🖥️ Tacheles empfiehlt Anträge auf Schulcomputer, für Leistungsbezieher des SGB-II-/SGB-XII-/AsylbLG, wegen Corona zu stellen.

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ExUser 2606

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Meie Ncte hat vor 8 Jahren oder so Abi gemacht. DA war schon der Vertretungsplan nur im Internet verfügbar, bestimmte Lehrer haben zumindest Teile von Aufgaben oder Lösungen irgendwo ins Internet gestellt, es wurde erwartet, dass die Facharbeit oder der Praktikumsbericicht mit Textverarbeitung geschrieben wurde usw.

Ohne Compuer sind Schüler heutztage ab ener bestimmten Klassenstufe schlicht abgehängt.
 

grün_fink

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Redest du von Gymnasium oder anderen Schularten auch?
Ich hab mal nach meiner ehemaligen Schule gesucht, die ist heute aufgeteilt in Grundschule und Regelschule (Thüringen).
Da steht auch einiges im Netz, und die haben einen Computerraum in der Schule mit Computerunterricht. Auf den ersten Blick sah mir das nicht so aus, als ob der Compi für das Lernen unabdingbar wäre für die meisten Fächer.
Bei einer Hauptschule dürfte es noch weniger der Fall sein.
Vielleicht weiß das ja jemand, der sich heutzutage besser mit verschiedenen Schulformen auskennt.

Im Tacheles gab es einen Vater, der ganz fleißig für seien Kinder am Gymnasium die nötigen Lernmittel erstritten hat, auch damit diese auf dem Gymnasium bleiben können.
Den findet man auch im Netz. Seine Kinder sind jetzt eventuell aus der Schule raus.
 

HermineL

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Mal ne Frage: Haben die Schüler in den letzten Wochen irgendwie weniger Lernstoff gehabt? Dann würde sich ja das Pensum jetzt erhöhen und auch die Zeit, die der PC/Läppi im Einsatz wäre.
Die Kinder arbeiten ihre Aufgaben jeden Tag von 08:30 bis 13-14 Uhr ab. Mit Pausen natürlich.
Es geht um das Gymnasium.
 
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ExUser 2606

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Ich denke, das ist ganz unterschiedlich, insgesamt von oben nach unteen in den Jahrgängen abnehmend.

Wobei auch Grundschüler da schon erstaunlich fit sind. Es gibt von Webex, das sit eine Platform für Videokonferenzen, der zeit eine Aktion "Webex for Kids". Webex bietet sine leistungen 3 Monat umsonst an, für einzelne Lehrere aber auch für ganze Schulen. Mein Arbeitgeber unterstützt das, da wir Webex aowieso unternehmensweit einsetzen, sind wir damit vertraut.

Meine Chefin hat letzte Wochee die Lehrerin Ihres Sohnes eingewiesen, die wollte das mal ausprobieren, ob das mit einer dritten Klasse Grundschule funktioniert. Klar wren einige Kinder zwischendurch mal verschwunden, aber insgesamt hatten alle viel Spass daran und die Kinder hatten den Bpgen schnell raus. Am Ende haben sie der Lehrerin geholfen, wenn es hakte und sie zum Beispeiel eine Präsentation oder ein Bild mit den Kindern teilen wollte.

Webex ist halt recht intuitiv und Kinder sind neugierig und probiren erstmal alle Buttos aus.

Ich hatte vorhin ine Teamviewer Session mit einem achtjährigen. Der hat sich den Firefox total angepasst und ich konnte die Lesezeichen nicht finden. Meint er ganz lässig: "KAnn ich dir zeigen, die hab ich versteckt, vor Papa."
 

grün_fink

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Na das zeigt doch schon die Notwendigkeit von eigenem Gerät für jedes Kind, weil die Kinder das zu lange am Tag brauchen. Sind pro Kind fast 5 Stunden. Nimm das mal 2 und es kommt nur Blödsinn für das Familienleben raus, mal salopp gesagt.
Ich nehme an, das Pensum wird jetzt langsam wieder steigen auf mehr Unterricht, und damit auch die Zeit am Gerät.

Meine Nichte ist etwa Mitte 20 und auch viel fitter wie ich mit den Sachen.
 

HermineL

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Wobei auch Grundschüler da schon erstaunlich fit sind. Es gibt von Webex, das sit eine Platform für Videokonferenzen, der zeit eine Aktion "Webex for Kids".
Da haben wir ja hier keine Auswahl weil das Land Sachsen seine eigene Plattform mit dem Namen "Lernsax" hat. Frage besser nicht danach was ich davon halte. Nicht den vollmundigen Versprechen auf der Startseite vertrauen. Es gibt dort zwar eine Konferenz-Funktion nur die läuft überhaupt nicht.
Das einzig positive ist das auch die Eltern mit einem eigenen Zugang dort rein können und auch mit den Lehrern und der Schule kommunizieren können so den geantwortet wird.
 
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ExUser 2606

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DIe Grundschullehrerin von meinem kleinen Freund hat sich jetzt erstmals ein Handy angeschafft und wird jetzt von ihren Schülern eingewiesen.:icon_lol:

Uch wollte das gar nicht glauben, aber ihhabe heute einen Brief der Lehrerin an ihre Klasse gesehen, worin sie stolz verkündet, daass sie jetzt auch ein Handy hat und ihr Schützlinge um Hilfe bittet. Wahatsapp kann sie schon, sagt er. Na immerhin.
 
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grün_fink

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Das ist bissl wie mit mir und meiner Nichte, die ist allerdings kein Kind mehr, aber von Kindesbeinen an mit PC und co aufgewachsen.
Wir haben vor ein paar Tagen geskypt, allerdings hatte sie kein Video-Bild von mir und ich benutzte die neue Version zum ersten mal. Liegt entweder daran, dass mein Läppi alt ist, oder an der beim skypen noch nicht runtergeladenen neuen Software der Cam, wird sich demnächt zeigen.
 
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ExUser 2606

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Ich find den Ansatz, dass die Schüler den Lehrern was beibringen, gar nicht so verkehrt. Dabei kann man nämlich auch eine Menge lernen.
 

HermineL

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Gerade das hier ist etwas was ich benötige um denen zu antworten:
Sofern Sie anführen sollten, dass eine Bezuschussung durch die Schule bzw. Dritte in Höhe von € 150,00 möglich wäre, so wird hiermit dieser vermeintliche Anspruch zur Geltendmachung in eigenem Namen an Sie abgetreten, so dass der Anspruch in Form des o.g. Bedarfs Ihnen gegenüber in Gänze geltend gemacht wird. Auch ein Verwies darauf, zunächst etwaige Drittmittel (i.H.v. € 150,00) zu beantragen und dann ggf. nach jener Bewilligung bei Ihnen einen Antrag auf die weitere Darlehensgewährung zu stellen, greift vorliegend zu kurz und wird Ihrer Verpflichtung aus § 17 Abs. 1 Nr. 1 SGB I iVm. § 2 Abs. 2 SGB I nicht gerecht, da der Bedarf akut und gegenwärtig besteht, um Lerndefizite gegenüber Kindern, die nicht im Leistungsbezug gem. SGB II stehen, zu vermeiden.
Quelle: Siehe Beitrag #35
 

grün_fink

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Was heißt das jetzt? Dass das JC immer in der Pflicht steht, außer die Schule stellt die Sachen kostenlos?
(Ich bin mit juristischen Texten nicht so suuper bewandert)
 

HermineL

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Ich vermute das hier das Jobcenter die Sache einfach bis zum 22.05.2020 hinziehen will denn dieses Datum
steht für den wiedereinsetzenden Schulbeginn der Kinder fest. Das wir die Kinder evtl. über diesen Termin hinaus
nicht in die Schule schicken werden ist denen nicht bekannt.
Ich denke ernsthaft das ich mich nicht auf das Spielchen mit denen einlassen sollte denn zum einen kommen
dann wenn ich denen liefere was die wollen immer neue Aufforderungen zur Mitwirkung, kenne ich aus der Vergangenheit,
und zum anderen ist der Bedarf akut. So das ich mir jetzt darüber Gedanken mache wie ich einen Antrag auf
einstweiligen Rechtsschutz gestalte.
 

Buchfan

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@Hermine
Dein "Jokecenter" hat ja wirklich Arbeit geleistet bei seinen Fragen.

Die möchten z.B. wissen, warum Dein Kind nicht auf Deinem Computer arbeiten darf.

Wenn Du nicht schreibst, dass Dein Gerät beisst, würde ich schlicht schreiben, dass Du ihn für Deine ehrenamtliche Arbeit selbst brauchst. Dein Kind brauche auf Sicht sowieso einen, weil die Tendenz zu E-Learning deutlich sichtbar sei.
 

grün_fink

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Da du dein JC recht gut kennst und rechtlich sehr fit bist, ist das eine gute Strategie.

Gestern habe ich irgendwo gelesen oder im Radio gehört, wie Groß die Bandbreite ist bei den Schülern bei den Lernvoraussetzungen daheim. Das reicht vom Optimum (eigener Läppi oder PC und eigenes Zimmer und Ruhe zum Lernen) über "suboptimal aber reicht aus" bis hin zu "Kinder können höchstens mal auf Mamas Smartphone kurz schauen und haben keinen ruhigen Arbeitsbereich" oder gar "Kinder samt Familie gar nicht mehr zu erreichen".
Die Unterschiede sind schon krass, und die Schule muss dann mit solch unterschiedlichen Lernständen (und Kinderpsychen) umgehen. Und da tönen die ersten Leute, die etwas sagen wollen, die Sommerferien sollen zu Nachholunterricht werden.

Auch wenn das nicht weiter bringt, wünscht man sich manchmal, dass die Schulen gezwungen wären, sich den Umständen der finanzsschwächsten Schüler gnadenlos anzupassen und ihre Konzepte dem anzupassen, damit alle Beteiligten am Unterrichtsgeschehen das zu fühlen bekommen, um zu lernen.
Das hieße dann: Lernen nur mit Lehrbüchern und viel Laufarbeit zum Verteilen der Aufgaben in Briefkästen, wie früher an einer Fernschule oder so ähnlich.
 

ZynHH

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Hamburg kauft jetzt tausende Geräte und gibt diese leihweise an die Schüler.

 

TazD

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Und wer privat bei reBuy und Konsorten derzeit ein günstiges Schülernotebook sucht, weil das eigene Bundesland keine vergleichbaren Anschaffungen tätigt, ist derzeit ganz schön in den Allerwertesten gebissen, weil kaum noch Modelle verfügbar und wenn, dann haben die Preise ordentlich angezogen.
 

grün_fink

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Das dürfte auch für finanziell ausgelaugte Erwachsene Regelbedarfsempfänger gelten, die ihre Geräte schon längst hätten austauschen sollen/müssen.
(Das nur am Rande)
 

TazD

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Natürlich. Jeder, der derzeit ein Gerät für den kleinen Geldbeutel sucht und eigtl nur Office-Anwendungen benötigt, schaut derzeit in die Röhre.
 

grün_fink

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Hm, da muss frau auch Alternativen einbeziehen. Andere Geräte ins Auge fassen, versuchen fast 20 Jahre altes Gerät zurecht zu basteln, die spärlich vorhandenen entfernteren Kontakte mal sortieren danach, wer etwas haben könnte. Und bei den Sozialbeauftragten der Gemeinde und des Landkreises mal das Problem offerieren.
Und hoffen, dass noch möglichst alles lange klappt.

Ich schätze, dass derzeit auch Firmen, wenn sie überhaupt derzeit Geräte austauschen, erstmal an Schulen denken. Schlechte Chancen für Einzelpersonen. Wobei die Schüler vor gehen meiner Meinung nach.
 

williwillswissen

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Habe kürzlich was gelesen, dass eine Kinder-Soforthilfe in Planung ist, die pro Kind 300 Euro beträgt und dafür gedacht ist, den Konsum anzukurbeln. Das Geld soll nicht auf H-4 angerechnet werden und u.a. auch für den Kauf von Schulcomputern verwendet werden dürfen.

Ganz durch ist diese Soforthilfe noch nicht, aber aktuell in Planung.
 
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