Studie: Betriebsklima verschlechtert sich

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Woodruff

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Frankfurt/Main (dpa) - Eine neue Studie zeichnet ein düsteres Bild der Arbeitssituation in deutschen Unternehmen und Organisationen. Während die Belastungen zunähmen, verschlechtere sich das Betriebsklima, teilte die Universität Frankfurt am Montag mit.

Die Arbeitsintensität nehme zu und Kollegialität schwinde. «Die Arbeitswirklichkeit unterliegt tiefgreifenden Veränderungen, die in den vergangenen Jahren noch an Geschwindigkeit zugelegt haben», sagte einer der Leiter der Studie, Professor Rolf Haubl, der auch einer der Direktoren des Frankfurter Sigmund-Freud-Instituts ist.

[...]

Kollegialität und Solidarität schwinden laut Studie immer mehr. «Oft ist die Belegschaft in Gruppen gespalten, die sich gegenseitig das Leben schwer machen», wird der Forscher in der Mitteilung zitiert. All diese Faktoren führen laut Studie zu psychischen wie körperlichen Problemen. Anhaltende Überforderung führe zudem zu einer «Kultur des Klagens». «Dieses Klagen ist keine angemessene Auseinandersetzung mit dem Problem, sondern dessen Ritualisierung, die es eher aufrecht erhält», so Haubl.

Vollständiger Artikel: Studie: Betriebsklima verschlechtert sich - sueddeutsche.de
 

Woodruff

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Chefs lassen Mitarbeiter mit erhöhtem Druck allein

Die psychische Belastung der Arbeitnehmer hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Beschäftigte müssen schneller arbeiten und mit ständigen Veränderungen zurechtkommen. Ihre Vorgesetze sind oft selbst überfordert. Der wachsende Druck kann für Menschen und Unternehmen negative Folgen haben.


Der wirtschaftliche Druck hat in den vergangenen Jahren in vielen Unternehmen zu wachsenden psychischen Belastungen und einer Verschlechterung des Betriebsklimas geführt. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Frankfurter Goethe-Universität. Vorgesetzte geben demnach den Druck oft nur nach unten weiter und lassen ihre Untergebenen mit den Folgen weitgehend allein. Als Folge schwinden auch Kollegialität und Solidarität in der Belegschaft.

Hier geht's weiter: Arbeitswelt: Chefs lassen Mitarbeiter mit erhöhtem Druck allein - Nachrichten Finanzen - WELT ONLINE
 

Hetman

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Vorgesetzte geben demnach den Druck oft nur nach unten weiter und lassen ihre Untergebenen mit den Folgen weitgehend allein. Als Folge schwinden auch Kollegialität und Solidarität in der Belegschaft.
altes ding, kannte schon cäsar: teile und herrsche...
 

Merkur

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Statt zusammen da gegen zu kämpfen fressen sie sich lieber gegenseitig auf.
Den letzen beißen die Hunde :confused:
 

Mario Nette

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Meistens beißen die Hunde die gesamte Belegschaft. Und das, weil die Belgeschaft sie statt an die Leine/Kette zu nehmen wild herumlaufen und -pinkeln lässt. "Wir brauchen keine Fabrikbesitzer, die Fabriken gehören uns." (Ton Steine Scherben) - naja, Utopie, gelle?

Mario Nette
 

Woodruff

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altes ding, kannte schon cäsar: teile und herrsche...

Stimmt schon, aber früher gab es wahrscheinlich mehr Arbeitgeber, die sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst waren, als heutzutage.

Dabei arbeiten zufriedene und engagierte Mitarbeiter produktiver. Das ist zumindestens meine Meinung. Tja, die heutigen Chefs sehen das in der Mehrzahl scheinbar nicht so...
 
R

Rounddancer

Gast
Viele der heutigen "Nieten in Nadelstreifen" haben nur ein Ziel: Geld scheffeln für sich,- und ihre eigene Karriere strikt vorwärts zu treiben.

Was dann sich auch aufs Betriebsklima auswirkt.

Aber leider geht das schon viele Jahre so,- und so ist es ein echtes Problem, richtige Fachleute nach Deutschland zu bekommen. Die kommen nicht, gerade weil das Betriebsklima in Deutschland so mies ist.

Und unsere Fachleute, ja sogar Facharbeiter, würden vielfach aus Deutschland weggehen, wenn sie nur wüßten, wohin.
 

Hetman

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Stimmt schon, aber früher gab es wahrscheinlich mehr Arbeitgeber, die sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst waren, als heutzutage.
nicht unbedingt richtig, zu cäsars zeiten war die sklavenhaltung außerordentlich beliebt...
allerdings waren die alten römer häufiger der ansicht, sklaven in gutem zustand waren mehr wert als halbverhungerte.

das "teile und herrsche prinzip" wurde im übrigen auf alle bevölkerungsgruppen angewandt, also römer vs. juden, bürger vs sklaven, sogar einzele legionen wurden untereinander ausgespielt.

es hat fantastisch funktioniert, wenn man die lange zeit betrachtet, in der das römische reich existierte.
 
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