Tätowierter Bewerber: Gericht droht Land mit 10.000 Euro Zwangsgeld

Hartzeola

StarVIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
10 August 2011
Beiträge
10.202
Bewertungen
3.433
Weil es sich weigert, einen tätowierten Polizeianwärter einzustellen, droht dem Land Nordrhein-Westfalen eine Strafe. Das Verwaltungsgericht Aachen habe dem Landesamt der Polizei nun 10.000 Euro Zwangsgeld angedroht, teilte ein Sprecher des Gerichts am Freitag mit. Das Land missachte einen Gerichtsbeschluss, zu dessen Umsetzung es verpflichtet sei (Az.: 1 M 17/13).

Zwar habe das Landesamt gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Münster eingelegt. Solange jedoch über die Beschwerde nicht entschieden ist, müsse der Bewerber als Polizeianwärter beschäftigt werden.

Dennoch weigere sich das Landesamt, den Mann wie jeden anderen Kommissaranwärter zum Beamten auf Widerruf zu ernennen. Es gewähre ihm lediglich einen Status als Gasthörer.

Ein Polizeibewerber dürfe wegen seiner Tätowierungen nicht generell abgelehnt werden, hatte das Gericht vor knapp einem Jahr befunden. Das sei ein Verstoß gegen das Grundrecht der freien Persönlichkeitsentfaltung.
Tätowierter Bewerber : Gericht droht Land mit 10.000 Euro Zwangsgeld - Nachrichten Regionales - Köln - DIE WELT
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.617
Bewertungen
2.632
Werden dann der Auffassung des Dienstherren zu Folge jetzt auch alle polizeilichen Tattoo-Träger aus dem Dienst entlassen ?

Köstlich.....


(Vermutlich falsches Tattoo...... mit der "Blottgroppennommer" und dem Spruch "Meine Ehre heißt Treue" wird man vielleicht gern genommen... mit leicht rollendem "r" und Kurzhaarfrisur lässt sich das Ganze sicher noch abrunden....) - Ironie off
 

Hartzeola

StarVIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
10 August 2011
Beiträge
10.202
Bewertungen
3.433
Werden dann der Auffassung des Dienstherren zu Folge jetzt auch alle polizeilichen Tattoo-Träger aus dem Dienst entlassen ?
Laut einer Studie, die im 2012 für etwas Ärger sorgte, sollten sie sich dann mit weiteren Tattoos versorgen;

Tattoo-Träger werden das nicht gerne lesen: Eine repräsentative Umfrage sieht einen Zusammenhang zwischen dem Netto-Haushaltseinkommen und der Häufigkeit von Tätowierungen. Erst im April hatte eine ähnliche Studie für Ärger gesorgt.

Wenn es nach dem Haushaltseinkommen geht, gilt das Motto: je ärmer, desto tätowierter. Bei Menschen, die mit weniger als 1000 Euro netto auskommen müssen, geben 16 Prozent an, sie seien tätowiert. Unter Leuten mit 2500 Euro und mehr liegt der Anteil der Tattoo-Träger bei nur acht Prozent. Das Institut Emnid befragte 500 in der Bundesrepublik lebende Frauen und Männer ab 14 Jahren.
Neue Tattoo-Studie: Je ärmer, desto tätowierter - Haut - FOCUS Online - Nachrichten
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.617
Bewertungen
2.632
Hatte gerade kurz mit meiner Cousine telefoniert. Sie sagte, dass damals beim Einstellungstest beim "Bondesgrrrrrenschotzz" (jetzt Bondespolizei) zu Beginn gefragt wurde:

"Wer von Ihnen hat eine Tätowierung (blossssss keinen Slang!) ? Gottt...für Sie ist der Test hier vorrrrrbei - Sie können gehen....ähhhh wägtrrrrätn."


Zu je ärmer, desto tätowierter....

Ist mir auch schon aufgefallen (Wartebereich JC, SozA und auch SG) ..... am besten noch "Pierzinggg inne Backe, aber keine Zähne..."..... letztlich muss jeder selbst entscheiden wofür sie/er seinen Regelsatz ausgibt...........
 

Hotti

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 April 2008
Beiträge
2.187
Bewertungen
16
Meine Güte, was es doch für dämliche Studien gibt. Und für so einen Müll bekommen die noch Geld. :eek:
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.617
Bewertungen
2.632
Vielleicht mal beim Verfassungsschutz bewerben..... da hat man weniger Probleme mit V-Leuten und Pigmenten in der Haut...

Bezahlung dürfte sogar besser sein als bei der schnöden Polizei.

Tipp:

Auf passende Motive achten !

Gern mit Rechtschreibfehlern..... :biggrin:


 

Hartzeola

StarVIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
10 August 2011
Beiträge
10.202
Bewertungen
3.433
Sachsens Polizisten dürfen keine sichtbaren Tattoos tragen

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Polizisten dürfen im Dienst keinen sichtbaren Körperschmuck wie Tattoos oder Piercings tragen. Während anderswo in Deutschland derzeit kontrovers über ein solches Verbot diskutiert wird, gilt die Regelung im Freistaat schon seit Anfang des Jahres, wie das Innenministerium mitteilte. «Im Dienst dürfen Tätowierungen, Brandings, Mehndis (Körperbemalung mit Henna) sowie Piercings, auch Mundpiercings und Ähnliches, nicht zu sehen sein», erklärte Sprecher Thomas Ziegert. Das Ansehen der Polizei setze ein angemessenes Erscheinungsbild voraus. Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht das so.
Sachsens Polizisten dürfen keine sichtbaren Tattoos tragen - Freie Presse
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.617
Bewertungen
2.632
Andere (Bundes-) Länder...andere Sitten.....
 
E

ExitUser

Gast
.... Auf passende Motive achten !

Gern mit Rechtschreibfehlern..... :biggrin:
Wenn zwar geschichtlich augenscheinlich kein Gras darüber wächst, so hat doch der missraten Kopfschmuck doch noch die Chance, unter einem ordentlichen Haarschopf zu verschwinden.
Die natürlichen Voraussetzungen sind da Bedingung.
Alternative:
Den Schädel weglasern :icon_biggrin:
 
Oben Unten