Stromanbieter kündigt ohne Grund

Baller111

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Keiner, weder du noch ich, können eine Glaskugel lesen und deshalb wissen wir nicht was da zwischen dem Netzbetreibe und dem Stromanbieter abgelaufen ist und zu welchem Zeitpunkt.
Es kann ja durchaus sein das der Stromanbieter nicht beim Abschluss aufgepasst hat aber das ändert nichts daran das der Netzbetreiber sagt das dort nur Haushaltsstrom fließt. Das kannst du nun einmal nur mit dem Netzbetreiber klären.
Darum habe ich Dir ja für diese Information gedankt. Das wusste ich nicht. Ich werde dass morgen abklären und werde berichten.

Da hat wohl eher der Netzbetreiber Mist gebaut. Ein falscher Tarif wurde ja wohl nicht gebucht. Sieht man ja aus den Anhängen in Beitrag 1.
So sehe ich das auch. Dennoch wenn man dann einen solchen Brief bekommt, denkt man ( wenn man da noch keine Erfahrung hat, auf die man ehrlich auch verzichten kann ) oder kommt dann schon mal Paik auf, was denn da los ist. Auch fragt man sich, was soll das ... ?

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HermineL

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Darum habe ich Dir ja für diese Information gedankt.
Ich weiß und beim Zusammenfügen deiner Beiträge ist dein Danke leider von mir ungewollt im Nirvana verschwunden. Hab wohl auf den falschen Knopf gedrückt.

Unabhängig davon habe ich dich schon zweimal darauf hingewiesen das man seine Beiträge editieren kann und nicht ein Posting nach dem anderen raushauen muss.
 

Hilfe kommt

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Im Normalfall haben Bezieher von Nachtstrom=Heizungsstrom einen 2 Tarifzähler. Dabei wird von 6 bis 22 Uhr der HT gemessen, falls in dieser Zeit eine Nachladung des Ofens vorgesehen ist. Zwischen 22 Uhr bis 6 Uhr erfolgt das Aufladen des klassischen Stromes für den Ofen zum NT.
Da es vom Netzbetreiber verschiedene Aufladezeiten gibt heißt dies nicht , dass ab 22 Uhr auch tatsächlich das Aufladen beginnt.Angemessene Kosten werden als KdU v. JC/ AfA übernommen.
Für den Tagesstrom, also allgem. Lichtstrom gibt es einen 2.Zähler, dieser wird vom Regelsatz bezahlt.
Dies wäre wie in Zeile 1 geschrieben der Normallfall. Andere Verfahrensweisen sind mir nicht bekannt .
 

Baller111

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Im Normalfall haben Bezieher von Nachtstrom=Heizungsstrom einen 2 Tarifzähler. Dabei wird von 6 bis 22 Uhr der HT gemessen, falls in dieser Zeit eine Nachladung des Ofens vorgesehen ist. Zwischen 22 Uhr bis 6 Uhr erfolgt das Aufladen des klassischen Stromes für den Ofen zum NT.
Da es vom Netzbetreiber verschiedene Aufladezeiten gibt heißt dies nicht , dass ab 22 Uhr auch tatsächlich das Aufladen beginnt.Angemessene Kosten werden als KdU v. JC/ AfA übernommen.
Für den Tagesstrom, also allgem. Lichtstrom gibt es einen 2.Zähler, dieser wird vom Regelsatz bezahlt.
Dies wäre wie in Zeile 1 geschrieben der Normallfall. Andere Verfahrensweisen sind mir nicht bekannt .
Dass ist richtig mit dem Aufladen ab 22 Uhr bis 6 Uhr in der Früh. Lade ja eh erst so um 2 Uhr morgens bis 5:30 uhr auf. Das reicht mir zum heizen. Die angemessenen Kosten, wurden immer vom JC übernommen.
 

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Dass ist richtig mit dem Aufladen ab 22 Uhr bis 6 Uhr in der Früh. Lade ja eh erst so um 2 Uhr morgens bis 5:30 uhr auf. Das reicht mir zum heizen. Die angemessenen Kosten, wurden immer vom JC übernommen.
Was heißt lade eh erst ab 2 Uhr auf ?. Die Zeit wird durch eine separate, verblomte , Schaltuhr vorgegeben und kann vom Nutzer nicht beeinflusst werden.

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Baller111

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Doch das geht. Habe eine elektrische Zeitschaltuhr in der Wohnung für das Aufladen des Nachtspeicherofens, wo man die Uhrzeit einstellen kann, wann geladen und wann die Ladezeit zuende geht.
 

Indeclinabilis

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Im Endeffekt hast du zwei sinnvolle Optionen zur Verfügung:

1. Du suchst einen Anwalt auf, der sich mit dem Stromanbieter auseinandersetzt und die Kündigung aus der Welt schafft. Was denkbar ist, da du nicht für fehlerhafte Informationen einzustehen hast, die dein Vertragspartner mit einem Dritten austauscht.

2. Du akzeptierst die Kündigung und suchst dir einen neuen Anbieter.

m.M

:coffee:
 

Baller111

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Update zur Kündigung

Nachdem ich nun den Netzbetreiber angerufen habe, habe ich die Zählernummer durchgegeben. Es wurde, so wie ich schon wusste, bestätigt, dass es ein Stromzähler mit 2 Tarifen ist, HT u. NT, Zweitarifzähler.
Das kuriose ist aber, dass mein jetziger Vermieter und der vorherige Vermieter, den Stromzähler NIE umgemeldet haben auf Wärme, bzw. Nachtstrom. Da ich ja ein Nachtspeicherofen installiert ist, der seit 10 Jahren oder länger in der Wohnung ist.

Angemeldet war der Haushaltsbedarf beim Netzbetreiber aber immer nur auf Normalstrom für HT. Daher kommt dann auch, dass mein jetziger Stromanbieter natürlich durch die " Falschmeldung " des Netzbetreibers und durch das NICHT Umstellen auf " Wärme ( NT ) ", eine Fehl- Information ( unverschuldet ) des Netzbetreibers an meinem jetzigen Stromanbieter weiter gegeben hat.
Das, so sagte man mir, muss jetzt der Vermieter einen Nachweis an den Netzbetreiber zukommen lassen. Daraufhin bekommt dieser eine senspr. Bestätigung und diese muss ich dann an meinen jetzigen Stromanbierer vorlegen. Damit hat sich die Sache ( hoffentlich ) erledigt. Woher soll man das wissen ??? ... :unsure:o_O
 

Nena

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Glückwunsch!

Woher soll man das wissen ??? ... :unsure:o_O
Ich bin sicher, über Dich (bzw. Deinen Fall) wird man bei den Stadtwerken (und so) noch eine Weile reden - und wenn alles gut ausgegangen ist, kannst auch Du drüber lachen (ist ja nichts passiert zum Glück).
 

HermineL

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Ist zwar blöd was dein Vermieter da verzapft hat aber im Endeffekt hat dein Stromanbieter alles richtig gemacht und es war besser erst mit dem Netzbetreiber zu reden als direkt das ganz große Fass aufzumachen.

Viel Erfolg das dies nun schnell für dich über die Bühne geht.
 

Baller111

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Hmm.. ich vermute mal, das mein Vermieter von dem gar nichts wusste. Und auch der Vorbesitzer der Wohnung nicht. Auch nicht die Mieter die vor mir da waren, dass der Stromtarifzähler gar nicht umgemeldet war auf Wärme. Komisch ist nur, dass mein " VORheriger Stromanbieter " nichts aufgefallen ist. Da hatte ich ja auch schon einen HT u. NT Tarif. Wahrscheinnlich Glück gehabt... Ich werde demnächst sehen, ob alles so läuft wie es eigentlich sein sollte. Vielen Dank an alle hier für die nützlichen Ifos und an HermineL, die den richtigen Gedanken hatte. (y)
 

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Was ist passiert?
Der Kunde hat im guten Glauben er habe eine Heizungsanlage mit Nachtstrom NT einen Stromvertrag abgeschlossen. Dabei ist die Anlage gar nicht hierfür ausgerüstet. Siehe eigene Steuerung der Zuschaltzeiten mittels eigener Schaltuhr. Der Vermieter stellt eine Versorgungsanlage mit 2 Tarifzähler ( 2 Zählwerke mit einer Zählernummer ) bereit. Dabei gehen die Mieter fälschlicher Weise davon aus, dass es sich um eine Anlage für Wärmespeicherstrom handelt und schließen einen Vertrag mit Stromlieferanten für Nachtstrom ab. Nach Prüfung und Bearbeitung durch Netzbetreiber stellt sich heraus, dass Anlage nicht für NT ausgelegt ist und informiert Stromanbieter mit der Folge,dass dieser den Vertrag kündigt da er hierfür keinen NT-Strom zur Verfügung stellen kann. In der Vergangenheit wurde wahrscheinlich immer die Anlage HT-Tarif verrechnet ohne dass dies beanstandet wurde.
Richtigerweise müsste der Vermieter auf seine Kosten den Zählerplatz auf NT umrüsten lassen wenn im Mietvertrag eine Nutzung der Heizung für Wärmespeicherstrom abgeschlossen wurde. Wird eine Nachrüstung abgelehnt, Kosten können bei 3T € liegen , liegt ein Mietmangel vor. Es ist sinnvoll ein Gespräch mit Vermieter zu führen und eine Kulanzentscheidung anzustreben. Dabei ist wichtig zu wissen eine Mietreduzierung führt zu Reduzierung der KdU vom JC/AA.
Nachtrag: Es gibt Energieversorger, besonders in den Alten Bundesl. die schon immer Strom mit 2 Tarifen( HT und NT) zu festgesetzten Zeiten anbieten ohne dass es Wärmespeicherstrom ist!!
 
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