Studie: Frauen arbeiten mehr als Männer - überwiegend in unbezahlter Arbeit (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

E

ExitUser

Gast
In Deutschland arbeiten Frauen mehr als Männer und widmen sich zudem viel häufiger unbezahlten Tätigkeiten. Rund 45,5 Stunden ist eine Frau im Durchschnitt mit Familienbetreuung, Haushalt, Job und Ehrenamt in der Woche beschäftigt, eine Stunde mehr als ein durchschnittlicher Mann. Wie das Statistische Bundesamt bei der Vorstellung einer Studie mitteilte, leisten Frauen dabei zwei Drittel ihrer Arbeit unbezahlt, Männer dagegen weniger als die Hälfte. Referenz:Studie enthüllt: Frauen arbeiten mehr als Männer
In der Erhebung von 2012/2013 wurde untersucht, wie Menschen ihre Zeit aufteilen. Im Vergleich zur letzten Studie dieser Art, die schon 14 Jahre zurückliegt, arbeiten inzwischen aber sowohl Frauen als auch Männer weniger häufig unbezahlt als seinerzeit.
Gleichstellung quo vadis! :icon_stop:

Allerdings muss ich anmerkern, dass Frauen dies selbst in der Hand haben, ob sie sich weiterhin von der Gesellschaft so ausbeuten lassen wie bisher, besonders in den Home-Care-Bereichen!

Die Studie beweist, dass sich in den Köpfen nicht allzuviel geändert haben kann, denn Männer glauben heute immer noch, dass Frauen sie weiterhin - von der Wiege bis zur Bahre - zu versorgen hätten....welch ein Trugschluß!

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/05/PD15_179_63931.html;jsessionid=0BC43D662620753EA0217F4A27D67C1F.cae2
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/05/PD15_179_63931pdf.pdf?__blob=publicationFile


Kennzahlen liefern auch diese Studien: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressekonferenzen/2014/Gleichstellung/begleitheft_Gleichstellung_2014.pdf?__blob=publicationFile
 
E

ExitUser

Gast
Männer glauben heute immer noch, dass Frauen sie weiterhin - von der Wiege bis zur Bahre - zu versorgen hätten....welch ein Trugschluß!
Ist das wirklich ein Trugschluß?
Hausfrauen-Bonus: Anthropologin über Reiche in Manhattan - SPIEGEL ONLINE
Fein gemacht, Schatz: In Manhattans Geldelite zahlen Banker ihren Frauen mitunter Boni - für Erfolge bei Haushaltsführung und Kindererziehung
(...)
"Die weltweite ethnografische Datenlage ist klar: Je mehr eine Gesellschaft in Schichten organisiert und je hierarchischer sie organisiert ist, und je mehr nach Geschlechtern getrennt, desto niedriger ist der Status der Frauen", fasst Martin nüchtern zusammen. Im Juni soll ihr Buch dazu erscheinen: "Primates of Park Avenue" heißt es ("Primaten der Park Avenue"), und es wird auch gleich angekündigt mit einem sarkastischen Vergleich: "Wie eine urbane Dian Fossey", wie die berühmte amerikanische Gorillaforscherin also, beschäftige die Autorin sich mit dem Sozialverhalten von Müttern an der Upper East Side.
 
E

ExitUser

Gast
:dank:


Bleibt die Frage: Wofür verwenden die Frauen ihre Boni? Martin hat beobachtet: In den Kreisen der Super-Reichen kann man oft nicht einfach zusammen zum Abendessen gehen - sondern man mietet, wenn man seinen Bonus bekommen hat, einen Tisch bei einem Wohltätigkeitsessen einer Freundin, der dann gern auch mal 10.000 US-Dollar kostet. Ist ja für einen guten Zweck.
Interessant! Wusst ich's doch! :biggrin:

Für mich gilt: Ich habe meinen "Hausfrauenbonus" nie gewollt! :icon_evil:
 
Oben Unten