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Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkriegen

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Die Gesellschaft hat keine Angst vor selbständigen Frauen, aber es kotzt diese Gesellschaft gründlich an, wenn Frauen von wechselnden Partnern Kinder bekommen, für die diese Partner unglücklicherweise nicht zahlen können oder wollen. Es gibt, verehrte Emily, Frauen, die sich einen feuchten Dreck darum kümmern, ob ihre Sexualpartner in irgendeiner Form für die von ihnen gezeugten Kinder sorgen können und wollen. Und das nenne ich dann wirklich asozial.
Aha, Frauen sollen also Männer nach finanzieller Potenz aussuchen.

Das machen doch die meisten - und kosten damit die Gesellschaft die genannten 23 Mrd. Euro. DAS finde ich mal asozial.

Emily
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@Winterwonderland, ich habe deine Posts hier gelesen, und finde es einfach nur schrecklich, kalt und abwertend was du hier über Frauen, insbesondere alleinerziehende, kinderreiche Mütter schreibst.

Zitat von McMurphy
Wie würdest du eine Frau beschreiben, die jetzt 45 ist, 5 Kinder von einem Mann hat der ihr Sohn sein könnte.
Winterwonderland
Gebärmaschine.
Was soll so eine Antwort? Ich bin 45 und habe sieben Kinder, und bin in deinen Augen nichts anderes als eine Gebärmaschine? Das ist ja unglaublich, wie kaltschnäuzig du hier deine Urteile ablässt.

Zitat von McMurphy
Aber genau so ein Wort oder Satz kann bei einer anderen Frau die auch viele Kinder hat, tierische Wut auslösen - zu Recht.
Winterwonderland
Das ist Ansichtssache. Eine alleinerziehende Mutter mit mehreren Kindern wird nirgendwo in der Bevölkerung auf Verständnis hoffen können.
Wer bist du eigentlich, dass du derart herablassend über alleinerziehende Mütter sprichst?

Zitat von McMurphy
Mal allgemein gesagt, deswegen darf man sie noch lange nicht in eine Ecke stellen oder verunglimpfen.
Solange es einen gibt der unter einem steht, dem es noch schlechter geht, ist für die meisten die Welt in Ordnung.
Winterwonderland
Das ist doch gar nicht wahr, und das ärgert mich jetzt echt.
Ich kenne eine Familie persönlich, bei der der Vater 3 Söhne mit in die Ehe gebracht hat, und die Mutter auch 3. Der Mann ist Besitzer einer Druckerei, und die Familie ist hoch angesehen und akzeptiert.
Aber selbstverständlich sähe das ganz anders aus, wenn es sich dabei um einen alleinerziehenden Vater mit Unterstützung durch den Staat bzw. um eine alleinerziehende Mutter mit Unterstützung durch den Staat handeln würde.Es gibt da sehr feine Abstufungen.
Aha, gut zu wissen. Eine alleinerziehnde Mutter, die einen angesehenen Unternehmer heiratet, wird dadurch sofort gesellschaftlich aufgewertet.
Der alleinerziehnde Vater und Unternehmer steht ja ohnehin schon gut da.
Dagegen braucht man dem alleinerziehenden Vater oder der alleinerziehenden Mutter, die sich mühsam mit staatlicher Hilfe durchschlagen, keinerlei Anerkennung zollen, welche Leistung, welche Arbeit sie haben, um ihre Kinder zu rechtschaffenden Menschen zu erziehen.

Zitat vontheota
Wie wär's denn mal, die Männer an den Pranger zu stellen, die eine "Gross"familie im Stich lassen?
Geschweige denn die, die sich darüber hinaus noch um Unterhaltszahlungen drücken?
Winterwonderland
Wie wär's denn aber zur Abwechselung auch mal, Frauen zu kritisieren, die so ziemlich jeden Kerl ranlassen, der ihnen gerade schöne Augen macht?
Jetzt wird es einfach nur noch widerlich. Was für ein Frauenbild hast du eigentlich?

Zitat von theota
"solche" kriegen keine Kinder (nicht die, die ich "kenne")
denn dann is ja nix mehr mit "schöne Augen machen"
Winterwonderland
Männer sind nicht sehr wählerisch, und selbstverständlich ergeben sich daraus auch Kinder.
Du gehörst wohl auch zu dem Typus Mann, der alles mitnimmt, was nicht bei "drei" auf den Bäumen ist, für den aber verantwortungsvolle Verhütung ein Fremdwort ist.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Die Gesellschaft hat keine Angst vor selbständigen Frauen, aber es kotzt diese Gesellschaft gründlich an, wenn Frauen von wechselnden Partnern Kinder bekommen, für die diese Partner unglücklicherweise nicht zahlen können oder wollen. Es gibt, verehrte Emily, Frauen, die sich einen feuchten Dreck darum kümmern, ob ihre Sexualpartner in irgendeiner Form für die von ihnen gezeugten Kinder sorgen können und wollen. Und das nenne ich dann wirklich asozial.
Und noch einer: Konservativ geschätzte 5-10% aller in Ehe geborenen Kinder sind sogenannte "Kuckuckskinder". Also brave Frauen, die die Gesellschaft viiiiiieeeeeeel Geld kosten, und Kinder von wechselnden Partnern bekommen - hmmmmmmm.

Aber ja, du haust ja lieber wo rein wo du meinst, dass du ein Anrecht hast hineinzuschlagen, weil diejenigen sowieso schon viel am Hut haben, und sich weniger wehren, wie du meinst.

Armer Tropf. Keine Sorge, solche wie dich gibt es nicht wenige - ihr könnt ja einen Verein der armen asozialen Tropfe (AAT) gründen. Und auf Alleinerziehende hauen - weil ein Mädchen euch nicht wollte, und ihr jetzt hochgradig gefrustet seid. Pech.


Emily
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Und da dachte ich schon ich würde hier geteert und gefedert....:icon_party:
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich sage einfach nur die Wahrheit, und ich sehe natürlich, wer sich hier erregt: Alleinerziehende Muttis, die sich ihre Fehler bei der Partnerwahl schönreden und so tun, als hätten sie der Gesellschaft noch einen Dienst erwiesen. Nun ja, nach dem einen oder anderen Wodka mag es einem so erscheinen. So ist es aber nunmal nicht.
Du sagst nicht die Wahrheit. Du verbreitest Dreck und Vorurteile, und versuchst Menschen, die schwer geprüft sind, tief in deinen Schmutz zu ziehen.

Zitat von Winterwonderland
Die Gesellschaft hat keine Angst vor selbständigen Frauen, aber es kotzt diese Gesellschaft gründlich an, wenn Frauen von wechselnden Partnern Kinder bekommen, für die diese Partner unglücklicherweise nicht zahlen können oder wollen. Es gibt, verehrte Emily, Frauen, die sich einen feuchten Dreck darum kümmern, ob ihre Sexualpartner in irgendeiner Form für die von ihnen gezeugten Kinder sorgen können und wollen. Und das nenne ich dann wirklich asozial.
Was für eine Doppelmoral! Wie passt das dann mit dieser Aussage zusammen?
Winterwonderland
Männer sind nicht sehr wählerisch, und selbstverständlich ergeben sich daraus auch Kinder.
Und dass sind dann wohl die Kinder, für die verantwortungslose, gleichgültige Männer nicht zahlen wollen, weil es sie einen Dreck interessiert, was aus den von ihnen aus einer Wodkalaune heraus gezeugten Kindern geschieht.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Sie wollen doch hier nur Dampf ablassen, weil Ihr Kindsvater nicht zahlt. Das ist alles.
Manche Menschen können sich wohl eine Denk-Befreiung ausstellen lassen.

Eine schönes Exemplar zur Veranschaulichung der heutigen Lektion: "Woran erkennen wir eine antisoziale Persönlichkeitsstörung und wie wirkt sie sich in der Gesellschaft aus".

Dummerweise wird es davon noch mehr geben in der Zukunft - kann man die nicht in einen Sack stecken, oder einen Suppentopf, und dann kräftig aufkochen?

Tut mir leid, die Gesellschaft wird all diese Antisozialen in Zukunft nicht tragen können.

Emily
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wieso sollte aber die Gesellschaft dafür zahlen? Die hat übrigens gar kein Verständnis dafür. Alleinerziehende Frauen sollten sich also nicht wundern, wenn sie auf Ablehnung stoßen.
Die Gesellschaft hat keine Angst vor selbständigen Frauen, aber es kotzt diese Gesellschaft gründlich an, wenn Frauen von wechselnden Partnern Kinder bekommen, für die diese Partner unglücklicherweise nicht zahlen können oder wollen. Es gibt, verehrte Emily, Frauen, die sich einen feuchten Dreck darum kümmern, ob ihre Sexualpartner in irgendeiner Form für die von ihnen gezeugten Kinder sorgen können und wollen. Und das nenne ich dann wirklich asozial.
Frauen. Es sind Frauen. Männer bekommen keine Kinder.
das erstaunt mich jetzt - wieso hat mir das Keiner gesagt? :eek:

Ich sage einfach nur die Wahrheit, und ich sehe natürlich, wer sich hier erregt: Alleinerziehende Muttis, die sich ihre Fehler bei der Partnerwahl schönreden und so tun, als hätten sie der Gesellschaft noch einen Dienst erwiesen. Nun ja, nach dem einen oder anderen Wodka mag es einem so erscheinen. So ist es aber nunmal nicht.
fassen wir nochmal zusammen:

1. Männer dürfen alles p*****, was nicht bei 3 auf dem Baum ist, ohne sich über etwaige Konsequenzen den Kopf zerbrechen zu müssen, geschweige denn die Verantwortung auch nur ansatzweise übernehmen zu wollen, sollte es zu einem "Verkehrsunfall" kommen - so weit richtig?

2. für Verhütung sind ausschließlich die Frauen zuständig, da ja nur sie gebären können - habe ich das ebenfalls so richtig von dir verstanden?

3. wir Frauen sind selber schuld, wenn wir - ob jetzt in nüchternem Zustand oder nicht, lassen wir mal dahin gestellt - bei der, sagen wir mal "Qualitätskontrolle" nicht genügend aufpassen und einen Kerl "erwischen", der nach dem ONS nie wieder gesehen wird?

interessant :icon_kinn:

weißt du, was mich beruhigt? und nicht "erregt", wie du es hier nennst (im Ernst, bei sowas mußte ich eben ein paar Mal lauthals lachen; sowas kann man gar nicht ernst nehmen, nicht nur, dass du dir laufend widersprichst, du hast auch noch so ein falsches Frauen- bzw. Weltbild, du würdest Jedem Satiriker alle Ehre machen)

dass die Wahrscheinlichkeit gegen "0" tendiert, dass du jemals (weiteren, denn ich nehme an, du hast bereits mind. 1 Kind auf o.g. Weise "verbrochen") Nachwuchs in die Welt setzen wirst :icon_daumen:

das ist doch schon mal ein Anfang :icon_klatsch:
 

MrsNorris

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich sage einfach nur die Wahrheit, und ich sehe natürlich, wer sich hier erregt: Alleinerziehende Muttis, die sich ihre Fehler bei der Partnerwahl schönreden und so tun, als hätten sie der Gesellschaft noch einen Dienst erwiesen. Nun ja, nach dem einen oder anderen Wodka mag es einem so erscheinen. So ist es aber nunmal nicht.
Wie arrogant du doch schreibst!:icon_kotz:
Erzieh DU erstmal ein Kind allein, mit allem was dazu gehört, auch mit der Vorgeschichte!
Es gibt nie eine Garantie dafür, dass eine Beziehung immer hält. Die kann nach der Geburt kaputt gehen, nach zehn Jahren oder gar nicht! Wenn es also das ist, was die Welt deiner Meinung nach braucht, stirbt die Menschheit bald aus.

Du gehörst wahrscheinlich zu dem Typ Mann, der sich im Falle einer (ungewollten) Schwangerschaft pronto aus dem Staub macht!

Du würdest der Gesellschaft einen Bärendienst erweisen, wenn Du vorm schreiben mal den Hamster in Deinem Hirn wach rüttelst.
Und Wodka brauchen wir alle beim lesen Deiner Beiträge!
 

MrsNorris

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Die Menschheit stirbt nicht aus, aber ich sehe, daß Du unbedingt eine Absolution möchtest, weil Dein Kind ohne Vater aufwächst.
Mein Kind hat sogar zwei Väter!:icon_party:
Und ihm gehts absolut gut damit!
Manche Leute haben nur einen Vater und trotzdem haben sie nix beigebracht gekriegt.
Vor allem nicht gute Manieren...
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich sag' lieber nicht, welcher Begriff mir dabei durch den Kopf geistert.
:icon_kinn:

ist dir schon mal aufgefallen, dass es kein männliches pendant dazu gibt?

eigentlich ungerecht, oder?
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wohl eher die Frauen, die nicht mal Namen und Anschrift eines Kindsvaters nennen können. Darüber würde ich mir eher Gedanken machen. An Ihrer Stelle.
Fällt unter Privatsphäre und ist letztlich sowieso Angelegenheit der Frau, wie man unschwer erkennen kann. Welche Begriffe mir durch den Kopf geistern, wenn ich mir vorstelle dass Frauen für ein Ehezertifikat, einen sozialen Status und ihre Endversorgung die Beine breit machen, möchte ich dem Forum ebenfalls nicht zumuten.

Emily
 

MrsNorris

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

:icon_kinn:

ist dir schon mal aufgefallen, dass es kein männliches pendant dazu gibt?

eigentlich ungerecht, oder?
Das liegt am immer noch herrschenden Patriachat und dem Sexismus.
Frauen sind Sch...wenn sie ihre Sexualität geniessen, Männer sind die tollen Hengste (oder halten sich dafür).
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wohl eher die Frauen, die nicht mal Namen und Anschrift eines Kindsvaters nennen können. Darüber würde ich mir eher Gedanken machen. An Ihrer Stelle.
Der, mein Lieber, war jetzt tief unter der Gürtellinie. :icon_evil:

Vielleicht sollten wir alle mal tief durchatmen und nicht noch weiter das ganze Anheizen.

Es wäre schade um den eigentlichen Thread.
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Die Menschheit stirbt nicht aus, aber ich sehe, daß Du unbedingt eine Absolution möchtest, weil Dein Kind ohne Vater aufwächst.
das ist absolut niederträchtig von dir! :icon_evil:

Zum p***** gehören immer zwei. Frauen, die sich p***** lassen, tragen die Mitschuld. Und zwar zu 50%. Und wenn sie den Kerl nicht auf Vermögensverhältnisse abchecken - ihr Problem.
oh, jetzt sind wir schon bei fifty-fifty - was für ein großzügiges Zugeständnis :icon_klatsch: so langsam dämmert's, gelle?! :icon_wink:

Selbst Banken sind da vorsichtiger.
das wär doch die Gelegenheit!

du hast soeben die Marktlücke schlechthin entedeckt! :icon_klatsch:

nach der Samenbank jetzt die "teste-deinen-ONS-Partner-in-spe.de"

wär das nix für dich?

du wärst bestimmt ein kompetenter Berater für die weibliche Klientel...
 

MrsNorris

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Mädels, der ist neidisch auf unsere Kinder.
Kinder sind der Beweis, dass man zumindest EINMAL Sex hatte...:icon_lol:
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wieso denn? Diesen Job übernehme ich doch gerne.
Mir ist klar, daß Frauen ihre Kinder verteidigen. Auch wenn der Entschluß, diese Kinder zu bekommen, nicht freiwillig und auch nicht nach reiflicher Überlegung gefallen ist. Hey, es war halt so: Ein geiler Abend, toller Typ, heisse Nacht - ein Kind der Liebe.
Der Typ war danach weg. Oh... wie traurig. Und das schon zum dritten oder vierten mal.
Ich sag' lieber nicht, welcher Begriff mir dabei durch den Kopf geistert.
Keine Ahnung welcher Abfall deine Hirnwindungen verklebt, aber ich kann dir sagen, was mir bei deinen Äußerungen durch den Kopf geht:
"Tut das eigentlich schon lange weh?"
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Der, mein Lieber, war jetzt tief unter der Gürtellinie. :icon_evil:
Vielleicht sollten wir alle mal tief durchatmen und nicht noch weiter das ganze Anheizen.
Es wäre schade um den eigentlichen Thread.
Danke. Ich stimme dem zu. Wo genau waren wir stehengeblieben?

LG
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Mädels, der ist neidisch auf unsere Kinder.
Kinder sind der Beweis, dass man zumindest EINMAL Sex hatte...:icon_lol:
menno, und ich hab nur ein Kind...:icon_sad:

:icon_lol:
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Der, mein Lieber, war jetzt tief unter der Gürtellinie. :icon_evil:
Daher mein Standpunkt:

a) man vögelt Fremde nur mit Kondom
b) es gibt keine Ausnahme zu a)
c) man trennt sich vom Kindsvater erst, wenn Kinder über 18 sind
 

M.aus.B

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

JA, so ist die deutsche Gesellschaft:
Anstatt JEDEM Kind eine optimale Förderung zukommen zu lassen, stänkern wir darüber, wer welche, wann, wie in die Welt setzen darf. Und das in einem Forum, wo es doch (auch und gerade) um soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Menschenwürde geht. Widerlich !

Ich habe -dem Himmel sei Dank- keine Kinder in die Welt gesetzt. Aber ich habe einen heidenrespekt vor den Müttern. DIE sind es nämlich, die dann die Verantwortung tragen. Und gerade Alleinerziehende verdienen vor allem RESPEKT für ihre Arbeit, zumal es gerade bei berufstätigen eine enorme Belastung ist, aber das wisst ihr Eltern ja wirklich besser als ich.
Anstatt Mütter zu verunglimpfen, sollte die Kindererziehung (mindestens) auf die Arbeitsleistung bei der Rente angerechnet werden - in Geld ist diese Leistung nämlich nicht zu bezahlen.
Und ich kenne viele H4-Mütter (und Väter) die sich vorbildlich um den Nachwuchs kümmern !
@Winterwonderland KINDER SIND UNSERE ZUKUNFT - SCHON VERGESSEN ???
Manche Männer sollte man wirklich ihren ******* ***********. Diese Kinder sollen mal auch DEINE Rente erarbeiten.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Och, McMurphy, die Studie dient doch auch nur dazu, eine Gesellschaftsgruppe zu verunglimpfen welche es sowieso schon schwer genug hat. Der aufgetretene User passt einfach nur dazu.

Ich kenne Alleinerziehende mit folgenden Bildungsgraden:

Meisterausbildung (mehrere)
Richterin
Regieassistentin
Staatlich geprüfte Übersetzerin
nur um einige zu nennen.

Die angeführte Studie hat nur diese eine Absicht, den Backlash zu unterstützen, welcher seit einigen Jahren schwer wütet. Sie müssen durchaus grosse Ängste vor ihrer potentiellen Weiterentwicklung haben. :icon_wink:


Emily
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Danke. Ich stimme dem zu. Wo genau waren wir stehengeblieben?

LG
Oh man, dass, was ich eigentlich tun sollte habe ich jetzt total untergeordnet. :eek:

Dank meinem letzten AG droht mir eine Sperre beim ALG1.

Daher klinke ich mich für heute aus.

Zum eigentlichem Thema schreibe ich morgen weiter.

LG
McMurphy
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@Winterwonderland KINDER SIND UNSERE ZUKUNFT - SCHON VERGESSEN ???
Manche Männer sollte man wirklich ihren ******* ***********. Diese Kinder sollen mal auch DEINE Rente erarbeiten.
Sie sollen. Aber wenn sie keine Jobs haben, können sie nicht. Und sind daher gesamtgesellschaftlich gesehen nutzlos.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Im winterwunderland ist alles easy. Männern kann frau es nie recht machen. Schaut sie aufs finanzielle, jammern die männer, die es betrifft, schaut sie nicht darauf, jammert die ganze gesellschaft. Langsam glaube ich, dass hier manche einen therapeuten nötig haben. Einfach nur krank, welche argumente hier kommen. Fassen wir zusammen. Es gibt natürlich nur alleinerziehende, die sozialleistungen beziehen. Witz komm raus,
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Daher mein Standpunkt:

a) man vögelt Fremde nur mit Kondom
b) es gibt keine Ausnahme zu a)
c) man trennt sich vom Kindsvater erst, wenn Kinder über 18 sind
so, wie ich dich hier leider einschätzen muß, geht deine Liste insgeheim noch weiter:

...d) komme es, was da wolle, und wenn wir uns auch schon nach ein paar Jahren bereits tierisch gegenseitig zum Hals raushängen sollten und deswegen täglich "bekriegen" - und das Kind/die Kinder unter dem Ehestreit noch so sehr leiden - Prinzipien sind schließlich da, um nicht gebrochen zu werden!

e) Hugh! ich habe gesprochen und so sei es!
 

MrsNorris

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Sie sollen. Aber wenn sie keine Jobs haben, können sie nicht. Und sind daher gesamtgesellschaftlich gesehen nutzlos.
Und was ist dann der nächste schritt, wenn sie nutzlos sind? Dann sind arbeitslose, rentner und Kranke auch nutzlos!
NAZI!
 

MrsNorris

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Nutzlos sind nicht denkende Leute wie du! Davon gibt es leider schon zuviele!
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich weiß nicht ob McMurphy und ich die einzigen sind die es merken, aber Winterwonderland schreddert diesen Thread mit seinen *******Äußerungen.
Wäre es von daher nicht schön, wenn alle Interessierten wieder zum Ursprungsthema zurückkommen?
Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkriegen
LG
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@ MrsNorris
Manche Menschen können sich wohl eine Denk-Befreiung ausstellen lassen.

Eine schönes Exemplar zur Veranschaulichung der heutigen Lektion: "Woran erkennen wir eine antisoziale Persönlichkeitsstörung und wie wirkt sie sich in der Gesellschaft aus".

Dummerweise wird es davon noch mehr geben in der Zukunft - kann man die nicht in einen Sack stecken, oder einen Suppentopf, und dann kräftig aufkochen?

Tut mir leid, die Gesellschaft wird all diese Antisozialen in Zukunft nicht tragen können.

Emily
Sag ich doch! :icon_party:
 

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wenn du weitermachst, betrachte ich das leider als Volksverhetzung. Offen sichtlich hast du eine üble Abfuhr gekriegt und verkraftest das nun nicht. Und da du nicht für Menschenrechte und Menschenwürde einstehst, sondern nur für deine primitiven ureigensten und egozentrischen Interessen, hat jemand wie DU in DIESER Gesellschaft schon lange nichts zu suchen. Bleib also schön, wo du bist und hingehörst - nämlich GANZ GANZ unten.


Emily
Jau diese Frauenverachtung ist schon fast phönomenal.
Sagte ja schon zu Anfangs unser Winterwunderland ist schon n schlimmer Finger.
Er hat Glück das heut wohl nicht so viele Frauen on sind.
Hatte mir das heut Vormittag schon gedacht, nur mußte ich los zur Arbeit, sonst hätt ich da schon mehr zu geschrieben.

LG
Hexe
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich weiß nicht ob McMurphy und ich die einzigen sind die es merken, aber Winterwonderland schreddert diesen Thread mit seinen *******Äußerungen.
Wäre es von daher nicht schön, wenn alle Interessierten wieder zum Ursprungsthema zurückkommen?


LG
Das Ursprungsthema ist doch eine Verhetzung gegen bestimmte Gesellschaftsschichten. Sammelt doch bitte auch mal mit, welche Bildungsgrade EURE euch bekannten Alleinerziehenden haben. Sicherlich ergibt es ein bunt gemischtes durchwachsenes Bild - aber kaum den Sachverhalt, den diese unsägliche Studie versucht zu oktroyieren.


Emily
 

Curt The Cat

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich weiß nicht ob McMurphy und ich die einzigen sind die es merken, aber Winterwonderland schreddert diesen Thread mit seinen *******Äußerungen.
Wäre es von daher nicht schön, wenn alle Interessierten wieder zum Ursprungsthema zurückkommen?


LG

Das allerdings, sehe ich auch so...


:icon_wink:
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Das Ursprungsthema ist doch eine Verhetzung gegen bestimmte Gesellschaftsschichten. Sammelt doch bitte auch mal mit, welche Bildungsgrade EURE euch bekannten Alleinerziehenden haben. Sicherlich ergibt es ein bunt gemischtes durchwachsenes Bild - aber kaum den Sachverhalt, den diese unsägliche Studie versucht zu oktroyieren.


Emily
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2. Ein Schlosser (Frau brannte durch, 1 Kind)
3. Erzieherin (2 Kinder, "normale" Trennung)

Man, ich wollte doch was anderes......
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Zum Thema "Armut+Kinder": Wenn wir an die Nachkriegszeit denken, viele der heutigen Eltern-Generation sind Ende der 40er, Anfang der 50er Jahre geboren worden. Das waren noch härtere Jahre als heute mit Hartz IV.
Da hat man auch Kinder bekommen. Ob gewollt oder ungewollt, möchte ich hier gar nicht hinterfragen.
Jedenfalls hat man sie angenommen und unter großen Entbehrungen aufgezogen.
Damals gab es noch Werte, die heute kaum noch Bedeutung haben.
Der Zusammenhalt der Familien war größer.
Ja, nur damals gab es eine Aufbruchsstimmung, da gab es für fleissige Leute jede Menge Chancen sich eine Existenz aufzubauen. Das sind die Firmen die heutzutage wieder pleite gehen, die ganzen Läden, Handwerksbetriebe etc.
Ausserdem hatte Frau in der Prä Pille Ära wohl kaum eine Chance keine Kinder zu bekommen wenn sie einen Partner hatte...
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich:
Familienmanagerin, 7 Kinder, 4 leben noch bei mir

Mein 2. Mann und jetziger Ex:
Zweiradmechaniker, 1 Stiefsohn (mein Jüngster)

LG
 

Donauwelle

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@Winterwonderland

Ist dir schon einmal zum Bewusstsein gekommen, dass eine Alleinerziehende die arbeitet (und ja, die gibt es auch), zum Bruttosozialprodukt beiträgt - eine Ehefrau, die zuhause sitzt und auf ihr Kind aufpasst, den Staat aber eine Menge kostet?

Bei einem Einkommen von 50.000 im Jahr zahlt ein Alleinstehender 949,- EUR Steuern im Monat - ein verheirateter 572,00 Steuern. D.h. für die Ehefrau zahlt die Allgemeinheit 377,- EUR, das ist höher als der Regelsatz - und das ohne die Verpflichtung, ab dem 3. Lebensjahr des Kindes arbeiten zu gehen etc. Die Krankenkasse und auch die Witwenrente wird auch von der Allgemeinheit getragen!

Und du möchtest es doch sicher nicht den Müttern zurechnen, dass die Väter sich um die Zahlung drücken. Der Fall des One-Night-Standes hat dann doch eher Seltenheitswert.
 

Donauwelle

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ja, nur damals gab es eine Aufbruchsstimmung, da gab es für fleissige Leute jede Menge Chancen sich eine Existenz aufzubauen. Das sind die Firmen die heutzutage wieder pleite gehen, die ganzen Läden, Handwerksbetriebe etc.
Ausserdem hatte Frau in der Prä Pille Ära wohl kaum eine Chance keine Kinder zu bekommen wenn sie einen Partner hatte...
Da gab es auch Möglichkeiten. Bei meinen Großeltern habe ich beim Ausmisten auch ein Buch aus den 50ern zum Thema Verhütung gefunden - das fand ich sehr interessant. Muss wohl gut geklappt haben, da sie nur 2 Kinder hatten...
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Und was man nicht vergessen sollte: Die Akademikerin hat Chancen auf einen interessanten Beruf mit Aufstiegsaussichten und hat da auch beträchtlichen Aufwand reingesteckt. Sie kann sich sowohl beruflich als auch wenn sie dies will privat mit Familie verwirklichen.

Die Geringqualifizierte hat aber im Beruf kaum eine Chance was wirklich interessantes zu machen. Da gibt man nix grosses auf wenn man sich für die Familie entscheidet.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Dann mal mein Bildungsstand:
3 Kinder, 1 volljährig
Familienmanagerin
Bauzeichnerin
Köchin
Abschluss 10. Klasse der POS:icon_smile:
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Und was man nicht vergessen sollte: Die Akademikerin hat Chancen auf einen interessanten Beruf mit Aufstiegsaussichten und hat da auch beträchtlichen Aufwand reingesteckt. Sie kann sich sowohl beruflich als auch wenn sie dies will privat mit Familie verwirklichen.
Die Geringqualifizierte hat aber im Beruf kaum eine Chance was wirklich interessantes zu machen. Da gibt man nix grosses auf wenn man sich für die Familie entscheidet.
Das stimmt. Deshalb begann ich, als meine Kinder aus dem Gröbsten raus waren, mein Abi nachzuholen. Doch leider musste ich ein Jahr vorm Abi aufhören, weil meine Mutter lebensbedrohlich erkrankte, und ich sie als einziges nicht berufstätiges Kind pflegen musste. Ich habe die Schule sehr vermisst, deshalb machte ich einen zweiten Anlauf mein Abi endlich nachzuholen, und bekam sechs Wochen nach Schulbeginn einen zweiten Schlaganfall - sechs Monate kämpfte ich danach weiter auf der Schule, musste aber einsehen, dass ich es gesundheitlich nicht schaffen konnte.
Ich bin sehr traurig darüber, ich hätte so gern studiert.....

LG
 

Curt The Cat

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@Winterwonderland

... - eine Ehefrau, die zuhause sitzt und auf ihr Kind aufpasst, den Staat aber eine Menge kostet?

...
... aber dennoch eine Menge Arbeit leistet, die so gut wie gar nicht honoriert/ vergolten oder auch nur gewürdigt wird ...


:icon_wink:
 

Donauwelle

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

... aber dennoch eine Menge Arbeit leistet, die so gut wie gar nicht honoriert/ vergolten oder auch nur gewürdigt wird ...


:icon_wink:
Darum geht es hier gar nicht - ist doch ein Alleinerziehenden-Bashing. Winterwonderland hat ja die Alleinerziehenden angegriffen...

Und wenn man hier den Punkt betont, dass diese der Allgemeinheit auf dem Säckel liegen - hier in puncto Sozialleistungen, die diese sicherlich häufiger beanspruchen, darf man das Ehegattensplitting auch nicht außer Acht lassen. Die Ehefrau, die zuhause sitzt, kostet den Staat nämlich auch eine ganze Menge - je höher der Verdienst des Ehemannes, desto teurer kommt sie...

Und Alleinerziehende leisten genauso viel oder sogar mehr - und es wird noch weniger gewürdigt, insbesondere die Alleinerziehenden, die nicht am Wochenende ihr Kind an ihren Ex abgeben können - da gibt es nämlich wirklich kaum eine Entlastung, es sei denn, man organisiert es über die eigene Familie (was wieder eine Menge Abstriche bedeutet, da man dann auch auf diese Rücksicht nehmen muss)! Für mich als Alleinerziehende wäre es besser gewesen, wenn es weniger der Type Zuhause-Sitzende-Mütter gegeben hätte, da die Schule bei einer Quote von 95 % Müttern, die nachmittags zuhause sind, davon ausgeht, dass es eben 24 Hilfslehrer gibt. Mein Sohn hat materiell sicher nie zurückgestanden, aber ich kann die Auftritte und Elternbastelnachmittage zählen, an denen ich eben mittags um 2 oder vormittags nicht teilnehmen konnte...

Bei arbeitenden Alleinerziehenden, die anständig verdienen, ist das nämlich dann anders. Die finanzieren die Kinderbetreuung selbst und machen abends noch die Arbeiten, die sie tagsüber wegen ihrer Berufstätigkeit nicht erledigen können - und bezahlen eben auch ihre Steuern und Sozialbeiträge. Kinderbetreuungskosten kann man nur bedingt absetzen.
 

ronk96

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Da ich ja sehr viel von diesen "Studien" halte, werd ich mich gleich Morgen mal bei meiner Mum bedanken das Sie "Dumm" genug war mich zur Welt zu bringen.:icon_twisted:
Auch weiß ich jetzt nach welcher Art von Frau ich ausschau halten muss:icon_smile:
Ich lern immer gern dazu!:)
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

#144 So ist es. :icon_klatsch:

Und weil es so ist, müssen sich denkende Menschen Gedanken machen, welche Tendenzen dahinter stecken, wenn absurde Studien versuchen, alleinverantwortliche Mütter mit Bildungsferne in den Köpfen der Bevölkerung zu verbinden.

Wie war das gleich wieder mit den "gewaltbereiten Autonomen"? Nicht abhängig zu sein (autonom) ist gleichzeitig und immer ein Anzeichen für Gewaltbereitschaft? Autonomie also stellt ein Problem dar - ebenso wie Alleinerziehende - welches gewisse Gesellschaften meinen ausmerzen zu müssen?

Was also ist das für das geltende System Bedrohliche darin, was Alleinerziehende verkörpern? Ich meine, ich weiss es, aber andere sollten sich die Frage schon mindestens einmal im Leben stellen.


Emily
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Darum geht es hier gar nicht - ist doch ein Alleinerziehenden-Bashing. Winterwonderland hat ja die Alleinerziehenden angegriffen...

Und wenn man hier den Punkt betont, dass diese der Allgemeinheit auf dem Säckel liegen - hier in puncto Sozialleistungen, die diese sicherlich häufiger beanspruchen, darf man das Ehegattensplitting auch nicht außer Acht lassen. Die Ehefrau, die zuhause sitzt, kostet den Staat nämlich auch eine ganze Menge - je höher der Verdienst des Ehemannes, desto teurer kommt sie...

Und Alleinerziehende leisten genauso viel oder sogar mehr - und es wird noch weniger gewürdigt, insbesondere die Alleinerziehenden, die nicht am Wochenende ihr Kind an ihren Ex abgeben können - da gibt es nämlich wirklich kaum eine Entlastung, es sei denn, man organisiert es über die eigene Familie (was wieder eine Menge Abstriche bedeutet, da man dann auch auf diese Rücksicht nehmen muss)! Für mich als Alleinerziehende wäre es besser gewesen, wenn es weniger der Type Zuhause-Sitzende-Mütter gegeben hätte, da die Schule bei einer Quote von 95 % Müttern, die nachmittags zuhause sind, davon ausgeht, dass es eben 24 Hilfslehrer gibt. Mein Sohn hat materiell sicher nie zurückgestanden, aber ich kann die Auftritte und Elternbastelnachmittage zählen, an denen ich eben mittags um 2 oder vormittags nicht teilnehmen konnte...

Bei arbeitenden Alleinerziehenden, die anständig verdienen, ist das nämlich dann anders. Die finanzieren die Kinderbetreuung selbst und machen abends noch die Arbeiten, die sie tagsüber wegen ihrer Berufstätigkeit nicht erledigen können - und bezahlen eben auch ihre Steuern und Sozialbeiträge. Kinderbetreuungskosten kann man nur bedingt absetzen.
danke, dass du das nochmal so klarstellst :icon_daumen:

sicher werden auch die verheirateten Frauen mit Kind(ern) genug um die Ohren haben, das steht außer Frage!!!

aber: ich habe mehr weibliche Bekannte, die verheiratet sind und Kind(er) haben als Freundinnen, die nach Trennung alleine mit Kind(ern) dastehen, daher erlaube ich mir aus vielen Gesprächen das gleiche Urteil: ja, eindeutig! auf uns lastet mehr (Sorgen, Finanzen, Verantwortung) für weniger Anerkennung seitens der Gesellschaft - und das ist ärgerlich und frustrierend, da leider immer noch sehr viele Vorurteile darüber herrschen, wie es zu diesem Alleinerziehendendasein gekommen ist...

ein Punkt, den ich auch ganz wichtig finde, bzw. fand, ist hier bisher noch nicht angeführt worden:

bereits lange vor Hartz-IV fand ich es besonders benachteiligend für mich als Alleinerziehende, dass "zu Hause sitzende Ehefrau, die sich selbstverwirklichen will, aber eigentlich aus finanzieller Sicht gar nicht arbeiten gehen müsste" sich aus gegebenem Anlaß (keine finanzielle Notwendigkeit) nur halbtags bewarb/arbeitete, mit Vorliebe vormittags, um nachmittags noch genug Zeit für Friseur, Yoga und Tennis etc. pp. zu haben (nein, kein Klischee! reine Erfahrungswerte!), was letztlich die Anzahl von Teilzeitstellen im Vormittagsbereich nochmal künstlich verringerte

leider kann man als Alleinerziehende mit sehr kleinem Kind, also Wiedereinsteigerin, aufgrund mangelnden Betreuungsangebots/Finanzierung der Betreuung nun mal anfangs eben auch nur halbtags, meist eben auch nur vormittags und nicht nachmittags arbeiten

und dann wird ausgerechnet den Alleinerziehenden mit Kind mangelnde Flexibilität vorgeworfen - eine Frechheit!

wenn es den Chefs ernst wäre, gerade alleinerziehenden Müttern eine Chance zu geben, sollte diesem Personenkreis vorrangig eine solche Stelle angeboten/reserviert werden - das Denken: "die brauchen das Geld; wenn die wirklich arbeiten wollen, dann werden sie es möglich machen, auch die Nachmittagsschicht zu übernehmen" empfinde ich hier schon wieder als Diskriminierung

P.S.: @Hamburgeryn: m.E. hat "Curt the cat" sich auf die "zu Hause sitzende" Ehefrau bezogen, seine Anerkennung galt also denen und nicht speziell den/uns Alleinerziehenden :icon_wink:
 

Curt The Cat

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Darum geht es hier gar nicht - ...
Sorry, Asche über mein Haupt... :icon_redface: ... wollte ich halt auch mal so einfließen lassen. Das was ich schrub, gilt natürlich ebenso für Alleinerziehende...

Ich hatte etwas kurz gedacht... :icon_redface: ... Mea culpa


:icon_wink:

 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Sorry, Asche über mein Haupt... :icon_redface: ... wollte ich halt auch mal so einfließen lassen. Das was ich schrub, gilt natürlich ebenso für Alleinerziehende...

Ich hatte etwas kurz gedacht... :icon_redface: ... Mea culpa
:icon_hug:

es sei dir "verziehen" ... :icon_wink:
 

destina

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Das war richtig Arbeit diesen Thread zu lesen.:icon_pause::confused:
Aber in jeder Meinung steckt wohl ein bißchen Wahrheit.

Thema der Studie ist:
"Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkriegen."
Ergebnis der Studie:
"Bei Frauen mit niedrigem Bildungsniveau fördert Arbeitslosigkeit die erste Mutterschaft."
Das übersetze ich mal in:
Eine Frau mit wenig Bildung entscheidet sich während der Arbeitslosigkeit für ihr erstes Kind.

Das heißt nicht, dass sie verheiratet sein muß oder einen Partner haben muß. Sie entscheidet einfach in ihrer Arbeitslosigkeit, dass sie eine gewollte oder ungewollte Schwangerschaft austrägt und ihr 1. Kind bekommt.

Ich habe mir diese Studie nicht durchgelesen. Ich schreibe einfach meine persönlichen Erfahrungen, die ich während meiner Zeit in einem Frauenzentrum gemacht habe, in einer Stadt mit ca. 40.000 Einwohnern. Dort haben wir viele solche Fälle betreut bzw. beraten. Und meiner Meinung nach ist das Ergebnis dieser Studie nicht falsch.

Es ist leider erschreckend, wenn man zu solchen Familien gehen muß. Und der Zusammenhang zwischen Armut, Bildungsstand und Mutterschaft ist mir persönlich immer wieder aufgefallen. Vor allem, weil man einfach hilflos ist. Hilflos, nicht weil man vielleicht das Schlimmste mit der Hilfe verschiedener Organisationen, Jugendämtern und Spenden lindern kann, sondern weil diese Frauen kein Verständnis haben oder entwickeln können.
Aber das Allerschlimmste für mich war, dass die Kinder in diesem Elend aufwachsen müssen und höchstwahrscheinlich keine Chance haben werden, ein anderes Leben kennenzulernen. Wir hatten auch einige Fälle, wo diese Wahrscheinlichkeit schon Realität war. Also die Eltern der "Mutter" diesselben Verhältnisse aufwiesen.
Meistens ist es ja so, dass die Frauen eine Schwangerschaft viel zu spät "erkennen". So dass eine Abtreibung nicht mehr in Frage kommt. Von Verhütung will ich gar nicht sprechen. Und egal, welche Gründe zur Mutterschaft geführt haben, Sex zu haben, ist ja eines jeden Menschen Recht. Deswegen schreibt man wohl auch, "fördert die Mutterschaft." Denn in den meisten Fällen war die Mutterschaft eben passiert. Also eher kein Wunschkind. Das Ergebnis sagt ja nicht, dass alle Fälle so sind, sondern dass in dieser Bevölkerungsschicht eine Häufung festzustellen ist. Was natürlich im Umkehrschluß bedeutet, dass sich auch Frauen gegen eine Mutterschaft während der Arbeitslosigkeit entscheiden.
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Nochmal zurück zum Ursprungsthread:

Die "Studie" ist im Original ein "Discussion paper". Hier heisst es unter anderem (das ganze Ding ist hart zu lesen, finde ich, vielleicht liegt es auch an der Abendstunde):
In places where strict norms of maternal
care are combined with an underdeveloped childcare infrastructure, extensive maternity
protection and reinstatement rights (the latter applies to Germany only) result in long periods
of absence from the labour market. These extensive labour market exits due to motherhood
are closely related to the ascription of traditional gender roles, reproduced in institutional settings.
This signals extensive incompatibilities of work and family formation, which are related
to the high opportunity costs of parenthood [...]

Hence, if a couple plans to have a child, placing the labour market exit due to parenthood
within the unemployment episode could serve as a strategy to minimize the duration of labour
market absence, particularly in countries where the institutional setting induces an extensive
childbirth-related leave of absence. Opting for such a strategy depends on whether individuals
conclude that a return to the labour market is easier from unemployment or from a childrelated
labour market absence. [...]

Moreover, I find a pronounced
impact of unemployment among women with a lower educational and vocational attainment.
These findings are particularly pronounced in Germany and the UK, two countries
that leave the burden of reconciling occupational engagement and parenthood to women. Importantly,
these two countries combine contradictory institutional arrangements by nourishing
occupational aspirations, particularly among younger women, while traditional gender roles
are still culturally embedded and institutionally reproduced – for example by neglect of maternity
protection and support (UK), strict maternal carer norms (Germany), and by an underdeveloped
supply of public childcare (in both Germany and the UK).
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/92707/dp841.pdf

DIW: DIW Berlin: Das Institut: Das Institut

Das DIW Berlin strebt eine Position als international anerkannter “Think Tank” für angewandte Wirtschaftsforschung und -beratung für die nationale und internationale Politik, Wirtschaft und die Öffentlichkeit an.

Das DIW Berlin hat sich die folgenden Herausforderungen gestellt:

  1. Einhaltung hoher Qualitätsansprüche in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung
  2. Verknüpfung von Wirtschaftsforschung und Politikberatung
  3. Thematisierung von relevanten politischen Fragen in der Öffentlichkeit
  4. Aufbau eines hohen Ansehens als Partner in internationalen Forschungsnetzwerken
Diesen Anspruch versucht das DIW Berlin insbesondere mit seinen Leistungen bei wissenschaftlichen Publikationen einzulösen.
Das DIW Berlin bekennt sich in besonderer
Weise zum Geschäftsmodell der Einheit von Forschung, Service und Beratung
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/75065/07-46-1.pdf

Gruss
Emily
 

Rinzwind

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Gibt es eigentlich auch eine Studie dazu, wie viele gebildete, berufstätige Frauen ihr Kind abtreiben, obwohl sie sich Kinder wünschen, weil sie angst um ihre Stelle haben und nicht in die Armut abrutschen wollen? :wink:

Schönen Gruß, Andreas
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

In zeiten von arbeitslosigkeit werden mehr kinder geboren und wenn schon. Deutschland kann froh sein, dass es noch frauen gibt, die sich auf das risiko kind einlassen. Denn eigentlich gehören wir allesamt ausgestorben.
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@andreas
Ich habe das 2000 getan und ich kann dir sagen, dass es kein job heute wert ist. Ein job geht, ein kind bleibt.
 

destina

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Die Zahl der pro Frau durchschnittlich geborenen Kinder liegt seit ca. 30 Jahren bei 1,4.
Ist also relativ konstant. Und seit zwei Jahren sterben mehr Menschen, als Kinder geboren werden, so daß im schlimmsten Fall die Bevölkerung Deutschlands in 2050 bei 59 Millionen liegen könnte. Wobei diese Entwicklung mit Städtesterben begleitet sein wird. Aber da sind wir mit Sicherheit nicht allein in Europa. Und die Entwicklung ist m.E. auch nicht umkehrbar.
Man kann sich ja sicher über alle möglichen Dinge streiten, ob Abtreibung oder nicht, ob Kinder bekommen, wenn man arbeitslos ist oder nicht, ob als Frau auf die Verhütung achten, oder nicht. Aber meiner Meinung nach sollte jede Frau verantwortungsvoll mit ihrer Rolle bei der Fortpflanzung umgehen. Kindern gehört die Liebe, Geborgenheit und Zuwendung der Mutter, des Vaters, der Familie und auch der Gesellschaft. Und jede Frau kann und muß für sich entscheiden, wie sie diese Aufgabe annimmt und mit Leben erfüllt,denn jede Frau hat die Freiheit dazu. Und sicherlich spielen dabei eine Unmenge Faktoren eine Rolle, die eine Entscheidung für ein oder mehrere Kinder beeinflussen.
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Deshalb kann es sinnvoll sein, ein kind zu bekommen, wenn kein guter job dabei im spiel ist. Meiner freundin hat ihr job nichts genutzt, sie ist ihn trotzdem los, weil sie keine überstunden machen kann, aber sie ist verheiratet. Sie profitiert vom splitting und würde aus steuerlichen gründen nicht vollzeit arbeiten und auch nicht müssen. Sie profitiert indirekt vom sozialstaat. Sie hat mir noch nie das gefühl gegeben, dass sie etwas besseres ist. Sie ist eigentlich eine verheiratete alleinerziehende. Er macht selten etwas mit dem kind. Also kann mein alleinerziehend nicht viel schlimmer sein.
 

destina

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Meiner Meinung hat ein guter Job, ein schlechter Job oder gar kein Job im Grunde genommen erst einmal nichts mit Kinder bekommen zu tun. Es ist auch immer die Frage, wie und wo man lebt. Ich bin Ossi, und Frau, Kinder und Familie sowie und Beruf und Gesellschaft waren dort in einer gewissen Harmonie. Also das eine schloß das andere nicht aus. In der DDR waren 90% der Frauen berufstätig.Sie konnten das sein, weil der Staat ihnen die Möglichkeit dazu gab. Er gab ihnen natürlich die Möglichkeit nicht uneigennützig, weil wiederum die Frauen in der Wirtschaft gebraucht wurden. Und der Staat wollte auch Kinder. Da ich ja nun die Möglichkeit habe zu vergleichen, muß ich sagen, dass es wahrscheinlich nie wieder so sein wird. So gut, für Frauen, Kinder und Familien. Ich selbst habe einen Sohn, der 24 Jahre alt ist, und in Dresden wohnt. Er ist voriges Jahr im Oktober mit seiner Freundin in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Beide arbeiten. Aber ich glaube nicht, dass ich, wenn überhaupt, sehr schnell mit einem Enkel rechnen kann.
Als mein Sohn geboren wurde, bin ich nach 6 Monaten wieder arbeiten gegangen. Er war bis zum 3. Lebensjahr in der Grippe, ab dann im Kindergarten, dann Vorschule und dann 1991 Einschulung + Hort in Sachsen. Bis dahin hatten wir kein Problem. 1991 sind wir im November nach Bayern gezogen.(wir hatten beide unsere Arbeit verloren). Da gingen die Probleme los. Kein Hort. Ich war aber von morgens bis spät nachmittags unterwegs.Mein damaliger Mann war die ganze Woche auf Montage. Also mußte ich mir eine private Betreung suchen. Das geht aber sicherlich nicht mit mehreren Kindern, die in der Regel unterschiedlichen Alters sind. In der DDR war das kein Problem. Frauen meiner Altersgruppe hatten i.d.R. 2-3 Kinder und waren trotzdem voll berufstätig. Und alleinerziehend war genausowenig problematisch. Die Betriebe, wo diese Frauen arbeiteten, machte es Ihnen möglich, ihre Kinder früh in die Kindereinrichtungen zu bringen und auch wieder nachmittags abzuholen. Außerdem gab es auch Wochenkindergrippen und -gärten. Natürlich konnten Frauen auch zu Hause bleiben. Es gab ja das Babyjahr. Aber die meisten Frauen sind gern auf Arbeit gegangen. Die Unterbringung in den Tageseinrichtungen waren kostenlos und die Kinder haben sich dort wohl gefühlt.
Was ich damit sagen will, ist, dass auch solche Umstände die Entscheidung für ein Kind sehr erleichtern, weil gerade Frauen, die sich auch beruflich entwickeln wollten oder einfach arbeiten wollten vom Staat in jeder Form unterstützt wurden. Egal, ob verheiratet, alleinerziehend oder Patchwork.
 

Rinzwind

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@andreas
Ich habe das 2000 getan und ich kann dir sagen, dass es kein job heute wert ist. Ein job geht, ein kind bleibt.
Danke für deine Offenheit. :icon_hug: Die Frage ist halt, wie oft kommt so etwas vor in einem Land, wo sich die Tochter vom Grinse-Ernst (Albrecht) hinstellt und vorheuchelt, etwas für Kinder zu tun, aber höchstens 10 % der Kinder meint, die geboren werden.

Darüber gibt es keine Statistik!

Die Fragen die sich mir jetzt stellen sind, wie hättest du (würden Frauen in ähnlichen Situationen) entscheiden, wenn sie zum Zeitpunkt der Schwangerschaft erwerbslos sind? Würden sie sich auch dem Psychischen Trauma einer Abtreibung aussetzen oder würden sie lieber das Kind bekommen? :wink: Warum werden solche "Studien" bei Erwerbslosen durchgeführt? Wer definiert "Bildungsstand" (der Schulabschluss wäre mir zu platt, dafür habe ich schon zu viele völlig verblödete Abiturienten kennengelernt :icon_party:)? Usw.?

Schönen Gruß, Andreas
 

Mandy32

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@andreas

Ich auch so 2000 rum.Beim ersten Kind war es schon schwierig,da mir meine damalige Chefin gedroht hatte ,ich wuerde in der Umgebung nicht mehr"Fuss"fassen,sollte ich meinen unbefristeten Vertrag nicht durch meine Unterschrifft in einen befristeten Vertrag umwandeln.

Was heisst eigentlich "Bildungsfern"?

Ich habe einen Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Es waere mir moeglich gewesen auf ein Techn.Gymi. zu gehen,aber ich wollte damals unabhaenigig vom Elternhaus sein und auf eigenen Fuessen stehen.

Ist man schon bildungsfern,wenn man nicht Abitur oder studiert hat?

LG Mandy
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Nochmal zurück zum Ursprungsthread:

Die "Studie" ist im Original ein "Discussion paper". Hier heisst es unter anderem (das ganze Ding ist hart zu lesen, finde ich, vielleicht liegt es auch an der Abendstunde):
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/92707/dp841.pdf

DIW: DIW Berlin: Das Institut: Das Institut

http://www.diw.de/documents/publikationen/73/75065/07-46-1.pdf

Gruss
Emily
Ich hoffe die Übersetzung ist OK?

In Plätzen, wo strenge Normen der mütterlichen Sorge mit einer unterentwickelten Jugendfürsorge-Infrastruktur, umfassendem Mutterschaft-Schutz und Wiedereinstellungsrechten verbunden werden (wendet sich der Letztere nach Deutschland nur), das Ergebnis in langen Zeiträumen der Abwesenheit vom Arbeitsmarkt. Diese umfassenden Arbeitsmarktausgänge wegen der Mutterschaft sind nah mit der Anrechnung von traditionellen Geschlechtrollen verbunden, die in Institutionseinstellungen wieder hervorgebracht sind. Das gibt umfassenden Inkompatibilitäten der Arbeit und Familienbildung Zeichen, die mit den hohen Gelegenheitskosten der Elternschaft verbunden sind [...] Folglich, wenn ein Paar plant, ein Kind zu haben, den Arbeitsmarktausgang wegen der Elternschaft innerhalb der Arbeitslosigkeitsepisode konnte legend, als eine Strategie dienen, die Dauer der Arbeitsmarktabwesenheit besonders in Ländern zu minimieren, wo die Institutionseinstellung eine umfassende Geburt-zusammenhängende Beurlaubung veranlasst. Das Entscheiden für solch eine Strategie hängt ab, ob Personen beschließen, dass eine Rückkehr zum Arbeitsmarkt von der Arbeitslosigkeit oder von einer childrelated Arbeitsmarktabwesenheit leichter ist. [...] Außerdem finde ich einen ausgesprochenen Einfluss der Arbeitslosigkeit unter Frauen mit einer niedrigeren Bildungs- und Berufserreichung.

Diese Ergebnisse werden besonders in Deutschland und dem Vereinigten Königreich, zwei Länder ausgesprochen, die die Last verlassen, Berufsverpflichtung und Elternschaft Frauen beizulegen. Wichtig verbinden diese zwei Länder widersprechende Institutionsmaßnahmen, Berufssehnsüchte besonders unter jüngeren Frauen nährend, während traditionelle Geschlechtrollen noch kulturell eingebettet und Institutions-zum Beispiel durch die Vernachlässigung des Mutterschaft-Schutzes wieder hervorgebracht werden und (das Vereinigte Königreich), strenge mütterliche Krankenschwester-Normen (Deutschland), und durch eine unterentwickelte Versorgung der öffentlichen Jugendfürsorge (sowohl in Deutschland als auch im Vereinigten Königreich) unterstützen.
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@andreas

Ich auch so 2000 rum.Beim ersten Kind war es schon schwierig,da mir meine damalige Chefin gedroht hatte ,ich wuerde in der Umgebung nicht mehr"Fuss"fassen,sollte ich meinen unbefristeten Vertrag nicht durch meine Unterschrifft in einen befristeten Vertrag umwandeln.

Was heisst eigentlich "Bildungsfern"?

Ich habe einen Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Es waere mir moeglich gewesen auf ein Techn.Gymi. zu gehen,aber ich wollte damals unabhaenigig vom Elternhaus sein und auf eigenen Fuessen stehen.

Ist man schon bildungsfern,wenn man nicht Abitur oder studiert hat?

LG Mandy
Nein ist man nicht, aber es bleibt einem viel verschlossen. So habe ich trotz Abendstudium (FH) keine Chance z.B. Abteilungsleiter zu werden oder in eine ähnliche Position zu kommen.

Die, die Abitur haben bleiben unter sich. Es wird von den wenigsten honoriert wenn man sich weiterbildet.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

strenge mütterliche Krankenschwester-Normen (Deutschland)
:icon_party: very gebabelfisht! :icon_daumen:

no prob ... auf deutsch: Auf deutsch - kein prob!

Emily
 

McMurphy

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isabel

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Vorwort:

Das Thema ist brisant. Ich habe es 2mal gelesen und zu jedem Beitrag mir Gedanken gemacht (außer gewisse, unnötige Diskussion.) Ich kann nicht alles kommentieren.

Ich war schon immer Feministin, abwertend Emanze genannt.

Jede Frau hat Recht, Familie zu gründen, Kinder zu bekommen, ohne Familienbildung Kinder zu bekommen, wann sie es für richtig empfindet und wie viele Kinder sie für richtig hält, ohne sich übernehmen zu müssen und ohne andere dazu zu nötigen.
Jede Frau hat Recht auf gewünschte Bildung und Arbeit.

Gleichberechtigungswegen muss es machbar sein, mit Einbeziehung von Partner in gleicher Masse in die Erziehung der Kinder, - Kariere und Familie zusammen zu bringen.

Dazu ist der Staat verpflichtet, für entsprechende Rahmenbedingungen zu sorgen.
Für Sexuelle Selbstbestimmung haben beide Geschlechter gleiches Recht, ohne die Rechte des anderen zu verletzen.

Grundbedingung: die Gesellschaft muss radikal ihre angestaubte, mittelalterliche, auf Patriarchat basierende Mentalität ändern.
Wer soll damit anfangen, wenn nicht wir, Frauen? Der Weg wird steinig (wie schon ein Exemplar bewiesen hatte, ein Wunder im Winter.)


Ich möchte mit einem Zitat von MrsNorris anfangen:

„Ich finde, heutzutage macht man es als Frau sowieso immer falsch. Kriegt man Kinder, bedeuten die nur Stress und Kosten. Kriegt man keine, ist man keine richtige Frau.
Bleibt man zu Hause, ist man faul, geht man arbeiten, eine schlechte Mutter.
Komisch, dass immer auf den Frauen rum gehackt wird, egal wie sie ihr Leben führen.“


Leider, so ist die allgemeine Einstellung. Dazu kommt noch für die, die lange mit dem Nachwuchs überlegen wegen Arbeitstelle: Karrierefrau, die nichts von normalem Leben versteht – in sehr abfälligen Sinne.

Nun, ja, ich wollte auch meine sg. „Karriere“ machen – darunter verstehe ich Einstieg von Praktikantin durch erste, kleine Stelle bis stabile Position im Arbeitsleben. Auf Grund der Ausbildung, Weiterbildung, Qualifikationen und harter Arbeit.

Ist dieser Weg nur für Männer reserviert?

Mit 29 habe ich meine Tochter auf die Welt gebracht. Es war nicht geplant, aber an Abtreibung habe ich gar nicht erst gedacht. Ich habe mich gefreut und habe meine Tochter immer sehr geliebt, bis jetzt und das wird sich nicht ändern. Am 10.01.09 ist sie 20 geworden, wir verstehen uns prima (war nicht immer so), und ich möchte sie nicht missen.

Die Konsequenzen waren, leider, ungeheuerlich. Damit habe ich nicht gerechnet, vor allem, da meine Familie auch ein Vorbild für mich war. Meine beide Eltern sind Akademiker, beide haben immer gearbeitet, dabei 3 Kinder (meine 2 Brüder und mich) großgezogen. Meine Mutter hatte jeweils höchstens 3 Monate Mutterschaftsurlaub genommen. Sonst war die Familie da, Kindestagesstätten, Kindergarten, Tagesmütter, Schule mit Hort. Selbstverständlich, ohne wenn und aber, dürfte meine Mutter ihre Stelle wieder beziehen, alle haben sich gefreut und sie unterstützt. Eigentlich hatte sie lange Zeit mehr verdient, als mein Vater; an Luxusleben war damit trotzdem nicht zu denken. Das war in Polen.

Als meine Tochter 6 Monate alt war, habe ich angefangen, mein Anpassungsjahr zu machen, KiTa für sie habe ich auch bekommen, Bezahlung von Otto-Benecke-Stiftung, eigentlich gleich der Sozialhilfe. Es ging nicht mal 4 Monate gut, da meine Tochter als Frühchen auffällig für alle Infektionen war, musste ich öfters zu Hause bleiben, ich hatte niemandem, der mir damals geholfen hätte. Letztendlich musste ich mich mit dem Vater meines Kindes doch arrangieren, obwohl ich mit dem Baby ihn aus guten Gründen verlassen hatte. (letztes Körnchen Reis wurde gegessen, Windel fast keine mehr, stillen konnte ich nicht mehr, Sozialamt hatte sich Zeit gelassen).

Seit dem war ich einfach nichts mehr wert, was ich von allen Ecken zu spüren bekam; ich war nicht verheiratet. Es gab Menschen, die mir zu verstehen geben wollten: „ich sollte mich freuen, dass der Vater des Kindes mit mir zusammen sein wollte, (als was – als Konkubine?), da ich ein Kind als ledige Frau bekommen hatte, wer weiß, von wem?“ Na, ja, von seiner Seite war das pure Berechnung.

Hallo, Theota,

da hast Du vollkommen Recht, die ledigen und geschiedenen allein erziehende Mütter werden in dieser Gesellschaft mit ganz anderen Kriterien betrachtet. Die Geschiedene werden schief angeguckt: die hat sich nicht um Mann und Familie gekümmert – aber, na, ja, kann passieren. Wogegen die Ledige werden von Anfang an verachtet, der Sünde bezichtigt, bestenfalls Flittchen, wenn nicht anders, genannt, einen Platz in dieser Gesellschaft haben sie nicht verdient, die müssen büßen!

Ich gebe noch eins dazu, was niemand mehr wagt, laut auszusprechen – aber denken viele: wenn ein Seitensprung eines Mannes nicht erfolglos bleibt: „der arme, hat ein Fehler gemacht und muss jetzt für das Flittchen und den Bastard noch bezahlen!!!“

Die Mentalität hat sich seit Mittelalter zwar gemildert, aber nicht geändert. Die katholische Kirche hat immer und immer wieder dazu beigetragen, (Bischof Mixa), die Auswahl von Filmen im TV , Propaganda und Presse Richtung heile Familie, Politik („Herdgeld“ für Hausfrauen – CSU), Familienrecht, fehlende Kinderbetreuung gepaart mit Arbeitszwang (Thema für sich) – also: Schikanen auf laufendem Band. Eine unfähige überehrgeizige Familienministerin, für die die beste Lösung von Familienproblemen gemeinsames Gebet ist, die auch Erziehungsrichtlinien zusammen mit der Kirche ausarbeiten wollte.
Die emanzipatorischen Erfolge, die schwer von Feministinnen erarbeitet wurden, sind bald Vergangenheit!

Obwohl Gesetzte gegen Gewalt in der Familie, neulich gegen Stolking, Gleichstellunggesetzt, härtere Strafen für sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung theoretisch existieren, praktisch haben die Opfer, meistens Frauen, wenig Chancen, ihre Rechte zu bekommen. Es reicht ein Minirock, gute Schminke, Lächeln: es wird als Provokation von Seite der Frau ausgelegt und in Folge ihre Glaubwürdigkeit in Frage gestellt.

Sollte zu Verurteilung kommen, werden die Täter resozialisiert, von Psychologen begleitet, dürfen Schulabschlüsse im Knast nachholen, wogegen die Opfer alleingelassen werden.
Mit totaler finanzieller Abhängigkeit in Aufgezwungenen Einstandgemeinschaften sind Frauen verstärkt den Männern, die durch nicht selbstverschuldete Armut zu Aggressivität neigen, ausgeliefert.
Wie man es drehen und wenden mag: die Schuldigen in Augen „Bürgerlicher“ Gesellschaft sind immer die Frauen.

(GEZ nimmt Gebühren auch für Geräte, die nur theoretisch sich eignen können, Empfang von ÖF-R zu ermöglichen.)
Am Arbeitsmarkt werden Frauen generell diskriminiert, weil sie die Gebärmutter haben und Kinder gebären können.
Schon alleine deswegen ergibt sich Lohn/Gehalt-Unterschied zwischen den Geschlechtern um die 20% zum Nachteil der Frauen.

Zitate:#1

»Ein Kind kann zu einem solchen Zeitpunkt den endgültigen Ausstieg aus dem Arbeitsmarkt bedeuteten und damit sowohl die eigenen Investitionen in die Ausbildung entwerten als auch die Karrierechancen blockieren«, so Schmitt. »Zudem schreckt viele gut ausgebildete Frauen die Vorstellung ab, sich in die finanzielle und soziale Abhängigkeit vom Partner begeben zu müssen.«


Besonders ausgeprägt sei die Wahrscheinlichkeit, im Falle von Arbeitslosigkeit ein Kind zu bekommen, in Ländern, in denen Kinderbetreuung und Familie noch stärker als weibliche Pflichten angesehen würden, wie in Deutschland oder Großbritannien. Anders als in Frankreich oder Finnland sei hier die Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau noch deutlich von einem traditionellen Rollenverständnis geprägt.


Ein Kind bedeute damit besonders für Frauen große Verzichte, die durch den Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit noch gesteigert würden.“


Das ist schon alles richtig, aber viel zu oberflächlich. Die Verhaltensweise betrifft genauso Frauen, die in Beruf stehen.
Einen Grund dafür sehe ich in früheren Entscheidungen. Auf Grund der Erziehung und Familienbilder entscheiden sich die Mädchen und junge Frauen, ob sie eher traditionell leben wollen, oder aber modern – mit guter Ausbildung und Unabhängigkeit. Nach diesen Prinzipien wählen sie auch ihre Ausbildung und Beruf.

Für traditionelle Rollenteilung gehören Kinder dazu. Außer Extremfällen, die hier schon (übertrieben) erwähnt wurden, stehen die mehrfachen Mütter dazu: sie lieben Kinder und Kindererziehung ist ihre Berufung. Die damit verbundene Arbeit verrichten sie mit Freude und Begeisterung, sie meistern jede kritische Situation in Sinne ihrer Kinder. Wären sie nicht arbeitslos geworden (die Entwicklung heutigen Zeiten), hätten sie auch schnell Kinder bekommen und auf Arbeitsstelle verzichtet – es war früher möglich.

Ich denke, man sollte sich nicht anmaßen, die Frauen auf Gebärmaschinen zu reduzieren.

Erzieher/innen, Kindergärtner/innen, Lehrer/innen, Köche/innen, Reinigungskräfte, Wäschereimitarbeiter/innen, Krankenpfleger/innen– werden jede einzeln für die Arbeiten bezahlt in Rahmen geregelten Zeiten z.B. 40 St/Wo. Eine Mutter muss die alle Arbeiten abwechselnd rund um die Uhr machen. Dazu ist Organisationstalent und Durchsetzungsvermögen gefragt. Die traditionellen Herren der Welt, die Ernährer der Familie, lassen sich auch noch dazu bedienen. Fehlen die „Ernährer“, muss dann die Alleinerziehende auch diese Aufgabe übernehmen.

Hamburgerin:

Ich bin alleinerziehende Mutter von sieben Kinder, von denen vier noch zu Hause leben. Ich habe meine Kinder gern und lange vor Hartz bekommen.
Verschiedene Schicksalsschläge führten dazu, dass ich immer weiter unten ankam. Ich würde heute kein Kind in diese Welt setzen! Nicht eines!


Du hast meine ganze Bewunderung, (auch von anderen Themen), aber den letzten Satz glaube ich Dir nicht. Du liebst Kinder viel zu sehr.

Meine weitere Geschichte möchte ich mit einem Zitat weiter erzählen.

Zitat von Theota:

Fairerweise sollte man dieser Zahl von "Müttern, da arbeitslos" mal die Zahl derer entgegensetzen, welche "arbeitslos, da Mutter" sind


Ich hatte mich erstmal um mein Kind, und Haushalt gekümmert, dann auf einmal hatte ich 2 Stiefkinder (7 und 8) dazu bekommen, dann kam auch die Selbstständigkeit meines Partners mit einem Malereibetrieb. Als Malermeister hat er auch richtig gearbeitet (nachdem ich ihm die Prinzipien von Vollwärmeschutz erklären musste, da diese Technik in Polen noch nicht im Mode war), als Geschäftsmann…., was kann man erreichen, ohne die Sprache zu kennen?

Da war mein jahrelanger Einsatz entstanden: Übersetzten. Also: Werbung, Kundenberatung, Kredite (leider, mit meiner Bürgschaft), Versicherungen, Steuerberater, Steuerrecht, Baugewerberecht und Normen, Arbeitsrecht, Management, Abwicklung von Verträgen mit Auftraggebern und Lieferanten mit Berücksichtigung aller Vor- und Nach-teilen.
Buchhaltung, Aufmass der Flächen für Kostenvoranschläge, Materialbestellung und Rechnung, Personalwesen usw. Dann auch schwere, körperliche Arbeit an Baustellen, was meinen ohnehin schwachen Bandscheiben den Rest gegeben hatte.
Von meiner Tochter hatte ich auch immer weniger – Kindermädchen/Haushälterin war da, bis ich einen Kindergartenplatz ergattert hatte.

Ich musste das alles erst selber erlernen, da ich nach Humanmedizinstudium von Geschäftsleben keine Ahnung hatte. Sicher, ich machte auch Fehler – die wurden mir nicht so einfach verziehen. Mein Selbstwertgefühl schwand immer stärker. Ich versuchte die Fehler und meine unkompetente (woher?) Arbeit durch noch mehr Bemühungen und mehr Arbeit zu kompensieren.

Über soziale Einrichtungen für Frauen, wenn damals schon welche waren, hatte ich keine Ahnung. Durch finanzielle Bürgschaften hatte ich mich selber in unlösbare Situation hineinmanövriert.

Ich wollte da raus, ich habe mich bei AA gemeldet, natürlich, ohne Leistung. Ich habe mich bei verschiedenen Krankenhäusern beworben. Mein Anpassungsjahr war noch nicht absolviert, theoretisch könnte ich auch weiter machen, aber die Stiftung war nicht mehr für mich zuständig, AA auch nicht, also, entweder AG: Krankenhaus (Bezahlung zu mindest mit AiP vergleichbar), oder gar keiner, was schon alleine wegen Haftpflichtvers. nicht ginge. Eine von sehr netten Antworten (natürlich ohne Zeugen): „wir haben genug arbeitslose deutsche Ärzte, ohne Kinder“.

Wegen gesellschaftlichen Drucks habe ich doch geheiratet, um 3 Jahre später geschieden und Allein erziehend zu werden. Fehlentscheidung, die nur mein Schuldenberg aufgestockt hatte. Gelegenheitsjobs. Entweder überqualifiziert oder gar nicht. Absagen, Absagen, Absagen. UV von JA, da mein Ex nicht zahlungsfähig war, (aber teure Autos, luxuriöse Wohnungaustattung, Reisen, wertvolle Sachen, für die ich auch gearbeitet hatte: neue Frau, Gütertrennung, alles an sie verkauft, „um gemeinsame Schulden zu mindern“???.)

Nach erfolgreichen Unterhaltstitel Durchsetzung musste ich erst Anzeige machen, dann einen Gerichtsvollzieher dahin schicken (zufälligerweise abgemeldet, für einige Zeit, unauffindbar), den ich auch noch selbst bezahlen dürfte – da war erst Sozi zufrieden.
Bezahlt hat er trotzdem nicht. Es hätte mir damals sehr geholfen, bei verschiedenen Jobs, dann ALG, ALHi., alles bis Ende 2004. Nein, erst nach Drohung von Staatsanwalt hatte er angefangen, 150,-€/Mo zu bezahlen, Ende 2005 – alles auf H4 angerechnet. Es ging nur um Kindesunterhalt.

Jetzt such ich schöne Rahmen, um mein Diplom sichtbar (zumindest für mich - ich bekomme keinen Besuch, habe mich erfolgreich privat isoliert) an Ehrenplatz an der Wand zu hängen.
Irgendwelche Rente (über 300,-€) habe ich auch nicht verdient: H4, dann Sozi bis Ende des Lebens.

Wen wundert es dann, dass eine Frau, die für ihre gute Ausbildung hart gearbeitet hatte mit finanzieller Unterstützung der Eltern, panische Angst vor einem Schicksal, wie der meiner, hat und trotzt Kinderwunsch darauf lieber verzichtet?

Ich war naiv. Ich komme aus Polen.

Destina:

Meiner Meinung hat ein guter Job, ein schlechter Job oder gar kein Job im Grunde genommen erst einmal nichts mit Kinder bekommen zu tun. Es ist auch immer die Frage, wie und wo man lebt. Ich bin Ossi, und Frau, Kinder und Familie sowie und Beruf und Gesellschaft waren dort in einer gewissen Harmonie. Also das eine schloß das andere nicht aus.


Ich hatte anfangs geglaubt, dass das besonders in so „moderner und demokratischer“ BRD zutrifft.
Man lernt von eigenen Fehlern – manchmal zu spät.

Rinzwind:

Die Frage ist halt, wie oft kommt so etwas vor (Abtreibungen) in einem Land, wo sich die Tochter vom Grinse-Ernst (Albrecht) hinstellt und vorheuchelt, etwas für Kinder zu tun, aber höchstens 10 % der Kinder meint, die geboren werden.


Unerlaubten Schwangerschaftstests in einer Nortruper Fleischfabrik, z.B. Das Thema war im Forum.

Interessanter Artikel von FAZ.Net:

Ursula von der Leyen
Eine steile Karriere
Ursula von der Leyen: Eine steile Karriere - Hintergründe - Politik - FAZ.NET

Lügen, Verstellungen, Image, Intrigen.

Auch interessant, Zitate:
Im März 2006 erschienen bei n-tv.de ein Bericht, der sehr schön offenbart, welche Ziele Ursula von der Leyen verfolgt. Darin heißt es, “Eltern sollten mit ihren Kindern beten und ihnen so selbstverständlich wie die Muttersprache auch Religion mitgeben.”

Im April 2006 verkündete Ursula von der Leyen, dass sie in einem Bündnis für Erziehung zusammen mit den Kirchen Leitlinien für die Erziehung erarbeiten wolle, wobei “christliche Werte wieder zum Fundament der Erziehung” werden sollen.
Zudem dürfte die Frage interessant sein, wie unsere Familienministerin es mit der grundgesetzlichen Trennung von Staat und Kirche hält, wenn sie in der Erziehung eine so enge Verbindung von Staat und Kirche forciert. Dennoch nahm sie das Bündnis weiter in Schutz, da die Kirchen ja so viele Erfahrungen im Umgang mit Kindern hätten.
In den von christlicher Ideologie verblendeten Denkkategorien einer Ursula von der Leyen existiert das Elend von Kindern in Deutschland vermutlich nicht oder ist wohl nur Ausdruck für zu wenig Gebete. Vielleicht sollte sie erst einmal zur Kenntnis nehmen, dass es nicht in jeder Familie einen Ministerpräsidenten wie ihren Vater, einen Medizin-Professor wie ihren Mann oder eine Ärztin wie sie selbst als Versorger gibt. Ursula von der Leyen sollte einmal den brutalstmöglichen Blick ins Schattenreich des Elends deutscher Familien werfen, bevor sie sich weiter in fruchtlosen bis hirnrissigen Aktionen verzettelt.


Perspektive 2010:
Perspektive 2010 » Blog Archive » Warum ich Ursula von der Leyen (CDU) für eine miserable Familienministerin halte

Nachtrag:
Warum habe ich den Eindruck, dass die sehr oberflächliche Beschreibung von DIW zu mehr Spalterei zwischen Frauen provoziert?

Mit freundlichen Grüßen
Isabell
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Schöner beitrag isabel. Wer wirklich glaubt, dass der job keinen einfluss hat, der ist realitätsfern. Die ddr ist seit langem geschichte.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

isabel, ich bin beeindruckt. Wirklich eine sehr schöne Ausführung.

Einen Kommentar kann ich mir indes nicht verkneifen, und zwar die Forderung von der vdL, Zitat:"...dass sie in einem Bündnis für Erziehung zusammen mit den Kirchen Leitlinien für die Erziehung erarbeiten wolle, wobei “christliche Werte wieder zum Fundament der Erziehung” werden sollen...."ZitatEnde.
Was man von den kirchlichen Institutionen halten kann ist jeden seine Sache, ich finde sie einfach nur noch zum Wegrennen. Und wenn man im Netz sucht wird man fündig, wie früher die christliche Erziehung, im Namen des Herrn (vor allen Dingen in staatlichen Einrichtungen) gehandhabt wurde. Und so in etwa will die vdL das haben? Wenn ja, dann frage ich mich, von welcher Galaxie die gute Frau entsannt wurde.:icon_kotz:
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

isabel, ich bin beeindruckt. Wirklich eine sehr schöne Ausführung.

Einen Kommentar kann ich mir indes nicht verkneifen, und zwar die Forderung von der vdL, Zitat:"...dass sie in einem Bündnis für Erziehung zusammen mit den Kirchen Leitlinien für die Erziehung erarbeiten wolle, wobei “christliche Werte wieder zum Fundament der Erziehung” werden sollen...."ZitatEnde.
Was man von den kirchlichen Institutionen halten kann ist jeden seine Sache, ich finde sie einfach nur noch zum Wegrennen. Und wenn man im Netz sucht wird man fündig, wie früher die christliche Erziehung, im Namen des Herrn (vor allen Dingen in staatlichen Einrichtungen) gehandhabt wurde. Und so in etwa will die vdL das haben? Wenn ja, dann frage ich mich, von welcher Galaxie die gute Frau entsannt wurde.:icon_kotz:
Wie mensch sie finden mag oder nicht, alleine schon wer die Ehe und die häretische Kirche hochhält ist an sich schon nicht christlich, somit unchristlich oder auch, wie man´s mag, einfach nur das Gegenteil von christlich.

Matthäus 22, 30 Denn in der Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie die Engel Gottes im Himmel.
31 Was aber die Auferstehung der Toten betrifft, habt ihr nicht gelesen, was euch von Gott gesagt ist, der spricht: 32 »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«?
Frei übersetzt: Der Gott derjenigen die Flügel haben, der Lachenden und der ewig Zweiten.
2Mo 3,6. Gott ist aber nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen.
Yupp. So tot wie die Ausgeleiert möchte ich wirklich nicht gerne sein.

Eigentlich sollten wir wissen, mit was wir es zu tun haben. Jedenfalls irgendwie nicht mit Lebendigem.

Emily
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Kennt jemand diese Studie? Leider finde ich den Lnk nicht mehr, mein Internet spinnt seit gestern total.

"Frauen orientieren sich etwa bei der Wahl eines neuen Arbeitsplatzes völlig anders als Männer. So suchen junge Akademikerinnen aus dem kaufmännischen Bereich in erster Linie nach persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten und Jobsicherheit. Männer dagegen verlocken vor allem hohe Gehälter zum Jobwechsel. So stand es in einer Studie des Personaldienstleisters Access, die im September 2005 erschien.
Da Männern in den meisten Familien immer noch die Rolle des Familienernährers und –versorgers zukommt, ist ihre Motivation bezüglich Berufswahl und beruflichem Engagement immer noch (oft notgedrungen) eine andere als bei Frauen, die einer Vielzahl von Studien und Umfragen zufolge mehrheitlich andere Prioritäten setzen, als ihr Leben lang einer Vollzeit-Berufstätigkeit nachzugehen und mit dem Gehalt Mann und Familie mit zu ernähren. Diese unterschiedliche Job-Motivation spiegelt sich in der Leistung und damit auch in der Gehaltshöhe wieder, ist jedoch nicht in Prozentpunkten zu bemessen."
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Diese unterschiedliche Job-Motivation spiegelt sich in der Leistung und damit auch in der Gehaltshöhe wieder, ist jedoch nicht in Prozentpunkten zu bemessen.
Das ist ja wieder mal nur eine Frechheit von den Schreiberlingen Die reale Arbeitswelt sieht wirklich anders aus, und zwar insbesondere was tatsächliche Leistung - und damit ist nicht der Wind aussen herum gemeint - betrifft.

Emily
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Es kommt noch besser! (Im Übrigen entspricht das nicht meine persönliche Meinung oder Ansicht)

Die Schattenseiten der „Traumjobs“

Doch auch die vermeintlich attraktiven Spitzenjobs sind mit erheblichen Beanspruchungen verbunden: „Untersuchungen unter Tausenden von Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführern großer Firmen und Konzerne sowie freiberuflich Tätigen (Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Ärzte) und Angestellten des mittleren Managements brachten (...) folgende Erkenntnisse über das Lebensgefühl oberhalb der 'gläsernen Decke' hervor: Fast die Hälfte beklagt, dass sie ihre Arbeit so in Anspruch nimmt, dass für ein Privatleben kaum Zeit bleibt. Jeder Fünfte ist generell unzufrieden mit dem Malocherzwang.
Was nicht verwundert: In den obersten Etagen wird heute 13 Stunden pro Tag gerackert, das Wochenende eingerechnet. Bei jedem vierten Schwerverdiener nimmt der Beruf mehr als vier Fünftel des gesamten Tages in Anspruch - eine Sklaverei, die sich mit manchem Geplacke in den untersten Schichten vergleichen lässt. 84 Prozent der Manager wissen, dass ihr Tagesrhythmus sich mit einer unbelasteten Ehe nicht vereinbaren lässt, Freunde haben sie aus Zeitmangel auch so gut wie keine mehr, und selbst in der Rolle des autoritären 'Chefs' fühlen sich viele unbehaglich.“
Hinzu kommen massive Gesundheitsprobleme bei Karrierebewussten und Spitzenverdienern: „Vielen Anwälten bringt ihr Streben nach Einkommen und Anerkennung (...) schon im Alter zwischen dreißig und vierzig Jahren Herzschmerzen, Bluthochdruck, Arthritis und Schlaflosigkeit ein. Managern geht es nicht anders. Zur Palette ihrer Beschwerden zählen Herz-Kreislauf-Probleme, Magenschleimhautentzündungen und -geschwüre, vegetative Störungen, Herzinfarkte, Nervenzusammenbrüche sowie diverse Ängste, Depressionen und Suchtkrankheiten. Der Missbrauch und die Abhängigkeit von Alkohol und Tabletten ist bei Führungskräften deutlich höher als im Durchschnitt der Bevölkerung. (…)
Das also ist das Gelobte Land, das dem weiblichen Geschlecht bislang bösartig vorenthalten wurde. Vielen Frauen, die auf die feministische Propaganda hereingefallen sind oder sich aus anderen Gründen auf den Weg 'nach oben' gemacht haben, geht es natürlich nicht anders als den Männern. Der Psychoanalytiker Horst Eberhard Richter erzählt von den Schattenseiten der weiblichen Emanzipation: 'Da kommen welche mit Krankheiten zu uns, die bisher eindeutig männliches Privileg waren. Viele rauchen, trinken und hetzen zuviel, passen sich übereifrig den technokratischen Strukturen an. Sie richten sich psychosomatisch zugrunde! Die Entwicklung ist teilweise dramatisch.' In der Tat hatten vor dreißig Jahren zwanzigmal so viele Männer Magengeschwüre wie Frauen, heute sind es 'nur noch' doppelt so viele. Auch was die Selbstmordraten angeht, tun die Frauen alles, um den männlichen Vorsprung einzuholen. Psychologinnen und Ärztinnen bringen sich dreimal so häufig ums Leben wie traditionell lebende Frauen, da sie mit denselben inneren Konflikten wie viele Männer leben müssen: Isolation, Einsamkeit, Unterdrücken von Gefühlen, ein ständiges Hin- und Hergerissensein zwischen beruflichem Ehrgeiz und persönlichen Bedürfnissen. Auch Arbeitsmediziner bestätigen, dass sich bei Frauen in Führungspositionen die Fälle von Alkoholabhängigkeit häufen.“ (quip, Juli 2003)

 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Letzteres mag sein, McMurphy, wenn sie so dumm sind zu versuchen es zu machen wie die Männer es machen. Oder, wie mein (männlicher) Chef letztens auf der Weihnachtsfeier meinte, als unsere exekutiven Männer zusammen gluckten und ich sie dafür aufzog: Wir besprechen die Lage der Welt, das ist ja auch der Grund warum sie so aussieht wie sie aussieht. (Im übrigen einer der wenigen Männer, welche wirklich einen verdammt schwierigen Job machen, aber unsere Branche ist irgendwie auch "andere Baustelle. Ich will damit sagen: Diesen jedenfalls kann ich (bisher, mensch weiss ja nie) hoch respektieren, was mir nicht mit Allen gelingt, und ganz besonders nicht in der freien Marktwirtschaft, wo Truthahngebaren zu 70% aufstiegsentscheidend ist. Die verbleibende Effizienz kann man sich selbst errechnen).

Es sagt beileibe niemand, dass es richtig und toll ist, wie die patriarchal erschaffene Welt aussieht, und viele Männer leiden eindeutig selber darunter. Im Endeffekt steht viel Aufwand für viel Machtgehabe, und wenig Effizienz im Wesentlichen. Eine meiner Lieblings-"Emanzen" pflegte auf den Vorwurf, sie wollten angeblich wie die Männer sein, zu sagen: "Genau das ja gerade nicht!".

Was manche andere Geschlechtsgenossinnen hingegen sich antun, und ihren Mitfrauen damit langfristig ebenfalls, ist keinesfalls begrüssenswert. Das gleiche gilt für Mitdamen, welche sich nicht trauen oder einfach auch zu faul sind, ihre Gaben zu leben und sich stattdessen zu Monsterweibchen entwickeln, welche reichlich Schlichen und Tricks ausgearbeitet haben um sich möglichst wenig anzustrengen und maximale Sicherheit zu erreichen. Es gibt keine Sicherheit ohne einen hohen Preis dafür zu zahlen - dafür aber jeder Menge Abenteuer. :icon_mrgreen:

Aber nochmal zurück zum Ursprungsgemurkse:

Wenn ein "Fachportal für Weiterbildung und Personalentwicklung" (Auch das noch: Arbeitslosigkeit kann das Kinderkriegen fördern) ein "discussion paper" als "Studie" verkauft, ist es da auch nicht weit her mit der Bildung. :icon_biggrin: Passt aber zum allgemeinen Trend. :tongue:

Ich kanns abwarten.

Emily
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ach Emily,

ich hab es aufgegeben, Männer hacken auf den Frauen rum, Frauen auf den Männern.

So lebe ich in meinem eigenem Kosmos, die Kids, die wenigen gute Freunde.

So what.....
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

So einfach ist das nicht. :icon_mrgreen: Es gibt, wie immer, "solche" und "solche".

Aber ich halte mich auch eher an wenige.

Gruss, und mach weiter,

Emily
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Was mir die letzten Jahre auffällt, ist dass gerade in der Zeitarbeit, also Disponenten, Niederlassungsleiter fast immer Frauen sind.

In den letzten beiden ZAF sogar ausschliesslich Frauen.

Also beuten Frauen verstärkt Frauen aus, Männer natürlich auch, aber eigentlich sollte doch eine Frau i.R. eine höhere soziale Kompetenz aufweisen als Männer.:confused:
 

McMurphy

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Schattenkinder

Heute Abend im WDR "Schattenkinder" um 21:45.

Gut gemachtes Sozialdrama.

Davor, ab 20:15 auch ein guter Film (Drama) über die Pubertät zweier Mädchen.

Ich kenne beide Filme, wirklich sehr Sehenswert.
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Was mir die letzten Jahre auffällt, ist dass gerade in der Zeitarbeit, also Disponenten, Niederlassungsleiter fast immer Frauen sind.

In den letzten beiden ZAF sogar ausschliesslich Frauen.

Also beuten Frauen verstärkt Frauen aus, Männer natürlich auch, aber eigentlich sollte doch eine Frau i.R. eine höhere soziale Kompetenz aufweisen als Männer.:confused:
Sollten sie? Eine Maggie Thatcher, Condoleeza Rice, Angela Merkel oder Ursula Leyen beweisen sicherlich das Gegenteil. Es gibt in dem Sinne nicht "Frauen", sondern in einer Ideologie unterschiedlich Ausgerichtete, egal männlichen oder weiblichen Geschlechts. Wobei biologische Frauen in einer Ideologie, welche bestimmte festgefahrene Erwartungen an sie stellt, bestimmte Strategien entwickeln um in dieser Ideologie "erfolgreich" zu sein.

Gruss
Emily
 

Rounddancer

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Was mir die letzten Jahre auffällt, ist dass gerade in der Zeitarbeit, also Disponenten, Niederlassungsleiter fast immer Frauen sind.

In den letzten beiden ZAF sogar ausschliesslich Frauen.

Also beuten Frauen verstärkt Frauen aus, Männer natürlich auch, aber eigentlich sollte doch eine Frau i.R. eine höhere soziale Kompetenz aufweisen als Männer.:confused:
Klar.
Denn:
1. Wenn Mann Vorgesetzter von Frau, unzufriedene Frau kommt öfters an mit Argument "Sexueller Mißbrauch" (und beschuldigt den männlichen Vorgesetzten). Wenn Frau Vorgesetzte von Frau, fällt dieses Argument weg, da sexueller Mißbrauch von Frau zu Frau öffentlich als praktisch nicht vorhanden gilt.

2. Frau ist auch als Disponentin, Niederlassungsleiterin, etc. deutlich preisgünstiger als ein Mann. Belastbarer sowieso.

3. Mann als Vorgesetzter läßt sich von Frau als Untergebene u.U. um den Finger wickeln. Frau als Vorgesetzte läßt sich von Frau als Untergebene nicht um den Finger wickeln.

4. ...
 

Kruemel01

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Nein kenne ich nicht.

Aber ich hole mal aus. Warum verwahrlosen soviele Kinder? Weil diese sogenannten "Eltern" Kinder in die Welt gesetzt haben die sie nicht wirklich wollten. (Auch, weil sie sich am Kindergeld bereichern, das eigentlich für die Erziehung der Kinder da sein sollte und nicht dafür um "meine persönlichen Wünsche" zu erfüllen oder damit ich meinen Allerwertesten ein Leben lang zu Hause haben kann.) Warum werden Kinder fürchterlich misshandelt. Warum werden Kinder "verkauft". Warum werden Kinder der Kinderpornographie von den Eltern zur Verfügung gestellt ..... Ich finde das entsetzlich!

Daher "meine" persönliche Meinung zu diesem Thema.
Erstens: Oben geschriebenes klingt wie ne Abschrift gewisser Hetz-Talkshows.

Zweitens: Am Kindergeld bereichern! :icon_party:*tataaaa*
Selten so herzlich gelacht, danke dafür!

Dass die Ausgaben für Kinder nicht im Geringsten durchs Kindergeld gedeckt werden ist dir aber schon klar? Aber halt! Es wird sich ja daran bereichert!

Schmunzelnde Grüße
2fach Mama, die sich das Recht herausnimmt, in diese trostlose Welt Kinder hineinzusetzen!

Wer Geld hat, aber keine Kinder, ist nicht wirklich reich.
Wer Kinder hat, aber kein Geld, ist nicht wirklich arm.
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ach Muci, ich lache gleich mit.:icon_twisted:

Bitte erkläre mir mal, wie sich ein Hartz4-Empfänger zum Beispiel am Kindergeld bereichern soll. Ich will das jetzt endlich mal wissen.

Der Regelsatz bei einem Kind bis 7 beträgt 211€ im Monat. Das Kindergeld wird verrechnet, so dass die Arge nur noch 47€ dazu zahlen muss, damit die 211€ erreicht werden. Der Unterhalt und der UVG wird mit der hälftigen Miete verrechnet.

Müssten nicht alle Kinder von uns verhungert sein, nackt rumlaufen und kein Spielzeug usw. haben, wenn wir das Kindergeld für unsere Zwecke verbrauchen würden?

Rechne doch einfach mal nach und dann sage mir, wie das gehen soll!!!

Für Eltern von Kindern, die kein Hartz4 beziehen trifft dasselbe zu. Das Kindergeld deckt die Ausgaben für Kinder ohnehin nicht, was soll da also verbraten werden? Hast du überhaupt Kinder oder redest du nur nach, was du liest?
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Bitte macht Euch die Mühe und lest das Thema komplett durch, bevor ihr vom (vielleicht) Vorschreiber irgendeinen Auszug lest der den gesamten Zusammenhang nicht richtig wiedergibt.

Grazie :icon_smile:
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Dafür dass du keine persönlich kennst, meinst du aber angeblich viel zu wissen, warum Kinder verwahrlosen. Aufs Kindergeld spiele ich jetzt an.
 
E

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  Th.Starter/in  
AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Dafür dass du keine persönlich kennst, meinst du aber angeblich viel zu wissen, warum Kinder verwahrlosen. Aufs Kindergeld spiele ich jetzt an.

Auch wenn ich mich wiederhole ....

Bitte macht Euch die Mühe und lest das Thema komplett durch, bevor ihr vom (vielleicht) Vorschreiber irgendeinen Auszug lest der den gesamten Zusammenhang nicht richtig wiedergibt.

Grazie
:icon_smile:

LG

.
 

redfly

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wie war es denn früher in Deutschland , zu einer Zeit wo wir alle noch nicht auf dieser Welt waren. Da wurden doch auch "Kinder gemacht". Und da waren die Zeiten noch viel schlechter als heute.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wie war es denn früher in Deutschland , zu einer Zeit wo wir alle noch nicht auf dieser Welt waren. Da wurden doch auch "Kinder gemacht". Und da waren die Zeiten noch viel schlechter als heute.

Man muss sich nur die gesamte (Welt-)Geschichte ansehen; es war schon immer so, dass da, wo es an Bildung ermangelt, die meisten Kinder geboren werden.

Wahrscheinlich versucht das Kapital DESHALB uns auszuhungern - damit auch morgen noch jemand da ist, der den Buckel krumm machen kann.
 

MrsNorris

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Es ist ein völliger Irrtum, dass Kindergeld für die Kinder da ist. Denn eigentlich ist es für die Eltern. Ähnlich wie Pflegegeld für den pflegenden Angehörigen ist.
Soviel also zum Thema "sich an Kindergeld bereichern".
Was eh Quatsch ist, da es zu wenig ist.

@Kruemel: wunderschöner Spruch!:icon_klatsch:
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Erstens: Oben geschriebenes klingt wie ne Abschrift gewisser Hetz-Talkshows.

Zweitens: Am Kindergeld bereichern! :icon_party:*tataaaa*
Selten so herzlich gelacht, danke dafür!
Wie ich schon schrieb. LESEN und zwar von Anfang an!

Du nimmst also einen einzigen Satz aus einem meiner Beiträge. Das gibt eine völlig falsche Meinung von mir wieder. Daher nochmal zu dem Eigentlichen um das es mir geht (siehe Fettdruck):


Trennungen, Scheidungen gab es schon immer. Meistens sind die Mütter die leidtragenden. Ich kenne aber sehr wohl auch Väter die fürchterlich leiden. Am schlimmsten ist es aber für die Kinder. Leider ... (und dies war schon immer so)

Und überhaupt sind "immer noch" Frauen generell die Dummen. Verdienen weniger (dadurch weniger Rente!!); haben nicht die Aufstiegschancen; werden oft bei Bewerbungen abgelehnt, wenn sie alleinerziehend sind; müssen wesentlich mehr leisten um das Gleiche wie Mann zu verdienen; Hier ist noch sehr sehr viel im argen. Von wegen Gleichberechtigung....

Leider ist es so, daß es schon immer zu wenig Kindergartenplätze gab oder aber sie waren zu teuer, sodaß die Kosten des Kindergartens den Verdienst für z.B. Halbtagsbeschäftigung aufgefressen haben. Früher war es so, daß der Mann in die Arbeit ging und die Familie ernährte. Damals war es zwar auch schwierig, aber es war "noch" möglich. Heute ist es unter der Normalbevölkerung fast nicht mehr möglich, daß 1 Person die Familie ernähren kann. Und es ist meiner Meinung auch völlig richtig, daß auch Frau arbeiten "darf". Ich fände es schön, wenn es irgendwann keinen Unterschied mehr gäbe "wer" (ob Mann oder Frau) die Kindererziehung übernimmt. Und ich fände es auch sehr schön, wenn es wieder die Zeiten gäbe, daß man von 1 Gehalt überleben könnte. Somit wäre auch gewährleistet, daß sich jede Familie um die Kinder so kümmern könnte, wie man es sich als Mutter oder Vater eigentlich wünschen sollte.

(Dennoch ist es auch so, daß es Frauen gibt bzw. Frau und Mann - ich schreibe jetzt absichtlich nicht von Vater und Mutter - die ganz bewusst Kinder gebären um vom Sozialstaat "ausgehalten" zu werden. Denen geht es um Vergünstigungen wegen der Kinder - aber um die Kinder kümmern sie sich in Wirklichkeit kaum. Man "verdient" quasi mit Geburten.Diese gab es schon immer und die wird es auch immer geben. Und das finde ich sehr tragisch. Auch "meine" Meinung.)
Und das wars nun von mir endgültig zu diesem Thema hier. Manche wollen halt so manche Beiträge einfach falsch sehen oder ziehen aus einem Thema Sätze raus die dann die Meinung des Schreibers verfälschen. Und das finde ich einfach unfair. Es ist unterste Schublade für mich.

So, nun könnt ihr weitermachen.
 

Guevara

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkriegen

Bei Frauen mit niedrigem Bildungsniveau fördert Arbeitslosigkeit die erste Mutterschaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des DIW Berlin, die der Frage nachgeht, wie sich Arbeitslosigkeit auf Familiengründungen auswirkt. »Joblosigkeit geht einher mit drohenden finanziellen Engpässen, die eine Familiengründung auf eine unsichere Basis stellen. Das schreckt Frauen je nach Bildungsgrad in unterschiedlichem Maße vom Kinderkriegen ab«, so DIW-Familienexperte Christian Schmitt, der in seiner Studie die Effekte bei Männern und Frauen aus unterschiedlichen europäischen Wohlfahrtsstaaten untersucht hat. Auch das noch: Arbeitslosigkeit kann das Kinderkriegen fördern

Jo,jetzt weiss ich auch warum die Merkel keine Kinder hat :icon_twisted:
Aussedem muss man auch erstmal einen freiwiligen finden der sich dem Aussetzt :icon_party:

Und wenn,ja das wird teuer :cool:
 

Sonntagsmaja

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Jo,jetzt weiss ich auch warum die Merkel keine Kinder hat :icon_twisted:
Aussedem muss man auch erstmal einen freiwiligen finden der sich dem Aussetzt :icon_party:

Und wenn,ja das wird teuer :cool:
Das wird wohl kaum noch möglich sein. In puncto "Gebärfähigkeit" ist die Dame schon jenseits von Gut und Böse:rolleyes:
 

Arania

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Manche wollen halt so manche Beiträge einfach falsch sehen oder ziehen aus einem Thema Sätze raus die dann die Meinung des Schreibers verfälschen.
Und das merkst Du erst jetzt?:cool:

Mal zum Thema: Was meint Ihr denn warum das Kindergeld angerechnet wird? Damit es eben kein Anreiz ist einfach Kinder in die Welt zu setzen, und dann eben den Regelsatz und eventuell 5x Kindergeld zu kassieren und das eben nicht den Kindern zu Gute kommen lassen

Und da können alle schreien wie sie wollen: Ja diese Eltern gibt es auch, und gar nicht mal wenige
 

Guevara

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Das wird wohl kaum noch möglich sein. In puncto "Gebärfähigkeit" ist die Dame schon jenseits von Gut und Böse:rolleyes:
Du vergisst,sie ist Physikerin :icon_twisted: das Gesetzt der Physik kann man
auch mit einem Reagenzglas ausser Kraft setzen :icon_party:

Sie hat bestimmt schon den Ultimativen Natur Coctail im Kühschrank für alle Fälle stehen.

Oder sie machts so wie Schröder bevor er ging,ein Anruf bei Putin und schon ist man in Kinderfreude/Laune :icon_twisted:




guevara
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Mal zum Thema: Was meint Ihr denn warum das Kindergeld angerechnet wird? Damit es eben kein Anreiz ist einfach Kinder in die Welt zu setzen, und dann eben den Regelsatz und eventuell 5x Kindergeld zu kassieren und das eben nicht den Kindern zu Gute kommen lassen
Kindergeld wird angerechnet, weil alles Einkommen angerechnet wird.

@all
Und jetzt wollen wir doch mal wirklich Tacheles reden.
Wie sieht denn die Wirklichkeit aus? Es gibt natürlich Eltern, die ihre Kinder nicht richtig ernähren und kleiden. Aber das ist nicht die Mehrzahl, bei weitem nicht. Aufgefallen ist mir auch, dass Hartz4-Empfänger ohnehin nie etwas richtig machen können. Haben die Kinder nicht alles, sind es böse Eltern, die das Kindergeld versaufen. Kommt jemand in ein Kinderzimmer, wo alles ist, heißt es. Die Hartz4-Empfänger haben doch genug Geld und dann regiert der Neid. Aber das viele Eltern auf alles verzichten und ihren Regelsatz zum Teil mit hergeben, damit die Kinder nicht merken, dass sie in ärmlichen Verhätnissen aufwachsen müssen, das sieht niemand.
Dabei braucht man nur mal rechnen, aber das können viele schon nicht mehr. Anders ist die Wirkung der Medienhetze nicht zu erklären. Deutschland verdummt und ist deshalb anfällig dafür. Aber ich habe noch Hoffnung, dass es wieder besser wird. Wenn immer mehr arbeitslos werden und irgendwann jeder mal in den Genuss von Hartz4 kommt, dann wird so mancher still werden.
Am meisten amüsiert mich immer, dass meist die, welche keine Kinder haben denken, sie wüssten genau, wieviel ein Kind kostet und was es braucht oder nicht.
 

Kruemel01

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wie ich schon schrieb. LESEN und zwar von Anfang an!

Du nimmst also einen einzigen Satz aus einem meiner Beiträge. Das gibt eine völlig falsche Meinung von mir wieder. Daher nochmal zu dem Eigentlichen um das es mir geht (siehe Fettdruck)

(Dennoch ist es auch so, daß es Frauen gibt bzw. Frau und Mann - ich schreibe jetzt absichtlich nicht von Vater und Mutter - die ganz bewusst Kinder gebären um vom Sozialstaat "ausgehalten" zu werden. Denen geht es um Vergünstigungen wegen der Kinder - aber um die Kinder kümmern sie sich in Wirklichkeit kaum. Man "verdient" quasi mit Geburten.Diese gab es schon immer und die wird es auch immer geben. Und das finde ich sehr tragisch. Auch "meine" Meinung.)
Schön und gut, nur diesen Fettdruck habe ich nicht zitiert, der durchaus objektiv und vernünftig klingt, sondern folgenden:

Aber ich hole mal aus. Warum verwahrlosen soviele Kinder? Weil diese sogenannten "Eltern" Kinder in die Welt gesetzt haben die sie nicht wirklich wollten. (Auch, weil sie sich am Kindergeld bereichern, das eigentlich für die Erziehung der Kinder da sein sollte und nicht dafür um "meine persönlichen Wünsche" zu erfüllen oder damit ich meinen Allerwertesten ein Leben lang zu Hause haben kann.) Warum werden Kinder fürchterlich misshandelt. Warum werden Kinder "verkauft". Warum werden Kinder der Kinderpornographie von den Eltern zur Verfügung gestellt ..... Ich finde das entsetzlich!


Dieser "Generalabwasch" hat mich gejuckt, der übrigens den meisten Deiner anderen Beiträgen, die ich durchaus gelesen habe, widerspricht.


 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Es ist nicht möglich sich am Kindergeld zu bereichern.
Wer so etwas in die Welt setzt, behauptet absoluten Dünnpfiff.
Das Kindergeld ist genau gesagt ein steuerfreier Einkommenszuschlag zum Lohn, der es Eltern leichter machen soll, ihren Erziehungs -und Fürsorgeaufgaben nachzukommen.
Wer wie ich sieben Kinder hat, erhält ca. 1200,- Euro Kindergeld, kann aber damit keinen dollen Lenz machen. Auch dann nicht, wenn es zum Einkommen dazugezahlt wird. Es reicht knapp aus, um über die Runden zu kommen.
Ich lebe derzeit mit vier Kindern in einem Haushalt und erhalte 710,- Euro Kindergeld für die Bagage von Vater Staat -theoretisch, denn praktisch verrechnet er es als Einkommen.

Bei einem durchschnittlichen Nettoeinkommen von 1200,- würde ein siebenfacher Familienvater noch mal das gleiche in Form von Kindergeld obenauf bekommen, und dann hätte er noch Anspruch auf aufstockendes Alg II, wobei er da als Vollzeitarbeitnehmer vom Staat noch gründlich beschissen würde.
Allein durch die Inanspruchnahme von Alg II, verliert er den Anspruch das Kindergeld zum Lohn dazuzubekommen; d.h. er bekommt wohl noch, je nach dem wie hoch die Miete ist und wie alt seine Kinder sind, so um die 1050,- dazu. Wo aber da Möglichkeiten der "persönlichen Bereicherung durch eine große Kinderschar" gegeben sein sollen, entzieht sich ehrlich gesagt meiner Kenntnis.

Das bei den Ärmsten das Kindergeld angerechnet wird, hat den einfachen Grund, dass der Staat so kein Kindergeld zahlen braucht,
und damit spart.
Auch wenn er vorher noch das umständliche "Linke-Tasche-Rechte-Tasche-Spiel" macht.

Arania
Mal zum Thema: Was meint Ihr denn warum das Kindergeld angerechnet wird? Damit es eben kein Anreiz ist einfach Kinder in die Welt zu setzen, und dann eben den Regelsatz und eventuell 5x Kindergeld zu kassieren und das eben nicht den Kindern zu Gute kommen lassen
Gequirlter Quark! Womit belegst du deine Behauptungen?
Andine
Und jetzt wollen wir doch mal wirklich Tacheles reden.
Wie sieht denn die Wirklichkeit aus? Es gibt natürlich Eltern, die ihre Kinder nicht richtig ernähren und kleiden. Aber das ist nicht die Mehrzahl, bei weitem nicht. Aufgefallen ist mir auch, dass Hartz4-Empfänger ohnehin nie etwas richtig machen können. Haben die Kinder nicht alles, sind es böse Eltern, die das Kindergeld versaufen. Kommt jemand in ein Kinderzimmer, wo alles ist, heißt es. Die Hartz4-Empfänger haben doch genug Geld und dann regiert der Neid. Aber das viele Eltern auf alles verzichten und ihren Regelsatz zum Teil mit hergeben, damit die Kinder nicht merken, dass sie in ärmlichen Verhätnissen aufwachsen müssen, das sieht niemand.
Dabei braucht man nur mal rechnen, aber das können viele schon nicht mehr. Anders ist die Wirkung der Medienhetze nicht zu erklären. Deutschland verdummt und ist deshalb anfällig dafür. Aber ich habe noch Hoffnung, dass es wieder besser wird. Wenn immer mehr arbeitslos werden und irgendwann jeder mal in den Genuss von Hartz4 kommt, dann wird so mancher still werden.
Am meisten amüsiert mich immer, dass meist die, welche keine Kinder haben denken, sie wüssten genau, wieviel ein Kind kostet und was es braucht oder nicht.
Danke. Klare und vernünftige Worte.

LG:icon_smile:
 

Kruemel01

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Es ist nicht möglich sich am Kindergeld zu bereichern.
Wer so etwas in die Welt setzt, behauptet absoluten Dünnpfiff.
Das Kindergeld ist genau gesagt ein steuerfreier Einkommenszuschlag zum Lohn, der es Eltern leichter machen soll, ihren Erziehungs -und Fürsorgeaufgaben nachzukommen.
Wer wie ich sieben Kinder hat, erhält ca. 1200,- Euro Kindergeld, kann aber damit keinen dollen Lenz machen. Auch dann nicht, wenn es zum Einkommen dazugezahlt wird. Es reicht knapp aus, um über die Runden zu kommen.
Ich lebe derzeit mit vier Kindern in einem Haushalt und erhalte 710,- Euro Kindergeld für die Bagage von Vater Staat -theoretisch, denn praktisch verrechnet er es als Einkommen.

Bei einem durchschnittlichen Nettoeinkommen von 1200,- würde ein siebenfacher Familienvater noch mal das gleiche in Form von Kindergeld obenauf bekommen, und dann hätte er noch Anspruch auf aufstockendes Alg II, wobei er da als Vollzeitarbeitnehmer vom Staat noch gründlich beschissen würde.
Allein durch die Inanspruchnahme von Alg II, verliert er den Anspruch das Kindergeld zum Lohn dazuzubekommen; d.h. er bekommt wohl noch, je nach dem wie hoch die Miete ist und wie alt seine Kinder sind, so um die 1050,- dazu. Wo aber da Möglichkeiten der "persönlichen Bereicherung durch eine große Kinderschar" gegeben sein sollen, entzieht sich ehrlich gesagt meiner Kenntnis.

LG:icon_smile:
Wo mir grad die Summe von ca 2250€ vor Augen schwebt...
Ich krieg grad das kalte Grausen,wenn ich überlege, dass der gute Mann (wenn auch fiktiv) davon 9 Personen ernähren soll. Unfassbar!

Mein Wunschdenken wäre, dass jeder Vater genug Einkommen haben sollte, um seine Familie durchbringen zu können, mit eingerechntet eine Teilzeitstelle der Mutter. Aber naja das ist dann wohl Utopie...
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wo mir grad die Summe von ca 2250€ vor Augen schwebt...
Ich krieg grad das kalte Grausen,wenn ich überlege, dass der gute Mann (wenn auch fiktiv) davon 9 Personen ernähren soll. Unfassbar!

Mein Wunschdenken wäre, dass jeder Vater genug Einkommen haben sollte, um seine Familie durchbringen zu können, mit eingerechntet eine Teilzeitstelle der Mutter. Aber naja das ist dann wohl Utopie...
Du hast dich ein bißchen verrechnet:
Der "gute Mann" hat insgesamt etwa 3450,- zur Verfügung. :icon_smile:
Das sind 383,- Euro pro Person! Inklusive Miete, Strom, Shampoo, Windeln und......Lebensmittel!

Es gibt keine Bereicherung durch Kindergeld. Und ich kenne auch niemanden, der sich jemals Kinder zulegte,
um sich in die "soziale Hängematte" legen zu können, wenn denn eine solche Hängematte überhaupt gibt.
Kinder werden aus den verschiedensten Gründen in die Welt gesetzt: Kinderwunsch, geplatztes Gummi, versagte Pille,
mißglückte Abtreibung, Gleichgültigkeit, religiöse Vorschriften, aber Kindergeld?
Ein Kind bekommt (vorausgesetzt seine Eltern sind keine Hartzer) 164,- Euro Kindergeld.
Davon kann man ein Kind in D weder anständig füttern, noch kleiden,
noch bilden.
Und zur Bildung gehört für mich die erste Rassel genauso dazu, wie die späteren Nachhilfestunden in Mathe.

In D bekommt ein Hartz-Kind durchschnittlich 47,- Sozialgeld zum Kindergeld aufgepackt - da kommt aber immer noch kein Luxusleben für die Eltern bei raus!
Derartige Äußerungen sind für mich pures Geschwätz, von Leuten die keine Ahnung haben und auf den Mißbrauchs-Propaganda-Mist unserer Bundesregierung und deren Lobbyistenpack.
Wenn es stimmen würde, das Eltern das Geld nur versaufen und verqualmen, wie kommt es dann, dass in D die Kinder nicht zu Hunderten verrecken?
[Und ich rede hier jetzt nicht von den zweifellos entsetzlichen Fällen schwerster Kindesmißhandlung, die Verhungern, Verdursten oft in Verbindung mit körperlichen Schwerstverletzungen zur Folge haben.]
Es gibt diese Eltern gar nicht! Es gibt Eltern die rauchen. Es gibt auch Eltern die trinken. Und es gibt Eltern die beides tun. Es gibt auch Eltern die zweifellos alkoholabhängig sind und schwer nikotinsüchtig - dennoch gibt es keine abnorm hohe Todesrate bei Kindern von Alg II-Empfängern zu verzeichnen, die ein derartiges Urteil zulassen würde.

LG :icon_smile:
 

Kruemel01

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Du hast dich ein bißchen verrechnet:
Der "gute Mann" hat insgesamt etwa 3450,- zur Verfügung. :icon_smile:
Das sind 383,- Euro pro Person! Inklusive Miete, Strom, Shampoo, Windeln und......Lebensmittel!
Achso, ich hab vergessen das KiGe wieder draufzurechnen :icon_neutral:
Daher dachte ich 2250, Miete schon enthalten...
 

MrsNorris

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Stimmt @hamburgeryn: Wir rauchen, und das nicht zu knapp. Trotzdem hat mein Kind alles, was es braucht, und auch noch einiges darüber hinaus.
Und das Wichtigste überhaupt,nämlich Eltern, die sich kümmern.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Stimmt @hamburgeryn: Wir rauchen, und das nicht zu knapp. Trotzdem hat mein Kind alles, was es braucht, und auch noch einiges darüber hinaus.
Und das Wichtigste überhaupt,nämlich Eltern, die sich kümmern.
Ich rauche nicht (mehr).
Aber ich habe einfach keine Lust mich vor diesen platten "alle Hartzer sind Sozialleistungsmißbraucher-Karren" spannen zu lassen.
Ich habe selbst mal sehr stark geraucht, ebenso mein Ex, und dass das gesundheitlich weder für einen selbst nicht gut ist, noch für die Kids, steht auf einem anderen Blatt, doch unsere Kinder haben alles gehabt, wie es uns nur möglich war. Und mein Ex hat damals auch nur knapp über der damaligen Sozialhilfe verdient. Das eine hat für mich mit dem anderen nichts zu tun. Mit derartigen Mißbrauchsdebatten will man lediglich neue Wege bahnen, die ELOs zu diffamieren und weiter zu stigmatisieren, Rs abzusenken und die Gutscheindebatte neu entfachen bzw. am Leben erhalten.
Einfach unterste Propaganda.

LG :icon_smile::icon_smile:
 
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