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Stimmt es, dass die Jobcenter auch festlegen dürfen, dass eine Person nicht mehr als 50 qm haben darf?

Kartoffelpuffer

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#1
Hallo liebe Leute,

Sorry, dass ich euch mit dieser vermutlich dummen Frage nerve. Aber:

Stimmt es, dass die Jobcenter auch festlegen dürfen, dass eine Person nicht mehr als 50 qm haben dürfen?

Hintergrund der Frage ist Folgendes:

Habe theoretisch ein Angebot von einem netten Menschen. Dieser Mensch hat eine Wohnung. Diese Wohnung ist tatsächlich 84 Quadratmeter groß.

Und: Die Wohnung soll mich maximal 325 € kosten. (Gesamtmiete!)

Nun ist es natürlich so, dass ich in meiner jetzigen Wohnung nachweislich nur einen beheizbaren Raum habe. Zweidrittel der jetzigen Wohnung sind somit praktisch unbewohnbar.

Also: Was ist zu tun? Wie kann ich/sollte ich vorgehen?



Zusatzinfo: für Umzug würden dem Jobcenter keine Kosten entstehen. Das schaffe ich selbst.

Lg
Kartoffelpuffer
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Kerstin_K

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#2
AW: Kdu Höhe der Kosten

Wenn die KdU angemessen sind, kannst du auch mehR qm haben.
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Nena

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#3
AW: Stimmt es, dass die Jobcenter auch festlegen dürfen, dass eine Person nicht mehr als 50 qm haben dürfen?

Möglicherweise werden die Heizkosten nicht voll übernommen (84qm (ver)brauchen mehr als 50).
 

Archibald

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#4
Nein. Du kannst auf sovielen QM wohnen wie du möchtest und dir leisten kannst.

Das JC ist lediglich dazu berechtigt dir nicht mehr als die jeweils angemessene Miete zu bezahlen.

Fordert dich das JC auf umzuziehen hat das nur informellen Charakter. Entschließt du dich aber aufgrund dieser Information dazu umzuziehen muss das JC die angemessenen Kosten dafür auf Antrag übernehmen.
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Birgit63

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#5
AW: Stimmt es, dass die Jobcenter auch festlegen dürfen, dass eine Person nicht mehr als 50 qm haben dürfen?

Das mit den Heizkosten ist nicht zu unterschätzen. 84 qm zu beheizen ist nicht billig. Das JC zahlt mit Sicherheit keine Heizkosten für 84 qm für eine Person.
 

Imaginaer

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#6
AW: Stimmt es, dass die Jobcenter auch festlegen dürfen, dass eine Person nicht mehr als 50 qm haben dürfen?

Je nach Ort/Kreis gibt es Nichtprüfungsgrenzen bei sonst angemessen Heizkosten.
 

Kartoffelpuffer

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#7
Ich würde ja in der Wirklichkeit letztendlich eh' meistens nur einen Raum, also 17 qm oder so von der gesamten Wohnung heizen. Ich lebe generell mit vielen Dingen sehr sparsam! Wirklich. Ich drehe dann nicht alle Heizungen auf.
Und: ich würde dem Jobcenter auch schriftlich garantieren, dass ich etwaige Heizkosten (also Nachzahlungen), wenn, auch komplett selbst bezahlen würde.
So wäre es dann doch auch ok, oder?

Dass man sich eben nur darauf einigt, dass ich monatlich vom Jobcenter die 325 € bekomme für die Bezahlung der Gesamtmiete, wo halt Nebenkosten und Heizkosten enthalten sind... Und fertig.
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swavolt

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#8
AW: Stimmt es, dass die Jobcenter auch festlegen dürfen, dass eine Person nicht mehr als 50 qm haben dürfen?

Die Wohnung kostet also 325 € inklusive Heizkosten?
Wie ist die Aufschlüsselung?
 

Kartoffelpuffer

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#9
Ja. 325 €. Ich schrieb' ja Gesamtmiete. Das bedeutet bei mir immer Nettokaltmiete, Heizkosten und Alles an NK. Nur kein Strom.

Aufschlüsselung steht noch nicht fest. Das is dem Vermieter und mir aber auch egal. Beim letzten Mal haben wir auch Phantasiezahlen eingetragen, weil der Vermieter es auch selbst nicht wüsste, wie er das aufschlüsseln sollte. Der will nur eine Warmmiete und fertig. Alles Andere juckt den nicht. Der hat auch noch nie eine Abrechnung gemacht oder Nachzahlungen eingefordert. Ehrlich.

Im Prinzip wollte ich als NKM 125 angeben. Nebenkosten 100 Und Heizkosten 100.
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Kerstin_K

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#10
Keine Heizkostenabrechnung?
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Kartoffelpuffer

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#11
Nein. Keine. Keine Abrechnung. Egal zu was. In der Wohnung hat 9 Jahre lang jemand gewohnt. In diesen 9 Jahren hat der Mieter immer nur seine Gesamtmiete auf das Konto von Vermieter überwiesen. Fertig. Es gab' nie irgendein Schreiben oder eine Abrechnung. Gar nichts. Der Vermieter hat auch keine Lust Abrechnungen zu machen. Er ist vollkommen zufrieden, wenn er monatlich seine Miete bekommt und er seine Ruhe hat.
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Salzwasser

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#12
Eine Pauschalmiete (ohne Stron) halt. So ungewöhnlich ist das nun auch nicht.

In dem Fall sollten die qm dem JC völlig egal sein. Eine Nachzahlung kann laut Vertrag nicht kommen und wenn die KDU Grenzen eingehalten werden, gibt es keinen weiteren Spielraum für das JC.
 

Nena

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#13
Klar, zwar machst Du den Vertrag mit dem Vermieter. Aber der muss trotzdem Fremdüberprüfungen stand halten. Also muss da deutlich stehen, dass es eine Pauschalmiete ist. Und ich würde da auch nichts Fantastisches aufschlüsseln. 325 pauschal bruttowarm (und nochmal deutlich dahinter: "inkl. sämtlicher Nebenkosten und Heizkosten").
Gerade bei so einer - äh - ungewöhnlichen Konstellation solltet Ihr so wenig erfinden wie möglich.

Du bist technisch in der Lage, mehr als 325 Euro jeden Monat zu verheizen. Ist dem Vermieter das bewusst? Es kann sein, dass er BEzahlt bei einem solchen Vertrag. Nein, weder Dein noch mein Problem, aber....
 

Kartoffelpuffer

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#14
Ich finde die Idee mit Pauschalmiete gut, wusste aber nicht, dass das praktisch geht.
Ich weiß auch nicht, ob das vom mietrechtlichen Aspekt her geht.

Ich dachte immer, das Jobcenter is doch verrückt nach Details und genauen Zahlen. Habe die Befürchtung, dass, wenn ich Pauschalmiete angebe, das JC sagt, dass das nich geht.

Und, ja, theoretisch könnte ich so viel verheizen, dass der VM drauf zahlt. Aber ich bin kein A..... Ich mache das nich. Is auch nich notwendig, wie beschrieben.
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TazD

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#15
Ein Mietvertrag mit Pauschalmiete ist rechtlich genauso möglich wie ein "normaler" Mietvertrag in dem die Kosten aufgeschlüsselt sind.
 

Salzwasser

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#18
Und mindestens eine der beiden Heizelemente wird vom Vermieter bereitgestellt und bezahlt?
 

Kartoffelpuffer

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#19
Verstehe ich jetzt nicht ganz. Aber, ich kann nur sicher sagen. Diese große Wohnung is eine richtige Wohnung mit Allem, was dazu gehört. Mit Küche und alle Räume sind beheizbar mit den normalen Heizkörpern. Unten im Keller stehen 2 Öltanks. Der Vermieter kauft immer 3 oder 4 mal im Jahr Öl. Und zusätzlich steht in der Wohnung noch ein Holzofen.

Der Vermieter will nur eine Pauschalmiete monatlich auf sein Konto überwiesen haben. Ansonsten is ihm alles egal. Es gab' nie eine Abrechnung.

Die Heizungen sind ja schon in der Wohnung. Die gehören ja dem Vermieter. Der Mieter hat sie ja 9 Jahre lang auch ganz normal benutzt.

Also, in den ganzen 9 Jahren, in denen er dort gewohnt hat, gab' es quasi nie ein Thema. Der hat da gewohnt, seine Gesamtmiete in Höhe X an den Vermieter bezahlt. Fertig. Ich glaube, der Mietvertrag war sogar mündlich, weil der Vermieter die Mutter vom Mieter gut kennt. Aber bin mir nich sicher. Ich weiß nur, er hat immer nur die Miete bezahlt. Es hat alles funktioniert. Und sonst nix und sonst wurde auch nie über irgendwas gesprochen. Es gab' wie gesagt auch erst Recht keine Briefe. Jeder kennt den Vermieter im Ort. Der würde niemals irgendein Schriftstück anfertigen. Der hat kein PC und wüsste auch net wie das geht. Wenn man ihm das vorschlagen würde mal ein Brief zu machen per Handschrieb - und selbst, wenn es zu seinem Vorteil wäre - würde er sofort ablehnen mit den Worten "Ach was! Lass' mich doch in Ruhe mit dem Mist!". Der is einfach so.

Es ist praktisch schon ein Ding für den überhaupt irgendwas zu unterschreiben. MV oder Wohnungsgeberbestätigung z. B. Der guckt da auch net wirklich rein in den Mietvertrag. Das juckt den alles net.

Nachtrag: Vielleicht habe ich es jetzt verstanden. Also, nochmal deutlich: Die große Wohnung hat mehrere Zimmer. Und alle Zimmer sind ausgestattet mit normalen Heizungen (Öl). Und dafür, dass diese Heizungen angemacht werden können und es somit warm wird in den Zimmern, bezahle ich monatlich die Gesamtmiete, weil die Heizkosten in der Gesamtmiete enthalten sind, weil es sonst ja keine Gesamtmiete wäre.

Darüber hinaus gibt es einen Ofenherd, wo ich Holz rein schmeißen kann. Wenn ich es anzünde, dann brennt das Holz dadrin und dann wird es auch warm in der Wohnung. Aber das Holz muss ich dann schon selbst kaufen. Das Holz darf ich nich vom Vermieter nehmen. Ich habe aber auch schon 3 Kisten eigenes Holz.

Und, ja... Letztendlich werde ich aber meistens nur eine Heizung anhaben. Nämlich im Wohnzimmer, weil es für mich keine Notwendigkeit gibt, mich in den anderen Zimmer aufzuhalten. Nur im Badezimmer werde ich öfters mal die Heizung auch ein bisschen hochdrehen. So auf 1 bis 2 oder so. Und ansonsten drehe ich auch alles runter oder ganz ab, wenn ich dann mal mit Holz heizen, was ich wöchentlich gewiss mindestens 2 x machen werde.
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romeo1222

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#20
Für ausreichend Wärme in der kalten Jahreszeit sollte man aber in allen Räumen sorgen, nicht dass dadurch nachher Schimmel entsteht und du dann haftbar bist durch falsches Heizverhalten.
 
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