Studium fertig, wie geht es weiter? (2 Betrachter)

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Hallo zusammen,

ein besserer Threadtitel ist mir leider nicht eingefallen.

Kind Ü25 ist mit dem Studium fertig, hat nun ein dreimonatiges freiwilliges Praktikum (bezahlt!, also sie hat ein Gehalt bekommen) und ist bis Mitte März noch als Studentin eingeschrieben.
vom Praktikum bekommt sie noch ihr letztes Gehalt. derzeit hat sie Urlaub.
Während des Studiums wohnte sie auswärts, da der Studienort zu weit weg lag.
nun ist sie wieder hier bei mir. und sie schreibt zwar schon Bewerbungen, hat auch schon eine Rückfrage erhalten, aber bis alles in trockenen Tüchern ist, muss sie ja von was leben und da habe ich nun ein paar Fragen.

der Regelsatz ist klar, steht ihr zu. von mir wird sie nicht unterhalten und sie wirtschaftet auch selbst. wann soll sie beantragen? es kommt ja auch noch das Februargehalt.
dann KdU. wir (also ich besser gesagt) habe ja ein EFH (Einfamilienhaus), zahle dafür noch eine Hypothek ab. wie schreiben wir das am besten, das sie auch fürs wohnen zahlen muss, immerhin verbraucht sie ja Wasser, Gas, etc., ohne das die von mir irgendwelche Ktoauszüge, Unterlagen etc. fordern können. geht die ja nichts an, denn ich beantrage keine Leistungen.
könnte ich eine Art Pauschalmiete veranschlagen? was wäre angemessen für ein Zimmer mit Bad und Küchenbenutzung etc.?
dann mit EGV ist klar, nicht unterschreiben, sondern zum prüfen mitnehmen. habe ihr gesagt, sie kann den Antrag für ALG II ausdrucken, dann würden wir das zusammen ausfüllen.
BG =0
HG=0
dann hat sie sich ja schon auf Stellen beworben, sie möchte in die Großstadt, da sie dort in ihren angestrebte Berufsziel bessere Möglichkeiten hat. kann ihr das JC da was ans Zeug flicken und/oder potentielle Stellen vereiteln? Was kann sie bzgl. der Bewerbungen beantragen? die Großstadt ist nicht ums Eck, ca 120 km entfernt.
Sie hat Führerschein, aber kein Auto, ist also auf Bahn angewiesen.

Gruß Marion
 
E

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Hallo Marion!

1. Untermietvertrag. Was angemessen ist hängt von der ortsüblichen Miete ab und natürlich von der KdU-Richtlinie.

2. Antrag stellen sobald wie möglich. Wenn noch Einkommen zu berücksichtigen ist, beginnt die Zahlung halt später. Du weist ja, wie langsam manchmal die Mühlen im JC mahlen.

Fahrtkosten zu Bewerbungen werden in der Regel erstattet. Sie müssen nur unbedingt jeweils vor dem Bewerbungsgespräch beantragt werden.

Mit deiner Hilfe wird das schon klappen!
 
E

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Hallo Marion!

1. Untermietvertrag. Was angemessen ist hängt von der ortsüblichen Miete ab und natürlich von der KdU-Richtlinie.

2. Antrag stellen sobald wie möglich. Wenn noch Einkommen zu berücksichtigen ist, beginnt die Zahlung halt später. Du weist ja, wie langsam manchmal die Mühlen im JC mahlen.

Fahrtkosten zu Bewerbungen werden in der Regel erstattet. Sie müssen nur unbedingt jeweils vor dem Bewerbungsgespräch beantragt werden.
Untermietvertrag fällt eben weg, da ich keine Miete zahle, sondern ein eigenes Haus habe.

mit dem noch ausstehenden Gehalt liegt sie über den Regelsatz plus KdU. es geht halt aber auch um die KK und das sie krankenversichert ist. wenn Ende Februar das Gehalt bekommt, wie lange ist sie dann noch gesetzlich krankenversichert? vom Gehalt gehen ja noch die Sozialversicherungsbeiträge weg.

Fahrtkosten: angenommen sie hat am 15.3. ein Bewerbungsgespräch und bekommt den Termin am 12.3. genannt, bis da vom JC eine Zusage für die Fahrkosten kommt, ist der Termin für die Vorstellung doch längst vorbei.
und reicht da ein "ich habe am 15.3. ein Vorstellungsgespräch und beantrage Reisekosten" ? muß sie einen potentiellen Arbeitgeber mitteilen, das sie (vermutlich) ALG II bekommt? und was muss sie für die Fahrkosten (ausser Bahntickets etc.) einreichen?
 

Gaestin

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Mietvertrag mit Dir, ortsübliche Miete und
die musst Du versteuern. Nebenkosten aufschlüsseln.
 
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Mietvertrag mit Dir, ortsübliche Miete und
die musst Du versteuern. Nebenkosten aufschlüsseln.

ich dachte eigentlich, dass sie ihren Anteil der KdU zahlt. Beispiel: Kosten der KdU 700 Euro durch die Anzahl der Personen geteilt und davon ihren Anteil. wenn ich das noch versteuern muss, zahle ich ja drauf. zzgl. kommt die KK auch noch und hält die Hand auf und will Geld.
 

Gaestin

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hier ist es so, wenn das JC für sie Miete bezahlt,
wird dieses Einkommen des Vermieters ans Finanzamt gemeldet.
 
E

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Fahrtkosten: angenommen sie hat am 15.3. ein Bewerbungsgespräch und bekommt den Termin am 12.3. genannt, bis da vom JC eine Zusage für die Fahrkosten kommt, ist der Termin für die Vorstellung doch längst vorbei.
Ich meine, eine Zusage ist nicht nötig. Das könnte individuell in der EGV geregelt werden.

Bei der Krankenkasse gibt es m.W. einen Übergangsfrist. Die Miete würde ich so gestalten, dass die Steuern dir nicht wehtun. Das JC wird vermutlich auf einen Mietvertrag bestehen und auf einen Nachweis, dass sie dir das Geld auch zahlt.
 

RoxyMusic

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ich dachte eigentlich, dass sie ihren Anteil der KdU zahlt. Beispiel: Kosten der KdU 700 Euro durch die Anzahl der Personen geteilt und davon ihren Anteil. wenn ich das noch versteuern muss, zahle ich ja drauf. zzgl. kommt die KK auch noch und hält die Hand auf und will Geld.
Das sehe ich auch so, versteuern musst du m.W. bei Gewinnerzielung. Wenn ihr eine Kostenbeteiligung im angemessenen Rahmen vereinbart, sollte das kein Problem sein. Die folgenden Urteile habe ich zu diesem Thema gefunden, sind allerdings schon älter:

Bundessozialgericht, Urteil vom 03.03.2009, B 4 AS 37/08 R:
"Für den Anspruch auf Unterkunftskosten nach § 22 Abs. 1 S. 1 SGB II ist es nicht relevant, ob diese tatsächlich vom Mieter an den Vermieter gezahlt werden/wurden, sondern dass im Bedarfszeitraum eine rechtskräftige Pflicht zur Mietzahlung besteht/bestand. Bei Vermietung unter Verwandten, hier zwischen Mutter und Sohn, sind ebenfalls die nach § 22 Abs. 1 S. 1 SGB II angemessenen Unterkunftskosten zu zahlen. Bei Verdacht auf überhöhte Unterkunftkosten bietet § 22 Abs. 1 S. 1 SGB II den erforderlichen Schutz."

BSG-Urteil vom 07.05.2009, B 14 AS 31/07 R:
"Arbeitslosengeld-II-Empfänger haben auch dann Anspruch auf Übernahme von Wohnkosten, wenn sie bei Eltern oder anderen Verwandten zur Miete wohnen. Entscheidend sei dabei nicht, dass sie einen förmlichen Mietvertrag vorlegen können, sondern dass sie tatsächlich Geld für ihren Wohnraum zahlen."
 

Gaestin

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das JC meldet die Einkünfte der Mutter (Miete) ans Finanzamt.
Sofern das JC die Miete zahlt. Und warum sollen sie das nicht tun?
 

RoxyMusic

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Hier noch ein Link zu einem anderen Thread zu dem Thema:

https://www.elo-forum.org/bedarfs-haushalts-wohngemeinschaften-familie/168527-kostenbeteiligungsvereinbarung-finanzamt-melden.html

Du kannst auch noch schriftlich erklären, dass du deine Tochter nicht finanziell unterstützt, um einer eventuellen Verzögerung vorzubeugen (Nachfragen zur Haushaltsgemeinschaft).
 
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das JC meldet die Einkünfte der Mutter (Miete) ans Finanzamt.
Sofern das JC die Miete zahlt. Und warum sollen sie das nicht tun?

mag sein, das die das melden. aber dann müssten alle Eltern mit erwachsenen Kindern und Eigentum, die noch zuhause leben und fürs noch zuhause im Elternhaus leben, ihren Beitrag abgeben (nennt sich umgangssprachlich Kostgeld) das versteuern. in den Formularen für eine Steuererklärung gibt es da übrigens in der Richtung auch nichts.
meine Exschwiegereltern und andere mit eigener Wohnung oder Haus, haben sicher nie das Kostgeld was erwachsene Kinder abgaben, versteuert. sollte einen schon der gesunde Menschenverstand sagen, das da nichts zu versteuern ist.

das sind also keine Einkünfte, denn das Geld ist für das was das erwachsene Kind verbraucht. Wasser, Gas, Strom, Telefon, Benutzung von Haushaltsgegenständen etc., von Gewinn kann also keine Rede sein.

ich werde mal nächste Woche im Finanzamt anrufen,hatte ja letztes Jahr eine Steuererklärung wegen der Rente machen müßen und die zwei zuständigen SBs waren bisher sehr hilfsbereit bei Auskünften.

Alternativ kann Tochter dann ja androhen, sich eine eigene Wohnung zu nehmen, da kommt dann noch mal eben Umzugshilfe, Erstausstattung etc. dazu.
 
E

ExitUser

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Das sehe ich auch so, versteuern musst du m.W. bei Gewinnerzielung. Wenn ihr eine Kostenbeteiligung im angemessenen Rahmen vereinbart, sollte das kein Problem sein. Die folgenden Urteile habe ich zu diesem Thema gefunden, sind allerdings schon älter:
danke. genau das meine ich. werde nächste Woche im Finanzamt anrufen und mal fragen, was da im angemessenen Rahmen ist.
 

Gaestin

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Moment: wenn erwachsene Kinder zu Hause wohnen und Kostgeld
abgeben, geht das niemanden etwas an.
Meistens sehen sich Studierende (so kenne ich das von der Uni) sich
gegen Ende des Studiums nach Stellen um.


Hier liegt der Fall anders. Tochter erwartet, dass der Staat für sie aufkommt.
Sie muss also einen gültigen Mietvertrag vorlegen. Und die Vermieterin
gibt die Miete bei ihrer Steuererklärung unter Einkünfte aus Vermietung an.
Ob sie etwas zahlen muss, bleibt dahingestellt. Sie muss die Miete nur angeben.
Denn das Amt wird es beim Finanzamt melden. Wenn es Tochter lieber ist, sich
eine Wohnung zu suchen, kann sie es tun. Aber es wäre vernünftiger, da sie sich
vermutlich bundesweit bewerben muss, abzuwarten, wo sie eine Stelle bekommt
und dann dort eine Wohnung zu suchen.
Man muss bei der Miete darauf achten, dass sie FÜR DAS JC im angemessenen Rahmen ist. Sonst wird das JC nicht zahlen. Bitte die neuesten Gerichtsurteile zum Thema
heranziehen.
 

Kerstin_K

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Auf welcher Rechtsgrundlage bitte will das JC hierirgenwas ans Finazamt melden? (Der Link in Beitarg 10 funktionoert bei mir nicht.)
 
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Moment: wenn erwachsene Kinder zu Hause wohnen und Kostgeld
abgeben, geht das niemanden etwas an.
Meistens sehen sich Studierende (so kenne ich das von der Uni) sich
gegen Ende des Studiums nach Stellen um.


Hier liegt der Fall anders. Tochter erwartet, dass der Staat für sie aufkommt.
Sie muss also einen gültigen Mietvertrag vorlegen. Und die Vermieterin
gibt die Miete bei ihrer Steuererklärung unter Einkünfte aus Vermietung an.
Ob sie etwas zahlen muss, bleibt dahingestellt. Sie muss die Miete nur angeben.
Denn das Amt wird es beim Finanzamt melden.
du hast die Links gelesen, die RoxyMusic verlinkt hat? der Fall liegt hier gar nicht anders,

Tochter ist 25, fertig mit dem Studium. wo bitte bin ich verpflichtet Tochter für lau hier wohnen zu lassen, nur weil ich Eigentum habe? sie ist rein rechtlich wie eine Person zu sehen, mit der kein verwandtschaftliches Verhältnis besteht, da Ü25 und fertig mit der Ausbildung. solange sie noch keine Stelle hat, hat sie auch Anspruch, dass die verursachten Kosten fürs Wohnen übernommen werden. auch im Elternhaus. da wird ansonsten wieder mal durch die Hintertür versucht, den Eltern die verursachten Kosten aufzudrücken. :icon_evil: so gehts nun wirklich nicht.
und nicht jeder Student bekommt nach Abschluss sofort eine Stelle. auch trotz umsehens nach Ende des Studiums, im übrigen hatte sie ja schon eine Stelle als Praktikantin.
und ob JC ans Finanzamt meldet, ist völlig wuppe, denn ich werde selbst im Finanzamt nachfragen, komme also den JC zuvor. wie in den verlinkten Thread schon wer schrieb verwenden das die JCs gern als Drohung vor den Leistungsberechtigten, um die Leute zu verunsichern. abgesehen davon ist das auch keine Miete, sondern eine Beteiligung an den Kosten, das dem JC auch noch günstiger kommt ,als wenn sie ihr eine Wohnung finanzieren müssten.
 

arbeitsloskr

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abgesehen davon ist das auch keine Miete, sondern eine Beteiligung an den Kosten, das dem JC auch noch günstiger kommt ,als wenn sie ihr eine Wohnung finanzieren müssten.
Du willst also nur die "Nebenkosten", die deine Tochter bei dir verursacht bezahlt bekommen (bspw. Wasser/Abwasser, Heizung)? Dann bräuchtest du auch eine entsprechende Verteilungsgrundlage, denn bspw. die Küche und Bad werden ja von deiner Tochter und dir gemeinsam genutzt (in Bezug auf die Heizkosten). Weiterhin wäre dann auch zu klären, ob du weitere Nebenkosten wie Grundsteuern, Müllentsorgung usw. ebenfalls aufteilen willst.
 
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Du willst also nur die "Nebenkosten", die deine Tochter bei dir verursacht bezahlt bekommen (bspw. Wasser/Abwasser, Heizung)? Dann bräuchtest du auch eine entsprechende Verteilungsgrundlage, denn bspw. die Küche und Bad werden ja von deiner Tochter und dir gemeinsam genutzt (in Bezug auf die Heizkosten). Weiterhin wäre dann auch zu klären, ob du weitere Nebenkosten wie Grundsteuern, Müllentsorgung usw. ebenfalls aufteilen willst.

nein, auch die anteiligen anderen Kosten.
und da die letzten Bescheide/Rechnungen für Wasser, Gas für den Verbrauch von drei Personen war, kann man da jetzt nicht plötzlich durch 4 teilen. war ja nur von 3 Leuten verbraucht worden.
 

Gaestin

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natürlich nicht umsonst, wie ich schon schrieb, man gibt es an und
das Finanzamt entscheidet, ob irgendwas zu zahlen ist. Aber das wird
das JC alles machen.


Tochter ist vermutlich verpflichtet, sich bundesweit zu bewerben.
Dann kann sie sich dort, wo sie eine Stelle findet, eine eigene Wohnung
suchen. Ihre Chancen sind ohnehin besser, wenn sie frisch vom Examen
kommt und bundesweit suchen kann. Hat die Stellenvermittlung ihrer
Uni schon Vorschläge gemacht?
QUOTE dann hat sie sich ja schon auf Stellen beworben, sie möchte in die Großstadt, da sie dort in ihren angestrebte Berufsziel bessere Möglichkeiten hat. kann ihr das JC da was ans Zeug flicken und/oder potentielle Stellen vereiteln? Was kann sie bzgl. der Bewerbungen beantragen? die Großstadt ist nicht ums Eck, ca 120 km entfernt.QUOTE


Ich kann mir nicht vorstellen, dass das JC ihr das vereiteln würde, die sind daran interessiert, dass sie so schnell wie möglich vom Amt wegkommt. Sie kann für Vorstellungsgespräche Fahrtkosten beantragen, sobald sie ALG II genehmigt bekommen hat. Und Bewerbungskosten.
 

Gaestin

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eben. Warum kein Mietvertrag und
Angabe beim Finanzamt. Es ist fraglich,
ob die Mutter etwas an Steuern bezahlen muss
und das JC ist zufrieden.
 
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so, es ergeben sich neue Fragen.

der Reihe nach: Tochter hat nun ALG im März noch beantragt. sie bekam bei der Antragstellung einen ALG-Antrag mit, obwohl sie einen ausgefüllten schon mitbrachte. den hat sie dann eingereicht, statt einer Bewilligung bekam sie nun einen Bearbeitungsbogen.

folgendes wollen sie noch:

Hauptantrag vollständig ausgefüllt.
da wollen sie wissen, ob sie Schülerin, Studentin ist, Bafög beantragt hat, ob sie Azubi ist oder auswärts untergebracht ist. ok, da hat sie vergessen, das anzukreuzen (grummel hätte wohl noch rübersehen sollen)

Personalausweis in Kopie (ich dachte es ist verboten, den zu kopieren!)

HG, da hatte sie die Zahl 0 eingetragen, das wollen sie ausgefüllt haben. muss sie das ausfüllen? reicht doch die Angabe 0 Personen und nicht die Angabe, ob die weiteren Mitbewohner mit ihr verwandt sind oder nicht.

gibt es da einen § der für Ü25 im Haushalt der Eltern/Elternteile lebenden Kinder zuständig ist, um das gleich mal auszuhebeln, weil ich befürchte, wenn sie da angibt, das sie mir (Mutter) und ihren Brüdern wohnt, das die dann gleich mal auch für ihre Brüder und mich Einkommensnachweise wollen.

Anlage EK wollen sie haben.
Bescheid über das BAFÖG, das gibs bekanntlich nur, wenn sie im Studium oder Ausbildung ist und das Studium ist ja nun fertig, sie hat also keinen Anspruch mehr auf BAFÖG. und geht dem JC überhaupt an, was im BAFÖG-Bescheid steht? es gibt ja keins mehr.
Verdienstabrechnungen Praktikum der letzten 3 Monate


dann hatte sie von November bis Ende Februar ein sozialversicherungspflichtiges Praktikum, das muss sie dann unter "Innerhalb der letzten 5 Jahre vor der Antragstellung) eintragen, oder?
Praktikumsvertrag (muss sie den vorlegen? das ist ja schon zu Ende und es gibt daraus keinerlei Ansprüche mehr)

dann hatte sie letztes Jahr eine ehrenamtliche Tätigkeit für ca. 3 Monate, die zeitlich begrenzt war, da wollen sie wissen, ob es sich um eine Beschäftigung handelt und dann Arbeitsvertrag, An und Abmeldung zur Sozialversicherung etc haben. das war aber wie gesagt nur eine ehrenamtliche Tätigkeit und längst beendet.
reicht da die Angabe, das es eine ehrenamtliche zeitlich begrenzte Tätigkeit war und es keinerlei Ansprüche gegenüber der Einrichtung mehr gibt?

Ktoauszüge ab 24.2. (sie hat aber erst ab März beantragt) bis aktuell

schriftliche Mitteilung wie der Lebensunterhalt bisher bestritten wurde (mit BAFÖG und Waisengeld/Familienzuschlag ((den gibs aber auch nur so lange sie in der Ausbildung/Studium/Schule war)), BAFÖG hat sie angegeben. normalerweise reicht das ja. und was geht es denen an, sie ist ja nun Ü25 und hat Anspruch auf ALG II plus KDU, wenn sie noch kein Einkommen hat und ihr Vermögen unterhalb der Freigrenze, bzw. sie gar keins hat. ich (und BAFÖG-Amt, Pensionskasse etc. sind ihr ja nicht mehr unterhaltsverpflichtet.
Tochter sagt gerade, das sie dem JC ein Schreiben der Hochschule hingelegt hat, das ihr Studium beendet ist.

Anlage KDU
Mietvertrag (eine vorgelegte Kostenvereinbarung kann nicht anerkannt werden) sie zahlt ja keine Miete, sondern beteiligt sich an den Kosten pauschal, die sie durch ihr Wohnen hier verursacht.

leider ist u. a. noch dieselbe SB zuständig, die mich damals selbst an den Rand des Wahnsinns trieb. und m.M.n. schon sich einiges zuviel herausnimmt bzw. Angaben will, die ihr gar nicht zustehen.

wie kann sie die zum Teil unberechtigten Forderungen aushebeln? gibt es dazu entsprechende §?
soll sie schreiben, dass sie einen Antrag auf Erstausstattung, Umzugshilfe und eigener Wohnung stellt? (das dürfte deutlich teurer werden als eine Kostenbeteiligung fürs Wohnen in meinem Haushalt)

wegen der Fahrkosten zu den Bewerbungsgesprächen, diese werden von den Firmen übernommen. das muss sie also nicht beim JC beantragen. falls es da zu Nachfragen vom JC kommt, reicht da die Auskunft, das es sich hier um die Fahrkostenerstattung für die Bewerbungsgespräche handelt? nicht das die dann da auch noch irgendwelche Verträge etc. haben wollen. zuzutrauen ist es denen.
 
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