Stimmen (aus der Schliessung) der Westfälischen Rundschau:

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wolliohne

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  • Kritik unerwünscht.
  • Aus für „WR“ ist Glücksfall für ARD und ZDF
    Quelle: Ruhrbarone
  • WR-Demo in Dortmund: Wütende Journalisten und heuchelnde Politiker
    Quelle: Ruhrbarone
  • Der Identitätsverlust der WAZ
    Quelle: Wiesaussieht
 

Ausgestossener

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Der WAZ-Konzern hat doch im Printbereich schon seit Jahren schwerwiegende Probleme.
Gut auch daran zu erkennen, dass bei Neukundenabos schon dreistellige Vermittlungsprovisonen gezahlt worden sind. Auch daran zu erkennen, dass, wenn sich ein Abonnent zur Zeitungskündigung entschlossen hat, dieser die Zeitung für gut die Hälfte des Preises weiterbeziehen kann, wenn er denn Abonnent bleibt; dieses Angebot selbst so erlebt!

Der WAZ-Konzern hat neben seinen Auslandszeitungen sein Hauptvermarktungsgebiet in NRW, im Ruhrgebiet. Kaum eine andere Region ist so sehr von Arbeitslosigkeit getroffen, wie eben das Ruhrgebiet.
Schaut man sich aber die Online-Ausgabe an, so wird einem Leser schnell klar, dass dieses Blatt anscheinend politisch gelenkt und gesteuert wird. Hartz IV wird immer noch als etwas "Gutes", als etwas "Sinnvolles", als richtig angesehen.
Kein Wunder, dass das Unternehmen so agiert. Man muß nur schauen, aus welcher Ecke der dort bis Februar 2012 als Geschäftsführer tätige Bodo H. her kommt.
Auszug aus Wikipedia:
Bodo Hombach (* 19. August 1952 in Mülheim an der Ruhr) ist ein ehemaliger deutscher Politiker (SPD) und Verlagsmanager. Er war 1998 kurzzeitig Minister für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr in Nordrhein-Westfalen und von 1998 bis 1999 Chef des Bundeskanzleramtes sowie Bundesminister für besondere Aufgaben in der ersten Regierung Schröder. Danach wechselte Hombach als EU-Sonderkoordinator des Stabilitätspaktes für Südosteuropa nach Brüssel. Im Jahr 2002 wurde er Geschäftsführer der in Essen ansässigen WAZ-Mediengruppe.

Die Menschen im Ruhrgebiet sind arbeitslos, aber NICHT dumm.
Warum sollten sie also ein Blatt käuflich erwerben wollen, wenn darin zu lesen ist, dass es sich bei ihnen nur um Sozialschmarotzer handelt (so immer wieder in den dortigen Leserkommentaren vielfach tituliert)?!

Wer an diesem menschenverachtenden System Hartz IV mitbaut, dem kann ich kein Mitleid bei nachfolgender Arbeitslosigkeit mehr abgewinnen.
Diese Kündigungen sind selbstverschuldet.
 

hemmi

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Die Menschen im Ruhrgebiet sind arbeitslos, aber NICHT dumm.
Warum sollten sie also ein Blatt käuflich erwerben wollen, wenn darin zu lesen ist, dass es sich bei ihnen nur um Sozialschmarotzer handelt (so immer wieder in den dortigen Leserkommentaren vielfach tituliert)?!

Wer an diesem menschenverachtenden System Hartz IV mitbaut, dem kann ich kein Mitleid bei nachfolgender Arbeitslosigkeit mehr abgewinnen.
Diese Kündigungen sind selbstverschuldet.

So isses!
 

wolliohne

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Die Zerstörung der Medienpluralität schreitet voran. Ein Essay zur „Konzentration nach rechts“, erlebt an der Ruhr

Beachten Sie die Verschiebungen in der Zeitungslandschaft – im konkreten Fall demonstriert an der Entlassung der Redaktion der Westfälischen Rundschau zugunsten der Redaktion einer konservativeren Zeitung und an den Verschiebungen in der WAZ-Gruppe. Wer erforschen will, warum Angela Merkel trotz gravierender Fehler so populär ist, muss die von Justus Meyer beschriebenen Tendenzen beachten. Die Gleichrichtung, ehrlicher genannt die „Gleichschaltung“, wird immer noch weiter getrieben. Im Grunde ein schon lange anhaltender Prozess.
Heute um 16 Uhr findet übrigens eine Kundgebung „Rundschau retten“ in Lüdenscheid statt. Albrecht Müller
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wolliohne

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EU-Berater wollen Medien stärker überwachen
Berater der EU-Kommission sehen die Pressefreiheit in Europa in Gefahr. Sie schlagen eine stärkere Überwachung durch den Staat vor. Einige Medien sollten auch finanziell unterstützt werden.
Die Beratergruppe schreibt, dass die Pressefreiheit in Europa von politischer Einflussnahme, übermäßigem kommerziellen Druck, einer sich verändernden Medienlandschaft mit neuen Geschäftsmodellen und dem Aufstieg neuer Medien bedroht sei. Für ein besonders großes Problem hält die Gruppe einen schleichenden Qualitätsverlust in der Berichterstattung …
Deshalb schlägt die Gruppe auch vor, unprofitable Medien, die für die Meinungsvielfalt „unerlässlich“ seien, staatlich zu fördern.
Quelle: FAZ Anmerkung JK: Der Titel ist hier etwas missverständlich. Es geht mit Nichten um Zensur, sondern um die mehr als berechtigte Frage wie in einem Europa in dem die Medien nur noch durch eine Handvoll von Großkonzernen beherrscht werden, eine unabhängige und qualitative Berichterstattung gewährleistet werden kann.
Anmerkung WL: Bemerkenswert ist, dass sich selbst schon die EU um Pluralität und Qualität der Medien Sorgen macht.
 
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