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Studiengebühren schrecken vom Studium ab

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Arania

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#1
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erwartet durch die Einführung von Studiengebühren einen starken Rückgang der Studienanfänger aus Migrantenfamilien und sozial schwachen Verhältnissen. Dies zeige die Erfahrung aus anderen Ländern, sagte der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne am Freitag in Frankfurt am Main.

Auch für Kinder aus Mittelschichtfamilien werde das Studium künftig zum finanziellen Risiko. Wenn Studium und Studiengebühren mit Krediten finanziert werden müssten, kämen schnell 30 000 Euro Schulden zusammen, sagte Thöne. Bereits jetzt arbeiteten 70 Prozent der Studenten in Teilzeit, um ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können. Die meisten Hochschulen seien auf diese Situation nicht vorbereitet. Sie sähen das Studium als Vollzeitaufgabe an.
http://news.abacho.de/aktuelles/artikel_anzeigen/index.html?news_id=35694
 
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#2
Ist doch Absicht. Damit nur noch die Eltite ( Herrenmenschen ) studieren kann. Der Dreck darunter kann diesen Stars doch nicht das Wasser reichen. Die Studiengebühren werden die nächsten Jahre weiter steigen.

Dann hat man nur noch Porsche fahrende Rotzlöffel die sich die Hände níe dreckig mit Arbeit gemacht haben an den Hochschulen. Sinn ist weitere Unterdrückung der Massen.
 

klaus1233

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#3
Die PISA-Studie ergab ja, dass in D Sozialschwache und Mirganten wie in keinem anderen Land durch die Schulpolitik ausgesiebt werden und erst gar keine HZB bekommen. Die wenigen, die dann durch das Nadelöhr kommen, werden nun abgeschreckt und sollen wohl eine Lehre machen. Das ist die hohe Kunst der Staatsführung in der Bildungspoltik in D.

Aber in Sonntagsreden mit großer Rhetorik beklagen, dass wir zu wenig Ingenieure haben, dass das Bildungsniveau so niedrig sei, dass so viele Migranten auf der Strecke bleiben, dass Hauptschüler nicht ausbildungsfähig wären, dass zu viel Arbeitslose keine Quali und/oder keinen Bildungsabschluss haben.

Alles hausgemacht durch jahrzehntelange Mauschelei und Versäumnisse. Selbst 2006 konnte man sich zu einer Bildungshohheit des Bundes nicht durchringen und das Bundeslandchaos der tausend Abschlüsse und 10.000 Sonderregelungen mit unzähligen Lehrbuchvarianten geht weiter. Dahinter stecken finanzielle Interessen, was sonst. Und die Bildungsmafia in den Ländern fürchtet um ihre lukrativen Pöstchen.

Die Heuchelei und Oberflächlichkeit der Korrupten und Inkompetenten nimmt Ausmaße an, die immer unerträglich werden.
 

Arco

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#4
... ja alles insoweit nicht falsch -

aber

wie kommt es das im achsoschlimmen Bayern im Verhältnis die meißten dieser angesprochenen Personenkreise einen guten Schulabschluß und auch ein Studium/Meisterschulen machen gegenüber den anderen Ländern ( vor allem hier gemeint die Länder die doch so lange spezialdemokratisch regiert worden sind mit ihren sozialen Schulsystemen )


Nur mal wieder soooooo zum ANECKEN ;) ;)
 

Arania

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#5
Vielleicht weil da viele reiche Leute leben :pfeiff:
 

Äpfelchen

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#6
Studium nur noch für gut Betuchte?

Hallo Foris,

mal eine allgemeine Frage: Ist unter euch jemand, der studiert, bzw, dies vorhat?
Mein Sohn (19) wohnt noch bei uns und besucht die Fachoberschule.
Danach hatte er vor zu studieren - schliesslich wird immer öfter ein Studienabschluss gefordert.
Da er unter 25 ist, darf er nicht ausziehen und erhält somit auch kein Bafög.

Ab Sommersemester 2007 fallen insg. 585 Teuros an Gebühren pro Semester an. Befreit wird nur wer z.B. ein Kind pflegt oder erzieht.
Es gibt dann noch die Möglichkeit einer Kreditaufnahme für die Studiengebühren.
Ist jemandem bekannt ob auch ein ALGII-Empfänger diesen Kredit beantragen kann? Denn normalerweise erhalten wir ja von den Banken keinerlei Kredit.

Wird Kindern von ALGII-Empängern das studieren somit absichtlich unmöglich gemacht und ihr Lebensplan und eigenständiges Leben - unabhängig vom Staat - schon im Keim erstickt?

Der Gesetzgeber sollte hier doch weiterdenken - sollen junge Menschen gleich nach dem Schulabschluss von einem 1-Euro-Job zum nächsten wechseln bis zum Rentenalter (welche dann natürlich wegfällt, da man nicht die Chance hatte jemals einzuzahlen).

Es wäre schön, wenn jemand einige Tipps bezügl. des Studiums hätte.

liebe Grüsse
Äpfelchen
 

Quirie

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#7
Wir haben schon einen Thread zu dem Thema. Ich lege die beiden mal zusammen. :mrgreen:
 

Arco

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#8
Arania sagte :
Vielleicht weil da viele reiche Leute leben :pfeiff:
.. tschuldigung Arania, aber was hat das mit den "reichen Leuten" zu tun wenn in Bayern wie ich geschrieben habe
die meißten dieser angesprochenen Personenkreise einen guten Schulabschluß und auch ein Studium/Meisterschulen machen gegenüber
und damit waren die Migranten und die Sozialschwächeren gemeint, einen besseren Abschluß haben ......

und das kann nicht nur an den Knödeln liegen ;) ;)
 

Arco

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#9
@ Äpfelchen :stern: :stern:

.... um evtl. besser eine Antwort geben zu können, wäre es auf jeden Fall gut zu wissen in welchem Bundesland ihr wohnt oder der Sohnemann evtl. studieren will ! ! !

(habe jetzt mal nicht deine alten Beiträge durchgelesen wo evtl. die Lösung stehen könnte)
 

Quirie

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#12
In Schleswig - Holstein kostet es übrigens (noch) nichts.

:mrgreen:
 

commie

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#13
wie kommt es das im achsoschlimmen Bayern im Verhältnis die meißten dieser angesprochenen Personenkreise einen guten Schulabschluß und auch ein Studium/Meisterschulen machen gegenüber den anderen Ländern ( vor allem hier gemeint die Länder die doch so lange spezialdemokratisch regiert worden sind mit ihren sozialen Schulsystemen )

Quelle? Deine Links sagen darüber überhaupt nichts aus.


Vielleicht weil da viele reiche Leute leben

Jup.


Ansonsten hat Äpfelchen ja bereits genug gesagt.


Langsam wird dein Berufsopportunismus aber echt ekelhaft, Arco... nun findest du sogar Studiengebühren, was nichts weiter als eine Verstärkung des Klassenstaates zwecks weiterer Aussiebung ärmerer Studenten, gut.

Und noch nicht mal Argumente haben... traurig, traurig.
 

Arco

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#14
na Commie ....

bist du mal wieder am Stänkern ;) ;) :dampf:

Langsam wird dein Berufsopportunismus aber echt ekelhaft, Arco... nun findest du sogar Studiengebühren, was nichts weiter als eine Verstärkung des Klassenstaates zwecks weiterer Aussiebung ärmerer Studenten, gut.
... kannst du mir mal hier im Forum irgendwo aufzeigen wo ich geschrieben habe das ich Studiengebühren GUT finde :motz: :motz:

Ich mach dir mal einen Vorschlag, stelle doch einfach mich auf IGNORIEREN dann brauchst du dich nicht immer so künstlich aufregen :mrgreen:

Wenn es ja nicht manchmal so lustig wäre deine Klassenkampfparolen zu lesen, hätte ich das ja auch schon bei dir getan - aber ab und zu tue ich mir das an :twisted: :twisted:

Man hat ja sonst nichts mehr zu lachen :hug: :hug:

Grüß Gott ......

EDIT:
achsoo Commie - wie wäre es dann man mit richtig lesen (oder siehst du schon ROT wenn du nur meinen Namen liest ;) )
Meine Links zu der Frage von Äpfelchen hatten nur damit zu tun eine Sachfrage evtl. zu klären - und solltest du in deiner Klassenkampfwut diese auch gelesen haben, sind da auch sehr viele Links dabei die gegen Studiengebühren wettern - habe also keine Zensur veranstaltet :mrgreen:
 

klaus1233

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#15
Arco sagte :
... ja alles insoweit nicht falsch -

aber

wie kommt es das im achsoschlimmen Bayern im Verhältnis die meißten dieser angesprochenen Personenkreise einen guten Schulabschluß und auch ein Studium/Meisterschulen machen gegenüber den anderen Ländern ( vor allem hier gemeint die Länder die doch so lange spezialdemokratisch regiert worden sind mit ihren sozialen Schulsystemen )
Das stimmt so nicht, Arco.

Zitiere mal ein tief antibayrisches Blatt:

"Bayern galt beim ersten Pisa-Test als das Bundesland mit der härtesten sozialen Selektion in Deutschland: Ein Kind aus einer bayerischen Facharbeiterfamilie hat bei gleicher Intelligenz und Kompetenz eine 6,2 mal geringere Chance, ein Gymnasium zu besuchen, als ein Kind aus der Oberschicht. In Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen oder Hessen ist dieser soziale Unterschied nur halb so groß. Neue Pisa-Sozialdaten soll es erst mit der kompletten deutschen Studie geben, die im Spätherbst veröffentlicht wird."

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,365096,00.html

Du glaubst doch nicht, dass solche Strukturen sich innerhalb kurzer Zeit ändern? Wenn man die Testanforderungen kennt, kann man gezielt darauf hin üben und schneidet dann besser als beim letzten Mal ab.

Richtig ist, das Bayern besser abgeschnitten hat, weil sie schon immer auf die harten Fächer mehr Wert legten. Andere Länder legten mehr Wert auf Sozialkunde, Politik und hätte die OECD-Studie da den Schwerpunkt gelegt, wären die SPD-LÄnder wohl besser gewesen.

Was ist nun wichtiger in einer Demokratie, dass die Bürger gut Rechnen und physikalische Gesetzmäßigkeiten im Schlaf herbeten können, oder ob sie das sozio-politische System verstanden haben und partizipieren können?

Bildungsziel mündiger Bürger ist einigen Kreisen schon immer supekt gewesen, OECD-Tests werden nun instrumentalisiert, um das gänzlich abzuwürgen und massenhaft maulhaltende desinformierte Rechenautomaten zu produzieren.
 

silkem

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#16
@Äpfelchen:

Danach hatte er vor zu studieren - schliesslich wird immer öfter ein Studienabschluss gefordert. Da er unter 25 ist, darf er nicht ausziehen und erhält somit auch kein Bafög.
Moment mal, Bafög kann er trotzdem beantragen - nur BAB gibt's nicht, wenn man zuhause wohnt. Wenn er außerdem außerhalb des Tagespendelbereichs liegt, kann er auch ausziehen und dann bekommt er voll Bafög - also kann er sich seine Hochschule auch aussuchen.
Wenn ich mich nicht irre, sollen doch Bafög-Empfänger von den Studiengebühren ausgenommen oder von der zuständigen Landesbank einen Kredit dafür bekommen - unbedingt erkundigen!

Alles weitere zu Sachen Studienfinanzierung findest du bei Studies-Online und alles übers Bafög unter http://www.das-neue-bafoeg.de/

Ich persönlich halte auch nichts von Studiengebühren - solange es kein allgemeines Stipendiensystem und günstige staatliche Kredite gibt. Aber auch damit wirds eher schlimmer als besser :cry:

LG

Silke
 
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