Strom Sperre

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soziales

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Frage kann mir mein Strom Anbieter ist er nur noch bis heute ab Morgen habe ich einen Neuen Anbieter den Strom abstellen? habe bei ihn noch Schulden.Oder muss er den Strom vom Neuen Anbieter durchlassen?
 


Wutbuerger

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Dein neuer Anbieter hat doch die Kündigung beim alten übernommen - Du müsstest von Deinem Anbieter eine Bestätigung bekommen haben?
Kann das mal jemand übersetzen ?
Ich lese das TE seinen Stromanbieter wechseln will und der alte noch Forderungen hat ..das warscheinlich auch der Grundversorger .Nun gibt es ja neben den verbrauchten kilowattstunden auch sowas wie eine Durchleitgebühr ...dann wird die Frage sein darf der Grundversorger die Durchleitung versagen wenn er noch alte Forderungen hat .Kannste mit dem alten Anbieter keine Ratenvereinbarung treffen ?
 

NunAuchDabei

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Hallo,

bin zwar total neu hier, aber bei mir war es mal so dass ich erstmal die Schulden beim alten Stromanbieter zahlen musste, bevor überhaupt ein neuer Vertrag geschlossen werden konnte.

Gruss, die nun auch hier dabei ist.. :icon_sad:
 
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Kann das mal jemand übersetzen ?
Ich lese das TE seinen Stromanbieter wechseln will und der alte noch Forderungen hat ..das warscheinlich auch der Grundversorger .Nun gibt es ja neben den verbrauchten kilowattstunden auch sowas wie eine Durchleitgebühr ...dann wird die Frage sein darf der Grundversorger die Durchleitung versagen wenn er noch alte Forderungen hat .Kannste mit dem alten Anbieter keine Ratenvereinbarung treffen ?
er hat sich einen neuen Anbieter gesucht bei dem er ab Morgen Kunde ist und fragt,ob der alte eine Beliefrung des Neuen Anbieters verhindern kann, weil er bei ihm in Schuld steht so hab ichs verstanden
 

soziales

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er hat sich einen neuen Anbieter gesucht bei dem er ab Morgen Kunde ist und fragt,ob der alte eine Beliefrung des Neuen Anbieters verhindern kann, weil er bei ihm in Schuld steht so hab ichs verstanden
und so habe ich es auch gemeint also müssen die oder müssen die nicht.
 

Wutbuerger

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Vielleicht hilft dir diese - vergleichbare - Beschreibung aus dem Internet .Ich würde sagen der neue Anbieter verkauft dir den Strom , der alte ist aber Eigentümer der Leitung .Ob der diese nun ohne Einwände an den neuen Anbieter vermietet oder sagt wir bekommen von dem Kunden noch Geld wird untersagen die Lieferung ..zb weil die Sperre schon angekündigt war - wird nicht so einfach zu beantworten sein .
Stromsperre trotz Anbieterwechsel Vertragsrecht frag-einen-anwalt.de
 
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Na ja, wechseln ist ja schön und gut, aber dann sollte beim neuen Anbieter der Strom wenigstens bezahlt und beim alten Anbieter in Raten abgestottert werden.
 

Wutbuerger

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Soweit ich weiß, kann nur der Grundversorger die Leitung sperren.
Deswegen ja auch im vorhinein die Frage ob das der Grundversorger ist -und ob er die Leitung auch dann sperren kann wenn er nicht mehr der Stromlieferant für den Endkunden ist das ist ja die prekäre Frage.
 

Babbelfisch

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Grundversorger sind zwar häufig identisch mit dem Netzbetreiber, müssen dies aber zwangsläufig nicht sein. Grundversorger ist, wer die meisten Haushalte im Netzbereich versorgt, dazu muß er keine eigenen Netze haben.

Allerdings darf der Netzbetreiber nicht die Durchleitung verweigern, auch nicht wenn aus dem eigenen Haus (Vertrieb Strom) noch Forderungen offen sind, da man als Kunde beim Netzbetreiber keine Schulden hat. Stromvertrieb und Durchleitung sind seit einigen Jahren getrennt, das bedeutet auch, dass keinerlei innerbetrieblichen Verechnungen mehr stattfinden dürfen.

Hat man einen rechtsgültigen Vertrag mit einem neuen Lieferanten, so hat hat man diesem gegenüber Anspruch auf Erfüllung dieses Vertrages, in diesem Fall also Stromlieferung. Wie der neue Anbieter den Strom zum Kunden beko0mmt, ist dessen Problem!
 
E

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Gast
Grundversorger sind zwar häufig identisch mit dem Netzbetreiber, müssen dies aber zwangsläufig nicht sein. Grundversorger ist, wer die meisten Haushalte im Netzbereich versorgt, dazu muß er keine eigenen Netze haben.

Allerdings darf der Netzbetreiber nicht die Durchleitung verweigern, auch nicht wenn aus dem eigenen Haus (Vertrieb Strom) noch Forderungen offen sind, da man als Kunde beim Netzbetreiber keine Schulden hat. Stromvertrieb und Durchleitung sind seit einigen Jahren getrennt, das bedeutet auch, dass keinerlei innerbetrieblichen Verechnungen mehr stattfinden dürfen.

Hat man einen rechtsgültigen Vertrag mit einem neuen Lieferanten, so hat hat man diesem gegenüber Anspruch auf Erfüllung dieses Vertrages, in diesem Fall also Stromlieferung. Wie der neue Anbieter den Strom zum Kunden beko0mmt, ist dessen Problem!
Demnach könnte nur der jeweils aktuelle Stromlieferant die Versorgung einstellen? Gibt es sowas wie eine Meldestelle der Stromlieferanten für säumige Kunden? Kann der Zähler noch ausgebaut werden, oder ist das nicht mehr aktuell?
 

Babbelfisch

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Demnach könnte nur der jeweils aktuelle Stromlieferant die Versorgung einstellen?
Ja.

Gibt es sowas wie eine Meldestelle der Stromlieferanten für säumige Kunden?
Nein. Aber es ist ziemlich wahrscheinlich, dass der neue Anbieter davon erfährt, da er ja die "Überleitung" des Kunden machen muß. Von einer "Schwarzen Liste" hab' ich noch nichts gehört - glaube ich auch nicht. Ist aber eine gute Frage... werde mich mal erkundigen.

Kann der Zähler noch ausgebaut werden, oder ist das nicht mehr aktuell?
Doch, es gibt "Worst-Case-Szenarien", bei denen der Zähler ausgebaut wurde. Die Regel ist dies allerdings nicht - aber für genauere Auskunft, müßte ich auch nachfragen. Ich persönliche kenne bei uns keinen Fall - aber wir gehören auch nicht zu den "Großen Vier".
 
E

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Ja.



Nein. Aber es ist ziemlich wahrscheinlich, dass der neue Anbieter davon erfährt, da er ja die "Überleitung" des Kunden machen muß. Von einer "Schwarzen Liste" hab' ich noch nichts gehört - glaube ich auch nicht. Ist aber eine gute Frage... werde mich mal erkundigen.



Doch, es gibt "Worst-Case-Szenarien", bei denen der Zähler ausgebaut wurde. Die Regel ist dies allerdings nicht - aber für genauere Auskunft, müßte ich auch nachfragen. Ich persönliche kenne bei uns keinen Fall - aber wir gehören auch nicht zu den "Großen Vier".
Und wer darf den Zähler ausbauen, kann doch wohl nur der Netzbetreiber auf Hinweis durch einen Lieferanten sein?
 

Babbelfisch

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Die spannende Frage, die sich mir stellt (und auf die ich noch keine Antwort habe) ist die: Durch das gesetzliche Unbundling von Stromvertrieb und Netzen wurde die Situation geschaffen, dass beide nicht miteinander "verrechnen" dürfen und alles, also Lieferung (Vertrieb) und Durchleitung (Netze) penibelst getrennt werden mußte (ab roundabout 120 000 Stromkunden, kleinere Werke mußten nicht).

So, die Stromzähler gehören den Netzbetreibern, Stromschulden sind beim Lieferanten angelaufen, folglich dürfte vom Netzbetreiber nicht ausgebaut werden. Ich weiß aber, dass z.B. RWE ausbauen lassen durfte (aufgrund von Stromschulden), gibt Urteile dazu... Aber genaueres dazu weiß und finde ich nichts. Ich weiß nur, dass es nicht der übliche Weg ist, aber die Rechtsgrundlage....wann und wieso...? Das muß ich erst erfragen...
 
E

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So, die Stromzähler gehören den Netzbetreibern, Stromschulden sind beim Lieferanten angelaufen, folglich dürfte vom Netzbetreiber nicht ausgebaut werden. Ich weiß aber, dass z.B. RWE ausbauen lassen durfte (aufgrund von Stromschulden), gibt Urteile dazu... Aber genaueres dazu weiß und finde ich nichts. Ich weiß nur, dass es nicht der übliche Weg ist, aber die Rechtsgrundlage....wann und wieso...? Das muß ich erst erfragen...
Würd mich auch mal interessieren.
 

Babbelfisch

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Also: Besteht ein neuer Vertrag mit einem anderen Lieferanten darf der vorherige nicht den Netzbetreiber zum Ausbau auffordern. Das geht nur, sdolange der Vertrag mit dem Lieferanten besteht, bei dem die Schulden aufliefen.
 
E

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Also: Besteht ein neuer Vertrag mit einem anderen Lieferanten darf der vorherige nicht den Netzbetreiber zum Ausbau auffordern. Das geht nur, sdolange der Vertrag mit dem Lieferanten besteht, bei dem die Schulden aufliefen.
Danke!
Wird der Zähler bei Lieferantenwechsel wieder eingebaut? Oder erst, wenn die Schulden bezahlt sind?
 


Babbelfisch

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Das muß der neue Lieferant mit dem Netzbetreiber auskarteln und ggf. dafür die Kosten übernehmen bzw. einen eigenen einbauen. Allerdings: Ist der Zähler schon weg, weil der Schuldner zu spät den Anbieter gewechselt hat, kann der neue Lieferant auch vom Vertrag zurücktreten (falls vorher nicht über den Sachverhalt informiert wurde).
 
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