Tanzverbot zu Ostern Schreiendes Unrecht

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wolliohne

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Frankfurter RundschauRhein-Main/FrankfurtFrankfurt

Ostern

Es ist richtig an, bestimmten Tagen im Jahr an die Opfer von Verfolgung und Gewalt zu erinnern, findet unsere Redakteurin. Das Tanzverbot hält sie dennoch für antiquiert.

Rundschau-Redakteurin Katharina Sperber
Foto: FRFOTO
Es ist richtig, wenn in unserer Gesellschaft an die Opfer von Verfolgung, Vertreibung, Gewalt – und unseren Reichtum – erinnert wird. Die Menschenrechtsgruppe Amnesty International tut es, andere Nichtregierungsorganisationen ebenso, viele Christen mahnen, Andersgläubige und Agnostiker auch. Man muss nicht religiös sein, um sich gegen das Unrecht auf der Welt aufzulehnen.

Das antiquierte (nicht nur) hessische Gesetz sollte überarbeitet werden. Damit wir uns auf die Opfer konzentrieren können. Stille allein reicht nicht. Manchmal ist es besser, sehr, sehr laut zu werden angesichts des schreienden Unrechts auf der Welt.
Ostern: Schreiendes Unrecht | Frankfurt*- Frankfurter Rundschau
 

Regelsatzkämpfer

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Fairina

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Ich bin absolut kein Anhänger der Religionen, doch finde ich, daß es nicht schlimm ist, wenn an diesem Tag es ein Tanzverbot gibt. Wer unbedingt meint, das er tanzen gehen muss weil es antiquiert ist, der kann auch an solchen Tagen arbeiten gehen. Ganz einfach. Also weg mit Weihnachten, Ostern, Pfngsten und den ganzen übrigen christlichen Feiertagen. weil das ja dann auch antiquiert ist. Es gibt so etwas wie Traditionen und lieb gewonnenen Ereignissen und Gegebenheiten. Ich sehe auch keine GG-Verletzung weil an diesem Tag nicht getanzt werden darf in der Öffentlichkeit. Aber diese wir-wollen-Spaß-und-gehen-notfalls-mal-über-leichen-wenn-es-uns-passt-Blödheitsgesellschaft wird auch daran schrauben. Das die Piraten daran beteiligt sind, zeigt, daß sie ein dummer Haufen sind und keine ernst zu nehmenden Alternativen und das sie sich einreihen in die Gruppe der diversen politischen Lobbyvertretern im Bundestag und Bundesrat.
 

Lecarior

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Es gibt so etwas wie Traditionen und lieb gewonnenen Ereignissen und Gegebenheiten.
Die Frage ist nur, ob die Anhänger dieser Traditionen diesbezüglich allen anderen Menschen im Land diktieren dürfen, an diesen Tagen nicht öffentlich feiern zu können. Aber es gibt ja Mittel und Wege, dieses Verbot zu umgehen: Dann werden eben flächendeckend private Feiern veranstaltet, so wie der IBKA das 2010 im Rahmen der "Religionsfreien Zone" in Köln gemacht hat. Da traf man sich zu einem Filmabend und sah "Religulous" und "Night of the Living Dead" - als abschreckendes Beispiel dafür, was passieren kann, wenn die Toten auferstehen.

Da die Netzwerke der Konfessionsfreien leider überwiegend im Süden des Landes derartige Veranstaltungen anbieten, muss ich leider auf andere Weise Widerstand leisten: Mit ein paar Freunden treffen und zutiefst blasphemische Musik hören. Es läuft auf einen Black Metal-Themenabend hinaus. \m/ \m/

Den Vorschlag zur Abschaffung der religiösen Feiertage würde ich meine Unterstützung geben. Alternativ biete ich an, an christlichen Feiertagen arbeiten zu gehen, wenn ich dafür dieselbe Anzahl an freien Tagen auf Daten legen darf, die in meiner Weltanschauung von Bedeutung sind. Etwa das Veröffentlichungsdatum von Darwins "On the Origin of Species", die Geburtsdaten von Ludwig Feuerbach und Karl Marx usw.

Gruß,
L.
 
G

gast_

Gast
Es ist richtig an, bestimmten Tagen im Jahr an die Opfer von Verfolgung und Gewalt zu erinnern, findet unsere Redakteurin. Das Tanzverbot hält sie dennoch für antiquiert.
Sehe ich anders.

Man kann doch auch mal auf andere Rücksicht nehmen, sind ja nicht nur einzelne, die das stört...

Aber es gibt ja Mittel und Wege, dieses Verbot zu umgehen
Ich würde "aber" durch "und" ersetzen.
 

Konstabler

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Schreiendes Unrecht

:icon_lol:

Ich weiss nicht, welche Pillen die sich einschmeissen, aber davon hätte ich auch gerne eine Schachtel voll. :icon_party:
 

Konstabler

Accountproblem bitte Admin informieren.
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Alternativ biete ich an, an christlichen Feiertagen arbeiten zu gehen, wenn ich dafür dieselbe Anzahl an freien Tagen auf Daten legen darf, die in meiner Weltanschauung von Bedeutung sind.

Du müsstest aber wissen, wie das in Deutschland funktioniert:

Schafft man die gesetzlichen Feiertage ab, gibt es dafür keinen Ersatz.

Baut man die Tage in den Urlaub ein, werden die Tage zur Manövriermasse der Arbeitgeber.

Und wenn die gesetzlichen Feiertage sturmreif geschossen wurden, ist auch der Sonntag dran. Dann haben wir eine 7-Tage-Arbeits-Woche. Und bestimmt nicht bei vollem Lohnausgleich.

Wenn man den gesetzlichen Feiertagen den moralischen, kirchlichen und kulturellen Anspruch entzieht, gilt das natürlich auch für angedachte Ersatzleistungen.
 
E

ExitUser

Gast
Wenn am Karfreitag eine relativ kleine Gruppe von Menschen der Meinung ist, sie muss um ihren Jesus trauern, dann kann ich das nicht im Geringsten nachvollziehen. Schließlich ist der Mann schon vor über 2000 Jahren verstorben und zum Trost zwei Tage später sogar wieder auferstanden. Warum dann überhaupt trauern?
Ich akzeptiere aber die Trauer dieser Menschen.

Was ich aber in keinster Weise akzeptieren kann, dass diese kleine Gruppe von Menschen verlangt, dass alle Menschen an diesem Tag mittrauern sollen.

Wer trauern will, soll es tun.

Wer nicht will, soll tanzen!
 

Sinuhe

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Ich bin Atheist,trotzdem bin ich der Meinung,ein wenig Toleranz gegenüber den Gläubigen wäre angebracht.Zumal jeder von der Religion profitiert,indem die Christlichen Feiertage für Jeden gelten.
Und diese Spaßgesellschaft,die inzwischen nur noch Spaß ohne Rücksicht auf Andere fordert und lebt,geht mir doch ein wenig auf den Geist.
Das gilt z.B.auch im Sommer für nächtliche Sauf-und Spaß Treffpunkte in Innenstädten,wo dann ohne Rücksicht auf Menschen,die Tagsüber arbeiten oder auch Kranke, jede Menge Radau veranstalten.
Wer physisch oder psychisch nicht stabil ist,oder einfach ein gewisses Alter erreicht hat,der weiß welche Auswirkungen Lärm auf die Gesundheit haben kann.
Und den Beteiligten Gastronomen ist es egal,Hauptsache die Kasse klingelt.
 
E

ExitUser

Gast
Ich bin Atheist,trotzdem bin ich der Meinung,ein wenig Toleranz gegenüber den Gläubigen wäre angebracht.Zumal jeder von der Religion profitiert,indem die Christlichen Feiertage für Jeden gelten.
Und diese Spaßgesellschaft,die inzwischen nur noch Spaß ohne Rücksicht auf Andere fordert und lebt,geht mir doch ein wenig auf den Geist.
Das gilt z.B.auch im Sommer für nächtliche Sauf-und Spaß Treffpunkte in Innenstädten,wo dann ohne Rücksicht auf Menschen,die Tagsüber arbeiten oder auch Kranke, jede Menge Radau veranstalten.
Wer physisch oder psychisch nicht stabil ist,oder einfach ein gewisses Alter erreicht hat,der weiß welche Auswirkungen Lärm auf die Gesundheit haben kann.
Und den Beteiligten Gastronomen ist es egal,Hauptsache die Kasse klingelt.

Gegenseitige Rücksichtnahme ist aber nun nix, was sich ausschließlich Christen zuschreiben dürfen. Und ich persönlich würde auf christenstaatlich verordnete Feiertage verzichten und stattdessen ein paar Tage mehr Urlaub haben wollen, die ich nehmen kann, wann mir danach ist.

...
Was ich aber in keinster Weise akzeptieren kann, dass diese kleine Gruppe von Menschen verlangt, dass alle Menschen an diesem Tag mittrauern sollen.

Wer trauern will, soll es tun.

Wer nicht will, soll tanzen!

"Kleine Gruppe" ist gut. :biggrin::biggrin: Aber ja, ich wäre auch fürs Tanzen.
 
G

gast_

Gast
Ich bin Atheist,trotzdem bin ich der Meinung,ein wenig Toleranz gegenüber den Gläubigen wäre angebracht.Zumal jeder von der Religion profitiert,indem die Christlichen Feiertage für Jeden gelten.
Und diese Spaßgesellschaft,die inzwischen nur noch Spaß ohne Rücksicht auf Andere fordert und lebt,geht mir doch ein wenig auf den Geist.
Nicht nur dir...hast vollkommen recht.
 

Fairina

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Fordern die Muslime ein Tanzgebot oder ein Tanzverbot? Nein, es ist eine Gruppe von Wirrköpfen und noch-grün-hinter-den-ohren-und-verwöhnte Bälger. Mehr nicht.
 
R

Rounddancer

Gast
Wir sind hier im traditionell christlich geprägten Abendland,- da sind einfach Feiertage, erst recht so ein wichtiger wie der Karfreitag, zu achten.

Real ist es doch so: Feiertage sind schnell aufgegeben,- und werden vom kapitalistischen Business ersatzlos geschluckt. Es muß nicht immer getanzt, gekauft, gearbeitet werden können und müssen.

Siehe den Buß- und Bettag, der in 15 der 16 Bundesländer ersatzlos wegfiel. Ausgleich durch mehr Urlaub? Denkste. Es wird immer weniger Urlaub zugebilligt, und der gesteigerte Streß bei der Arbeit erreicht oft, daß man nicht nur vor lauter Arbeit oft gar nicht allen Urlaub nehmen kann, sondern auch noch bergeweise Überstunden klopfen muß. Nicht selten unbezahlt.

Drum: Don't change a running system gilt auch hier.
Und: Ab Oster-Montag darf ja -nach 11 Uhr- wieder getanzt werden. Jedenfalls hier in Baden-Württemberg.
 
E

ExitUser

Gast
Fordern die Muslime ein Tanzgebot oder ein Tanzverbot? Nein, es ist eine Gruppe von Wirrköpfen und noch-grün-hinter-den-ohren-und-verwöhnte Bälger. Mehr nicht.

Ist was gegen das christliche Gebot, sinds gleich die Muslime.

In dem Fall isses doch okay, mal ein paar Tage den Glauben anderer zu akzeptieren und mal aufs Tanzvergnügen in der Öffentlichkeit zu verzichten. Das Jahr hat über 300 Tage. Können die Leute doch da tanzen gehen. Aber anscheinend gehts wirklich nur darum: Ich darf das heute nicht, will es aber. Wie ein bockiges Kind, das einen Lolli will.

Und nein, ich habe mit Reli Kram nichts am Hut, aber ich finde, man sollte den anderen jetzt auch nicht unbedingt seines aufzwingen. Also dass Muslime z.B. Schweinefleisch essen sollen oder Buddhisten Rindswürste...
 
E

ExitUser

Gast
Muss man sich und andere eigentlich an jedem Tag Stress unterwerfen? Muss man Menschen, die an solchen Tagen einfach nichts anderes möchten, als einmal auszuspannen, als "antiquirt" hinstellen?

Ich trete gegen Sonn- und Feiertagsöffnungen von Läden ein. Schon gestern, mit Bezug auf das Tanzverbot, kamen die ersten Forderungen die Läden auch am Karfreitag zu öffnen. Hat unsere Gesellschaft eigentlich keine Werte mehr? Nur noch Konsum und Kommerz?

Vielleicht bin ich mit meinen 50 Jahren schon alt. Ich bin aber froh, dass es noch Menschen gibt, die, wie ich, sich ihre Werte bewahren. Da lasse ich mich gerne als alt und antiquirt hinstellen. Eine reine Konsum- und Kommerzgesellschaft, deren höchste Werte nicht mehr das Miteinander, sondern nur noch das Geld, der Kommerz und Konsum ist, empfinde ich nicht erstrebenswert, sondern grauenvoll. Vielleicht sollte ich mir eine einsame Insel zum auswandern suchen.

2, 3 Tage im Jahr, an denen einmal die Ruhe im Land herrscht, sollten doch verkraftbar sein. Aber selbst das kann diese Gesellschaft offensichtlich nicht mehr aushalten.
 

Bekbul

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... so oder aehnlich muss / musste es geschehen:

Dieses aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten da sein werden; denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, heillos, ohne natürliche Liebe, unversöhnlich, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, verwegen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als GOTT, die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen; und von diesen wende dich weg

Quelle: 2. Timotheus Kapitel 3
 

physicus

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In dem Fall isses doch okay, mal ein paar Tage den Glauben anderer zu akzeptieren und mal aufs Tanzvergnügen in der Öffentlichkeit zu verzichten. Das Jahr hat über 300 Tage. Können die Leute doch da tanzen gehen. Aber anscheinend gehts wirklich nur darum: Ich darf das heute nicht, will es aber. Wie ein bockiges Kind, das einen Lolli will.

:icon_daumen:

der vergleich mit dem lolli gefällt mir, denn so benehmen sich auch 70% unserer politiker...
die prozentzahl kommt von mir, kann statistisch nicht belegt werden und ist ne gefühlte sache :)

mfg physicus
 
E

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Gast
Muss man sich und andere eigentlich an jedem Tag Stress unterwerfen? Muss man Menschen, die an solchen Tagen einfach nichts anderes möchten, als einmal auszuspannen, als "antiquirt" hinstellen?

Ich trete gegen Sonn- und Feiertagsöffnungen von Läden ein. Schon gestern, mit Bezug auf das Tanzverbot, kamen die ersten Forderungen die Läden auch am Karfreitag zu öffnen. Hat unsere Gesellschaft eigentlich keine Werte mehr? Nur noch Konsum und Kommerz?

Vielleicht bin ich mit meinen 50 Jahren schon alt. Ich bin aber froh, dass es noch Menschen gibt, die, wie ich, sich ihre Werte bewahren. Da lasse ich mich gerne als alt und antiquirt hinstellen. Eine reine Konsum- und Kommerzgesellschaft, deren höchste Werte nicht mehr das Miteinander, sondern nur noch das Geld, der Kommerz und Konsum ist, empfinde ich nicht erstrebenswert, sondern grauenvoll. Vielleicht sollte ich mir eine einsame Insel zum auswandern suchen.

2, 3 Tage im Jahr, an denen einmal die Ruhe im Land herrscht, sollten doch verkraftbar sein. Aber selbst das kann diese Gesellschaft offensichtlich nicht mehr aushalten.

Bedarf es, um einmal auszuspannen, um aufeinander Rücksicht zu nehmen, um den Menschen gewisse Erleichterungen zu ermöglichen, einer Kirche, eines Glaubens?
Seine eigenen Wertvorstellungen anderen Menschen aufzudrängen nenne ich Intoleranz und für - wie Du sagst - zwei, drei Tage Ruhe im Land könnte man auch anders sorgen, wenn man denn wollte.
 

rslg

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Und: Ab Oster-Montag darf ja -nach 11 Uhr- wieder getanzt werden. Jedenfalls hier in Baden-Württemberg.


Halten wir doch mal fest:

Hier bei uns darf am Ostersamstag getanzt werden, habe grade nachgesehen, ob die übliche Tanzveranstaltung (alle zwei Wochen) stattfindet.
 
E

ExitUser0090

Gast
Und: Ab Oster-Montag darf ja -nach 11 Uhr- wieder getanzt werden. Jedenfalls hier in Baden-Württemberg.
Ist das in BaWü echt so? Selbst hier in einer erzkatholischen Gegend gilt ein Tanzverbot nur am Karfreitag. Ostersonntag gibt es in fast jedem Kaff "Osterbälle" wo "normal" abgefeiert wird.
 

Fairina

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Bethany, du hast nicht richtig gelesen. Das bezog sich auf Beitrag 14 den ich für absolten Schwachsinn halte.
 
E

ExitUser

Gast
Seine eigenen Wertvorstellungen anderen Menschen aufzudrängen nenne ich Intoleranz ...

Vollkommen richtig. Und dann schauen wir uns einmal eine aktuelle Umfrage an und gucken, wer intolerant ist ...

Über 60% sind weiterhin für ein Tanzverbot, ca. 35% sind dagegen und dem Rest ist es egal. Es zeugt nicht unbedingt von Demokratieverständnis, wenn die Minderheit der Mehrheit, sogar per Eilantrag an das Bundesverfassungsgericht, den Ruhetag nehmen will.

Demokratie bedeutet nämlich nicht, dass eine Minderheit der Mehrheit ihren Willen aufdrängen darf. Und das versucht sie derzeit.
 
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