Studie schlägt Alarm: In Deutschland fehlen 4 Millionen Sozialwohnungen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.837
Bewertungen
6.310
„Bei den Sozialwohnungen klafft eine enorme Lücke. In den vergangenen zehn Jahren sind im Schnitt 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr vom Markt verschwunden“, sagt Matthias Günther. Der Leiter des Pestel-Instituts sieht darin eine „dramatische Entwicklung“: „Wenn der Aderlass bei den Sozialwohnungen sich mit diesem rasanten Tempo fortsetzt, dann werden wir bereits Ende dieses Jahres die 1,5-Millionen-Marke unterschreiten.“
==> Deutscher Mieterbund e.V.: Einzelansicht[tt_news]=16166&cHash=73bf231e4043da1b690d764e0a3d86e5
 
E

ExitUser

Gast
Das ist leider nichts Neues.
Wir erleben doch das Desaster mit den Mieten und Wohnungen hautnah an uns selbst. Gäbe es genügend dann hätten wir weniger Probleme zumindest was die Wohnung betrifft. Leider habe wir aber auch noch das Jokecenter an der Backe:icon_kotz:
 
S

Spitzbart

Gast
Das ist ja die Krux. Einerseits fehlen Sozialwohnungen andererseits gibt es einen hohen Leerstand (vor allem in den neuen Bundesländern) aufgrund der demografischen Entwicklung.

Kann hier nicht eine Kompromisslösung gefunden werden?
 

Hartzeola

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 August 2011
Beiträge
10.204
Bewertungen
3.451
NRW-Bauminister warnt vor "Luxus-Ghettoisierung"

In vielen Städten steigen die Mieten, Einkommensschwache werden an den Stadtrand oder ins Umland gedrängt. Diesem Trend sollen Sozialwohnungen entgegenwirken, doch es gibt zu wenige.


NRW-Bauminister Michael Groschek (SPD) hat vor einer "Luxus-Ghettoisierung" in besonders gefragten Großstädten des Landes gewarnt. Für immer mehr Durchschnittsfamilien würden dort Wohnungen unbezahlbar.
"Gerade Boomstädte wie Köln, Düsseldorf oder Münster benötigen zusätzlichen sozialen Wohnraum. Die Fördergelder sind da. Sie müssen aber auch abgerufen werden", sagte Groschek den Zeitungen der WAZ-Gruppe.


NRW fehlen 1,2 Millionen Sozialwohnungen

Nach einer im März veröffentlichten Studie des Pestel-Instituts in Hannover im Auftrag der Wohnungsbau-Initiative aus Gewerkschaft und Baubranche fehlen in NRW fast 1,2 Millionen Sozialwohnungen. Nur knapp ein Drittel aller finanzschwachen Haushalte in NRW habe derzeit überhaupt die Möglichkeit, eine Sozialmietwohnung zu bekommen. Pro Jahr würden 46.000 Sozialwohnungen vom Markt verschwinden, weil die vertraglich vereinbarte Frist der Mietpreisbindung auslaufe.
Wohnungsmarkt: NRW-Bauminister warnt vor "Luxus-Ghettoisierung" - Nachrichten Regionales - Düsseldorf - DIE WELT
 
I

igelchen

Gast
man lese zu siehe oben einmal nur einige komentare
s kann einen echt dabei schütteln und irgendwie will der magen seinen inhalt loswerden bei soviel "hirnXXXXss
ahhhja,
gelder sind vorhanden wurden aber nicht abgerufen :)
anzunehmen ist auf jeden fall das hin und herspekuliert wird
und man das ABRUFEN der fördergelder total vergessen hat.Ein schelm der...... :)
 

Hartzeola

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 August 2011
Beiträge
10.204
Bewertungen
3.451
man lese zu siehe oben einmal nur einige komentare
s kann einen echt dabei schütteln und irgendwie will der magen seinen inhalt loswerden bei soviel "hirnXXXXss
Du kannst dich direkt an die "Welt" wenden. Es ist allerdings zu bezweifeln, dass sie sich mit Magenmitteln auskennen...
 

lpadoc

Elo-User*in
Mitglied seit
25 Februar 2010
Beiträge
2.422
Bewertungen
1.029
(...) Kann hier nicht eine Kompromisslösung gefunden werden ?
In welche Richtung ? Frage bitte die vor Ort zuständigen Kommunen und oder Regionalverwaltungen. Eine dem Grundgesetz entsprechend vernünftige und sozialverträgliche Wohnungspolitik liegt allein in der Verantwortung derer (Politik), die sich oftmals lautstark und klagend zu Wort melden.

Die nicht nur gegenwärtige - sondern seit bereits ca. 20 Jahren herrschende Wohnungspolitik, zu Gunsten von Spekulanten, Heuschrecken und dergleichen, ist doch politisch so gewollt, denn ansonsten gäbe es die daraus erwachsenen Probleme nicht.

Und wenn ich den Wortbegriff wie "Sozialwohnung/Wohngsbau" höre/lese, dann ist das für mich persönlich nur als Beleidigung der Menschen gegenüber anzusehen, die auf bezahlbaren Wohnraum dringend angewiesen sind.
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.837
Bewertungen
6.310
Das ist ja die Krux. Einerseits fehlen Sozialwohnungen andererseits gibt es einen hohen Leerstand (vor allem in den neuen Bundesländern) aufgrund der demografischen Entwicklung.

Kann hier nicht eine Kompromisslösung gefunden werden?
Und wie soll die aussehen? Die Häuser, die leer stehen, abtragen und dort wieder aufbauen, wo Bedarf ist?:icon_neutral: Oder kann man deine Fragestellung dahingehend verstehen, dass du Deportationen von Elo's favorisierst, die dann einfach da hinziehen sollen, wo Wohnungen leer stehen?:icon_neutral:
 
Oben Unten