei Antragsstellung. Ob in diesem Fall die Regelung wie bei den Geschenken greift, wage ich zu bezeifeln, da es sich um eine regelmäßige mtl. Einnahme handelt.

Beim Ansparen aus der Regelleistung dürfte die Grenze wiederum keine Rolle spielen, da ein Ansparen grundsätzlich vorgesehen ist.
 

Robinson

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Mal abgesehen, dass ich nicht erkennen kann, was/wer KM oder KV ist, handelt es sich um Einkommen.
Dieses ist zu melden, damit es mit dem ALGII verrechnet werden kann.

Die hier erwähnten Freibeträge gelten für Vermögen vor ALGII-Bezug, nicht für Einkommen während des ALGII-Bezuges, steht doch in #2 schon richtig drin..

">Der Arge ist nicht bekannt das die Tochter ein Sparbuch besitzt auf der sie Geld anspart. Die Tochter ist 14 Jahre alt und hat nicht viel auf dem Sparbuch bis jetzt, sind rund 200 €.
Wie gesagt spart sie sich was zusammen." , also kurz: Sozialbetrug, da verschwiegenes Einkommen.
Da dürfte nach einem Datenabgleich die Anrechnung des angesparten Geldes das finanziell kleinere Übel sein.
 

münchnerkindl

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Ganz einfach, der Kindsvater soll das Geld selbst auf einem Konto auf seinen Namen sparen und der Tochter dann dieses Wunschteil kaufen und schenken wenn genug zusammen ist.

Das Sparbuch würde ich umgehend auflösen, das Geld bar auszahlen lassen und bar zurückgeben an den Vater damit er es ebenfalls auf dieses Konto einzahlen kann.

Es sei denn es ist schon aufgefallen daß da regelmässige Geldeingänge stattgefunden haben die auf ein Sparkonto gebucht wurden. Dann viel Spass!!! Die ziehen den Betrag vom Regelsatz ab, und es kommt noch eine Strafe dazu.

Leute als H4 Bezieher hat man KEINERLEI sonstige Geldeingänge auf das Bankkonto. Auch nicht die 20 Euro die die Oma zu Weihnachten schenkt. Das gibt nichts als Ärger und Verdruss wenn man das nicht beherzigt. Die Formulare und Informationen bei der Beantragung sind doch eindeutig, oder?

50 Euro im Jahr sind erlaubt, müssen aber angegeben werden.

Ich hatte neulich einen Geldeingang über die Zinsen von meinem Schonvermögen (im Grunde lächerlicher Betrag) und war heilfroh daß die nicht ausgerechnet diese Auszüge sehen wollten also ich den Eingang im Nachhinein bemerkt habe (ich filze meine Auszüge nie gründlich wenn ich sie bekomme)....
 
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