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Supermärkte setzen Null-Euro-Jobber ein

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druide65

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ja, ich denke auch, dass selbst ohne "Zwischenhändler" der Supermarkt den Studenten/Schülern nicht mehr zahlen würde. Weswegen auch. Es geht ja auch so. Die 3-5 Euro an den "Zwischenhändler" würden für die Organisation des Einpackservices verschlungen, wenn der Supermarkt das überhaupt für den Kurs leisten kann! Der Unternehmer hat Größenvorteile, Lernkurve etc. kann Probleme und Abläufe bündeln. Somit wird der Unternehmer günstiger sein. ich denke, sunnyjazz sollte Wirtschaft studieren! :)

Er könnte mehr zahlen.Ob es wirklich tun würde ist etwas anders.
Solange es solche "Unternehmer" gibt mit Sicherheit nicht.
Und ein Marktleiter der "3- 5 € für den Einpack Service" kalkuliert ,wird schnell weg vom Fenster sein.

Da der Zwischenhändler natürlich auch was verdienen will, muss das Geld irgendwo her kommen.
Der Markt(leiter)wird einen bestimmten Preis kalkulieren,wer am untersten Glied der Kette sitzt wird das bekommen was übrig bleibt.

-- ergibt kein Plus in der Betriebs oder Volkswirtschaft.

Völlig außer Acht gelassen wurden die Versicherungstechnischen Sachen.
Was passiert bei einem Arbeitsunfall?
Da die Schüler quasi Scheinselbständige sind wird dir die BG gelinde gesagt einen husten.
Was ist mit der Haftung?
usw.

Das ganze erinnert mich an die MLM Geschichten.Und da sind schon viele eiskalt baden gegangen.

Welche Rolle spielst du da fsommer?Den Struki?
 

Mario Nette

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Ich glaube ich wurde vorhin missverstanden. Natürlich bin ich mir dessen bewusst, dass iphone und co nicht das wichtigste im Leben ist ganz im Gegenteil. Aber niemand kann mir erzählen ihm sei Geld nicht wichtig, denn nur damit lässt es sich leben. Die Frage ist wie viel Wert lege ich darauf und wenn ich sage ich kaufe mir einen laptop so war dies nur zu Verdeutlichung dessen, dass es genug Leute gibt die ihren Kindern einfach so weil sie die Kohle haben alles geben was sie wollen ohne dass diese Kinder lernen richtig mit Geld um zugehen und den Wert des Gegenstandes schätzen zu wissen. Ich gabe sicher mein Geld nicht einfach so aus, sondern spare es auch weil cih ab nächstem Jahr studieren werde und ich zu diesem Zeitpunkt eben meinen Eltern ncihta uf der Tasche liegen möchte und ich kann nicht verstehen was daran falsch ist auf eigenen Füßen stehen zu wollen. ICh werde keine Unterstürtzung wie Bafög bekommen wie soll ich also mein Studium finanzieren? Indem ich im Hotel Mama wohnen bleibe und mich zurücklehne? Das kann nicht wirklich ernst gemeint sein. Ich denke es ist nicht das in der Gesellschaft etwas falsch läuft wenn man versucht so schnell wie möglich selbstständig zu sein. Ich denke in der Gesellschaft läuft etwas falsch wenn sich welche zu Hause ausruhen und sich von Mama aushalten lassen. Natürlich haben die Eltern gewisse Verpflichtungen, aber wenn ich wie ich 19 bin dann kann ich dene ch schon zusehen, dass ich nicht nur auf Mama und Papa angewiesen bin.
Und natürlich würde ich nicht mehr Geld bekommen wenn der sogenennate "Zwischenhändler" nicht mehr wäre, denn der Markt würde mir keinen Stundenlohn zahlen wozu sollte er das auch tun? Somit bleibt mein Verdienst der selbe und ganz ehrlich wenn ich mit 45 oder mehr Euro nach 5 Stunden nach Hause gehe dann kann ich auch nicht noch 5 Euro Stundenlohn verlangen. Man sollte mal darüber nachdenken, dass andere die von ihrem Job leben müssen weniger bekommen und dann verlange ich weitere 5 €?
Der Markt bezahlt das Unternehmen dafür dass ein reibungsloser Ablauf möglich ist Pläne müssen erstellt werden es sind schließlich nicht nur 5 Leute die dort arbeiten. Es muss alles koordiniert werden. Weitere Mitarbeiter müssen eingestellt werden. Probleme gelöst werden. Wenn ich das alles mit samt dem Job machen müsste dann würde ich sicher überfordert sein, denn wie gesgt neben bei ist Schule. Und das Argument mit den Lehrern ist ja wohl auch vollkommen daneben, denn was sollen die bitte neben ihrme eigentlichen Job noch tun? So eine unlogische Idee muss einem erstmal kommen.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung berichten, das so ein paar angesparte Mäuse dich im Studium nicht weiterbringen werden. Entweder brauchst du wesentlich mehr Geld, oder du entdeckst andere Möglichkeiten. Statt den Packer für irgendwelche Leute zu machen hättest du deine Zeit genießen können mit Dingen, die dich wirklich interessieren - das kannst du noch, bis zum Studium ist noch Zeit. (Demzufolge würde ich dir auch nicht abnehmen, wenn du sagst, dass dich dieser Trinkgeldjob erfüllt hat.) Meine Omma hat mir - leider für einige Dinge zu spät - einen simplen Rat mit auf den Weg gegeben: "Wenn du Milch trinken willst, musst du keine Kuh kaufen." Geh Milch trinken - ich gönne sie dir von Herzen - und heb dir doch um Gottes Willen keinen Bruch an dem blöden Rindviech! Die eigenen Füße, auf denen du so sehnsüchtig stehen willst, werden dir noch früh genug brennen, kannste glauben. Deine Eltern wollen das Beste für dich, hoffe ich? Warum willst du dich dann nicht auf sie verlassen?

Um es klar zu machen: Du bekommst momentan weder Lohn noch Gehalt noch Verdienst. Es sind Almosten, die du so sehr verteidigst. Warum schmeißt du die Rechte, die Arbeiter für dich in den letzten Jahrzehnten mühsamst erkämpft haben, einfach weg? Warum trittst du die
Werte vielleicht auch deiner Eltern mit Füßen? Warum resignierst du vor deinem "Arbeitgeber" und solidarisierst dich sogar mit ihm zur Verteidigung seiner Gier? Service ist nicht, wenn einer mir an der Backe hängt und mir ein schlechtes Gewissen einreden will, wenn ich ihm kein Trinkgeld gebe. Service ist eine Dienstleistung. Und die gehört vernünftig entlohnt. Von dem, der meint, diese Dienstleistung anbieten zu wollen. Und der kann doch problemlos statt Geld auszugeben auch den Dienstplan selbst aufstellen. Oder etwa nicht?

Mario Nette
 

druide65

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Ich zitiere mal aus dem sogenannten Regelhandbuch:

Der Einsatzplan sieht für jede Schicht auch eine Warteliste an Mitarbeitern vor. Auf
diese Nachrücker-Plätze kann der Koordinator zurückgreifen, sollte jemand seinen
Einsatz abgesagt haben. Um den Ersatz bestmöglich zu organisieren, ist umso
wichtiger, dass evtl. Arbeitsausfälle dem Koordinator rechtzeitig mitgeteilt werden.
Die Servicekräfte, die als Nachrücker eingetragen sind, sollten am Einpacktag von 9
bis ca. 15:30 Uhr telefonisch erreichbar sein und auch am ganzen Einsatztag arbeiten
können.
So ist eine optimale Servicebelegung garantiert. Es versteht sich, dass auch die
Nachrücker-Plätze abgesagt werden müssen, wenn sie nicht eingehalten werden können.
Für Schüler wären das ja Schulzeiten.Was macht er wenn um 11 das Handy klingelt "Du mußt um 13 Uhr auf Schicht sein"?
Den Unterricht verlassen?

Nach den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen (JArbSchG §11, ArbZG §4) dürfen
Sie – wenn Sie unter 18 Jahre alt sind – 4,5 Stunden bzw. wenn Sie bereits das 18.
Lebensjahr vollendet haben 6 Stunden ohne Unterbrechung arbeiten. Die Schichtzeiten
sind mit einer durchschnittlichen Dauer von 5 Stunden und einer zu erwartenden
Leerlaufzeit so angelegt, dass sie dieser Forderung nachkommen.
Selbstverständlich sind Trinken und der Gang zur Toilette erlaubt, sofern Sie sich immer
bei der Teamleitung abmelden und nur Einzeln die Kassen verlassen, damit für die
Kunden weiter ein kontinuierlicher Service gewährleistet ist.
Kein Leerlauf ,keine Pausen?

Da gibt es so einiges in diesem Regelhandbuch wo man wirklich erstaunt gucken muss.Das die kein Spitzelsystem haben....aber wer weiß.

Lass dich ausbeuten mit einem lächelen auf den Lippen.

Regelhandbuch
 

FrankyBoy

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Ich glaube ich mache irgend etwas falsch - ich zahle dafür, dass meine Mitarbeiter freundlich zu unseren Kunden sind und ich kam ausserhalb unserer Asulieferungszeiten auch schon einmal in die Bedrulie, dass Stammkunden beliefert werden wollten und ich hatte dafür einfach kein Personal frei - was nun?

Na ja, habe das gelöst in dem ich Schulkinder (habe hier hunderte Stammkunden) beauftragt habe, die Gerichte etwa 400 Meter weit anzuliefern und dafür gab es eine Pizza und ein Getränk gratis - auf die Idee, solche Jobs anzubieten währe ich nie gekommen - sind die überhaupt mit unserem Recht vereinbar?
 

sunnyjazz

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an Mario Nette: Ich habe wirklich das Gefühl gegen eine Wand zu sprechen. Ich meien warum wir denn hier angenommen ich würde mein Leben nicht genießen nur weil ich kein festes Gehalt bekomme und auf Trinkgeldbasis zu Geld komme? Ich geniße sehr wohl mein Leben und finde es unwahrscheinlich toll, dass ich mir gerade nicht überlegen muss ob ich ins Kino gehen kann oder nicht. Sicher weollen meine Weltern nur das beste für mich, aber deswegen sehen sie es noch lange nicht als Ausbeutung wenn ich dort arbeite. Sie können das Geld bezeichnen wie Sie wollen ob es für sich Almosen sind oder nicht- egal jedenfalls ist es eine Menge oder wollen Sie leugnen, das letztenendes teilweise 50 € und mehr eine letztenendes gute Bezahlung ist? Und man kann doch sehr wohl von Bezahlung sprechen, denn ich leiste etwas und bekomme dafür Geld. Ich bettel die Leute weder an noch erzähle ich ihnen wie sehr ich das Geld brauche. Ich stehe einfach an der Kasse und frage nett ob jemand sich seine Ware einpacken lassen möchte. Dabei wird man vielleicht noch in ein nettes Gespräch verwickelt und dann ist es gut. Der Kunde packt was in die Büchse oder auch nicht und damit iste s gut. Ich fühle mich nicht schlecht dabei im Gegenteil. Jemand der auf almosen angewiesen ist der fühlt sich denke ich schlecht dabei, aber mir geht es gut dabei!
Und wieder tun Sie so als wäre ich irgendwie naiv. Es ist mir natürlich bewusst, dass ich mit einem angesparten Geld nicht mein Studium finanzieren kann ich muss selbstverständlich auch während des Studiums weiterarbeiten und ich finde es nur grecht dass ich es tun muss. Andere in dem Alter sind fertig mit ihrer Ausbildung und müssen sich alles selbstfinanzieren, natürlich mit einem festen Job das ist klar.
 

sunnyjazz

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Es wird hier einfach aus dem Handbuch zitiert ohen irgendwelches Hintergrundwissen. Wir arbeiten genereall nach Unterrichtsschluss, dass heißt von 15 bis 20 Uhr und am Samstag auch am Vormittag. Die 9 Uhr beziehen sich auf den Samstagvormittag. Nachrücker müssen innerhalb (1h) der Anfangszeit einer Schicht erreichbar sein und natürlich sollte ich an dem Tag Zeit haben, wenn ich sage ich trage mich ein.
Desweiteren ist es so, dass so ist dass man als unter 18 Jähriger 4,5 Stunden arbeiten darf sprich eine Pause von einer halben Stunde ist gestattet und könnte innerhalb einer Leerlaufzeit genommen werden. Was letztendlich auch im Interesse des Arbeitenden ist, denn warum sollte ich in einer Phase Pause machen in der die Kassen voll sind ich also mehr Geld einnehmen kann als in einer Phase in der Leerlauf herrscht?
 

druide65

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Ich glaube ich mache irgend etwas falsch - ich zahle dafür, dass meine Mitarbeiter freundlich zu unseren Kunden sind und ich kam ausserhalb unserer Asulieferungszeiten auch schon einmal in die Bedrulie, dass Stammkunden beliefert werden wollten und ich hatte dafür einfach kein Personal frei - was nun?

Na ja, habe das gelöst in dem ich Schulkinder (habe hier hunderte Stammkunden) beauftragt habe, die Gerichte etwa 400 Meter weit anzuliefern und dafür gab es eine Pizza und ein Getränk gratis - auf die Idee, solche Jobs anzubieten währe ich nie gekommen - sind die überhaupt mit unserem Recht vereinbar?

In Mexiko ist das vielleicht mit dem Recht vereinbar.
In Deutschland bezweifle ich das.
Was wäre der nächste Schritt?Kinderarbeit?

Selbst die Leute im Pizzaauslieferungsservice(Die ja nicht gerade üppig verdienen)bekommen ein Fixum(Auch wenn sie vielleicht den ganzen Abend rumstehen) + Trinkgeld.
Und ich glaube nicht das Patrone deswegen pleite geht oder darben muss.

Früher konnte man für gutes Geld in den Ferien in den Betrieben arbeiten,oder Samstags wenn man schulfrei hatte(Da hat der Chef damals schon drauf geachtet) im Supermarkt z.B in der Leergutannahme.
Es gab festen Stundenlohn,geregelte Arbeitszeiten und Pausen ,man war versichert etc.

Und oft ging das so in eine Lehrstelle über weil Cheffe dich ja schon kannte und wußte das du gut bist.

So etwas soll heute nicht mehr möglich sein?

Nun ja....bei diesem Friendly Service bestimmt nicht.
 

sunnyjazz

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Das Ziel eines Nebenjobs ist ja auch nicht immer eine Lehrstelle zu finden. Und natürlich gibt es andere Jobmöglichkeiten, aber hier ist man zeitlich viel gebundener als bei diesem Job und man verdient weniger Geld in mehr Zeit die man aufwendet. Was ist jetzt wohl lokrativer?
 

druide65

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Es wird hier einfach aus dem Handbuch zitiert ohen irgendwelches Hintergrundwissen. Wir arbeiten genereall nach Unterrichtsschluss, dass heißt von 15 bis 20 Uhr und am Samstag auch am Vormittag. Die 9 Uhr beziehen sich auf den Samstagvormittag. Nachrücker müssen innerhalb (1h) der Anfangszeit einer Schicht erreichbar sein und natürlich sollte ich an dem Tag Zeit haben, wenn ich sage ich trage mich ein.
Desweiteren ist es so, dass so ist dass man als unter 18 Jähriger 4,5 Stunden arbeiten darf sprich eine Pause von einer halben Stunde ist gestattet und könnte innerhalb einer Leerlaufzeit genommen werden. Was letztendlich auch im Interesse des Arbeitenden ist, denn warum sollte ich in einer Phase Pause machen in der die Kassen voll sind ich also mehr Geld einnehmen kann als in einer Phase in der Leerlauf herrscht?
Ich habe aus dem Handbuch zitiert.(Da steht nichts von Sa und im übrigen ist an einigen Schulen Sa Unterricht)Und ihr habt Verträge.
Was ist denn jetzt Makulatur?Das Handbuch oder die Verträge?
Ich habe das Handbuch übrigens ganz durch gelesen.
 
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Wie lange soll eigentlich diese verhinderte PR-Aktion dieses "Service" hier noch gehen?
 

druide65

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Das Ziel eines Nebenjobs ist ja auch nicht immer eine Lehrstelle zu finden. Und natürlich gibt es andere Jobmöglichkeiten, aber hier ist man zeitlich viel gebundener als bei diesem Job und man verdient weniger Geld in mehr Zeit die man aufwendet. Was ist jetzt wohl lokrativer?
Bei diesem Job wo du auf hab Acht bereit stehen musst und noch mal nicht weißt ob du eingesetzt wirst und mit wieviel Geld du nach Hause gehst.....der soll lukerativ sein?

Sorry:icon_mrgreen:
 

sunnyjazz

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Nun ja also ich persönlich kenne keine einzige Schule an der am Samstag unterrichtet wird und selbst wenn so würde man sich an diesem Tag ja auch nicht zu einem Einsatz melden.
Und was eben dieses Handbuch betrifft- wir die dort arbeiten wissen eben wie es funktioniert und wir haben unsere Regeln wann wir ereichbar sein sollen. Natürlich kann ein Außenstehender nicht wissen wie es dann läuft, aber deswegen sag ich es ja, damit klar wird was damit gemeint ist.
Und zudem sehe ich es nicht als Problem an um 9 am Samstag anrufbereit zu sein wenn ich weiß, dass ich eingeteilt bin und natürlich weiß ich nie mit wie viel Geld ich nach Hause gehen, aber ich weiß dass es bsher niemals unter 8 € bei mir persönlich war und ganz ehrlich das finde ich lukrativ.
 

druide65

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Nun ja also ich persönlich kenne keine einzige Schule an der am Samstag unterrichtet wird und selbst wenn so würde man sich an diesem Tag ja auch nicht zu einem Einsatz melden.
Und was eben dieses Handbuch betrifft- wir die dort arbeiten wissen eben wie es funktioniert und wir haben unsere Regeln wann wir ereichbar sein sollen. Natürlich kann ein Außenstehender nicht wissen wie es dann läuft, aber deswegen sag ich es ja, damit klar wird was damit gemeint ist.
Und zudem sehe ich es nicht als Problem an um 9 am Samstag anrufbereit zu sein wenn ich weiß, dass ich eingeteilt bin und natürlich weiß ich nie mit wie viel Geld ich nach Hause gehen, aber ich weiß dass es bsher niemals unter 8 € bei mir persönlich war und ganz ehrlich das finde ich lukrativ.
Ja....wofür dann das Regelhandbuch?Wenn es eh anders abläuft?
Irgendwas stimmt doch dann da nicht....

Ich kenne übrigens eine Menge Schulen die Sa unterrichten.Vorwiegend weiterführende Schulen und Gymnasien Oberstufe.
 

sunnyjazz

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Es ist eine Orientierung und erklärt eben schon die Regeln, aber da es auch so ein paar Unterschiede von Markt zu Markt gibt muss natürlich eine allgemeine Fassung existieren.
 

druide65

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Das liest sich aber wie eine Vorgabe.
Und wozu Allgemeine Regeln?
Ihr habt doch sogenannte Dienstleistungsverträge.
 

ShankyTMW

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Ohje ohje - genau das ist es was diese organisierte Trinkgeldvremittlung anrichtet... :'-(

Bevor Du mich falsch verstehst wenn ich klare Worte fallen lasse, ans Leder will ich Dir damit nicht sunnyjazz.

...Aber niemand kann mir erzählen ihm sei Geld nicht wichtig, denn nur damit lässt es sich leben.
Leben tust du von ganz allein, das solltest Du zuerst begreifen.

Die Frage ist wie viel Wert lege ich darauf und wenn ich sage ich kaufe mir einen laptop so war dies nur zu Verdeutlichung dessen, dass es genug Leute gibt die ihren Kindern einfach so weil sie die Kohle haben alles geben was sie wollen ohne dass diese Kinder lernen richtig mit Geld um zugehen und den Wert des Gegenstandes schätzen zu wissen.
Das hättest du dann lieber gleich sagen sollen. Der Wert von Geld misst sich nicht darin, das es sich damit leben läßt. Allein iese Wortwahl oben ist schrecklich genug und sagt aus das du weit mehr lernen mußt als das worüber wir uns hier eigentlich unterhalten.

Ich gabe sicher mein Geld nicht einfach so aus, sondern spare es auch weil cih ab nächstem Jahr studieren werde und ich zu diesem Zeitpunkt eben meinen Eltern ncihta uf der Tasche liegen möchte und ich kann nicht verstehen was daran falsch ist auf eigenen Füßen stehen zu wollen.
Noble und edle Ziele, das wird dir niemand absprechen. Aber du bist ein Kind und kannst in dieser Gesellschaft nicht auf eigenen Füßen stehen - Du darfst es nicht einmal wegen gewisser Gesetze in diesem unserem Land und Dein Studium .. das wirst Du kaum mit Trinkgelder allein verdienen können.

Wach auf, das da draußen ist nciht das inzwischen tote Märchen vom Amerikanischen Traum des Tellerwäschers zum Millonair - das ist das Leben. Und das funktioniert anders.

ICh werde keine Unterstürtzung wie Bafög bekommen wie soll ich also mein Studium finanzieren?
Ich frage mich woher du das jetzt schon weißt? Und es gibt noch andere Wege als bafög.

Indem ich im Hotel Mama wohnen bleibe und mich zurücklehne? Das kann nicht wirklich ernst gemeint sein. Ich denke es ist nicht das in der Gesellschaft etwas falsch läuft wenn man versucht so schnell wie möglich selbstständig zu sein.
Mit Trinkgeldern als Verdienst bist Du keinesfalls selbstständig, auch nciht wenn du erst malö lernen mußt Selbstständig und auf eigenen Füßen zu sein. Wenn du das jetzt schon geschafft hast bräuchtest Du kein Studium, also wozu noch das ganze?

Ich denke in der Gesellschaft läuft etwas falsch wenn sich welche zu Hause ausruhen und sich von Mama aushalten lassen. Natürlich haben die Eltern gewisse Verpflichtungen, aber wenn ich wie ich 19 bin dann kann ich dene ch schon zusehen, dass ich nicht nur auf Mama und Papa angewiesen bin.
Du schaust zuviel TV, gerade gewisse Sendungen die "Hotel Mama" im Leitsatz haben. Dir wird letztendlich kaum eien andere Wahl bleiben, als auch die Unterstützung Deiner Eltern zu nutzen um Dein Studium zu überstehen. Ich kenne hier Studies die 2 bis 3 Nebenjobs machen, dazu Bafög und noch die Unterstützung ihrer Eltern nutzen müssen - und dennoch reicht es nicht. Dazu besetzen die Studis gerade Lehrsäle und demonstreiren gegen zu hohe Studiengebühren. Und du willst uns nun der Weisheit letzten Schluß verkaufen indem Du meinst das Du nur mit ein bisschen ansparen das alles mal eben so bewältigen kannst?

Nichts gegen Träumereien, aber du mußt noch sehr viel lernen, viel mehr als das was Du uns hier gerade zum besten geben willst.

Und natürlich würde ich nicht mehr Geld bekommen wenn der sogenennate "Zwischenhändler" nicht mehr wäre, denn der Markt würde mir keinen Stundenlohn zahlen wozu sollte er das auch tun?
du kannst fragen, vieleicht hättest du einen Stundenlohn. Denn dafür sind 400 EUR Jobs schließlich geschaffen worden. Und ja, tatsächlich - einige machen das sogar. Aber es sind nicht die großen HAndelsketten die so Gewinnoptimiert arbeiten wie nur möglich mit wenig Aufwand und noch weniger Ausgaben. Eher beim Tante Emma Laden wird man da wohl eher fündig. Aber um das zu lernen müßtetst Du Nachdenken und Eigeninitiative zeigen - die Eigeninitiative die man uns ELOs bei Hartz4 abspricht.

Somit bleibt mein Verdienst der selbe und ganz ehrlich wenn ich mit 45 oder mehr Euro nach 5 Stunden nach Hause gehe dann kann ich auch nicht noch 5 Euro Stundenlohn verlangen. Man sollte mal darüber nachdenken, dass andere die von ihrem Job leben müssen weniger bekommen und dann verlange ich weitere 5 €?
Aber so funktuioniert Arbeit und freie MArktwirtschaft. Dazu gehört auch sich so teuer wie möglich (im passenden Rahmen je nach Job wohlgemerkt) zu verkaufen. Und genau das bringt Dir ein Trinkgeldjob nciht bei. du denkst ja jetzt schon das man Dir nicht mehr zahlen würde. Das das Trinkgeld eien freiwillige Spende ist, die auch Thekenkräfte und sonstige in der Dienstleistung haben ignorierst Du dabei völlig. Der Sinn eines Trinkgeldes ist mitnichten der, diesen als Verdienst anzusehen. DAS solltest du erst einmal begreifen.

Es geht in dieser Diskussion nicht darum, das man den Schülern/Studis nciht ein Trinkgeld gönnt, diese nichts dazuverdienen sollen. Es geht um das System wie es geschieht. Udn an Deinen Aussagen merke ich wie sehr man euch mit falschem Wissen vollstopft und wie wenig Ihr Euch dann kümmert. Damit verrrätst Du nciht nur die Ideale udn Arbeitskämpfe Deiner Eltern und Großeltern, letztendlich mangelt es dir irgendwann an Selbstwürde.

Der Markt bezahlt das Unternehmen dafür dass ein reibungsloser Ablauf möglich ist Pläne müssen erstellt werden es sind schließlich nicht nur 5 Leute die dort arbeiten. Es muss alles koordiniert werden. Weitere Mitarbeiter müssen eingestellt werden. Probleme gelöst werden.
Das kann der Markt auch, dazu benötigt er den Zwischenhändler halt nciht.

Wenn ich das alles mit samt dem Job machen müsste dann würde ich sicher überfordert sein, denn wie gesgt neben bei ist Schule.
Ich erwähnte eben die Studis mit 2 bis 3 Nebenjobs - nebenher machen die Studium. Udn auch deine Freizeit, Deine Hobbys mußt du planen - oder besitzt Du soetwas schon nicht mehr?

Ich meien warum wir denn hier angenommen ich würde mein Leben nicht genießen nur weil ich kein festes Gehalt bekomme und auf Trinkgeldbasis zu Geld komme? Ich geniße sehr wohl mein Leben und finde es unwahrscheinlich toll, dass ich mir gerade nicht überlegen muss ob ich ins Kino gehen kann oder nicht.
Und es gibt keine anderen Neben- & Ferienjobs für dich? So überhaupt nichts?

Der Kunde packt was in die Büchse oder auch nicht und damit iste s gut. Ich fühle mich nicht schlecht dabei im Gegenteil. Jemand der auf almosen angewiesen ist der fühlt sich denke ich schlecht dabei, aber mir geht es gut dabei!
Herje, wenn du dir selbst zuhörst müßtest du dich gerade über dich selbst wundern. Denn du sagst damit aus, das du nciht auf Allmosen angewiesen bist aber den Job machst um zu noch mehr Geld zu kommen....

Und wieder tun Sie so als wäre ich irgendwie naiv.
Doch, genau das bist du. Mal abgesehn das Du jemanden beleidigst lauf Netiquette, wenn du ih in einem Forum, im chat oder Usenet anfängst zu siezen wenn er dieses nicht ausdrücklich wünscht.

Es ist mir natürlich bewusst, dass ich mit einem angesparten Geld nicht mein Studium finanzieren kann..
Auf einmal, gehen da jemanden die Argumente aus?

..ich muss selbstverständlich auch während des Studiums weiterarbeiten und ich finde es nur grecht dass ich es tun muss.
Tatsächlich?

Andere in dem Alter sind fertig mit ihrer Ausbildung und müssen sich alles selbstfinanzieren, natürlich mit einem festen Job das ist klar.
Aber du zum Glück nicht - oder wie so,ll man diese Aussagen sonst verstehen?

Es wird hier einfach aus dem Handbuch zitiert ohen irgendwelches Hintergrundwissen. Wir arbeiten genereall nach Unterrichtsschluss, dass heißt von 15 bis 20 Uhr und am Samstag auch am Vormittag. Die 9 Uhr beziehen sich auf den Samstagvormittag.
Oh, herzlichen Glückwunsch das du Samstags keine Schule mehr hast. Dann geht das natürlich. Zu meine Zeuiten gab es sie ncoh , die Samstag-Vormittaglichen Schulzeiten. In welchem Jahr wurde das abgeschafft in den letzten 20 Jahren?

...Desweiteren ist es so, dass so ist dass man als unter 18 Jähriger 4,5 Stunden arbeiten darf sprich eine Pause von einer halben Stunde ist gestattet und könnte innerhalb einer Leerlaufzeit genommen werden. Was letztendlich auch im Interesse des Arbeitenden ist, denn warum sollte ich in einer Phase Pause machen in der die Kassen voll sind ich also mehr Geld einnehmen kann als in einer Phase in der Leerlauf herrscht?
Da ist es wieder. Krieg endlich mal in Deinen Kopf das Du kein Geld verdienst in Deiner Arbeit. Du arbeitetst völlig umsonst dort. Das Trinkgeld ist normalerweise ein Bonus.
Und tatsächlich gibt es für Nebenjobs das System der 400 EUR Jobs - die sogenannten Minijobber. Dem gehörst du aber nciht mal mehr an.
 

ShankyTMW

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Ich kenne übrigens eine Menge Schulen die Sa unterrichten.Vorwiegend weiterführende Schulen und Gymnasien Oberstufe.
Es gibt sogar immer noch Hauptschulen und einige Sonderschulen die auch Sa. Unterrichten. Sehr merkwürdige Sache das, sunnyjazz will usn da wohl verkohlen ... :icon_kinn:
 

ShankyTMW

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Ich glaube ich mache irgend etwas falsch - ich zahle dafür, dass meine Mitarbeiter freundlich zu unseren Kunden sind und ich kam ausserhalb unserer Asulieferungszeiten auch schon einmal in die Bedrulie, dass Stammkunden beliefert werden wollten und ich hatte dafür einfach kein Personal frei - was nun?

Na ja, habe das gelöst in dem ich Schulkinder (habe hier hunderte Stammkunden) beauftragt habe, die Gerichte etwa 400 Meter weit anzuliefern und dafür gab es eine Pizza und ein Getränk gratis - auf die Idee, solche Jobs anzubieten währe ich nie gekommen - sind die überhaupt mit unserem Recht vereinbar?
Die Frage hatte ich schon wegen der KK irgendwo am Anfang des Threads gestellt. MAchen wir uns nichts vor Franky, wir alten sind wohl einfach zu alt dafür um mit sowas ncoh Erfolg haben zu können. Ncoh dazu wenn man nebenher noch um eien Welt kämpft für gerechtere Entlohnung und bessere Behandlung von ELOs innerhalb von Hartz4 ... seufz ... die alten Werte zählen nichts mehr fürchte ich.

Ich nehm mal an das Deine Notlösung sicher auch eine kleine Kundenwerbung bei den Kids war und diese öfter kommen, auch wenns mal keinen kleinen Auftrag und eine Pizza dafür gibt. Das geht den Läden ja eigentlich auch verloren bei den Zwischenhändlern die Ihre Leute dort im Auftrag abstellen.
 

FAR2009

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@fsommer
Hier noch ein Expansions-Tip: Schuhputzer und Windschutzscheiben-Reiniger vor dem Supermarkt.
Hierzu eignen sich am besten Schüler mit Migrations-Hintergrund, vorzugsweise aus Afrika oder Südamerika.
Das gäbe deinem Friendly-Service noch den gewissen Multikultisozial-Touch :icon_party:
 
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Zitat sunnyjazz:

"...man verdient weniger Geld in mehr Zeit die man aufwendet. Was ist jetzt wohl lokrativer?"

Was verdienen Deine Eltern?
 
E

ExitUser

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hallole ihr lieben,

womit sich die tatsache bestätigt, das eigentlich niemand einen packer (trinkgeldabklatscher) hierzulande braucht.

zitat von sunnyjazz:
und natürlich würde ich nicht mehr geld bekommen, wenn der Sog. "zwischenhändler" nicht wäre, denn der markt würde mir keinen stundenlohn zahlen wollen, wozu auch?

eben drum, weil niemand eine "vermeintliche dientleistung braucht, die im grunde betteln ist, und für sein "revier ablöse bezahlen muß", eben einen stundenlohn vom handelsmarkt für die bereithaltung deiner zeit, an seinen zwischenhändler.


liebe grüße von barbara
 

Hexe45

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Wie lange soll eigentlich diese verhinderte PR-Aktion dieses "Service" hier noch gehen?
Recht hast du, wird Zeit daß dieser Thread hier geschlossen wird.
Was hier propagiert wird ist eindeutig Kinderarbeit. Also ich hätte meiner Tochter gegeben- von 15 bis 20 Uhr nach der Schule für solche Ausbeuter für ein Trinkgeld zu schuften.

So sieht also die Bildungsrepublik aus. Von wegen es fehlen Ingeneure, was unsere Bildungsrepublik braucht, sind dann also Eintüter.

Die da irgend so einen obskuren Zwischen-Menschenhändler die Tasche füllen.

Ich finde es wurde hier genug gequatscht, es müssen Taten folgen. So kann Kinderarbeit nicht hingenommen werden.

Ohne Lohn, ohne Sozialabgaben und vor allem Scheiß was auf Schule und Bildung.
Hauptsache die Waren werden billig eingetütet.

ALso ich werde einen Supermarkt mit Eintütern sofort boykottieren und wer Kinder mag sollte dies auch tun.

LG
Hexe
 
E

ExitUser

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Recht hast du, wird Zeit daß dieser Thread hier geschlossen wird.
Was hier propagiert wird ist eindeutig Kinderarbeit. Also ich hätte meiner Tochter gegeben- von 15 bis 20 Uhr nach der Schule für solche Ausbeuter für ein Trinkgeld zu schuften.

So sieht also die Bildungsrepublik aus. Von wegen es fehlen Ingeneure, was unsere Bildungsrepublik braucht, sind dann also Eintüter.

Die da irgend so einen obskuren Zwischen-Menschenhändler die Tasche füllen.

Ich finde es wurde hier genug gequatscht, es müssen Taten folgen. So kann Kinderarbeit nicht hingenommen werden.

Ohne Lohn, ohne Sozialabgaben und vor allem Scheiß was auf Schule und Bildung.
Hauptsache die Waren werden billig eingetütet.

ALso ich werde einen Supermarkt mit Eintütern sofort boykottieren und wer Kinder mag sollte dies auch tun.

LG
Hexe
am bezeichnensten fand ich in dem Artikel den Ausschnitt:

Lettenmeier ist Theologe, lebte zeitweise in den USA, machte PR, war Hausmann mit drei Kindern und stellte mit denen im Supermarkt fest: Einkaufshilfen wären gut. Damals startete Hartz IV, er präsentierte sein Konzept der Diakonie. Mit der heuerte er Schulabbrecher an, lernte schnell: Trinkgeld bekommen nur kommunikative Gymnasiasten. Er schaltete um, nahm nur solche und Studenten, führte ein Ranking ein: Wer mehr Trinkgeld bekommt, kann sich bessere Schichten aussuchen. Wer einmal wegbleibt, wird nicht mehr vermittelt. Heute kann Lettenmeier vom Umsatz leben, "sehr gut sogar".
Einpackhilfen: Die Geburt der Null-Euro-Jobber: Unternehmen - impulse


Ansonsten ist eine Kaufhauskette schon abgesprungen und EDEKA ist noch "am überlegen".

Einpackhilfen: Aus für Null-Euro-Jobber deutet sich an: Unternehmen - impulse
 

Mario Nette

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Guck an, "abgesprungen" also. Heißt das, diese Jobs werden nicht als vernünftig entlohnte Jobs erhalten, sondern einfach weggeworfen? Daran würde sich deutlich zeigen, auf wessen Schultern diese Jobs entstanden sind. Aber ist spekulativ, der Artikel gibt das ja nicht her.

Mario Nette
 

Oll

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am bezeichnensten fand ich in dem Artikel den Ausschnitt:

Einpackhilfen: Die Geburt der Null-Euro-Jobber: Unternehmen - impulse


Ansonsten ist eine Kaufhauskette schon abgesprungen und EDEKA ist noch "am überlegen".

Einpackhilfen: Aus für Null-Euro-Jobber deutet sich an: Unternehmen - impulse
Ja wo sind denn jetzt die beiden Verfechter dieses Job-Modells oder ist es nur einer, denn sehr komisch einer klinkt sich zeitnah am Beitragsbeginn ein und der andere, einen Tag später weil einer nicht nichts mehr zu sagen hat. Beide haben auch noch nie zu einem anderen Thema was gesagt.
Daher meine Vermutung, es ist der Lettenmeier selber der hier, wie auch bei den beiden beiträgen oben sinnlose Einträge bringt.
 

animas

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Wir haben den Elnpackservlce wieder einstellen müssen, auch wenn ich ihn von der Grundidee sehr sinnvoll finde. Unter anderem entzerrt er die Situation an der Kasse, vor allem In frequenzstarken Zelten.
Von den Kunden gab es sehr viele Klagen, nicht etwa, dass ihnen der Service zu Indiskret war. Vielen stieß das Verhalten der Aushilfskräfte, die wir zum Einpacken eingesetzt haben, auf. Unfreundliche und wenig hilfsbereite Mitarbeiter - das waren die Kunden von uns nicht gewohnt. Fast schon mitleidig gaben sie uns zu verstehen, dass wir uns selbst keinen Gefallen mit dem Einpackservice tun. Wir arbeiten
sehr kundenorientiert, aber dieser Service war eher kontraproduktiv.
Obwohl wir diese Mitarbeiter auf unsere Philosophie eingeschworen haben, in der Realität verhielten sie sich nicht so, wie wir und unsere Kunden das erwarten. Es kann dann nicht mehr meine Aufgabe als Marktleiter sein, sie ständig zu beaufsichtigen und ihnen die grundlegenden Umgangsformen beizubringen. Auch wenn sie „nur" Einpacken müssen, erwarte Ich Respekt und Freundlichkeit gegenüber den Kunden. Das dürfte doch nicht zu viel verlangt sein. Etwas Fachwissen wäre gerade an dieser Position auch nicht so unangebracht. Denn hinter der Kasse hat der Kunde bei seinem Einkauf zum
letzten Mal Kontakt zu den Mitarbeitern. Außerdem stieß bei

manchen Kunden auf, wie sie mit der Ware umgehen:
Empfindliches nach unten, Schweres darauf. Das darf nicht passieren...

Auch eine Meinung :biggrin:
 
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Wir haben den Elnpackservlce wieder einstellen müssen, auch wenn ich ihn von der Grundidee sehr sinnvoll finde. Unter anderem entzerrt er die Situation an der Kasse, vor allem In frequenzstarken Zelten.
Von den Kunden gab es sehr viele Klagen, nicht etwa, dass ihnen der Service zu Indiskret war. Vielen stieß das Verhalten der Aushilfskräfte, die wir zum Einpacken eingesetzt haben, auf. Unfreundliche und wenig hilfsbereite Mitarbeiter - das waren die Kunden von uns nicht gewohnt. Fast schon mitleidig gaben sie uns zu verstehen, dass wir uns selbst keinen Gefallen mit dem Einpackservice tun. Wir arbeiten
sehr kundenorientiert, aber dieser Service war eher kontraproduktiv.
Obwohl wir diese Mitarbeiter auf unsere Philosophie eingeschworen haben, in der Realität verhielten sie sich nicht so, wie wir und unsere Kunden das erwarten. Es kann dann nicht mehr meine Aufgabe als Marktleiter sein, sie ständig zu beaufsichtigen und ihnen die grundlegenden Umgangsformen beizubringen. Auch wenn sie „nur" Einpacken müssen, erwarte Ich Respekt und Freundlichkeit gegenüber den Kunden. Das dürfte doch nicht zu viel verlangt sein. Etwas Fachwissen wäre gerade an dieser Position auch nicht so unangebracht. Denn hinter der Kasse hat der Kunde bei seinem Einkauf zum
letzten Mal Kontakt zu den Mitarbeitern. Außerdem stieß bei

manchen Kunden auf, wie sie mit der Ware umgehen:
Empfindliches nach unten, Schweres darauf. Das darf nicht passieren...
Auch eine Meinung :biggrin:
wenn schon reinkopieren, dann aber auch mit Link.

http://www.friendly-service.info/presse/2009_lmp.pdf
 

ShankyTMW

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Guck an, "abgesprungen" also. Heißt das, diese Jobs werden nicht als vernünftig entlohnte Jobs erhalten, sondern einfach weggeworfen? Daran würde sich deutlich zeigen, auf wessen Schultern diese Jobs entstanden sind. Aber ist spekulativ, der Artikel gibt das ja nicht her.
Hab den Artikel auch vorhin erst gelesen. Interessant, auch das E-Center es sich überlegen. Aber gut zu wissen wenn sowas nciht weiter geförder wird.

Ja wo sind denn jetzt die beiden Verfechter dieses Job-Modells oder ist es nur einer, denn sehr komisch einer klinkt sich zeitnah am Beitragsbeginn ein und der andere, einen Tag später weil einer nicht nichts mehr zu sagen hat. Beide haben auch noch nie zu einem anderen Thema was gesagt.
Daher meine Vermutung, es ist der Lettenmeier selber der hier, wie auch bei den beiden beiträgen oben sinnlose Einträge bringt.
Entweder er oder ncoh jemand der für sowas Zeit hat in seinem Auftrag. War wohl zuviel des berechtigten Gegenwinds der Scheinheiligen Argumente. (hehe :biggrin:)
 
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hallole ihr lieben,

was mir wie schon öfter sauer aufstößt. dieser lettmeier ist auch noch ein pfarrer, anscheinend ein protestantischer wenn er denn hat:biggrin:.

irgendwie erwarte ich heutzutage auch eine gewisse soziale und emotionale kompetenz von einem schwarzkittel. mit essensrestden verteilen und ein bissi weihnachtsingen ist es heut nicht mehr getan.

hab schon jetzt mehrmals solche bigotten geschöpfe erlebt. mein nachbar, ebenfalls in schwarzkittel (früher bankster) schließt lieber die kita als sie zu sanieren, aaaaber der methodistenbunker wird grundlegend saniert:icon_eek:

noch so ne stilblüte, eine frau, hartz4 alleinerziehend, steht vor zwangsräumung.... sprang letzes jahr aus dem fenster, ja wo war denn da das pfäffchen? er war eingeladen von DiLi und einigen geschockten zum gespräch, um in zukunft so geschehnisse zu verhindern.... ja eben - nicht anwesend. sagt doch alles.

das sind doch im heiligenschein der kirche als gutmensch verkleidete neoliberale.

liebe grüße von barbara
 

Rounddancer

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Denn daß ist es-- Sklaverei und nichts anderes. Ich kaufe ja bei Kaufland, sollte mir das so´n Eintüter begegnen würde ich den Laden auch sofort boykottieren.
Nun, hier im Kaufland könnte Dir das schon passieren.
ABER: Das sind hier nur so ein bis dreimal im Jahr irgendwelche Schüler von Schulklassen, die kriegen die Plastiktüten von Kaufland gestellt,- haben ein Schächtele dabei, auf dem steht, welche Klasse, und wofür sie mit dem Eintüten sammeln. In der Regel sammeln die für ihren Schullandheim-Aufenthalt. Da ist kein kommerzieller Hintergrund oder -Vermittler dabei.

Trotzdem packe ich da mein Zeug selbst in den Wagen,- und dann am Auto in dort vorhandene Stofftüten oder Klappkisten, weil ich die Plastiktüten nicht mag, und ich nicht genötigt werden mag, Geld für eine Leistung auszugeben, die ich nicht brauche. Zudem hab ich nie was davon gehalten, Schullandheimaufenthalte so teuer zu machen, daß dafür gesammelt werden muß. Schließlich ist beim Schullandheim der wichtige Effekt, mal Tag und Nacht in Gemeinschaft und den Lehrern wo zu sein, auch in einem heimatnäheren Schullandheim zu machen, dessen Kosten in den regulären Klassenetat passen.
 

nightangel

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Denn daß ist es-- Sklaverei und nichts anderes. Ich kaufe ja bei Kaufland, sollte mir das so´n Eintüter begegnen würde ich den Laden auch sofort boykottieren.

Immerhin gebe ich dort fast 5000€ im Jahr aus. Denke mal die Kunden haben die Macht solchen Sklaventreibern schnell den Garaus zu machen.

LG
Hexe
Naja, dieser Laden beutet auch die Angestellten aus. Ich sag nur Überstunden ohne Ende aber die dann nicht zahlen wollen so das man diese erst vor Gericht einklagen muss. Und das ist noch nicht alles. Aber ok, ist OT, sorry dafür.
 

silver

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Mich hat's grad versehentlich hier reinverschlagen
und beim Lesen der ersten Beiträge von sunnyjazz
bin ich vor Lachen aufm Teppich rumgekugelt.
Grandioser Unterhaltungswert.

Liest man allerdings weiter, wird das Lachen schnell zum Würgen
und ich kann mich nur Sancho anschließen.
Voll und ganz.

Wie lange soll eigentlich diese verhinderte PR-Aktion dieses "Service" hier noch gehen?
 

sunnyjazz

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So dies wird mein letzter eintrag hier sein, denn es scheint zwecklos zu sein hier zu diskutieren. Das ein oder andere möchte ich noch loswerden. Zum einen würde ich dem ein oder anderen raten sich erst alles durchzulesen und es auch zu verstehen was jemand schreibt, dass erleichtert das diskutieren ungemein. Desweiteren wurde angesprochen dass es ich Herr Lettenmeier persönlich bin, da ich noch nie hier geschrieben habe und auch nicht mehr am heutigen Tag geschrieben habe. Zum ersten ich bin die die ich beschrieben habe und ganz ehrlich wenn ich Herr Lettenmeier wäre so würde ich wohl sehr kreativ sein, wenn ich mir alles ausgedacht hätte. Außerdem warum hätte ich hier vorher schreiben sollen. Die Themen die hier sonst besprochen werden glaube ich sind nicht welche zu denen ich mich äußern könnte, denn dies ist Forum für Erwerbslose, ich aber bin Schülerin, also warum sollte ich vorher auf diesen Forum aufmerksam geworden sein und ich habe auch noch andere Dinge zu tun, als vor dem Computer zu sitzen und zu schauen wie es hier weiter geht. Und bevor das jemand falsch versteht ich möchte damit keine angreifen, sondern ich meine dass so, dass ich wie auch andere hier nicht 24h vor dem Computer sitzen kann. Damit wäre das auch geklärt. Alle hier mögen eine andere Meinung haben über den Friendly Service, aber geshafft hat es niemand mich umzustimmen, denn ich profitiere nur von dieser Arbeit und hoffe es auch weiter zu können.
 

Die Antwort

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Die größte Gefahr für die Freiheit sind Sklaven, die sich in ihrer Position wohlfühlen und diese verteidigen.
 
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So dies wird mein letzter eintrag hier sein, denn es scheint zwecklos zu sein hier zu diskutieren. Das ein oder andere möchte ich noch loswerden. Zum einen würde ich dem ein oder anderen raten sich erst alles durchzulesen und es auch zu verstehen was jemand schreibt, dass erleichtert das diskutieren ungemein. Desweiteren wurde angesprochen dass es ich Herr Lettenmeier persönlich bin, da ich noch nie hier geschrieben habe und auch nicht mehr am heutigen Tag geschrieben habe. Zum ersten ich bin die die ich beschrieben habe und ganz ehrlich wenn ich Herr Lettenmeier wäre so würde ich wohl sehr kreativ sein, wenn ich mir alles ausgedacht hätte. Außerdem warum hätte ich hier vorher schreiben sollen. Die Themen die hier sonst besprochen werden glaube ich sind nicht welche zu denen ich mich äußern könnte, denn dies ist Forum für Erwerbslose, ich aber bin Schülerin, also warum sollte ich vorher auf diesen Forum aufmerksam geworden sein und ich habe auch noch andere Dinge zu tun, als vor dem Computer zu sitzen und zu schauen wie es hier weiter geht. Und bevor das jemand falsch versteht ich möchte damit keine angreifen, sondern ich meine dass so, dass ich wie auch andere hier nicht 24h vor dem Computer sitzen kann. Damit wäre das auch geklärt. Alle hier mögen eine andere Meinung haben über den Friendly Service, aber geshafft hat es niemand mich umzustimmen, denn ich profitiere nur von dieser Arbeit und hoffe es auch weiter zu können.
Auf der anderen Seite konntest Du auch niemandem davon überzeugen, das dieser Herr "noble Absichten" hatte, denn im Vergleich zu Dir als Schülerin haben hier viele schon mehre Erfahrungen mit solchen "tollen Unternehmen" gemacht.

Du würdest Dich anscheinend auch bei TC "wohl fühlen". :icon_party:
 

FrankyBoy

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Die Frage hatte ich schon wegen der KK irgendwo am Anfang des Threads gestellt. MAchen wir uns nichts vor Franky, wir alten sind wohl einfach zu alt dafür um mit sowas ncoh Erfolg haben zu können. Ncoh dazu wenn man nebenher noch um eien Welt kämpft für gerechtere Entlohnung und bessere Behandlung von ELOs innerhalb von Hartz4 ... seufz ... die alten Werte zählen nichts mehr fürchte ich.

Ich nehm mal an das Deine Notlösung sicher auch eine kleine Kundenwerbung bei den Kids war und diese öfter kommen, auch wenns mal keinen kleinen Auftrag und eine Pizza dafür gibt. Das geht den Läden ja eigentlich auch verloren bei den Zwischenhändlern die Ihre Leute dort im Auftrag abstellen.
Ach mensch, jetzt wo so viele Konkurrenten dicht gemacht haben, glaube ich, ich spinne - haben heute Mittwoch und das war eigentlich immer der schlechteste Tag in der Woche bei mir und es wird irre - obwohl ich offiziell um 22 Uhr geschlossen habe, bin ich gerade erst von der Arbeit heim - ich finde, dass unsere Volkswirtschaft insgesamt in eine bedrohliche Schieflage geraten ist und das ist verheerend für millionen von menschlichen Schicksaalen in unserer Republik!

Arbeiten in der Hoffnung Trinkgelder zu erhaschen und wenn die im Jahr über 50,-- € liegen und die Eltern beziehen Hartz IV geht das offiziell auch nicht mehr - in was für einer Asi-Republik leben wir eigentlich?

Letzte Woche hat ein Laden geschlossen, mit deren Mitarbeitern und dessen Chef mich immer ausgezeichnet verstanden habe und das ist wirklich grausam - die hatten ihr Ladenlokal 40 Meter entfernt von meinen Küchenfenstern - wir haben uns gegenseitig mit Verpackungen etc. ausgeholfen und der bekommt jetzt, obwohl sehr fleissig und gut Hartz IV da vorher selbstständig?

Ich finde, der hat viel bessere Produkte verkauft, als viele Bankmanager!


 
E

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Gast
hallole ihr lieben,

mal zur verdeutlichung der lage von "selbstständigen", bei frendly service sind die das doch oder?

denn immer mehr solo-selbstständige sind ohne absicherung, die perspektiven sind schlecht, grade bei jungen.....

Armutsrisiko: Deutschland droht ein Selbstständigen-Prekariat - Finanzen - Immobilien + Vorsorge - Vorsorge + Versicherungen - Handelsblatt.com

liebe grüße von barbara

ps: für sunnyjazz,

jo mach mal was besseres. grad hier in dem thread schreiben sehr viele mit die eben keine ELOs sind sondern aufstocker (iiihh wasn das?) selbstständige, oder menschen in arbeit:cool: und erwerbsgeminderte (tjo, ausgemustert für kaputte knochen). aber bist ja noch schülerin; da ist die welt ja noch ein bissi rosarot.
 

fsommer

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Ja wo sind denn jetzt die beiden Verfechter dieses Job-Modells oder ist es nur einer, denn sehr komisch einer klinkt sich zeitnah am Beitragsbeginn ein und der andere, einen Tag später weil einer nicht nichts mehr zu sagen hat. Beide haben auch noch nie zu einem anderen Thema was gesagt.
Daher meine Vermutung, es ist der Lettenmeier selber der hier, wie auch bei den beiden beiträgen oben sinnlose Einträge bringt.
Nein, ich bin nicht Herr Lettenmeier und finde das Modell nach wie vor nicht verwerflich. Es macht nur keinen Sinn, Äpfel mit Birnen zu verleichen, und das wird hier getan. Es geht hier nicht um eine Vollzeit Arbeitsstelle, die tariflich vergütet werden muss. Es geht hier um "kleine Unternehmer", schüler/Studenten, die auf eigenes Risiko und auf eigene kappe, ihr taschengeld durch Nebenjob aufbessern. Die Fragen nach der KK etc sind so daneben, da das ja genau der Punkt ist: Studenten/Schüler sind entweder über die eltern oder selber als Student versichert. daher benötigen sie auch keine eigene KK. Dieser nebenjob ist auch nciht gedacht udn geeignet die RV aufzufüllen oder fürs Alter zu sparen. es geht um ein TASCHENELD, das clever verdient wird. Wegen der besonderen Situation der Schüler/Studenten fallen für diese keine beiträge zur KK und auch keine Steuern an.

Für den jobbenden Schüler/Studenten ist das gut.

Ich habe leider auch nicht den ganzen tag Zeit, meine Meinung im Forum kund zu tun.

Ausserdem gibt es hier verschieden Ansichten, die sich nicht und niemals decken werden. Da jeder ein Recht auf freie Meinungsäusserung hat, ist das doch auch ok so.

Zum Einpackservice generell: ich würde das gerne annehmen, hier gibt es das aber nicht.
 

ShankyTMW

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... Es macht nur keinen Sinn, Äpfel mit Birnen zu verleichen, und das wird hier getan.
Glaub ich kaum, und wenn ich mir folgendes durchlese ist die Argumentation auch kaum besser:

Es geht hier nicht um eine Vollzeit Arbeitsstelle, die tariflich vergütet werden muss. Es geht hier um "kleine Unternehmer", schüler/Studenten, die auf eigenes Risiko und auf eigene kappe, ihr taschengeld durch Nebenjob aufbessern.
Aha, sie sind also Selbstständige Unternehmer die Investieren und ein eigenes Geschäft aufziehen mit einer entsprechenden eigens festgelegten Vergütung?

Selten so gelacht, denn dann wären ja Einkommenssteuern fällig, Sie bräuchten keinen "Zuhälter" und hätten das Trinkgeld noch obendrauf. Ganz zu schweigen das diese Unternehmer ncoh ihre Buchhaltung in Schuss bringen müssten.
Ich frage mich wo da jetzt Äpfel mit Birnen verglichen werden und was Du uns da verkaufen willst?

Die Fragen nach der KK etc sind so daneben, da das ja genau der Punkt ist: Studenten/Schüler sind entweder über die eltern oder selber als Student versichert. daher benötigen sie auch keine eigene KK.
Fein, nun müssen wir mal schauen wo wir bei "Eigenen Unternehmen" in einer Scheinselbständig-ähnlichem Angestellten Verhältnis den Arbeitsunfall Unterbringen sollen? Ein Praktikum ist es ja nicht und Arbeiten tun Sie ja auch nicht. Das dürfte schwer werden das den Krankenkassen und Berufsgenossenschaften glaubhaft zu machen und am Ende sind die Schüler/Studenten und deren Eltern die Leidtragenden. Dahin gehen meine Gedanken.

Dieser nebenjob ist auch nciht gedacht udn geeignet die RV aufzufüllen oder fürs Alter zu sparen. es geht um ein TASCHENELD, das clever verdient wird. Wegen der besonderen Situation der Schüler/Studenten fallen für diese keine beiträge zur KK und auch keine Steuern an.
Lachhaft - sicher, das Taschengeld aufgebessert werden soll ist schon OK, und das RV nicht bedient wird ist ebenfalls klar. Darum geht es aber auch im ganzen Thread nicht. Und was die KK angeht, jeder sollte bei seiner Arbeit auf unvorhergesehenes abgesichert sein. Das scheint mir aber gerade bei diesem Service nur unzureichend der Fall zu sein.

Ganz nebenbei, zur Taschengeldauffüllung eignen sich immer noch 400 EUR Jobs als Fester Lohn eigentlich immer noch besser. Und wenn ein Trinkgeld obenauf kommt umso besser. Dafür ist diese Form der Entlohnung auch geschaffen worden, nicht nur wegen der kleinen Abgaben.

Trinkgeld ist weder Entlohnung noch geeignete Aufwandsausgleich für (Dein Zitat) "Unternehmer". Und Unternehmer müssen nun mal auch Steuern zahlen, nur da sie Trinkgeld-Unternehmer sind.. wo ordnet man das anders ein als entweder Scheinselbstständige oder Steuerbetrüger? Ach richtig, es geht ja um Kinder (=Schüler) da darf man das ja nicht so verbissen sehen - wenn ich es mal überzeichnet betrachte.

Begriffsspielereien die das ganze nicht besser ausschauen lassen, mehr steckt nicht dahinter.

Für den jobbenden Schüler/Studenten ist das gut.
Klar, so wie man sich die Rosarote Brille eben zurecht legt ohne auf die Rechtmäßigkeiten und Konsequenzen zu achten gell :icon_party:

@FrankyBoy
FrankyBoy sagte :
...in was für einer Asi-Republik leben wir eigentlich?...
Das frag ich mich manchmal auch.

@DieFrettchen
Ohja, genauso schauts aus mit der Selbstständigkeit. Gewinner bei den Friendly Service ist der Kirchen-Lettermeier. die Schüler haben am Ende das Nachsehen.

jo mach mal was besseres. grad hier in dem thread schreiben sehr viele mit die eben keine ELOs sind sondern aufstocker (iiihh wasn das?) selbstständige, oder menschen in arbeit:cool: und erwerbsgeminderte (tjo, ausgemustert für kaputte knochen). aber bist ja noch schülerin; da ist die welt ja noch ein bissi rosarot.
Nicht zu Vergessen das hier auch noch die ELOs mit Nebenjobs, denen man genügend abzieht, den Saisonjobbern, den ewig Kurzzeit-Befristeten wegen der Strukturschwächeren Gegend und arbeitswilligen ELOs ohne aussichtsreichen Perspektiven hier auch mit schreiben. Und das jeden Alters :cool: - Geballte LEbenserfahrung von allen Seiten halt, aber da kommt unser sunnyjazz hofentlich noch hin.
 
E

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hallole ihr lieben,

so fsommer,
und was treiben jetzt zwei matschige birnen in unserem apfelforum?
oder wieso springen zwei makrelen ins haifischbecken?:icon_mrgreen: wozu wenn nicht für PR zwecke. hast es ja schon selbst bedauert nicht fürs schreiben bezahlt zu werden.

sorry shanky TMW,
stimmt die hab ich vergessen aufzuzählen, die ganzen mehr oder minder prekären hier in ZAFs, befristet oder in 400€ jobs sind.

liebe grüße von barbara
 

ShankyTMW

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Ach ist doch nicht Schlimm Barbara. Wir Hartzis sind halt wie Zwiebeln - wir bestehen aus vieln Schichten (um mal ein Shrek Zitat hervor zu holen :wink: )

LG
Klaus
 
E

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Nein, ich bin nicht Herr Lettenmeier und finde das Modell nach wie vor nicht verwerflich. Es macht nur keinen Sinn, Äpfel mit Birnen zu verleichen, und das wird hier getan. Es geht hier nicht um eine Vollzeit Arbeitsstelle, die tariflich vergütet werden muss. Es geht hier um "kleine Unternehmer", schüler/Studenten, die auf eigenes Risiko und auf eigene kappe, ihr taschengeld durch Nebenjob aufbessern. Die Fragen nach der KK etc sind so daneben, da das ja genau der Punkt ist: Studenten/Schüler sind entweder über die eltern oder selber als Student versichert. daher benötigen sie auch keine eigene KK. Dieser nebenjob ist auch nciht gedacht udn geeignet die RV aufzufüllen oder fürs Alter zu sparen. es geht um ein TASCHENELD, das clever verdient wird. Wegen der besonderen Situation der Schüler/Studenten fallen für diese keine beiträge zur KK und auch keine Steuern an.

Für den jobbenden Schüler/Studenten ist das gut.

Ich habe leider auch nicht den ganzen tag Zeit, meine Meinung im Forum kund zu tun.

Ausserdem gibt es hier verschieden Ansichten, die sich nicht und niemals decken werden. Da jeder ein Recht auf freie Meinungsäusserung hat, ist das doch auch ok so.

Zum Einpackservice generell: ich würde das gerne annehmen, hier gibt es das aber nicht.
Die Aussage, das die Schüler und Studenten "bei den Eltern mitversichert sind" ist unterste Schublade.

a.) ist nicht sicher, das die Krankenkassen die Behandlungskosten bei Arbeitsunfällen übernehmen.

b.) bei einem "Stundenlohn" von ca. 7€ und 5 Arbeitsstunden/Tag mal ca. 5 Tage, würde das ein "Taschengeld" für diese Schüler von über 700€ im Monat bedeuten. Sozialversicherungspflicht gilt aber ab 401€. Was das FA bestimmt interessieren würde.

c.) Würde sich das wirklich "lohnen" würden die Geschäfte sowas selbst machen, sie haben aber diese "Verträge" schon gekündigt bzw. sind noch "am überlegen".

Die Aussage dieses "Betreibers" und wie man mit den Schülern umspringt (wer nicht antanzt, wird nicht mehr eingesetzt usw.) und erst recht "das man davon sogar sehr gut leben kann", zeigt doch nur die Gier dieses "Theologen". Fette Kohle machen und das Risiko den Anderen überlassen, denn auch wenn die "Selbstständigen" weniger oder garnichts verdienen, bekommt er seine "Gebühren" von den Supermärkten.

Sowas geht eben nur mit reichlich Unerfahrenen.
 

silver

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Also sorry, ich kann den Schmarrn von fsommer nicht mehr hören !

Zitat: "Es geht hier um "kleine Unternehmer" ... "

NEIN !!!

Der Unternehmer ist der Inhaber (vergleiche Eigentümer) eines Unternehmens
beziehungsweise eines Betriebes, den er selbständig und eigenverantwortlich führt.
In Gesetzen wird der Begriff „Unternehmer“ als Bezeichnung für das Unternehmen (z. B. eine GmbH)
und für Personen in ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit (z. B. Architekt) verwendet.

Unternehmer ? Wikipedia

Um was es sich bei diesen Tätigkeiten der Kiddies handelt, muß ich nicht nochmal aufzählen.
Das haben Andere schon detailliert gemacht.
Merke: Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
 

fsommer

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Also sorry, ich kann den Schmarrn von fsommer nicht mehr hören !

Zitat: "Es geht hier um "kleine Unternehmer" ... "

NEIN !!!

Der Unternehmer ist der Inhaber (vergleiche Eigentümer) eines Unternehmens
beziehungsweise eines Betriebes, den er selbständig und eigenverantwortlich führt.
In Gesetzen wird der Begriff „Unternehmer“ als Bezeichnung für das Unternehmen (z. B. eine GmbH)
und für Personen in ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit (z. B. Architekt) verwendet.

Unternehmer ? Wikipedia

Um was es sich bei diesen Tätigkeiten der Kiddies handelt, muß ich nicht nochmal aufzählen.
Das haben Andere schon detailliert gemacht.
Merke: Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Schonmal von gewerbetreibenden gehört??? Kleinunternehmern gem §19 UStG? Was ist mit gewerbetreibenden wie z.B. selbständigen Büro-/Schreibkräften? Alle, die eben auf Rechnung arbeiten. Sie zahlen nach Überschreiten des Freibetrages Einkommensteuer. Euch ärgert doch nur, dass die schüler aufgrund ihres Freibetrages keine Einkommensteuer zahlen und Trinkgelder in einem gewissen rahmen eh steuerfrei sind.

Warum der Hinweis der Krankenversicherung unterste schublade sein soll, verstehe ich nicht. Das ist eine Tatsache. Schüler/Studenten ohne abgeschlossenen Berufsausbildung sind familienversichert. Punkt.
 

fsommer

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Die Aussage, das die Schüler und Studenten "bei den Eltern mitversichert sind" ist unterste Schublade.

a.) ist nicht sicher, das die Krankenkassen die Behandlungskosten bei Arbeitsunfällen übernehmen.

b.) bei einem "Stundenlohn" von ca. 7€ und 5 Arbeitsstunden/Tag mal ca. 5 Tage, würde das ein "Taschengeld" für diese Schüler von über 700€ im Monat bedeuten. Sozialversicherungspflicht gilt aber ab 401€. Was das FA bestimmt interessieren würde.

welcher Schüler kann zeitlich 5 tage 5 Stunden arbeiten gehen?????????
Und Einnahmen aus gewerbebetrieb sind nicht sozialversicherungspflichtig.
Da haben wir wieder die Äpfel und die Birnen.


c.) Würde sich das wirklich "lohnen" würden die Geschäfte sowas selbst machen, sie haben aber diese "Verträge" schon gekündigt bzw. sind noch "am überlegen".

Die Aussage dieses "Betreibers" und wie man mit den Schülern umspringt (wer nicht antanzt, wird nicht mehr eingesetzt usw.) und erst recht "das man davon sogar sehr gut leben kann", zeigt doch nur die Gier dieses "Theologen". Fette Kohle machen und das Risiko den Anderen überlassen, denn auch wenn die "Selbstständigen" weniger oder garnichts verdienen, bekommt er seine "Gebühren" von den Supermärkten.

Sowas geht eben nur mit reichlich Unerfahrenen.
Ergänzungen zu b)
 

Falke

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@ fsommer

Hast Du schon Dein Parteibuch bei der FDP beantragt?
Die freuen sich sehr, so inovative Leute in ihren Reihen zu haben.

Gruss
Falke
 

fsommer

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@falke

Ich denke, alle Parteien freuen sich über innovative Leute, oder?

Bin und bleibe aber parteilos, nicht meinungslos.
 

Falke

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@ fsommer

Bin gerade am überlegen, was Dich hierher getrieben hat:
verschiedene Möglichkeiten:

Du bist ein Fake
Du bist zu alt, den Zusammenhang zu begreifen
Du bist zu jung, den Zusammenhalt zu begreifen
Du möchtest hier gern provozieren
Du möchtest Dich gern profilieren
Du möchtest ...

Egal, was zutrifft, Deine Meinung ist falsch und zwar aus dem Grund, so ein Angebot für Schüler und Studenten ist menschenverachtent. Ich hoffe nur, dass Du nicht mal im Leben, Mitglied bei ALG II oder Grusi wirst. Denke darüber mal nach, Du bist schneller im Club, als Du denken kannst ....


Gruss
Falke
 

fsommer

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ob es menschenverachtend ist, sollen doch die für sich beantworten, die den job machen. Welche Instanz bist Du, dass Du das Urteil fällen kannst?

jeder darf doch tun und lassen was er will, solange es legal ist. Es gibt Z.B. Begleitservices, bei dem sich Damen anbieten, gemeinsame Freizeit und was auch immer für Sachen anzubieten. ist das menschenverachtend? Es soll Frauen geben, die das freiwillig und auf eigene Rechnung tun. Sollen die Damen aus dem beispiel doch selber entscheiden, ob das menschenverachtend ist. Urteilst Du über sie auch?

Wenn ich Dich provoziere, dann tut es mir leid. Das ist nicht meine Absicht. Du fühlst Dich eventuell provoziert, aber dafür kann ich nichts.
 

Falke

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ob es menschenverachtend ist, sollen doch die für sich beantworten, die den job machen. Diese machen den Job doch nur aus ihrer Not heraus, ein paar Euronen in der Tasche zu haben

Welche Instanz bist Du, dass Du das Urteil fällen kannst? Ich bin keine Instanz und fälle keine Urteile

jeder darf doch tun und lassen was er will, solange es legal ist. So ist es, da stimme ich Dir zu

Es gibt Z.B. Begleitservices, bei dem sich Damen anbieten, gemeinsame Freizeit und was auch immer für Sachen anzubieten. ist das menschenverachtend? Es soll Frauen geben, die das freiwillig und auf eigene Rechnung tun. Sollen die Damen aus dem beispiel doch selber entscheiden, ob das menschenverachtend ist. Urteilst Du über sie auch? Was hat dies mit 0 Euro Jobbern zu tun, Du hast einfach keine Argumente mehr, sonst würdest Du so etwas nicht anführen

Wenn ich Dich provoziere, dann tut es mir leid. Ich fühle mich nicht provoziert, aber bestimmt viele andere hier im Forum
Fazit:

Eine Konversation mit Dir lohnt sich nicht, lebe mit Deinen Vorstellungen und sei glücklich damit.

Gruss
Falke
 

fsommer

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es sind doch keine 0 Euro Jobber, die Schüler verdienen zwischen 7 und 12 Euro netto!!!!

ist das immer noch nicht angekommen?

Ausserdem machen die schüler das nicht aus einer Not heraus. Es gäbe viele ander Jobs wie babysitten, Zeitungen austragen, Hunde ausführen, Gartenarbeiten erledigen, nachhilfe anbieten und und und

Jetzt gibt es aber welche, die sich FREIWILLIG diesen Job aussuchen.

WO ist da die Not???
 
E

ExitUser

Gast
Ergänzungen zu b)

Es ist eine Scheinselbstständigkeit.

Das Risiko tragen die Kiddis, der "Vermittler" oder "Organisator" kassiert trotzdem ab.

Bei Arbeitsunfällen stehen die auch alleine da, wenn die Krankenkassen nicht zahlen wollen und die Sozialversicherungskassen werden gelinkt, weil sie dadurch Mindereinnahmen haben. Es gibt dafür auch keine Berufsgenossenschaft.

Dann soll man sich nicht wundern, das die KK-Beiträge steigen?

Außerdem bin ich strikt gegen die Einführung" amerikanischer Verhältnisse" in D und da werde ich bestimmt nicht alleine sein.
 

animas

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So viel ich mich erinnere, werden die Einpacker in den USA von den Firmen griekt bezahlt. Tips /Trinkgelder gibt es fast immer zusätzlich. Sie werden nicht nur in der Gastronomie als Lohnzusatz fest von den Arbeitgebern mit eingeplant.

Hier ist ein verhinderter Mann Gottes, der andere Menschen für sich arbeiten lassen will. Geistliche mögen die körperliche Arbeit eh nicht besonders.

Am besten kann man unerfahrenen Menschen allerlei Müll andrehen. Ob nun Telefonverträge oder "Klassejobs" es kommt immer auf die Übervorteilung zu Gunsten des Kapitalisten heraus.
Unternehmer führen ein unternehmen und Menschen, denen sie eine Existenz bieten. Zu beiderseitigen Vorteil.
Kapitalisten sind Räuber, die bestehende Regeln oder Gesetze geschickt umgehen können und nie genug beute machen können.

Den Supermärkten sollte man nahe legen, diese Leitung des Einpackens, sofern sie gewünscht wird von den Kunden, selber mit Schülern und Studenten als 400 Euro Aushilfsarbeit anzubieten.
Es muss nicht sein, dass bei jedem Arbeitsverhältnis immer wieder Mitesser, wie ZAF oder dieser Theologe und andere Vermittler am Tisch sitzen.
:icon_pause:
 

ShankyTMW

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Na, gehen da jemanden die Argumente endgültig zur neige udn reagiert schon mit Verzweiflung und Wut?

es sind doch keine 0 Euro Jobber, die Schüler verdienen zwischen 7 und 12 Euro netto!!!!

ist das immer noch nicht angekommen?
Also doch ein fester Stunden-/Tages-/Wochen-/Monatslohn oder wie? Ich dachte die bekommen nur Trinkgelder???

Bei dir ist höchstens einiges nicht angekommen, mehr aber auch nicht.
 

Rounddancer

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So viel ich mich erinnere, werden die Einpacker in den USA von den Firmen griekt bezahlt. Tips /Trinkgelder gibt es fast immer zusätzlich. Sie werden nicht nur in der Gastronomie als Lohnzusatz fest von den Arbeitgebern mit eingeplant.
Deine Erinnerung trügt Dich nicht. Im Gegenteil:
In den USA gilt bundeseinheitlich:
Kommerzielle Firmen MÜSSEN allen Beschäftigten mindestens den im jeweiligen US-Staat gültigen gesetzlichen Mindestlohn (minimum-wage) bezahlen, es ist Gewerbetreibenden gesetzlich verboten, jemanden ohne solche Bezahlung zu beschäftigen.
 

Bambi_69

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Hi,

ich verstehe nicht, zuwas es da einen "Zwischenhändler" wie den Friendly Service braucht?
Wenn ich stolzer Besitzer/Leiter eines Supermarkts wäre und meiner Kundschaft nun unbedingt diesen Einpackservice anbieten wollen würde, dann würde ich einen Aushang "Schüler/Studenten für Packservice gesucht!" und ein paar Angaben zur "Entlohnung" der Tätigkeit machen. Kostet gerade mal ein bisschen Zeit und eine Kopie/Ausdruck/handgeschriebenes Blatt Papier. Jeder große Supermarkt hat ein Schwarzes Brett, an dem alle möglichen Aushänge angebracht sind. Jeder Discounter große Scheiben, an dem auch alles mögliche beworben wird inkl. firmeneigene Stellenangebote.
Und falls das nicht reichen sollte... ein paar Zettel kann man sicher auch ans schwarze Brett der nächstgelegenen Uni oder Schule anbringen. Also, für was braucht es einen Zwischenhändler???

Liebe Grüße
Bambi_69
 

fsommer

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@ Rounddancer

Da haben wir wieder die Äpfel un die Birnen: Die schüler sind nicht bei der vermittlungsagentur "beschäftigt".

@ ShankyTMW

ich bin weder verzweifelt noch wütend, die Argumente gehen mir auch nicht aus. Wir sollten bei den Schülern nicht von "Lohn" sprechen, sondern von Einkünften bzw. Einkommen. Die Einkünfte betragen im Schnitt 7-12 eur netto.
 

Rounddancer

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...doch, das sind sie. Und sie leisten im Supermarkt, so sind sie da auch beschäftigt. Zumal beides, der Vermittler und der Supermarkt, kommerzielle Unternehmen sind.
 

ShankyTMW

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@bambi69
Jep, und es gibt sogar Läden wo soetwas gemacht wird. Sei es am Aushang oder durch Mundpropaganda. Vieleicht nciht immer Einpackservice, aber als Aushilfe/Helfer. Und es sind auffälligerweise immer die kleinen Läden.

@ Rounddancer

Da haben wir wieder die Äpfel un die Birnen: Die schüler sind nicht bei der vermittlungsagentur "beschäftigt".
Aha, aber verdienen tut man ganz gut mit Vermittelten, die nicht bezahlt werden für Ihre Arbeit. Genau das macht man Augenscheinlich aber in den Staaten wohl nicht (Was da in der Richtung über dem grißen Teich stattfindet weiß ich nicht so umfassend Bescheid. Aber wenn dem so ist, würde Dieser Service aus D. den Staaten in Sachen willigen Billigarbeitern ja sogar noch einen Schritt vorraus haben :eek: D-Land, wahin entwickelst Du dich nur. Das ist traurig)

@ ShankyTMW

ich bin weder verzweifelt noch wütend, die Argumente gehen mir auch nicht aus. Wir sollten bei den Schülern nicht von "Lohn" sprechen, sondern von Einkünften bzw. Einkommen. Die Einkünfte betragen im Schnitt 7-12 eur netto.
Ich glaub doch das Dir die Argumente ausgehen und du einfach nur noch wahllos mit Begriffen um dich wirfst und hoffst das wir das nicht merken ds du das alles in leere Worthülsen verpackt hälst.

Einkommen und Einkünfte sind imemr die Werte, die als fest geplante Einnahmen in Form von Gewinnen, Lohn, Miete und ähnliches gesehen werden. Trinkgelder fallen hier aber nicht darunter.

Ein Schelm wer jetzt böses über Dich denkt :icon_mued:
 

animas

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@silver hat Recht.
und ich sage: 24 Monate Hartz IV inklusive Sanktionen für Forentrolle.

:icon_pause:
 
E

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Gast
hallole ihr lieben,

darin sind wir uns ja wohl einig das es sich bei dem system vo "friendly sevice" um abzocke handelt.

es geht aber auch anders. nicht nur kleine läden beschäftigen ganz regulär einpackhilfen auf 400€ basis. es gibt auch eine kette da sind packer fest im konzept mit drin und fest angestellt. bei den CAP märkten. dort wird regelmäßig jeder arbeitsdienst aufgeteilt zwischen den angestellten, sei es lager, auszeichnen, auffüllen oder eben einpacken, nur die kasse ist vom turnus ausgenommen, und die ausfahrer, bzw. der telefonservice. ich kaufe regelmäßig selbst in einem größeren ein, dort erwartet auch niemand ein trinkgeld von mir oder von meinem mann. der service geht auch noch bis zum wagen, d.h. der einpacker bringt meine waren auch noch ins parkhaus und hilft ev. sogar mit den rollstuhl wiedereinladen. CAP märkte beschäftigen großteils behinderte und werben eben auch mit ihrem hauseigenen service für behinderte und alte. genauso bekommen wir auch per telefon waren nach hause geliefert auf wunsch. dasselbe bei apotheken, da erwartet ja auch niemand ein trinkgeld für die gebrachte medizin. weil es sich schlicht und einfach um angestellte der märkte oder apotheken handelt. wenn ich was gebe, ja die freuen sich, aber ich kann mir sicher sein, sie haben auch ein entsprechendes gehalt, ob es sich davon leben lässt sei mal dahingestellt, aber es ist arbeitsrechtlich korrekt ohne den arbeitnehmer zu übervorteilen, was ja "friendly service" offensichtlich tut.

wenn fsommer hier auch noch neid unterstellen möcht, frag ich mich auf was? die Begleitservice spezieller damen wurd ja auch schon von ihm angesprochen (ja der p. Hartz hat doch auch auf die damen gestanden), da weiß man doch wo das lüftchen herweht. grauzone aus dem halbseridenen gewerbe.
heut wird alles prostituiert, auch reguläre arbeit.

liebe grüße von barbara
 

fsommer

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Zitat von ShankyTMW:
Einkommen und Einkünfte sind imemr die Werte, die als fest geplante Einnahmen in Form von Gewinnen, Lohn, Miete und ähnliches gesehen werden. Trinkgelder fallen hier aber nicht darunter. (Zitat Ende)

Ach so: Planwirtschaft. Das hatten wir schon mal und hat auch nicht geklappt.
gewinne von Selbständigen sind in der Regel NICHT fest planbar.

Wenn Mieten ausfallen, sind auch diese einnahmen nicht fest planbar...

ich wünsche allen Kommunisten und Sozialträumern eine schöne Adventszeit
 

Rafael

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Guten Abend,
ein Link des Forums Online-Impuls führte mich zu diesem Thread, den ich interessiert aber auch kopfschüttelnd verfolge.
Ich frage mich, was die Mehrheit der Schreiber hier mit ihren Beiträgen demonstrieren möchte. Ihre eigene Unzulänglichkeit?
Zugegeben, mich hatte die Überschrift des Artikels auch zunächst irritiert. Bei weiterem Durchlesen konnte man aber sehr schnell feststellen, dass dieser falsch recherchiert in den Raum geworfen wurde. Es wird eindeutig Stellung gegen Friendly Service bezogen. Dies erkennt man einzig daran, dass die 3-5 Euro für den Vermittler erwähnt werden beim Trinkgeld allerdings immer nur von „Trinkgeld“ gesprochen wird. Die Höhe von-bis Euro wurde, meiner Meinung nach, bewusst nicht erwähnt um Spekulationen freien Raum zu bieten. Was gibt es Schöneres für einen Autor, als dass vielfältig über seinen Artikel diskutiert wird? Dies hat er mit der Gegenüberstellung: Fester Stundenlohn für den Vermittler – ein „paar Pennys“ für die „ausgebeuteten“ Schüler/Studenten, sehr gut erreicht. Denn gerade das bleibt bei den meisten Leuten hängen, so auch bei den meisten Forumsteilnehmern hier.
„Jede Arbeitsleistung sollte ihre angemessene Entlohnung erfahren.“ Das ist auch meine Meinung. Finden Sie einen Stundenlohn von durchschnittlich 10 Euro für das Einpacken als nicht angemessen?
„Ich würd gern bei Euch Einkaufshilfe machen und ich koste Euch auch nichts“. Was haben die Marktleiter gesagt bei denen Sie sich vorstellten?

„Eigenes Personal einsparen, denn da müsste ja bei Andrang an der Kasse, noch eine weitere geöffnet werden.“ In Deutschland entspricht es bisher nicht der Regel, Einpackhilfen einzustellen. Somit wird auch kein eigenes Personal eingespart. Auf der anderen Seite können aber gute Erfahrungen dazu beitragen, zukünftig solche Jobs regulär anzubieten. Es ist verständlich, dass ein Unternehmer erst einmal sehen möchte wie etwas angenommen wird und sich rechnet, bevor er selbst sozialpflichtige Arbeitsplätze oder Minijobs schafft. Gerade in der heutigen Zeit. Bei mir ist die Schlange immer vor der Kasse und nicht dahinter. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

„Diese ganzen Zwischenhändlerlumpen bedienen sich überall am Lohn oder Vermögen der Menschen oder der Gesellschaft, ohne selbst einen vernünftigen Mehrwert zu schaffen“ Diese, wie Sie es nennen „Zwischenhändlerlumpen“ haben zum großen Teil durchaus ihre Berechtigung, von Ausnahmen einmal abgesehen. Stellen Sie sich einmal vor die Post AG hätte keine Logistik und Sie warten auf Ihren monatlichen Scheck von der Agentur für Arbeit. Denken Sie den bekommen Sie pünktlich, wenn die Postboten ihre Einsätze selbst planen müssten?
Wenn alles so einfach ist wie hier geschrieben wird, man nur in den Markt gehen und sich anbieten muss, ist die Frage berechtigt warum machen Sie das dann nicht?

„Verdienst du mehr oder weniger wenn der Vermittler wegfällt?“ Das ist keine Mathematik, das ist Logik. Zum einen brauchen die Schüler/Studenten den Vermittler nicht von ihrem Trinkgeld zu bezahlen. Also falsche Frage. Zum anderen liegt es auf der Hand, dass sie mit Vermittler deutlich mehr verdienen. Der Markt selbst würde ihnen ebenfalls nur die 3-5 Euro geben, wenn überhaupt, also liegen sie mit dem Verdienst aus Trinkgeld oder nennen wir es einfach einmal „Provision“ mehr als 100% über den Einnahmen. Auch bei einem Minijob würden die Schüler entweder weniger verdienen oder für das gleiche Geld mehr Stunden arbeiten müssen.
Zu den hier angesprochenen „Cap-Märkten“. Diese Märkte sind Franchise-Unternehmen und haben mit den hier im Forum verrufenen EDEKA-Märkten einen Liefervertrag. Zudem werden Cap-Märkte über die Integrationsämter, die Agentur für Arbeit und Aktion Mensch finanziell gefördert. Betrieben werden diese Märkte unter anderem von den Werkstätten für Behinderte. Über diese Werkstätten gibt es in der Tat zahlreiche Negativberichte bezüglich Ausbeutung der Behinderten. Ich wage daher zu bezweifeln, dass diese angemessen bezahlt werden und eine sozialpflichtige Stelle besetzen.
Zur Versicherung sei gesagt, dass es eine Berufsgenossenschaft und eine Haftpflichtversicherung gibt.
Die hier teilweise deutlichen Unterstellungen sind auch schon hart an der Grenze. Ich habe im Impulse-Forum gelesen, wie fsommer verzweifelt ihre Arbeitskollegen bat sich in diese Diskussion einzubringen, da ihre durchaus guten Argumente hier aus unerklärlichen Gründen nicht ankamen.
Sehr schön fand ich die Berichte der Friendly Service Mitarbeiter die uns zeigten, dass sie einen gesunden Egoismus haben und eine besser dotierte Arbeit annehmen als sich mit einem Minijob abspeisen zu lassen. Ist das nicht auch die Forderung der Erwerbslosen: „Anständiges Geld für anständige Arbeit“?
Es ist richtig, dass das Unternehmen Budnikowsky den Test aus Angst vor Imageverlust abgebrochen hat. Diesbezüglich habe ich der Geschäftsführung heute eine Email geschickt und bin auf eine Antwort gespannt.
Ich würde mir wünschen, dass die Teilnehmer hier statt zu spekulieren und zu urteilen mehr nachfragen würden. Ein „Miteinander“ kann für Sie alle nur von Vorteil sein.
Übrigens kenne ich Friendly Service auch erst seit dem besagten Artikel.
 
E

ExitUser

Gast
Zur Versicherung sei gesagt, dass es eine Berufsgenossenschaft und eine Haftpflichtversicherung gibt.
toll das es sowas gibt, aber sind die auch ordnungsgemäß angemeldet?

Das würde ja den Gewinn des "Vermittlers" schmälern.
 

druide65

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Es ist verständlich, dass ein Unternehmer erst einmal sehen möchte wie etwas angenommen wird und sich rechnet, bevor er selbst sozialpflichtige Arbeitsplätze oder Minijobs schafft
Das rechtfertigt dann solche "Arbeitsplätze"?
Das wäre ein Rückschritt in die Vergangenheit.
Stelle dir mal vor dein Arbeitgeber(Sofern du Arbeit hast) hätte zu dir am Anfang gesagt"Jetzt arbeitest du erst mal für ein Trinkgeld und wenn sich das rechnet mit dir dann stelle ich dich ein"
Fändeste das gut?Glaube nicht.


Zum einen brauchen die Schüler/Studenten den Vermittler nicht von ihrem Trinkgeld zu bezahlen. Also falsche Frage. Zum anderen liegt es auf der Hand, dass sie mit Vermittler deutlich mehr verdienen.
Damit hast du dich selber widersprochen.Siehe mein erstes Zitat von dir.
Nochmal zu Mathematik:Wenn von 1€ drei Leute etwas verdienen wollen ,hat man weniger als wenn man die ganze Münze bekommt.


Stellen Sie sich einmal vor die Post AG hätte keine Logistik und Sie warten auf Ihren monatlichen Scheck von der Agentur für Arbeit. Denken Sie den bekommen Sie pünktlich, wenn die Postboten ihre Einsätze selbst planen müssten?
Die Post ist ein Dienstleister der eine öffentliche Grundversorgung abdeckt.
Schlechter Vergleich.

Zur Versicherung sei gesagt, dass es eine Berufsgenossenschaft
Welche?Die BG greift im übrigen da nicht.

„Anständiges Geld für anständige Arbeit“?
Bettlen trifft es ja ehr.Genauso kann ich mich der Büchse in der Fußgängerzone hinsetzen.

Es ist richtig, dass das Unternehmen Budnikowsky den Test aus Angst vor Imageverlust abgebrochen hat.
Oder vielleicht weil das was Friendly Service macht hart an der Rechtlichen Grenze ist?

Scheinselbständigkeit durch Dienstvertrag.
Obwohl hier noch nicht mal von Scheinselbständigkeit geredet werden kann da ja die Einpackhilfen noch Zwei Leute über sich haben die eindeutig Weisungsbefugt sind.
Die auch "durchgefüttert" werden müssen.
 

ShankyTMW

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Zitat von ShankyTMW:
Einkommen und Einkünfte sind imemr die Werte, die als fest geplante Einnahmen in Form von Gewinnen, Lohn, Miete und ähnliches gesehen werden. Trinkgelder fallen hier aber nicht darunter. (Zitat Ende)

Ach so: Planwirtschaft. Das hatten wir schon mal und hat auch nicht geklappt.
Es ist immer wieder schön zu beobachten wie trollig manche Leute wirken wenn ihnen die Argumente ausgehen und dann Definitionene und Begriffe nach Belieben herum gedreht werden. Marktwirtschaft, Gewerbe und Finanzen jetzt zur Planwirtschaft hindrehen zu wollen wird jedenfalls nciht als Argumentation reichen.

gewinne von Selbständigen sind in der Regel NICHT fest planbar.
Tja, da wir uns aber nciht über Selbstständige in dem Sinne Unterhalten ist dieser Vergleich recht merkwürdig. Und dennoch lassen sich Selbstständige Ihre Leistungen und Aufwand bezahlen. Dies muß geplant sein, sonst würde es keinen Sinn machen. die Masse an Kunden macht dann die Endabrechnung aus. Aber Vergütung in dem Sinne haben Schüler halt nicht.

Wenn Mieten ausfallen, sind auch diese einnahmen nicht fest planbar...
Ausnahmesitioation, denn normalerweise zahlen Mieter ihre Mieten die verlangt werden und werden deshalb auch vom Vermieter einkalkuliert. Und das müssen sie auch wegen der Steuern. Also was soll uns dieser Vergleich nun sagen?

Und Willkommen im Haifischbecken der Erfahrenen Realisten Rafael.

Zugegeben, mich hatte die Überschrift des Artikels auch zunächst irritiert. Bei weiterem Durchlesen konnte man aber sehr schnell feststellen, dass dieser falsch recherchiert in den Raum geworfen wurde. Es wird eindeutig Stellung gegen Friendly Service bezogen. Dies erkennt man einzig daran, dass die 3-5 Euro für den Vermittler erwähnt werden beim Trinkgeld allerdings immer nur von „Trinkgeld“ gesprochen wird.
Trinkgelddefinition aus dem Wiki
§ 107 Abs. 3 der Gewerbeordnung in der Fassung vom 7. Juli 2005 zum Trinkgeld: „Trinkgeld ist ein Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtung dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt.“

Das sollte wohl reichen als Erklärung. Denn Freindly Service zahlt eigentlich keine Vergütung, deshalb ist diese Ansicht...

Die Höhe von-bis Euro wurde, meiner Meinung nach, bewusst nicht erwähnt um Spekulationen freien Raum zu bieten.
...vollkommener Nonsens. Schließlich zahlt Friendly Service nichts, aber die Hilfen werden unter einem strengem Reglemant wie Angestellte behandelt. Interessant dazu find ich übrigens das hier:

Quelle Dejure - Gewerbeordnung § 107
Berechnung und Zahlung des Arbeitsentgelts
(1) Das Arbeitsentgelt ist in Euro zu berechnen und auszuzahlen.
(2) Arbeitgeber und Arbeitnehmer können Sachbezüge als Teil des Arbeitsentgelts vereinbaren, wenn dies dem Interesse des Arbeitnehmers oder der Eigenart des Arbeitsverhältnisses entspricht. Der Arbeitgeber darf dem Arbeitnehmer keine Waren auf Kredit überlassen. Er darf ihm nach Vereinbarung Waren in Anrechnung auf das Arbeitsentgelt überlassen, wenn die Anrechnung zu den durchschnittlichen Selbstkosten erfolgt. Die geleisteten Gegenstände müssen mittlerer Art und Güte sein, soweit nicht ausdrücklich eine andere Vereinbarung getroffen worden ist. Der Wert der vereinbarten Sachbezüge oder die Anrechnung der überlassenen Waren auf das Arbeitsentgelt darf die Höhe des pfändbaren Teils des Arbeitsentgelts nicht übersteigen.
(3) Die Zahlung eines regelmäßigen Arbeitsentgelts kann nicht für die Fälle ausgeschlossen werden, in denen der Arbeitnehmer für seine Tätigkeit von Dritten ein Trinkgeld erhält. Trinkgeld ist ein Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtung dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt.


Und nun frage ich mich ob man da nicht auch das Gewerbeamt von in Kenntnis gesetzt hat, das hier Schüler fest angestellt in einer ZAF ähnlichen struktur vermittelt werden, als Scheinselbstständige mit Vertrag nur unter Bezahlung des Trinkgeldes der Bedienten Kunden das eigentlich zusätzlich sein sollte.

Und schon haben wir neben den KK und FA Problemen nun auch das Gewerbeaufsichtsamt das hier Unstimmigkeiten sehen dürfte.

„Jede Arbeitsleistung sollte ihre angemessene Entlohnung erfahren.“ Das ist auch meine Meinung.
Schön, in dem Punkt sind wir uns alle einig.

Finden Sie einen Stundenlohn von durchschnittlich 10 Euro für das Einpacken als nicht angemessen?
Nur von welchem Stundenlohn reden wir hier? Trinkgeld läßt sich nicht als Stundenlohn bemessen.

In Deutschland entspricht es bisher nicht der Regel, Einpackhilfen einzustellen. ... Auf der anderen Seite können aber gute Erfahrungen dazu beitragen, zukünftig solche Jobs regulär anzubieten.
Ob und wer den Service gut findet, ihn braucht udn auch nutzt ist eien andere Frage. Und ich denke niemand hat etwas dagegen wenn die Märkte und Läden jemanden dafür einstellen. Allerdings nicht in der Art Praxis wie es derzeit bei Friendly Service geschieht. In diesen feinen Unterschied sind sich leider auch alle Kritiker einig, so auch hier.

Wenn alles so einfach ist wie hier geschrieben wird, man nur in den Markt gehen und sich anbieten muss, ist die Frage berechtigt warum machen Sie das dann nicht?
Habe ich in meiner Kindheit, habe ich auch gesehen in der aktuellen Zeit bei anderen Kiddies. Es geht. Aber niemand hat gesagt das es einfach ist. Es gibt auch Ablehnung - doch auch das ist bei Friendly Service möglich und man bekommt neben einer kleinen Entlohnung noch das Trinkgeld der Kunden plus das des Marktführers wenns gut läuft. Was bietet Friendly Service?

„Verdienst du mehr oder weniger wenn der Vermittler wegfällt?“ Das ist keine Mathematik, das ist Logik. Zum einen brauchen die Schüler/Studenten den Vermittler nicht von ihrem Trinkgeld zu bezahlen. Also falsche Frage.
Darum ging es nirgends - das ist verfälschte Argumentation

Zum anderen liegt es auf der Hand, dass sie mit Vermittler deutlich mehr verdienen. Der Markt selbst würde ihnen ebenfalls nur die 3-5 Euro geben, wenn überhaupt, also liegen sie mit dem Verdienst aus Trinkgeld oder nennen wir es einfach einmal „Provision“ mehr als 100% über den Einnahmen. Auch bei einem Minijob würden die Schüler entweder weniger verdienen oder für das gleiche Geld mehr Stunden arbeiten müssen.
Milchmädhenrechnung und verdrehte Tatsachen. Das Fixum des Stundenlohns, bzw. des festgelegten Entgeldes bei 400 EUR Job hätten die Schüler Studenten garantiert, das Trinkgeld der Kunden jederzeit obenauf noch extra. DAS sollte man den Schülern und Studenten NICHT verschweigen oder mit Fadenscheinigen Argumenten verschleiern.

Ich würde mir wünschen, dass die Teilnehmer hier statt zu spekulieren und zu urteilen mehr nachfragen würden. Ein „Miteinander“ kann für Sie alle nur von Vorteil sein.
Oh, das tun wir doch auch. Wir haben ein Miteinander und wir fragen, Argumentieren udn stellen auch in Frage wenn wir achhaken. Das macht den Sinn einer Diskussion überhaupt aus.
 

animas

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Fester Stundenlohn für den Vermittler – ein „paar Pennys“ für die „ausgebeuteten“ Schüler/Studenten, sehr gut erreicht. Denn gerade das bleibt bei den meisten Leuten hängen, so auch bei den meisten Forumsteilnehmern hier.
Diese Art von Vermittler sind Mitesser ( um nicht das andere Wort benutzen zu müssen). Ähnlich den Maklern, die ohne echte Leistung teuer Wohnungen vermitteln. Es ging lange ohne diese Leistungserschleicher.

Zur Logistig der Post.
Die Arbeitsplanung ist ein fester Bestandteil eines Unternehmens.
Was für eine dumme Argumentation, diese mit der Tätigkeit eines arbeitsscheuen Kapitalisten zu vergleichen. Dieser Theologe kennt den Satz: "
Sehet die Vögel des Himmels an! Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch
Nun was macht der "Vogel" ? Er wird nicht vom himmlischen Vater genährt, sondern von der Leistung der Kinder.
Widerlich!

Alle weitere Argumente sind ähnlich schief. Der Verfasser ist sich dessen bewusst, denn er hat nur eine zielgerichtete Absicht, den Handel mit Leistungen anderer Menschen als etwas ganz normales darzustellen.
Auch dieser Person im Namen des Volkes, 24 Monate Hartz IV unter erschwerten Bedingungen.
 

spanky ham

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Ich habe mir den gesamten thread mal von vorn bis hinten durchgelesen und bin sehr erstaunt, wie sich die erfahrenen Benutzer an drei Vögeln abarbeiten, die hier ihre faulen Eier legen. oder ist es vielleicht nur EIN Vogel? "sunnyjazz" ist derart offensichtlich ein fake, daß er oder sie sich auch direkt "fake" nennen könnte. Zitat : "Zum ersten ich bin die die ich beschrieben habe und ganz ehrlich wenn ich Herr Lettenmeier wäre so würde ich wohl sehr kreativ sein, wenn ich mir alles ausgedacht hätte. Außerdem warum hätte ich hier vorher schreiben sollen. Die Themen die hier sonst besprochen werden glaube ich sind nicht welche zu denen ich mich äußern könnte, denn dies ist Forum für Erwerbslose, ich aber bin Schülerin, also warum sollte ich vorher auf diesen Forum aufmerksam geworden sein und ich habe auch noch andere Dinge zu tun, als vor dem Computer zu sitzen und zu schauen wie es hier weiter geht." So schreibt keine Schülerin, sondern jemand, der oder die einen auf Schülerin macht. Eine Schülerin, die sich "sunnyjazz" nennt? Bull. So einen User-namen denkt sich jemand aus, der glaubt, daß eine Schülerin sich so nennen würde.
"sunnyjazz" - registriert seit 1.12.09, 9 Beiträge, 1 Thema
"fsommer" - registriert seit 30.11.09, 28 Beiträge, 1 Thema
"Rafael" - registriert seit 3.12.09, bisher 1 Beitrag.
Meine Vermutung : 3 virtuelle Existenzen, 1 reale Person - die, von wem und wozu auch immer , dafür bezahlt wird, dieses und andere Foren zu infiltrieren. Warum ihr versucht, dagegen anzuargumentieren, ist mir schleierhaft. Diese Person/en wird/werden gebetsmühlenartig ihre Argumente wiederholen. Da hilft nur - ignorieren.
 
E

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Ich habe mir den gesamten thread mal von vorn bis hinten durchgelesen und bin sehr erstaunt, wie sich die erfahrenen Benutzer an drei Vögeln abarbeiten, die hier ihre faulen Eier legen. oder ist es vielleicht nur EIN Vogel? "sunnyjazz" ist derart offensichtlich ein fake, daß er oder sie sich auch direkt "fake" nennen könnte. Zitat : "Zum ersten ich bin die die ich beschrieben habe und ganz ehrlich wenn ich Herr Lettenmeier wäre so würde ich wohl sehr kreativ sein, wenn ich mir alles ausgedacht hätte. Außerdem warum hätte ich hier vorher schreiben sollen. Die Themen die hier sonst besprochen werden glaube ich sind nicht welche zu denen ich mich äußern könnte, denn dies ist Forum für Erwerbslose, ich aber bin Schülerin, also warum sollte ich vorher auf diesen Forum aufmerksam geworden sein und ich habe auch noch andere Dinge zu tun, als vor dem Computer zu sitzen und zu schauen wie es hier weiter geht." So schreibt keine Schülerin, sondern jemand, der oder die einen auf Schülerin macht. Eine Schülerin, die sich "sunnyjazz" nennt? Bull. So einen User-namen denkt sich jemand aus, der glaubt, daß eine Schülerin sich so nennen würde.
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"Rafael" - registriert seit 3.12.09, bisher 1 Beitrag.
Meine Vermutung : 3 virtuelle Existenzen, 1 reale Person - die, von wem und wozu auch immer , dafür bezahlt wird, dieses und andere Foren zu infiltrieren. Warum ihr versucht, dagegen anzuargumentieren, ist mir schleierhaft. Diese Person/en wird/werden gebetsmühlenartig ihre Argumente wiederholen. Da hilft nur - ignorieren.
Weil es auch andere lesen und dabei erkennen könnten, was für eine "Abzocke" dort betrieben wird?
 

spanky ham

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Weil es auch andere lesen und dabei erkennen könnten, was für eine "Abzocke" dort betrieben wird?
Gut, das ist ein Argument, aber wer das erkennen will oder in der Lage dazu ist, das zu erkennen, der hat es schon nach den ersten 40 Beiträgen geschnallt, bevor der oder die Jubelperser dazugestossen ist/sind.
 

nightangel

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Zum anderen liegt es auf der Hand, dass sie mit Vermittler deutlich mehr verdienen. Der Markt selbst würde ihnen ebenfalls nur die 3-5 Euro geben, wenn überhaupt, also liegen sie mit dem Verdienst aus Trinkgeld oder nennen wir es einfach einmal „Provision“ mehr als 100% über den Einnahmen. Auch bei einem Minijob würden die Schüler entweder weniger verdienen oder für das gleiche Geld mehr Stunden arbeiten müssen.
Die Rechnung geht aber so nicht auf.

Mal ein Bsp.
Nur Trinkgeld = 7-9€ (einfach mal als Bsp. ran gezogen)

macht also 7-9€ Verdienst die Std.

Vom AG 3-5€ (die sonst der Vermittler kriegt)
+ Trinkgeld 7-9€

macht 10-14€ Verdienst die Std.

Das Trinkgeld ist eine freiwillige Leistung für den Service und keiner kann den Kunden verbieten den Schülern weiterhin Trinkgeld zu geben auch wenn sie pro Std. vom AG bezahlt werden.
 
E

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Gut, das ist ein Argument, aber wer das erkennen will oder in der Lage dazu ist, das zu erkennen, der hat es schon nach den ersten 40 Beiträgen geschnallt, bevor der oder die Jubelperser dazugestossen ist/sind.

Da kennst Du aber einige "Jubelperser" schlecht, die sehen dann ein "nicht mehr Gegenargumente bringen" als "Sieg".

Es war allerdings auch reichlich dämlich, sich ausgerechnet ein Erwerbslosenforum mit überwiegend älteren (und erfahrerenen) Elos auszusuchen und hier "Werbung" machen zu wollen. :icon_twisted:
 

Woodruff

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Überall Verlierer
Debatte um "Null-Euro-Jobber"

Schüler packen an Supermarktkassen Einkaufstüten - und bekommen nichts als das Trinkgeld. Ausbeutung oder erfolgreiches Geschäftsmodell? Der Streit tobt.


Es war ein einziges Wort, das eine Welle der Empörung lostrat: "Null-Euro-Jobber". [...] Eine Welle der Entrüstung brach los - und sie traf Martin Lettenmeier.

Der Theologe wurde innerhalb eines Tages durch einen Artikel im Wirtschaftsmagazin Impulse zum abscheulichsten Kapitalisten am Horizont stilisiert - und steht nun kurz davor, seine berufliche Existenz zu verlieren.

[...]

Bei aller Betonung der Selbständigkeit: ihre Einnahmen müssen die jungen Einpackhilfen am Abend jedes Arbeitstages offenlegen. "Um sie vor sich selbst zu schützen", wie Lettenmeier sagt. Schließlich dürfe niemand so viel verdienen, dass er dadurch sozialversicherungspflichtig würde. In diesem Punkt sei das rechtliche Betriebsgeheimnis jedes Einzelnen "in gegenseitigem Einvernehmen" aufgehoben.

Offene Rangliste im Internet

Die Rangliste der Trinkgelder ist allen Mitarbeitern im Internet zugänglich. "Jugendliche wollen Wettbewerb", sagt Lettenmeier. Jeder sieht, wo er steht. Wer viel Trinkgeld bekommt, wird bei der Schichtvergabe für den kommenden Monat bevorzugt. Diejenigen, die schlechter abschneiden, werden zusätzlich bestraft, sie müssen die Schichten übernehmen, die übrig bleiben.

Ein Unding, wie Verdi-Vertreter Schultz findet: "Gleiche Arbeit muss mit gleichem Lohn bezahlt werden. Bei "Friendly Service" wird der Verdienst zur Glücksache."

[...]

Trotz aller Verteidigungstiraden der jugendlichen Einpacker - der Ruf von "Friendly Service" ist erst einmal ramponiert, die Supermärkte wurden infolge der medialen Aufmerksamkeit unsicher. Aufgrund des Artikels von Impulse kündigten die Hamburger Drogeriemarktkette Budnikowsky sowie zahlreiche Edeka-Filialen Lettenmeiers Dienste.

Einzig Edeka-Südbayern zaudert noch - die Supermarktkette will den Vertrag mit "Friendly Service" in der kommenden Woche prüfen. "Egal wie das ausgeht, 'Friendly Service' wird es in dieser Form wohl nicht mehr lange geben", sagt Lettenmeier. Die Schuld gibt er einem Wort: "Das Schlagwort Null-Euro-Jobber. Mich hat es erschlagen."
Vollständiger Artikel:
Debatte um ''Null-Euro-Jobber'' - Überall Verlierer - Job & Karriere - sueddeutsche.de und
Debatte um ''Null-Euro-Jobber'' - Knallhartes Leistungsprinzip - Job & Karriere - sueddeutsche.de


Jetzt sind es schon 7 bis 15 Euro pro Stunde. Wer ist in unserer Geiz-ist-Geil-Gesellschaft denn überhaupt bereit, Trinkgelder im Einzelhandel zu geben? :confused: Außerdem schrieben hier einige User, sie hätten gedacht, es hätte sich um 400-Euro-Jobber gehandelt. Woher sollen die Kunden also wissen, dass die Schüler ausschließlich für Trinkgelder arbeiten?

Lettenmeier geht es darum, Kohle zu machen. Wenn er seine berufliche Existenz gefährdet sieht, sollte er sich demnächst selber als selbstständiger Einpacker beim Edeka hinter die Kasse stellen.
 

Mario Nette

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Bei aller Betonung der Selbständigkeit: ihre Einnahmen müssen die jungen Einpackhilfen am Abend jedes Arbeitstages offenlegen. "Um sie vor sich selbst zu schützen", wie Lettenmeier sagt. Schließlich dürfe niemand so viel verdienen, dass er dadurch sozialversicherungspflichtig würde. In diesem Punkt sei das rechtliche Betriebsgeheimnis jedes Einzelnen "in gegenseitigem Einvernehmen" aufgehoben.

[...]

Jeder sieht, wo er steht. Wer viel Trinkgeld bekommt, wird bei der Schichtvergabe für den kommenden Monat bevorzugt. Diejenigen, die schlechter abschneiden, werden zusätzlich bestraft, sie müssen die Schichten übernehmen, die übrig bleiben.
Quelle: siehe Beitrag zuvor.

Wer fürchtet sich denn hier davor, dass eine Sozialversicherungspflicht entsteht?

Hier entscheidet sehr viel das Glück. Es entscheidet nicht nur über die Höhe der Trinkgelder (die gedeckelt sein muss wegen eines wie auch immer gearteten Schutzes), sondern das Glück entscheidet auch noch über den Grad der Bevorzugung.

edit: Vielleicht fragt man mal, warum einige weniger Trinkgeld bekommen haben. Mag es vielleicht daran liegen, dass sie, weil sie im Vormonat schlecht abschnitten, genau die Zeiten abkriegen, in denen man kein hohes Trinkgeld einstreichen kann?

Mario Nette
 

Woodruff

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Aus einem der Kommentare zu dem Artikel der Süddeutschen:

Wie kann man es als Vermittler moralisch akzeptieren selbst pro Stunde bezahlt zu werden, für die Vermittelten aber ein unsicheres Trinkgeld-System völlig angemessen finden? Wein trinken und Wasser predigen? Das ist hier das Problem in meinen Augen: Dass Schüler von sich aus, gegen ein Trinkgeld bei Nachbarn den Rasen mähen oder ähnliches ist doch mit dem hier organisierten Parasitentum eines solchen Vermittlers in keiner Art zu vergleichen.
:icon_daumen:
 
E

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Gast
Wie viele der derzeit 400 Einpackhilfen,....
Rechne das mal einer nach.
Er bekommt laut Artikel ca. 4€/Stunde für jeden der 400 Einpacker, die arbeiten durchschnittlich ca 15 Stunden/Woche und das dann auf den Monat umgerechnet, was er dann davon hat.
(ich habe mal durchschnittswerte genommen. weil nicht alle Einpacker immer eingesetzt werden)

Was hat dann der Vermittler am Monatsende?

:icon_party:
 

Falke

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Es war allerdings auch reichlich dämlich, sich ausgerechnet ein Erwerbslosenforum mit überwiegend älteren (und erfahrerenen) Elos auszusuchen und hier "Werbung" machen zu wollen.
Lass das bitte aber nicht unsere Mädels hier hören :icon_party:


Gruss
Falke
 

Mario Nette

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15 Stunden * 4 Euro * 4 Wochen * 400 Arbeiter * 12 Monate = 1.152.000 €/Jahr.

Mario Nette
 

Mario Nette

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Naja, das ist erstmal das Geld, was reinkommt. Du weißt ja nicht, was der Friendly Service so alles für exorbitante Ausgaben hat.

Mario Nette
 
E

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hallole ihr lieben,

das find ich so was von bäh. ch hab eben den artikel von rote socke gelesen , und nachgerechnet hab ich selbst was dieses pfäffchen verdient hat. pfui deibel!

in dem bericht bleibt auch nicht unerwähnt, was er hartzis hat angedeihen lassen, waschen und rasieren, stilberatung, freundliches dauergrinsen.....
der lettenmeier hat doch in seinen "kursen" wohl etwas sektiererisches unters volk bringen wollen. da geht es doch aus drum, wie mach ich geld? noch mehr geld? wer schleckt meine stiefel ab? mein fazit: in zukunft fragen: "bekommste lohn" - nee, nur trinkgeld - gut, dann mach dich vom acker", ansonsten: geschäft bei verdi melden, und dem armen tropf ein ELO fleyer und eine gewerkschaftsmitgliedschaft in die hand drücken.

hallole falke,

was ist so zum flüstern zu älteren semestern? wir können, wir wissen, uns näht keiner ein knopp an die backe... himmel ich möcht keine 20 oder 30 mehr sein :icon_eek:.

liebe grüße von barbara
 

Falke

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hallole ihr lieben,

hallole falke,

was ist so zum flüstern zu älteren semestern? wir können, wir wissen, uns näht keiner ein knopp an die backe... himmel ich möcht keine 20 oder 30 mehr sein :icon_eek:.

liebe grüße von barbara
Barbara Du hast ja so recht, etwas jünger schon >> wegen den Falten :icon_smile:

Gruss
Falke
 
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Gast
Eine Firma verleiht Einpackhelfer, die nur Trinkgeld erhalten, keinen Lohn. Jetzt gibt es Widerstand Es geht also noch billiger: Arbeiten für umsonst. Martin Lettenmeier, Unternehmer aus Ingolstadt, hat sich das ausgedacht. Er vermittelt Einpackhelfer an Supermärkte. Schüler und Studenten stehen dann hinter den Kassen und packen für Kunden die Tüten. Ein Gehalt zahlt Lettenmeier ihnen dafür aber nicht. Die Tütenpacker dürfen das Trinkgeld behalten - wenn Kunden welches geben. Selbstverständlich ist das allerdings nicht.

Wieder einmal lotet ein Unternehmer aus, wie weit man mit aggressiven Geschäftsmodellen gehen kann. Und er bekommt zu spüren, dass es offenbar Grenzen gibt - selbst in Zeiten, wo Chefs langjährige Mitarbeiter feuern, weil sie sich etwa vom Buffet eine Frikadelle genommen haben. Lettenmeiers Firma, die er Friendly Service genannt hat, steht jetzt vor großen Problemen.

Sein Hauptkunde Edeka Südbayern teilte am Freitag mit: "Wir prüfen das Geschäftsmodell." Die Hamburger Drogerie-Kette Budni hat das schon gemacht. Sie hat die Packer, die probeweise in einer Hamburger Filiale beschäftigt waren, wieder nach Hause geschickt. Der Geschäftsführer fürchtete um den guten Ruf der Drogerie, weil schnell ein Name für diese neuen Arbeitskräfte gefunden worden war: Null-Euro-Jobber. Es fördert nicht das Image, wenn Kunden den Eindruck bekommen, da behandelt jemand womöglich seine Mitarbeiter schlecht.

....

Bevor es die ganze Aufregung über sein Service-Modell gab, nannte Lettenmeier sein System selbst sogar "ziemlich kapitalistisch." Das ist schon bemerkenswert - ursprünglich steckte nämlich ein sehr sozialer Gedanke hinter dieser Idee. Junge, schwer vermittelbare Arbeitslose sollten als Packhilfen den Einstieg in den Beruf schaffen. Dann erkannte Lettenmeier darin die Geschäftsidee. Seit 2006 wächst sein Unternehmen. Die Gewerkschaft Verdi ist empört. Bayerns Verdi-Chef Josef Falbisoner spricht von "Ausbeutung".

Der Arbeitsrechtler Gregor Thüsing von der Uni Bonn hält Lettenmeiers Geschäftsmodell für problematisch. Er bezweifelt, dass die Tütenpacker tatsächlich vor einem Arbeitsgericht als Selbständige durchgingen. In diesem Fall aber müsste Lettenmeier die Packer bezahlen. Alles andere wäre sittenwidrig, sagt der Arbeitsrechtler.
Jobben für null Euro - jetzt.de - Job - jetzt.de
 

Woodruff

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Aus dem Telepolis-Artikel:

Lohn erhalten die Arbeitskräfte dafür nicht, sie arbeiten gegen Trinkgeld, das ihnen die Kunden in eine kleine gelbe Sparbüchse werfen, die mit einer Kette am Kassentisch festgemacht ist.
Aha, so läuft das also ab. Das empfände ich aber als Kunde als sehr aufdringlich und unangenehm, mal ganz abgesehen davon, dass ich nicht möchte, dass jemand anderes die gerade von mir gekauften Waren anfasst.

"Ich habe fast alle Kunden verloren, die Firma geht jetzt kaputt", so Lettenmeier auf Anfrage von Telepolis. Grund seien Medienberichte.
Vielleicht sollte der Herr es mal mit ehrlicher und anständiger Arbeit versuchen, dann bräuchte er auch nicht herum zu heulen wie eine Uschi. Aber der dürfte sowieso für die nächsten Jahre ausgesorgt haben...
 

druide65

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Der Arme Mann.....scheiss Kapitalismus....kann einen schon runter reißen gelle....
 

animas

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stier2004

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Vollständiger Artikel:
Debatte um ''Null-Euro-Jobber'' - Überall Verlierer - Job & Karriere - sueddeutsche.de und
Debatte um ''Null-Euro-Jobber'' - Knallhartes Leistungsprinzip - Job & Karriere - sueddeutsche.de


Jetzt sind es schon 7 bis 15 Euro pro Stunde. Wer ist in unserer Geiz-ist-Geil-Gesellschaft denn überhaupt bereit, Trinkgelder im Einzelhandel zu geben? :confused: Außerdem schrieben hier einige User, sie hätten gedacht, es hätte sich um 400-Euro-Jobber gehandelt. Woher sollen die Kunden also wissen, dass die Schüler ausschließlich für Trinkgelder arbeiten?

Lettenmeier geht es darum, Kohle zu machen. Wenn er seine berufliche Existenz gefährdet sieht, sollte er sich demnächst selber als selbstständiger Einpacker beim Edeka hinter die Kasse stellen.

Und ausserdem lasse ich keinen anderen an meine gekauften Sachen.Es grasiert ja die Schweinegrippe.Hihihihihihihih
 

Bambi_69

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Hätten die Märkte die Schüler selbst mit den 4 Euro in der Stunde + Trinkgeld oben drauf eingestellt, würde es sie nicht teurer kommen aber ihr Image sicherlich verbessern. So hätte tatsächlich jeder was davon, Märkte, die einen besonderen Service bieten wollen, Kunden, die diesen nutzen möchten und Schüler, die sich was dazuverdienen wollen. Nur der Zwischenhändler wäre bei diesem direkten System halt überflüssig. Aber der kann sich ja bei Bedarf dann auch an die Kasse stellen und miteinpacken, er weiß ja, worauf es dabei ankommt, um erfolgreich zu sein :biggrin:

Liebe Grüße
Bambi_69

P.S.
(...)"Hier wird alles verdreht und auf den Kopf gestellt", so Lettenmeier, der eine Richtigstellung allerdings nur "persönlich" vornehmen will und dafür mindestens "eineinhalb Stunden Zeit" brauche.(...)
Auch interessant. Er braucht so lange, um etwas richtig zu stellen? :icon_kinn:
 

fsommer

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Hätten die Märkte die Schüler selbst mit den 4 Euro in der Stunde + Trinkgeld oben drauf eingestellt, würde es sie nicht teurer kommen aber ihr Image sicherlich verbessern. So hätte tatsächlich jeder was davon, Märkte, die einen besonderen Service bieten wollen, Kunden, die diesen nutzen möchten und Schüler, die sich was dazuverdienen wollen. Nur der Zwischenhändler wäre bei diesem direkten System halt überflüssig. Aber der kann sich ja bei Bedarf dann auch an die Kasse stellen und miteinpacken, er weiß ja, worauf es dabei ankommt, um erfolgreich zu sein :biggrin:

Und wer hätte dann die einsatzpläne erstellt? und wer hätte die AN angemeldet, abgerechnet etc? Wer würde diese Kosten übernehmen???

Liebe Grüße
Bambi_69

P.S. Auch interessant. Er braucht so lange, um etwas richtig zu stellen? :icon_kinn:
Weil die meisten Leute eben nicht verstehen, was genau er getan hat und wie das funktioniert. Man sieht ja auch in diesem Forum, dass es nicht verstanden wird. Auf Argumente wird nicht eingegangen. Ziemlich flache Debatte.

Ich meine, dass es nur so mit allen Beteiligten funktioniert hat. Der Supermarkt war froh, der Kunde und der Schüle
r.
 

Falke

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Man sieht ja auch in diesem Forum, dass es nicht verstanden wird.
Noch nicht verstanden?????

Das Thema ist hier durch :icon_party:
und auch hoffentlich bei den betroffenen Supermärkten


Gruss
Falke
 
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