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Studie, Deutschland bremst Frauen aus

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wolliohne

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#1
Studie
VON EVA ROTH

Die Arbeitzeiten von Frauen sind in Deutschland deutlich gesunken. Dies gilt insbesondere für Mütter: Die Jobs von Beschäftigten mit zwei Kindern sind um 11,5 Prozent geschrumpft. Damit gehe Deutschland bei der Erwerbstätigkeit von Frauen einen "Sonderweg", heißt es in der Studie der Uni Duisburg-Essen, die heute veröffentlicht wird und der Frankfurter Rundschau vorliegt.

Zwar ist in Deutschland der Anteil erwerbstätiger Frauen wie andernorts in Europa gestiegen. Gleichzeitig verringerte sich jedoch die Arbeitszeit pro Kopf, und zwar um mehr als eine Stunde pro Woche. Heute haben Frauen im Schnitt einen 30-Stunden-Job, damit sind ihre Arbeitszeiten die zweitkürzesten in der EU nach den Niederlanden, betonen die Forscher, die sich die Entwicklung zwischen 2001 und 2006 angesehen haben.

Studie: Deutschland bremst Frauen aus | Frankfurter Rundschau - Top-News
 

Kaleika

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#2
FRAUEN IM JOB: Arbeitszeit von Müttern deutlich gesunken

FRAUEN IM JOB

Arbeitszeit von Müttern deutlich gesunken

Familienpolitik ohne Erfolg: Trotz Elterngeld und anderer Bemühungen arbeiten Mütter in Deutschland im Schnitt deutlich weniger als vor sieben Jahren. Schuld daran sind falsche Steueranreize - wie die Subventionierung von Minijobs oder das Ehegattensplitting. (...)

Frauen im Job: Arbeitszeit von Müttern deutlich gesunken - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Toll, voll im Backlash!

Kaleika
 
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#3
AW: FRAUEN IM JOB: Arbeitszeit von Müttern deutlich gesunken

Ich finde es immer so geil, wenn sich andere Gedanken über uns Mütter machen. Vielleicht wollen viele auch nicht länger arbeiten. Sind 30h nicht genug? Wollen wir back to the DDR, mit 48 Stunden. Ich muss echt an mich halten.
Meine Freundin ist verheiratet und sie MUSS nicht Vollzeit arbeiten. Weil beide mit ihrem und seinem Geld auskommen und weil sie beide auch noch etwas von ihrem Kind haben wollen. Außerdem, selbst wenn sie wollte. Der Kindergarten macht zu früh zu und der Chef will, dass sie Überstunden macht. Sie hätte gar nicht mehr Vollzeit arbeiten können. Sie muss jetzt kündigen und wird weiter in ihrem 400-Euro-Job arbeiten. Ihr reicht das.

Und was das blöde Elterngeld betrifft. Ein Jahr ist schnell vorbei und wenn andere variablen nicht stimmen, wird sich auch nichts ändern. Arbeitgeber schreien nicht. Alle Mütter hier her, im Gegenteil.
 

Kaleika

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#4
(...) Andererseits fördere sie seit einiger Zeit verstärkt die weibliche Beschäftigung: durch den Ausbau der Kinderbetreuung und das 2007 eingeführte Elterngeld. Es bleibe abzuwarten, wie sich das Elterngeld auswirke, heißt es in der Studie. (...)
Witz komm raus?
Wie sollten sich denn in diesem vermaledeiten Elterngeld mehr besser verdienende Väter dazu entscheiden können, für den Nachwuchs zu Hause zu bleiben, wenn dann von dem mindestens 22 Prozent geringeren Gehalt der Mutter auch noch nur bis zu 68 Prozent ausgezahlt werden?

Kaleika
 
E

ExitUser

Gast
#5
Ich bin der Meinung, dass der Staat nichts fördern kann, wenn der Mensch nicht will. Auch die höhere Geburtenrate wird sich wieder geben. Da wette ich drauf.

Gleichzeitig ist die Kluft zwischen den Arbeitszeiten von Männern und Frauen hierzulande größer geworden, und zwar insbesondere bei Eltern. Mütter mit zwei Kindern arbeiten heute drei Stunden pro Woche weniger als 2001, bei Vätern ist es nicht mal eine halbe Stunde. Dabei gilt: Männer bleiben umso länger im Betrieb, je mehr Nachwuchs sie haben. Bei Frauen ist es genau umgekehrt.
Und, wo verdammt ist das Problem? Das sagt doch nur aus, dass die Menschen sich das so einrichten, wie sie wollen oder können, egal was der Staat will, UND DAS IST GUT SO. :icon_smile:
 

Kaleika

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#6
Ich finde es nicht in Ordnung, dass bei der bezahlten (Erwerbs-) Arbeit zwischen den Geschlechtern keine Chancengleichheit besteht.
Umsonst dürfen Frauen im Haushalt und bei den Kindern natürlich gerne viel arbeiten.

Mit welchem Recht wird die Arbeit von Frauen gerade in Deutschland entgeltmäßig um so viel schlechter bezahlt als die von Männern?

Dafür dürfen sie dann aber vom Ehegattensplitting oder der Subventionierung der Minijobs profitieren - sofern sie denn verheiratet und mindestens ökonomisch von Männe abhängig sind.

Als Alleinerziehende haben sie natürlich die Arschkarte! Dafür dürfen Alleinerziehende wegen der schlechteren Bezahlung von Frauen dann auch mehr arbeiten, um nicht am Tropf von Hartz IV hängen bleiben zu müssen.

Es wäre gut, wenn alle Frauen/Mütter selbstverständlich selbst entscheiden können müssen, ab welchem Alter ihrer Kinder sie wie viel arbeiten wollen.

Kaleika
 

Rote Socke

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#7
Bischen OT

Karrierefrauen
Prominentes Beispiel ist Frau Angela Merkel.
Sie hätte so eine tolle Karriere mit Sachverstand als Kloputze hinlegen können.
Aber nein, was tut man?
Man steckt sie ins Kanzleramt!
Wo bleiben da ihre Fähigkeiten?
:icon_twisted:
 
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