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Strom einer GAS-Therme

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Vera....ter

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#1
Hallo, auf Grund der Klage beim SG fordert das SG von mir (!) konkrete Nachweise über die Kosten. Sonst kann es die ARGE auch nicht zu höheren Leistungen verurteilen.

Nun, aus meiner Sicht sieht es wie folgt aus:

Der Gesetzgeber sieht vor, daß die Behörden verpflichtet sind, die zustehenden Leistungen zu gewähren. Wozu auch die AA und ARGEn gehören. Hier ist die Pflicht sogar noch größer, als bei anderen Behörden. (naja, das Gegenteil ist der Fall. Die Arbeitslosen haben alles zu wissen und bekommen als Dank für ihre Unwissenheit Sanktionen aufgebrummt!)

Die ARGE hat es (und zwar seit Bestehen des SBG II) versäumt, dafür zu sorgen, daß die zustehenden Leistungen gewährt werden können, indem es den Kunden grundsätzlich verschweigt, daß die Stromkosten einer Gastherme zu den Heizkosten zählt und zusätzlich zum Regelsatz zu leisten sind. Und nach der Forderung des SG es für die Vergangenheit unmöglich macht, die Stromkosten für die Gastherme zu bekommen.

Dadurch werden wir vom Staat und seinen Behörden mal wieder belogen und betrogen.

Weiß jemand Rat ?

Ist die Entscheidung des SG richtig ?

Ich habe mich mal zu dem Thema eingelesen und festgestellt, daß andere Sozialgerichte anders entschieden haben. Und andere Ermittlungsmethoden haben, um den Stromverbrauch zu ermitteln / oder zu schätzen.

Ist also das SG ein wenig arg daneben ?
:?: :?:
 

Rote Socke

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#2
Nun, das Problem beim Stroverbrauch ist die Umlaufpumpe.
Es gibt 2 verschiedene Arten solch eine Pumpe zu betreiben:
1. Einfacher Fall. Die Pumpe läuft immer. Das gesammte Wasser zirkuliert ständig im Heizkreislauf. Sollte die Heizwassertemperatur abfallen, so wird nur die Gasflamme gezüdet um die Vorlauftemperatur zu halten.
Stromverbrauch = Anschlusswert der Pumpe. Steht auf dem Pumpenmotor. Ich glaube das sind ungefähr 200W. 5 Stunden Heizen (Pumpe läuft 5 Stunden = 1 kWh).

2. Die Pumpe läuft nur wenn die Flamme zündet. D.h. Die Pumpe läuft in Intervallen. Dieses "stop and go" ist natürlich a, von der Witterung abhändig. Kalt und frost = längere "An-Zeit" und b, von der Vorlauftemperatur des Wassers abhängig. 50° Wassertemp. brauch länger um die Bude auf zu heizen als 80°. Wo bei sich die Pumpe eine länegere Ruhepause gönnen kann.

Hinzu kommt noch die Steuerungselektronik. Ich schätze mal so ca. 10-20W

Ich sehe nur eine Möglichkeit bei Fall 2 einen Energieverbrauchsmesser da zwischen zu schalten und den Verbrauch über längere Zeit zu messen.
Diese Energieverbrauchsmesser gibs bei Conrad, Baumark u.s.w.
Oder evtl. kann man sich son Ding bei den Stadtwerken oder EVUs ausleihen.
Man kann dann auch sofort mal schauen was so der PC mit Monitor "frisst"
auch wenn er aus ist!!
 

gelibeh

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#3
Ich hab auch so eine Therme. Da kann man aber nicht einfach so ein Messgerät zwischenschalten. Steckt ja nicht an einer Steckdose.

Ich hab das gleiche Problem, hab zwar die technischen Daten meiner Therme, aber mein Stromversorger kann mir keine exakten Daten nennen, da eben sehr viele Faktoren zu berücksichtigen sind.

Bin im Moment auch ratlos, wie ich die Kosten nachweisen soll.
 

Rote Socke

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#4
Doch man kann (könnte) wenn das Ding nicht gerade mit Drehstrom betrieben wird.
Keinen Elektriker in der Familie / Bekanntenkreis. Ich will nicht unbedingt da zu aufrufen unfachmännisch an fremder Eigentum (Vermieter) rum zu fummeln. :evil:
 
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