Tätigkeit als Freelancer und ALG II

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ItsJason

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Hallo zusammen,

ich habe eine Frage und hoffe, dass ihr mir diesbezüglich weiterhelfen könnt.
Meine Frau und ich beziehen zurzeit ALG II, können aber ab nächsten Monat als Freelancer arbeiten. Wir würden zusammen monatlich zwischen 1100 – 2000 USD haben, je nach Auftragslage. Ab Juni wollen wir uns außerdem selbstständig machen (auch in dem Bereich, in welchem wir ab nächsten Monat als FL arbeiten können) und innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne sollten wir dann definitiv nicht mehr auf ALG II angewiesen sein.

Meine Frage ist jetzt, ob das JC uns trotz unserer Tätigkeit als FL trotzdem mit schwachsinnigen Maßnahmen, Jobangeboten und anderen Schikanen das Leben schwer machen kann?
Da wir ja kein gleichbleibendes Einkommen haben werden und unser Einkommen zudem vom aktuellen Wechselkurs abhängt, wären wir ja leider noch immer auf das JC angewiesen.
Im Gesetz steht aber auch, dass man seine Hilfebedürftigkeit verringern soll und das machen wir ja auf jeden Fall.
Es wäre echt super, wenn jemand ein paar Tipps für mich hat.
Vielen Dank bereits im Voraus.

Ich hoffe mal, dass mein Beitrag hier richtig ist. Ansonsten wäre es nett, wenn ein Mod ihn verschieben könnte :icon_wink:
 
R

Rounddancer

Gast
Nun, tun können können die vom Amt fast alles.

Allerdings:
Es gibt da den Tatort-Kommissar-Urlaub.
Der Hintergrund: Die Schauspieler, die Kommissare beim "Tatort" sind, müssen dafür zwei, drei, viermal im Jahr drehen. Während sie drehen, kriegen sie gute Gagen. Ist der "Tatort" abgedreht, dann gibts auch kein Geld mehr.
Da aber seit einigen Jahren kaum ein Schauspieler so viele Engagements bekommt, daß er innerhalb von zwei Jahren ein ganzes Jahr in Arbeit ist, erwirbt er so zumeist keinen Alg-I-Anspruch mehr.
Landet immer und immer wieder in Alg-II.

Darum gibt es nun mit dem "Tatort-Kommissar-Urlaub":
Wenn der Schauspieler ein Engagement kriegt, dann meldet er sich aus dem Alg-II-Bezug ab. Ist wie unbezahlter Urlaub. Hat dann Ruhe vom Amt, aber eben auch keine Leistungen mehr. Dann dreht er, kriegt seine Gage,- und nach dem Dreh lebt er von der Gage,- meldet sich dann wieder zurück und kriegt wieder Alg II ...

Das muß auch für andere Freiberufler/Tagelöhner gelten.
 

babajaga

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Theoretisch können die alles machen. Es sei denn, Ihr meldet Euch beim JC ab.
Je nachdem, wie lange noch der akt. BWZ läuft, könnte man aber auch die erste Rechnung so spät stellen, daß der Zahlungseingang erst nach Ablauf des BWZ erfolgt. Und kein Verlängerungsantrag eingereicht wurde. Dann seid Ihr nämlich einfach aus dem Bezug rausgefallen. Vermeidet auch Nachfragen des JC wegen des Grundes der Abmeldung, Einreichung der Kontoauszüge zwecks Prüfung auf Überzahlung etc.
 
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