Strompreise absurd

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wolliohne

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Netzbetreiber geben Zahlen bekannt
Strompreis steigt durch EEG-Umlage

Offiziell geben die vier Betreiber von Höchstspannungsleitungen die Höhe der EEG-Umlage heute bekannt. Fest steht bereits: Stromkunden müssen 2014 erneut draufzahlen. Ab Januar erhöht sich die EEG-Umlage um knapp einen Cent pro Kilowattstunde. Tendenz steigend.
Von Werner Eckert, SWR-Umweltredaktion


Die Umlage ist sicher, könnte man frei nach Norbert Blüm sagen. Für Solardachbesitzer und Windradeigner ist sie 20 Jahre lang garantiert. Und damit sind Fakten geschaffen. Ansgar Geiger macht deutlich, dass das auf Dauer Geld bindet: "Bei Fotovoltaik hatten wir einen großen Boom, der 2009 begonnen hat. Das heißt, dass große Kostenblöcke rausgehen, das ist der Fall, wenn diese Anlagen aus der Vergütung fallen. 2009 plus 20 Jahre - das ist 2029 dann", sagt Geiger, der beim Strom-Netzbetreiber Transnet BW für das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG zuständig ist.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/eeg-umlage100.html
 

wolliohne

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Strom soll mal wieder zum 1.1.2014 bis zu 20% steigen.


Wechsel des Energieversorgers

Immer wieder drehen Strom- und Gasversorger an der Preisschraube. Da liegt der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter nahe. Der Anbieterwechsel ist in der Regel einfach: Sie brauchen sich nur einen neuen Versorger zu suchen und mit diesem einen Vertrag abzuschließen. Alles Weitere erledigt er für Sie.
Foto: anoucka/iStockphoto.com
Jeder Verbraucher kann seinen Strom- und/oder Gaslieferanten frei wählen, egal ob man in eine neue Wohnung zieht oder seinen bestehenden Liefervertrag wechseln will. Mieter einer Wohnung mit Gasheizung haben oft keinen eigenen Gasliefervertrag; sie sind in solchen Fällen auf ihren Vermieter angewiesen.
Die Verbraucherzentrale stellt allen Mietern, die in einem Haus mit Gaszentralheizung wohnen, einen Musterbrief zur Verfügung. Mit diesem können sie ihren Vermieter bzw. ihre Hausverwaltung auffordern, möglichst schnell den Gasversorger zu wechseln.
Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen : Wechsel des Energieversorgers

Stromtarifrechner - Kein Vergleichsportal ist gut - Test - Stiftung Warentest
 

wolliohne

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Widerstand - Wechsel - Weniger

In diesen Tagen flattern die Strompreiserhöhungen ins Haus. Da ist von Weitergabe der EEG-Umlage die Rede, von gestiegenen Netzentgelten und Abgaben. Manche der Erhöhungschreiben lesen sich so, als wenn der Absender mit der Preiserhöhung gar nichts zu tun hat, sondern nur so eine Art Inkassoinstitut ist. Doch dem ist nicht so! Es gibt keinen Automatismus, dass X Cent erhöhter EEG-Umlage zwangsläufig zu X Cent erhöhtem Verbraucherpreis führen. Denn EEG-Umlage oder Netzentgelt sind in der Kalkulation des Anbieters nur zwei Kostenfaktoren unter vielen. Während diese beiden Faktoren gerade gestiegen sind, haben sich andere gesenkt: Personalkosten, Rationalisierungen, Beschaffungskosten beispielsweise. Alles rührt der Anbieter zu einem Mix, einer Gesamtkalkulation zusammen, die dann zum Verbraucherpreis führt. Wie diese Kalkulation aussieht, erfährt der Verbraucher nicht. Für ihn ist es eine Black Box. Alle Versuche, die Energieanbieter zur Offenlegung ihrer Kalkulation per Gericht zu zwingen, sind bisher gescheitert. Wir können den Verbrauchern daher nur zurufen: Kümmert Euch nicht um die Nebelkerzen, die die Anbieter werfen. Lasst sie ihre Story von der Unausweichlichkeit der Erhöhung um XY Prozent erzählen und geht Euren eigenen Weg.
Doch was kann man tun, wenn die Preiserhöhung kommt? Abheften, brav zahlen und weiter machen wie bisher? Das ist eine Option. Wir schlagen eine andere vor: W W W - Widerstand, Wechsel, Weniger verbrauchen. Wie das geht?
WiderstandVerbraucherzentrale Hamburg | - Widerstand - Wechsel - Weniger
 

wolliohne

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Lügen über Erfolgsmodell EEG-Umlage
Lüge Nummer eins: Das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) ist hauptsächlich Schuld am steigenden Strompreis.Die Zahlen belegen: Dem ist nicht so. In den letzten zehn Jahren stieg der Strompreis für Haushaltskunden um 11,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Die EEG-Umlage stieg im gleichen Zeitraum um 4,9 Cent. Außerdem müsste die Umlage nicht so stark steigen, wenn die Politik nicht immer mehr Unternehmen davon befreit hätte.
Lüge Nummer zwei: Steigende Strompreise machen uns arm. Ja, Armut in Deutschland gibt es, aber es gab sie schon lange vor der Energiewende. Armut ist ein Problem der Sozialpolitik, nicht der Energiepolitik. Außerdem werden Privathaushalte von Heiz- und Spritkosten wesentlich stärker belastet – und deren Preise steigen noch schneller als die für Strom.
Lüge Nummer drei: Nur Ökostrom wird so stark subventioniert. Falsch! Die EEG-Umlage ist nicht die einzige Stromsubvention, auch wenn sie die einzige ist, die auf unserer Stromrechnung auftaucht. Im Gegenteil: EU-weit wurden, wie ein EU-Papier jüngst belegte, Kohle, Gas und Atomstrom mit rund 100 Milliarden Euro jährlich gefördert, die erneuerbaren Energien dagegen nur mit 30 Milliarden. Die Liste ließe sich fortsetzen.
Quelle: tagesschau.de
 
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