Tagesklinik

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alter Schwede

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Bei einem vollstationärem Krankenhausaufenthalt werden 131 € Verpflegungspauschale vom Harz IV Geld abgezogen, wie sieht dies bei einer tagesklinischen Betreuung aus ? Diese beinhaltet nur 2 Mahlzeiten und geht von 08:00 - 16:00 Uhr...und dies von Mo.- Fr. das heisst abends und am Wochenende muss ich dies selbst versorgen. Weiss da jemand was ?
 
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Gast
Bei einem vollstationärem Krankenhausaufenthalt werden 131 € Verpflegungspauschale vom Harz IV Geld abgezogen, wie sieht dies bei einer tagesklinischen Betreuung aus ? Diese beinhaltet nur 2 Mahlzeiten und geht von 08:00 - 16:00 Uhr...und dies von Mo.- Fr. das heisst abends und am Wochenende muss ich dies selbst versorgen. Weiss da jemand was ?
Du schreibst,2 Mahlzeiten,kannst du dazu mal näheres sagen?
 
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alter Schwede

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Der Aufenthalt beginnt morgens 08:00 Uhr und endet nachmittags 16:00 Uhr. Um 08:15 bekommt man dort ein Frühstück, und um 12:00 Uhr ein Mittagessen. Eine Abendmahlzeit gibt es nicht sowie keine Verpflegung für die Samstage und Sonntage.
 
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Der Aufentalt beginnt morgens 08:00 Uhr und endet nachmittags 16:00 Uhr. Um 08:15 bekommt man dort ein Frühstück, und um 12:00 Uhr ein Mittagessen.
Durch den Aufentalt in der Tagesklinik sparst du Kosten. Die Verpflegung während der stationären Therapie ist Einkommen im Sinne des § 11 Abs. 1 SGB II.

Während der Selbstbeteiligungsphase über die 10 € Tagesgeld in den ersten 28 Tagen wird das üblicherweise aber nicht erhoben. Aber danach wirst du mit einer Kürzung des Regelsatzes rechnen müssen.
 

*Baja*

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Während der Selbstbeteiligungsphase über die 10 € Tagesgeld in den ersten 28 Tagen wird das üblicherweise aber nicht erhoben. Aber danach wirst du mit einer Kürzung des Regelsatzes rechnen müssen.
Meinst Du wirklich ?

Also ich weiß nur so viel, dass mir mal eine psychosoziale Beratungsstelle mir das so erklärte, dass man 90€ weniger bekommt, wenn man stationär in einer Klinik ist, und den vollen Satz an Existenzminimum, wenn man in einer Tagesklinik ist.

Ich werde mich dort jedoch morgen nocheinmal genau erkundigen, - vielleicht habe ich auch da nur einen Wurm reingebracht ....

LG *Baja*
 
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alter Schwede

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Das wäre sehr lieb von Dir..ich bekomme nirgends eine richtige Auskunft. Die bei der ARGE meinten das würde von Fall zu Fall geprüft...aber meine Meinung ist : was gibts da zu prüfen ? Müsste doch klar geregelt sein. Und das ist ein Psychisches Krankenhaus ZfP Winnenden ( Zentrum für Psychatrie )

Eben keine vollstationäre Therapie sondern eine tagesklinische.
 
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alter Schwede, leider ist dein Fall im SGB II nicht vorgesehen. Deshalb würde ich an deiner Stelle (wie ich auch schon per Mail geschrieben habe) Widerspruch einlegen und gegebenenfalls vorm Sozialgericht klagen.
 
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Die bei der ARGE meinten das würde von Fall zu Fall geprüft.
So ist aber leider die Realität. Es gibt im SGB II keinen § der eine klare Aussage gibt.

Du hast ja die Möglichkeit Widerspruch einzulegen, wenn die Arge dir den Regelsatz kürzt und dann kannst du auch noch klagen. Ich persönlich bin der Meinung, das da nur ein Richter ein Urteil sprechen kann, obs richtig oder falsch ist den Regelsatz zu kürzen und in welcher Höhe!
 

*Baja*

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Hallo alter Schwede,

also ich habe heute mal angefragt, denn das mit den 90€ kann gar nicht möglich sein...

Meine Betreuerin vom einzelbetreuten Wohnen meinte, dass sie eine Klientin kennt, die war in der Klinik und hat dann wohl so 30€ für den einen Monat wo sie in der Klinik war, abgezogen bekommen, das heißt; dass man das dann im nächsten Monat weniger bekommt.

Es geht da um Prozente. Es geht also dadrum, dass soundsoviel Prozent des Hartzgeldes berechnet werden.

Dies ist auch in einer Tagklinik der Fall. Dort wird aber nicht so viel berechnet, weil da praktisch nur das Essen berechnet wird, - also - so wie ich das verstanden habe - eine Pauschale.

Stell Dir mal folgendes vor:

Du hast 345€, davon wird folgendes abgezogen:

20€ Kabelgebühren für TV
30€ Telefongrundgebühr
41€ Strom
~ Kontoführungsgebühr
~ Fahrkarte für öffentliche Verkehrsmittel, wenn man mal Stadtausgang
hat
~ evtl. Schulden abbezahlen
etc.

Wie sollen da 90€ im Monat dann reichen ?

Man kann ja nicht - wenn man z.B. 4 - 6 Wochen stationär ist, gleich das Telefon, den Strom und das TV abmelden ... geht ja nicht ...

@alter Schwede, bitte habe noch ein wenig Geduld, - so bis Freitag ... bis dahin weiß ich hoffentlich sehr viel mehr, auch mit den Prozenten.

Ich werde Dir auf jeden Fall berichten, wenn ich am Freitag mehr erfahren habe ! Wir bekommen das schon noch hin .... :daumen:

LG *Baja*
 

*Baja*

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@alter Schwede

Verzeih, ich habe es nicht geschafft am Freitag nachzufragen, wegen der Tagesklinik und dem Geld.

Hab bitte noch Geduld bis Dienstag. Ich werde auf jeden Fall nachfragen.

*Sry*

LG *Baja*
 

*Baja*

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Endlich Klarheit

:idee: Hallo zusammen,

so, nun habe ich endlich Klarheit wegen der Verminderung von Alg II im Kranheitsfall. (bzw. stationärer Aufenthalt

Der Sachbearbeiter meinte, dass 120, 75 € / 4 Wochen weniger gezahlt werden, - und das im nachhinein.

Im Praktischen sieht das so aus:

Wenn man rechnet, dass man 345,-€ hat, dann werden praktisch 35% abgezogen. Das alles wird dann pro Tag berechnet, also:

345,- : 100 x 35 = 120,75
120,75 : 30 (Tage) = 4,025 € / Tag

In einer Tagesklinik bekommt man ja keine Vollverpflegung, also wird wohl nicht der ganze Satz berechnet.
Wieviel, das kann man wohl dann dort erfragen.

Hier habe ich noch einen Link zu diesem Thema gefunden:
https://foren.duisburg.de/sa_disk/viewtopic.php?t=2068&highlight=k rankheit+krankenhaus

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Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen ....
:)

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Jetzt wäre noch meine Frage:

Was ist, wenn man noch die 10€ / Tag für 28 Tage für das KH zahlen muss / bzw. müsste, - also noch nicht befreit ist/ wäre, ....
dann bleibt ja eigentlich gar nichts mehr ...


Ganz liebe Grüße

yours *Baja*
 

kalle

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Bei Deinem Link zum Sozialamtsforum steht aber auch drin, das eine Kürzung die ersten 28 Tage nicht in Frage kommt, da Du dann ja die 10 € Zuzahlung leisten müsstest. Es sei denn Du bist befreit.
 
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