Steuergeldverschwendung hat (noch) einen neuen Namen: JobAct

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Paolo_Pinkel

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Theaterspielen gegen die Arbeitslosigkeit? Manchmal gelingt es! Das Theaterkonzept JobAct soll jungen Hartz-IV-Empfängern auf die Sprünge helfen. Unter der Regie von Theaterpädagogen inszenieren arbeitslose Jugendliche ohne Berufserfahrung ein Bühnenstück. Daneben arbeiten die Teilnehmer mit Bewerbungstrainern, um an Praktika und Lehrstellen zu kommen. Organisiert wird JobAct vom Sozialunternehmen Projektfabrik, das 2005 von der Sozialpädagogin Sandra Schürmann gegründet wurde.
==> Bühne frei für die Zukunft, 10:05: WDR 5

Zum nachhören
==> https://gffstream-1.vo.llnwd.net/c1...neugier_genuegt_das_feature_20130218_1200.mp3

Erinnerte mich sofort an den Abstann zum Doku "Die Hartzmaschine"
==> Die Hartz-Maschine - Big Business mit der Arbeitslosigkeit - YouTube
 

qbit

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Hi,

hier noch ein Bericht in der Rheinischen Post v. 5.4.13 unter dem Titel Mit viel Theater einen neuen Job bekommen:
Diese Truppe am Moerser Altmarkt sorgt für Aufmerksamkeit, nicht nur weil Kameramannn Niels Kemmerling die Szene zum wiederholten Mal dreht. Mancher Passant bleibt stehen, als Gunnar Lepke in der Rolle von Shakespeares MacBeth die Königlich Schottische Partei Deutschland (KSPD) lautstark vorstellt ... Die Darsteller sind Erwerbslose, die seit September am intergenerativen Projekt "JobAct® to Connect" der Wittener Projetkfabrik teilnehmen
Mich erinnert das "Theater" an ähnliche Aktionen wie dieser Arbeitslosenverlosung. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man sich selbst zum Affen machen lässt und auf das Grundrecht der Achtung der Menschenwürde verzichtet, wenn es "freiwillig" ist oder nicht versucht, sich dagegen zu wehren, wenn es nicht "freiwillig" ist. Das ist - neben der Steuergeldverschwendung - nichts anderes als der mittelalterliche Pranger oder die ausgestellten "Freaks" der Jahrmärkte vergangener Jahrhunderte. Aber auch so kann man Distanz und Entfremdung statt Solidarität in der Bevölkerung herstellen.
 

Roter Bock

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Jau..wir tanzem unsere Arbeitslosigkeit, hören den Vögeln beim vögeln zu und lernen daraus. (Ja was eigentlich?)

Die Mitwürgenden bieten ein Panoptikum, dem Bürger der noch froh ist nicht da oben zu stehen zur Freude.

Sozialvoyerismus wird auch bedient - Guck mal die Faulenzer. Mir fallen bitterböse Texte von alten Andrè Heller Schallplatten ein.

Roter Bock
 
E

ExitUser0090

Gast
Na, da können die sich doch beim örtlichen Theater vorstellen und eine Bühnenkarriere anstreben. Vielleicht klappt es ja. :icon_laber:
 

hemmi

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Bei Perspektive 50plus ging man schon mal am Rhein Muscheln sammeln, oder es wurde ein Chor gegründet.:icon_lol::icon_lol::icon_lol:
 

qbit

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Und hier als Nachklapp der Artikel Mit Macbeth auf Wahlkampf der WAZ zur gleichen Showveranstaltung:
Sozialpädagoge Tobias Nienaber vom Kooperationsparter SCI hält große Stücke auf das Konzept: „Leute über Theaterarbeit in den Job zu kriegen, finde ich spannend.“ Einer der schnellen ersten greifbaren Erfolge für die 19 Teilnehmer: „Es macht was mit dem Selbstbewusstsein.“

Auch hier wie in der RP nur dummes, unkritisches Geschwurbel der Journaille.
 

Hartzeola

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Auch hier interessant:

Hartz-IV-Empfänger kümmern sich um Schulschwänzer

Saarbrücken. Sechs Hartz-IV-Empfänger sorgen im Regionalverband Saarbrücken dafür, dass Schulschwänzer wieder am Unterricht teilnehmen. Das geht aus einer Zwischenbilanz des Ende 2011 gestarteten Projektes hervor. Die CDU-Fraktion in der Regionalversammlung teilte mit, die Arbeitslosen seien 30 Stunden pro Woche als "Schulbegleiter" im Einsatz (Veröffentlicht am 02.04.2013)
Hartz-IV-Empfänger kümmern sich um Schulschwänzer
 

StartMeUp2013

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Ganz ketzerisch: Steuerverschwendung hat einen Namen: Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch.
Wenn wir uns diesen Posten im Bundeshaushalt sparen (i.S. eines bedingungslos gestrichenen Grundeinkommen), dann entfallen auch die hier angeprangerten Maßnahmen.

:icon_lol:
 
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