Strom-/Gasnachzahlung - Übernahme durch Gemeinde

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ExitUser

Gast
Hurra, laut neuester Berechnung aufgrund unseres Antrages auf Übernahme Strom/Gasnachzahlung haben wir jetzt knappe 90 € mehr monatlich auf dem Konto und das bis zum 31.10.2005 :lol:

So lange es einfach war = 2 x Regelsatz à 311 + Miete/Heizung lief es ja phantastisch, aber nu' scheint die Software zu versagen :mrgreen: Die hat nämlich beschlossen, dass die einmalige Beihilfe für Heizkostennachzahlung von 88,59 € jetzt monatlich gezahlt wird...

Die Übernahme der Stromnachzahlung wurde natürlich abgelehnt mit Hinweis auf § 20 Abs. 1 SGB II. Weder dort noch in der Aufschlüsselung der Regelleistung ist von einer Ansparsumme der Stromkosten die Rede.

Also auf zum nächsten Widerspruch und zum nächsten Klagepunkt. Langsam nervt's :|

Noch eine Frage: per Widerspruchsbescheid wurde uns zwar im Februar mitgeteilt, dass wir gefälligst dafür sorgen sollen, dass die Mietkosten gesenkt werden, aber in keinem der Nachfolge/Änderungsbescheide wurde die Übernahme der Miete/Heizkosten zeitlich begrenzt, sondern jedes Mal bis einschl. 31.10. d.J. weiter bewilligt. Was ist jetzt Ernst zu nehmen?! Der Widerspruchsbescheid oder die Leistungsbescheide bzw. könnte mensch dadurch den Suchzeitraum für eine neue Bleibe verlängern?! :roll:

LG, Milo
P.S.: Mit dem Umzug haben wir keine Probleme, da der ÖPNV hier auf dem Lande besch..... ist :( und es nur von Vorteil wäre in die nächstgrösseren Stadt zu ziehen.
 
E

ExitUser

Gast
... wenn die Kosten der Unterkunft weiter gezahlt werden, dann ist davon auszugehen, dass ihr keine Möglichkeit bisher hattet diese Kosten zu senken. Daher "intern" eine Suche fortführen (als Nachweisführung) jedoch dies auf Eigenbedarf einer Wohnraumänderung bezeichnen.

Bei den Stromkosten würde ich vorsichtiger herangehen. Diese sind anders als bei den Heizkosten oder Nebenkostennachzahlungen zu sehen. Diese könnten jedoch als Darlehn übernommen werden.
 
E

ExitUser

Gast
Danke, Janchen! :) so hatten wir uns das auch vorgestellt.

Wieso "vorsichtiger" bei den Stromkosten?! :roll: Ist ausserdem keine Riesensumme wie bei dem von dir genannten Urteil.

Darlehen ist nicht: mein GG hatte gestern ein längeres Gespräch mit seinem Inso -Verwalter. U.U. kann ihm die Zustimmung das Genick brechen, wenn wir dadurch anderweitig in Zahlungsschwierigkeiten kommen sollten und das ist nicht besonders schwierig, wenn der Regelsatz gekürzt wird. Dann war's das mit der Inso ...

Mir ist persönlich irgendwie unbegreiflich, warum mensch bei diesen Armutsregelsätzen auch noch einem "Darlehen" zustimmen soll. Das bringt einen doch ins Teufel's Küche. Nur weil dies bei der Sozialhilfe schon so war?! Ist kein Grund.
 
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