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Stromkosten einer Gastherme sind Heizkosten

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kalle

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#1
Auch eine Heitherme mit Gas benötigt Strom. Die Argen gehen bisher immer davon aus, das Strom ja im Regelsatz enthalten ist. Dieses sollte man nicht so hinnehmen.
Zur Berechnung legt der ALG II-Antragsteller die Rechnung der jeweiligen Bezugsstelle für den Brennstoff Erdgas vor. Das Monatsmittel wird errechnet, und 18% für die Bereitung von Heißwasser werden pauschal abgezogen. Nicht berücksichtigt werden allerdings die Elektroenergiekosten zum Betreiben der Gastherme. Der Bearbeiter geht ja grundsätzlich davon aus, dass Stromkosten bereits im ALG II-Bedarf berechnet und vergütet sind.

In der Praxis ist dieser anteilige Strom zum Betreiben der Gastherme logischerweise aber den Heizkosten zuzuordnen.

Stromkosten einer Gastherme sind Heizkosten und gemäß § 22 Abs. 1 SGBII zu übernehmen.

In der Betriebskostenabrechnung von ALG II-Empfängern, die mit Fernwärme heizen, sind die Stromkosten zum Betreiben der jeweiligen Anlagen wie Pumpen mit Sicherheit berücksichtigt worden, da die Umlage durch die jeweiligen Betreiber erfolgt.

Hiermit bitte ich Sie, Einfluss darauf zu nehmen, dass die fehlende Berechnungsgrundlage rückwirkend für alle Betroffenen schnellstmöglichst erstellt wird.

Hier das Aktenzeichen zum Heizstromgrundsatzurteil bei Gasetagenheizung: 3 A 3392/96 VG Hannover

Grundlagen: Haushaltsgemeinschaft bestehend aus 9 Personen, davon 6 Personen hilfebedürftig (2 Erw. u. 4 minderj. Kinder). Die Gaskosten betrugen laut Stadtwerkeabrechnung (2344,14 DM : 9 x 6) für die 6 Kläger 1.562,76 DM, also 130,23 DM monatlich für die Gaslieferung.

Hiervon hat das Gericht zunächst für die 6 Kläger einen Warmwasseranteil in Höhe von 44,- DM pro Monat, der 1996 in den Regelsätzen enthalten war, abgezogen. Dies ergab einen monatlichen Anteil am Gasverbrauch von (130,23 ./. 44) 86,23 DM an reinen Heizaufwendungen.

Zitat aus dem Urteil:
"Hinzuzurechnen ist der Aufwand an Hilfsenergie (Strom), der für den Betrieb der Heizung entsteht. Nach der in die mündliche Verhandlung eingeführten Auskunft der Stadtwerke Hannover beträgt dieser Energieaufwand insgesamt 50,- DM im Jahr für eine Gasetagenheizung wie sie die Kläger nutzen (Ergebnisse des Arbeitskreises "Heizkostenvergleich" des Bundesverbandes der Deutschen Gas- und Wasserwirtschaft e. V.).
Dies ergibt einen monatlichen Elektroenergieberbrauch in Höhe von 4,17 DM. Hiervon entfallen auf die Kläger 2,78 DM, so dass sich ein monatlicher Heizungsaufwand der Kläger in Höhe von 89,01 DM ergibt.
Die Beklagte kann dem nicht mit Erfolg entgegenhalten, dieser Aufwand sei bereits durch die den Klägern für Haushaltsenergie gewährten Anteile des Regelsatzes gedeckt. In jedem Fall ist unstreitig, dass dieser Anteil des Regelsatzes ausschliesslich für die Deckung des Bedarfs an haushaltsenergie ohne Heizung gewährt wird.
Vielmehr ist völlig unbestritten, dass es sich bei der Leistung von Heizenergie um einen auf §§ 12 Abs. 1 Satz 1, 22 Abs. 5 BSHG iVm § 3 Abs. 2 iVm § 1 RegelsatzVO beruhenden eigenen Anspruch handelt. Argumente dafür, hier abweichend vom klaren Gesetzeswortlaut eine teilweise Deckung des Heizungsenergiebedfarfs durch die Energiekostenanteile im Regelsatz - je nach Verbrauch - anzunehmen, hat die Beklagte im übrigen auch nicht vorgetragen." Zitat Ende.

Die Beklagte wurde durch dieses Urteil verpflichtet, den Klägern Sozialhilfe unter Berücksichtigung der tatsächlich entstandenen Heizungsaufwendungen zu gewähren.


Wichtig ist, dass 1997 der Kostenbetrag von 50,- DM (50 : 1,95583) bzw. 25,56 € für Hilfsenergie pro Jahr festgestellt wurde, weil einige Sachbearbeiter meinen, der monatliche Betrag von 4,17 DM bzw. 2,13 € sei nur während der Heizperiode zu gewähren (gewesen), also nur für 7 Monate.
In den 7 Monaten wären dann aber 7,14 DM bzw. 3,65 € zu gewähren.
Bei dem Jahresbetrag von 25,56 € in 1997 handelt es sich um einen statistischen Bundesdurchschnittsbetrag für relativ neue Heizanlagen (Vergl. Heizkostenvergleiche des BDGW e. V. von 2003 oder 2005, zu finden ua mit der Googlesuchfunktion).
Die Stadtverwaltung Hannover hatte daher den Wert von 4,17 DM auf 5,- DM bzw. 2,56 € monatlich festgesetzt. Dieser Wert gilt, allerdings nur für Leistungen nach dem SGB XII, bis heute unverändert, obwohl der Arbeitspreis für Strom in Hannover seit 1997 um rund 25 % (0,260 DM/0,1329 € in 1997 - 0,1652 € in 2006) gestiegen ist.

Da auch das SGB II wie früher das BSHG die Hauhaltsenergie pauschal (20,67 € incl. Warmwasserzubereitung) mit den Regelleistungen in § 20 SGB II und die tatsächlichen Aufwendungen für die Heizung in § 22 SGB II getrennt regelt, ist dieses Grundsatzurteil auf das SGB II ohne Einschränkungen übertragbar.
Entweder muss der aktuelle Wert über den örtlichen Energieversorger erfragt werden oder es ist die Preissteigerungsrate für den Stromarbeitspreis incl. Steuer von 1997 bis 2005/2006 zu ermitteln.

Je älter die Heizanlage ist, je mehr Hilfsenergie wird benötigt. Daher beträgt der Ausgangswert bei älteren Geräten in 1997 ca. 30,72 € und bei Neugeräten in 1997 ca. 25,56 € jeweils jährlich.
 

gelibeh

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#2
Je älter die Heizanlage ist, je mehr Hilfsenergie wird benötigt. Daher beträgt der Ausgangswert bei älteren Geräten in 1997 ca. 30,72 € und bei Neugeräten in 1997 ca. 25,56 € jeweils jährlich.
Irgendwo hier im Forum war auch eine Berechnung über Watt und Heizperiode.
Danach hatte ich das für mich ausgerechnet, Wenn ich die Preissteigerung für Strom berücksichtige kommt das ungefähr hin. Das Urteil ist gut zu wissen.
 

Lübeck81

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#3
Danke für diese Infos!!!

Ich hätte da aber noch was zu fragen:

Dieses Urteil stammt aus der Zeit lange vor unserem Freund Hartz.
Es wird geschrieben, daß diese Regelung ebenso auf unsere Zeit übertragbar ist.

->Wo ist dies geregelt oder festgelegt worden? :?:
Oder ist dies wieder eine persönliche Einschätzung ohne rechtliche Sicherung? :?:

mbG
 

kalle

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#4
Ich habe dieses Text auf einer Ratgeberseite gefunden. Bin im Moment am suchen, auf welcher? :oops: Das ist bei mir das beginnende Alzheimer light.

Also ist es erst einmal eine Meinung ohne rechtliche Sicherung.
Mir erschien dieses aber recht logisch, da die Regelung mit dem 18 % Abzug ja auch aus BSHG-Zeiten übernommen wurde.
Wenn die ARGE argumentiert, das 18 % ww abgezogen werden kann, dann muß auch der Stromkostenanteil der Gastherme wieder mit eingerechnet werden. Diese Kosten gehören m.M nach eindeutig zu den Heizkosten und nicht zum Allgemeinstrom. Sollte es sich herausstellen, das dieses Urteil nicht herangezogen werden kann, sollte man trotzdem unter Bezug auf dieses Urteil einen Antrag stellen. Die Argumente sind die gleichen.

Ich werde mich aber weiter umgucken um diese , meine Meinung, zu erhärten. Es war auf einer Verbraucherrechtsseite.
 

Vera....ter

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#5
Heizstromgrundsatzurteil

Hallo, also zunächst ein ganz dickes Lob an alle, die am Entstehen dieses Forums beteiligt waren und natürlich auch allen, die nach wie vor aktiv sind. Durch das Heizstromgrundsatzurteil habe ich mal wieder gemerkt, daß wir Arbeitslose doch von vorne bis hinten vera....t werden. Oder nicht ? Man hat uns alle zum Amt kommandiert, damit wir dort unseren Antrag persönlich abgeben und dort Auskunft und Beratung erhalten. Aber hat man irgendjemandem gesagt, daß der Strom für die Gastherme ebenfalls zu den Heizkosten gehört und deswegen auch ein Teil vom Strom bezahlt werden muß ? (also mir zumindest nicht)

Meiner Ansicht nach gehört das zu den Pflichten der Behörden.

Jeder Arbeitslose muß doch davon ausgehen, daß die im Amt es schon wissen und richtig machen und ich mich dann auch auf dessen Richtigkeit verlassen kann.

Aber selbst wenn das nicht der Fall wäre, so müßten doch die Beratungsstellen hierüber bescheid wissen und die Leute hierüber beraten. Aber die tun es nicht. Warum ?

Weil die vielleicht vom Staat unterstützt werden – und wenn die den Arbeitslosen zu viel helfen, dann streichen die denen das Geld ???

Sehr merkwürdig !

Und so wird es doch mit den anderen Stellen auch laufen, die vom Staat finanziell unterstützt werden – oder nicht ?

Hey, wer ist denn so mutig von euch und plaudert mal aus dem Nähkästchen ? (kann man ja ganz anonym ...)

Hey, ihr vom Forum, ich kenne ja auch andere Foren über Sozialhilfe, aber sowas habe ich bei den anderen noch nicht gelesen ...

Und wie sieht es denn bei euch mit den Finanzen aus ? Ich würde euch ja gerne mal mit einer Spende unterstützen und hoffe, daß es dieses Forum noch lange gibt.

(Falls mein Beitrag vielleicht hier nicht ganz hinpaßt, dann könnt ihr ihn an die passende Stelle verschieben)

Die Untergliederung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, dafür herrscht auch mehr Ordnung, wenn es nicht gerade solche Idioten wie mich gibt, die diese wieder durcheinanderbringen ...

Nun bin ich aber sehr abgekommen:

Ich werde nun also die Nichtbeachtung von meinem Antrag auf Übernahme der Nachzahlung für die Heizkosten (GAS) zum Anlaß nehmen, auch den Anteil für den Strom für den Betrieb der Gastherme zu beantragen. Das geht wohl nicht rückwirkend – oder ?

Muß ich bei meinem Antrag konkrete Angaben machen, wieviel ich denn haben möchte, oder ist das AA in der Lage das selber zu berechnen ? (und wie kann ich das dann nachvollziehen und kontrollieren?)

Ich habe auch schon über google (versucht) zu recherchieren, aber leider nicht gefunden. Hat jemand von euch einen entsprechenden direkten Link ???
 

kalle

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#6
Erst einmal vielen Dank für das Lob. und nein, wir werden von keiner staatlichen Stelle finanziert oder unterstützt. Soviel ich weiß, werden die Kosten für den Webspace von Martin und der Googlesuche bezahlt. Und auf der Portalseite ist ein wenig Werbung, die auch ein wenig Mäuse bringt. Das ist aber meines Wissens alles. Wir arbeiten hier alle ehrenamtlich. Spenden sind natürlich immer willkommen. ;)

Aber zu Deiner eigentlichen Frage:
Ich würde den Stromverbrauch genau ausrechnen und dann einen Antrag stellen.
Du kannst auch rückwirkend nach § 44 SGBX einen Überprüfungsantrag stellen. Den findest Du auf der Portalseite- unter Downloads.
 

T400

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#7
Hallo Leute!

Ich bin durch ein anderes Forum auf die Stromkosten für den Betrieb einer Gastherme gestossen. Hab am 25.1.06 mal eine Anfrage bei der Optionskommune gestellt, diese bestätigte mir die Übernahme der Kosten wie folgt: "Stromkosten, die für den Betrieb einer Gastherme anfallen und über den Wohnungsstromzähler laufen, sind als Teil der Unterkunftskosten (Heizkosten) zu berücksichtigen. Da sich der Stromverbrauch einer Gastherme schwer ermitteln lässt, wird hierfür ein Pauschalbetrag festgelegt."
Ich habe darauf hin am 3.2.06 einen Antrag auf Übernahme dieser Stromkosten gestellt. Für die Zeit von Januar 05 bis einschließlich Februar 06 nach § 44 SGB X, ab März 06 laufend. Beantragt habe ich die Übernahme der Kosten nach dem vom Hersteller angegebenen Stromverbrauch der Gastherme und der Formel: Anschlusswert des elektrischen Gerätes (120 Watt) x 24 Stunden x Anzahl der Heiztage (Heizperiode Oktober bis einschließlich April) x Strompreis je kWh= Kosten des Betriebsstromes. Bei mir schlug die Rechnung mit 13,41 € bis 14,86 € (je nach Anzahl der Tage des Monats) zu Buche.

Nach einigen schriftlichen Rückfragen (Nachweis des Vermieters darüber, daß eine Gastherme betrieben wird etc.), erhielt ich nun am 8.5.06 einen Bescheid und eine Zahlung.

Sieht wie folgt aus:

Ermittlung der monatlichen Kosten:

Verbrauchspreis 12,29 €
Stromsteuer 2,05 €
insgesamt 14,34 €
x 299 42,88 €
(durchschnittl. Jahresverbrauch)
+ Mwst 6,86 €
= 49,74 €
/ 12 Monate 4,15 €

Der Jahresverbrauch wurde also hier mit 49,74 € beziffert. 4,15 € (die 12 und nicht 7 Moante gezahlt werden) ist für manch einen nicht viel, aber manch anderer freut sich! Und wer ebenfalls seit Anbeginn des Leistungsbezuges keine Stromkosten für den Betrieb der Gastherme erhalten hat, bekommt immerhin auf einen Schlag (wenn er jetzt beantragt) über 60,- € aufs Konto! Wer Interesse hat, kann meinen Antrag übernehmen.

Viele Grüße
T400
 

kalle

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#8
:daumen: :daumen: :daumen: :daumen: :daumen:
 

T400

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#9
Hallöle Kalle!

:daumen: Ja, kann man wohl sagen!

Durch diese Stromkostengeschichte bin ich weg aus dem anderen Forum und dadurch erst auf Euch gestossen. :mrgreen:

Dort wurde mir nämlich nach Bekanntgabe dessen, was ich vorhabe vorgeworfen: "Muß man denn mit solchen Schikanen eine Behörde lahmlegen? Statt sich um wichtigere Dinge zu kümmern und die Leute dort in Ruhe ihre Arbeit machen zu lassen. Die haben andere Sachen zu tun, als sich um die Stromkosten für den Betrieb einer Gastherme kümmern zu müssen!" Als ich selbst in einem Forum der Erwerbslosen mit so etwas konfrontiert und als Querulant abgetan wurde, bin ich schnell geflüchtet..., und habe Euch gefunden! Ein Glück!

Viele Grüße
T400
 

kalle

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#10
Kann ich mir denken, ich lese auch andere Foren.
Das gibt es hier ja nun nicht, deshalb bin ich damals auch hier gelandet.
 

gelibeh

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#11
mal sehen was bei mir rauskommt. Hab zu dem Thema den Überprüfungsantrag gestellt und dem letzten Bescheid widersprochen. Antwort steht aber noch aus.
 
E

ExitUser

Gast
#12
Re: Heizstromgrundsatzurteil

Vera....ter sagte :
Ich werde nun also die Nichtbeachtung von meinem Antrag auf Übernahme der Nachzahlung für die Heizkosten (GAS) zum Anlaß nehmen, auch den Anteil für den Strom für den Betrieb der Gastherme zu beantragen. Das geht wohl nicht rückwirkend – oder ?

Muß ich bei meinem Antrag konkrete Angaben machen, wieviel ich denn haben möchte, oder ist das AA in der Lage das selber zu berechnen ? (und wie kann ich das dann nachvollziehen und kontrollieren?)

quote]

Hallo!

Doch, du kannst einen Überprüfungsauftrag der bisherigen Bescheide stellen.

Du hast zwei Möglichkeiten: einmal auf den Sachverhalt hinweisen und hoffen, daß die das richtig berechnen.

Oder selbst eine Rechnung aufstellen, und dann das nachfordern, was du denkst, was dir zusteht.

Ob dein SB in der Lage ist, das selbst zu berechnen: er sollte das können, aber nur wenn du dich selbst schlau machst, kannst ihn kontrollieren.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Vera....ter

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#13
Hallo, da gibt es wohl viele, die aus den anderen Foren geflüchtet sind ...

Ich habe soooo den Eiindruck, man darf seine grooooooße Gosche auch heute noch nicht so weit aufmachen - oder irre ich mich da ?

Ich habe unseren Ar.......ern Politiker mal gesagt, zu was sie da sein sollen (nämlich um Beschwerden ordnungsgemäß zu bearbeiten, anstatt uns zu verarschen) und das haben die schon als eine Beleidigung aufgefasst ...
 

kalle

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#14
Naja, in manchen Dingen sollte man auch hier nicht seine Gosche so weit aufmachen. Siehe Forumsregeln. :mrgreen: ;)

Aber sonst.......................
 

gelibeh

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#15
ey, Kalle, da ist ja das Bild. Klasse, das hätte ich nicht gekonnt. Kompliment an Pixelfool.
Nun zum Thema:
Ich habe ja einen Überprüfungsantrag und Widerspruch gestellt. Ich hab jetzt die Aufforderung bekommen, von meinem Stromanbieter eine detaillierte Berechnung des Strombedarfs einzureichen. Hab den jetzt angeschrieben mit den technischen Daten meiner Therme, Wohnungsgröße etc. Wenn das kommt, schick ich das hin. Denke mal dann bekomme ich das Geld.Sollte man vielleicht gleich so machen. Stromanbieter anschreiben und dann dem Widerspruch beifügen. Halte Euch auf dem Laufenden.
 
Mitglied seit
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#16
Danke. Echt super

Hi kalle,

danke für diesen Hinweis, wegen dem ich mich mit einigen Argern hatte. Leider fehlten mir in meinen Argumenten, die Aktenzeichen und oder Urteile.

Doch, habe ich sie nun gefunden.

Danke:

willwegvomamt :|
 

hartzhasser

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#17
habe letzte Woche meinen weiterbewilligungs bescheid ALG 2 erhalten

höhe der leistung 630.12€

vorher bekam ich 636.85€

also haben sie mir 6.73€ gekürzt was ich nicht nachvollziehen kann da es bei mir keinerlei änderungen gab, folgendes steht als begründung der kürzung auf der rückseite des bescheides,


nach §22 SGB2 werden die kosten für unterkunft und Heizung übernommen, in der regel setzt das energieversorgungsunternehmen einen monatlichen abschlagbetrag für die heizkostenfest, daneben erhalten sie eine monatliche regelleistung §§ 19, 28 SGB2 die regelleistung enthält auch die aufwendungen für die haushaltsenergie (stromkosten ) in einigen Haushalten erfolgt die Warmwasseraufbereitung über die Heizanlage und in anderen Haushalten überwiegend über elektrische Geräte ( z, B Durchlauferhitzer ) zur vermeidung von Benachteiligungen gegenüber den Personen bei denen die Aufbereitung überwiegend elektrisch erfolgt sieht der Gesetzgeber deshalb bei der anderen form der Warmwaseer aufbereitung eine minderung der heitzkostenabschläge vor die höhe minderung ergibt sich aus dem im haushalt lebenden Personen und deren Regelleistung , zu ihrem Haushalt zählen 1 person die einen monatlichen minderungsbetrag in höhe von 36,73€

ich war heute im Servicebüro meiner Wohnbaugesellschaft und habe mir folgendes schriftstück geben lassen.

bestätigung für den Mieter

die Wohnung wird mit wärme und warmwasser aus einem zentralheizungssystem versorgt abrechnungen erfolgen über den Stromversorger. ach ja die heizung läuft mit Gas

da kann man mal wieder sehen mit was für tricks die arbeiten um zu kürzen.

lg hartzhasser
 

Aussteiger

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#18
Zweifel

Hallo, also da gibt es wohl keine Zwiefel (zumindest aus der Sicht eines normalen verständigen Menschen).

In § 22 SGB II heißt es ganz klar:

"Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht ... (Ausnahme von der bekannten Regel nur dann wenn ...) soweit diese angemessen sind."

Die Gastherme wird (ganz oder zum Teil) dazu verwendet, um die Wohnung zu beheizen. Also fällt auch der hierzu benötigte Strom unter Heizkosten.
Bei uns zu ca. 80 % ! Damit also zumindest 80 % von dem Strom.


Aber es ist natürlich durchaus denkbar, daß unsere Richter anders entscheiden.

Und das ist natürlich nicht ausgeschlossen bei der Intelligenz, Ansichten, Kungeleien etc. (Experten im Wörter verdrehen und anderem - kurz - das was man als Prozeßbetrug versteht).

Aus aktuellem Anlaß kann ich heute berichten, daß ein Vorsitzender Richter aus dem Sozialgericht Dresden, in dem es genau um diese Stromkosten ging, folgendes geschrieben hat:

"Die Beteiligten streiten im vorliegenden Fall letztendlich ausschließlich darum, ob die Kosten der Warmwasserzubereitung bereits mit der Regelleistung abgegolten sind oder ob diese Kosten zusammen mit den Heizkosten zur Regelleistung in tatsächlicher Höhe übernommen werden müssen bzw. ob der im angefochtenen Bescheid vorgenommene Abzug für die Warmwasseraufbereitung in Höhe von 18,92 EUR monatlich rechtmäßig ist."

-> also, falls du es nicht schon erkannt hast: :icon_eek: Das stimmt einfach nicht.

Darf ein Richter so ... unfähig sein, daß er nicht mal erkennen kann, um was es in einer Klage überhaupt geht ??? :icon_sad: Solche Leute gehören normalerweise in die "Klapsmühle" ! (oder nicht?)

Vorallem: Ob solche "Richter" erst in der Lage sind, richtige Entscheidungen zu fällen ?
 

Faustus

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#19
Gastherme

Hallo, also da gibt es wohl keine Zwiefel (zumindest aus der Sicht eines normalen verständigen Menschen).

In § 22 SGB II heißt es ganz klar:

"Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht ... (Ausnahme von der bekannten Regel nur dann wenn ...) soweit diese angemessen sind."

Die Gastherme wird (ganz oder zum Teil) dazu verwendet, um die Wohnung zu beheizen. Also fällt auch der hierzu benötigte Strom unter Heizkosten.
Bei uns zu ca. 80 % ! Damit also zumindest 80 % von dem Strom.


Aber es ist natürlich durchaus denkbar, daß unsere Richter anders entscheiden.

Und das ist natürlich nicht ausgeschlossen bei der Intelligenz, Ansichten, Kungeleien etc. (Experten im Wörter verdrehen und anderem - kurz - das was man als Prozeßbetrug versteht).

Aus aktuellem Anlaß kann ich heute berichten, daß ein Vorsitzender Richter aus dem Sozialgericht Dresden, in dem es genau um diese Stromkosten ging, folgendes geschrieben hat:

"Die Beteiligten streiten im vorliegenden Fall letztendlich ausschließlich darum, ob die Kosten der Warmwasserzubereitung bereits mit der Regelleistung abgegolten sind oder ob diese Kosten zusammen mit den Heizkosten zur Regelleistung in tatsächlicher Höhe übernommen werden müssen bzw. ob der im angefochtenen Bescheid vorgenommene Abzug für die Warmwasseraufbereitung in Höhe von 18,92 EUR monatlich rechtmäßig ist."

-> also, falls du es nicht schon erkannt hast: :icon_eek: Das stimmt einfach nicht.

Darf ein Richter so ... unfähig sein, daß er nicht mal erkennen kann, um was es in einer Klage überhaupt geht ??? :icon_sad: Solche Leute gehören normalerweise in die "Klapsmühle" ! (oder nicht?)

Vorallem: Ob solche "Richter" erst in der Lage sind, richtige Entscheidungen zu fällen ?
Es st zwar richtig, das der Srtom für die Gastherme zu den
Heizkosten gehört, da aber die meisten Heizthermen elektrisch auf den Stromzähler des Mieters geschaltet sind, und keinen separaten zähler haben , wird es schwierig! Genau das wissen --zumindest einige dieser Sozialterroristen ---und nutzen das aus. Den übrigen sei ihre Dummheit zwar verziehen, aber davon habt ihr nichts. Genau genommen sind diese sadistischen Amtsinhaber inkompetent um beurteilen zu können wann ein übermäßiger Verbrauch vorliegt.Dazu müßten die ein Studium der Haustechnik hinter sich haben um die physikalischen Zusammenhänge zu verstehen.
Hier mal eine Kurze übersicht der Kriterien nach denen der Wärmebedarf einer wohnung oder eines Gebäudes ermittelt oder errechnet wird:
1. Temperaturdifferenz innen/außen--- für innen wird 20°C vorausgesetzt
2. Lage des Gebäudes (freistehend oder in Reihe mit anderen usw usw)
3. Art und dicke der Wände und der Isolierung (Wärmedurchgangswiderstand)
4. Fläche der Außenwände (Verfeinerung bei Fensterflächen )
5. weitere Faktoren die hier zu weit führen würden
Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich Heizenergie-einsparungen sind
in der EneV (Energie einspar Verordnung) festgelegt und müssen von Ingenieuren und Meistern des Handwerks beachtet werden.
Da aber Beamte (ich gehe mal davon aus, das ARGEnmitarbeiter oft Beamte sind) laut Diensteid alle geltenden Gesetze beachten müssen, müssten die eigentlich auf diesem Gebiet Sachverständige hinzuziehen bevor sie entscheiden.
Ich hoffe es macht nun bei einigen "Klick"
 

Fritz

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#20
Hallo,
hat sich in Sachen Stromkosten für Heiztherme etwas getan im
Lande? Es wäre sehr nett, wenn mir jemand etwas Aktuelles zu
dem Thema schreiben könnte.

Ciao, Fritz
 

gelibeh

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#21
Heizkosten gehört, da aber die meisten Heizthermen elektrisch auf den Stromzähler des Mieters geschaltet sind, und keinen separaten zähler haben , wird es schwierig!
Ich klage ja inzwischen gegen die ARGE wegen dieses Themas. Sicherlich kann man die Stromkosten ohne extra Zähler nicht genau benennen.
In dem BSG-Urteil zu den Warmwasserkosten steht sinngemäß, wenn man die Warmwasserkosten nicht durch einen Zähler nachweisen kann, darf nur der Regelsatzanteil abgezogen werden.
Ich versuche nun folgendes. Da man den Stromverbrauch der Therme auch nicht nachweisen kann, darf nur der Regelsatz für Strom von mir bezahlt werden, der Rest der Stromkosten sind Kosten der Heizung. Mal sehen, was dabei rauskommt. Halte Euch auf dem Laufenden.
 

Fritz

Elo-User/in

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#22
Hallo, ich hätte nicht gedacht, daß es sowas noch gibt. Übernahme der
Stromkosten für die Heiztherme mit der Begründung

"Gemäß § 22 (1) Sozialgesetzbuch II sind Stromkosten mit der Regelleistung
abgedeckt."

abgelehnt.

Wenn das stimmt, dann dürften ja sämtliche Heizkostenzahlungen um die
Stromkosten gekürzt werden. Hat jemand eine knackige Formulierung parat,
um diesem behördlichen Dünnsinn angemessen zu begegnen?

Es kommt noch dicker: unser Vermieter verlangt jetzt auf einmal, daß wir
für gut 150€ im Jahr "Wartungsarbeiten" an der Heiztherme durchführen
lassen. Was haltet Ihr davon? Für Tips wäre ich Euch sehr dankbar...

Ciao, Fritz
 

Drueckebergerin

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#23
Die Wartungsarbeiten an der Therme gehören ebenfalls zu den KDU und werden auf Antrag von Arge übernommen.
Aber 150,-€ ?
Da ist wohl der Installateur mit dem Hauswirt verwandt oder verschwägert.
Ich zahle 54,-€ , habe aber auch schon von 70,-€ gehört.
Was steht denn darüber im Mietsvertrag?
Gibt es da eine Klausel über die Wartung, daß der Mieter das zahlen muß???
Wenn nicht, kann er Dich nämlich mal....gerne haben.

http://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/1214-gastherme-wartung.html

Wartung der Gastherme
 

Musa

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#24
ÜA-Vorlage für abzug Warmwasser von Heizkosten für Leute mit Durchlauferhitzer o.ä.

Kommunales JobCenter Ort
Leistungsabteilung
Strasse Nr.

PLZ Ort



Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X Ihrer Bescheide vom 23.03.2006, vom 21.04.2006, vom 19.12.2006, vom 22.03.2007, vom 21.06.2007, vom 15.12.2007, vom 21.06.2008 und vom 23.12.2008.


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit stelle ich Überprüfungsantrag gemäß § 44 SGB X gegen die Bescheide vom 23.03.2006, vom 21.04.2006, vom 19.12.2006, vom 22.03.2007, vom 21.06.2007, vom 15.12.2007, vom 21.06.2008 und vom 23.12.2008.

Begründung


Für die bewilligungszeiträume der oben erwähnten Bescheide zur "Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes", wurden und wird mir in den Berechnungen unter dem Punkt "zu berücksichtigende Heizkosten" angegebenen Betrag jeweils der Betrag unter dem Punkt "Bereinigung Heizkosten" für Warmwasserkosten abgezogen. Da aber in meiner Wohnung für Warmwasser ein Durchlauferhitzer vorhanden ist und die Warmwasserversorgung nie über die Heizungsanlage lief und läuft, bitte ich um die Neuberechnung der oben aufgelisteten Bescheide und die Erstattung der dementsprechenden, von meinem Anspruch auf Unterhaltskosten rechtswidrig abgezogenen, Gesamtsumme auf meinem Bankkonto.

Berechnung

Bescheid(e) vom: Zeiträume und "Bereinigung Heizpauschale" Beträge: Summe (in EUR):

23.03.06/21.04.06: ab 29.12.06 bis 31.12.07 je -7,08 EUR/Monat 84,96
im Jan. und Feb. 06 (nachträglich für 05) je -70,80 EUR 141,60
19.12.06/22.03.07: ab 01.01.07 bis 31.12.07 je -4,75 EUR/Monat 57
21.06.07/15.12.07: ab 01.01.08 bis 30.06.08 je -5,76 EUR/Monat 34,56
21.06.08/23.12.08: ab 01.07.08 bis 30.06.09 je -6,63 EUR/Monat 53,04 (bis 02.09)
371,16 EURO


Bitte schicken Sie mir nach Korrektur einen neuen Bescheid für ab 03.2009 und überweisen Sie den bis einschließlich 02.2009 errechneten und mir zustehenden Gesamtbetrag in Höhe von 371,16 EURO auf mein folgendes Bankkonto:

Empfänger: Vorname Name
Bank: Bankname
Kontonummer: 0123456789
BLZ: 11122233


Sollten Sie meinen Antrag nicht entsprechen, bitte ich um ausführliche Begründung unter Berücksichtigung aller relevanten Vorschriften des Sozialgesetzbuches.

Hierauf besteht Anspruch. So entspricht die Begründungspflicht bei belastenden Verwaltungsakten den rechtsstaatlichen Grundsatz, wonach der Bürger Anspruch auf Kenntnis der Gründe hat, weil er nur dann seine Rechte sachgemäß verteidigen kann (BVerfGE 6, 44; 40, 286; 49, 66; BSG, Urteil vom 10.06.1980 - 4 RJ 103/79).

Entsprechend den Anforderungen gemäß §§ 33, 35 Abs. 1 SGB X sind in der Begründung die wesentlichen tatsächlichen und rechtlichen Gründe anzugeben, die die Behörde zur Entscheidung bewogen haben. Die Behörde ist ebenfalls verpflichtet, bei Ermessungsentscheidungen die Gesichtspunkte der pflichtgemäßen Ermessungsausübung darzulegen.



Mit freundlichen Grüßen

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Musa

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#25
ÜA-Vorlage für die Anrechnung der Stromkosten für die Heizungsanlage als Heizkosten

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Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X Ihrer Bescheide vom 22.01.2005, vom 23.11.2005, vom 23.03.2006, vom 21.04.2006, vom 23.05.2006, vom 22.06.2006, vom 19.12.2006, vom 22.03.2007, vom 21.06.2007, vom 15.12.2007, vom 21.06.2008 und vom 23.12.2008.


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit stelle ich Überprüfungsantrag gemäß § 44 SGB X gegen die Bescheide vom 22.01.2005, vom 23.11.2005, vom 23.03.2006, vom 21.04.2006, vom 23.05.2006, vom 22.06.2006, vom 19.12.2006, vom 22.03.2007, vom 21.06.2007, vom 15.12.2007, vom 21.06.2008 und vom 23.12.2008.

Begründung


In den oben erwähnten Bescheiden zur "Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes", wurden mir bisher für die Heizkosten immer nur die Anfallenden Erdgaskosten bewilligt. Da aber Stromkosten für Heizungsanlagen ebenfalls Heizkosten sind, sind diese auch dementsprechend gemäß § 22 Abs. 1 SGB II zu übernehmen.

Dies ist nicht nur logisch, sondern es gibt dazu auch einen Urteil.

Im Folgenden ein Zitat aus dem Urteil 3 A 3392/96 VG Hannover:

Hinzuzurechnen ist der Aufwand an Hilfsenergie (Strom), der für den Betrieb der Heizung entsteht. Nach der in die mündliche Verhandlung eingeführten Auskunft der Stadtwerke Hannover beträgt dieser Energieaufwand insgesamt 50,- DM im Jahr für eine Gasetagenheizung wie sie die Kläger nutzen (Ergebnisse des Arbeitskreises "Heizkostenvergleich" des Bundesverbandes der Deutschen Gas- und Wasserwirtschaft e. V.). Dies ergibt einen monatlichen Elektroenergieverbrauch in Höhe von 4,17 DM. Hiervon entfallen auf die Kläger 2,78 DM, so dass sich ein monatlicher Heizungsaufwand der Kläger in Höhe von 89,01 DM ergibt. Die Beklagte kann dem nicht mit Erfolg entgegenhalten, dieser Aufwand sei bereits durch die den Klägern für Haushaltsenergie gewährten Anteile des Regelsatzes gedeckt. In jedem Fall ist unstreitig, dass dieser Anteil des Regelsatzes ausschließlich für die Deckung des Bedarfs an Haushaltsenergie ohne Heizung gewährt wird. Vielmehr ist völlig unbestritten, dass es sich bei der Leistung von Heizenergie um einen auf §§ 12 Abs. 1 Satz 1, 22 Abs. 5 BSHG iVm § 3 Abs. 2 iVm § 1 RegelsatzVO beruhenden eigenen Anspruch handelt. Argumente dafür, hier abweichend vom klaren Gesetzeswortlaut eine teilweise Deckung des Heizungsenergiebedarfs durch die Energiekostenanteile im Regelsatz - je nach Verbrauch - anzunehmen, hat die Beklagte im übrigen auch nicht vorgetragen.
Zitat Ende

Die Beklagte wurde durch dieses Urteil verpflichtet, den Klägern Sozialhilfe unter Berücksichtigung der tatsächlich entstandenen Heizungsaufwendungen zu gewähren.

Da auch das SGB II wie früher das BSHG die Haushaltsenergie pauschal mit den Regelleistungen in § 20 SGB II und die tatsächlichen Aufwendungen für die Heizung in § 22 SGB II getrennt regelt, ist dieses Grundsatzurteil auf das SGB II ohne Einschränkungen übertragbar.

Nicht nur aus den oben erwähnten Gründen bitte ich um Neuberechnung der oben aufgelisteten Bescheide und die Erstattung der dementsprechenden Gesamtsumme.

Berechnung

Zitat aus der Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie:

Eine ungeregelte Heizungspumpe und -system, brauchen im Jahr 500 kWh an Strom. Dies entspricht Stromkosten von 90 Euro.
Zitat Ende
Quelle: BMWi - EU-Ratspräsidentschaft

Die obige Beschreibung des Bundesministeriums trifft in meinen Fall zu, so dass der Durchschnittswert von 500 kWh im Jahr für die Ermittlung der Stromkosten für die Heizungsanlage wie folgt herangezogen werden kann:

500 kWh (Durchschnittlicher Stromverbrauch der Heizungsanlage im Jahr)
x 0,18 EURO (Strompreis je kWh bei Stadtwerke XY)
90 EURO (Gesamtkosten des Betriebsstromes für ein Jahr)

/ 12 Monate
7,50 EURO (Monatliche Kosten des Betriebsstromes für die Heizungsanlage)

/ 3 Wohnungen (Heizungsanlage versorgt 3 Wohnungen im Haus)
2,50 EURO (Monatlicher Anteil an Kosten je Wohnung)

x 50 Monate (2005, 2006, 2007, 2008, 01.2009 und 02.2009)
125 EURO (zu erstattende Gesamtsumme)




Bitte schicken Sie mir nach Korrektur einen neuen Bescheid für ab 03.2009 und überweisen Sie den bis einschließlich 02.2009 errechneten und mir zustehenden Gesamtbetrag in Höhe von 125 EURO auf meinen folgenden Bankkonto:

Empfänger: Vorname Name
Bank: Bankname
Kontonummer: 0123456789
BLZ: 11122233


Sollten Sie meinen Antrag nicht entsprechen, bitte ich um ausführliche Begründung unter Berücksichtigung aller relevanten Vorschriften des Sozialgesetzbuches.

Hierauf besteht Anspruch. So entspricht die Begründungspflicht bei belastenden Verwaltungsakten den rechtsstaatlichen Grundsatz, wonach der Bürger Anspruch auf Kenntnis der Gründe hat, weil er nur dann seine Rechte sachgemäß verteidigen kann (BVerfGE 6, 44; 40, 286; 49, 66; BSG, Urteil vom 10.06.1980 - 4 RJ 103/79).

Entsprechend den Anforderungen gemäß §§ 33, 35 Abs. 1 SGB X sind in der Begründung die wesentlichen tatsächlichen und rechtlichen Gründe anzugeben, die die Behörde zur Entscheidung bewogen haben. Die Behörde ist ebenfalls verpflichtet, bei Ermessungsentscheidungen die Gesichtspunkte der pflichtgemäßen Ermessungsausübung darzulegen.


Wichtiger Hinweis:
Dieser Überprüfungsantrag wird unabhängig von dem Überprüfungsantrag mit dem Datum vom 16.02.2009 gestellt, die ich ihnen schon per Einschreiben zugesandt habe und in der es um eine andere Sache geht, und ist dementsprechend gesondert zu bearbeiten.


Mit freundlichen Grüßen

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Musa

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#26
Hallo!

Habe den ersten heute per Einschreiben wegeschickt.
Den zweiten werde ich dann morgen ebenfalls per Einschreiben wegschicken.

Mal gucken was dabei herauskommt.

Erwerbslose Grüße
Musa
 

Nur_mal_So

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#27
Wenn die Gastherme mehrere Wohnungen versorgt, dann muss der Vermieter dafür sorgen dass diese über einen Allgemeinstromzähler läuft!

Daher ist dann nicht die Arge für die Erstattung zuständig, sondern der Vermieter muss einen Elektriker beauftragen, der die Therme auf einen anderen Stromkreis klemmt.

Das die Stromkosten der Therme zu den Heizkosten gehören bezeiht sich auf den Fall einer Gasetagenheizung, also einer Therme die nur die eigene Wohnung versorgt.

Denn der Allgemeinstrom (für die Zentralheizung, Aufzug und das Treppenlicht) wird ja über die Nebenkosten abgerechnet und dementsprechend von der Arge übernommen.

Gruß
 

bogenede

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#28
AW: ÜA-Vorlage für die Anrechnung der Stromkosten für die Heizungsanlage als Heizkost

Die Arge Kaiserslautern zahlt auch nicht die Stromkosten der Gasheizung und ist der Meinung, das wäre Haushaltsstrom. Mein Haushalt würde ohne Strom funktionieren, aber meine Heizung nicht.

Also, Widerspruch, der im Moment noch läuft.

Was glauben diese Pharisäer sich alles erlauben zu können. Das Gesetz sagt einwandfrei aus: ALLE Kosten der Heizung sind zu übennehmen !!!
Punkt, aus.




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Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit stelle ich Überprüfungsantrag gemäß § 44 SGB X gegen die Bescheide vom 22.01.2005, vom 23.11.2005, vom 23.03.2006, vom 21.04.2006, vom 23.05.2006, vom 22.06.2006, vom 19.12.2006, vom 22.03.2007, vom 21.06.2007, vom 15.12.2007, vom 21.06.2008 und vom 23.12.2008.

Begründung


In den oben erwähnten Bescheiden zur "Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes", wurden mir bisher für die Heizkosten immer nur die Anfallenden Erdgaskosten bewilligt. Da aber Stromkosten für Heizungsanlagen ebenfalls Heizkosten sind, sind diese auch dementsprechend gemäß § 22 Abs. 1 SGB II zu übernehmen.

Dies ist nicht nur logisch, sondern es gibt dazu auch einen Urteil.

Im Folgenden ein Zitat aus dem Urteil 3 A 3392/96 VG Hannover:

Hinzuzurechnen ist der Aufwand an Hilfsenergie (Strom), der für den Betrieb der Heizung entsteht. Nach der in die mündliche Verhandlung eingeführten Auskunft der Stadtwerke Hannover beträgt dieser Energieaufwand insgesamt 50,- DM im Jahr für eine Gasetagenheizung wie sie die Kläger nutzen (Ergebnisse des Arbeitskreises "Heizkostenvergleich" des Bundesverbandes der Deutschen Gas- und Wasserwirtschaft e. V.). Dies ergibt einen monatlichen Elektroenergieverbrauch in Höhe von 4,17 DM. Hiervon entfallen auf die Kläger 2,78 DM, so dass sich ein monatlicher Heizungsaufwand der Kläger in Höhe von 89,01 DM ergibt. Die Beklagte kann dem nicht mit Erfolg entgegenhalten, dieser Aufwand sei bereits durch die den Klägern für Haushaltsenergie gewährten Anteile des Regelsatzes gedeckt. In jedem Fall ist unstreitig, dass dieser Anteil des Regelsatzes ausschließlich für die Deckung des Bedarfs an Haushaltsenergie ohne Heizung gewährt wird. Vielmehr ist völlig unbestritten, dass es sich bei der Leistung von Heizenergie um einen auf §§ 12 Abs. 1 Satz 1, 22 Abs. 5 BSHG iVm § 3 Abs. 2 iVm § 1 RegelsatzVO beruhenden eigenen Anspruch handelt. Argumente dafür, hier abweichend vom klaren Gesetzeswortlaut eine teilweise Deckung des Heizungsenergiebedarfs durch die Energiekostenanteile im Regelsatz - je nach Verbrauch - anzunehmen, hat die Beklagte im übrigen auch nicht vorgetragen.
Zitat Ende

Die Beklagte wurde durch dieses Urteil verpflichtet, den Klägern Sozialhilfe unter Berücksichtigung der tatsächlich entstandenen Heizungsaufwendungen zu gewähren.

Da auch das SGB II wie früher das BSHG die Haushaltsenergie pauschal mit den Regelleistungen in § 20 SGB II und die tatsächlichen Aufwendungen für die Heizung in § 22 SGB II getrennt regelt, ist dieses Grundsatzurteil auf das SGB II ohne Einschränkungen übertragbar.

Nicht nur aus den oben erwähnten Gründen bitte ich um Neuberechnung der oben aufgelisteten Bescheide und die Erstattung der dementsprechenden Gesamtsumme.

Berechnung

Zitat aus der Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie:

Eine ungeregelte Heizungspumpe und -system, brauchen im Jahr 500 kWh an Strom. Dies entspricht Stromkosten von 90 Euro.
Zitat Ende
Quelle: BMWi - EU-Ratspräsidentschaft

Die obige Beschreibung des Bundesministeriums trifft in meinen Fall zu, so dass der Durchschnittswert von 500 kWh im Jahr für die Ermittlung der Stromkosten für die Heizungsanlage wie folgt herangezogen werden kann:

500 kWh (Durchschnittlicher Stromverbrauch der Heizungsanlage im Jahr)
x 0,18 EURO (Strompreis je kWh bei Stadtwerke XY)
90 EURO (Gesamtkosten des Betriebsstromes für ein Jahr)

/ 12 Monate
7,50 EURO (Monatliche Kosten des Betriebsstromes für die Heizungsanlage)

/ 3 Wohnungen (Heizungsanlage versorgt 3 Wohnungen im Haus)
2,50 EURO (Monatlicher Anteil an Kosten je Wohnung)

x 50 Monate (2005, 2006, 2007, 2008, 01.2009 und 02.2009)
125 EURO (zu erstattende Gesamtsumme)




Bitte schicken Sie mir nach Korrektur einen neuen Bescheid für ab 03.2009 und überweisen Sie den bis einschließlich 02.2009 errechneten und mir zustehenden Gesamtbetrag in Höhe von 125 EURO auf meinen folgenden Bankkonto:

Empfänger: Vorname Name
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Kontonummer: 0123456789
BLZ: 11122233


Sollten Sie meinen Antrag nicht entsprechen, bitte ich um ausführliche Begründung unter Berücksichtigung aller relevanten Vorschriften des Sozialgesetzbuches.

Hierauf besteht Anspruch. So entspricht die Begründungspflicht bei belastenden Verwaltungsakten den rechtsstaatlichen Grundsatz, wonach der Bürger Anspruch auf Kenntnis der Gründe hat, weil er nur dann seine Rechte sachgemäß verteidigen kann (BVerfGE 6, 44; 40, 286; 49, 66; BSG, Urteil vom 10.06.1980 - 4 RJ 103/79).

Entsprechend den Anforderungen gemäß §§ 33, 35 Abs. 1 SGB X sind in der Begründung die wesentlichen tatsächlichen und rechtlichen Gründe anzugeben, die die Behörde zur Entscheidung bewogen haben. Die Behörde ist ebenfalls verpflichtet, bei Ermessungsentscheidungen die Gesichtspunkte der pflichtgemäßen Ermessungsausübung darzulegen.


Wichtiger Hinweis:
Dieser Überprüfungsantrag wird unabhängig von dem Überprüfungsantrag mit dem Datum vom 16.02.2009 gestellt, die ich ihnen schon per Einschreiben zugesandt habe und in der es um eine andere Sache geht, und ist dementsprechend gesondert zu bearbeiten.


Mit freundlichen Grüßen

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#29
Hallo zusammen!

Nach einem Energiespacheck durch die "Caritas" welcher gratis war stiessen wir auf das gleiche Problem.Bei den immens gestiegen Energiekosten kein Pappenstiel:

Caritas Energiesparservice


Zur Eingrenzung der Stromkosten bin ich wie folgt vorgegangen :

Typ der Gastherme herausfinden, den Hersteller nach den Verbrauchsdaten befragen, neuere Modelle haben einen Betriebsstundenzähler, dann ist der Nachweis einfach:

Meine Therme benötigt 200 Watt:

Heizperiode :Sept-April

8 Monate x 30 Tage x 24 Stunden x 0,2 KW x 0,22 Eur/ KW =

253,44 EUR pro Jahr an Heizkosten zusätzlich


Eine Klage wird auf Grund der Ablehnung der Arge beim Sozialgericht geführt.

Wer aktuelle Gerichtsurteile zu dem Thema hat bitte beifügen.
Im Grunde fehlt hier ein Grundsatzurteil welches alle Hartz 4 Empfänger mit Gasthermen zur Gewinnung der Heizenergie einen Kostenausgleich zusichert.

Grüsse

 
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#30
Die Rechnung ist falsch, weil eine Therme nicht 24 Stunden durchgängig Strom zieht. Die im Vorposting genannten Zahlen dürften wohl eher der Praxis entsprechen.
Laut Auskunft eines Servicetechnickers der Firma "Vaillant" habe ich diese Tatsache schriftlich vorliegen das die Therme dieses tut, bei neuen Modellen ist dies nicht mehr der Fall, bei älteren schon,deshalb würde ich dich bitten die Richtigkeit deiner Aussage zu überprüfen da diese dem tatsächlichen kenntnissstand der Technik widerspricht. Eine pauschale Beurteilung so wie Du sie triffst ist daher falsch.

Gruss
 
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#31
Neue Modelle? Das war schon in den 80ern Stand der Technik. Und das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich streite ja nicht ab, dass eine Gastherme viel Strom verbraucht, aber man kann den Anschlusswert nicht einfach x24 Std. nehmen.

Es gibt Junkers , Wolf, Vaillantthermen einfach mal ins Detail gehen , wenn der Hersteller seiner Modelle das schriftlich bezeugt ist wohl wenig Zweifel angebracht wie ich finde.Außerdem deckt sich das sehr genau mit meiner horrenden Stromrechnung und dem Regelsatz , in meinem Fall macht die Energie für die Therme laut Energieberater knapp 40 % der Gesamtstromkosten aus, ich bin im Moment chronisch krank und dringend auf die Kohle angewiesen.Als 1 Personenhaushalt 54 EUR monatlich mit Energiesparmassnahmen dennoch zu bezahlen ist ja wohl nicht mehr hinzunehmen.

Mein "Möhrchen" ist nämlich 14 jahre alt also BJ 1995 da waren die Stromkosten halb so hoch
 

gelibeh

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#32
Die Rechnung ist falsch, weil eine Therme nicht 24 Stunden durchgängig Strom zieht. Die im Vorposting genannten Zahlen dürften wohl eher der Praxis entsprechen.
Stimmt nicht. Ich hab auch schriftlich vom Hersteller, dass meine alte heiztherme (Junkers BauJ. 86) in der Heizperiode 24Std. Strom zieht.

Meine Klage läuft noch, sieht aber so aus, dass es einen Vergleich geben wird. Mal sehen.
 

romeo1222

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#33
Habe jetzt mal einen ÜA gestellt bezugnehmend auf die Stromkosten für die Gastherme. Meine verbraucht angeblich nur 100Watt pro Stunde laut Herrsteller, mal gucken was dabei rauskommt. Wären im Jahr ca. 100€ Strom für die Heizperiode...
 

gelibeh

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#34
Könnte hinkommen. Bei 24 Stunden Laufzeit und 252 Heiztagen käme ich auf ca. 600KWh. Das hat meine neue Therme auch in etwa.
 

Demim

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#35
Nach Ankündigung eine Untätigkeitsklage einzureichen, wurden nun endlich meine Widersprüche ab 10/09 beschieden. Die Arge hat meiner Berechnung voll entsprochen und erkennt nun mtl. 10,xx EUR an Stromkosten der Heizung an.
Leistung: 110 Watt, Strompreis: 0,20 EUR/Kwh, Heiztage/Jahr: 230
 

gelibeh

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#36
Klasse. Bei mir liegt das noch beim Gericht, aber ich komme auf ähnliche monatliche Kosten.
 

romeo1222

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#37
Mein Schreiben ist noch immer nicht beantwortet, aber war ja zu erwarten dass die innerhalb von den jetzt etwas über 3 Monaten nicht antworten. Genauso die anderen Widersprüche, ÜAs usw.
 

gelibeh

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#38
Du weißt ja, Widerspruch 3 Monate nicht bearbeitet, Untätigkeitsklage. Bei Anträgen(Ü-Antrag) nach 6 Monaten. Ich würde denen kurz vor Ablauf der Frist schreiben und darauf hinweisen, dass Untätigkeitsklage eingereicht wird, wenn die nicht aus den Puschen kommen.
 

romeo1222

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#39
Du weißt ja, Widerspruch 3 Monate nicht bearbeitet, Untätigkeitsklage. Bei Anträgen(Ü-Antrag) nach 6 Monaten. Ich würde denen kurz vor Ablauf der Frist schreiben und darauf hinweisen, dass Untätigkeitsklage eingereicht wird, wenn die nicht aus den Puschen kommen.

Yepp, wobei ich das vermutlich gebündelt machen werde, wenn bei allen Sachen die Frist abgelaufen ist, da in die nächst größere Stadt, die leider bisschen weiter weg ist, Zugkosten von rund 15Euro entstehen. Also das dort nur ein Sozialgericht ist, und leider nicht in meiner Stadt.
 

redfly

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#40
Ich habe die Übernahme der Kosten für einen Bekannten beantragt. Dem Antrag haben wir die Bedienungsanleitung des Herstellers beigefügt. Seine Vissmann Therme verbraucht etwa 150 Watt. Ich denke die Stromkosten werden monatlich zwischen 10,00 und 15,00 Euro liegen.
 
E

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#41
Vorsicht:
Ganz übel ist es, wenn bisher Heizkosten der Gastherme übernommen wurden, z.b 20.- Euro/Monat laut Bewilligungsbescheid für 12Monate Heizkosten = 12x20=240.-

..und dann warst du ganz sparsam und hast die Gastherme nicht angemacht das ganze Jahr, und legst die neue Gasjahresabrechnung bei der Arge vor, weil du die Stromkosten für die Gastherme erstattet haben möchtest.
...und darfst erst mal 240.- für den Nichverbrauch zurückzahlen..:icon_kotz:
 

Demim

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#42
Vorsicht:
Ganz übel ist es, wenn bisher Heizkosten der Gastherme übernommen wurden, z.b 20.- Euro/Monat laut Bewilligungsbescheid für 12Monate Heizkosten = 12x20=240.-

..und dann warst du ganz sparsam und hast die Gastherme nicht angemacht das ganze Jahr, und legst die neue Gasjahresabrechnung bei der Arge vor, weil du die Stromkosten für die Gastherme erstattet haben möchtest.
...und darfst erst mal 240.- für den Nichverbrauch zurückzahlen..:icon_kotz:
Ist mir gerade unverständlich. Die Nebenkostenabrechnungen vom Energieversorger und Vermieter sind idR eh vorzulegen; entweder um eine Nachzahlung von der Arge übernehmen zu lassen oder ein Guthaben pflichtgemäß zu melden.
 
E

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#43
Ist mir gerade unverständlich. Die Nebenkostenabrechnungen vom Energieversorger und Vermieter sind idR eh vorzulegen; entweder um eine Nachzahlung von der Arge übernehmen zu lassen oder ein Guthaben pflichtgemäß zu melden.
Nein, die Nebenkostenabrechnungen vom Energieversorger wird nur stichprobenartig alle 4-5 Jahre verlangt. Es sei denn, die Wohnverhältnisse haben sich geändert, durch Umzug, oder ein Neuantrag von ALGII nach Verlust der Arbeitsstelle ist fällig. Sonst wird keine Abrechnung verlangt und es werden die Heizkosten der Vorjahre veranlagt.

Das pflichgemäße Melden, wird meistens erst auf Verlangen der Jahresabrechnung vorgenommen.



....
 

romeo1222

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#45
Nein, die Nebenkostenabrechnungen vom Energieversorger wird nur stichprobenartig alle 4-5 Jahre verlangt. Es sei denn, die Wohnverhältnisse haben sich geändert, durch Umzug, oder ein Neuantrag von ALGII nach Verlust der Arbeitsstelle ist fällig. Sonst wird keine Abrechnung verlangt und es werden die Heizkosten der Vorjahre veranlagt.

Das pflichgemäße Melden, wird meistens erst auf Verlangen der Jahresabrechnung vorgenommen.



....
Aber das Geld steht einem eh nicht zu, wo ist denn das Problem? Zum Beispiel bei meinem Gasversorger hat die ARGE mit der Antragsstellung vor langer Zeit einen Antrag gestellt, wonach das Guthaben nicht an mich ausbezahlt werden dürfte...
 

Demim

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#46
Wenn das so ist, dann müßte ich Guthaben aus den 350.- Euro die ich nicht für Lebensmittel verbrauche, doch auch melden.
Ein Guthaben aus einer Abrechnung verringert die KdU des Monats, in welchem es ausbezahlt/verrechnet wird. Wenn die Abrechnung nicht gefordert wird, (vorläufig) Glück gehabt.

Der Vergleich mit der pauschalen Regelleistung hat damit nichts zu tun.
 

gelibeh

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#47
..und dann warst du ganz sparsam und hast die Gastherme nicht angemacht das ganze Jahr, und legst die neue Gasjahresabrechnung bei der Arge vor, weil du die Stromkosten für die Gastherme erstattet haben möchtest.
...und darfst erst mal 240.- für den Nichverbrauch zurückzahlen..
Die 240€ stehen Dir nicht zu, wenn Du die nicht verbraucht hast. Das kann böse Ärger geben.
Mit Deinem Regelsatz kannst Du machen was Du will, ob Du nun 100für Essen oder 160 ausgibst, ist egal. Aber Geld für Heizkosten kassieren, ohne das Du das überhaupt an den Gasversorger zahlen musst, geht nicht.
 
E

ExitUser

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#48
... Aber Geld für Heizkosten kassieren, ohne das Du das überhaupt an den Gasversorger zahlen musst, geht nicht.
Aber das geht nicht immer. Du hast nicht immer genug Geld übrig, um an den Gasversorger und noch zusätzlich Nahrungsmittel zu bezahlen.:icon_sad:
Ich schlafe schon mit Wolldecken auf dem Boden, weil mein Bett vor 2 Jahren kaputtgegangen ist.:icon_sad:
 

redfly

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#49
Mein Bekannter hatte Erfolg! Bei ihm werden monatlich pauschal 7,60 € seiner Stromkosten als Heizkosten anerkannt. Wir hatten dem Antrag nur die entsprechende Seite der Bedienungsanleitung beigefügt. Ich hatte eigentlich eine Klage befürchtet.
 

gelibeh

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#50
Hier in HH zicken die noch immer rum. Na ja, dann muss der Richter eben entscheiden.
 

Robin H51

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#51
Hallo zusammen,


Ich habe eine Gastherme von der Firma Junkers Ceranorm ZWN 18-6 KE.
Auf der Therme steht Leistungsaufnahme 100 W.
Ich habe der Firma Junkers eine Mail geschickt leider können die mir nicht sagen was die Therme an Strom im Jahr verbraucht.
Wie bekomme ich nun raus was meine Therme an Strom verbraucht.?


Anbei die Antwort auf meine Anfrage:
„vielen Dank für Ihre Anfrage.
Die maximale Leistungsaufnahme der Therme ZWN 18-6 KE
beträgt im Heiz- oder Warmwasserbetrieb 100 Watt. Da der
Warmwasserbedarf und auch das Heizverhalten individuell ist
lässt sich eine Pauschalaussage über den Jahresstromverbrauch
nicht machen.
Ich bedaure Ihnen keine andere Auskunft geben zu können und
verbleibe.“


Und nun?
 

gelibeh

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#52
Genau wirst Du das nicht rausbekommen. Ich hab jetzt in meiner Klage auf die KDU-Richtlinien der Stadt Essen verwiesen http://www.harald-thome.de/media/files/Kdu2/Kdu-Essen---03.2010.pdf. Da stehen auf Seite 30 4200 Betriebsstunden. Damit kannst Du zumindestens einen ungefähren Stromverbrauch ausrechnen.
Die 4200 Stunden scheinen realistisch, denn ich komme mit meiner Gegenüberstellung alte Stromtherme/neue Stromtherme auf ähnliche Werte. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Kommune freiwillig zuviel zahlen würde.
 
E

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#53
Hallo zusammen,


Ich habe eine Gastherme von der Firma Junkers Ceranorm ZWN 18-6 KE.
Auf der Therme steht Leistungsaufnahme 100 W.
Ich habe der Firma Junkers eine Mail geschickt leider können die mir nicht sagen was die Therme an Strom im Jahr verbraucht.
Wie bekomme ich nun raus was meine Therme an Strom verbraucht.?


Anbei die Antwort auf meine Anfrage:
„vielen Dank für Ihre Anfrage.
Die maximale Leistungsaufnahme der Therme ZWN 18-6 KE
beträgt im Heiz- oder Warmwasserbetrieb 100 Watt. Da der
Warmwasserbedarf und auch das Heizverhalten individuell ist
lässt sich eine Pauschalaussage über den Jahresstromverbrauch
nicht machen.
Ich bedaure Ihnen keine andere Auskunft geben zu können und
verbleibe.“


Und nun?
Grundsätzlich zahlst Du pro Jahr 40.- Euro für nichts.
40.-Euro Miete nur dafür, daß der Gaszähler an der Wand hängt.

Eine Gastherme hat immer einen Verbrauch von 2kW.
Die 100W waren wohl für das Display gedacht.

So kommst Du auf einen Verbrauch von ca. 200kW im Winter.

Es gibt aber noch schlimmere Wohnungen, so wie bei mir.
Therme nur für Heizung und Durchlauferhitzer 24kW nur für Warmwasser.

So zahle ich alleine nur für warmes Wasser, 1500kW pro Jahr über den Durchlauferhitzer.:icon_sad:
Bei einem so hohen Stromverbrauch durch Stromdurchlauferhitzer im Bad, ist es selbstverständlich, daß man versucht so wenig warmes Wasser zu verbrauchen wie möglich. Dazu gehört auch, das Baden oder Duschen. Alle 2 wochen 1 mal vielleicht.
 

gelibeh

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#54
Eine Gastherme hat immer einen Verbrauch von 2kW.
Die 100W waren wohl für das Display gedacht.
???????
Stromkosten werden nach Kilowattstunden berechnet. Die 100Watt sind die Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe für die Heizung. Wenn Du diese mit den Betriebsstunden malnimmst, kommst Du auf den jährlichen Stromverbrauch. Das kannst Du dann mit dem Strompreis pro kWh multiplizieren.

Ich komme bei 100Watt auf 420kWh im Jahr. Strompreis 20Ct sind z.B. 84€ im Jahr.
 

Robin H51

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#55
Hallo,
schon mal danke für die Antwort.
blick jetztnoch nicht so durch...
wie viel Stunden werden denn pro Tag durchschnittlich berechnet an Strom für die Therme. Strom braucht sie ja nur wenn die Pumpe angeht , die läuft ja nicht den ganzen Tag...klar im Sommer weniger nur beim Heißwasser und im Winter dann sicherlich auch für die Heizung.




Also ich bekomme meine Gas-Jahresabrechnung jetzt im Oktober den gebe ich dann wie immer bei der ARGE ab, letztes Jahr haben die sich tatsächlich ein halbes Jahr Zeit gelassen für den Antrag...was Sie wohl auch leider dürfen so wie ich erfahren habe.
Dann Schreibe ich einen Formlosen Antrag wegen Stromkosten der Therme muss ich da eine Rechnung aufmachen und wie belegen? Oder reicht es wenn ich meine Therme benenne , ich habe die und die Therme mit Leistungsaufnahme 100 w. Das ist mir jetzt noch nicht so klar.


Ich habe die Firma Junkers nochmal angeschrieben da ich mit der ersten Antwort nicht zufrieden war bekam gerade die 2 Antwort , gut können nix sagen....bzw. nur das was ich schon weiß.Aber wie soll ich es belegen für die ARGE ?

ein Durchschnittsverbrauchswert lässt sich schon deshalb
nicht bestimmen, weil es je nach Regelungsart total unterschiedliche
Pumpenlaufzeiten gibt.
Bei Raumtemperaturregelung schaltet die Pumpe ca. 3 Minuten nach
der Brennerabschaltung ab. Je nach gewünschter Raumtemperatur
läuft die Therme kürzer oder länger.
Bei der Aussentemperatursteuerung muss die Pumpe immer laufen,
da ständig die Vorlauf- mit der Aussentemperatur abgeglichen wird.
Der Heizkomfort und die Gasersparnis ist bei dieser Lösung am grössten,
trotz Dauerlauf der Pumpe.
Wie Sie sehen kann der Stromverbrauch total unterschiedlich sein, zudem
kommt auch noch die unterschiedliche Länge der Heizperiode zu Anrechnung.
Ich hoffe ich konnte mit meinen Ausführungen die Problematik einer solchen
Aussage aufzeigen und verbleibe.



viele Grüße
 

gelibeh

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#56
Das ist eine Umwälzpumpe für den Heizkreislauf, hat mit Warmwasser nichts zu tun. Nimm doch meine Berechnung mit den Werten von Essen, Das passt dann schon.
Besorg Dir ein Datenblatt der Therme http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=11&ved=0CBgQFjAAOAo&url=http%3A%2F%2Fwww.junkers.com%2Fat%2Fmedia%2Fdownloads%2Fservice_1%2Fdownloads_1%2Fheizwert~1.pdf&ei=3l1tTLmbCtKeOKib4LAL&usg=AFQjCNEPOObBzpfezHmNa-590FAJm9Ogwg&sig2=mfgAP0MQBRpF_XpLVe7RGA Da auf Seite 30

Dann packst Du die zweite Email mit dazu und die Kdu-Richtlinien von Essen.

Mehr kannst Du nicht belegen. Kann ich auch nicht um darum muss ich klagen. Vielleicht fressen die das bei Dir aber so.
 

Robin H51

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#57
Hallo,
ja danke, werde mal einen Antrag stellen und dann im Oktober mit meiner Gasjahresabrechnung einreichen und dann bin ich mal gespannt.
Wäre schön, wenn es ein Ergebnis bei dir gibt das hier zu posten.
Werde mich dann auch wieder melden wenn ich meinen Antrag bzw. Bescheid dazu habe.
viele dank und Grüße
RobinH
 

gelibeh

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#58
Schreib einen Überprüfungsantrag nach §44 SGBX für alle rückwirkenden Bescheide, wenn Du schon länger diese Stromkosten hattest. Geht bis 4 Jahre rückwirkend.

Hab ich auch gemacht. Hoffe dieses Jahr auf eine Entscheidung und dann auf ein nettes Sümmchen.
 

gelibeh

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#59
Hab mal Neuigkeiten. Heute kam vom Gericht ein Vergleichsangebot:

Tägliche Laufzeit Pumpe 16h, Bereitschaftsbetrieb 8h.
Macht bei mir:
z.B. 30Tagex16hx120W=57,6kWh
30Tagex 8hx12W=2,88kWh
Summe 60,48kWh
Das für die Monate Oktober bis April(Heizperiode lt. Gericht)
Hab jetzt meine anderen Berechnungen zu täglichem Verbrauch jetzt hier nicht eingestellt. Aber das deckt sich mit den Betriebsstunden der KDU Richtlinien in Essen. Wären in etwa 6,47€ die ich im Monat für Thermenstrom bekommen würde.
Werd noch mal drüber schlafen.
 

Piccolo

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#60
nettes angebot. aber nicht die heizperiode ist massgebend sondern
die tatsächlichen Heiztage.
ich habe noch irgendwo einen link wo du die heiztage für für deinen wohnort genau ermitteln kannst, auch für die vergangenen jahre.
ich melde mich sobald ich den link gefunden habe.
 
E

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#61
kannst du sofern das mal eine einigung gibt mir das Urteil oder was auch immer überlassen. Kämpfe ja auch.

Was den Strom angeht, wenn man Heißwasser über die Therme erhält, dann braucht die auch das ganze Jahr über Strom. Ist bei mir zumindest so.

Bei mir hat das LSG im übrigen mitgteilt, solange ich den genauen Verbrauch nicht beziffern und belegen kann wäre das meine Sache. Kaum zu glauben , aber wahr. Ist der 9.Senat in NRW der ja auch meint das 50 qm nicht vom Gesetzgeber für HARTZ IV angedacht wäre.
 

gelibeh

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#62
Was den Strom angeht, wenn man Heißwasser über die Therme erhält, dann braucht die auch das ganze Jahr über Strom
Dafür zahlst Du ja aber schon 6,47€ im Monat für Warmwasserbereitung. Das darf nicht nochmal berücksichtigt werden.
@piccolo. Denk Link hab ich und das auch in meiner Klage mit eingebracht. Ich sag ja, ich schlaf drüber und rechne mir das in Ruhe nochmals aus.
 
E

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#63
Dafür zahlst Du ja aber schon 6,47€ im Monat für Warmwasserbereitung. Das darf nicht nochmal berücksichtigt werden.
Ähm moment, also ich heize mein Wasser über die Heizungsanlage auf. (Öl Heizung) diese hat eine Pumpe und muss auch im Sommer in Betrieb sein. Das LSG hat mir geschrieben das die 6,47 Euro für das Heißwasser einbehalten werden (was man bei mir für den gesamten Bewilligungszeitraum im ersten Monat komplett verrechnet hat) und das der Hilfsstrom een nicht von mir belegt weren kann und ich diesen somit auch nciht geltend machen kann. Wohlbemerkt, habe vom Hersteller schriftlich das er dazu nichts sagen kann. Ich selber kann sowas nicht beziffern, wie auch.
 

Piccolo

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#64
hier kommt der versprochene link:
Klimadaten bei ages GmbH

@ supi
es gibt schon merkwürdige lsg-senate. einer des lsg-bremen/niedersachsen meint z.b. dass die gastherme ein haushaltsgerät ist und stromkosten für haushaltsgeräte sind schliesslich aus dem regelsatz zu bezahlen.
 
E

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#65
hier kommt der versprochene link:
Klimadaten bei ages GmbH

@ supi
es gibt schon merkwürdige lsg-senate. einer des lsg-bremen/niedersachsen meint z.b. dass die gastherme ein haushaltsgerät ist und stromkosten für haushaltsgeräte sind schliesslich aus dem regelsatz zu bezahlen.
Auch nicht schlecht, dachte schon nur ich hätte ein"glückliches" händchen bei der Landung LSG Senat

WEr hat hier eignetlich gute Ahnung wegen Untervermietung, habe dazu auch einen TRea da kam heute merkwürdige Post.

Achaj und das LSG hat im Beschluss sogar festgehalten das eine die Pauschalisierung der Heizkosten zwar rechtswidrig sind, aber in meinem Fall zu dulden seien.
 

romeo1222

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#66
Wie sieht das eigentlich aus, wenn jetzt zum 1.1 vermutlich die neuen Hartz IV-Regeln erscheinen. Dann wird dieses ja von den Kommunen geregelt, und die könnten dann ja sagen, dass sowas generell nicht mehr gezahlt wird, oder die "Pauschale" so niedrig ansetzen, dass man nichtmal die normalen Heizkosten von dem maximalen Betrag zahlen könnte, obwohl jetzt noch alles passt. Oder habe ich da einen Denkfehler?
 

Piccolo

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#67
darüber zu spekulieren was sie tun könnten bringt uns jetzt nicht weiter. erstmal müssen wir unsere ansprüche aus der vergangenheit "reinholen" (ich selbst bin auch gerade aktiv dabei).
ab dem 1.1.2011 können wir dann auf die dann aktuelle gesetzeslage reagieren.
bislang gibt es ja erstmal nur den referentenentwurf und viele spekulationen.
 
E

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#68
Wie sieht das eigentlich aus, wenn jetzt zum 1.1 vermutlich die neuen Hartz IV-Regeln erscheinen. Dann wird dieses ja von den Kommunen geregelt, und die könnten dann ja sagen, dass sowas generell nicht mehr gezahlt wird, oder die "Pauschale" so niedrig ansetzen, dass man nichtmal die normalen Heizkosten von dem maximalen Betrag zahlen könnte, obwohl jetzt noch alles passt. Oder habe ich da einen Denkfehler?
Ich würde sagen (ohne Dir was Böses zu wollen) Du hast einen Denkfehler. Die Komunen müssen sich wie alle anderen an das SGB und somit gesetz halten. Es wird aber bestimmt dazu führen das erstmal Klagefluten folgen, weil leider ist dein Denkfehler zwar shlich falsch, aber die kommunen machen ja nur zu gerne Denkfehler :icon_twisted:
 

Mario Nette

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#69
@gelibeh
Ach menno, müssen die immer Vergleich vorschlagen? Die sind noch schlimmer als Urteile, bei denen ja schon immer gilt: Einzelfallurteil.

Mario Nette
 

gelibeh

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#70
Hab mir das mal durchgerechnet und auch den Link von piccolo benutzt. Ich werde den Vergleich nicht annehmen. Warte noch auf eine Mail von Junkers und dann schreibe ich ans SG bzw lass das die IGM machen.
 
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#71
Das Thema habe ich auch gerade durch.

Die Arge übernahm nach zähen Ringen nunmehr diese Kosten.
Diese betragen monatlich 9,50 EUR da ich eine alte Gastherme hatte.

Zur Berechnung benötigt man das Modell
(Wolf, Vaillant, Junkers usw.) hier lässt sich beim Hersteller der Stromverbrauch erfragen.
In meinem Fall , alt und ungüstig waren es 120 Watt.

Neuere Geräte haben ein Betriebsstundenzähler und die Pumpe, Lüfter etc. laufen nicht 24 Std am Tag durch.

Nunmehr die Rechnung für mein altes Gerät nach Inanspruchnahme des Energiesparservices der Caritas , wie ich finde ein tolles und lohnenswertes Energiesparcheckangebot:

0,12 kwh (Verbrauch d. Therme) 120 Watt !!
11 Energiesparlampen gleichzusetzen !!
x 0,22 EUR/kwh (Strompreis s.Energieversorger)
x 24h
x 30 Tage
x 6 Monate(Heizperiode Sept-April)

das waren 114,04 EUR pro Jahr


der interessante Link :

Caritas Energiesparservice

wie man einen günstigen Energielieferanten findet erfährt man hier

Verivox: Stromtarife Gaspreise Telefontarife DSL-Tarife Internettarife Handytarife im Vergleich
 
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#73
Sehe gerade den Bescheid , der aber kein AZ hat sondern als

"Änderung zum Bescheid vom xx.xx.2010 über leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes"

bezeichnet wird und rückwirkend bewilligt wurde.

Dieser ist von der ARGE Düsseldorf ergangen.

achso wichtig ist das die Stromkosten über die private eigene Stromrechnung abgerechnet werden , die ja aus dem regelsatz bestritten werden , was der Normalfall "Therme" ja ist - um diese bewilligt zu bekommen.
Eine Zentralheizung benötigt ja auch Strom die in den Mietnebenkosten enthalten sind.
Bei mir hat das Ding 25% meiner geamten Stromkosten ausgemacht !!! allerdings habe ich das erst gemerkt als ich den Energiesparservice nutzte weil meine Stromkosten unheimlich hoch waren und im Regelsatz nur ca 20 EUR dafür vorgesehen waren.
 

gelibeh

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#74
Neuere Geräte haben ein Betriebsstundenzähler und die Pumpe, Lüfter etc. laufen nicht 24 Std am Tag durch.
Das stimmt nicht immer. Laut Info von Junkers, läuft bei einer Therme mit Außentemperatursteuerung die Pumpe 24h lang durch. Erst ab 20Grad Außentemperatur(lässt sich einstellen) schaltet die Pumpe ab.
 
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#75
ja das mag sein - umbedingt den einzeltyp halt prüfen völlig richtig.

überschlägig entstehen aber Kosten von 6-11 Eur pro monat kann man eingrenzend wohl sagen.:icon_daumen:
 
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#76
Weil ich meine Gasheizung nicht anmache, um so möglichst wenig zahlen zu müssen, bekomme ich nun keinerlei Heizkosten vom Jobcenter bezahlt.

Mein gesamtes warmes Wasser läuft aber über Strom.

Ist das überhaupt rechtens?
 

Mario Nette

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#77
Weil ich meine Gasheizung nicht anmache, um so möglichst wenig zahlen zu müssen, bekomme ich nun keinerlei Heizkosten vom Jobcenter bezahlt.

Mein gesamtes warmes Wasser läuft aber über Strom.

Ist das überhaupt rechtens?
Es werden die Heizkosten übernommen, die tatsächlich entstehen. Wenn du deine Therme nicht anmachst, entstehen keine Kosten. Demzufolge sind keine Kosten zu übernehmen. Denke daran, dass du als Mieter Verantwortung gegenüber der Mietsache hast und für ausreichende Wärme sorgen solltest, um Bausubstanzschäden zu vermieden.

Warmwasser ist über den Regelsatz zu bezahlen. Genauer: Die Energie, die dazu notwendig ist, das Wasser zu erwärmen, ist über den Regelsatz zu zahlen. In deinem Fall zahlst du aus dem Regelsatz den normalen Haushaltsstrom ja bereits, den du für Kühlschrank & Co. benötigst. Du zahlst auch bereits den Strom, den du für die Erwärmung des Wassers benötigst. Die ARGE darf daher bei dir keine Warmwasserpauschale (6,XX €) in Abzug bringen.

Mario Nette
 
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#78
Das ist wirklich dumm - aber die Arge zahlt nur die tatsächlichen Heizkosten.Egal ob du im warmen sitzt oder sparst und schonmal ne Strickjacke anziehst.
Hier wird leider überhaupt kein Anreiz zum Energiesparen gegeben.
Das ist die Realität.:icon_eek:
Alleine durch die Wahl eines günsigen Anbieters könnten Millionen eingespart werden.
wie gesagt da kein anreiz besteht werden hier glaklar Steuergelder zum Fenster raus geworfen.
Man könnte dem Hartzer ja 10% des Eingesparten als Bonus schenken- unterm Strich wäre allen viel Geld gespart.
 

gelibeh

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#79
Stimmt schon, einen Anreiz hat man nicht, aber da ich mich auch verantwortlich fühle für den Energieverbrauch, versuche ich natürlich zu sparen. Die haben beim Amt ziemlich doof geguckt, als ich mir einen günstigeren Gasanbieter gesucht habe. Hätte das ja nicht tun müssen, wollte aber e on nicht noch mehr Geld in den Rachen schmeißen(lassen).
 
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#80
Man könnte dem Hartzer ja 10% des Eingesparten als Bonus schenken- unterm Strich wäre allen viel Geld gespart.
Das würde aber wieder der zweiten Wetkriegs Generation widersprechen:
''Wer keine bezahlte Arbeit findet, soll auch nicht leben.''
Zahlen aber lieber, die vollen Benzinkosten aller Porschefahrer.
 

gelibeh

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#81
'Wer keine bezahlte Arbeit findet, soll auch nicht leben.''
Das geht mir ziemlich am Popo vorbei, was diese Genaration denkt. Noch hat man einen Rechtsanspruch auf Leistungen und auch auf eine warme Bude.
 
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#82
Stimmt schon, einen Anreiz hat man nicht, aber da ich mich auch verantwortlich fühle für den Energieverbrauch, versuche ich natürlich zu sparen. Die haben beim Amt ziemlich doof geguckt, als ich mir einen günstigeren Gasanbieter gesucht habe. Hätte das ja nicht tun müssen, wollte aber e on nicht noch mehr Geld in den Rachen schmeißen(lassen).
so habe ich das auch gemacht.....als ich denen das mal persönlich sagte vorort haben die blöd geguckt, jaja da hat er recht es wären millionen..... und wir die ARGE wendet es nicht an...:icon_neutral:
Ich habe das dann mal als Vorschlag an den Bereichsleiter weitergegeben....mal sehen was er damit anstellt , auf der einen Seite weinen die sich immer über zu hohe Kosten aus auf der anderen seite nützen die keine vorhandenen Einsparpotenziale...
Armes dummes Land ist es manchmal , lieber den Banken noch mehr geben, und der Abwrackprämie der Autoindustrie, und den Hoteliers usw usw...oder schöne Grosprojekte bauen wie stuttgart21...mal sehen wann die 1EUR Jobber als Sicherheitskräfte für Grossdemonstrationen einsetz:icon_kinn:en
 
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#83
Es werden die Heizkosten übernommen, die tatsächlich entstehen.

Die Energie, die dazu notwendig ist, das Wasser zu erwärmen, ist über den Regelsatz zu zahlen.


Mario Nette
Wäre was für einen Anwalt.

Wenn es andererseits auch Haushalte gibt, deren Energie aus der Zentralheizung kommt, um das Wasser zu erwärmen, und dieses in der Nebenkostenabrechnung reingrechnet wurde, die zu übernehmen ist.
 

gelibeh

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#84
Wenn es andererseits auch Haushalte gibt, deren Energie aus der Zentralheizung kommt, um das Wasser zu erwärmen, und dieses in der Nebenkostenabrechnung reingrechnet wurde, die zu übernehmen ist.
In dem Fall wird die ARGE ganz korrekt bei einem Single 6,47 von der monatlichen Warmmietezahlung abziehen.
 
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#85
In dem Fall wird die ARGE ganz korrekt bei einem Single 6,47 von der monatlichen Warmmietezahlung abziehen.
Woher will die Arge denn wissen, dass 6,47 Euro verbraucht wurden?

Ich verbrauche z.b pro Dusche 5kW /15Minuten, das sind 1 Euro bei 20 cent/1kW
 

gelibeh

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#86
Weil das das Bundessozialgericht so festgelegt hat. Wenn die Energie, die zur Warmwasseraufbereitung benötigt wird, nicht gemessen werden kann, muss die ARGE diese Pauschale nehmen.
 

biddy

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#87
Noch anhängig beim Bundessozialgericht: Rechnerische Herleitung nach Heizkostenverordnung (siehe § 9) rechtmäßig oder nicht?
B 14 AS 52/09 R Vorinstanz: LSG Berlin-Potsdam, L 14 AS 1830/08

Ist eine nach Maßgabe der HeizkostenV vorgenommene Abrechnung der Warmwasserkosten als
konkrete Erfassung anzusehen, welche die - sich aus der Bemessung des Regelsatzes ergebende -
Pauschale verdrängt, und welcher Maßstab gilt gegebenenfalls dann für die Bemessung des
Abschlags während der noch laufenden Abrechnungsperiode?
Quelle: http://www.bsg.bund.de/cln_115/nn_1...raw,property=publicationFile.pdf/Senat_14.pdf
 
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#88
Weil das das Bundessozialgericht so festgelegt hat. Wenn die Energie, die zur Warmwasseraufbereitung benötigt wird, nicht gemessen werden kann, muss die ARGE diese Pauschale nehmen.
im Umkehrschluss würde das bedeuten das wenn diese gemessen werden kann , auch in voller Höhe der tatsächlichen Kosten übernommen werden muss?
Ist das vorort angewendetes Sozialrecht?

Also in meinem Fall wo die gesamte Gasanmeldung nur zur Wassererwärmung benutzt wird und die Kosten 30% über der Pauschale liegen?
 

biddy

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#89
im Umkehrschluss würde das bedeuten das wenn diese gemessen werden kann , auch in voller Höhe der tatsächlichen Kosten übernommen werden muss?
Ist das vorort angewendetes Sozialrecht?

Also in meinem Fall wo die gesamte Gasanmeldung nur zur Wassererwärmung benutzt wird und die Kosten 30% über der Pauschale liegen?
Nein, dann muss eben nicht in voller Höhe übernommen werden, weil der im Regelsatz enthaltene Betrag für die Warmwasseraufbereitung eben eine Pauschale ist und ihr mit dieser Pauschale leider auskommen müsst.

Euer Energieverbrauch, hier Gas, für die WW-Aufbereitung ist separat messbar --> kein Pauschal-Abzug von den von der ARGE zu übernehmenden Heizkosten für Warmwasseraufbereitungsenergie, das ist alles ... es gibt nichts zusätzlich. Also ggf. mal nachrechnen, ob die ARGE bei euch einen Abzug von den Heizkosten vornimmt, das wäre dann falsch, denn ihr würdet in dem Fall doppelt für WW-Aufbereitung zahlen: Einmal durch Abzug von den Heizkosten durch die ARGE und einmal durch eure Gas-Zahlung an den Energieanbieter.

Euer Energieverbrauch für die WW-Aufbereitung wäre nicht messbar und ihr würdet WW über's Heizsystem (also Heizwärme und WW-Aufbereitung in einem) erhalten --> Pauschal-Abzug von den von der ARGE zu übernehmenden Heizkosten, da diese Energie im Regelsatz enthalten ist und somit im Rahmen der Heizkosten nicht übernommen wird.
 
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#90
ist hier nicht der sogenannte Hilfsstrom gemeint? Für die Pumpe einer Heizanlage, oder verstehe ich das nun wieder falsch ?
 

gelibeh

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#91
Nee, Supi. Das ist bei erwerbsloser eine Therme, die nur anspringt, wenn warmes Wasser gewünscht wird. Und den Gasverbrauch kann man an einem Gaszähler ablesen. Der kann also gemessen werden und leider muss erwerbsloser die Gaskosten aus eigener Tasche zahlen.

Nur wenn es irgendwelche Kombigeräte gibt, die Heizen und Wasser warm machen, wird man das nicht auseinander halten können, und dann kommt die Pauschale zu tragen.

In diesem Thread geht es aber um was Anderes, hier geht das um den Pumpenstrom der Kombitherme.
 

Mario Nette

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#92
In diesem Thread geht es aber um was Anderes, hier geht das um den Pumpenstrom der Kombitherme.
... und der fürs Thermostat (Heißt das so? Naja, das Teil, was in irgend einem Zimmer hängt und bei dem man Heizzeit etc. einstellen kann).

Mario Nette
 

gelibeh

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#93
Raumtemperatursteuerung? Wenn das Biest Strom braucht, würde ich sagen ja, aber das dürften nur ein paar Wattchen sein.
 

Mario Nette

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#94
Ach, das summiert sich auch übers Jahr. Lass es einen Euro sein - dafür darf ich dann eine Schoki weniger genießen. Und das ist ein furchtbarfurchtbarschlimmes Drama. :biggrin:

Mario Nette
 
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#95
@ mario lach mich weg, aber wo du recht hast ....

zu der pauschalen, das erkennt lange nicht jede ARGE an . müssten die dann nicht eignetlich einen fachman rausschicken der das messen kann? *frageich michgerademalso
 

gelibeh

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#96
Ach, das summiert sich auch übers Jahr. Lass es einen Euro sein - dafür darf ich dann eine Schoki weniger genießen. Und das ist ein furchtbarfurchtbarschlimmes Drama.
Wollte damit auch nicht sagen, dass Du Dir das nicht wiederholen solltest. Und klar, Schoki macht gute Laune und die können wir ja gut gebrauchen (Gerade mit Mund voll Schokokugel, die es auch am Sonntag gab, schreibt)
 
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#97
Hallo, gelibeh
gibt`s hier inzwischen eine Entscheidung?

Nachdem Jahr die Stromkosten für die Heiztherme während der Heizperiode07/08 übernommen wurden, lehnen sie es dieses Jahr auch nach Widerspruch ab.

Da auch meine Therme während der HP 24 Std. am Tag Strom verbraucht sind das für 08/09 immerhin 82-€
Für die HP 09/10 sind es sogar 126,- !
 

gelibeh

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#98
Nachdem Jahr die Stromkosten für die Heiztherme während der Heizperiode07/08 übernommen wurden, lehnen sie es dieses Jahr auch nach Widerspruch ab.
Klagen, das Geld steht Dir zu.
Bei mir läuft das noch. Hatte ja ein Vergleichsangebot vom Sozialgericht bekommen. Das hab ich aber abgelehnt, weil einmal die Pumpenlaufzeit nicht stimmte und die Heizperiode auch zu kurz angesetzt war. Mal sehen, wir (IG Metall + ich) haben jetzt ein neues Vergleichsangebot geschickt.
 
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