steuerrueckzahlung

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, mĂŒssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten. Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln, auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

bartsimpson

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 MĂ€rz 2013
BeitrÀge
80
Bewertungen
0
Macht es sinn die zubeanntragen oder bekommt die eh die arge oder die inkassofirma?
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
BeitrÀge
13.508
Bewertungen
19.616
Hattest du den zu versteuerndes Einkommen?
 

bartsimpson

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 MĂ€rz 2013
BeitrÀge
80
Bewertungen
0
Jo ne zeitarbeitsfirma hat mich 2011 nach 6 abgerechnet, und mir wurde gesagt das ich bis 2009 zurueckfordern darf, ich will das geld wenn fuer mich
 
H

hanni

Gast
Es sind vorrangige Leistungen, also kann man dich sogar dazu verpflichten.

Und falls die RĂŒckerstattung wĂ€hrend deines Bezuges stattfindet, ist das anzurechnendes Einkommen.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
BeitrÀge
13.508
Bewertungen
19.616
Ob du das Geld fĂŒr dich möchtest wirst du kaum entscheiden können. Wenn es kommt und zufließt, dann ist es Einkommen.

Allerdings (da mĂŒsste man mal nachlesen, ob es was Aktuelleres gibt) kann man drĂŒber streiten, denn es gibt andere Auffassungen, dass es "verteilt" werden muss auf 12 Monate.

Ich hab die Info mal angehÀngt.

Wesentlicher ist aber, ob du eine PFLICHT zur SteuererklÀrung hast!

Pflicht zur Abgabe der Einkommensteuererklrung

Wenn du bissel fit am PC bist, kannst du ĂŒber "steuerfuchs" mal OHNE dich anzumelden und GebĂŒhr zu zahlen, deine Daten mal eingeben und schauen, was im Ergebnis eventuell raus kommt.
Das ist recht ĂŒbersichtlich und hat - im Gegensatz zu ELSTER - ErkĂ€rungen, was man alles absetzen kann und auch eine ENDBERECHNUNG. Bei mir war die bisher immer sehr treffend.
 

AnhÀnge

bartsimpson

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 MĂ€rz 2013
BeitrÀge
80
Bewertungen
0
Die arge hat niewas von sie muessen noch steuern zurueckfordern gesagt oder geschrieben und das finanzamt auch nicht
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
BeitrÀge
13.508
Bewertungen
19.616
Mag sein. Wie wĂ€re es, du nimmst es SELBST in die Hand hier fĂŒr DICH Klarheit zu haben, bevor das Finanzamt dich deswegen anmahnt (was die regelmĂ€ĂŸig auch gern tun).
Ich wĂŒrde mich da nicht auf die Arge stĂŒtzen, die haben dir hier nix vorzuschreiben.

Rechne aus, ob du ĂŒberhaupt MÜSSTEST und dann beschĂ€ftige dich mit dem "Steuerfuchs" und schau, was bei raus kĂ€me.
WENN was bei raus kommt, wĂŒrde ich es machen und dann versuchen, die Berechnung im Sinne des beigefĂŒgten PDFs zu beantragen.
Dann KÖNNTE es sein, dass du was davon hast.
 

biddy

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Mai 2007
BeitrÀge
13.404
Bewertungen
4.585
Allerdings (da mĂŒsste man mal nachlesen, ob es was Aktuelleres gibt) kann man drĂŒber streiten, denn es gibt andere Auffassungen, dass es "verteilt" werden muss auf 12 Monate.
Die angehĂ€ngte PDF-Datei ist von April 2009. Seit dem 1.4.2011 gilt nach dem SGB II, dass eine einmalige Einnahme (sofern die HilfebedĂŒrftigkeit durch einmalige Anrechnung, also in einem Monat, nicht wegfĂ€llt) auf genau 6 Monate verteilt angerechnet wird (egal, ob dann ggf. die HilfebedĂŒftigkeit in den 6 Monaten der "Teilanrechnung" wegfĂ€llt, weil die einmalige Einnahme sehr hoch ist, also höher als monatlich bedarfsdeckend, oder nicht und es eben noch eine Alg-II-Aufstockung gibt) - § 11 Abs. 3 SGB II.

Wenn danach noch etwas ĂŒbrig ist von der Einnahme, ist es Vermögen. Man kann die Anrechnung aber unterbrechen, indem man es schafft, mind. einen Monat ohne BerĂŒcksichtigung diese einmaligen Einnahme (mir fĂ€llt da nur Erwerbseinkommen ein - vielleicht geht's aber auch mit Zuwendungen z.B. der Familie? Ich weiß es nicht ...) aus dem Leistungsbezug zu kommen. Hatte ich schon öfter mal hier im Forum verlinkt:

Die Aufteilung auf sechs Monate gilt auch dann, wenn die Leistungsberechtigung absehbar innerhalb einer kĂŒrzeren Frist endet und unabhĂ€ngig von der Höhe der Einnahme. Der Verteilzeitraum wird auch nicht durch das Ende eines Bewilligungsabschnitts begrenzt. Er wird nur dann beendet, wenn fĂŒr mindestens einen Monat die HilfebedĂŒrftigkeit – ohne BerĂŒcksichtigung der einmaligen Einnahme – entfĂ€llt. Der bis dahin noch nicht berĂŒcksichtigte Teil der einmaligen Einnahme ist somit bei einer erneuten Beantragung von SGB II-Leistungen dem Vermögen zuzuordnen (BSG-Urteil vom 30.09.2008 - *klick* B 4 AS 29/07 R).

Beispiel:
Zu berĂŒcksichtigendes Einkommen aus einer Steuererstattung in Höhe von 2.400 EUR im April.
Verteilung des Einkommens auf 6 Monate: Mai bis Oktober in Höhe von 400 EUR.
Wegfall der HilfebedĂŒrftigkeit ab Juni und erneute HilfebedĂŒrftigkeit, erneute Antragstellung am 1. September. RestbetrĂ€ge aus der einmaligen Einnahme sind dem Vermögen zu zuzurechnen.
Quelle: Ab Randziffer 11.11 hier: https://www.arbeitsagentur.de/zentr...stext-11-11b-SGB-II-Zu-beruecks-Einkommen.pdf
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
BeitrÀge
13.508
Bewertungen
19.616
Viiiielen Dank, Biddy - ich hab mich schon halb tot gesucht ...
weil ich im Hinterkopf was hatte, dass es etwas Neueres geben mĂŒsste.

:icon_daumen:
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, mĂŒssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten. Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln, auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten