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Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkriegen

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Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkriegen

Bei Frauen mit niedrigem Bildungsniveau fördert Arbeitslosigkeit die erste Mutterschaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des DIW Berlin, die der Frage nachgeht, wie sich Arbeitslosigkeit auf Familiengründungen auswirkt. »Joblosigkeit geht einher mit drohenden finanziellen Engpässen, die eine Familiengründung auf eine unsichere Basis stellen. Das schreckt Frauen je nach Bildungsgrad in unterschiedlichem Maße vom Kinderkriegen ab«, so DIW-Familienexperte Christian Schmitt, der in seiner Studie die Effekte bei Männern und Frauen aus unterschiedlichen europäischen Wohlfahrtsstaaten untersucht hat. Auch das noch: Arbeitslosigkeit kann das Kinderkriegen fördern
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Fairerweise sollte man dieser Zahl von "Müttern, da arbeitslos" mal die Zahl derer entgegensetzen, welche "arbeitslos, da Mutter" sind :icon_twisted:
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Fairerweise sollte man dieser Zahl von "Müttern, da arbeitslos" mal die Zahl derer entgegensetzen, welche "arbeitslos, da Mutter" sind :icon_twisted:
Vielleicht lässt man deshalb die Bildung so schleifen, damit die Geburtenzahlen endlich steigen.
 

Donauwelle

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ist das nicht eine absolut verständliche Reaktion?

Wenn ich sowieso einen Kinderwunsch für früher oder später habe, aber längere Zeit keine Arbeit, dann bietet es sich doch quasi an, den gleich zu erfüllen. Mit den heutigen Regelungen zur Arbeitslosigkeit ist man nach einem Jahr sowieso völlig vom Partner abhängig, dann kann man auch 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Die Statistik ist nicht vollständig, da hier auch Daten dafür fehlen, inwieweit Frauen mit höherer Bildung später noch Kinder bekommen haben. Insgesamt ist es ja doch so, dass diese weniger gebärfreudig sind und häufig auf Kinder zugunsten ihrer Karriere verzichten.

Und dann sollte man nicht vergessen, dass die Chancen auf einen Job für diese Gruppe natürlich auch viel größer als für Arbeitssuchende ohne oder mit wenig Ausbildung.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ist das nicht eine absolut verständliche Reaktion?

Wenn ich sowieso einen Kinderwunsch für früher oder später habe, aber längere Zeit keine Arbeit, dann bietet es sich doch quasi an, den gleich zu erfüllen.

Mir würde, auch als junger Mensch, mit so einer Einstellung himmelangst werden (allerdings bin ich keine 20 mehr)
.

Ich kann doch nicht hergehen, Kinder in die Welt setzen, und nicht wissen von was ich meine Kinder ernähren werde. Das ist für mich "nur" dumm!

Noch dazu, wenn man liest wie schlimm es teilweise den "HartzIV-Kindern" geht (Null Anrecht auf Bildung .... und Vieles mehr).


 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@Muci
Donauwelle hat schon irgendwie Recht.

Ist das nicht eine absolut verständliche Reaktion?
...
Aus Sicht dieser Frauen/Mädchen wird es schon so sein. Man lebt im Hier und Jetzt. Die nächsten Jahre werden eh von der Krise geprägt sein und danach?
 

MrsNorris

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg


Mir würde, auch als junger Mensch, mit so einer Einstellung himmelangst werden (allerdings bin ich keine 20 mehr)
.

Ich kann doch nicht hergehen, Kinder in die Welt setzen, und nicht wissen von was ich meine Kinder ernähren werde. Das ist für mich "nur" dumm!

Noch dazu, wenn man liest wie schlimm es teilweise den "HartzIV-Kindern" geht (Null Anrecht auf Bildung .... und Vieles mehr).


Gebe dir recht. Aber sollen sich die Frauen nun auch noch vorschreiben lassen, wann sie Kinder haben dürfen und wann nicht? Haben nicht auch erwerbslose Frauen das Recht auf Kinder?
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich muß dazu sagen:

ich habe es "ähnlich" gemacht - und zwar ganz bewußt

zwar konnte ich 1996 noch nicht absehen, daß ich auch nach der Geburt, bzw. nach dem 3. Geburtstag meines Kindes, noch so lange arbeitslos sein würde, aber ich glaube nicht, daß meine Entscheidung anders ausgefallen wäre - ganz im Gegenteil: ich stünde jetzt vermutlich mit leeren Händen da - keine Arbeit und kein Kind

trotz Alleinerziehendendasein seit dem 5. Lebensmonat meines Kindes und Hartz IV seit 2005 habe ich diese Entscheidung auch noch keine Sekunde bereut

ich habe nur dieses eine Leben

und ich definiere mich nicht über Arbeit (Karriere)

was Besseres als mein Kind konnte mir nicht passieren :icon_daumen:

mein Kind bestärkt mich auch in den schlimmsten Zeiten, weiterzukämpfen - und ich sehe tagtäglich an ihm, wofür ich das Ganze mache :icon_smile: - auch wenn es manchmal hart für uns beide ist - wir haben uns beide - was will man mehr?

P.S.: ganz vergessen --- > Realschulabschluß, Höhere Handelsschule mit Schwerpunkt Fremdsprachen, Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin, zuletzt tätig als call center agent an Service-Hotline für Microsoft-Geschäftskunden
 

Kaulquappe

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Fairerweise sollte man dieser Zahl von "Müttern, da arbeitslos" mal die Zahl derer entgegensetzen, welche "arbeitslos, da Mutter" sind :icon_twisted:
Eben !!
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg


Mir würde, auch als junger Mensch, mit so einer Einstellung himmelangst werden (allerdings bin ich keine 20 mehr)
.

Ich kann doch nicht hergehen, Kinder in die Welt setzen, und nicht wissen von was ich meine Kinder ernähren werde. Das ist für mich "nur" dumm!

Noch dazu, wenn man liest wie schlimm es teilweise den "HartzIV-Kindern" geht (Null Anrecht auf Bildung .... und Vieles mehr).

Mir würde Angst und Bange werden. Bin nicht der Typ von Mensch, der "so" in den Tag hineinleben könnte. Ich bin noch die Generation, die erst überlegt und dann handelt. (Was aber auch heisst, wenn "es" ein Unfall wäre, dann hätte ich niemals abgetrieben. Irgendwie hätte ich schon für "uns zwei" gesorgt.

Die nächsten Jahre werden eh von der Krise geprägt sein und danach?
Tja, auch eine Einstellung. Für mich bedeutet die Krise, wenn man diese mal so richtig überlegt, Armut und evtl. auch Krieg. Und genau dies würde ich (m)einem Kind nicht antun wollen. In so eine Welt würde ich absichtlich kein Kind setzen wollen. Ich würde das einfach nur egoistisch und unüberlegt nennen.

Aber sollen sich die Frauen nun auch noch vorschreiben lassen, wann sie Kinder haben dürfen und wann nicht? Haben nicht auch erwerbslose Frauen das Recht auf Kinder?
Nein, es geht ja nicht ums Vorschreiben. Es geht um Folgendes: "Wie schaffe ich es mit "meinen" Mitteln, mit meiner eigenen Arbeit, dieses Kind so groß zu bekommen, wie ich es mir wünsche. Und zwar ohne "fremde Mittel". Es kann doch nicht sein, daß ich mich auf "andere" verlasse, daß die mein Kind großziehen und durchbringen. Ob nicht erwerbslose Frauen ein oder kein Recht auf Kinder haben, um das geht es nicht. Es geht einzig und alleine meiner Meinung nach darum: Wenn ich einen Kinderwunsch habe, dann muss ich mir auch überlegen, wie ich es meinem Kind "schön" machen kann. Unter "schön" verstehe ich nicht die Mittel vom Staat.


Ich muß dazu sagen:

ich habe es "ähnlich" gemacht - und zwar ganz bewußt

zwar konnte ich 1996 noch nicht absehen, daß ich auch nach der Geburt, bzw. nach dem 3. Geburtstag meines Kindes, noch so lange arbeitslos sein würde, aber ich glaube nicht, daß meine Entscheidung anders ausgefallen wäre - ganz im Gegenteil: ich stünde jetzt vermutlich mit leeren Händen da - keine Arbeit und kein Kind

trotz Alleinerziehendendasein seit dem 5. Lebensmonat meines Kindes und Hartz IV seit 2005 habe ich diese Entscheidung auch noch keine Sekunde bereut

ich habe nur dieses eine Leben

und ich definiere mich nicht über Arbeit (Karriere)

was Besseres als mein Kind konnte mir nicht passieren :icon_daumen:

mein Kind bestärkt mich auch in den schlimmsten Zeiten, weiterzukämpfen - und ich sehe tagtäglich an ihm, wofür ich das Ganze mache :icon_smile: - auch wenn es manchmal hart für uns beide ist - wir haben uns beide - was will man mehr?

P.S.: ganz vergessen --- > Realschulabschluß, Höhere Handelsschule mit Schwerpunkt Fremdsprachen, Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin, zuletzt tätig als call center agent an Service-Hotline für Microsoft-Geschäftskunden
Wenn Du dies ganz bewusst gemacht hast, dann ist das ja auch ok und ich verstehe auch, daß Du es keine Sekunde bereut hast. Dennoch - Dein Kind kann nichts dafür, daß es mit HartzIV aufwachsen muss und vieles entbehren muss (z.B. die Ernährung die Du Deinem Kind geben könntest, wenn .... - die Bildung die Du Deinem Kind geben könntest, wenn ....). Du schreibst von "Deinem" Glück. Ist es auch ein "Glück" für Dein kleines Kind?


Ich möchte nicht, daß mich jemand falsch versteht ... ich bin halt jemand der "vorher" denkt und nach eigenem "besten" Wissen und Gewissen immer versucht auf niemand angewiesen zu sein. Dies ermöglichte mir auch immer eine gewissen Selbständigkeit und vor allem selbst entscheiden zu können was ich mache, mich freuen zu können, mit mir im Reinen zu sein. Ich war noch nie ein Mensch der sich was gepumpt hat oder anderen Menschen zur Belastung fallen möchte. Ich schreibe nur von "mir". Angreifen will ich hier niemand. Jeder soll sein Leben so entscheiden können wie er/sie leben möchte. Für mich wäre es "so" nichts. :icon_smile:
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@Muci
An Krieg hatte ich dabei gar nicht gedacht. Ich gebe Dir auch Recht, wenn Du sagtst, dass dabei auch ein Quentchen Egoismus im Spiel ist.

Aber wenn Du die Sache so siehst:

"Wie schaffe ich es mit "meinen" Mitteln, mit meiner eigenen Arbeit, dieses Kind so groß zu bekommen, wie ich es mir wünsche. Und zwar ohne "fremde Mittel". Es kann doch nicht sein, daß ich mich auf "andere" verlasse, daß die mein Kind großziehen und durchbringen. ...Wenn ich einen Kinderwunsch habe, dann muss ich mir auch überlegen, wie ich es meinem Kind "schön" machen kann. Unter "schön" verstehe ich nicht die Mittel vom Staat."
,

dann hätten schon LÄNGST alle Frauen das Gebären einstellen müssen! Was ist mit Wohngeld usw. Alles staatliche Zuwendungen ohne welche die durchschnittliche Familie schon seit Jahren nicht mehr auskommt.

Ich schließe mich trotzdem Deiner Schlussfolgerung an: ICHwürde unter HEUTIGEN Verhältnissen auch keine Kinder mehr aufziehen wollen!
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wenn Du dies ganz bewusst gemacht hast, dann ist das ja auch ok und ich verstehe auch, daß Du es keine Sekunde bereut hast. Dennoch - Dein Kind kann nichts dafür, daß es mit HartzIV aufwachsen muss und vieles entbehren muss (z.B. die Ernährung die Du Deinem Kind geben könntest, wenn .... - die Bildung die Du Deinem Kind geben könntest, wenn ....). Du schreibst von "Deinem" Glück. Ist es auch ein "Glück" für Dein kleines Kind?


Ich möchte nicht, daß mich jemand falsch versteht ... ich bin halt jemand der "vorher" denkt und nach eigenem "besten" Wissen und Gewissen immer versucht auf niemand angewiesen zu sein. Dies ermöglichte mir auch immer eine gewissen Selbständigkeit und vor allem selbst entscheiden zu können was ich mache, mich freuen zu können, mit mir im Reinen zu sein. Ich war noch nie ein Mensch der sich was gepumpt hat oder anderen Menschen zur Belastung fallen möchte. Ich schreibe nur von "mir". Angreifen will ich hier niemand. Jeder soll sein Leben so entscheiden können wie er/sie leben möchte. Für mich wäre es "so" nichts.
nein, ich fühle mich nicht persönlich angegriffen, zumindest nicht von dir :icon_smile:

du mußt wissen: diese meine Entscheidung fiel 1996...

...und ich sehe mich als nur eine von vielen verlassenen, mit Kind zurückgelassenen (Ehe-)Frauen, die sich ihr Leben tatsächlich, nicht zuletzt für sich ganz allein, ganz anders vorgestellt hatten

was ist mit denen/mit uns?

ich persönlich war nie verheiratet, sehe mich aber, bis auf die finanzielle Absicherung, mit ihnen auf einer Stufe

was mich daran stört, ist, daß diese Frauen nicht schief angeschaut werden, wenn sie trotz Kind älter als 3 Jahre (noch) nicht wieder arbeiten gehen, weil sie ja anderweitig abgesichert sind

warum also sollte ich ein schlechtes Gewissen haben?

Nochmal zu 1996:

1. war ein Szenario, wie wir es heute haben, für mich damals unvorstellbar

2. hatte ich zwischendurch Arbeit, habe dafür sogar als Alleinerziehende meine Heimatstadt verlassen - gedankt hat es mir keiner; auch ich mußte bei Erstantrag mir den Spruch anhören "Sie sind ja selber schuld, daß Sie arbeitslos sind!" (wurde, trotz mündlicher Zusage, nach 2 Jahren nicht fest eingestellt, es wurden noch nicht mal die 24 Monate befristete Einstellung gewährt)

im Gegenteil: hätte ich das alles (letzter AG) vorher gewußt, wäre ich dafür mit Kind (!) nicht so weit weg von meinem sozialen Umfeld entfernt gelandet, jedenfalls nicht freiwillig

und: ja, ich bin mir sogar ganz sicher, daß mein Kind den Umständen entsprechend glücklich ist, weil er mittlerweile alt genug ist, um mich mit ihm, wenn nötig tagtäglich, darüber auszutauschen

kein Geld der Welt ersetzt diese Bindung zwischen uns, vermutlich hat es uns enger zusammengeschweißt als in einer vergleichbaren Situation, wenn ich damals geheiratet hätte und heute noch mit dem Kindsvater zusammenleben würde
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

dann hätten schon LÄNGST alle Frauen das Gebären einstellen müssen! Was ist mit Wohngeld usw. Alles staatliche Zuwendungen ohne welche die durchschnittliche Familie schon seit Jahren nicht mehr auskommt.
Nehmen wir mal als Beispiel Italien. (Habe dort einige Zeit gelebt)
Dort ist es so, daß man 0,0 Zuschüsse erhält. Nicht mal Erziehungsurlaub. Als ich das damals gehört habe war das für mich echt unfassbar. Und dennoch ist es so. Wenn also in Italien Kinder geboren werden ist man selbst verantwortlich die Kinder auch "durchzubringen". Allerdings gibt es in Italien halt auch oft noch die sogenannte Großfamilie. Die gibts bei uns ja (oft leider) nicht mehr. :icon_smile:
 

Donauwelle

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Nun - ehrlich gesagt - auch in Zeiten von HartzIV glaube ich nicht, dass Geld das Wichtigste bei der Kindererziehung ist. Und ob ich meinem Kind die neuesten Kleidungsstücke und das neueste Spielzeug leisten kann, ist es auch nicht.

Und am Wichtigsten bei der Kinderentscheidung ist es, ob ich dazu bereit bin, meine Wünsche für die nächsten 20 Jahre hintenanzustellen und wie wichtig mir ein Familienleben ist.

Und die Frage ist doch erstmal, welche Konzeption man vom Leben hat - und wie man es leben will - mit Verantwortung für ein Kind oder ohne. Ich bin 1969 geboren - meine Eltern waren auch gerade erst 17 und 18, als sie geheiratet haben und es waren 3 Kinder innerhalb von 4 Jahren. Die Eltern meiner Schulkameraden waren auch alle nicht viel älter. Wir sind alle großgeworden, auch wenn unsere Eltern anfangs nicht viel hatten.

Manch eine von den Jungen, die heute schwanger werden, sehen die Situation doch realistisch. Ohne große Erwartungen, aber wollen eben ein Leben mit Kind. Sollen sie bis 40 warten und dann ihren Lebenstraum von Familie begraben, da es nie finanziell machbar war?

Eine Sicherheit als Frau hast du doch sowieso nie - weißt du, ob dein Mann immer bei dir bleibt, ob du deinen Job behältst etc. - wenn man Kinder bekommt, hat man ggf. Perspektiven, selten aber weitreichende Rücklagen.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

...und ich sehe mich als nur eine von vielen verlassenen, mit Kind zurückgelassenen (Ehe-)Frauen, die sich ihr Leben tatsächlich, nicht zuletzt für sich ganz allein, ganz anders vorgestellt hatten.

Was ist mit denen/mit uns?
Trennungen, Scheidungen gab es schon immer. Meistens sind die Mütter die leidtragenden. Ich kenne aber sehr wohl auch Väter die fürchterlich leiden. Am schlimmsten ist es aber für die Kinder. Leider ... (und dies war schon immer so)

Und überhaupt sind "immer noch" Frauen generell die Dummen. Verdienen weniger (dadurch weniger Rente!!); haben nicht die Aufstiegschancen; werden oft bei Bewerbungen abgelehnt, wenn sie alleinerziehend sind; müssen wesentlich mehr leisten um das Gleiche wie Mann zu verdienen; Hier ist noch sehr sehr viel im argen. Von wegen Gleichberechtigung....

Leider ist es so, daß es schon immer zu wenig Kindergartenplätze gab oder aber sie waren zu teuer, sodaß die Kosten des Kindergartens den Verdienst für z.B. Halbtagsbeschäftigung aufgefressen haben. Früher war es so, daß der Mann in die Arbeit ging und die Familie ernährte. Damals war es zwar auch schwierig, aber es war "noch" möglich. Heute ist es unter der Normalbevölkerung fast nicht mehr möglich, daß 1 Person die Familie ernähren kann. Und es ist meiner Meinung auch völlig richtig, daß auch Frau arbeiten "darf". Ich fände es schön, wenn es irgendwann keinen Unterschied mehr gäbe "wer" (ob Mann oder Frau) die Kindererziehung übernimmt. Und ich fände es auch sehr schön, wenn es wieder die Zeiten gäbe, daß man von 1 Gehalt überleben könnte. Somit wäre auch gewährleistet, daß sich jede Familie um die Kinder so kümmern könnte, wie man es sich als Mutter oder Vater eigentlich wünschen sollte.

(Dennoch ist es auch so, daß es Frauen gibt bzw. Frau und Mann - ich schreibe jetzt absichtlich nicht von Vater und Mutter - die ganz bewusst Kinder gebären um vom Sozialstaat "ausgehalten" zu werden. Denen geht es um die Vergünstigungen wegen der Kinder - aber um die Kinder kümmern sie sich in Wirklichkeit kaum. Man "verdient" quasi mit Geburten. Diese gab es schon immer und die wird es auch immer geben. Und das finde ich sehr tragisch. Auch "meine" Meinung.)

ich persönlich war nie verheiratet, sehe mich aber, bis auf die finanzielle Absicherung, mit ihnen auf einer Stufe

was mich daran stört, ist, daß diese Frauen nicht schief angeschaut werden, wenn sie trotz Kind älter als 3 Jahre (noch) nicht wieder arbeiten gehen, weil sie ja anderweitig abgesichert sind
Diese Frage versteh ich nicht ganz. Wer ist hier "sie"?
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Nun - ehrlich gesagt - auch in Zeiten von HartzIV glaube ich nicht, dass Geld das Wichtigste bei der Kindererziehung ist. Und ob ich meinem Kind die neuesten Kleidungsstücke und das neueste Spielzeug leisten kann, ist es auch nicht.

Und am Wichtigsten bei der Kinderentscheidung ist es, ob ich dazu bereit bin, meine Wünsche für die nächsten 20 Jahre hintenanzustellen und wie wichtig mir ein Familienleben ist.

Und die Frage ist doch erstmal, welche Konzeption man vom Leben hat - und wie man es leben will - mit Verantwortung für ein Kind oder ohne. Ich bin 1969 geboren - meine Eltern waren auch gerade erst 17 und 18, als sie geheiratet haben und es waren 3 Kinder innerhalb von 4 Jahren. Die Eltern meiner Schulkameraden waren auch alle nicht viel älter. Wir sind alle großgeworden, auch wenn unsere Eltern anfangs nicht viel hatten.

Manch eine von den Jungen, die heute schwanger werden, sehen die Situation doch realistisch. Ohne große Erwartungen, aber wollen eben ein Leben mit Kind. Sollen sie bis 40 warten und dann ihren Lebenstraum von Familie begraben, da es nie finanziell machbar war?

Eine Sicherheit als Frau hast du doch sowieso nie - weißt du, ob dein Mann immer bei dir bleibt, ob du deinen Job behältst etc. - wenn man Kinder bekommt, hat man ggf. Perspektiven, selten aber weitreichende Rücklagen.
genau!

wie auch schon MrsNorris ganz richtig anführte - ich danke euch für diese Sätze!

:icon_hug:

stell dir vor, du bist auf einmal 40, deine biologische Uhr tickt, deine Pläne haben sich immer noch nicht verwirklicht - und nu?

ein zweites Leben, eine zweite Chance auf ein Kind bekommen wir nun mal leider nicht!

was bin ich froh, daß ich nicht auf meine Eltern gehört habe... :cool:

against all odds - nur die Harten kommen in'n Garten :icon_mrgreen:
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Trennungen, Scheidungen gab es schon immer. Meistens sind die Mütter die leidtragenden. Ich kenne aber sehr wohl auch Väter die fürchterlich leiden. Am schlimmsten ist es aber für die Kinder. Leider ... (und dies war schon immer so)

Und überhaupt sind "immer noch" Frauen generell die Dummen. Verdienen weniger (dadurch weniger Rente!!); haben nicht die Aufstiegschancen; werden oft bei Bewerbungen abgelehnt, wenn sie alleinerziehend sind; müssen wesentlich mehr leisten um das Gleiche wie Mann zu verdienen; Hier ist noch sehr sehr viel im argen. Von wegen Gleichberechtigung....

Leider ist es so, daß es schon immer zu wenig Kindergartenplätze gab oder aber sie waren zu teuer, sodaß die Kosten des Kindergartens den Verdienst für z.B. Halbtagsbeschäftigung aufgefressen haben. Früher war es so, daß der Mann in die Arbeit ging und die Familie ernährte. Damals war es zwar auch schwierig, aber es war "noch" möglich. Heute ist es unter der Normalbevölkerung fast nicht mehr möglich, daß 1 Person die Familie ernähren kann. Und es ist meiner Meinung auch völlig richtig, daß auch Frau arbeiten "darf". Ich fände es schön, wenn es irgendwann keinen Unterschied mehr gäbe "wer" (ob Mann oder Frau) die Kindererziehung übernimmt. Und ich fände es auch sehr schön, wenn es wieder die Zeiten gäbe, daß man von 1 Gehalt überleben könnte. Somit wäre auch gewährleistet, daß sich jede Familie um die Kinder so kümmern könnte, wie man es sich als Mutter oder Vater eigentlich wünschen sollte.

(Dennoch ist es auch so, daß es Frauen gibt bzw. Frau und Mann - ich schreibe jetzt absichtlich nicht von Vater und Mutter - die ganz bewusst Kinder gebären um vom Sozialstaat "ausgehalten" zu werden. Denen geht es um die Vergünstigungen wegen der Kinder - aber um die Kinder kümmern sie sich in Wirklichkeit kaum. Man "verdient" quasi mit Geburten. Diese gab es schon immer und die wird es auch immer geben. Und das finde ich sehr tragisch. Auch "meine" Meinung.
hier fühle ich mich immer völlig zu Unrecht angegriffen - es blieb und bleibt bei meinem einen Kind - alles Andere wäre unter diesen Umständen unverantwortlich, da muß ich dir recht geben!



Diese Frage versteh ich nicht ganz. Wer ist hier "sie"?
vielleicht habe ich hier eine etwas verklärte Auffassung, da ich nie verheiratet war :icon_kinn:

meiner Erfahrung nach urteilt "die Gesellschaft schlechthin" so:

1.) ehemals verheiratete, geschiedene Frauen mit Kind(ern) müssen nicht wieder arbeiten gehen, sie sind ja versorgt vom Ex-Ehemann, sie leben ja nicht auf Staatskosten

2.) ledige, alleinerziehende Frauen haben gefälligst sofort wieder arbeiten zu gehen, um nicht dem Staat auf der Tasche zu liegen

:icon_neutral:

dabei scheint es diesen Nicht-Betroffenen ganz gleichgültig zu sein, ob Erstere Gruppe nicht vielleicht auch auf Staatskosten lebt für den Fall, daß der Kindsvater nicht zahlen kann, will oder Ähnliches
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Nun - ehrlich gesagt - auch in Zeiten von HartzIV glaube ich nicht, dass Geld das Wichtigste bei der Kindererziehung ist. Und ob ich meinem Kind die neuesten Kleidungsstücke und das neueste Spielzeug leisten kann, ist es auch nicht.
Um dieses Thema sollte es auch nicht gehen. Es geht um das Leuchten der Kinderaugen, es geht um das Lachen, um das "Zufriedensein" der Kinder ... Dies macht Mütter und Väter in der Regel glücklich.

Und am Wichtigsten bei der Kinderentscheidung ist es, ob ich dazu bereit bin, meine Wünsche für die nächsten 20 Jahre hintenanzustellen und wie wichtig mir ein Familienleben ist.
Richtig und hier gehts leider nicht nur um die "Wünsche" die man hinten anstellen muss, sondern leider auch (besonders in der heutigen Zeit) um das "Durchbringen" der Familie.

Und die Frage ist doch erstmal, welche Konzeption man vom Leben hat - und wie man es leben will - mit Verantwortung für ein Kind oder ohne. Ich bin 1969 geboren - meine Eltern waren auch gerade erst 17 und 18, als sie geheiratet haben und es waren 3 Kinder innerhalb von 4 Jahren. Die Eltern meiner Schulkameraden waren auch alle nicht viel älter. Wir sind alle großgeworden, auch wenn unsere Eltern anfangs nicht viel hatten.
Ja, natürlich machts die Lebenseinstellung auch aus. Nur was will man denn als Eltern machen, wenn Adidas usw. "cool" ist und man dem Kind sagt: "Du das ist alles nur materialistisches Zeug, das nicht in unsere Lebensanschauung gehört". Das Kind wird es in der Regel selten verstehen (können). Es ist der "Wahn" alles besitzen zu "müssen", auch der Überfluss dem man sich nur sehr schwer entziehen kann. "Jeder" versucht sich irgendwie anzupassen in der Gesellschaft. Alles nur ein "Sehen" und "Gesehen werden" ... eine Oberflächlichkeit ohnegleichen. Das Menschliche ist schon lange verloren gegangen.


Manch eine von den Jungen, die heute schwanger werden, sehen die Situation doch realistisch. Ohne große Erwartungen, aber wollen eben ein Leben mit Kind. Sollen sie bis 40 warten und dann ihren Lebenstraum von Familie begraben, da es nie finanziell machbar war?
Ja, Gott sei Dank ist es so. Wenn ich dran denke, wie unbeschwert das Leben doch mit 18, 20, 25 Jahren war. Damals! Vielleicht ist es heute bei den "Jungen" immer noch so - kann ich mir aber nur schwer vorstellen. Heute kann man schon als Schulkind nicht mehr unbeschwert sein. Leider!


Eine Sicherheit als Frau hast du doch sowieso nie - weißt du, ob dein Mann immer bei dir bleibt, ob du deinen Job behältst etc. - wenn man Kinder bekommt, hat man ggf. Perspektiven, selten aber weitreichende Rücklagen.
Eine Sicherheit gibts für niemand.
Erstens kommt es anders als man zweitens denkt ....
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

hier fühle ich mich immer völlig zu Unrecht angegriffen - es blieb und bleibt bei meinem einen Kind - alles Andere wäre unter diesen Umständen unverantwortlich, da muß ich dir recht geben!

vielleicht habe ich hier eine etwas verklärte Auffassung, da ich nie verheiratet war :icon_kinn:

meiner Erfahrung nach urteilt "die Gesellschaft schlechthin" so:

1.) ehemals verheiratete, geschiedene Frauen mit Kind(ern) müssen nicht wieder arbeiten gehen, sie sind ja versorgt vom Ex-Ehemann, sie leben ja nicht auf Staatskosten

2.) ledige, alleinerziehende Frauen haben gefälligst sofort wieder arbeiten zu gehen, um nicht dem Staat auf der Tasche zu liegen

:icon_neutral:

dabei scheint es diesen Nicht-Betroffenen ganz gleichgültig zu sein, ob Erstere Gruppe nicht vielleicht auch auf Staatskosten lebt für den Fall, daß der Kindsvater nicht zahlen kann, will oder Ähnliches
Nur soviel: Hut ab und meinen größten Respekt vor jedem der Alleinerziehend ist, alles rundrum managen kann, "lebt" und das geliebte Kind auch noch "nebenbei" erzieht - und zwar so - daß der/die Alleinerziehende stolz auf das Kind und auf sich selbst sein kann. Und richtig ist .... "Glücklichsein" kann man nicht erkaufen.

Ich persönlich finde es teilweise sehr schlimm mit was Alleinerziehende zu kämpfen haben. Tja, aber was das Leben so mit sich bringt weiß (Gott sei Dank) niemand ..... manchmal ist es besser, daß man es nicht weiß.
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Nur soviel: Hut ab und meinen größten Respekt vor jedem der Alleinerziehend ist, alles rundrum managen kann, "lebt" und das geliebte Kind auch noch "nebenbei" erzieht - und zwar so - daß der/die Alleinerziehende stolz auf das Kind und auf sich selbst sein kann. Und richtig ist .... "Glücklichsein" kann man nicht erkaufen.

Ich persönlich finde es teilweise sehr schlimm mit was Alleinerziehende zu kämpfen haben. Tja, aber was das Leben so mit sich bringt weiß (Gott sei Dank) niemand ..... manchmal ist es besser, daß man es nicht weiß.
danke dir :icon_daumen:

und bin ganz deiner Meinung :icon_smile:
 

MrsNorris

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich finde, heutzutage macht man es als Frau sowieso immer falsch. Kriegt man Kinder, bedeuten die nur Stress und Kosten. Kriegt man keine, ist man keine richtige Frau.
Bleibt man zu Hause, ist man faul, geht man arbeiten, eine schlechte Mutter.
Komisch, dass immer auf den Frauen rum gehackt wird, egal wie sie ihr Leben führen.

Ich möchte mein Kind nicht missen. Kinder wurden schon unter anderen Umständen geboren. Ich glaube, das ist auch ein Urinstinkt des Menschen. Sich vermehren zu wollen. Die Zeiten können noch so schlecht sein, aber trotzdem tun sie es.
 
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Ich finde, heutzutage macht man es als Frau sowieso immer falsch. Kriegt man Kinder, bedeuten die nur Stress und Kosten. Kriegt man keine, ist man keine richtige Frau.
Bleibt man zu Hause, ist man faul, geht man arbeiten, eine schlechte Mutter.
Komisch, dass immer auf den Frauen rum gehackt wird, egal wie sie ihr Leben führen.


Ich möchte mein Kind nicht missen. Kinder wurden schon unter anderen Umständen geboren. Ich glaube, das ist auch ein Urinstinkt des Menschen. Sich vermehren zu wollen. Die Zeiten können noch so schlecht sein, aber trotzdem tun sie es.
:icon_daumen:
Und warum dies alles? Weil sie von Haus aus die Stärkeren sind und nur SIE dies bewältigen können. Frau kann auch mehrere Dinge gleichzeitig tun - ein Naturtalent quasi ..... :icon_party:
 

MrsNorris

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

:icon_daumen:
Und warum dies alles? Weil sie von Haus aus die Stärkeren sind und nur SIE dies bewältigen können. Frau kann auch mehrere Dinge gleichzeitig tun - ein Naturtalent quasi ..... :icon_party:
He he, sowieso. Männer sind echt schnell überfordert.
 

Donauwelle

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@Muci

Das ist alles doch eine Frage der Einstellung, die man seinen Kindern mitgibt. Und sicherlich auch, wie man das wettmacht, was man dem Kind eben nicht mitgeben kann. Ich glaube, dass das Prinzendasein vieler Kinder heute auch hier in Deutschland, diesen auch nicht unbedingt gut tut.

Mein Sohn war auch 13 Jahre seines Lebens Prinz - vor HartzIV. Seitdem ist er es nicht mehr und kommt mit der finanziellen Situation sehr gut zurecht. M.E. war es sogar wichtig, weil er ist von einem Kind, dass immer mehr wollte, zu einem sehr bescheidenen und sparsamen halben Erwachsenen geworden, der eben sieht, dass man sich Sachen, die man wünscht, auch erarbeiten muss.

Ich glaube, dass eine glückliche Kindheit eher wenig mit Materiellem zu tun hat. Es gibt auch sehr unglückliche Kinder im Luxuskinderzimmer und Armut heißt ja sicherlich nicht Verwahrlosung.
 

Rounddancer

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Vielleicht lässt man deshalb die Bildung so schleifen, damit die Geburtenzahlen endlich steigen.

Das glaube ich nicht. Mag sein, daß die Kirchen sowas im Hinterkopf haben, sie sind es ja, die den Menschen, und einfach strukturierte, sowie schlecht gebildete Menschen glauben eher an die Parolen aus Rom und sonstwoher, die Verhütung als Übel hinstellen.

Aber die Politik hat längst erkannt, daß, da immer mehr Kinder in armen Verhältnissen geboen werden und aufwachsen, immer mehr Mittelständlder und erst recht Reiche keine natürlichen Erben haben und so bald der größte Reichtum bei Stiftungen, den Kirchen und dem Tierschutzverein landen wird. Denn, so drückte es ja die Familienministerin ehrlich aus: "Die Falschen kriegen die Kinder!"

Und es ist doch so: Langzeitarbeitslose haben mangels Erwerbsarbeit Zeit, Kinder zu zeugen,- aber nicht genug Geld, um Verhütungsmittel zu bezahlen.

Menschen mit Erwerbsarbeit müssen nicht selten in zwei, drei Jobs arbeiten, um überhaupt allein durchzukommen,- sie schieben, auch weil sonst der Absturz in die Armut kaum je näher, und auswegloser war, als heute, das Kinderkriegen hinaus, bis die wirtschaftliche Basis hoffentlich einmal besser sein wird. Die hohe Scheidungsziffer und damit das Risiko, alleinerziehend, oder auf Jahrzehnte unterhaltspflichtig bis zum Sankt Nimmerleinstag sein zu müssen, ist auch nicht für die Entscheidung zum Kind förderlich. Und dann zickt auch noch die biologische Uhr.
Da ist dann das Budget für Verhütungsmittel die günstigere Anlage.
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Denn, so drückte es ja die Familienministerin ehrlich aus: "Die Falschen kriegen die Kinder!"
DAS nennst du ehrlich? Ich nenne es dreist!
Warum werden denn die Akademikerfrauen umworben und umgarnt?
Warum sieht man jetzt zu, dass mehr Kitaplätze entstehen, ein großzügiges Elterngeld und noch mehr Steuererleichterungen für Besserverdiener?
Es sollen diejenigen Kinder bekommen, die dem Staat dann nicht auf der Tasche liegen! Diejenigen, die es finanziell schaffen, ihre Kinder auf Privatschulen anzumelden, die keine Sozialwohnungen benötigen, die jeglichen Schulbedarf aus dem Ärmel schütteln, für die Tennis -Reit -und Golfstunden (fast) schon normal sind. Diejenigen, die weder Wohngeld noch Unterhaltsvorschuß brauchen, um irgendwie über die Runden zu kommen.
Die Armen sollen sich nicht vermehren. Im wahrsten Sinne des Wortes nicht. Denn die kosten nur Geld. Geld, dass man lieber für Prestigeobjekte ausgeben möchte. (Siehe Hamburg und Elbphilamonie).
Und es ist doch so: Langzeitarbeitslose haben mangels Erwerbsarbeit Zeit, Kinder zu zeugen,- aber nicht genug Geld, um Verhütungsmittel zu bezahlen.
Platt. Sehr Platt. Die Zeit ein Kind zu zeugen haben auch Erwerbstätige. Dauer im günstigsten Fall 5 Minuten, das bekommt auch der vielbeschäftigste noch hin. Und Gummis? Die kriegt man für Ei und Butterbrot. Das kann es ja wohl nicht sein, oder wie soll ich deine Bemerkung interpretieren? Das Langzeitarbeitslose Kinder machen, weil sie vor Langeweile fast umkommen?
Ich bin alleinerziehende Mutter von sieben Kinder, von denen vier noch zu Hause leben. Ich habe meine Kinder gern und lange vor Hartz bekommen.
Verschiedene Schicksalsschläge führten dazu, dass ich immer weiter unten ankam. Ich würde heute kein Kind in diese Welt setzen! Nicht eines!
Allein die ständige Angst im Nacken, den Job zu verlieren, unter Hartz zu verarmen, die Kinder nicht mehr anständig erziehen zu können, irgendwo als Niedriglöhner in einer ZAF ausgebeutet zu werden, in einer AGH verheizt, oder sich als entrechteter Hartzer eine Dauerkarte fürs Maßnahmekarussel zu haben. Meine erwachsenen Kinder selbst sind sehr vorsichtig mit Nachwuchs. Sie wissen wie Armut schmeckt. Von daher ist es ihnen wichtig, beruflich Fuß zu fassen, Geld zu verdienen, eine gewisses Maß an finanzieller Unabhängigkeit zu erlangen. Kinder? Lieber nicht! Und wenn, höchstens eines! Meine älteren Kinder haben erlebt, wie es ist, wenn man immer weiter unten ankommt.
Meine jüngeren kennen nichts anderes als Hartz, und davor die Sozialhilfe.
Kinder? Diese Gesellschaft verdient keine Kinder!

LG
 

Winterwonderland

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich bin alleinerziehende Mutter von sieben Kinder, von denen vier noch zu Hause leben. Ich habe meine Kinder gern und lange vor Hartz bekommen.
Meine jüngeren kennen nichts anderes als Hartz, und davor die Sozialhilfe.
Kinder?
Was haben Sie von dieser Gesellschaft erwartet? Daß sie Sie für Kinderreichtum reich entlohnt?
 

Mandy32

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@Hamburgeryn

Ich finde es auch dreist.Wir haben auch unsere 5Kinder bekommen,als wir noch Arbeit hatten.Die Arbeit verloren wir ,weil wir Deutschland verlassen mussten,da es im familienrechtlichen Sinne in Deutschland schlimmer steht als in einem sogenannten diktatorischen Land.
Unser 6.Maeuschen kam hier auf die Welt,da wir Perspektiven hatten,die sich aber jetzt nichtmehr so halten lassen,wie in ganz Europa.

Es ist absoluter Schwachfug und erinnert an vergangene Zeiten,wenn man behaubtet die Falschen bekaemen KInder,da vieleschon Kinder hatten bevor sie die Arbeitslosigkeit traf!

Es ueberschneidet sich mit dem Spruch,dass Harz 4 empfaenger generell dum,faul,ungeregelt usw.seien.Grad immer wieder schoen nachzulesen hier,dass diese Sprueche in den Argen(passender Name)von Bueblein kommen,die Anfang 20sind und noch nie was geschafft haben,gegenueber der hier mal erwaehnten 50jaehrigen Krankenschwester,die schon jahrelange Schaffenszeit auf dem Buckel hat.

Rufe nach Zwangssterilisation hat es ja schon gegeben und mal ebenso dreist gefragt"Was soll denn mit den Kindern,der "Falschen",geschehen?Will man die einschlaefern,oder gleich mal Zwangssterilisieren?"

Ja,diese Gesellschafft hat wirklich keine Zukunft(heisst Kinder) verdient!


LG Mandy
 

MrsNorris

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Also, ich komm selbst aus einer Grossfamilie. Mein Paps hat zwar immer gearbeitet, aber seinerzeit gab es auch noch Jobs, mit denen man auch eine Gross-Familie ernähren konnte.
Meine Eltern haben mir Reichtum mit gegeben, sehr viel Reichtum. Aber ideellen Reichtum. Ich habe nix vermisst. Und ich werde versuchen, diesen Reichtum auch Söhnchen mitzugeben. Denn dieser Reichtum kann einem niemand weg nehmen. Und er kostet nix.
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

hier fühle ich mich immer völlig zu Unrecht angegriffen - es blieb und bleibt bei meinem einen Kind - alles Andere wäre unter diesen Umständen unverantwortlich, da muß ich dir recht geben!





vielleicht habe ich hier eine etwas verklärte Auffassung, da ich nie verheiratet war :icon_kinn:

meiner Erfahrung nach urteilt "die Gesellschaft schlechthin" so:

1.) ehemals verheiratete, geschiedene Frauen mit Kind(ern) müssen nicht wieder arbeiten gehen, sie sind ja versorgt vom Ex-Ehemann, sie leben ja nicht auf Staatskosten

2.) ledige, alleinerziehende Frauen haben gefälligst sofort wieder arbeiten zu gehen, um nicht dem Staat auf der Tasche zu liegen

:icon_neutral:

dabei scheint es diesen Nicht-Betroffenen ganz gleichgültig zu sein, ob Erstere Gruppe nicht vielleicht auch auf Staatskosten lebt für den Fall, daß der Kindsvater nicht zahlen kann, will oder Ähnliches
Auch ehemalige verheiratete Frauen müssen heute arbeiten gehen, sieht man von den wenigen ab wo extrem gut verdienende Väter hohe Unterhaltsummen zahlen.

Ich hoffe ihr führt die Diskussion hier aus Sicht der Kinder?
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich hoffe ihr führt die Diskussion hier aus Sicht der Kinder?
Zur Erinnerung:

Thema:

"Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkriegen"

wenn mein Sohn gleich aus der Schule kommt, werde ich ihn dazu befragen und dir das Ergebnis dann mitteilen
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Auch ehemalige verheiratete Frauen müssen heute arbeiten gehen, sieht man von den wenigen ab wo extrem gut verdienende Väter hohe Unterhaltsummen zahlen.
falls meine mannigfaltigen Erfahrungen aus über 10 Jahren Alleinerziehendendasein etwas zählen dürfen:

ehemalige, verheiratete Frauen werden auf Händen getragen, wenn sie heutzutage arbeiten - egal, was der Beweggrund für ihre Tätigkeit ist, ob zwingende Notwenigkeit oder Vermeidung von Depressionen bei "Nur-Hausfrau-und-Mutter"-Dasein

unsereins hat das gefälligst zu machen, es wird nicht im Geringsten anerkannt; erst was darüber hinausgeht, z.B. vielleicht noch etwas ehrenamtliche Tätigkeit gefällig?, findet vielleicht mal ein Wort des Wohlwollens, aber auch nur in den "Bart gemurmelt", und auch nur wenn man Glück hat

"wir" sind ja selber schuld an unserer Situation - die geschiedenen nicht

soll ich mich jetzt rechtfertigen müssen, ob der "Dreistigkeit", ein Kind in die Welt gesetzt zu haben lange vor Einführung dieses unseligen Hartz-IV-Gesetzes???

hallo!?!

ist die einfache Tatsache, dass frau irgendwann mal geheiratet hat, ein Bundesverdienstkreuz wert???

sorry, aber die meisten ehemals verheirateten Frauen, die ich kennengelernt habe, hatten zumindest in der Anfangszeit noch eine "finanzielle Hängematte", die den Fall auf Niedrigstniveau etwas abgebremst oder verlangsamt hat

zusätzlich zu dieser finanziellen Benachteiligung soll ich mein Leben lang auch noch unter der Diskriminierung seitens der Gesellschaft leiden?

warum?

ich wüßte nicht, was mich im Grunde als Mensch von ehemals verheirateten Frauen unterscheidet?

:confused:
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Antwort einer frisch geschiedenen Frau auf die Frage, ob eine private Altersvorsorge bestünde:

"Brauche ich nicht. Ich war verheiratet."
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Hallo theota,

ich habe das allgemein und frei jeglicher Wertung deiner Person geschrieben.

Es steht mir/anderen gar nicht zu, deine Bewegründe ein Kind zu bekommen, zu bewerten.

Aus Sicht der Kinder heist, dass ihre Belange absolut im Vordergund stehen sollten, dazu müssen beide Erzeuger alles erforderliche tun - auch nach einer Trennung.

Gruß

McMurphy (2 facher Papa)
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Hallo theota,

ich habe das allgemein und frei jeglicher Wertung deiner Person geschrieben.

Es steht mir/anderen gar nicht zu, deine Bewegründe ein Kind zu bekommen, zu bewerten.

Aus Sicht der Kinder heist, dass ihre Belange absolut im Vordergund stehen sollten, dazu müssen beide Erzeuger alles erforderliche tun - auch nach einer Trennung.

Gruß

McMurphy (2 facher Papa)
sorry, sollte ich mich im Ton vergriffen haben...:icon_redface:

ich bin es nur langsam satt, mich wegen etwas rechtfertigen zu müssen, und das auch noch obendrein im Angesicht der Tatsache, dass ich es mir (und meinem Kind) "antue", es/uns durch so harte Zeiten bugsieren zu müssen - aber was bleibt mir schon Anderes übrig?

ich habe mir das ja auch nicht so ausgesucht...

ich sollte vielleicht mal den Spieß umdrehen und die Gesellschaft (die Leute, die sich in meinem Beisein persönlich darüber ein verbales Urteil erlauben) beschuldigen, sie sei an meinem/unseren Schicksal schuld (falsche Partei gewählt, etc.) :icon_twisted:

mal gucken, was dann als Antwort kommt :cool:

naja, auf den Erzeuger habe ich nach einer Trennung ja nur bedingt Einfluß - warum wohl sonst gab es eine Trennung?

also bleibt alles an dem Elternteil hängen, bei dem das Kind lebt...daher vielleicht auch meine etwas harte Reaktion jedes Mal, wenn man diesen Punkt der Diskussion erreicht

ich beklage mich nicht

ich habe mein Kind gewollt und es ist für mich selbstverständlich, Alles dafür zu tun, was in meiner Macht steht, damit es so glücklich wie möglich aufwächst

ich erwarte auch keine "Extra-Bratwürste"

aber ich erwarte auch, daß man dann sowohl von den ARGEn als auch von den Nicht-Betroffenen/Noch-Berufstätigen nicht noch zusätzlich Steine in den Weg gelegt bekommt, denn dieses Weiter-Existieren wird einem schon von Staatsseite her schwer genug gemacht

wenn sie einem schon nicht helfen, dann sollen sie einen wenigstens gefälligst in Ruhe lassen - meine Meinung...
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Es dauert in der Regel zwei Jahre bis man eine gescheiterte Beziehung für sich selber verarbeitet hat.

Ich wünsche dir, dass der Vater deines Kindes dich nicht durch Geld aus Zwang unterstützt, sondern freiwillig zahlt und sich um sein Kind kümmert in seiner freien Zeit.

Aus meiner Sicht müssen die Kinder immer im Mittelpunkt stehen, auch wenn wir "Erwachsene" persönlich zurückstecken müssen.

Ganz besonders gilt das nach einer Trennung die für Kinder ein Trauma ist, oft ein Leben lang.
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich war nicht arbeitslos, als ich schwanger wurde, ungeplant. Aber weiter für 770 vollzeit zu schuften und dann alleine in der bude zu sitzen erschien mir mit fast 40 nicht gerade der knaller und so bekam ich das kind und werde es nicht bereuen. Mir ist egal, wie das kinderlose sehen, sie werden das erst verstehen können, wenn sie selbst eltern werden. Dann verfliegt der anflug von arroganz und nichtwissen. Kinder gab es zu allen nicht so guten zeiten, deshalb einfach mal den ball flach halten. Muci, warum ziehst du nicht nach italien?
 

ofra

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Fairerweise sollte man dieser Zahl von "Müttern, da arbeitslos" mal die Zahl derer entgegensetzen, welche "arbeitslos, da Mutter" sind :icon_twisted:
Der war gut! :icon_daumen::icon_daumen:
 

ofra

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich finde es generell traurig, dass man sich fürs Kinderkriegen rechtfertigen muss. Der ganze Themenkreis Kinderkriegen ist schon derartig negativ belastet, dass man sich fragen muss, welche Einstellung die Gesellschaft im Allgemeinen zu Kindern hat.
Muss man sich denn schämen, wenn man Kinder hat? Erst recht, wenn das Kind vielleicht krank oder behindert ist?

Sind Kinder kein Geschenk mehr? - Was ist dann der Mensch? (Erwachsene waren ja auch mal klein!)
Da sind wir wieder beim Unwort "Humankapital" ...

:icon_neutral:
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich war nicht arbeitslos, als ich schwanger wurde, ungeplant. Aber weiter für 770 vollzeit zu schuften und dann alleine in der bude zu sitzen erschien mir mit fast 40 nicht gerade der knaller und so bekam ich das kind und werde es nicht bereuen.
Ich mein, es geht mich ja nichts an - aber das von Dir geschriebene widerspricht sich etwas. War das Kind nun ungeplant oder doch geplant?

Mir ist egal, wie das kinderlose sehen, sie werden das erst verstehen können, wenn sie selbst eltern werden.
Dies hat mit Deinem Vollzeitverdienst von 770 Euro und mit Deiner - so hab ich es verstanden - "ungewollten" gewollten Schwangerschaft (so liest es sich ... oder ich habs falsch verstanden) nun aber gar nichts zu tun. Für mich ist es einfach unverantwortlich, wenn MIR das Geld alleine schon nicht reicht zum Überleben, dann auch noch so ein kleines Zwackerl in diese Welt zu setzen und damit zu verdonnern, daß es mit mir vermutlich in Armut aufwachsen muss.

Dann verfliegt der anflug von arroganz und nichtwissen. Kinder gab es zu allen nicht so guten zeiten, deshalb einfach mal den ball flach halten.
Was hat Deine Ausführung mit Arroganz und Nichtwissen zu tun? Es ist richtig, daß es Kinder immer schon zu guten und nicht so guten Zeiten gab. Nur sollte man sich als "künftige" Eltern schon überlegen, ob man sein Kind selbst groß ziehen kann oder ob ich dazu die "komplette Gesellschaft" dafür hernehme um es großziehen zu können. Den Ball flach halten können die Eltern, die es ohne "Almosen" schaffen, das Kind groß zu ziehen. Jene haben nämlich nicht aus der Not heraus ein Kind gezeugt. Und das ist eben der Unterschied.

Will Dich weder angreifen, noch beleidigen. Ist halt meine persönliche Meinung. :icon_smile: Habs ja in meinen Beiträgen vorher schon genau beschrieben.

(Ich bin sehr wohl FÜR Kinder .... aber nicht unter diesen Umständen)

Muci, warum ziehst du nicht nach italien?
Damals habe ich eine Auszeit genommen und leider den Fehler gemacht wieder nach Deutschland zurückzukehren. Hätte ich gewusst was mich erwarten würde, wäre ich mit Sicherheit nicht mehr zurückgekommen. Heute bin ich ziemlich krank und brauche meine ärztliche Versorgung. Ein italienischer Neurologe oder Psychotherapeut ... da wirds (leider) schwierig.

Liebe Grüße
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Sind Kinder kein Geschenk mehr? :icon_neutral:
Genau um das geht es.

Es gibt aber sehr viele, die aus der Not heraus, in die Not hinein, viele Kinder in die Welt setzen und zwar mit voller Absicht und aus egoistischen Gründen .... eine Gebärmaschine quasi, die es erlaubt zu Hause zu bleiben. Das Wohl der Kinder ist bei diesen "Gebärmaschinen" zweitrangig - die Überlegung war einzig und alleine "wie schaffe ich es zu Hause zu bleiben".


(Oh, oh, jetzt werde ich hoffentlich nicht gleich von Einigen gesteinigt. Ich duck mich gleich mal .... - damit mein ich nicht Dich Ofra)
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich hatte schon einen termin zur abtreibung. Du hast auch nichts verstanden. Von deiner arroganz ist die rede und arm sehe ich uns nicht. Armselig bist du. Du bist jetzt krank und du solltest gerade deshalb ruhig sein. Dein letzter satz sagt alles.
 
E

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich hatte schon einen termin zur abtreibung. Du hast auch nichts verstanden. Von deiner arroganz ist die rede und arm sehe ich uns nicht. Armselig bist du. Du bist jetzt krank und du solltest gerade deshalb ruhig sein. Dein letzter satz sagt alles.
hmmm - sorry, Du hast es so geschrieben. Hab ja gefragt, ob ich es richtig verstanden habe. Du hast aber drauf nicht geantwortet .... Man kann auch auf "sachlicher" Schiene diskutieren - nur, nicht jeder kann es gell. :icon_smile:

Und wenn Du mal hergehst und dieses Thema von Anfang an durchliest, dann wirst Du sicher feststellen, daß ich in keinster Weise arrogant bin. Und weil ich krank bin, soll ich ruhig sein? Versteh ich auch nicht wie Du das meinst. Darf man als kranker Mensch keine persönliche Meinung haben oder wie? Oder darf ich nur meine Meinung nicht kundtun, weil ich u.a. auch "psychisch" krank geworden bin?
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Um mal beim thema zu bleiben. Ich habe mich für das kind entschieden, als ich am wenigsten zu verlieren hatte, jobmässig gesehen. Mit meinem vorherigen verdienst hätte ich das niemals gemacht.
 

MrsNorris

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Genau um das geht es.

Es gibt aber sehr viele, die aus der Not heraus, in die Not hinein, viele Kinder in die Welt setzen und zwar mit voller Absicht und aus egoistischen Gründen .... eine Gebärmaschine quasi, die es erlaubt zu Hause zu bleiben. Das Wohl der Kinder ist bei diesen "Gebärmaschinen" zweitrangig - die Überlegung war einzig und alleine "wie schaffe ich es zu Hause zu bleiben".


(Oh, oh, jetzt werde ich hoffentlich nicht gleich von Einigen gesteinigt. Ich duck mich gleich mal .... - damit mein ich nicht Dich Ofra)
Selbst wenn es Leute geben mag, die aus diesem Grunde Kinder kriegen: Die Rechnung geht nicht auf. 1. kann man auch auf H4 nicht ewig zu Hause bleiben 2. kann sich die Meinung ändern .
Also sind Frauen, die es wagen, Kinder ohne prall gefülltes Konto zu kriegen, Gebährmaschinen?
Es gibt garantiert Frauen, die sich viele Kinder wünschen. Einfach, weil sie Kinder mögen und darin aufgehen. Diese Frauen (oder überhaupt Mütter) tun so viel für diese Gesellschaft, denn diese Kinder sind irgendwann Steuerzahler. Auch wenn sie keinen Job haben.

Muci, ich sag Dir ganz ehrlich: Ich bin 30, habe ein besonderes Kind, auf das ich verdammt stolz bin und das ich nie umtauschen würde! Und wenn ich finde, dass die Zeit reif dafür ist, mit meinem Partner noch eins zu bekommen, dann werde ich das auch tun. Und dann ist es mir egal, ob wir Jobs haben oder nicht. Denn ich kann nicht ewig warten, bis dieses Land aus dem Dreck gezogen wurde. Bis dahin ist meine Uhr abgelaufen.
Und soll ich auf mein persönliches Glück verzichten, nur weil die Umstände so sind, wie sie sind? Will der Staat mir auch noch das von Gott gegebene Recht auf Kinder nehmen? Oder die Gesellschaft? Oder Leute wie Du?
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@muci
Bist du so dumm oder willst du nicht verstehen. Ich hätte auch abtreiben können, aber ich habe mich dann doch dafür entschieden. Du bist jetzt krank und beanspruchst genauso unseren sozialstaat wie ich und andere.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Selbst wenn es Leute geben mag, die aus diesem Grunde Kinder kriegen: Die Rechnung geht nicht auf. 1. kann man auch auf H4 nicht ewig zu Hause bleiben 2. kann sich die Meinung ändern .
Also sind Frauen, die es wagen, Kinder ohne prall gefülltes Konto zu kriegen, Gebährmaschinen? Es gibt garantiert Frauen, die sich viele Kinder wünschen. Einfach, weil sie Kinder mögen und darin aufgehen. Diese Frauen (oder überhaupt Mütter) tun so viel für diese Gesellschaft, denn diese Kinder sind irgendwann Steuerzahler. Auch wenn sie keinen Job haben.
Und genau diese Frauen meine ich nicht! Ich meine die Frauen, die sich Kinder anschaffen nur damit sie (diese Frauen oder Eltern) von der Gesellschaft leben können.

Muci, ich sag Dir ganz ehrlich: Ich bin 30, habe ein besonderes Kind, auf das ich verdammt stolz bin und das ich nie umtauschen würde! Und wenn ich finde, dass die Zeit reif dafür ist, mit meinem Partner noch eins zu bekommen, dann werde ich das auch tun. Und dann ist es mir egal, ob wir Jobs haben oder nicht. Denn ich kann nicht ewig warten, bis dieses Land aus dem Dreck gezogen wurde. Bis dahin ist meine Uhr abgelaufen. Und soll ich auf mein persönliches Glück verzichten, nur weil die Umstände so sind, wie sie sind? Will der Staat mir auch noch das von Gott gegebene Recht auf Kinder nehmen? Oder die Gesellschaft? Oder Leute wie Du?
Dies ist auch richtig so. Und nein, niemand soll auf sein persönliches Glück verzichten müssen, nur weil die Umstände nicht so sind, wie sie sind.

Es geht um das Berechnende DIESER Frauen, die sich Kinder anschaffen damit SIE von der Gesellschaft versorgt werden. Im Grunde sind denen ihre Kinder wurscht. Das mein ich und nichts anderes :icon_smile:
 
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Zu viel bild gelesen?
 

MrsNorris

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Und genau diese Frauen meine ich nicht! Ich meine die Frauen, die sich Kinder anschaffen nur damit sie (diese Frauen oder Eltern) von der Gesellschaft leben können.

Dies ist auch richtig so. Und nein, niemand soll auf sein persönliches Glück verzichten müssen, nur weil die Umstände nicht so sind, wie sie sind.

Es geht um das Berechnende DIESER Frauen, die sich Kinder anschaffen damit SIE von der Gesellschaft versorgt werden. Im Grunde sind denen ihre Kinder wurscht. Das mein ich und nichts anderes :icon_smile:
Meinst Du, diese Frauen gibt es wirklich? Ich mein, so viel eiskalte Berechnung kann ich mr gar nicht vorstellen.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@muci
Bist du so dumm oder willst du nicht verstehen. Ich hätte auch abtreiben können, aber ich habe mich dann doch dafür entschieden. Du bist jetzt krank und beanspruchst genauso unseren sozialstaat wie ich und andere.

Schreib halt etwas genauer, sodaß man versteht was Du meinst.


Ich bin 50 Jahre alt, ja und ich bin ziemlich krank - habe Jahrzehnte meine Abgaben bezahlt und erhalte nun die volle EU-Rente. Steht mir die nicht zu? Ansonsten erhalte ich nichts. Und "ja", ich habe eine Zusatzrentenversicherung. Dazu hatte ich mich mit 18 Jahren entschlossen, diese abzuschliessen. Eben um vorzusorgen .... und ich habe selbst vorgesorgt.
 
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Meinst Du, diese Frauen gibt es wirklich? Ich mein, so viel eiskalte Berechnung kann ich mr gar nicht vorstellen.
Ja das glaube ich - leider :icon_cry: :frown: Und da meine ich halt auch, daß es mit Bildung und Hirn zu tun hat (natürlich auch mit Ausnahmen)
 

MrsNorris

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Ja das glaube ich - leider :icon_cry: :frown: Und da meine ich halt auch, daß es mit Bildung und Hirn zu tun hat (natürlich auch mit Ausnahmen)
Kennst du die persönlich? Ich kenne auch Frauen, die ziemlich jung schwanger geworden sind. Aber nicht, weil sie nicht arbeiten wollten, sondern weil sie sich zu diesem Zeitpunkt ein Kind wünschten. Nun suchen sie händeringend Arbeit.
 
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Kennst du die persönlich?
Nein kenne ich nicht.

Aber ich hole mal aus. Warum verwahrlosen soviele Kinder? Weil diese sogenannten "Eltern" Kinder in die Welt gesetzt haben die sie nicht wirklich wollten. (Auch, weil sie sich am Kindergeld bereichern, das eigentlich für die Erziehung der Kinder da sein sollte und nicht dafür um "meine persönlichen Wünsche" zu erfüllen oder damit ich meinen Allerwertesten ein Leben lang zu Hause haben kann.) Warum werden Kinder fürchterlich misshandelt. Warum werden Kinder "verkauft". Warum werden Kinder der Kinderpornographie von den Eltern zur Verfügung gestellt ..... Ich finde das entsetzlich!

Daher "meine" persönliche Meinung zu diesem Thema.
 

münchnerkindl

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ganz einfach, bei einer geringqualifizierten Frau ist es doch so daß sie auch mit Job wenn sie Kinder hat nicht mehr Geld hätte als ohne. Da sie ja eh wenn sie einen Job HÄTTE Aufstocker oder etwas in der Nähe davon wäre. Hier ist das Kind kein finanzieller Nachteil.

Wärend die Hochqualifizierte hat halt doch Hoffnung einen Gutbezahlten Job zu ergattern, der mit Kind dann im Zweifeslfall flöten ginge. Hier wäre das Kind also ein finanzieller Nachteil.

Aber wenn man sagt, "wer sie nicht ernähren kann soll keine Kinder kriegen", dann könnte man auch mal auf Länder gucken wo Paare die nicht mal genug für sich selbst haben dann 10 Kinder bekommen. So Bangladesh etc... Die scheinen kein Problem zu haben damit so verantwortungslos zu handeln.
 

Donauwelle

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@Muci

Das es Frauen gibt, die verantwortungslos Kinder bekommen, das gab es zu allen Zeiten. Gerade mit dem alten Erziehungsgeld gab es einige, bei denen die Kinder immer in einem gewissen Abstand kamen. Aber genau dort steht ja auch das Kind nicht in dem Mittelpunkt...

Das ist häufig die 18-jährige, die Talkshows bevölkernde Generation ohne Ausbildung, Bildung und Perspektive - da tun mir die Kids auch Leid. Wobei man auch da nicht pauschal verurteilen sollte, manch eine von diesen ist ggf. die perfekte Mutter!

Und Geld sollte eben nicht der wichtigste Grund dafür sein, ob Kinder auf die Welt kommen oder nicht. Der Staat muss es mittragen können, dass es Familien gibt, die sich eben nicht selbst unterhalten können. Wer soll denn die vielen Kinderlosen später pflegen, ihnen Geschichten erzählen etc.
 
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@Muci

Das es Frauen gibt, die verantwortungslos Kinder bekommen, das gab es zu allen Zeiten. Gerade mit dem alten Erziehungsgeld gab es einige, bei denen die Kinder immer in einem gewissen Abstand kamen. Aber genau dort steht ja auch das Kind nicht in dem Mittelpunkt...

Das ist häufig die 18-jährige, die Talkshows bevölkernde Generation ohne Ausbildung, Bildung und Perspektive - da tun mir die Kids auch Leid. Wobei man auch da nicht pauschal verurteilen sollte, manch eine von diesen ist ggf. die perfekte Mutter!
Ja

Und Geld sollte eben nicht der wichtigste Grund dafür sein, ob Kinder auf die Welt kommen oder nicht. Der Staat muss es mittragen können, dass es Familien gibt, die sich eben nicht selbst unterhalten können. Wer soll denn die vielen Kinderlosen später pflegen, ihnen Geschichten erzählen etc.
Die Politik hat über Jahrzehnte ganz schwere Fehler gemacht. Bereits in den 70er Jahren war bekannt, daß es in 20, 30, 40 Jahren viel zu wenig Kinder geben wird und somit der sogenannte "Generationenvertrag" dann eben nicht mehr eingehalten werden kann. Im Gegenzug ist dann die Politik auch noch hergegangen und hat die Rentengelder verschleudert!

Normalerweise müsste man jetzt schleunigst hergehen, dafür sorgen, daß alle Frauen im gebärfähigen Alter mind. 3-4 Kinder bekommen, damit dieses System des Generationenvertrages aufrecht erhalten werden könnte. Da wäre dann als nächstes Problem, daß diese Frauen dann massivst unterstützt werden müssten. Sei es mit Zuschüssen (damit meine ich nicht HartzIV), sei es mit Bildung, mit Hochschulen für alle Kinder, mit sehr hohem Kindergeld, mit Tagesschulen und natürlich damit, daß sich ein Elternteil wirklich um die Kinder kümmern kann, sie erziehen kann. Zum Erziehen ist nämlich heute kaum mehr Zeit oder eben die Möglichkeit nicht gegeben, weil in der Familie zu viele Probleme bezüglich "überleben" vorhanden sind. Eine Familie mit mehr als 2 Kindern ist ja heute schon fast asozial, findet keine Wohnung ... und und und.
(Nicht alle Frauen würden dieses Zuckerl in Anspruch nehmen wollen, weil sie eben auch gerne im Beruf weiterkommen wollen. Dies sei ihnen zugestanden. Jeder sollte wählen können was er will).

Irgendwann könnte man dann vielleicht davon ausgehen, daß es in unserem Land kaum mehr Menschen "ohne Bildung" (ohne Hirn) gibt.

Menschen "ohne Bildung" hat alleine die Politik vorgebracht und zwar mit der Missachtung von Kindern. All das was nun als Ergebnis der letzten Jahrzehnte in Deutschland "vorgebracht" wird an "ungebildeten" Kindern und Jugendlichen, an ungebildeten Eltern, all das wird uns noch Jahrzehnte zu schaffen machen. Da darf man dann auch gespannt sein was von "ungebildeten" Menschen irgendwann für eine Politik gewählt oder gemacht wird.

Meiner Meinung nach muss die Politik ganz gewaltig in "Kinder" investieren. Nur unsere Kinder sind unsere Zukunft ....

Aber leider wird dies für viele Jahre nicht mehr möglich sein, da die Machtgierigen, die "studierten" Politiker, schon längst alles mit ihrer Gier an die Wand gefahren haben!!






 

Winterwonderland

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Meiner Meinung nach muss die Politik ganz gewaltig in "Kinder" investieren. Nur unsere Kinder sind unsere Zukunft ....
Wenn "unsere Kinder" nach der Schule keine Jobs haben und nicht in die Sozialversicherung einbezahlen, sind "unsere Kinder" höchstens ein neues Problem. Und sonst gar nichts.
 

ofra

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Zum Thema "Armut+Kinder": Wenn wir an die Nachkriegszeit denken, viele der heutigen Eltern-Generation sind Ende der 40er, Anfang der 50er Jahre geboren worden. Das waren noch härtere Jahre als heute mit Hartz IV.
Da hat man auch Kinder bekommen. Ob gewollt oder ungewollt, möchte ich hier gar nicht hinterfragen.
Jedenfalls hat man sie angenommen und unter großen Entbehrungen aufgezogen.
Damals gab es noch Werte, die heute kaum noch Bedeutung haben.
Der Zusammenhalt der Familien war größer.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@ Winterwonderland

Nicht nur 1 Satz von mir zitieren .... das gilt nicht :wink:

Ich wiederhole mich: Aber leider wird dies für viele Jahre nicht mehr möglich sein, da die Machtgierigen, die "studierten" Politiker, schon längst alles mit ihrer Gier an die Wand gefahren haben!! Und deshalb gibt es auch weniger Arbeitsplätze ...
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Zum Thema "Armut+Kinder": Wenn wir an die Nachkriegszeit denken, viele der heutigen Eltern-Generation sind Ende der 40er, Anfang der 50er Jahre geboren worden. Das waren noch härtere Jahre als heute mit Hartz IV.
Da hat man auch Kinder bekommen. Ob gewollt oder ungewollt, möchte ich hier gar nicht hinterfragen.
Jedenfalls hat man sie angenommen und unter großen Entbehrungen aufgezogen.
Damals gab es noch Werte, die heute kaum noch Bedeutung haben.
Der Zusammenhalt der Familien war größer.
:icon_klatsch: Das Umfeld aber auch .... Politik, Menschlichkeit usw.
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@Muci:

Ich war nicht arbeitslos, als ich schwanger wurde, ungeplant. Aber weiter für 770 vollzeit zu schuften und dann alleine in der bude zu sitzen erschien mir mit fast 40 nicht gerade der knaller und so bekam ich das kind und werde es nicht bereuen. ... - ... Muci, warum ziehst du nicht nach italien?
Ich mein, es geht mich ja nichts an - aber das von Dir geschriebene widerspricht sich etwas. War das Kind nun ungeplant oder doch geplant?
also ich habe das ganz klar herauslesen können, dass andine - aus der Not heraus - zumindest kurzfristig an Abtreibung gedacht hat - für mich war das hieraus ganz klar ersichtlich - nur mal so am Rande, wenn man es gründlich liest und zu verstehen bereit ist...


...Für mich ist es einfach unverantwortlich, wenn MIR das Geld alleine schon nicht reicht zum Überleben, dann auch noch so ein kleines Zwackerl in diese Welt zu setzen und damit zu verdonnern, daß es mit mir vermutlich in Armut aufwachsen muss.

Was hat Deine Ausführung mit Arroganz und Nichtwissen zu tun? Es ist richtig, daß es Kinder immer schon zu guten und nicht so guten Zeiten gab. Nur sollte man sich als "künftige" Eltern schon überlegen, ob man sein Kind selbst groß ziehen kann oder ob ich dazu die "komplette Gesellschaft" dafür hernehme um es großziehen zu können. Den Ball flach halten können die Eltern, die es ohne "Almosen" schaffen, das Kind groß zu ziehen. Jene haben nämlich nicht aus der Not heraus ein Kind gezeugt. Und das ist eben der Unterschied.

Will Dich weder angreifen, noch beleidigen. Ist halt meine persönliche Meinung. :icon_smile: Habs ja in meinen Beiträgen vorher schon genau beschrieben.

(Ich bin sehr wohl FÜR Kinder .... aber nicht unter diesen Umständen)

Damals habe ich eine Auszeit genommen und leider den Fehler gemacht wieder nach Deutschland zurückzukehren. Hätte ich gewusst was mich erwarten würde, wäre ich mit Sicherheit nicht mehr zurückgekommen. Heute bin ich ziemlich krank und brauche meine ärztliche Versorgung. Ein italienischer Neurologe oder Psychotherapeut ... da wirds (leider) schwierig.

Liebe Grüße
also ich finde es schon sehr heftig, was du hier schreibst

wenn ich ein Kind zu "guten" Zeiten bekomme, was soll ich dann tun, wenn schlechte Zeiten (Hartz IV) anbrechen?

ins Heim abschieben?

das entlastet den Steuerzahler oder wie? :icon_neutral:

im Übrigen würde das genau dem widersprechen, für was du hier einstehen möchtest: ein geliebtes Kind bleibt auch dann ein geliebtes Kind, wenn die Zeiten mal nicht so rosig sind!!!

bloß weil du - das wiederum lese ich bei dir heraus - schlechte Erfahrung(en) mit Frau(en) gemacht hast, die Kinder um des Geldes willen haben woll(t)en, kann ich dir nur raten, ganz vorsichtig mit Pauschalierungen zu sein

ich habe bereits so Einiges von andine, MrsNorris und vielen Anderen hier gelesen; meines Erachtens kann man vor solchen Frauen nur den Hut ziehen!

diese ganze Diskussion ist (wäre) einfach lächerlich, wenn sie nicht so haarsträubend wäre

um es mal ganz krass zu sagen:

stell dir vor, ich würde dir vorwerfen, uns Steuerzahlern (ja, auch wir zahlen Steuern!!! MWSt. und, je nachdem, Mineralölsteuer, Tabaksteuer, etc. pp.) auf der Tasche zu liegen bezüglich Behandlung durch Neurologen oder Psychotheraputen (dein letzter Satz in o.g. Zitat) - denn genau hierfür bist du aus Italien nach D zurückgekehrt oder habe ich da jetzt was falsch verstanden?

heftig!

wie würdest du dich dann fühlen?

dass gerade du uns so "angreifst" zeugt in meiner Augen von einer ganz schönen Doppelmoral!
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Nachdem nun hier angefangen wird nur "einige" Sätze von mir zu zitieren und nicht wirklich alles richtig gelesen wird ... nachdem mir nun das Wort im Mund umgedreht wird ... wars das nun für mich hier in diesem Thema. Bin aber gespannt was da noch so alles geschrieben wird und werde natürlich gerne mitlesen.

Im übrigen: "Wer lesen kann war schon immer im Vorteil" und "Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten" :icon_pfeiff:

Ich habe versucht sachlich zu "diskutieren" und habe niemand beleidigt oder jemand persönlich angegriffen. Aber so ist es halt auch in der realen Welt, daß Menschen miteinander nicht mehr umgehen wollen oder können.

In diesem Sinne ....

LG
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Nachdem nun hier angefangen wird nur "einige" Sätze von mir zu zitieren und nicht wirklich alles richtig gelesen wird ... nachdem mir nun das Wort im Mund umgedreht wird ... wars das nun für mich hier in diesem Thema. Bin aber gespannt was da noch so alles geschrieben wird und werde natürlich gerne mitlesen.

Im übrigen: "Wer lesen kann war schon immer im Vorteil" und "Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten" :icon_pfeiff:

Ich habe versucht sachlich zu "diskutieren" und habe niemand beleidigt oder jemand persönlich angegriffen. Aber so ist es halt auch in der realen Welt, daß Menschen miteinander nicht mehr umgehen wollen oder können.

In diesem Sinne ....LG
Hi Muci,
gräm' Dich nicht! Am Ende weiß gar niemand mehr, wer die Diskussion eigentlich eröffnet hat. Ich muss die ganze Zeit schmunzeln, was für Auswüchse das inzwischen bekommen hat.
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Kennst du die persönlich? Ich kenne auch Frauen, die ziemlich jung schwanger geworden sind. Aber nicht, weil sie nicht arbeiten wollten, sondern weil sie sich zu diesem Zeitpunkt ein Kind wünschten. Nun suchen sie händeringend Arbeit.

Wie würdest du eine Frau beschreiben, die jetzt 45 ist, 5 Kinder von einem Mann hat der ihr Sohn sein könnte.

Das erste Kind bekam sie mit 39, danach jedes Jahr eines.

Sie ohne Berufsausbildung mit Hauptschulabschluss lebt seit über 20 Jahren von Sozialhilfe/Hartz 4, also schon vor den Kindern.

Er ohne Berufsausbildung und ohne Schulabschluss lebt mit Ausnahme von Militär, und 1 Jahr als Fabrikarbeiter von Sozialhilfe/Hartz 4.

Die Kinder werden sich weitestgehend selbst überlassen.

Erst auf Druck vom Jugendamt und unter Androhung von Wegnahme der Kinder stimmten beide einer Hilfe durch das JA zu.

Das JA kam erst dahinter als die älteste durch eine Polizeistreife Nachts vom Spielplatz aufgegriffen wurde.

Beide kenne ich persönlich, beide lehnen jedes Hilfsangebot ab, ausser die durch das JA, leider nur unter Druck.

Es gibt solche Fälle, und leider nicht wenige, dabei ist es legitim das auch diese beiden Kinder bekommen dürfen - ohne Frage.

Aber wenn dann die Kinder so aufwachsen wie oben beschrieben, ist zumindest Kritik berechtigt.

Hier auf Muci kollektiv rumzuprügeln halte ich für unangebracht, sie hat lediglich ihre Meinung dazu gesagt.

Dafür als Dumm tituliert zu werden, lässt Rückschlüsse auf den Charakter des Verfassers zu und hat nichts mehr mit einer sachlichen Diskussion zu tun.

Es ist ok sich auszukotzen, aber nicht auf dem Rücken anderer!
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Aber genau so ein Wort oder Satz kann bei einer anderen Frau die auch viele Kinder hat, tierische Wut auslösen - zu Recht.

Bekommen wir nicht schon genug Dreck zu fressen durch Ämter etc.?

Bitte lasst und Sachlich und Fair diskutieren.

Wisst ihr was ich mich Frage? Warum die beiden so leben und wie man da helfen kann, schon allein der Kinder wegen, aber auch weil die beiden echt Nett sind, Naiv aber Nett.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wenigstens hat theota verstanden, was ich meinte. Muci hat anscheinend keine hohe auffassungsgabe, gut,dass er keine kinder hat. Noch mehr bildungsferne können wir nicht gebrauchen. Und nicht vergessen, zum kinder machen gehören meistens 2. Dass viele frauen sozialleistungen bekommen, weil es väter gibt, die keinen kindesunterhalt und bu zahlen können, wird gerne verschwiegen. Muci ist bei pappa.com besser aufgekommen. Dass frauen nun auch noch die elternzeit geneidet wird, ist lächerlich.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Öhm, muss mich nochmal kurz melden. Wie kommts, daß Ihr meint ich sei männlich? Ich bin "Frau" und zwar mit allem was dazugehört :icon_knutsch: - Wer "Auffassungsgabe" hat, hätte das in meinen Beiträgen hier im Forum schon längst rauslesen können, so man denn wirklich liest und nicht nur gerne überliest :biggrin:
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wenigstens hat theota verstanden, was ich meinte. Muci hat anscheinend keine hohe auffassungsgabe, gut,dass er keine kinder hat. Noch mehr bildungsferne können wir nicht gebrauchen. Und nicht vergessen, zum kinder machen gehören meistens 2. Dass viele frauen sozialleistungen bekommen, weil es väter gibt, die keinen kindesunterhalt und bu zahlen können, wird gerne verschwiegen. Muci ist bei pappa.com besser aufgekommen. Dass frauen nun auch noch die elternzeit geneidet wird, ist lächerlich.
Dass, kann ich ihren Beiträgen nun nicht so ganz entnehmen. Und hier auf paPPa.com - Sorgerecht - Umgangsrecht - Familie zu verweisen zeigt mir, dass auch du ab und an Klischees voll bedienst.

Hier sollte ein anderes miteinander die Norm sein!
 

Winterwonderland

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Aber genau so ein Wort oder Satz kann bei einer anderen Frau die auch viele Kinder hat, tierische Wut auslösen - zu Recht.
Das ist Ansichtssache. Eine alleinerziehende Mutter mit mehreren Kindern wird nirgendwo in der Bevölkerung auf Verständnis hoffen können.
 

MrsNorris

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wie würdest du eine Frau beschreiben, die jetzt 45 ist, 5 Kinder von einem Mann hat der ihr Sohn sein könnte.

Das erste Kind bekam sie mit 39, danach jedes Jahr eines.

Sie ohne Berufsausbildung mit Hauptschulabschluss lebt seit über 20 Jahren von Sozialhilfe/Hartz 4, also schon vor den Kindern.

Er ohne Berufsausbildung und ohne Schulabschluss lebt mit Ausnahme von Militär, und 1 Jahr als Fabrikarbeiter von Sozialhilfe/Hartz 4.

Die Kinder werden sich weitestgehend selbst überlassen.

Erst auf Druck vom Jugendamt und unter Androhung von Wegnahme der Kinder stimmten beide einer Hilfe durch das JA zu.

Das JA kam erst dahinter als die älteste durch eine Polizeistreife Nachts vom Spielplatz aufgegriffen wurde.

Beide kenne ich persönlich, beide lehnen jedes Hilfsangebot ab, ausser die durch das JA, leider nur unter Druck.

Es gibt solche Fälle, und leider nicht wenige, dabei ist es legitim das auch diese beiden Kinder bekommen dürfen - ohne Frage.

Aber wenn dann die Kinder so aufwachsen wie oben beschrieben, ist zumindest Kritik berechtigt.

Hier auf Muci kollektiv rumzuprügeln halte ich für unangebracht, sie hat lediglich ihre Meinung dazu gesagt.

Dafür als Dumm tituliert zu werden, lässt Rückschlüsse auf den Charakter des Verfassers zu und hat nichts mehr mit einer sachlichen Diskussion zu tun.

Es ist ok sich auszukotzen, aber nicht auf dem Rücken anderer!
Hat sie Torschlusspanik bekommen? Weil ist schon heftig in dem Alter so viele Kinder hintereinander.
Ich muss dir teilweise zustimmen. Es ist schon merkwürdig bzw. teilweise sogar gefährlich, wie Kinder heutzutage aufwachsen. Liegt es an den schlechten Zeiten? Oder fühlen sich die Familien überfordert? Ich fühl mich auch manchmal überfordert und würde mich freuen, wenn ich mal Hilfe von der Familie hätte.
Aber deswegen bring ich mein Kind nicht um oder lass es verhungern. Ich glaube, so etwas hat schon immer gegeben und wird es leider immer geben, Vielleicht gelangt so etwas nun einfach mehr an die Öffentlichkeit.

Heutzutage ist man als Erziehungsverpflichteter weitgehend auf sich gestellt. Familien brechen auseinander, Wohnen wird immer anonymer, Freunde finden ist schwer, sie zu behalten auch. Ich glaube, früher gab es einfach mehr Zusammenhalt.
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Es gibt kaum noch soziales Leben in solchen Siedlungen, man bleibt unter sich. Und hier ist alles andere als ein sozialer Brennpunkt - früher als Kind hat man solche Familien als Asozial verunglimpft - geh und spiel nicht mit den Schmuddelkindern hies es.

Es hat sich in 3 Jahrzehnten nichts geändert, jetzt sind wir Eltern und stehen mitten im Leben und was passiert? Nichts-

Die Deutschen brauchen immer jemanden auf dem sie rumhacken können, jemand der unter ihnen steht.

Eine Solidargemeinschaft stelle ich mir jedenfalls gänzlich anders vor.
 

Winterwonderland

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Es gibt kaum noch soziales Leben in solchen Siedlungen, man bleibt unter sich. Und hier ist alles andere als ein sozialer Brennpunkt - früher als Kind hat man solche Familien als Asozial verunglimpft - geh und spiel nicht mit den Schmuddelkindern hies es.

Es hat sich in 3 Jahrzehnten nichts geändert, jetzt sind wir Eltern und stehen mitten im Leben und was passiert? Nichts-
Was genau willst Du jetzt damit sagen? Was meinst Du mit "solchen Siedlungen"?
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Das ist Ansichtssache. Eine alleinerziehende Mutter mit mehreren Kindern wird nirgendwo in der Bevölkerung auf Verständnis hoffen können.
Mal allgemein gesagt, deswegen darf man sie noch lange nicht in eine Ecke stellen oder verunglimpfen.

Solange es einen gibt der unter einem steht, dem es noch schlechter geht, ist für die meisten die Welt in Ordnung.
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Das ist Ansichtssache. Eine alleinerziehende Mutter mit mehreren Kindern wird nirgendwo in der Bevölkerung auf Verständnis hoffen können.
Genau das ist der springende Punkt!

Wer bedient hier Klischees???

Muß es denn gleich eins der zitierten negativen Beispiele wie z.B. das von mcmurphy sein?

Oder kann es nicht auch sein, dass diese Frau nach langer Ehe von ihrem Mann unverhofft sitzengelassen wurde?

Warum sollte sie kein Verständnis erwarten können?

Und der Erzeuger wird heilig gesprochen oder wie?

Wie wär's denn mal, die Männer an den Pranger zu stellen, die eine "Gross"familie im Stich lassen?

Geschweige denn die, die sich darüber hinaus noch um Unterhaltszahlungen drücken?

Sorry, aber die Schlagzeile des von muci zitierten Artikels ist mal wieder so typisch à la Hartz-IV-Manier, dass es mich schüttelt. Und ihr fallt auch noch drauf rein? Sitzen wir alle in einem Boot oder sitzen wir alle in einem Boot?

:icon_neutral:

ich wollte lediglich widerlegen, dass diese headline viel zu sehr pauschalisiert, weil mal wieder in die typische Hartzer-Ecke gedrückt werden soll

aber bitte - wenn ihr meint, ihr seid mit jedem Wort sachlich geblieben - sehe ich anders

ich hatte eigentlich gehofft, wenigstens unter Betroffenen Verständnis oder wenigstens Akzeptanz erwarten zu können

bisher war ich der Meinung, nur die Noch-Berufstätigen laufen mit Scheuklappen rum

war ich wohl falsch gewickelt

ach ja: Realitätsverkennung hat auch was mit Intellekt zu tun - nur meine persönliche Meinung...
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Was genau willst Du jetzt damit sagen? Was meinst Du mit "solchen Siedlungen"?
Eine Arbeitersiedlung im Grünen, am äußersten Rand einer hektischen Stadt. Kaum Kriminalität, alles vorhanden was man so braucht. Kleine Mieteinheiten, Gärtchen hinterm Haus, so was halt.

Keine brennenden Mülltonnen etc.
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Genau das ist der springende Punkt!

Wer bedient hier Klischees???

Muß es denn gleich eins der zitierten negativen Beispiele wie z.B. das von mcmurphy sein?

Oder kann es nicht auch sein, dass diese Frau nach langer Ehe von ihrem Mann unverhofft sitzengelassen wurde?

Warum sollte sie kein Verständnis erwarten können?

Und der Erzeuger wird heilig gesprochen oder wie?

Wie wär's denn mal, die Männer an den Pranger zu stellen, die eine "Gross"familie im Stich lassen?

Geschweige denn die, die sich darüber hinaus noch um Unterhaltszahlungen drücken?

Sorry, aber die Schlagzeile des von muci zitierten Artikels ist mal wieder so typisch à la Hartz-IV-Manier, dass es mich schüttelt. Und ihr fallt auch noch drauf rein? Sitzen wir alle in einem Boot oder sitzen wir alle in einem Boot?

:icon_neutral:

ich wollte lediglich widerlegen, dass diese headline viel zu sehr pauschalisiert, weil mal wieder in die typische Hartzer-Ecke gedrückt werden soll

aber bitte - wenn ihr meint, ihr seid mit jedem Wort sachlich geblieben - sehe ich anders

ich hatte eigentlich gehofft, wenigstens unter Betroffenen Verständnis oder wenigstens Akzeptanz erwarten zu können

bisher war ich der Meinung, nur die Noch-Berufstätigen laufen mit Scheuklappen rum

war ich wohl falsch gewickelt

ach ja: Realitätsverkennung hat auch was mit Intellekt zu tun - nur meine persönliche Meinung...
Aha, was nicht sein kann, darf nicht sein?

Liest du eigentlich meine Beiträge oder fliegst du auf Stichwortsuche drüber?

Weder verurteile oder werte ich, heist, ich spiegele ein zugegeben krasses Beispiel, aber jede Alleinerziehende als heilige Johanna hinzustellen, kenne ich von verblendeten Feministinnen.
 

Winterwonderland

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Mal allgemein gesagt, deswegen darf man sie noch lange nicht in eine Ecke stellen oder verunglimpfen.

Solange es einen gibt der unter einem steht, dem es noch schlechter geht, ist für die meisten die Welt in Ordnung.
Das ist doch gar nicht wahr, und das ärgert mich jetzt echt.

Ich kenne eine Familie persönlich, bei der der Vater 3 Söhne mit in die Ehe gebracht hat, und die Mutter auch 3. Der Mann ist Besitzer einer Druckerei, und die Familie ist hoch angesehen und akzeptiert.

Aber selbstverständlich sähe das ganz anders aus, wenn es sich dabei um einen alleinerziehenden Vater mit Unterstützung durch den Staat bzw. um eine alleinerziehende Mutter mit Unterstützung durch den Staat handeln würde.

Es gibt da sehr feine Abstufungen.
 

Winterwonderland

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Eine Arbeitersiedlung im Grünen, am äußersten Rand einer hektischen Stadt. Kaum Kriminalität, alles vorhanden was man so braucht. Kleine Mieteinheiten, Gärtchen hinterm Haus, so was halt.

Keine brennenden Mülltonnen etc.
Klingt doch schön. Und was stört Dich daran?
 

Winterwonderland

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wie wär's denn mal, die Männer an den Pranger zu stellen, die eine "Gross"familie im Stich lassen?

Geschweige denn die, die sich darüber hinaus noch um Unterhaltszahlungen drücken?
Wie wär's denn aber zur Abwechselung auch mal, Frauen zu kritisieren, die so ziemlich jeden Kerl ranlassen, der ihnen gerade schöne Augen macht?
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Aha, was nicht sein kann, darf nicht sein?
ich gebe hier meine Erfahrungen wider, ihr eure

das Gleiche könnte ich euch fragen?...

Liest du eigentlich meine Beiträge oder fliegst du auf Stichwortsuche drüber?
bis jetzt habe ich alles gelesen, Wort für Wort, sogar eben noch mal den thread von Anfang an ein 2. Mal, um nicht irgendwas verpasst zu haben, weil ich teilweise nicht fassen kann, was ich hier lesen muss...

Weder verurteile oder werte ich, heist, ich spiegele ein zugegeben krasses Beispiel, aber jede Alleinerziehende als heilige Johanna hinzustellen, kenne ich von verblendeten Feministinnen.
dann ist ja gut, das kann ich getrost von mir weisen

dann habe ich es wohl nur mit hochgebildeten Alleinerziehenden zu tun, die alle mal in einer Beziehung gelebt haben, von der sie auch ohne Heirat gehofft hatten, dass sie ewig halten würde

dann sind meine weiblichen Bekannten und ich wohl alle nur Einzelfälle, die nicht in euer Bild passen, welches durch den im 1. Beitrag dieses threads zitierten Zeitungsartikel widergespiegelt wird...
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Klingt doch schön. Und was stört Dich daran?
Nichts, hatte ich auch nie geschrieben das mich daran etwas stört.

Alles hat eine Ursache, auch wenn Kinder Kinder kriegen oder junge Frauen ohne Schulabschluss, ohne jegliche Perspektive Kinder in die Welt setzen, dass schliesst die unverantwortlichen jungen Männer natürlich mit ein.

Das ist ein seit langem bekanntes gesellschaftliches Problem was in Zukunft zu noch viel größeren Problemen führen wird, die ersten Anzeichen sehen wir doch alle.

Über die Ursache sollten wir Diskutieren, über Auswege.
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wie wär's denn aber zur Abwechselung auch mal, Frauen zu kritisieren, die so ziemlich jeden Kerl ranlassen, der ihnen gerade schöne Augen macht?
"solche" kriegen keine Kinder (nicht die, die ich "kenne")

denn dann is ja nix mehr mit "schöne Augen machen"

im Übrigen: wer als Mann darauf reinfällt... (dass es so weit geht, dass Nachwuchs entsteht...) - aber wer so genau hinschaut, wie ihr, dem passiert das ja nicht, oder?
 

Winterwonderland

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Das ist ein seit langem bekanntes gesellschaftliches Problem was in Zukunft zu noch viel größeren Problemen führen wird, die ersten Anzeichen sehen wir doch alle.
Was soll den passieren? Ich meine, die entsprechende Gesellschaftsgruppe ist passiv und wird auch passiv bleiben. Die von Dir umrissene Gruppe wird für immer einfach nur am Tropf des Staates hängen.
 

Winterwonderland

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

"solche" kriegen keine Kinder (nicht die, die ich "kenne")

denn dann is ja nix mehr mit "schöne Augen machen"
Männer sind nicht sehr wählerisch, und selbstverständlich ergeben sich daraus auch Kinder.
 

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Was soll den passieren? Ich meine, die entsprechende Gesellschaftsgruppe ist passiv und wird auch passiv bleiben. Die von Dir umrissene Gruppe wird für immer einfach nur am Tropf des Staates hängen.
Das ist ein weites Feld mein Lieber!

Zitat:

Dieser Stress, die Scham und die Erfahrung, ersetzbar zu sein, erzeugt Wut und Hoffnungslosigkeit. Der amerikanische Soziologe Richard Sennett sagt dazu: "Was wir nun erleben, ist eine neue Gruppe von Menschen, die sich ausgeschlossen und als Bodensatz der Gesellschaft fühlt." Er betont, dass es aufrechte und anständige Menschen seien, die nicht wie früher durch Fabrikschließungen arbeitslos wurden, und dass sie sich überflüssig fühlen. Die Ausgegrenzten treffen sich in Suppenküchen oder im Jobcenter. Früher war es eine andere Armut. Sie war lebensbedrohlich, heute ist sie es nicht, denn noch hält das Netz. "Das Brisante daran ist, dass sich mehr und mehr Menschen unsicher fühlen, angesichts der Tatsache, dass die Arbeitswelt sich ändert", sagt Richard Sennett von der „London School of Economics“. "Das kommt Menschen wie Immigranten zugute, die von fallenden Löhnen profitieren, von der Unsicherheit und der Arbeitslosigkeit."

Link: 3sat.online
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Männer sind nicht sehr wählerisch, und selbstverständlich ergeben sich daraus auch Kinder.
Siehst du, dass meine ich, schon wird wieder ein Klischee bedient - zum Poppen gehören immer noch zwei. Und wenn er schon zu blöd zum Verhüten ist, sollte doch sie wenigstens dafür sorgen.:confused:

Mann kann aber auch alles auf die scheiss Hormone schieben. (Vorsicht Ironie)
 

Winterwonderland

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Siehst du, dass meine ich, schon wird wieder ein Klischee bedient - zum Poppen gehören immer noch zwei. Und wenn er schon zu blöd zum Verhüten ist, sollte doch sie wenigstens dafür sorgen.:confused:
Ich kann nur aus Sicht des Mannes sprechen - sorry. Aber wenn eine Frau einen Volltrottel zwischen ihre Beine lässt - nochmal sorry - dann habe ich da leider gar kein Verständnis. Ein wenig Qualitätsbewußtsein wäre hilfreich - aber das scheint irgendwie bei einigen Frauen nicht zu existieren.

Das, was Du eine Mitteilung zuvor geschrieben hast, finde ich interessant, aber unrealistisch. Arme helfen nicht Armen. Das wäre wünschenswert, aber das ist nicht so. Einfach mal im wirklichen Leben umschauen. Die meisten sind passiv.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Muci schrieb:
Also sind Frauen, die es wagen, Kinder ohne prall gefülltes Konto zu kriegen, Gebährmaschinen? Es gibt garantiert Frauen, die sich viele Kinder wünschen. Einfach, weil sie Kinder mögen und darin aufgehen. Diese Frauen (oder überhaupt Mütter) tun so viel für diese Gesellschaft, denn diese Kinder sind irgendwann Steuerzahler. Auch wenn sie keinen Job haben.
Und genau diese Frauen meine ich nicht! Ich meine die Frauen, die sich Kinder anschaffen nur damit sie (diese Frauen oder Eltern) von der Gesellschaft leben können.

Zitat:
Muci, ich sag Dir ganz ehrlich: Ich bin 30, habe ein besonderes Kind, auf das ich verdammt stolz bin und das ich nie umtauschen würde! [...] Will der Staat mir auch noch das von Gott gegebene Recht auf Kinder nehmen? Oder die Gesellschaft? Oder Leute wie Du?
Dies ist auch richtig so. Und nein, niemand soll auf sein persönliches Glück verzichten müssen, nur weil die Umstände nicht so sind, wie sie sind.

Es geht um das Berechnende DIESER Frauen, die sich Kinder anschaffen damit SIE von der Gesellschaft versorgt werden. Im Grunde sind denen ihre Kinder wurscht. Das mein ich und nichts anderes :icon_smile:
Ach jetzt verstehe ich - du meinst die von den Steuerzahlern subventionierten Ehefrauen, welche die Gesellschaft jährlich so ca. 22-23 Milliarden Euro kosten! :icon_daumen:

Ihr führt die falsche Debatte, Leute.

Das ist Ansichtssache. Eine alleinerziehende Mutter mit mehreren Kindern wird nirgendwo in der Bevölkerung auf Verständnis hoffen können.
Den Smiley den du hierfür verdienst, gibt es leider nicht. Du solltest vielleicht eher fragen, warum die Gesellschaft von der du sprichst, solche Angst vor selbständigen Frauen hat. Sh. o.


Emily
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ich kann nur aus Sicht des Mannes sprechen - sorry. Aber wenn eine Frau einen Volltrottel zwischen ihre Beine lässt - nochmal sorry - dann habe ich da leider gar kein Verständnis. Ein wenig Qualitätsbewußtsein wäre hilfreich - aber das scheint irgendwie bei einigen Frauen nicht zu existieren.

Das, was Du eine Mitteilung zuvor geschrieben hast, finde ich interessant, aber unrealistisch. Arme helfen nicht Armen. Das wäre wünschenswert, aber das ist nicht so. Einfach mal im wirklichen Leben umschauen. Die meisten sind passiv.
Das ist in Fulda sicherlich genauso wie in Frankfurt oder in Berlin. Anscheinend hat Spass vorrang vor Vernunft.
 

Winterwonderland

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Das ist in Fulda sicherlich genauso wie in Frankfurt oder in Berlin. Anscheinend hat Spass vorrang vor Vernunft.
Wieso sollte aber die Gesellschaft dafür zahlen? Die hat übrigens gar kein Verständnis dafür. Alleinerziehende Frauen sollten sich also nicht wundern, wenn sie auf Ablehnung stoßen.
 

McMurphy

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wieso sollte aber die Gesellschaft dafür zahlen? Die hat übrigens gar kein Verständnis dafür. Alleinerziehende Frauen sollten sich also nicht wundern, wenn sie auf Ablehnung stoßen.
Falsch, der Beitrag könnte auch meinen das alle Alleinerziehende gleich sind und auf Kosten der Steuerzahler leben.

Es hat schon Hintergründe wenn eine Frau oder Mann alleinerziehend ist.

Wenn eine Frau allerdings nur Kinder und keinen Mann will, sollte sie auf eine Samenabank gehen und sich dort gegen Bezahlung ihren Kinderwunsch erfüllen. Wenn sie es so macht, ist sie damit noch lange keine Aussätzige oder schlecht.
 

theota

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Männer sind nicht sehr wählerisch, und selbstverständlich ergeben sich daraus auch Kinder.
Ich kann nur aus Sicht des Mannes sprechen - sorry. Aber wenn eine Frau einen Volltrottel zwischen ihre Beine lässt - nochmal sorry - dann habe ich da leider gar kein Verständnis. Ein wenig Qualitätsbewußtsein wäre hilfreich - aber das scheint irgendwie bei einigen Frauen nicht zu existieren.
wenn du dich zu einem Ergebnis durchgerungen hast, wer denn jetzt für die Qualitätskontrolle/Familenplanung/Ursache, bzw. Vermeidung der Dominanz der Schwanzsteuerung/Verhütung/Abholzung des Regenwaldes/Klimakatastrophe/Finanzkrise, etc. pp.... zuständig bzw. verantwortlich ist, bitte melden - vielleicht läßt sich da für die Zukunft was Anderes draus machen ... :icon_kinn:
 

Winterwonderland

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Den Smiley den du hierfür verdienst, gibt es leider nicht. Du solltest vielleicht eher fragen, warum die Gesellschaft von der du sprichst, solche Angst vor selbständigen Frauen hat.
Die Gesellschaft hat keine Angst vor selbständigen Frauen, aber es kotzt diese Gesellschaft gründlich an, wenn Frauen von wechselnden Partnern Kinder bekommen, für die diese Partner unglücklicherweise nicht zahlen können oder wollen. Es gibt, verehrte Emily, Frauen, die sich einen feuchten Dreck darum kümmern, ob ihre Sexualpartner in irgendeiner Form für die von ihnen gezeugten Kinder sorgen können und wollen. Und das nenne ich dann wirklich asozial.
 

Winterwonderland

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

wenn du dich zu einem Ergebnis durchgerungen hast, wer denn jetzt für die Qualitätskontrolle/Familenplanung/Ursache, bzw. Vermeidung der Dominanz der Schwanzsteuerung/Verhütung/Abholzung des Regenwaldes/Klimakatastrophe/Finanzkrise, etc. pp.... zuständig bzw. verantwortlich ist, bitte melden - vielleicht läßt sich da für die Zukunft was Anderes draus machen ... :icon_kinn:
Frauen. Es sind Frauen. Männer bekommen keine Kinder.
 

Winterwonderland

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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wenn eine Frau allerdings nur Kinder und keinen Mann will, sollte sie auf eine Samenabank gehen und sich dort gegen Bezahlung ihren Kinderwunsch erfüllen. Wenn sie es so macht, ist sie damit noch lange keine Aussätzige oder schlecht.
Das ist doch nun wirklich ein Sonderfall, über den man nicht diskutieren muß.
 
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AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Wieso sollte aber die Gesellschaft dafür zahlen? Die hat übrigens gar kein Verständnis dafür. Alleinerziehende Frauen sollten sich also nicht wundern, wenn sie auf Ablehnung stoßen.
Wenn du weitermachst, betrachte ich das leider als Volksverhetzung. Offen sichtlich hast du eine üble Abfuhr gekriegt und verkraftest das nun nicht. Und da du nicht für Menschenrechte und Menschenwürde einstehst, sondern nur für deine primitiven ureigensten und egozentrischen Interessen, hat jemand wie DU in DIESER Gesellschaft schon lange nichts zu suchen. Bleib also schön, wo du bist und hingehörst - nämlich GANZ GANZ unten.


Emily
 
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