Studie belegt: Deutsche glauben nicht an sozialen Aufstieg

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.818
Bewertungen
6.321

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.612
Bewertungen
2.631
"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern......."

Ist doch Programmsatz in der Zwei-Klassen-Gesellschaft.... hier sei an den "Aufstand" (Schulreform) des bürgerlichen Lagers in Hamburg erinnert...... die Guten in Töpfchen, die Schlechten ..... würg.

Sehenswert:

ARD über die Initiative "Wir wollen lernen" - YouTube


Traurig, traurig für Deutschland....
 
E

ExitUser

Gast
Ja in Schweden ist es anders.
Hier wird von Rot, Grün und Dunkelrot geheult, dass das Betreuungsgeld die Frauen an den Herd, die Kinder von der Kita-Betreuung und damit jene aus "bildungsfernen" Familien endgültig von der Bildung abhält.

Dabei beträgt das Betreuungsgeld in Schweden anfangs 680 Euro und später 450 Euro.

Im Übrigen,
die Studie sagt nichts über die Chancen, sondern lediglich über den Glauben an die Chancen.

Heulen auf hohem Niveau.
Das ist nun mal typisch deutsch.
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.818
Bewertungen
6.321
In Deutschland glauben viele Jugendliche nicht daran, beruflich einmal erfolgreicher als ihre Eltern zu werden. "Wenn ich groß bin, werde ich Hartz IV, wie Papa." Diese Antwort geben hierzulande bereits Achtjährige, wenn man sie fragt, was sie später einmal werden wollen. 55 Prozent der unter 30-Jährigen aus einfachen sozialen Schichten halten einen sozialen Aufstieg nicht für möglich. Individuelle Anstrengungen würden keine Rolle spielen, sagen sie, ausschlaggebend für ein soziales Fortkommen sei allein das Elternhaus. Mehr als ein Drittel der Bundesbürger teilen diese Meinung.
==> Gesellschaft : Generation Mutlos - Aktuelle Nachrichten - Printarchiv - Politik (Print) - Berliner Morgenpost - Berlin
 

Nimschö

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 August 2007
Beiträge
2.070
Bewertungen
833
Natürlich wird nicht an den sozialen Aufstieg geglaubt. Genausowenig wie an Vollbeschäftigung, ewig wachsende Wirtschaft und den Weihnachtsmann...
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.612
Bewertungen
2.631

DeppvomDienst

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
28 September 2011
Beiträge
956
Bewertungen
516
Natürlich.
Exakt das ist auch gewollt.

Die Kinder der "Oberen" sollen die Luxuspöstchen besetzen, die anderen "unten" bleiben im Hartz IV, werden dort gehalten und es wird alles daran gesetzt, dass sie auch möglichst keine weiterführenden Ausbildungen oder Abitur machen, oder gar studieren.
Selbst wenn sie es tun (und das ist mit einem Mammutaufwand verbunden, wenn überhaupt möglich), folgt die Selektion später meist im Bewerbungsverfahren, die unvorteilhafte Wohnanschrift reicht, bleibt Hartz IV.
Denn wer nicht das notwendige "Vitamin B" bzw. den nötige "Fürsprecher" hat, der kommt auch nicht an attraktive Jobs.

Ist doch auch "prima", dann folgt der Nachschub für die Prekärlohnjobs völlig automatisch.

Das Märchen vom sozialen Aufstieg ist doch schon immer ein Wunschtraum gewesen. Das ging phasenweise, als es sowas wie "Vollbeschäftigung" gab, aber seit der Agenda 2010 ging es radikal bergab, die Kinder von Geringverdienern sind das Rekrutierungszentrum für die Besetzung weiterer Niedriglohnjobs. Nicht umsonst werden bereits mit 14jährigen "Eingliederungsvereinbarungen" getroffen bzw. diesen Kids bereits in dem Alter im Amt der Kopf gewaschen, dass die gar nicht erst auf die Idee kommen...
 

saida25

Elo-User*in
Mitglied seit
1 September 2006
Beiträge
436
Bewertungen
41
Natürlich.
Exakt das ist auch gewollt.

Die Kinder der "Oberen" sollen die Luxuspöstchen besetzen, die anderen "unten" bleiben im Hartz IV, werden dort gehalten und es wird alles daran gesetzt, dass sie auch möglichst keine weiterführenden Ausbildungen oder Abitur machen, oder gar studieren.
Selbst wenn sie es tun (und das ist mit einem Mammutaufwand verbunden, wenn überhaupt möglich), folgt die Selektion später meist im Bewerbungsverfahren, die unvorteilhafte Wohnanschrift reicht, bleibt Hartz IV.
Denn wer nicht das notwendige "Vitamin B" bzw. den nötige "Fürsprecher" hat, der kommt auch nicht an attraktive Jobs.

Ist doch auch "prima", dann folgt der Nachschub für die Prekärlohnjobs völlig automatisch.

Das Märchen vom sozialen Aufstieg ist doch schon immer ein Wunschtraum gewesen. Das ging phasenweise, als es sowas wie "Vollbeschäftigung" gab, aber seit der Agenda 2010 ging es radikal bergab, die Kinder von Geringverdienern sind das Rekrutierungszentrum für die Besetzung weiterer Niedriglohnjobs. Nicht umsonst werden bereits mit 14jährigen "Eingliederungsvereinbarungen" getroffen bzw. diesen Kids bereits in dem Alter im Amt der Kopf gewaschen, dass die gar nicht erst auf die Idee kommen...

Bleibt zur Vorbeugung der Selection da nur noch eine Adresse mit Postfach und Löschung aller Daten aus dem Telefonbuch?
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten