Stromnachzahlung zu hoch. Zahlt Jobcenter? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

bende

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Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum. Deshalb erstal Hallo an alle.

Meine Frage ist:

Ich habe jetzt die Rechnung vom Stromanbieter bekommen.
Ich muss knapp 600 € bezahlen.
Dieses Geld habe ich natürlich nicht.
Was kann ich jetzt machen?
Ich bekomme Hartz 4. Kann ich ein Darlehen beim Jobcenter beantragen?
Und gibt es dafür hier, ein Musterantrag oder Beispiel?
Also was ich denen am besten schreibe.
Danke für Eure Hilfe.

Chris
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Chris und willkommen,

Frage hast du Nachtspeicherheizung?
 

bende

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Puh. Weiss ich ehrlich gesagt gar nicht.
 

LinuxCobra

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Die frage ist : wie kam es zu dieser hohen Nachzahlung -> Rechnung genau prüfen
(zu geringe Pauschale vereinbart, Pauschalen ggf nicht immer überwiesen worden,anbieterwechsel)
für Stromkosten ist das JC nur in Verbindung mit Heizungskosten zuständig (Stichwort Nachtspeicher)

Auf jeden Fall : Umgehend Stromanbieter kontaktieren ( falls möglich und am besten persönlich) wegen Zahlungsaufschub / ggf Ratenzahlung - Manche Anbieter setzen Zahlungsfristen und bei nichtbezahlung ist am Tag danach alles dunkel.
und bis das JC etwas bewilligt oder entscheidet ... das kann dauern (solltest mit mind. 3 Monaten rechnen)

Wenn Nachtspeicher -> JC übernimmt den Großteil - nach ewigen Zeiten -> Beim Anbieter um Stundung bitten

Wenn kein Nachtspeicher : Ratenzahlung (im Rahmen deiner Möglichkeiten) mit dem Anbieter aushandeln - Ob du dafür ein Darlehen vom JC bekommst : möglich aber nicht garantiert - und ob man nun diese Raten an das JC zahlt (bzw von diesem dann einbehalten werden) oder an den Anbieter ist an sich gleich - das Geld ist weg

Puh. Weiss ich ehrlich gesagt gar nicht.
Quelle : Mietvertrag, bzw Vermieter fragen welches Heizungssystem du hast.

Mögichkeiten : Einzelheizung (Gas, Öl) -> steht meist im Wohnzimmer rum
Zentralheizung (Gas,Öl,Holz) -> man hat in den Zimmern schmale !!! Radiatoren
-sehen zb so aus:
https://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTSF-EOV7FIrL0iGjxSYKiFRnDjY0w1FtASV1g92s4NN_3zYaHaZHk0lJc

Nachtspeicheröfen sind um einiges Größer im Platzverbrauch und sind meist Quadratisch (siehe Bild)
https://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQpQY4Pn7nfOAlZZQJhmAzCj1GIy2tCno2sB-PSzx5y-lwUf5Pk7L4Bsw
 

bende

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Die frage ist : wie kam es zu dieser hohen Nachzahlung -> Rechnung genau prüfen
(zu geringe Pauschale vereinbart, Pauschalen ggf nicht immer überwiesen worden,anbieterwechsel)
für Stromkosten ist das JC nur in Verbindung mit Heizungskosten zuständig (Stichwort Nachtspeicher)

Auf jeden Fall : Umgehend Stromanbieter kontaktieren ( falls möglich und am besten persönlich) wegen Zahlungsaufschub / ggf Ratenzahlung - Manche Anbieter setzen Zahlungsfristen und bei nichtbezahlung ist am Tag danach alles dunkel.
und bis das JC etwas bewilligt oder entscheidet ... das kann dauern (solltest mit mind. 3 Monaten rechnen)

Wenn Nachtspeicher -> JC übernimmt den Großteil - nach ewigen Zeiten -> Beim Anbieter um Stundung bitten

Wenn kein Nachtspeicher : Ratenzahlung (im Rahmen deiner Möglichkeiten) mit dem Anbieter aushandeln - Ob du dafür ein Darlehen vom JC bekommst : möglich aber nicht garantiert - und ob man nun diese Raten an das JC zahlt (bzw von diesem dann einbehalten werden) oder an den Anbieter ist an sich gleich - das Geld ist weg
Also Pauschalen wurden immer bezahlt. 35,- pro Monat. Mit der Jahresabrechnung wurde auch der Betrag auf 75 € pro Monat erhöht.
Wie gesagt,ob Nachtspeicher,keine Ahnung.
Ich habe auf jeden Fall keine Heizkörper in der Wohnung.Sondern nur Fussbodenheizung,die ich halt einstellen kann.
Aber was hat die Heizung mit dem Strom zu tun?
 

LinuxCobra

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Also Pauschalen wurden immer bezahlt. 35,- pro Monat. Mit der Jahresabrechnung wurde auch der Betrag auf 75 € pro Monat erhöht.
Wie gesagt,ob Nachtspeicher,keine Ahnung.
Ich habe auf jeden Fall keine Heizkörper in der Wohnung.Sondern nur Fussbodenheizung,die ich halt einstellen kann.
Aber was hat die Heizung mit dem Strom zu tun?
Heizungskosten = Grundbedarf den das JC abdecken muss

Stomkosten = Vergnügen des ELO's (wie auch kosten für Telefon, Internet, TV (zb Kabeldeutschland, Sky, .... )


Daher die wichtige Frage welches Heizungssystem genutzt wird - Auch bei einer Fußbodenheizung kann sowohl Nachtspeicher (Strom) oder Zentralheizung über Gas,Öl,Erdwärme, Holz usw gegeben sein

Wie gesagt -> Vermieter fragen / Mietvertrag durchlesen.

Falls Nachtspeicher -> ggf Neuberechnung durch Anbieter möglich (Sondertarif für Nachtspeicherheizungen) - aber das wäre nur auf Kulanzbasis (freiwilligkeit) des Anbieters machbar (also auch hier gilt : schlau machen, zum Anbieter gehen, persönlich (und sachlich-freundlich) mit denen reden )
 
E

ExitUser

Gast
Also Pauschalen wurden immer bezahlt. 35,- pro Monat. Mit der Jahresabrechnung wurde auch der Betrag auf 75 € pro Monat erhöht.
Wie gesagt,ob Nachtspeicher,keine Ahnung.
Ich habe auf jeden Fall keine Heizkörper in der Wohnung.Sondern nur Fussbodenheizung,die ich halt einstellen kann.
Aber was hat die Heizung mit dem Strom zu tun?

Auch deine Fußbodenheizung könnte u.U. voll elektrisch sein, zumindest aber muss das Wasser, sollte dies durch den Boden fließen, erwärmt werden. Und auch dazu wird Strom benötigt.
 

bende

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Im Mietvertrag steht, es ist Gasheizung.

Danke für die Tips. Also lohnt sich ein Antrag für ein Darlehnen über 600 € beim Jobcenter nicht?
Weil er eh nicht durchgeht?
 

doppelhexe

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doch, ein darlehen könnte durchgehen...

wenn aber für die heizung auch strom gebraucht worden wäre, dann hätte das jobcenter einen teil der 600€ als heizkosten übernehmen müssen...

nun musst du die 600€ allein bezahlen... entweder mit darlehen jobcenter oder mit raten beim stromversorger

lg
 

LinuxCobra

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Im Mietvertrag steht, es ist Gasheizung.

Danke für die Tips. Also lohnt sich ein Antrag für ein Darlehnen über 600 € beim Jobcenter nicht?
Weil er eh nicht durchgeht?
Die Chancen auf Darlehen -> 50:50 (jetzt) (ablehnung möglich weil man ja mit dem Anbieter eine Ratenzahlung vereinbaren könnte)

allerdings ist es egal ob du dem JC das darlehen mit raten zurückzahlst - oder dem Stomanbieter das ganze via Raten - die 600€ sind weg (wenn auch in scheibchen)

probieren kannst du es (Darlehen) - allerdings wie schon oben erwähnt : das kann sich hinziehen - und je nach Anbieter ist dessen Zahlungsfrist verstrichen und er lässt dich bis zur komplettzahlung im dunkeln. ---> wichtig : Mit anbieter reden !!!!! zumal es anbieter gibt, die sich das Zwangsabklemmen vergolden lassen (extrakosten von 50€-100€)

oder das JC liegen lassen und nur das ganze mit dem Stromanbieter klären (Ratenzahlung)

Aber um das Gespräch mit dem Stromanbieter wirst du nicht vorbeikommen egal wie du vorgehen willst (Darlehen beantragen oder nicht)

Daher -> erst mal mit dem Anbieter reden wegen Ratenzahlung - lässt er sich darauf ein / sind die Raten erträglich -> fertig

Lehnt der Anbieter eine Ratenzahlung ab -> Schriftlich bestätigen lassen vom Anbieter, Darlehen beim JC beantragen - und dessen chancen steigen auf 100% genehmigung
 

Imaginaer

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Würde auch einen Stromanbieter Wechsel mal in Betracht ziehen.

Stromanbieter wechseln: Tipps für den Stromanbieterwechsel

Nur vorsichtig sein bei den "Einstellungen", da diese Vergleichsseiten mitverdienen wollen listen Sie Partner von denen Sie Vermittlungsprovision bekommen meist ganz oben.

Aber wenn man den Dreh raus hat, macht es richtig Spaß. Zudem würde es sich anraten Stromfresser im Haushalt nach und nach auszumustern.

Solltest dich aber richtig reinlesen und auch deinen Bedarf an Strom im Jahr kennen. Vorkasse würde ich nach der Teldafax Pleite nicht empfehlen :biggrin:
 

Dark Vampire

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Wohnst du alleine? Wenn ja ist das verdammt viel für alleine, ich zahle keine 600 im Jahr.....
Suche mal deine Stronfresser und statt Stanby, Stecker raus oder Funkdosen holen.Hat bei mir sehr viel ausgemacht.
 
E

ExitUser

Gast
Wenn es Dir irgendwie möglich ist, würde ich das JC da raushalten. Ob die ein Darlehen gewähren, ist eh Glückssache. Ich würde mit dem Stromanbieter Raten vereinbaren - und zwar am besten direkt morgen. Vielleicht kannst Du Dir auch bei Familie oder so vielleicht ein kleines Darlehen besorgen, dass Du 200 Euro oder so sofort zahlen kannst?

Und dann würde ich echt schauen, wohin Dein Strom fließt, denn das ist schon wirklich viel Geld für Strom. Ist Dein Anbieter so teuer oder verbrauchst Du wirklich extrem viel? Auf unter 600 Euro im Jahr komme ich zwar nicht, aber ich zahl im Jahr so um die 680 Euro.

Beziehst Du Warmwasser über Strom? Falls ja: bekommst Du dafür die Pauschale vom JC? Waren im letzten Jahr 8,xx Euro, ab diesem Jahr 9,xx Euro pro Monat. Ist jetzt natürlich nur geraten von mir, aber falls Du so Dein Warmwasser aufbereitest und Du diese Pauschale bisher nicht bekommen hast, könntest Du so wenigstens einen kleinen Teil des Geldes vom JC holen.

Ansonsten wünsch ich Dir, dass der Stromversorger sich auf Raten einlässt, die Du zahlen kannst.
 

HaEsBe

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falls du es doch in Betracht ziehen willst. Für einen Antrag auf ein Darlehen nach §24 SGB II (unabweisbarer Bedarf) solltest du folgende Unterlagen bereithalten:

- Nachweis darüber, dass eine Ratenvereinbarung von deinem Energieversorger abgelehnt wurde -> nur dann kann das Darlehen "unabweisbar" sein
- Nachweis über Höhe und Entstehung der Rückstände sowie Nachweis über aktuellen Stromabschlag (z.B so eine Art Auszug aus dem Konto bei deinem Stromversorger)
- Nachweis darüber, dass eine Stromsperre droht -> "bestenfalls" mit konkretem Sperrdatum; wenn nämlich eine Sperre konkret droht, kannst du kaum noch Selbsthilfemöglichkeiten bedienen. Das Darlehen ist dann eher unabweisbar.
- Anlage VM sowie Kontoauszüge -> Falls du Vermögen hast, das du flüssig machen könntest, wäre dieses nämlich vorrangig einzusetzen, auch das geschonte Vermögen.
- den Stromanbieter würde ich erstmal nicht wechseln, falls du ein Darlehen beantragen willst - der neue aktive Stromanbieter kann nämlich mangels Schulden nicht sperren -> das Jobcenter gewährt kein Darlehen -> dann hättest du zwar Strom, aber auch nen fetten Schufaeintrag von deinem alten Stromanbieter.

Das Darlehen würde dann wohl nach §42a in Raten i.H.v. 10% deiner Regelleistung von deinen Leistungen abgehalten.

Steckt bei deinem Stromanbieter zufällig die gleiche Kommune drin, die auch Träger deines Jobcenters ist? Dann ist es schon wahrscheinlich, dass so ein Darlehen gewährt würde. Manche Kommunen sind nämlich drauf gekommen, dass es irgendwie billiger für sie ist, wenn ein §24er-Darlehen gewährt wird als wenn der hauseigene Betrieb belastet wird. §24er-Darlehen werden nämlich aus Bundesmitteln gezahlt :biggrin:
 
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