Tageszeitung austeilen und Springertätigkeit - Wie wird entlohnt?

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

penelope

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Guten Morgen ihr Frühaufsteher:icon_smile:

Nur mal eine Frage!

wenn ich die kostenpflichtige Tageszeitungen austeile, und arbeite zudem noch als Springer, ( wenn einer ausfällt wegen Krankheit, muss ich für diesen Bezirk einspringen) bezahlen die auch die KV beiträge?

ich sehe diese Person denn als Ansprechpartner von den Verlag, was sich ja wiederum auch auf die Bezahlung bemerkbar macht.

hat jemand schon Erfahrung damit gemacht!

würde mich freuen wenn von euch jemand so etwas schon mal gemacht hat,
bzw kann mich in diesen . aufklären:confused:

melde mich später wieder, muss heute Morgen erstmal meine Eltern helfen,
bis dann ihr lieben.
 

ela1953

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.868
Bewertungen
2.280
AW: Tageszeitung

Guten Morgen ihr Frühaufsteher:icon_smile:

Nur mal eine Frage!

wenn ich die kostenpflichtige Tageszeitungen austeile, und arbeite zudem noch als Springer, ( wenn einer ausfällt wegen Krankheit, muss ich für diesen Bezirk einspringen) bezahlen die auch die KV beiträge?

ich sehe diese Person denn als Ansprechpartner von den Verlag, was sich ja wiederum auch auf die Bezahlung bemerkbar macht.

hat jemand schon Erfahrung damit gemacht!

würde mich freuen wenn von euch jemand so etwas schon mal gemacht hat,
bzw kann mich in diesen . aufklären:confused:

melde mich später wieder, muss heute Morgen erstmal meine Eltern helfen,
bis dann ihr lieben.


Das ist mein Wissen aus 18 Jahre Zustellerin der Tageszeitung. Wenn die Zustellung ein 400 Euro Job ist, hast du keine eigene Krankenversicherung. Der AG zahlt zwar was in einen Topf ein, aber das ist nur wegen der Lohnfortzahlung.
Krankengeld nach 6 Wochen bekommst du nicht.

Entweder bist du über deinen Mann mitversichert oder über die Arge.

Bekommst du über 400 Euro zahlst du selber Sozialversicherungsbeiträge und bist voll versichert.
 

penelope

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Danke erstmal ihr lieben, ich habe meine Frage wohl etwas zu schusselig
gestellt:biggrin:

die Frage sollte lauten, besteht überhaupt die Möglichkeit das ich bei diesen Job als Zeitungdzusteller u.(Springer bei Krankheitsausfall) die KV von denen
bezahlt werden:confused::icon_smile:

bevor ich hier einen neuen Thread aufmache, bin ich verpflichtet mich als Selbstständiger bzw ( Subunternehmer) RV zu bezahlen?
 

pinguin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 September 2008
Beiträge
4.320
Bewertungen
1.148
Hallo Penelope,

da auch ich abonnierte Tageszeitungen verteile, kann ich Dir hierzu folgendes mitteilen:

Von Zustellagentur zu Zustellagentur wird die Beschäftigungsart unterschiedlich gehandhabt; in Bezug auf Berlin, (geht aus entsprechenden Stellenangeboten hervor), sind es mal Minijobs, mal auch sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeitsverhältnisse. Das ist abhängig von der Zustellagentur selbst und auch von der geografischen Lage innerhalb Berlins. Im Zentrum sind diese Beschäftigungen meist sozialversicherungspflichtig, in den Randlagen größtenteils Minijobs. Obwohl es im Zweifelsfalle der gleiche Aufwand ist. Es sind aber in jedem Falle abhängige Arbeitsverhältnisse, ist also nix mit selbständig.

Abhängig insofern, als daß Zeitfenster und Zustellgebiet vorgegeben sind, (hier: bis maximal 06:00 Uhr müssen die Zeitungen zugestellt sein), und man in Abhängigkeit von Menge und Witterung damit ausreichend zu tun hat und nebenbei keine anderen Zeitungen übernehmen kann, die nicht über die gleiche Agentur verteilt werden. Das man mal Vertretung für andere Zusteller übernimmt, ist üblich und beruht auf Gegenseitigkeit.

Die Entlohnung ist in der Höhe absolut schwankend, da nach Stückpreis abgerechnet wird. Ich kann aber nicht sagen, ob daß bei jenen Zustellagenturen, die sozialversicherungsüpflichtige Tätigkeiten anbieten, auch so ist. Sagen kann ich aber in Bezug auf meine Person, daß es bei nunmehr 4 festen Touren mit etwa 315 Zeitungen plus derzeit ein Vertretung mit etwa 65 Zeitungen nicht zum Leben reicht.

Basisfakten:
1.) Fahrradzustellung;
2.) nächtliche Gesamtzeitungen: ca. 380 Stück;
3.) ca. 80 Stück pro Stunde bei durchwachsener Bebauung;
4.) Touren alle eingeprägt;
5.) nächtliche reine Verteilzeit: ca. 4,75 Stunden; (28,5 Stunden je Woche);
6.) nächtliche Gesamtkilometer ca. 17,5; (105 km je Woche);

AG zahlt Nachtzuschläge und auch einen Betrag als Entschädigung für die Nutzung des eigenen Fahrrades; das Amt, (ohne dem geht's leider nicht), zieht beides allerdings als Einkommen ab. (Widerspruch und ÜA sind beide weit vor dem WBA gestellt worden, werden aber derzeit wohl nicht bearbeitet oder sind inzwischen genauso verschütt gegangen, wie mein Mitte November gestellter WBA, der laut Aussage der ARGE TF Zossen hausintern umzugsbedingt verschwunden ist. Wobei ich eher vermute, daß der WBA wegen dem Widerspruch und dem ÜA "verloren" gegangen sind).

Der Bezug von Wohngeld ist nicht ganz realistisch, da mir dann monatlich 200 Euro fehlen würden.

ciao
pinguin
 

ela1953

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.868
Bewertungen
2.280
Hallo Penelope,

da auch ich abonnierte Tageszeitungen verteile, kann ich Dir hierzu folgendes mitteilen:

Von Zustellagentur zu Zustellagentur wird die Beschäftigungsart unterschiedlich gehandhabt; in Bezug auf Berlin, (geht aus entsprechenden Stellenangeboten hervor), sind es mal Minijobs, mal auch sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeitsverhältnisse. Das ist abhängig von der Zustellagentur selbst und auch von der geografischen Lage innerhalb Berlins. Im Zentrum sind diese Beschäftigungen meist sozialversicherungspflichtig, in den Randlagen größtenteils Minijobs. Obwohl es im Zweifelsfalle der gleiche Aufwand ist. Es sind aber in jedem Falle abhängige Arbeitsverhältnisse, ist also nix mit selbständig.

Abhängig insofern, als daß Zeitfenster und Zustellgebiet vorgegeben sind, (hier: bis maximal 06:00 Uhr müssen die Zeitungen zugestellt sein), und man in Abhängigkeit von Menge und Witterung damit ausreichend zu tun hat und nebenbei keine anderen Zeitungen übernehmen kann, die nicht über die gleiche Agentur verteilt werden. Das man mal Vertretung für andere Zusteller übernimmt, ist üblich und beruht auf Gegenseitigkeit.

Die Entlohnung ist in der Höhe absolut schwankend, da nach Stückpreis abgerechnet wird. Ich kann aber nicht sagen, ob daß bei jenen Zustellagenturen, die sozialversicherungsüpflichtige Tätigkeiten anbieten, auch so ist. Sagen kann ich aber in Bezug auf meine Person, daß es bei nunmehr 4 festen Touren mit etwa 315 Zeitungen plus derzeit ein Vertretung mit etwa 65 Zeitungen nicht zum Leben reicht.

Basisfakten:
1.) Fahrradzustellung;
2.) nächtliche Gesamtzeitungen: ca. 380 Stück;
3.) ca. 80 Stück pro Stunde bei durchwachsener Bebauung;
4.) Touren alle eingeprägt;
5.) nächtliche reine Verteilzeit: ca. 4,75 Stunden; (28,5 Stunden je Woche);
6.) nächtliche Gesamtkilometer ca. 17,5; (105 km je Woche);

AG zahlt Nachtzuschläge und auch einen Betrag als Entschädigung für die Nutzung des eigenen Fahrrades; das Amt, (ohne dem geht's leider nicht), zieht beides allerdings als Einkommen ab. (Widerspruch und ÜA sind beide weit vor dem WBA gestellt worden, werden aber derzeit wohl nicht bearbeitet oder sind inzwischen genauso verschütt gegangen, wie mein Mitte November gestellter WBA, der laut Aussage der ARGE TF Zossen hausintern umzugsbedingt verschwunden ist. Wobei ich eher vermute, daß der WBA wegen dem Widerspruch und dem ÜA "verloren" gegangen sind).

Der Bezug von Wohngeld ist nicht ganz realistisch, da mir dann monatlich 200 Euro fehlen würden.

ciao
pinguin


die Fahrtkosten innerhalb des Zustellgebietes (nicht der Weg von der Wohnung zur Ablagestelle) sind Auslagenersatz und dürfen nicht angerechnet werden

Die Nachtzuschläge sind zweckgebundene Einnahmen und dürfen auch nicht angerechnet werden.
So war das noch bei Arbeitslosenhilfe. Neulich las ich ein Gerichtsurteil, habe aber im Moment nicht das AZ, das das jetzt auch noch so wäre.

Ich bin schon dabei einen Überprüfungsantrag zu stellen. Muss aber noch das Urteil finden hier auf meinem PC

Hier gibt es auch Zusteller, die einen sozialversicherungspflichtigen Job haben. Die haben dann auch so allerhand Bezirke. Da es aber auch nur eine bestimmte Stundenzahl zum Verteilen gibt, ersetzt das auch keinen "richtigen" Job.

Die Zusteller sind alle als Arbeiter eingestellt.

Aber die Fahrer, die die Zeitungen zu den Ablagestellen bringen, gelten als selbstständig.

Allerdings hat schon ein Fahrer einen Prozess gewonnen, wegen Scheinselbstständigkeit. Die Zeitung war nämlich der einzige, für den er fuhr. Außerdem handelte er nicht selbstständig, sondern auf Weisung der Zeitung.
Mittlerweile ist er aber Rentner. Ich habe nur gehört, dass die Zeitung ihm allerhand nachzahlen musste. (wegen Versicherung)
 

ela1953

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.868
Bewertungen
2.280
Danke erstmal ihr lieben, ich habe meine Frage wohl etwas zu schusselig
gestellt:biggrin:

die Frage sollte lauten, besteht überhaupt die Möglichkeit das ich bei diesen Job als Zeitungdzusteller u.(Springer bei Krankheitsausfall) die KV von denen
bezahlt werden:confused::icon_smile:

bevor ich hier einen neuen Thread aufmache, bin ich verpflichtet mich als Selbstständiger bzw ( Subunternehmer) RV zu bezahlen?


Sollst du die Tageszeitung als Selbstständige verteilen?
 

penelope

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Hallo pinguin

erstmal besten Dank für dein Beitrag, der hat mir schon sehr weiter geholfen:icon_smile:

da auch ich abonnierte Tageszeitungen verteile, kann ich Dir hierzu folgendes mitteilen:

Von Zustellagentur zu Zustellagentur wird die Beschäftigungsart unterschiedlich gehandhabt; in Bezug auf Berlin, (geht aus entsprechenden Stellenangeboten hervor), sind es mal Minijobs, mal auch sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeitsverhältnisse. Das ist abhängig von der Zustellagentur selbst und auch von der geografischen Lage innerhalb Berlins. Im Zentrum sind diese Beschäftigungen meist sozialversicherungspflichtig, in den Randlagen größtenteils Minijobs. Obwohl es im Zweifelsfalle der gleiche Aufwand ist. Es sind aber in jedem Falle abhängige Arbeitsverhältnisse, ist also nix mit selbständig.

Abhängig insofern, als daß Zeitfenster und Zustellgebiet vorgegeben sind, (hier: bis maximal 06:00 Uhr müssen die Zeitungen zugestellt sein), und man in Abhängigkeit von Menge und Witterung damit ausreichend zu tun hat und nebenbei keine anderen Zeitungen übernehmen kann, die nicht über die gleiche Agentur verteilt werden. Das man mal Vertretung für andere Zusteller übernimmt, ist üblich und beruht auf Gegenseitigkeit.

erste Frage dazu pinguin:

er ist Springer, ich verstehe es so, wenn einer mal krank aus einen anderen Bezirk wird, muss er auch diese Zeitungen zustellen, oder Ersatz dafür finden
.

Die Entlohnung ist in der Höhe absolut schwankend, da nach Stückpreis abgerechnet wird. Ich kann aber nicht sagen, ob daß bei jenen Zustellagenturen, die sozialversicherungsüpflichtige Tätigkeiten anbieten, auch so ist. Sagen kann ich aber in Bezug auf meine Person, daß es bei nunmehr 4 festen Touren mit etwa 315 Zeitungen plus derzeit ein Vertretung mit etwa 65 Zeitungen nicht zum Leben reicht.

die KV soll für ihn der Zusteller bezahlen, meine Frage dazu gibt es das???

Basisfakten:
1.) Fahrradzustellung;
2.) nächtliche Gesamtzeitungen: ca. 380 Stück;
3.) ca. 80 Stück pro Stunde bei durchwachsener Bebauung;
4.) Touren alle eingeprägt;
5.) nächtliche reine Verteilzeit: ca. 4,75 Stunden; (28,5 Stunden je Woche);
6.) nächtliche Gesamtkilometer ca. 17,5; (105 km je Woche);

Prima erklärt, passt genau zu den Aussagen von Peter ( Freund meiner Schwester)

aus meiner Erfahrung her, stellt er wohl mal die Zeitungen mit den PKW zu!

AG zahlt Nachtzuschläge und auch einen Betrag als Entschädigung für die Nutzung des eigenen Fahrrades;:icon_sad:? das Amt, (ohne dem geht's leider nicht), zieht beides allerdings als Einkommen ab. (Widerspruch und ÜA sind beide weit vor dem WBA gestellt worden, werden aber derzeit wohl nicht bearbeitet oder sind inzwischen genauso verschütt gegangen, wie mein Mitte November gestellter WBA, der laut Aussage der ARGE TF Zossen hausintern umzugsbedingt verschwunden ist. Wobei ich eher vermute, daß der WBA wegen dem Widerspruch und dem ÜA "verloren" gegangen sind).

Der Bezug von Wohngeld ist nicht ganz realistisch, da mir dann monatlich 200 Euro fehlen würden.

ciao
pinguin[/quote]

er ist meines Wissens nicht arbeitslos gemeldet.

der Freund Peter meiner Schwester fährt, so nehmen wir es an, als Sub für Apetito,und soll um die 900 € verdienen, Brutto- Netto? keine Ahnung.

er macht noch als 3 Job Zusteller und Springer für eine kostenlose Zeitung!


der verdienst ist wohl ehr schlecht, so wie es meine Schwester auch sagte.

und jetzt meine letzte Frage:

bin ich verpflichtet RV Beiträge zu zahlen, wie im Beispiel oben genannt als Subunternehmer???
 

pinguin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 September 2008
Beiträge
4.320
Bewertungen
1.148
er ist Springer, ich verstehe es so, wenn einer mal krank aus einen anderen Bezirk wird, muss er auch diese Zeitungen zustellen, oder Ersatz dafür finden.
Es ist nicht Aufgabe von ihm, Ersatz zu finden; es ist hier ganz sicher davon abhängig, ob und was er für einen Vertrag bei der Zustellagentur oder dem Verlag selber unterzeichnet hat. Ersatz zu suchen bzw. zu finden ist im Regelfall Aufgabe der Zustellagentur selber, die die Zusteller beschäftigt.

die KV soll für ihn der Zusteller bezahlen, meine Frage dazu gibt es das???
??? Für die KV ist derjenige zuständig, für den er arbeitet bzw. bei dem er einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet hat.

aus meiner Erfahrung her, stellt er wohl mal die Zeitungen mit den PKW zu!
Ist Sache des Zustellers; wir haben bei uns einige Zusteller, die Fahrrad und Pkw kombinieren. Bei lockerer Bebauung mit EFH macht sich ein Pkw besser; bei dichter Bebauung mit MFH ist das Fahrrad günstiger.

bin ich verpflichtet RV Beiträge zu zahlen, wie im Beispiel oben genannt als Subunternehmer???
Wer Arbeitgeber ist, ist unerheblich; der AG ist für die gesetzlich vorgesehenen Abgaben zuständig. Bis 400 Euro pauschale Abgaben, die der AG alleine trägt, (daher für AN Brutto=Netto), ab 401 Euro gestaffelt bis 800 Euro Abgaben, die beide tragen, wobei die größere Belastung beim AG liegt, ab 801 Euro halbe-halbe; jeweils Brutto.

ela1953 meinte:
die Fahrtkosten innerhalb des Zustellgebietes (nicht der Weg von der Wohnung zur Ablagestelle) sind Auslagenersatz und dürfen nicht angerechnet werden
Ja, aber sag das mal unserer ARGE.

Die Nachtzuschläge sind zweckgebundene Einnahmen und dürfen auch nicht angerechnet werden.
Ein ÜA ist deswegen im vergangenen Jahr schon gegen Eingangsstempel abgegeben worden; nur habe ich noch keinerlei offizielle Bestätigung darüber erhalten, daß dieser bearbeitet wird.

Neulich las ich ein Gerichtsurteil, habe aber im Moment nicht das AZ, das das jetzt auch noch so wäre.
Schau doch mal in den anderen Thread, da müsste doch das Aktenzeichen enthalten sein?

Die haben dann auch so allerhand Bezirke. Da es aber auch nur eine bestimmte Stundenzahl zum Verteilen gibt, ersetzt das auch keinen "richtigen" Job.
Na, sag' das mal nicht zu laut; erstens hab' i' auch 4 feste Touren und zweitens kommen gelegentliche Briefe vom Verlag ja auch dazu. Das sind dann noch mal zusätzliche Stunden, die dafür ins Land gehen; sind nämlich längst nicht alle nachts zustellbar. Wenn ich bei mir die All-inclusive-Zeit nehme, also einschließlich Zeitungen und Briefe sortieren und verladen, dann kommt da nächtlich noch mal eine halbe Stunde dazu; sind in der Woche dann schon über 31 Stunden, also mindestens effektiv Teilzeit. Dann kommen aber noch jene Stunden tagsüber hinzu, die man für jene Briefe benötigt, die mangels Briefkasten oder besch*** Beschriftung nachts nicht zustellbar sind; Briefe werden nämlich nicht auf die Hausnummer zugestellt, sondern auf die passende Kombination aus Namen, Straße und Hausnummer.

ciao
pinguin

PS.: Die Verpflichtungen eines Sub zu seinem Auftraggeber sind für den AN des Sub ohne Relevanz; behaupte ich mal.
 

ela1953

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.868
Bewertungen
2.280
Schau doch mal in den anderen Thread, da müsste doch das Aktenzeichen enthalten sein?


Danke pinguin, vor lauter Paragraphenreiterei wegen meiner Kindergeldklage bin ich auf das Naheliegendste nicht gekommen.
 

penelope

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Sorry pinguin

steh in Moment auf den Schlauch:icon_frown:

bin ich verpflichtet RV Beiträge zu zahlen, wie im Beispiel oben genannt als Subunternehmer???
Wer Arbeitgeber ist, ist unerheblich; der AG ist für die gesetzlich vorgesehenen Abgaben zuständig. Bis 400 Euro pauschale Abgaben, die der AG alleine trägt, (daher für AN Brutto=Netto), ab 401 Euro gestaffelt bis 800 Euro Abgaben, die beide tragen, wobei die größere Belastung beim AG liegt, ab 801 Euro halbe-halbe; jeweils Brutto.

das heißt also der AG in diesen Fall Ape..tito zahlt die RV beiträge für den Subunternehmer:confused:

danke erstmal hast mir schon sehr geholfen!
 

pinguin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 September 2008
Beiträge
4.320
Bewertungen
1.148
steh in Moment auf den Schlauch:icon_frown:
Nun, ich bin nicht vom Fach; aber ich verstehe das ganze so, daß:

Hauptunternehmer, (Nummer 1), beauftrag einen Subunternehmer, (Nummer 2);
Subunternehmer beauftragt selber einen Mitarbeiter, (Nummer 3).

Nummer 2 ist AG für Nummer 3 und damit voll verantwortlich für alle Zahlungen, die auf dem mit Nummer 3 geschlossenen Vertrag beruhen.

Es ist unerheblich, welche Verpflichtungen Nummer 2 gegenüber Nummer 1 hat; wenn Nummer 2 der Nummer 1 "vorgaugelt", Subunternehmer der Nummer 1 zu sein, ändert dieses nichts an den von Nummer 2 an Nummer 3 zu leistenden Zahlungsverpflichtungen. Nummer 1 und Nummer 3 sind sich nicht gegenüber verpflichtet, wobei ich mir in der Relation von Nummer 1 zu Nummer 3 nicht ganz sicher bin.

bin ich verpflichtet RV Beiträge zu zahlen, wie im Beispiel oben genannt als Subunternehmer???
Wenn Du einen Mitarbeiter beschäftigst, trittst Du diesem gegenüber als Arbeitgeber auf und hast daraus resultierend alle Verpflichtungen. Es ist für den Mitarbeiter ohne Bedeutung, daß Du selber nur Subunternehmer bist.

das heißt also der AG in diesen Fall Ape..tito zahlt die RV beiträge für den Subunternehmer:confused:
Es ist die Frage des Vertragsverhältnisses; dies geht dann aber in rechtliche Tiefen, mit denen ich mich nicht auskenne. Ist dieser "Sub" bei Ape..tito als normaler Mitarbeiter beschäftigt oder nicht? Wenn ersteres, dann hat Ape..tito natürlich alle Verpflichtungen dem "Sub" gegenüber, auf Basis des vereinbarten Lohnes. Er ist aber nicht verpflichtet, für jene Ausgaben aufzukommen, die dem "Sub" entstehen, wenn der wiederum einen Mitarbeiter für sich beschäftigt. Zumindest sehe ich dieses so.

ciao
pinguin
 

penelope

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Hallo pinguin

der Freund ist, wie uns bekannt als Sub bei Apetito beschäftigt, fest eingestellte Mitarbeiter hat er nicht.

wenn es mal eng werden sollte, die älteren Mitmenschen bis 12 Uhr Mittags
mit warmen Essen zu bedienen, wird wohl meine Schwester ( Bruder) kurzfristig einspringen.

auch der Bruder von Schwesterchens Freund fährt mal für ihn Essen austeilen, die Bezahlung lass ich mal offen:wink:

ich verstehe es so, als Subunternehmer musste zumindest ein Nebengewerbe angemeldet haben, und die RV Beiträge selber zahlen!

ist er bei Apetito eingestellt, müsste der AG die RV bezahlen, bzw wäre auch gegenüber für Nr. 3 der Entlohnung verpflichtet, hm.

wobei ich mir in der Relation von Nummer 1 zu Nummer 3 nicht ganz sicher bin.

da bin ich mir auch nicht sicher?:icon_smile:

Danke für deine Hilfe:icon_daumen:
 

pinguin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 September 2008
Beiträge
4.320
Bewertungen
1.148
Hallo Penelope,

ergänzen möchte ich noch, daß der Hauptauftraggeber zumindest eine Verpflichtung hat, dafür Sorge zu tragen, daß dessen echte oder unechte Subunternehmer die Konditionen für einen vernünftigen Umgang mit den jeweiligen Mitarbeitern einhalten. Es mag zwar Leute geben, die hier keine Verpflichtung sehen, aber sie ist aus moralischen-wirtschaftlichen Gründen dennoch da.

der Freund ist, wie uns bekannt als Sub bei Apetito beschäftigt, fest eingestellte Mitarbeiter hat er nicht.
Ob das wirklich "sub" ist?

ist er bei Apetito eingestellt, müsste der AG die RV bezahlen,
Dürfte richtig sein. (Nummer 1 an Nummer 2).

bzw wäre auch gegenüber für Nr. 3 der Entlohnung verpflichtet,
Dürfte eher falsch verstanden sein; verpflichtet ist der, der einen anderen beschäftigt. (Nummer 2 an Nummer 3). (Nummer 1 nicht an Nummer 3, es sei denn, daß Nummer 1 Nummer 3 direkt beauftragt).

da bin ich mir auch nicht sicher?:icon_smile:
Ob Du Dir sicher bist, weiß ich nicht. :icon_smile:

ciao
pinguin
 

Volker

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
Mitglied seit
4 Juni 2006
Beiträge
1.673
Bewertungen
40
die Fahrtkosten innerhalb des Zustellgebietes (nicht der Weg von der Wohnung zur Ablagestelle) sind Auslagenersatz und dürfen nicht angerechnet werden

Die Nachtzuschläge sind zweckgebundene Einnahmen und dürfen auch nicht angerechnet werden.
So war das noch bei Arbeitslosenhilfe. Neulich las ich ein Gerichtsurteil, habe aber im Moment nicht das AZ, das das jetzt auch noch so wäre.

Ich bin schon dabei einen Überprüfungsantrag zu stellen. Muss aber noch das Urteil finden hier auf meinem PC

An dem Urteil bin ich auch interessiert. Schreibe auch gerade meinen Widerspruch.

Volker
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten