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Stromkosten

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zefanja

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ich habe heute die ablehnung für meinen antrag auf kostenübernahme der Jahresrechnung der SÜWAG AG erhalten mit folgendem wortlaut:

bei den kosten, welche sie an die süwag ag zu zahlen haben, handelt es sich um die kosten der stromversorgung. diese kosten gehören nicht zum bedarf nach dem sozialgesetzbuch II und sind von ihnen selber zu zahlen.
der antrag ist somit abzulehnen.
ggf. können sie bei der süwag ag eine ratenweise tilgung der forderung erfragen.
gegen diesen bescheid .......

wenn das so stimmt. ok. dann muss ich es zahlen. wenn nicht. dann lege ich widerspruch ein.
weiss jemand da genaueres?

gruß. zefi
 

Arco

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wenn es reiner Haushaltsstrom ist, ist die Ablehnung leider richtig.

Ausnahme, wenn in Teilen mit dem Strom auch geheizt wird.
 

Martin Behrsing

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Bitte Widerspruch einlegen und von der ARGE die darlehensweise Üübernahme der Stromkosten beantragen (Hier fallen keine Zinsen an).

Gleichzeitig wäre dies ein guter Ansatz, um gegen den Regelsatz zu klagen, da dieser nicht ausreichend ist, dass damit die tatsächlichen Stromkosten und Preissteigerungen gedeckt werden können.
 

kalle

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Und wenn Du Glück/Pech hast , dann hast Du einen Richter, der gerne Sozialarbeiter spielt und die Angelegenheit für Dich regelt. Dann hast Du zwar leider kein Urteil, aber wenigstens wurde dann der Strom nicht abgeschaltet. Und die Ratenzahlung mit dem Stromerzeuger geregelt.

Leider selbst erfahren. Ich wollte eigentlich lieber ein Urteil :cry:
Wegen dem Strom wars gut. Nun einen billigeren Anbieter gefunden. :pfeiff:
 

Thomas Homilius

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zefanja schrieb:
ich habe heute die ablehnung für meinen antrag auf kostenübernahme der Jahresrechnung der SÜWAG AG erhalten mit folgendem wortlaut:
bei den kosten, welche sie an die süwag ag zu zahlen haben, handelt es sich um die kosten der stromversorgung. diese kosten gehören nicht zum bedarf nach dem sozialgesetzbuch II und sind von ihnen selber zu zahlen.
der antrag ist somit abzulehnen.

Die Ansicht, das Stromkosten nicht in tatsächlicher höhe von der zuständigen Arbeitsgemeinschaft gemäß SGB II zu übernehmen sind, halte ich für falsch und rechtswidrig.
Es gibt für mich keinen Zweifel, dass Stromkosten grundsätzlich Kosten der Unterkunft sind. Die Nichtübernahme der Stromkosten wird häufig damit begründet, dass diese angeblich mit in der Regelleistung enthalten sind und außerdem die Regelsatzverordnung der Sozialhilfe (SGB XII) anzuwenden ist. Für diese Ansicht gibt es keinerlei Rechtsgrundlage, spätestens das Bundesozialgericht wird dies feststellen müssen.
Stromkosten sind Unterkunftskosten, die in tatsächlicher Höhe zu übernehmen sind, eine Verordnung des zuständigen Bundesministeriums gemäß § 27 SGB II liegt NICHT vor und die Verwaltung (hier: Arbeitsgemeinschaften nach dem SGB II) kann sich nicht als Gesetzgeber aufspielen!

Etwas Eigenwerbung:
http://www.thomas-homilius.dk/ALGII/Klageschrift/2005-08-22_Klage_RegelleistungOst.html

Thomas Homilius
 
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