Sven Giegold – Beteiligt die Vermögenden!

wolliohne

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Sparen oder Schuldenschnitt – das sind nach Ansicht vieler Deutschen die Alternativen in der Schuldenkrise. Dabei gäbe es gerechtere Wege. [...]
Die griechische Opposition fordert seit Langem einen radikal anderen Schritt: einen weiteren Schuldenerlass und eine Umschuldung der griechischen Verbindlichkeiten.
Das ist der Dualismus, der auch die Debatte in Deutschland beherrscht: Sparen oder Schuldenerlass. Ein zweiter Schuldenschnitt wird hierzulande tabuisiert, weil er diesmal im Wesentlichen von den Steuerzahlern, auch den deutschen, getragen werden müsste. Somit bleibt in der deutschen Öffentlichkeit der Eindruck, es gehe nur mit mehr Sparprogrammen. Das aber lenkt den Blick weg von den tieferen Problemen der Euro-Zone und einer wesentlich gerechteren Lösung. [...]
Eine Vermögensabgabe von jährlich 1,5 Prozent auf große Privatvermögen über einen Zeitraum von zehn Jahren könnte daher einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung der Finanzkrisenkosten leisten. Selbst wenn hohe Freibeträge eingeräumt werden und kleine und mittlere Unternehmen weitgehend verschont würden, könnte der Schuldenstand in Europa schnell Richtung Tragfähigkeit gesenkt werden. Eine einmalige Abgabe auf große Vermögen würde zudem weder den Konsum abwürgen, noch hätte sie Auswirkungen auf Investitionen und Wachstum.
Quelle: ZEIT
 

spin

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Eine einmalige Abgabe auf große Vermögen würde zudem weder den Konsum abwürgen, noch hätte sie Auswirkungen auf Investitionen und Wachstum.
Quelle: ZEIT
Das fiel mir heute morgen schon auf. Natürlich hat eine Vermögensabgabe Auswirkungen auf Investition und Wachstum. Der Staat gibt das Geld ja wieder aus, wobei es dann wieder eine Einahme für einen Dritten wird, usw.. Das nennt man Wirtschaftskreislauf. Die Binnenkonjunktur nimmt zu. Das wäre die Folge!

Mein Gott, was sind die alle blöd! Die großen Vermögen, die faul auf Konten rumliegen, bewirken gar nichts. Außerdem sind die Schulden im Geldsystem immer genauso hoch wie die Geldvermögen. Abbau von Geldvermögen verringert daher die Schulden.
 
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