Streit in der Linkspartei die ewig gestrigen sind überall (1 Betrachter)

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wolliohne

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Ein Bollwerk gegen Wahlerfolge

Die Parteigenossen in Berlin und Schwerin schäumen vor Wut. Nicht wenige sind inzwischen der Meinung, dass die Missgriffe der Führung der Linkspartei Methode haben.

Von Mechthild Küpper
Hinkt den anderen hinterher: Plakat des Linkspartei-Spitzenkandidaten Harald Wolf in Berlin
23. August 2011
Die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin werden in der Linkspartei als Richtungswahlkämpfe verstanden - und zwar nicht für die beiden Länder, in denen gewählt wird, sondern für die Linkspartei selbst. „Die Linke bricht jetzt nicht auseinander“, sagt die parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion, die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Dagmar Enkelmann, am Montag, „aber die Linke muss sich im klaren sein darüber, für welche Position sie steht“. Genau das ist allerdings nach dem Glückwunsch zum 85. Geburtstag Fidel Castros, in der Partei ungewiss. Denn das Schreiben an den kubanischen Revolutionsführer ist im altstalinistischen Stil gehalten - von „Stolz auf ein kampferfülltes Leben“ ist darin die Rede, ebenso von den „Errungenschaften des sozialistischen Kuba“.


Streit in der Linkspartei: Ein Bollwerk gegen Wahlerfolge - Inland - Politik - FAZ.NET


 

druide65

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Ja die Doppelmoral und Scheinheiligkeit der FAZ.

Irgendwie :icon_mued:
Warum Schmudelkinder noch mit Dreck bewerfen?Sind doch eh schon schmutzig.....
 

maniac

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manchmal denke ich, so dumm kann man kaum PR als linke Partei machen...
oder steckt da Absicht dahinter? Irgendwelche "Mitglieder" als Uboote anderer Parteien die die Linke mächtig sabotieren?

Ist nur ein Gedanke. Aber ob da was dran ist?
 

Roter Bock

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Die Linkspartei gibt der (bürgerlichen) Presse viel zu viele Ansatzpunkte. Jetzt lief (ich habe vergessen wo) eine Parteiversammlung und prompt hatten sich die Presseleute eingeschossen.

Die sollen endlich aufhören so viel mit der bürgerlichen Jourmaillie zu quatschen. Wenn die interne Probleme haben müssen die intern geklärt werden ohne Presse! Ansonsten nur Verlautbarungen - Rückfragen nicht erlaubt. (Jedenfalls nicht für bestimmte Medien)

Es ist für mich völlig o. k. Fidel zu gratulieren - aber der Kram hat doch nix in der Presse verloren.

Wenn ich in der LINKSPARTEI wäre und was zu sagen hätte, würde ich jeden Kontakt mit Reportern der BILD der ARB dem DLF, Focus und einigen anderen ablehnen! Erst recht wenn interne Probs gelöst werden müssen. Die PR ist ganz schlecht gemacht.

Roter Bock
 
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...wer den Programmentwurf der Linken liest, weiss schon längst das sie , wie die Grünen damals mit festem Blick auf die Macht agieren.

Die Medienschlachten um die Linke erinnert an die Medieninzenierung die damals um die Grünen aufgezogen wurde -

Interessant bei der Linken ist nur noch die proletarische Plattform...

Man lese den Artikel in der neuen Konkret /09/11 zur Linkspartei - da wird alles gesagt.
 

Ziviler Ungehorsam

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...wer den Programmentwurf der Linken liest, weiss schon längst das sie , wie die Grünen damals mit festem Blick auf die Macht agieren.
...wer den Programmentwurf der Linken liest, weiß, dass in einem demokratischen Sozialismus kein Platz für Mauern, Stacheldraht, Folter, Umerziehung, Überwachung, Arbeitszwang und Arbeitslager, Staatshörigkeit und sonstige stalinistische Errungenschaften kein Platz ist.

Interessant bei der Linken ist nur noch die proletarische Plattform...
Die genau so überflüssig ist wie das nicht vorhandene Proletariat. Aber die ewig Gestrigen, die geistig noch in einem Bauernstaat des 19. Jahrhundert leben, sterben wohl nie aus.
 

Bratenbengel

Neu hier...
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Die Linke wird nie zur Ruhe kommen. Das Kleben am diktatorischen Gedankengut der ewig gestrigen, der Mangel an umsetzbaren und realistischen Visionen, die fehlende Abgrenzung zu verworrenen Theorien der Vergangenheit und der damit verbundenen Unfähigkeit sich klar und aktuell auf neue Probleme unserer Zeit zu konzentrieren, verhindert eine Akzeptanz in der Bevölkerung auf breiter Ebene.
Die Intolleranz ist in dieser Partei noch zu weit verbreitet und bietet viele Angriffsflächen für ihre Gegener.
Radikalismus wird nicht bekämpft. Gewaltaktionen oder deren Unterstützung und Verherrlichung in Wort und Schrift, führen nicht zu Parteiausschlüssen.
Es gibt in dieser Partei keine beweisbare und nachbollziehbare Einstellung zur Demokratie.
Zu offensichtlich sind die Bestrebungen zurzeit, dass man eher die Demokratie benutzen will um sie später abzuschaffen.
Sowie das kommunistische Gedankengut nicht mehr den Leitfaden darstellt, hätte diese Partei eine Chance.
 

druide65

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Die Linke wird nie zur Ruhe kommen. Das Kleben am diktatorischen Gedankengut der ewig gestrigen, der Mangel an umsetzbaren und realistischen Visionen, die fehlende Abgrenzung zu verworrenen Theorien der Vergangenheit und der damit verbundenen Unfähigkeit sich klar und aktuell auf neue Probleme unserer Zeit zu konzentrieren, verhindert eine Akzeptanz in der Bevölkerung auf breiter Ebene.
Die InToleranz ist in dieser Partei noch zu weit verbreitet und bietet viele Angriffsflächen für ihre Gegener.
Radikalismus wird nicht bekämpft. Gewaltaktionen oder deren Unterstützung und Verherrlichung in Wort und Schrift, führen nicht zu Parteiausschlüssen.
Es gibt in dieser Partei keine beweisbare und nachbollziehbare Einstellung zur Demokratie.
Zu offensichtlich sind die Bestrebungen zurzeit, dass man eher die Demokratie benutzen will um sie später abzuschaffen.
Sowie das kommunistische Gedankengut nicht mehr den Leitfaden darstellt, hätte diese Partei eine Chance.

Hast du im Bayernkurier gelesen?

Vorweg gesagt:Spinner gibt es in jeder Partei.

1.Kommunistisches Gedankengut ist komplett falsch.Es gibt eine Kommunistische AG innerhalb der Linken.Das ist alles.Davon abgesehen darf man über Kommunismus genau so reden wie über Kapitalismus.Und Kommunismus ist per se nicht das Böse.Da wirfst du etwas durcheinander.

2.Verworrenes Gedankengut?Solltest du dir das Programm richtig durchlesen.Und zwar alle Facetten von Bundes-Landes-Kommunalpolitik.
Wenn z.B eine bessere Bürgerbeiteiligung verworren ist...dann weiß ich auch nicht.

3.Solltes du nicht irgendwelche Begriffe wie "Dikatorisches Gedankengut" in den Raum werfen sondern belegen wo denn dies wenn wo ist.

4.Intoleranz?Heute wurd ich am Stand wieder mal als Kommunist "beschimpft" Kommunist bin ich nicht.Die Leute lassen ihren dummen Spruch los und laufen schnell weiter.
Auf welcher Seite ist jetzt hier die Intoleranz?

Denke mal drüber nach....
 

druide65

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...wer den Programmentwurf der Linken liest, weiß, dass in einem demokratischen Sozialismus kein Platz für Mauern, Stacheldraht, Folter, Umerziehung, Überwachung, Arbeitszwang und Arbeitslager, Staatshörigkeit und sonstige stalinistische Errungenschaften kein Platz ist.



Die genau so überflüssig ist wie das nicht vorhandene Proletariat. Aber die ewig Gestrigen, die geistig noch in einem Bauernstaat des 19. Jahrhundert leben, sterben wohl nie aus.
Sie werden nie aussterben.Sie sind aber in der Minderheit.Und sie dürfen genau so ihre Meinung sagen wie jeder Bürger.Das macht den Unterschied aus zur DDR.
Wenn wir jetzt anfangen würden denen den Mund zu verbieten ,hätten wir schnell SED Verhältnisse.

Auch mit den ewig gestrigen muss eine Linke klarkommen.....
 
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Die Linkspartei gibt der (bürgerlichen) Presse viel zu viele Ansatzpunkte. Jetzt lief (ich habe vergessen wo) eine Parteiversammlung und prompt hatten sich die Presseleute eingeschossen.

Die sollen endlich aufhören so viel mit der bürgerlichen Jourmaillie zu quatschen. Wenn die interne Probleme haben müssen die intern geklärt werden ohne Presse! Ansonsten nur Verlautbarungen - Rückfragen nicht erlaubt. (Jedenfalls nicht für bestimmte Medien)

Es ist für mich völlig o. k. Fidel zu gratulieren - aber der Kram hat doch nix in der Presse verloren.

Wenn ich in der LINKSPARTEI wäre und was zu sagen hätte, würde ich jeden Kontakt mit Reportern der BILD der ARB dem DLF, Focus und einigen anderen ablehnen! Erst recht wenn interne Probs gelöst werden müssen. Die PR ist ganz schlecht gemacht.

Roter Bock
Denn nur "die Partei hat immer recht" ist opportun?
Gelenkte Presse?
Sorry, aber wer von der staatlichen Parteienfinanzierung nährt, muss die Pressefreiheit akzeptieren.

Oder bist Du für eine Gleichschaltung der Medien a la 1933?
 
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...wer den Programmentwurf der Linken liest, weiß, dass in einem demokratischen Sozialismus kein Platz für Mauern, Stacheldraht, Folter, Umerziehung, Überwachung, Arbeitszwang und Arbeitslager, Staatshörigkeit und sonstige stalinistische Errungenschaften kein Platz ist.

Dann sollte die Linke sich dafür hier einsetzen. Das tut sie nicht, sie hat die soziale Frage zugunsten ihrer Machtperspektive schon lange abgeschrieben; Das sieht man doch z.B. in Berlin oder auch im -damals- vom Korruptling Holter regierten Meckpomm.



Die genau so überflüssig ist wie das nicht vorhandene Proletariat. Aber die ewig Gestrigen, die geistig noch in einem Bauernstaat des 19. Jahrhundert leben, sterben wohl nie aus.
Klar leben wir in einer Klassengesellschaft...und Proletariat gibt es genauso...übersetz einfach mal den Begriff...
 

Ziviler Ungehorsam

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Ein Irrtum deinerseits. Wir leben in einer modernen Dienstleistungsgesellschaft (die freilich alles andere als gerecht ist) und im Jahre 2011. Kinderarbeit im Kohlebergbau sowie Ackerbau und Viehzucht sind nicht mehr zeitgemäß.
 
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...genau, deswegen haben wir das 'Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ':icon_twisted: (vulgo Hartz 4).

Wenn sie tatsächlich wie ihr Blog darstellt Mitglied der Linkspartei sind - ist das noch ein Grund die nicht zu wählen:icon_kotz:
 

Ziviler Ungehorsam

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...genau, deswegen haben wir das 'Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ':icon_twisted: (vulgo Hartz 4).
Hartz IV ist ja auch die tragende Säule unserer Gesellschaft. Nahe zu jeder ist davon betroffen. Ein ganzes Hartz IV-Proletariat wurde herangezüchtet - midestens 40 Millionen - Bombe! Hunger und Armut wohin man schaut. 90 % aller Erwärbsfähigen sind schon betroffen. Ich sag's dir voll Klassenkampf ey! :eek:

Hartz 4'ler aller Länder - vereinigt euch! :icon_hihi:
 
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