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suff-mutter lässt ihre drei kinder alleine

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#2
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/197334.html

das geht schon am laufenden band ...
was ist los in deutschland??
......... daß Kinder vernachlässigt werden, sogar verhungern, mißhandelt werden ....... das gibts leider schon immer .............. nur erfährt man sowas in den seltensten Fällen von den Medien ...........

Warum wohl bringen die Medien auf einmal jetzt solche Ungeheuerlichkeiten?

also meiner Meinung nach ist das ein Ablenkungsmanöwer der Mainstream-Medien!

....... der deutsche Bürger soll vor dem wirklichen Desaster in Deutschland abgelenkt werden ...........
 
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#3
......... daß Kinder vernachlässigt werden, sogar verhungern, mißhandelt werden ....... das gibts leider schon immer .............. nur erfährt man sowas in den seltensten Fällen von den Medien ...........

Warum wohl bringen die Medien auf einmal jetzt solche Ungeheuerlichkeiten?

also meiner Meinung nach ist das ein Ablenkungsmanöwer der Mainstream-Medien!

....... der deutsche Bürger soll vor dem wirklichen Desaster in Deutschland abgelenkt werden ...........
Ja, nicht ganz, aber auch.

Mit dieser Taktik wurde den "normalen" Menschen zum Beispiel Hartz IV vorbereitend schmackhaft gemacht. Damals waren es die "Sozialhifeempfänger mit Jacht, im Urlaub (...)", hier sind es nun die bösen Mütter/Eltern/Väter, die vorbereitend dazu her genommen werden, später Mehrheiten für mehr Eingriffe in die Privatsphäre zu bekommen und vornehmen zu können.

Solche Mütter/Eltern/Väter gab es schon immer ohne dass die Medien wirklich Anstoß daran nahmen. Hint: Seit ein paar Jahren sind die Medien immer mehr (von immer weniger Entscheidern) nutzbringend steuerbar und der einzelne Mensch scheinbar immer dümmer und medienhöriger...

Ich hoffe dass diese Art von Problemen durch breite gesellschaftliche Diskussion eingedämmt wird anstatt wie sooft immer neue Gesetze zu erlassen, die die Menschen dieser Gesellschaft immer mehr zu unselbstständigen Hüllen verkommen lassen.

Unser SGB zeigt es anschaulich, entweder du fügst dich, wirst das was man dir später dann aber gleich wieder vorwirft (Generationen in ...), du arrangierst dich also mit den Gegebenheiten, oder du brichst aus (kämpfst gegen prekäre Auslegungen) und wirst eben deshalb angegangen. Nur ein verschwindend geringer Teil hat die Möglichkeit -- einmal im "Präkariat" angekommen -- diesem wieder ernsthaft zu entwischen - wenn man sich an die Gesetze (und deren Auslegung/Anwendung) hält.

Sorry fürs Abschweifen, die Probleme sind ziemlich miteinander verharzt und deshalb schlecht trennbar. ;)

Gruß, Anselm
 
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#4
......... daß Kinder vernachlässigt werden, sogar verhungern, mißhandelt werden ....... das gibts leider schon immer .............. nur erfährt man sowas in den seltensten Fällen von den Medien ...........

Warum wohl bringen die Medien auf einmal jetzt solche Ungeheuerlichkeiten?

also meiner Meinung nach ist das ein Ablenkungsmanöwer der Mainstream-Medien!

....... der deutsche Bürger soll vor dem wirklichen Desaster in Deutschland abgelenkt werden ...........
So ist es und ehrlich gesagt ich bekomme ein Hals das die Medien nichts anderes zu tun glauben, als wie auf die Fehler der kleinen Leute aufmerksam zu machen, anstatt auf die Fehler der Politik. Hier war auch eine Anscheißerin am Werk, wovon Deutschland ja noch genug braucht. Das zieht übrigens auch wieder in der falschen Richtung ab.
So wird übrigens auch gesagt eine Mutter braucht auch Abstand vom Kindergeschrei, Zeit für sich, geht sie aber ist es auch nicht richtig.
Zwar würde ich nicht gerade in der nächsten Kneipe gehen, denn da lernt man auch nichts kennen, was passen würde, aber ich war auch ein paar Häuser weiter, wenn alles ruhig geschlafen hatte. Nachbarn wussten wo ich bin.
Nur um hier die Persönlichkeit der Mütter raus zu stellen müsste man sehr weit ausholen. Auf der Suche nach ein bisschen Glück kann man sehr schnell an den Falschen geraten und viele vergessen einfach oder wollen von ihrer eigenen Vergangenheit nichts mehr wissen und kommen Leider oft genug nur noch mit Vorwürfen.
 
E

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#5
Vielleicht sollte sich jeder mal Gedanken machen, ob es nicht besser wäre, Internet und Fernsehen abzuschaffen oder im Fensehen keine Nachrichten mehr zu schauen, man würde ruhiger und gelassener leben und sich mehr mit den wichtigeren Dingen beschäftigen.
Geziele Infos kann man sich ja trotzdem holen, aber dann ist es gezielt und man wird nicht ständig mit Problemen und Negativem überschwemmt, das macht krank.
 

Tinka

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#6
Vielleicht sollte sich jeder mal Gedanken machen, ob es nicht besser wäre, Internet und Fernsehen abzuschaffen oder im Fensehen keine Nachrichten mehr zu schauen, man würde ruhiger und gelassener leben und sich mehr mit den wichtigeren Dingen beschäftigen.
Geziele Infos kann man sich ja trotzdem holen, aber dann ist es gezielt und man wird nicht ständig mit Problemen und Negativem überschwemmt, das macht krank.
Da hast du völlig Recht und diese reisserischen Mainstream-Medien Titel müssen wir uns in diesem Forum wirklich nicht antun.
Danke auch @Anselm Q. für die gute Zusammenfassung!
LG
 
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#7
Das Ganze dient als zusätzliches Argument zur Aufbereitung der Totalüberwachung. In jedem Kinder/Jugendzimmer eine WEBCam für das Jugendamt.
 

sogehtsnich

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#8
Dauert gar nicht mehr lange und die Zwangssterilisation bestimmter Bevölkerungsschichten wird wieder eingeführt!
 
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#9
Hier war auch eine Anscheißerin am Werk, wovon Deutschland ja noch genug braucht. Das zieht übrigens auch wieder in der falschen Richtung ab.
So wird übrigens auch gesagt eine Mutter braucht auch Abstand vom Kindergeschrei, Zeit für sich, geht sie aber ist es auch nicht richtig.
Ist das dein Ernst? Du findest es richtig, dass eine Mutter ihre drei Kinder Nachts alleine lässt? Da fällt mir nichts mehr ein. :icon_kinn:
Und wenn sie Abstand braucht, dann ist es ihr Pflicht, für eine Betreuung zu sorgen.
Sind wir jetzt schon so weit, dass Mutter alles machen darf, wie sie will, egal was aus den Kindern wird.
So haben auch Maddies Eltern gedacht. Ihr wisst, was dann passiert ist. Kinder wachen auch manchmal Nachts auf und fragen nach ihrer Mutter, wie dieser Fall wieder eindeutig zeigt und ich finde es nicht normal, dass Mama geht, wie es ihr passt, auch nicht, wenn sie Abstand braucht.
 

left

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#10
Mal positive Nachrichten, wäre schön

Geziele Infos kann man sich ja trotzdem holen, aber dann ist es gezielt und man wird nicht ständig mit Problemen und Negativem überschwemmt, das macht krank.
Da hast du völlig Recht und diese reisserischen Mainstream-Medien Titel müssen wir uns in diesem Forum wirklich nicht antun.
Danke auch @Anselm Q. für die gute Zusammenfassung!
LG
Machen WIR aber ständig gerade *hier* NEWS/DISKUSSION/TAGESPRESSE,
ich auch, manchmal, leider.

Guck nur mal den THEARD Bankenkrise an, weit über 1500 Antworten.
Hier schmeißen sich die USER gegenseitig mit Informationen/Hinweise/ URL`s zu.
Ich habe nur 345 EURO im Monat zum Leben und kann mich auch nicht noch um die WELTBANKENKRISE kümmern.
Und ich verstehe auch davon nichts. Aber gut, wer will und kann.
 

Arania

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#11
Vielleicht sollte sich jeder mal Gedanken machen, ob es nicht besser wäre, Internet und Fernsehen abzuschaffen oder im Fensehen keine Nachrichten mehr zu schauen, man würde ruhiger und gelassener leben und sich mehr mit den wichtigeren Dingen beschäftigen.
Geziele Infos kann man sich ja trotzdem holen, aber dann ist es gezielt und man wird nicht ständig mit Problemen und Negativem überschwemmt, das macht krank.
Vielleicht muss man ja auch nicht immer nur nach Negativem suchen, das kann auch zwanghaft sein, und es ist immer sehr einseitig, natürlich gibt es Hunderte solcher Nachrichten jeden Tag, wenn man die aus dem Ausland noch dazu nimmt, aber man könnte sicher auch positive finden wenn man will
 

Linchen0307

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#12
Dauert gar nicht mehr lange und die Zwangssterilisation bestimmter Bevölkerungsschichten wird wieder eingeführt!

So weit wird das auch noch kommen, denn ich erinner mich an einen Spruch, ich weiß nicht mehr, wer es sagte: In diesem Land bekommen die Falschen Leute die Kinder.......
 

Nimschö

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#13
Vielleicht muss man ja auch nicht immer nur nach Negativem suchen, das kann auch zwanghaft sein, und es ist immer sehr einseitig, natürlich gibt es Hunderte solcher Nachrichten jeden Tag, wenn man die aus dem Ausland noch dazu nimmt, aber man könnte sicher auch positive finden wenn man will
Leider unwahrscheinlich...
Ich glaube nicht, daß sich z.B. irgendein TV-Sender seine Einschaltquoten dadurch versaut über ne Million Kinder in Afrika zu berichten, die NICHT verhungern...
Worüber ich mich immer endlos aufregen kann sind die "betroffenen Gutmenschen mit Nettoeinkommen>2500€", die solche Katastrophenmeldungen gucken, sagen "Neiiin, sowas DARF einfach nicht sein!" und sich dann hinsetzen und bei nächster Gelegenheit wieder einem H4-Empfänger vor den Kopf knallen er wär doch selber schuld an seiner Armut, er müßte ja nur Arbeiten gehen... Da hört Verständnis, Mitgefühl udn vor allem Hilfsbereitschaft auf einmal schlagartig auf. :icon_motz:
 
E

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#14
Vielleicht muss man ja auch nicht immer nur nach Negativem suchen, das kann auch zwanghaft sein, und es ist immer sehr einseitig, natürlich gibt es Hunderte solcher Nachrichten jeden Tag, wenn man die aus dem Ausland noch dazu nimmt, aber man könnte sicher auch positive finden wenn man will
Ich suche doch aber gar nicht. :icon_kinn:
 

Arania

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#15
Dich meinte ich ja auch nicht, sondern ich habe Deiner Aussage nur zugestimmt mehr per PN:wink:
 
E

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#16
@ofra Nur noch positive Meldungen!!!

Okay. :)

Ich habe gerade eine super Seite gefunden.

Da gibt es nur gute Nachrichten

Ich lade euch alle ein. :icon_hug::icon_party:

http://wikihost.org/wikis/gute_news/programm/gebo.prg?&name=start&stay=dyn

Wer hat sie nicht satt die täglich negativen, schlechten, traurigen und bedrückenden Meldungen ? Hier ist die Plattform, wo jeder gute Nachrichten publik machen kann, die alle anderen erfreuen können!
Nieder mit dem Pessimismus
 

Nimschö

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#17
LOL
Wie bei allen Nachrichten ist auch bei diesen dort zu findenden das Attribut "gut" relativ... :D
Ich kenn nen paar 17-jährige, die sich nicht darüber freuen nicht mehr rauchen zu dürfen und was man von Meldungen über sinkende Arbeitslosenzhalen zu halten hat haben wir hier anderenorts ja schon erschöpfend ergründet ;)

Aber: Irgendwas Schönes muß man ja haben... ich hab mich grad gefreut nen 50ct-Stück in meiner Jackentasche gefunden zu haben, daß ich erstmal in 2 leckere brötchen umgesetzt habe... :) *njam*
 
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#18
Ist das dein Ernst? Du findest es richtig, dass eine Mutter ihre drei Kinder Nachts alleine lässt? Da fällt mir nichts mehr ein. :icon_kinn:
Und wenn sie Abstand braucht, dann ist es ihr Pflicht, für eine Betreuung zu sorgen.
Sind wir jetzt schon so weit, dass Mutter alles machen darf, wie sie will, egal was aus den Kindern wird.
So haben auch Maddies Eltern gedacht. Ihr wisst, was dann passiert ist. Kinder wachen auch manchmal Nachts auf und fragen nach ihrer Mutter, wie dieser Fall wieder eindeutig zeigt und ich finde es nicht normal, dass Mama geht, wie es ihr passt, auch nicht, wenn sie Abstand braucht.
Das Leben läuft nicht so glatt wie man es gerne hätte, ich stand alleine da mit 3 Kindern im Alter von 3, 2 und 1 Jahr, da muss man über sich hinnaus wachsen. Man muss ausprobieren wie weit man gehen kann.
Deine Ängste kann ich verstehen, aber wenn man weiß wie die Kinder sich verhalten, wenn man alles wegräumt was gefährlich sein kann, kann man auch schnell die Butter um die Ecke holen die man noch braucht, denn zur Mittagszeit wollen die Kinder auch was zu essen haben. Ich bin nicht so einfach weggegangen sondern bei mir wußten auch Nachbarsleute bescheid. Ich war mehr bei meinen Kindern, wenn ich bei meiner Freundin war als bei ihr. Erstens waren sie in der gewohnten Umgebung 2. habe ich auch Abends mich eine halbe Stunde täglich Zeit gelassen, damit sie ganz in Ruhe einschlafen konnten, bin nach den guten Nachtkuss auch noch eine gewisse Zeit im Zimmer geblieben und habe mich in Dunkeln rausgeschlichen. 3. wäre ich in 3 minuten zu Hause gewesen, wenn ich gespürt hätte das ein Kind wach wird. 4 war ich auch oft genug in der Schule wenn mein Sohn geärgert wurde. Die Lehrer hatten sich gewundert woher ich das weiß.

Das Ärtzteehepaar und die kleine Maddy unbeausichtigt und in einer fremden Umgebung, jetzt werden die Eltern auch noch selber beschuldigt. Der Fall gibt viele Rätsel auf. Na mal sehen was raus kommt.
Die Mutter mit ihren 3 Kindern hatte einen Babysitter Nur eine Frage stelle ich mich auch da: Warum ist die Mutter nicht um 6:00 Uhr spätestens wieder ran, wenn die Babbysitterin nur bis 6:00 Uhr kann? Übertreiben sollte man es auch nicht
Auf deine Frage in Rot. Nein so sollte es nicht sein, man muss wissen wie weit man gehen kann um einen Kind keinen Schaden zu zu führen. Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste, man muss jeden Schritt verantworten können und das konnte ich. Übrigens meine Mutter hatte auch den Draht zu mir und ich auch zu meiner Mutter. Auf Arbeit einen Krankenwagen zu meiner Mutter geschickt, ohne das ich informiert wurde, wusste nur das das richtig war.
 

Klaus K.

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#19
Die Diskussion geht hier meiner Ansicht nach ein wenig am eigentlichen Problem vorbei.
Ich möchte dies auch begründen.
1. Solange unsere Gesellschaft kein geeignetes Instrumentarium bereit hält um Kinder vor Gewalt oder Vernachlässigung zu schützen, halte ich die öffentliche Berichterstattung derartiger Entgleisungen für eines der letzten Mittel, um solch gelittenen Kindern überhaupt noch eine Stimme zu verleihen. Denn die Veröffentlichung trägt durchaus dazu bei, uns sensibler umzuschauen und notfalls Alarm zu schlagen.
Nur weil nicht gleichermaßen jedes Kind frühzeitig geschützt werden konnte, darf hier nicht der Eindruck erweckt werden, als wären diese Veröffentlichungen völlig vergebens.

2. Richtig dagegen halte ich die Kritik gegenüber Medien, die viel zu wenig über die Ursachen berichten, die zu diesen Zuständen geführt haben.
Und dazu trägt in erheblichen Maße, rücksichtsloser Kapitalismus bei, der den arbeitsabhängigen Menschen immer weniger Raum zum normalen Leben lässt.
Hier stehen auch meiner Ansicht nach die Medien in der Pflicht die wahren Asozialen unser Gesellschaft an einen öffentlichen Pranger zu stellen.
Wie etwa Konzerne vom Schlage Mercedes Benz, dessen Arbeitern zwar jeder letzte Cent an Sozialabgaben von ihrem ohnehin nicht gerade üppigen Lohn zwangsabgeführt wird, während jene die wirklich das dicke Geld kassieren, sich ohne Steuerabgaben an ihren bestehenden Sozialverpflichtung vorbeimogeln und ihr Geld, dass sie im Gegensatz zum normalen Arbeiter ohnehin nicht mehr ausgeben können, weiter vermehren, indem sie es dem Staat und Banken für gute Zinsen zur Verfügung stellen.
Zinsen die wiederum von den normal Arbeitenden aufgebracht werden müssen.
Es ist eine Abzocke hoch drei.
Dabei schämen sich solche „ehrenwerte“ Leute nicht mal Gehälter zu beziehen, die jenseits jeder moralischen Vertretung liegen.
Oder womit wird der Vorstandsvorsitzende eines großen Bankunternehmens gegenüber seiner Solidargemeinschaft einem Hatrz-IV-Empfänger gegenüber einen umgerechnetes Stundengehalt von etwa 3600 Euro rechtfertigen. Ein Betrag für den sein freigesetzter Arbeiter für 10 Monate auskommen muss?
Wie kann es angehen, dass sich der Vorstand des Metro-Konzern im letzten Jahr eine 60%ige Gehalterhöhung genehmigte, währendin seinen Verkaufshallen Niedrigstlohnarbeiter in Schichten schuften.
Es ist eine Unverschämtheit sondersgleichen, auch noch öffentlich zu verlangen, die Solidargemeinschaft solle doch bitte schön, diesen Niedrigentlohnten aus Mitteln die wiederum die arbeitenden aufbringen noch Beihilfen zum Lebensunterhalt zu zahle.
Hier gilt es meiner Ansicht nach soziale Ungerechtigkeit bloßzustellen, bzw. soviel öffentlichen Druck zu erzeugen, bis diese Herrschaften endlich dazu bereit sind, sich angemessen an der Aufrechterhaltung unser Gemeinschaft zu beteiligen. Von deren Errungenschaften wie Bildung sie zwar liebend gern profitieren, wie auch jene Leistungen die von politischer Seite geschaffen wird, um sie marktstrategisch günstig zu positionieren, aber wie gesagt, ohne sich selbst daran beteiligen zu wollen.

3. Halte ich zum Schutz einer gesunden förderlichen Entwicklung eines jeden Kindes, die Einführung eines gewaltpräventiven, verantwortungsfördernden und vor allem elternvorbereitenden Pflichtschulfach für dringend geboten.
Erst mit diesem Rüstzeug an Eigen- Sozialverantwortung, wie auch Sachkenntnis, wie sie für alle Menschen die einen Beruf erlernen möchten vorgeschrieben ist, dürfte sich erst wieder ein gesellschaftliches Klima entwickeln, dass den Namen Solidargemeinschaft würdig ist und Berichterstattungen dieser Art weitgehend überflüssig macht.
 
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#20
Machen WIR aber ständig gerade *hier* NEWS/DISKUSSION/TAGESPRESSE,
ich auch, manchmal, leider.

Guck nur mal den THEARD Bankenkrise an, weit über 1500 Antworten.
Hier schmeißen sich die USER gegenseitig mit Informationen/Hinweise/ URL`s zu.
Ich habe nur 345 EURO im Monat zum Leben und kann mich auch nicht noch um die WELTBANKENKRISE kümmern.
Und ich verstehe auch davon nichts. Aber gut, wer will und kann.
Da habe ich noch nicht rein geschaut.
 
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#21
Das Leben läuft nicht so glatt wie man es gerne hätte, ich stand alleine da mit 3 Kindern im Alter von 3, 2 und 1 Jahr, da muss man über sich hinnaus wachsen. Man muss ausprobieren wie weit man gehen kann.
Darum geht es hier aber nicht, wie glatt das Leben läuft oder nicht. Ich bin auch alleine mit meiner Josephine und würde gern mal ins Kino gehen oder einfach nur mal eine Stunde ohne Kind weg. Alles kein Grund, die Kinder alleine zu lassen. Ich rede auch nicht um den Laden um die Ecke und auch nicht von dir. ;)
Wäre ich der Babysitter gewesen, hätte ich mich auch nicht einfach aus dem Staub gemacht, sondern die Polizei alarmiert, wenn die Mutter nicht zurück kommt. Hätte ja auch einen Unfall haben können. Das der oder die da überhaupt ruhig gehen konnte?


Die Mutter mit ihren 3 Kindern hatte einen Babysitter Nur eine Frage stelle ich mich auch da: Warum ist die Mutter nicht um 6:00 Uhr spätestens wieder ran, wenn die Babbysitterin nur bis 6:00 Uhr kann?
Ganz einfach, ihr waren Männer wichtiger als ihre drei Kinder.
 
E

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#22
Die Verurteilerei bringt meines Erachtens überhaupt nichts. Es ist traurig, dass es diese Geschichten gibt, aber auch immer hat die Betroffene eine eigene Geschichte. Warum Frauen in Notsituationen Zuflucht im Suff und bei Männern suchen, da spielt sehr viel auch unser kulturelles Weltbild mit hinein - naja, Suff und Frauen sind auch Zuflucht für Männer in ähnlichen Lagen, nur dass die selten mit der Verantwortung für Kinder in Verbindung gebracht werden. Ich will nur sagen: Es ist einfach, jemandem etwas vorzuwerfen, insbesondere wenn man nicht hineinblickt, aber etliche Faktoren spielen mit eine Rolle. Beispielsweise frage ich mich auch, warum die Frau nicht auch "mal so" ausgehen kann, und ein Verwandter - Onkel, Oma etc. - springt ein auf die Kinder aufzupassen. Auf der Mutter kann immer gerne herumgehackt werden, aber dass eine Mutter heute auch mutterseelenallein gelassen wird, wird wirklich gern vergessen.

Ich entschuldige damit nicht das Alleinelassen der Kinder. Jedoch schien auch sie ziemlich allein zu sein, und darüber was Mütter heutzutage allein alles schaffen sollen, bitte ich einmal nachzudenken.

Und das Bild der sich ewig und immer aufopfernden Mutter ist wirklich nicht gut. Die Verantwortung ist eines, die überzogene Pflicht aber in welche jede Mutter gestellt wird, was sie alles erfüllen soll für alle Seiten, das ist in unserer Gesellschaft hochgradig abartig. Die Gesellschaft und das Umfeld stellt sich durchgehend nur als Kontrolleure über die Mütter. Dass Gesellschaft gemeinsam zusammenhelfen heisst, scheint ganz und gar verloren als Gedanke.

Emily
 

Emma13

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#23
Hallo liebe Leute -

passt vielleicht nicht ganz hierher - aber wenn uns die Medien in Weltuntergangsstimmung versetzen wollen - hier mal etwas tolles -

mein Sohn hat seine außerbetriebliche Ausbildung erfolgreich beendet, darf sich jetzt Systemelektroniker nennen (Eingeweihte User würden jetzt sagen - PC-Schrauber :wink:) und kann ab dem nächsten Jahr bei seinem Praktikumsbetrieb als solcher arbeiten - und ich freue mich wie verrückt mit ihm. :biggrin:

Die glückliche Emma
 
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#26
Darum geht es hier aber nicht, wie glatt das Leben läuft oder nicht. Ich bin auch alleine mit meiner Josephine und würde gern mal ins Kino gehen oder einfach nur mal eine Stunde ohne Kind weg. Alles kein Grund, die Kinder alleine zu lassen. Ich rede auch nicht um den Laden um die Ecke und auch nicht von dir. ;)
Wäre ich der Babysitter gewesen, hätte ich mich auch nicht einfach aus dem Staub gemacht, sondern die Polizei alarmiert, wenn die Mutter nicht zurück kommt. Hätte ja auch einen Unfall haben können. Das der oder die da überhaupt ruhig gehen konnte?
Ganz einfach, ihr waren Männer wichtiger als ihre drei Kinder.
So sehe ich das auch, denn wenn ich eine Verantwortung hätte auch über fremde Kinder die hätte ich auch nicht allein gelassen, denn ich hätte bei der Polizei sehr schnell angerufen, hier liegt ein Fehler von beiden vor und Männer wären mir nicht wichtiger, wie meine Kinder.
 
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#27
Die Verurteilerei bringt meines Erachtens überhaupt nichts. Es ist traurig, dass es diese Geschichten gibt, aber auch immer hat die Betroffene eine eigene Geschichte. Warum Frauen in Notsituationen Zuflucht im Suff und bei Männern suchen, da spielt sehr viel auch unser kulturelles Weltbild mit hinein - naja, Suff und Frauen sind auch Zuflucht für Männer in ähnlichen Lagen, nur dass die selten mit der Verantwortung für Kinder in Verbindung gebracht werden. Ich will nur sagen: Es ist einfach, jemandem etwas vorzuwerfen, insbesondere wenn man nicht hineinblickt, aber etliche Faktoren spielen mit eine Rolle. Beispielsweise frage ich mich auch, warum die Frau nicht auch "mal so" ausgehen kann, und ein Verwandter - Onkel, Oma etc. - springt ein auf die Kinder aufzupassen. Auf der Mutter kann immer gerne herumgehackt werden, aber dass eine Mutter heute auch mutterseelenallein gelassen wird, wird wirklich gern vergessen.

Ich entschuldige damit nicht das Alleinelassen der Kinder. Jedoch schien auch sie ziemlich allein zu sein, und darüber was Mütter heutzutage allein alles schaffen sollen, bitte ich einmal nachzudenken.

Und das Bild der sich ewig und immer aufopfernden Mutter ist wirklich nicht gut. Die Verantwortung ist eines, die überzogene Pflicht aber in welche jede Mutter gestellt wird, was sie alles erfüllen soll für alle Seiten, das ist in unserer Gesellschaft hochgradig abartig. Die Gesellschaft und das Umfeld stellt sich durchgehend nur als Kontrolleure über die Mütter. Dass Gesellschaft gemeinsam zusammenhelfen heisst, scheint ganz und gar verloren als Gedanke.

Emily
Ganz großes Lob, denn du hast es richtig ausgedrückt, denn verlangt nur Opfer, das auch zum Kind ein Erzeuger gehört, denn ohne dem geht es nicht, wird oft nicht gesehen. Denn wieviel Kinder werden denn vom anderen Part in Stich gelassen oder sind nicht da anwesend und nüchtern wo sie sein sollten.
 
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#28
Hallo liebe Leute -

passt vielleicht nicht ganz hierher - aber wenn uns die Medien in Weltuntergangsstimmung versetzen wollen - hier mal etwas tolles -

mein Sohn hat seine außerbetriebliche Ausbildung erfolgreich beendet, darf sich jetzt Systemelektroniker nennen (Eingeweihte User würden jetzt sagen - PC-Schrauber :wink:) und kann ab dem nächsten Jahr bei seinem Praktikumsbetrieb als solcher arbeiten - und ich freue mich wie verrückt mit ihm. :biggrin:

Die glückliche Emma
Passt schon. Glückwunsch Euch beiden.
 

Kaleika

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#29
(...)
3. Halte ich zum Schutz einer gesunden förderlichen Entwicklung eines jeden Kindes, die Einführung eines gewaltpräventiven, verantwortungsfördernden und vor allem elternvorbereitenden Pflichtschulfach für dringend geboten.
Erst mit diesem Rüstzeug an Eigen- Sozialverantwortung, wie auch Sachkenntnis, wie sie für alle Menschen die einen Beruf erlernen möchten vorgeschrieben ist, dürfte sich erst wieder ein gesellschaftliches Klima entwickeln, dass den Namen Solidargemeinschaft würdig ist und Berichterstattungen dieser Art weitgehend überflüssig macht.
Dieses Problem lässt sich meines Erachtens nicht rein intellektuell lösen!
Kinder lernen vor allem durch Vorbilder und wie mit ihnen selbst umgegangen wird.
Wenn ihre Grenzen akzeptiert und sie mit Respekt und Empathie behandelt wurden, dann lernen sie selbst diese Verhaltensweisen auch.
Schulwissen kann da nicht genügen, obwohl es ein Einstieg sein könnte. Ebenso wie Raucher wissen, dass Rauchen schädlich ist und sie machen es trotzdem.
Bei so manchen Lehrern dachte ich des öfteren, wie gut es wäre, wenn sie nicht bloß über Pädagogik gelesen hätten, sondern auch in Therapie und/oder Selbsterfahrung gelernt hätten, wie sich eigene Gefühle anfühlen, wie lange zurückliegende Probleme als Projektionen ins Heute hinein stören können, wie sie lernen könnten, damit anders und bewusster umzugehen.
Das will ich jetzt gar nicht nur auf Lehrer reduzieren, sondern fände es wünschenswert, wenn es in der einen oder anderen Form allen zu gute kommen könnte.
Wenn alle Eltern sich an erlittene Scham, Demütigungen, Bestrafungen, Wut, Angst, Einsamkeit und Depression in der eigenen Kindheit richtig emotional erinnen könnten, wenn sie eine echte Beziehung zu ihren eigenen Kindern aufgebaut hätten, dann könnten sie ein Leiden ihres eigenen Kindes gar nicht aushalten, könnten es nicht quälen, im Stich lassen!
Es geht also darum, Menschenkindern von klein auf mit Liebe, Respekt, Empathie und Konsequenz zu begegnen.
Natürlich ist das in einer Gesellschaft, die gerade dabei ist, Mitgefühl und Ethik auf den Müll zu werfen, um an die Götzen der Ökonomisierung und der Profitmaximierung der neuen, menschenverachtenden Globalisierung zu glauben, ein äußerst schwieriges Unterfangen!
Kaleika
 

Lothenon

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#30
Ja, man sollte den Kindern vorleben die Erziehung. Nicht einfach nur sagen, dass sollst Du so und so machen sondern auch selber danach leben. Frei nach Kant:

Handle stehts so, dass die Maxime Deines Handelns jederzeit Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung sein könnte.

Die Eltern sollten ihren Kindern zuhören, sie aktiv in Entscheidungen mit einbeziehen, sie nicht übergehen und vorallem auch: Kritik verlangen und nicht einfach mit "Erwachsenen widerspricht man nicht" einfach auskontern.
Anstelle von Strafe soll es Belohnungen geben wie beispielsweise Kino gehen trotzdem ihnen klare Grenzen setzen und ihnen klar machen, was die Konsequenzen sein könnten. Ihnen auch verzeihen zu können.

Aber einige/viele Eltern stellen sich unter antiautoritärer Erziehiehung nur das Verwahrlosen vor, ihnen keine Grenzen setzen etc. Weil es könnte ja anstrengend sein.
 

Kaleika

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#31
Ich halte mich auch möglichst an meine eigene, freie Interpretation von Kants Kathegorischen Imperativ.
Allerdings nehme ich ihn dabei nicht zu wörtlich, weil mir das zu streng erscheint.
Ich habe ihn umgewandelt in ein: "Behandle andere so, wie Du Dir selbst wünscht, von ihnen behandelt zu werden!"
Kaleika
 
E

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#32
Ganz großes Lob, denn du hast es richtig ausgedrückt, denn verlangt nur Opfer, das auch zum Kind ein Erzeuger gehört, denn ohne dem geht es nicht, wird oft nicht gesehen.
Looooooooooooool, du wirst es nicht glauben, aber der Babysitter war der
Vater (Erzeuger)

Mir ist es übrigens bewusst, dass Mütter, die alleine sind, in der Verantwortung stehen und kaum Hilfe haben.
Aber, das weiß ich als Mutter und zwar schon bevor ich Mutter werde. Entweder ich mache dann keine Kinder oder ich lasse sie beim Vater, das geht nämlich.
Oder ich organisiere Hilfe.
Ich lasse die Ausrede nicht gelten, dass wir ja ach soo alleine sind, denn es ist nicht ganz so und es gibt Alternativen.
Das mag jetzt hart klingen, aber es ist so.
Wieviele Frauen würden die Kinder beim Vater lassen und selbst Unterhalt zahlen?
 

Eka

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#33
Oh, oh andine, wenn du da mal nicht unrecht hast. Es gibt Lebenssituationen, die viele gar nicht kennen.
Und ja, viele sind allein und viele werden auch vom Amt im Stich gelassen.
Anderen zu sagen, ob sie dann Kinder in die Welt setzen sollten, finde ich nicht in Ordnung. Du hast dein Leben doch eigentlich auch nicht als alleinerziehende Mutter geplant, die wenigsten möchten das so, gehe ich von aus.
 
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#34
Nein, nicht ganz. Ich stand vor der Entscheidung Abtreibung oder alleinerziehende Mutter.
Ich habe mich da etwas unglücklich ausgedrückt.
Ich meinte, dass doch gerade Frauen wissen, was es bedeutet, mit Kindern alleine zu sehen. Da Ehen und Beziehungen heutzutage nicht für immer sind, ist das Risiko doch immer da, die Kinder alleine groß ziehen zu müssen. Nur unter diesem Gesichtspunkt habe ich das geschrieben, dass man sich überlegen sollte, ob man da als Frau noch Kinder bekommt und viele überlegen es sich auch tatsächlich. Deshalb ist die Geburtenrate auch so niedrig, es ist ein Faktor von noch anderen.
Trotzdem ist man nicht alleine. Es gibt in jeder Stadt noch andere Alleinerziehende, mit denen man den Babysitter-Dienst ohne finanzielle Mittel organisieren könnte, wenn man nur wollte. In meiner Stadt gibt es ein Mütterzentrum, wo ich die Kleine entweder Donnerstags Vormittag oder Nachmittag für ein paar Stunden lassen könnte, kostet 3 Euro die Stunde, ist zu verkraften. Abends muss man sich dann privat mit anderen Alleinerziehenden absprechen.
Also angel, wenn mal etwas bei dir wäre.
Ich bin da für dich, auch Abends. :icon_smile:
 
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#35
Looooooooooooool, du wirst es nicht glauben, aber der Babysitter war der
Vater (Erzeuger)

Mir ist es übrigens bewusst, dass Mütter, die alleine sind, in der Verantwortung stehen und kaum Hilfe haben.
Aber, das weiß ich als Mutter und zwar schon bevor ich Mutter werde. Entweder ich mache dann keine Kinder oder ich lasse sie beim Vater, das geht nämlich.
Oder ich organisiere Hilfe.
Ich lasse die Ausrede nicht gelten, dass wir ja ach soo alleine sind, denn es ist nicht ganz so und es gibt Alternativen.
Das mag jetzt hart klingen, aber es ist so.
Wieviele Frauen würden die Kinder beim Vater lassen und selbst Unterhalt zahlen?
Schon wieder solche Sache wo du kaum Ahnung hast wie allein man sein kann, ob Männlein oder Weiblein. Und vorher wissen, kann es kaum einer, Fest steht man trennt sich wenn das Leben was einen geboten wird nicht mehr gefällt, aber man sollte auch wissen das man eine Wunde bei den Kindern aufreißt so oder auch so. Blut ist immer dicker wie Wasser. Egal wie man sich verhält , wenn auch Behörden nicht mit spielen. Behörden die die Aufgabe haben schlimme Sachen zu verhindern, kann es auch passieren das du die schlimmsten Achten läufst. Und ich sage es gerne noch einmal, wer helfen will sollte erst einmal tief in die Vehältnisse gucken und hat die Aufgabe zu zu hören, bevor er eine Lösung präsentiert, denn das machen heute Jugendämter falsch. Wie kann man sich Hilfe bei Menschen holen, wenn man sich erschlagen fühlt? Wenn man eine gewisse Ordnung für die Kinder macht heißt es nicht man hat auch Ordnung in seine Seele gebracht. Man könnte auch sagen, das Jugendamt braucht auch dringend Psyschologen die sich auch mit den Eltern befassen.
 
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#36
Schon wieder solche Sache wo du kaum Ahnung hast wie allein man sein kann, ob Männlein oder Weiblein.
Ach, du hast eine Ahnung von meinem Leben. Dann gebe ich dir mal gerne ein Kurzfassung.
-nach der Geburt zur Adoption freigegeben
-im Heim
-Pflegeeltern, die mich nicht wirklich wollten, also auch nicht liebten
-Missbrauch
-wieder Heim, aber immer mit die Beste in der Schule ... den Rest spare ich mir ...

Wenn hier jemand weiß, wie es ist, immer alleine zu sein (auch schon als Nicht-Mutter!), dann bin ich es. !!!
Ich weiß bis heute nicht, wie es ist, in einer liebenden Familie aufzuwachsen. Einen kleinen Einblick habe ich durch die Mutter meines Ex erfahren und das hat mich sehr neidisch gemacht. Jetzt habe ich meine kleine, eigene Familie und will es besser machen.

Du hast scheinbar auch den Beitrag weiter unten übersehen. Und was den Psychologen betrifft, den kann man auch selbst aufsuchen, muss keiner des Jugendamtes sein und die Krankenkasse bezahlt das auch, das weiß ich.
Es ist nur so, man muss Hilfe auch wollen. Jammern alleine reicht nicht. Das habe ich selbst zu lange getan, aber die Vergangenheit ist vergangen und ich bin erwachsen. Da ist jeder selbst für sich und sein Wohl und das der Kinder verantwortlich. Ich bin dieser Verantwortung selbst lange aus dem Weg gegangen, bis das Kind da war.
 

ofra

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#37
Ach, du hast eine Ahnung von meinem Leben. Dann gebe ich dir mal gerne ein Kurzfassung.
-nach der Geburt zur Adoption freigegeben
-im Heim
-Pflegeeltern, die mich nicht wirklich wollten, also auch nicht liebten
-Missbrauch
-wieder Heim, aber immer mit die Beste in der Schule ... den Rest spare ich mir ...

Wenn hier jemand weiß, wie es ist, immer alleine zu sein (auch schon als Nicht-Mutter!), dann bin ich es. !!!
Ich weiß bis heute nicht, wie es ist, in einer liebenden Familie aufzuwachsen. Einen kleinen Einblick habe ich durch die Mutter meines Ex erfahren und das hat mich sehr neidisch gemacht. Jetzt habe ich meine kleine, eigene Familie und will es besser machen.

Du hast scheinbar auch den Beitrag weiter unten übersehen. Und was den Psychologen betrifft, den kann man auch selbst aufsuchen, muss keiner des Jugendamtes sein und die Krankenkasse bezahlt das auch, das weiß ich.
Es ist nur so, man muss Hilfe auch wollen. Jammern alleine reicht nicht. Das habe ich selbst zu lange getan, aber die Vergangenheit ist vergangen und ich bin erwachsen. Da ist jeder selbst für sich und sein Wohl und das der Kinder verantwortlich. Ich bin dieser Verantwortung selbst lange aus dem Weg gegangen, bis das Kind da war.
ja meine liebe, man kann auch in einer familie verdammt einsam sein. sogar in der leiblichen familie. ist mir so ergangen.
das mit der elternliebe ist ja so eine sache ...
 
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#38
Nein, nicht ganz. Ich stand vor der Entscheidung Abtreibung oder alleinerziehende Mutter.
Ich habe mich da etwas unglücklich ausgedrückt.

Was ist das für eine Frage? Ist doch nur leichter für eine Gesellschaft zu ertragen, die generell Kinderfeindlich ist. Eine Abtreibung kann sich auch tief in die Seele eingraben, wo man sich selber kein Gefallen damit tun kann. Meine Mutter sagte mal ein Kind aufs Kissen ist besser wie aufs Gewissen. Ich stand auch vor der Entscheidung und hatte noch ein paar mehr Rechte, mein Ex wollte mich nicht loslassen, nahm sich eben das mit Gewalt. 4 Monate später starb meine Mutter. Auch mit der Frage Adoption habe ich mich beschäftigt. Mein Sohn ist der dritte in Bunde und mittlerweile 20 Jahre.

Ich meinte, dass doch gerade Frauen wissen, was es bedeutet, mit Kindern alleine zu sehen. Da Ehen und Beziehungen heutzutage nicht für immer sind, ist das Risiko doch immer da, die Kinder alleine groß ziehen zu müssen. Nur unter diesem Gesichtspunkt habe ich das geschrieben, dass man sich überlegen sollte, ob man da als Frau noch Kinder bekommt und viele überlegen es sich auch tatsächlich. Deshalb ist die Geburtenrate auch so niedrig, es ist ein Faktor von noch anderen.

Frage ich noch einmal für Gesellschaft, nur um nicht alleine da zu stehen? Kinder werden als störend empfunden?

Trotzdem ist man nicht alleine. Es gibt in jeder Stadt noch andere Alleinerziehende, mit denen man den Babysitter-Dienst ohne finanzielle Mittel organisieren könnte, wenn man nur wollte. In meiner Stadt gibt es ein Mütterzentrum, wo ich die Kleine entweder Donnerstags Vormittag oder Nachmittag für ein paar Stunden lassen könnte, kostet 3 Euro die Stunde, ist zu verkraften. Abends muss man sich dann privat mit anderen Alleinerziehenden absprechen.

Sicher kann man das mit Anderen sich zusammen tun, nur alleine mit Kindern da zu stehen und alleine zu sein sind mindestens 4 paar Schuhe. Es gibt die Mutter wo der Partner sich aus den Staube macht, es gibt die Mutter die aus der Ehehölle ausbricht, es gibt die Mutter wo der Partner durch einen Unfall stirbt und es gibt auch die Mutter die einen Partner hat der da ist aber doch nie da ist und Macht ausübt über die Kinder und über die Frau. Was denkst du wer mit wem am besten kann? Überlege auch mal wem es am leichtesten fällt Vertrauen auf zu bauen und wem es am schwersten fällt Vertrauen auf zu bauen.

Also angel, wenn mal etwas bei dir wäre.
Ich bin da für dich, auch Abends. :icon_smile:
Ist auch schön denn dazu kann man es auch nutzen dieses Internet.
 
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#39
Das will ich gar nicht bestreiten, aber hier wurde die Behauptung aufgestellt, ich hätte keine Ahnung, was das heißt, obwohl sie nichts von meinem Leben wusste.
Aber ich nehme an, dass sie über meine Härte in meinen Aussagen verwundert war und deshalb annahm, dass ich in einer behüteten Familie aufwuchs. Kann mich aber auch irren.
 

Arania

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#40
Und nur mal so: Auch Frauen die in einer behüteten Familie aufgewachsen sind können so reagieren, auch da gibt es viele Beispiele, auch die lassen eventuell ihre Kinder alleine etc. Nicht alles kann man darauf schieben das man aus kaputten Verhältnissen stammt, wie es so schön heisst
 
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#41
Ist auch schön denn dazu kann man es auch nutzen dieses Internet.
Drum werde ich es auch behalten müssen, denn ich sehe keine bessere Möglichkeit noch zusätzlich Menschen kennenzulernen.

Sicher kann man das mit Anderen sich zusammen tun, nur alleine mit Kindern da zu stehen und alleine zu sein sind mindestens 4 paar Schuhe. Es gibt die Mutter wo der Partner sich aus den Staube macht, es gibt die Mutter die aus der Ehehölle ausbricht, es gibt die Mutter wo der Partner durch einen Unfall stirbt und es gibt auch die Mutter die einen Partner hat der da ist aber doch nie da ist und Macht ausübt über die Kinder und über die Frau. Was denkst du wer mit wem am besten kann? Überlege auch mal wem es am leichtesten fällt Vertrauen auf zu bauen und wem es am schwersten fällt Vertrauen auf zu bauen.
Aber letztendlich ist alleine allein, egal aus welchen Gründen. Auch wenn es da Unterschiede gibt bei deiner Aufzählung, die Frau hat es in der Hand, das Beste daraus zu machen. Das kann dauern, aber es ist nicht unmöglich.
 

Endorphin

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#44
Wenn ich an den Armutsreport denke, ist es eigentlich kein Wunder, dass die Gewalt gegen Kinder permanent zunimmt. Tatsächlich gab es auch eine Studie aus Erlangen, die den Gesundheitszustand von Kindern "Problembezirken", mit dem Rest hinsichtlich des Gesundheitsbefinden verglichen hat. Das Ergebnis war erschreckend, diese Kinder waren in einem deutlich schlechteren gesundheitlichen Zustand! Aus meiner Sicht hat man nicht vor, die Ursachen für Armut in diesem Land wirklich zu bekämpfen, allerdings versucht man, die Kinder der Migranten von ihren Familien zu trennen. Eine staatliche Erziehung, genauso fair und anständig wie das deutsche Bildungssystem, soll diesen Kindern eine gerechte Zukunft bieten. In Wahrheit steigt der Hass der Migranten über die Ungerechtigkeiten in Schule/Beruf permanent an, ein Hass, der sich in vielen Gewalttaten manifestiert.Ist man denn kein Deutscher, wenn man in diesem Land geboren ist und einen deutschen Pass hat? In Amerika können sie Präsident werden, in Deutschland dürfen sie Sklavenarbeit verrichten(wenn sie Glück haben). Man sollte nicht vergessen, dass der Teil unserer Gesellschaft "überaltert", der keinen Migrationshintergrund hat, daher auch keine Beiträge ins Sozialsystem mehr liefert. Wer die Situation der Kinder in den Familien wirklich verbessern will, muss Arbeitsplätze schaffen, von denen man leben kann. Wenn das unter den derzeitigen Bedingungen nicht möglich ist, muss die vorhandene Arbeit anders verteilt werden, hierzu gibt es eine interessante Studie des Club of Rome, die dieses Mittel als einziges Mittel gegen die Arbeitslosigkeit ansieht. Ein arbeitsloser Migrant, wird nur sehr schwer einen neuen, angemessenen Job finden. Wer Kindern helfen will, muss in erster Linie den Eltern helfen.
 
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