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Streit um Abbau von Ein-Euro-Jobs in Köln – Erwerbslosen Forum schaltet sich in

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Martin Behrsing

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#1
Offener Brief an die Kölner Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen

Bonn/Köln – In die Auseinandersetzung von Bündnis 90/ Die Grünen und mit der Kölner Arbeitsgemeinschaft (ArGe), wegen des drastischen Abbaus von Ein-Euro-Jobs hat sich das Erwerbslosen Forum Deutschland eingeschaltet. Zuvor hatte die Kölner Fraktion der Grünen sich in einem offenen Brief an den Geschäftsführer der Kölner Arge gewandt und kritisiert, dass bei einigen Trägern dadurch die wirtschaftliche Grundlage in Frage gestellt wäre und Aufträge nicht mehr ausgeführt werden könnte. Das Erwerbslosen Forum Deutschland warf der Fraktion vor, dass ein derartiger Einsatz für Wohlfahrtverbände erhebliche sozialpolitische und rechtliche Verständnisprobleme aufwerfen würde. Vielmehr sei die Entscheidung der Kölner Arge zu begrüßen, derartige Maßnahmen – wenn auch aus Kostengründen – zurück zu fahren. „Damit könnte es ein erneutes bundespolitisches ‚Kölner Modell’ geben, dass sich diesmal zum Abbau derartiger würdeloser Beschäftigungen führen könnte. Schon lange vor Hartz IV wurde das „Kölner Modell“ als Modellprojekt für Hartz IV gefeiert und massenhaft Arbeitsdienste für junge Menschen eingeführt“, so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.




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Kleeblatt

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#2
Unternehmen die ohne zugewiesene Zwangsarbeiter UND ohne monatliche Zuschüsse = Subventionen vom Steuerzahler am Markt wegfallen würden, haben keinerlei Recht sich auf diesem zu tummeln.

Wer nicht wirtschaften kann oder wer unnütze Produkte herstellt soll seine Bude dichtmachen.
Schließlich leben wir hier nicht unter Stalin und ansonsten tönen diese Herrschaften doch auch immer "der Markt werde es regeln".

Dann laßt es den Markt doch regeln ! Wo genau liegt denn das eigentliche problem ?
Sind solche von den Grünen gemachte Aussagen nun pure Doofheit oder Frechheit oder Beides ?
Das Anspruchsdenken dieser kleinen "Unternehmer" steht dem der Finanzmanager in keiner Weise nach. Beide wollen ganz viel und immer vom Steuerzahler = Normalbürger.

Von den Grünen habe ich seit Jahren kaum bis gar nichts bezüglich der Innernpolitik und insbesondere der laufenden "Sozial" -Politik vernommen. Sie glänzten durch Sprachlosigkeit und (geistiger?) Abwesenheit.

Interessant das sie ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt und bei diesem Thema plötzlich putzmunter werden.
Jetzt sollte mich mal so ein Grüner fragen weshalb ich die seit vielen Jahren nicht mehr wähle .... :icon_twisted:
 

mercator

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#3
Sollte es demnächst eine schwarz-gelbe Regierung geben, wird das ohnehin alles Makulatur. Denn dann folgt sehr wahrscheinlich die Zwangsarbeit für ALG2-Empfänger, möglicherweise mit Wegfall der Kriterien der "Zusätzlichkeit" bzw. des öffentlichen Interesses, was ja bereits jetzt gängige, wenn auch rechtswidrige Praxis ist. Ich sag es mal ganz deutlich: wer unter diesen Gegebenheiten als ALG2-Emfpänger immer noch sein Kreuz bei der CDU/CSU macht, kann nicht mehr ganz richtig ticken.
 

Banquo

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#4
AW: Streit um Abbau von Ein-Euro-Jobs in Köln – Erwerbslosen Forum schaltet sich in

Denn dann folgt sehr wahrscheinlich die Zwangsarbeit für ALG2-Empfänger, möglicherweise mit Wegfall der Kriterien der "Zusätzlichkeit" bzw. des öffentlichen Interesses, was ja bereits jetzt gängige, wenn auch rechtswidrige Praxis ist.
Wenn diese [aller Wahrscheinlichkeit nach verfassungswidrige] Zwangsarbeit in Gesetzestexte gegossen werden sollte, dann wird wohl hoffentlich jede Regierung mit massiven Straßenprotesten und vermutlich noch erheblich grösserem Widerstand rechnen müssen. Dann muß eigentlich jeder aufstehen und denen gehörig den Marsch blasen.

Ich sag es mal ganz deutlich: wer unter diesen Gegebenheiten als ALG2-Emfpänger immer noch sein Kreuz bei der CDU/CSU macht, kann nicht mehr ganz richtig ticken.
Bei der SPD das Kreuzchen zu machen erfüllt aber dieselbe geistige Bankrotterklärung.
 

Hotti

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#5
Na ja, ich habe sogar schon davon gehört, das durch Wegfall der 1Euro-Jobs grössere Unternehmen gefährdet werden könnten, weil die Lieferung bestimmter Baugruppen dort hin nicht mehr statt findet. Das schönste ist, es gibt sogar in der Bevölkerung Leute die sagen, dass die Wirtschaft deshalb solche Jobs braucht. Beispiel: Karl Blöd arbeitet bei Opel am Band, und bekommt keine Sitze mehr von der Firma, in der Karl Arschi für 1 Euro malocht, dann hat Opel ein Problem.

Und so soll das meiner Meinung nach auch in der Zukunft aussehen geht es nach der CDU/CSU/FDP und man sieht ja jetzt, auch die Grünen sind für so einen Scheiss zu haben. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Peitsche wieder eingeführt wird.

Ich ahne böses
 
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#6
Unglaublich:icon_eek:


Wer jetzt noch die Grünen wählt ist doch nicht mehr zu retten.

Bitte am Ball bleiben. Und gegen diese Art der Sklavenarbeit vorgehen.

Habe auch 3 Fälle von meiner Arge wo junge Menschen wieder in dubiosen 1 Euro Jobs gelandet sind. Sind alle 3 dabei dagegen anzugehen.
 

Martin Behrsing

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#7
Schauen wir uns doch mal an, was dieser soziapolitiwsche Sprecher der Kölner Grünen so treibt

Aufsichtsrat Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH • Aufsichtsrat Gas- und Elektrizitätswerke (GEW) Stiftung Köln • Aufsichtsrat Sozial-Betriebe-Köln gGmbH (SBK)....

Ratsmitglieder: Grüne Köln
 
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#8
Die Frau von meinem Bekannten arbeitet in einem Altersheim im Harz. Dort werden massenhaft 1Euro Jobber beschäftigt auf regulären Arbeitsstellen.
Von der Hausmeisterei bis zum Pflegedienst.

Skupell haben sie keine die Überflüssigen der Gesellschaft auszubeuten mit der Rechtfertigung, man müssen den Leuten erst einmal beibringen, wie man morgens aufsteht oder wie man einen Besen hält!
Auf meine Ansage hin, wenn die nicht die Arbeitssklaven hätten, müssten sie reguläre Arbeitsplätze schaffen, meinte er doch wieder besseren Wissens: "Wer arbeiten will, findet auch Arbeit"
Über den Streit hin, das ich solch eine Einstellung wenig christlich finde, kündigte er mir nach 16 Jahren die Freundschaft.(Es handelt sich um ein kirchliches Altersheim)

Seine Frau "betreut" dort zur Zeit 18 1-Euro Jobber. Ohne die wäre sie selbst auch arbeitslos.

Fazit: Die Leute wollen die Wahrheit gar nicht hören und ergeben sich lieber ihren zweckdienlichen Vorurteilen, wenn es sie nicht persönlich betrifft.
Für sich selbst und seine Frau nimmt er natürlich selbstverständlich in Anspruch , für geleistete Arbeit ausreichend bezahlt zu werden.
Während ich seiner Meinung nach jeden Job annehmen muss, um den Staat zu entlasten.
Der Mann war 30 Jahre in der Gewerkschaft und ist ein alter Soziwähler aus Prinzip. Auf meinen Hinweis auf Münteferings Auswurf "wer nicht arbeiten will...." kam nur: Das hat der nicht gesagt!
 

Kleeblatt

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#9
Schauen wir uns doch mal an, was dieser soziapolitiwsche Sprecher der Kölner Grünen so treibt

Aufsichtsrat Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH • Aufsichtsrat Gas- und Elektrizitätswerke (GEW) Stiftung Köln • Aufsichtsrat Sozial-Betriebe-Köln gGmbH (SBK)....

Ratsmitglieder: Grüne Köln
Na prima und immer wieder und bei allen Parteimitgliedern ab einer bestimmten Ebene dasselbe Klagelied.

Aus lauter Angst eventuell doch mal wieder in ihren eigentlichen Berufen arbeiten zu müssen versuchen diese Leute auf Deibel komm raus ihre Schonplätze mit gutem Solär und wenig Arbeit auf dem Rücken anderer Menschen krampf- und zwanghaft zu erhalten.
Erinnert mich immer öfter an die Feudalzeiten in Europa, wo viele für die Glücksseeligkeit Weniger zu unsäglichen Bedingungen schuften mußten.

Allerdings wissen wir auch wie das dann endete.
Deshalb ja auch der Wille parteiübergreifend den Einsatz der Bundeswehr im Inneren, - seitens der Verfassung ausrücklich verboten.

In den Grundsatzfragen der Möglichkeiten zur Selbstbereicherung und Ausbeutung großer Teile der Bevölkerung sind sich alle Parteien zu eigenem Nutzen und Frommen grundsätzlich einig.
Strittig sind nur die Art der Ausführung und die Geschwindigkeit der Einführung.
Langsam wird es wirklich Zeit das sich die Bürger mal besinnen WER hier der Souverän im Lande ist !
 
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#10
Hallo Martin,

hast Du den Offenen Brief auch an den Landesvorstand und den Bundesvorstand von Bündnis90/Die Grünen geschickt?
 

Martin Behrsing

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#11
Nö nur an die Kölner. Die anderen Lesen eh auf unseren Seiten tätlich mit. Kannst du denen aber gerne schicken oder in den foren von den Grünen platzieren:icon_twisted:
Hallo Martin,

hast Du den Offenen Brief auch an den Landesvorstand und den Bundesvorstand von Bündnis90/Die Grünen geschickt?
 
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#12
Nee, warum sollte ich?

Ich bin nicht der Verfasser des Briefes.

Dann lasse es halt.

Dito: :icon_twisted:
 

wolfgang52

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#13
Hallo Banquo,
Wenn diese [aller Wahrscheinlichkeit nach verfassungswidrige] Zwangsarbeit in Gesetzestexte gegossen werden sollte, dann wird wohl hoffentlich jede Regierung mit massiven Straßenprotesten und vermutlich noch erheblich grösserem Widerstand rechnen müssen. Dann muß eigentlich jeder aufstehen und denen gehörig den Marsch blasen.
glaubst Du wirklich an den Weihnachtsmann?

Daß hier wer aufsteht ist und bleibt Wunschdenken.


Bei der SPD das Kreuzchen zu machen erfüllt aber dieselbe geistige Bankrotterklärung.
Das stimmt.
 
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