Tagebuch einer 50plus-Maßnahme für Hartz IV-Bezieher bei der AWO

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wolliohne

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Hallo, Ihr da draussen,

am 26.03.09 wurde ich in einer Infoveranstaltung zum Beschäftigungspakt 50+ im Bildungsinstitut Pscherer in Lengenfeld durch die ARGE Vogtlandkreis Auerbach dazu verdonnert, an dieser Maßnahme teilzunehmen, weil diese ab 2009 Pflicht und nicht wie bis dahin unter den Namen Perspektive 50+ freiwillig wäre.
Auf die Anfrage hin, warum ich diese mitmachen muss, da ich mich deplatziert fühle, wurde ich vom anwesenden ARGE Vertreter Herrn Löwe auf niedrigstem Niveau beleidigt und mit Sanktionen bedroht, bis ich eine Maßnahme annehme.
Ich bin vor "Freude" bald vom Stuhl gefallen, denn mit dieser Äusserung und Beleidung meiner Person in der Öffentlichkeit als "Amtsträger" hat mir dieser Herr Löwe Tür und Tor geöffnet, mich gegen diese Machenschaften zur Wehr zu setzen.
Was habe ich getan? Als erstes noch sofort in dem Bildungsinstitut einen Anwalt angerufen und um Termin gebeten, dann bin ich sofort in meine ARGE Auerbach Vogtlandkreis, zwecks Termin bei meiner Vermittlerin, deren Teamleiter aber der Herr Löwe ist, daher habe ich hier keinen Termin gebraucht, und deshalb beantragte ich sofort einen Termin bei der Geschäftsführerin der ARGEVogtlandkreis, Frau Martina Kober.
Anschließend habe ich ein Flugblatt geschrieben:Überschrift: Behördenwillkür - Amtsmißbrauch - persönliche Bedrohung durch die ARGE Vogtlandkreis, habe dieses 100 mal kopiert und vor der ARGE Plauen und auf der Montagsdemo verteilt. Presse und Fernsehen habe ich per E-Mail über den Sachverhalt angeschrieben.
Gestern, am 31.03.09, war ich da mit 3 Personen meines Vertrauens bei der Geschäftsführerin der ARGE Vogtlandkreis.
Ergebnis: Der Herr Löwe als Teamleiter wird sich (hoffentlich) bei mir schriftlich entschuldigen und ich brauche an der Maßnahme nicht teilnehmen, da ich Alternativen habe. Alternativen: Zeitungsbezieher, Autobesitzer, Internetbesitzer und ich schreibe nachweislich Bewerbungen. Wer das nicht nachweisen kann, muss an der Maßnahme teilnehmen, um zu beweisen, dass er noch lesen und schreiben kann.
Nach Aussagen der Geschäftsführerin, Frau Martina Kober, wären auch viele Teilnehmer gerne bereits, diese Maßnahme anzunehmen. Meine Erfahrungen mit den Teilnehmern, dass diese nur mitmachen, weil sie sonst sanktioniert werden, also Angst haben, hat die Frau Kober in keinster Weise gelten lassen wollen.

Also, Fazit, macht solche Dinge öffentlich, lasst Euch nicht in die Enge treiben, wehrt Euch gegen Behördenwillkür, Amtsmissbrauch und Bedrohung.
Freiwillig geht so gut wie keiner mehr in solche Maßnahmen - deshalb der Zwang.
Ich behalte mir vor, weiter zu demonstrieren. Macht mit!!!!

Rosemarie
 
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