Stuttgart 21 – Großkundgebung: Der Protest lebt! (1 Betrachter)

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wolliohne

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Die Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 beweist, dass sie vier Jahre nach dem Beginn der Demonstrationen gegen das Großprojekt quicklebendig ist. Am Samstag, 19. Oktober, findet eine Großkundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz statt. Motto: „Auch nach der Wahl: Der Protest geht weiter!“ Botschaft: Die Straße lebt. Bei dieser Veranstaltung (Beginn: 14.30 Uhr) werden die Stuttgart-21-Gegner dokumentieren, wie sich ihr politisches Themenfeld im Lauf der Zeit erweitert hat. Warum die Behauptung, in Stuttgart gehe es „nur um einen Bahnhof“, politischer Unsinn ist. Mit dieser Veranstaltung wird die Bürgerbewegung in diesem Herbst daran erinnern, wie die Demonstrationen gegen S 21 eine neue Protestkultur geschaffen haben: Der Widerstand klärt auf, er informiert die Menschen – und bereitet ihnen ein Stück urbane Lebensqualität. Die Straße ist in Stuttgart ein wichtiges Forum der außerparlamentarischen Opposition geworden.
Der Protest lebt von Inspiration, Kreativität und Fantasie, und dazu gehört der Humor. Deshalb unterstützt am 19. Oktober der Berliner Kabarettist Arnulf Rating die S-21-Gegner auf der Bühne. Er war Mitglied der berühmten 3 Tornados, er kämpfte als Künstler für viele Bürgerinitiativen und ist heute durch seine Solo-Shows und seine Fernsehauftritte, etwa in der ZDF-Reihe „Neues aus der Anstalt“, bekannt. Als literarischer Gast meldet sich der in in Wien groß gewordene, in Stuttgart lebende Schriftsteller Heinrich Steinfest zu Wort. Der von der Kritik als Sprachkünstler gefeierte Autor hat eine Rede zum Thema „Gerechtigkeit“ vorbereitet. Über die Motive des Protests spricht der schreibende Stuttgart-Spaziergänger Joe Bauer, Kolumnist der Stuttgarter Nachrichten. Der Jurist und Publizist Eisenhart von Loeper erörtert die Möglichkeiten eines neuen Bürgerbegehrens gegen S 21. Musik macht die neu formierte, weithin populäre Ska-Band No Sports.
Nach der Kundgebung findet ein Demozug über die Bolzstraße und die Friedrichstraße zum Hauptbahnhof statt.
Quelle: Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21
 
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